Bus + Straßenverkehr: Warum die neuen Busspuren so lange auf sich warten lassen Seit Jahren stockt die Erweiterung der Busspuren. , aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/schlechte-strassen-und-laehmende-buerokratie-in-berlin-warum-die-neuen-busspuren-so-lange-auf-sich-warten-lassen/25606422.html

Seit Jahren stockt die Erweiterung der #Busspuren. Senat und Bezirke schieben sich gegenseitig die Verantwortung zu.

20 Kilometer zusätzliche Busspuren erhoffte sich die BVG Anfang des Jahres. Markiert wurde davon fast nichts. Denn für die Anordnung der Busspuren ist der Senat zuständig, das Markieren ist Aufgabe der Bezirke. Und die haben kein Personal, kein Interesse und kein Geld.

Unter diesem #Dilemma leidet die BVG. Die Busse stehen im Stau, das #Durchschnittstempo sinkt immer weiter. Seit vielen Jahren stagniert das Netz der Busspuren bei 100 Kilometern. 2001 meldete die BVG: „Nun ist es soweit: mit den neuen Busspuren in der #Scheidemannstraße und am #Potsdamer Platz verfügt Berlin seit dem 22. Oktober über 100 Kilometer Busspuren“. Dabei blieb es bis 2018, im vergangenen Jahr kamen immerhin 6,1 Kilometer hinzu. Und in den ersten beiden Monaten 2020 genau 400 Meter.

„Planungen können wir nicht liefern“
Der Sprecher der Verkehrsverwaltung, Jan Thomsen, hat die Frage, welche Busspuren als Nächstes markiert werden, so beantwortet: „Zwischenstände zu Anordnungen/Umsetzungen/Planungen können wir nicht liefern. Wir sind noch mitten im Prozess des #Busbeschleunigungsprogramms und werden die Zahlen kommunizieren, wenn für die erste Phase ein mitteilbarer Abschluss vorliegt.“

Die zum Jahreswechsel zur Bahn gewechselte BVG-Chefin Sigrid Nikutta hatte immer wieder gefordert, dass Busse endlich bevorzugt und #beschleunigt

S-Bahn: Teure Investition Neue Berliner S-Bahn braucht mehr Strom, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/teure-investition-neue-berliner-s-bahn-braucht-mehr-strom-30700528

Sie #beschleunigt schnell, hat eine #Klimaanlage und viel zusätzliche Technik für mehr Zuverlässigkeit. Doch das hat seinen Preis: Die neue #S-Bahn für Berlin, die vor Kurzem beim Schienenfahrzeughersteller #Stadler Pankow vorgestellt worden ist, benötigt mehr #Strom als ihre Vorgänger. Das hat Folgen, so die Bahn.

#Bahnstrom wird in den kommenden Jahren ein großes Thema für uns sein“, sagte Peter #Buchner. Er ist Geschäftsführer der S-Bahn Berlin GmbH, eines Unternehmens der Deutschen Bahn (DB). Damit die #Energieversorgung auch künftig den Anforderungen gerecht wird, seien große Investitionen erforderlich. Alexander #Kaczmarek, DB-Konzernbevollmächtigter für Berlin, sprach von einer dreistelligen Millionensumme. „Wir brauchen unter anderem 20 neue #Unterwerke“ – so heißen die #Umformerstationen, die Strom für den Betrieb aufbereiten.

Peter Buchner wies auch darauf hin, dass die Zahl der S-Bahn-Wagen deutlich steigen wird, um den steigenden Fahrgastzahlen gerecht zu werden. Derzeit gibt es 1300 Wagen, Anfang der 2020er-Jahre werde die Zahl auf rund 1520 …

Bahnverkehr: Bahnstrecke Berlin-Stettin Schnell nach Polen – langsam nach Usedom, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bahnstrecke-berlin-stettin-schnell-nach-polen-langsam-nach-usedom/14836576.html

Der Bahn-Verkehr von Berlin nach #Stettin wird #beschleunigt. Das haben Bund und Bahn jetzt vereinbart. Kaum Chancen gibt es aber für den raschen Weg nach #Usedom.

Der Zug nimmt langsam Fahrt auf. Gut zwölf Jahre nach dem EU-Beitritt #Polens soll nun auch der Bahn-Verkehr zwischen Berlin und Stettin "beschleunigt" werden. Der Ausbau der Strecke soll schneller als bisher vorgesehen konkret geplant werden. Dies haben der Bund und die Bahn jetzt vereinbart. Weiter kaum eine Chance hat dagegen der #Wiederaufbau der Gleise auf der Strecke Berlin–#Usedom mit Anschluss der polnischen Stadt Swinemünde. Bei den Beratungen des Bundestags zum Bundesverkehrswegeplan 2030, der förderwürdige Projekte enthält, hat es die Usedom-Strecke nicht geschafft, nachträglich in den Plan aufgenommen zu werden.

Anders erging es der Verbindung nach Stettin. Ihr Ausbau war schon 2003 in den damaligen Bundesverkehrswegeplan gerückt – und dabei blieb es jahrelang. Nun aber soll es vorangehen: Die Strecke Berlin–Stettin gehört zu den 21 Schienenprojekten, deren Planung beschleunigt werden soll. Insgesamt gibt es dafür 138 Millionen Euro. Damit können bei Projekten, für die es bereits Vorplanungen gibt, die Entwurfs- und Genehmigungsplanungen finanziert werden. Der Streckenausbau nach Stettin ist insgesamt mit Kosten von mehr als 100 Millionen Euro veranschlagt.

Die Strecke ist derzeit auf einer Länge von 40 Kilometern eingleisig und soll dort zumindest abschnittsweise ein zweites Gleis bekommen. Zudem soll sie für den elektrischen Betrieb eine Oberleitung erhalten, die ebenfalls auf den …