Der Senat hat heute auf Vorlage von Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, den Bericht zu den Anstrengungen zur Bewältigung der „letzten #Meile” zur Kenntnis genommen.
Grundsätzlich ist Berlin auf der „ #ersten/ #letzten Meile” auch in den #Außenbezirken gut aufgestellt: Ein dichtes und flächendeckendes Bus- und #Straßenbahnnetz sichert eine wohnortnahe Anbindung an den öffentlichen #Nahverkehr – auch abseits des S- und U-Bahn-Netzes.
Inwiefern wird im Projektbetrieb der Tatsache Rechnung getragen, dass das #Untersuchungsgebiet zwar „ unterschiedliche Nutzergruppen des öffentlichen Verkehrs abbildet und damit eine möglichst realitätsnahe Untersuchung von #Mobilitätsbedarfen erlaubt“ (Antwort auf Frage 1, S. 2), aber dennoch durch mangelnde #Barrierefreiheit nicht alle Nutzer*innengruppen berücksichtigt werden (vgl. Antwort auf Fragen 4 und 5, S. 3)? Wie bewertet der Senat diesen Umstand?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt dazu mit, dass im #Projektbetrieb die eingeschränkte Barrierefreiheit des Untersuchungsgebiets ausdrücklich berücksichtigt und transparent gemacht wird. #NordWestraum Level 4 (NoWeL4) ist als Innovations- und #Erprobungsprojekt angelegt, dessen Ziel nicht die sofortige vollständige Inklusion im Rahmen dieses Tests ist, sondern im Forschungsprojekt die schrittweise Entwicklung belastbarer Grundlagen erfolgt. Fragen rund um die Barrierefreiheit werden daher in der #Begleitforschung berücksichtigt, da am Markt bislang noch keine bei der BVG einsetzbaren Lösungen vorliegen und aktuell noch technische Grenzen gesetzt sind. Ziel der Begleitforschung ist, die Anforderungen zu dokumentieren, um sie für die #Weiterentwicklung künftiger Projekte nutzen zu können.
Das #Mobilitätskonzept zur verkehrlichen Anbindung des entstehenden neuen Stadtteils #Krampnitz mit dem öffentlichen #Personennahverkehr (#ÖPNV) befindet sich in der Umsetzung. Ziel ist ein autoarmes Quartier, in dem der ÖPNV, aber auch ein dichtes Rad- und #Fußwegenetz attraktive Alternativen zum eigenen Auto darstellen. Zentrale Maßnahme für die ÖPNV-Anbindung ist die #Verlängerung der #Tram#96 mit #zweigleisigem Ausbau. Die Landeshauptstadt Potsdam und die ViP #Verkehrsbetrieb Potsdam zogen heute eine Zwischenbilanz, informierten über das neue #Planungsbüro und gaben einen Ausblick auf die aktualisierte #Zeitplanung.
Teilt der Senat die Einschätzung des Verkehrsforschers Prof. Dr. Gernot #Liedtke, wonach die Berliner #Ampelschaltungen zwar „ alles, nur nicht intelligent“ seien, eine wesentlich intelligentere #Steuerung aber wegen der Struktur des Berliner Straßennetzes kaum möglich sei, und wenn ja, auf welche Untersuchungen, Simulationen oder Gutachten stützt der Senat diese Bewertung?
Die Bundesregierung hat einen #Tankrabatt beschlossen, welcher regelmäßigen Kunden des #ÖPNV nicht zugutekommt. Michael Koch, stellvertretender Bundesvorsitzender vom Fahrgastverband PRO BAHN fordert daher: „Um die Fahrgäste zu entlasten, sollte die durch den #Preisindex festgeschriebene Erhöhung des Deutschlandtickets für die Jahre 2027 und 2028 ausgesetzt werden. Die dafür nötigen #Finanzmittel wären geringer als die benötigten 1,6 Mrd. € für den Tankrabatt. Danach sollte der #Tarif von 2028 auf 2029 nicht drastisch erhöht werden.“ Er regt Verbesserungen und mehr Flexibilität beim Deutschlandticket an: „Kunden, die ein #Jahresabo abschließen und sich damit ein Jahr lang an das Deutschlandticket binden, sollten einen Bonus erhalten, indem sie statt 12 Monaten nur 10 Monate bezahlen müssen. Auch sollte es die Möglichkeit geben, das #Deutschlandticket ohne Abo zu kaufen. Die nicht zeitgemäße Kündigungsfrist beim Abo sollte zudem entfallen.“
Das Bauvorhaben wurde mit rund 1,46 Millionen Euro aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes und auf Grundlage der Richtlinie ÖPNV-Invest des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg gefördert.
Guten Nachrichten für alle zukünftigen Bewohner*innen der Insel #Gartenfeld: Mit dem Bau des neuen Wohngebiets „das neue Gartenfeld“, in dem etwa 10.000 Menschen leben werden, richtet die #BVG eine neue #Buslinie ein, um das Gebiet zu erschließen. Die Linie #339 nimmt am Sonntag, 12. April ihren Betrieb auf. Sie wird den U-Bahnhof Paulsternstraße direkt mit den Neubaugebieten der Insel Gartenfeld und der Alandstraße verbinden.
11,5 Milliarden #Fahrgäste insgesamt, davon 11,3 Milliarden im #ÖPNV im Jahr 2025
#Fahrgastaufkommen im #Linienfernverkehr um 3 % auf 157 Millionen Fahrgäste gestiegen
WIESBADEN – Im Jahr 2025 waren in Deutschland etwa gleich viele Fahrgäste im #Linienverkehr mit Bussen und Bahnen unterwegs wie im Jahr 2024. Wie das Statistische Bundesamt (#Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, lag die Zahl der beförderten Fahrgäste bei rund 11,5 Milliarden. Zuvor war die Zahl der Fahrgäste von 10,9 Milliarden im Jahr 2023 auf 11,4 Milliarden im Jahr 2024 gestiegen.
Fahrgastaufkommen im ÖPNV bleibt weitgehend stabil
Ab Sommer 2026 gibt es für Auszubildende im #VBB-Land ein neues Angebot. Das hat der VBB-Aufsichtsrat am 19. März 2026 beschlossen. Das „#Deutschlandticket #Zuschuss#Ausbildung“ zum ermäßigten Preis von 37,80 Euro im Monat ermöglicht Auszubildenden damit zukünftig besonders günstig zur #Ausbildungsstätte oder zur #Berufsschule zu fahren und auch in der Freizeit #deutschlandweit rund um die Uhr den #ÖPNV zu nutzen. Der Vorverkauf für Azubis im Land Berlin beginnt am 1. Juni 2026 und im Land Brandenburg voraussichtlich am 1. Juli 2026. Somit steht das Angebot rechtzeitig zum neuen Ausbildungsjahr zur Verfügung.