Frage 1: Warum und auf wessen Veranlassung wurde 1995 in der langfristigen #U-Bahn-Planung auf eine #Verlängerung der #U9 ab #Osloer Str. zur Breiten Straße („#Pankow-Kirche“) verzichtet?
Antwort zu 1: Eine Verlängerung der U9 ab Osloer Straße zu Breite Straße („Pankow-Kirche“) und darüber hinaus wurde bei der Aufstellung des #Flächennutzungsplans 1994 nicht dargestellt, da zum damaligen Zeitraum das Gebiet als ausreichend #erschlossen eingeschätzt wurde.
Frage 1: Wie und mit welchen #Mitteln plant der Senat die angekündigten #Verlängerungen von #U-Bahn-Linien 1 zu finanzieren? a. Beabsichtigt der Senat, Mittel nach dem #Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz zu beantragen und wenn ja, welche Bedingungen müssten dafür erfüllt sein? b. Wie hoch schätzt der Senat die #Gesamtkosten für alle in den Richtlinien der Regierungspolitik aufgeführten U-Bahnlinien ein?
Wann ist die jeweilige Leistungsphase abgeschlossen, wann setzen die nachfolgenden Leistungsphasen ein und wann ist die Gesamtplanung abgeschlossen?Welche #Zeitschiene wird für den Realisierungsbeginn und die Fertigstellung angestrebt?
Inwieweit und über welche Mittel ist die Finanzierung des Vorhabens abgesichert?
Die Zahl der Pendler*innen auf der RE1-Strecke zwischen Magdeburg, Berlin und Eisenhüttenstadt wächst stetig. Ab 2025 werden die Bahnsteige an allen noch ausstehenden RE1-Stationen sukzessive auf 220 Meter Nutzlänge verlängert. Damit können die langen 8-teiligen Wagen der #ODEG perspektivisch an allen Stationen halten. Die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens konnte mittels Nutzen-Kosten-Untersuchung von den #i2030-Partnern in Kooperation mit dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr (#BMDV) nachgewiesen werden. Bevor die #Fördermittel fließen, geht das Land Brandenburg mit 2,75 Millionen Euro in Vorleistung, um den Ausbau in Potsdam Park #Sanssouci und #Hangelsberg fristgerecht sicherzustellen. Die Deutsche Bahn will die Stationen bis 2025 verlängern.
Im Westen was Neues: Ein Vorhaben zum Ausbau des Berliner S-Bahn-Netzes hat eine wichtige Hürde genommen. Eine erste Abschätzung ergab, dass die geplante #S-Bahn-Trasse von #Spandau nach #Falkensee und ihre #Zweigstrecke ins Falkenhagener Feld zusammen wirtschaftlich sinnvoll wären. Das teilte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) auf Anfrage mit.
Zukünftig sollen zwei Züge (RE6 und RB55) pro Stunde zwischen Hennigsdorf und Neuruppin verkehren • Verzögerungen in der Planung sowie Umsetzung von Schienengroßprojekten des Bundes führen zur späteren Inbetriebnahme • Nächste Meilensteine: Absicherung der Bundesförderung und Erteilung des Planrechts
Frage 4: Wann wird vrs. die #Vorplanung beginnen können?
Antwort zu 1, 2 und 4: Aufgrund des Sachzusammenhangs werden die Fragen 1, 2 und 4 gemeinsam beantwortet. Die Verlängerung der S75 Richtung Karower Kreuz gehört zum #i2030-Teilprojekt S-Bahn und läuft unter dem Namen „#Nahverkehrstangente Nord“. Die Planung für die Verlängerung der S75 befindet sich derzeit noch in der Phase der Grundlagenermittlung. Eine #Trassierungsstudie sowie die #Fahrplanuntersuchungen sind bereits abgeschlossen. Die Vorplanung soll im Frühjahr 2024 beginnen. Parallel dazu wird die #Wirtschaftlichkeitsuntersuchung (#Nutzen-Kosten-Untersuchung) durchgeführt.
Die Senatsverwaltung für #Mobilität, #Verkehr, Klimaschutz und Umwelt startet die Ausschreibung für die Grundlagenuntersuchung der #Verlängerung der #U-Bahnlinie #U7 vom Rathaus #Spandau bis zur #Heerstraße Nord. Auf Grundlage des Stadtentwicklungsplans #Mobilität und Verkehr (#StEP MoVe) würde diese Verlängerung die südlich und westlich der Altstadt gelegenen Ortsteile #Wilhelmstadt und #Staaken (Süd) an die U-Bahn anbinden und den #ÖPNV für die Wohngebiete Wilhelmstadt und Heerstraße-Nord (Rudolf-Wissell-Siedlung) attraktiver machen. Bislang sind diese Ortsteile ausschließlich mit #Bussen angeschlossen. Auch die weiter südlich gelegenen Ortsteile Gatow und Kladow könnten im Bereich Heerstraße/Gatower Straße von einer verbesserten Erschließung profitieren. Die Anfahrtswege zur nächsten U-Bahnstation für die Stadtrand-Siedlungen Staaken West und Seeburg würden sich ebenfalls verkürzen.