Tarife: Fahrgäste zurückgewinnen? Bitte mit einfachen Angeboten für Abokunden, aus DBV

www.bahnkunden.de

Einige Unternehmen spielen mit dem Gedanken, für die Gruppe der #Fahrgäste, die nicht mehr jeden Tag in ihre Arbeitsstelle fahren, neue #Tarifangebote zu schaffen. Damit, so befürchtet der Deutsche #Bahnkunden-Verband (#DBV) wird der bestehende #Tarifdschungel noch undurchsichtiger und komplizierter. Tarifangebote á la „gilt nur an 10 aufeinanderfolgenden Tagen zwischen 6.30 Uhr und 9.45 Uhr zur einmaligen Fahrt ohne Umsteigen für eine Entfernung von maximal 7,9 km Entfernung“ schreckt eher ab.

Für viel erfolgreicher hält der DBV, das bestehende #Tarifsystem zu entschlacken, einfacher zu gestalten und letztendlich auch die Preise zu senken! Was gibt es einfacheres als eine Monatskarte? Sie ist der geheime Schlüssel zur Mobilitätswende. Je einfacher sie genutzt werden kann und je preiswerter sie ist, desto größer ist die Akzeptanz. Dabei gibt es viele „Stellschrauben“ zur Bindung von Bestandskunden und zur Neukundengewinnung.

Der DBV hat dazu viele Ideen, beispielsweise:
Dauerhafte Senkung der Abopreise um 10 oder 20 Prozent,
Ausweitung der zeitlichen Mitnahmemöglichkeit von weiteren Personen auf die eigene Karte oder der räumlichen Gültigkeit,
Inhaber erhalten Vergünstigungen beim Kauf weiterer Fahrscheine (z. B. in nicht im Abonnement enthaltenen Waben/Strecken zum „Kinderfahrpreis“),
Kostenlose oder ermäßigte Nutzung von sonst entgeltpflichtigen Fahrradabstellplätzen oder Fahrradparkhäusern,
Zusammenfassung von Tarifwaben zum Tarif der günstigeren Wabe,
Inkludierung von Anschlussfahrausweisen in das #Stammabonnement (damit sind dann Aufzahlungen für weitere Fahrscheine nicht mehr nötig).
Der Bahnkunden-Verband fordert die #Aufgabenträger auf, bei den Entscheidungen die #Kundenverbände nicht zu übergehen. Die betroffenen bzw. ihre Vertreter sollten vor einer Entscheidung gehört werden. Noch besser wäre, sie von Anfang an in den Überlegungsprozess mit einzubeziehen.

Pressekontakt:
Frank Böhnke, Bundesvorstand Länderaufgaben, Telefon 01 77 / 8 93 43 94 oder laenderaufgaben@bahnkunden.de

Literatur + Bahnverkehr + S-Bahn: Berliner Ringbahngeschichten: Die Strecke ohne Ende wird 150 Jahre alt Ein neues Buch entführt die Leser in die Geschichte der wichtigsten Schienentrasse der Stadt. aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berliner-ringbahngeschichten-die-strecke-ohne-ende-wird-150-jahre-alt-li.168219

Auf ins Grüne! Viele Berliner haben während der Corona-Pandemie die Zeit dazu genutzt, Wälder und Seen im Land Brandenburg kennenzulernen. Sven #Heinemann nicht: Er ist durch die Stadt gewandert, und zwar auf einer ganz besonderen Strecke. „Ich bin zweimal die #Ringbahn #abgelaufen“, sagt der Friedrichshainer. „Jeweils 37,044 Kilometer in mehreren Etappen.“ Mit Block und Kamera sammelte Heinemann Eindrücke für sein Buch über den Ring. Nicht mehr lange, dann wird das reich bebilderte Werk erscheinen. Denn es gilt ein Jubiläum zu feiern: Am 17. Juli 1871, vor 150 Jahren, wurde der erste Abschnitt eröffnet. Rasch wuchs die Ringbahn zu einer der wichtigsten #Schienenstrecken in der Stadt heran. „Der Ring fasziniert mich“, so der Autor.

Hätte sich Heinemann während der Anfangszeit der Ringbahn auf Wanderschaft begeben, wäre er größtenteils fernab vom damaligen Berlin durchs Grüne gelaufen. „Zunächst führte die Strecke durch ländliche Gegenden komplett in Brandenburg“, berichtet der 42-jährige Sozialwissenschaftler. Heute wäre ein solches #Verkehrsprojekt Anlass für Diskussionen, wahrscheinlich sogar für den Rechnungshof. Was soll das, auf dem platten Land eine zweigleisige #Bahnstrecke zu bauen?

Verwundete Soldaten waren die ersten #Fahrgäste
„Doch es gab keinerlei Kritik“, so Heinemann. Der preußische Staat scheute keine Kosten und Mühen, und dafür hatte er gute Gründe. So endeten die #Schienentrassen nach Berlin damals in #Kopfbahnhöfen. Es gab zwar eine #Verbindungsbahn, die ebenerdig durch die Innenstadt verlief (unter anderem durch die #Eisenbahnstraße in Kreuzberg) und sogar am Brandenburger Tor vorbeiführte. Doch die Strecke war nicht #leistungsfähig, und die Züge kamen dem zunehmenden Straßenverkehr …

allg.: Brandenburger ÖPNV Immer mehr Menschen fahren mit Bus und Straßenbahn, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2021/06/brandenburg-oepnv-oeffentliche-verkehrsmittel-mehr-menschen.html

#Brandenburg registriert in den öffentlichen Verkehrsmitteln immer mehr #Fahrgäste. Das geht aus einer Antwort des #Verkehrsministeriums in Potsdam auf eine Anfrage aus der Grünen-Landtagsfraktion hervor.

Nach den zuletzt vorliegenden Angaben registrierten die kommunalen #Verkehrsunternehmen 2019 rund 81,1 Millionen Fahrgäste in #Bussen und #Straßenbahnen. Das waren gut 6,8 Millionen oder rund neun Prozent mehr als 2010.

Für 2020 liegen noch keine endgültigen Angaben vor. Jedoch dürfte Corona eine tiefe Delle hinterlassen haben.

Wechselhaftes Bild in den Landkreisen
Die Fahrgastzahlen stiegen nicht in allen Landkreisen und kreisfreien Städten: …

BVG: Fenster auf in der Bahn, Fenster zu im Bus Wie die Berliner BVG gegensätzliche Corona-Lüftungstechniken erklärt aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/fenster-auf-in-der-bahn-fenster-zu-im-bus-wie-die-berliner-bvg-gegensaetzliche-corona-lueftungstechniken-erklaert/27282632.html

In der #U-Bahn sollen Fahrgäste #lüften, in #Bus und #Straßenbahn wird es unterbunden. Wie passt das zusammen? Und was gilt bei der Bahn?

In der U-Bahn bittet die BVG ihre #Fahrgäste jetzt mit Aufklebern, die #Kippfenster zu öffnen – nach dem Motto: Lieber im Zug im Zug sitzen als sich in abgestandener Luft das Coronavirus einfangen.

Doch in vielen Straßenbahnen gilt das Gegenteil: Die Kippfenster sind verschlossen; Aufkleber weisen darauf hin, damit Fahrgäste erst gar nicht daran zerren. Auch in den meisten Bussen sind die Fenster verrammelt. Wie passt das zusammen mit der von Fachleuten gepredigten Aufforderung zum konsequenten Lüften?

Nach Darstellung der BVG macht die #Klimatisierung den Unterschied: Im Gegensatz zur U-Bahn seien alle rund 1400 Busse und 280 von knapp 400 Straßenbahnen mit #Klimaanlagen ausgestattet, die nur bei geschlossenen Fenstern richtig funktionieren.

Im Gegensatz zu beispielsweise Klimaanlagen in Flugzeugen sorgen …

Regionalverkehr: Offener Brief an die Regionalleitung der DB Regio Nordost: „So geht man nicht mit Kunden um“ Druckansicht Leserbriefe, aus Meetingpoint Brandenburg

https://meetingpoint-brandenburg.de/neuigkeiten/artikel/76745-Offener_Brief_an_die_Regionalleitung_der_DB_Regio_Nordost_So_geht_man_nicht_mit_Kunden_um

Vorgänge am Brandenburger Bahnhof am Mittwoch, den 9. Juni 2021, ab 17.50 Uhr. Sehr geehrter Herr Vorsitzender, lieber Herr #Moll, die Vorgänge am #Hauptbahnhof #Brandenburg für 100 bis 150 Fahrgäste der Deutschen Bahn am vorgestern Abend ab ca. 17.50 Uhr waren ärgerlich, waren dilettantisch und hatten nichts, aber auch gar nichts mit #Kundenservice zu tun.

Wissen Sie, in jedem #Betriebsablauf kommt es zu #Störungen oder auch mal zu Ausfällen. Wenn ich alle Wartezeiten in und vor Bahnhöfen und in Zügen addiere, könnte ich davon wahrscheinlich schon einen wunderbaren Urlaub machen – und halte Ihnen wie viele der Menschen, die vorgestern am Bahnhof standen, weiterhin die Treue. Und gerade wenn es wohl eine #Oberleitungsstörung gab, dann kommt es in der Folge auch zu #Verspätungen, wofür die meisten #Fahrgäste großes Verständnis haben.

Was aber vollkommen inakzeptabel, unverantwortlich und respektlos ist: Wenn mit den Kunden, nicht gesprochen wird, es keinerlei #Informationen gibt und man vollkommen #allein gelassen am #Bahnsteig steht.

Die Steigerung war aber sicher vorgestern Abend:
Das Gleis für die Abfahrt des Zuges von Brandenburg nach Berlin um 18.00 Uhr wurde von Gleis 1 auf Gleis 4 verlegt; der Zugang zu den Gleisen 2 und 3 war …

BVG: Mal was fürs Gemüt Geht Ihnen Corona auf die Nerven? Vermissen Sie Nähe? Und Ihre Mitmenschen? Und den Lärm und das Gewusel der Stadt?, aus BVG

Geht Ihnen Corona auf die Nerven? Vermissen Sie Nähe? Und Ihre Mitmenschen? Und den Lärm und das Gewusel der Stadt?

Das geht den Kolleginnen der BVG nicht anders. Doch sie vermissen noch jemand anderen: Sie, die #Fahrgäste. Denn aus der Liebesbeziehung mit all ihren Leidenschaften und Reibereien ist für viele in Zeiten von Abstandsgebot und Homeoffice eine Fernbeziehung geworden. Umso mehr freuen sich die Kolleginnen darauf, bald wieder gemeinsam mit all den Menschen unserer Stadt unterwegs zu sein. Mit den Netten, aber auch den Missmutigen, den Bunten und den Grauen, den Lauten und Leisen, denen, die ihnen ein Lächeln und ein Dankeschön schenken und auch denen, die ihnen manchmal auf die Nerven gehen. Denn all das ist unsere Stadt – und all das ist die BVG.

Mit der #BVG-typischen #Selbstironie, ein bisschen #Wehmut und #Pathos und ganz viel #Zuversicht findet all dies Platz im neuen #BVG-Film „Wir fahren allein allein“, der seit heute online in den #BVG-Kanälen zu sehen ist BVG – Wir fahren allein allein – YouTube. Produziert wurde der Film von der Agentur Jung von Matt SAGA nach dem Song „Allein, Allein“ der Band Polarkreis 18.

„Natürlich wird das Thema im Film künstlerisch übertrieben, denn selbstverständlich fahren wir auch in Pandemiezeiten nicht ständig mit leeren Bussen und Bahnen durch die Stadt“, sagt BVG-Vorstandsvorsitzende Eva Kreienkamp. „Die starken Bilder drücken aber aus, was wir meinen und viele Kolleg*innen fühlen. Die emotionalen Botschaften lauten: Wir vermissen euch. Wir freuen uns sehr auf ein Wiedersehen. Wir sind für euch da. Und wir müssen alle noch ein wenig durchhalten, dann werden wir gemeinsam Berlin wieder zu der bunten, wuseligen und immer mobilen Metropole machen, die wir so lieben.“

Auch abseits von Selbstironie, Pathos und Kunst ist gibt es natürlich den wahren Kern. Er lautet: Die meisten Fahrer*innen fahren zwar nicht „allein allein“ durch Berlin, aber doch mit deutlich leereren Fahrzeugen als vor der Pandemie. Die Nachfrage liegt seit Jahresbeginn 2021 bei ungefähr 50 Prozent des Vor-Corona-Niveaus. Trotzdem fährt die BVG das volle Fahrplanangebot, damit alle Menschen auch in schweren Zeiten jederzeit gut, schnell und sicher an ihr Ziel kommen.


Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

Tel. +49 30 256-27901

www.bvg.de/presse

pressestelle@bvg.de

Regionalverkehr: Verkehr : Bahn-Ausbau in Berlin und Brandenburg: Senat nennt keine Termine mehr, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/bahn-ausbau-in-berlin-und-brandenburg-senat-nennt-keine-termine-mehr-li.156053

Neue #Strecken, neue #Bahnhöfe: Ein gigantisches Bauprogramm ist in Angriff genommen worden. Doch bei wichtigen Projekten ist der Zeitplan inzwischen lückenhaft.

Es ist eine Herkulesaufgabe. Damit #Fahrgäste schneller und bequemer ans Ziel kommen, sollen in der #Hauptstadt-Region 180 Kilometer Strecke sowie fast hundert Bahnhöfe neu errichtet oder ausgebaut werden. I2030: So heißt das gigantische Programm, das Berlin und Brandenburg, der Verkehrsverbund #VBB und die Bahn vor Jahren in Angriff genommen haben. Politikern wie dem Berliner SPD-Abgeordneten Tino Schopf geht es nicht schnell genug voran. „Das Tempo muss erhöht werden.“ Doch die Vorhaben bei der S-Bahn und auf sieben Korridoren sind offenbar so komplex, dass für einige Projekte inzwischen keine Bau- und #Fertigstellungstermine mehr genannt werden. Das geht aus einer Antwort des Berliner Verkehrs-Staatssekretärs Ingmar #Streese (Grüne) auf eine Anfrage von Schopf hervor. Die noch nicht veröffentlichte parlamentarische Drucksache liegt der Berliner Zeitung vor.

Es beginnt mit der Strecke, die von Berlin-Spandau nach #Nauen im Landkreis #Havelland führt. Es handelt sich um eine Verbindung, auf der die Regionalzüge besonders gut ausgelastet ist, weil es keine S-Bahn gibt – die Trasse wurde beim #Mauerbau 1961 gekappt. Vorgesehen ist unter anderem deren #Wiederaufbau nach #Falkensee und die Verlängerung nach #Finkenkrug. Die Fern- und #Regionalbahnstrecke soll viergleisig ausgebaut, der Bahnhof Spandau mit zwei weiteren Bahnsteigkanten ausgestattet werden.

Auch der Wiederaufbau der S-Bahn nach #Velten lässt weiter auf sich warten
Hier werde der Abschluss der Genehmigungsplanung für Ende 2029 avisiert, teilt Staatssekretär Streese mit. Doch wann die Bauarbeiten beginnen und die …

autonomes Fahren + Bus: Die Geisterbusse von Berlin: Warum auf zwei BVG-Linien Mitfahren verboten ist, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/die-geisterbusse-von-berlin-warum-auf-zwei-bvg-linien-mitfahren-verboten-ist-li.153941

In #Tegel wird ein Konzept für den Berliner #Nahverkehr der #Zukunft getestet. Doch die #Routen #328A und #328B sind für #Fahrgäste tabu. Ein Ortstermin.

Der kleine gelbe Bus kommt näher. Dann stoppt er an der #Haltestelle, und die Tür geht auf. Doch als Einladung zum Einsteigen ist das nicht gemeint. Die Person in dem Fahrzeug bedauert: „Mitfahren ist nicht möglich. Tut mir leid!“ Dann schließt sich die Tür wieder, und nach einem hellen Ping zuckelt der kleine gelbe Bus gemütlich weiter – ohne Fahrgäste. Genauso, wie er gekommen war.

Es ist ein Schauspiel, das sich im Norden von Berlin schon viele Hundert Male wiederholt hat. Auf zwei Routen sind kantige Fahrzeuge, die an überdimensionierte Brotbüchsen erinnern, unterwegs. Die beiden neuen Linien im Reinickendorfer Ortsteil Tegel haben sogar Nummern bekommen: 328A und 328B. Allerdings sind die #Elektrobusse in den Farben der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) für Fahrgäste tabu. „Wegen Corona“, wie das Personal erklärt. So habe es der Senat bestimmt. Die Vehikel des französischen Herstellers Easymile gelten als zu klein, um drinnen ausreichend Abstand halten zu können. Sie sind nicht mal vier Meter lang, viel zu kurz für Pandemiebedingungen.

Corona lässt einen Fahrgastbetrieb nicht zu
Und so drehen die Minibusse, in denen laut Aufkleber drei Fahrgäste Platz hätten, leer ihre Runden. Woche für Woche, Monat für Monat. Schon seit dem vergangenen Dezember, wie man hört. Nicht gerade zur Freude der Kraftfahrer, denn die Fahrzeuge sind maximal für Tempo 18 zugelassen, beschleunigen oft nur zaghaft und bremsen häufig. Das Personal wirkt angesichts des Interesses potenzieller Fahrgäste genervt: „Wir werden oft gefragt, warum Mitfahren nicht …

S-Bahn: 100 Tage neue S-Bahnzüge für Berlin und Brandenburg – eine erste Bilanz Neue Baureihe 483/484 zuverlässig unterwegs, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/100-Tage-neue-S-Bahnzuege-fuer-Berlin-und-Brandenburg-eine-erste-Bilanz-6108602

Neue Baureihe 483/484 zuverlässig unterwegs α Auslieferung erster Serienfahrzeuge im Sommer

Hundert Tage alt sind Berlins neue S-Bahnzüge – blutjung also noch, aber bereits sehr zuverlässig unterwegs. Ihre Feuertaufe hat die neue #Baureihe #483/484 bestanden und sich auch während des Wintereinbruchs im Februar bewährt. Die Fahrzeuge haben Schnee, Eis und Wind erfolgreich getrotzt.

In der Silvesternacht war der erste Zug pünktlich um 0.01 Uhr in Betrieb gegangen. Seitdem sind die zehn #Vorserienzüge auf der Linie #S47 ( #Spindlersfeld#Hermannstraße ) unterwegs und haben hier die Wagen der #Altbaureihe #485 abgelöst.

Die #Fahrgäste sind zufrieden und auch das Feedback aus den Führerständen ist positiv: #Lokführer:innen loben den leistungsstarken #Antrieb, das sichere #Bremsvermögen und die ruhige #Laufkultur der Fahrzeuge.

S-Bahnchef Peter #Buchner: „Wir sind sehr zufrieden mit den neuen Zügen. Die intensive zweijährige Testphase zahlt sich nun aus, da die Fahrzeuge vor dem Einsatz im Fahrgastbetrieb bereits jeden Winkel des Berliner S-Bahn-Netzes abgefahren sind. Die enge Zusammenarbeit von #Hersteller und #Betreiber war schon bei der Konstruktion und der Inbetriebsetzung sehr wichtig, um ein Fahrzeug aufs Gleis zu setzen, das den spezifischen Berliner Gegebenheiten optimal entspricht. Dabei haben wir auch sehr von unseren langjährigen Erfahrungen aus dem S-Bahn-Betrieb profitiert. Ein großes Dankeschön an Siemens Mobility und Stadler für die vertrauensvolle Zusammenarbeit!“

100 Tage neue S-Bahn

Mit den neuen Zügen bietet die S-Bahn Berlin nicht nur mehr Komfort für die Fahrgäste, sondern schafft auch für unsere Kunden auch mehr Platz. Nach Auslieferung der bei #Siemens Mobility und #Stadler bestellten 21 Zwei-Wagen-Einheiten und 85 Vier-Wagen-Einheiten Ende 2023 werden insgesamt 106 neue #Viertelzüge im Einsatz sein.

Ab Sommer dieses Jahres werden die ersten Serienfahrzeuge ausgeliefert und reihen sich dann nach erfolgter Abnahme in die 483/484-Flotte ein.

Nicklas Meyer, Leitender Fahrzeugingenieur und technischer Projektleiter für Berlins neue S-Bahn bei Stadler Deutschland: „Als Hersteller begleiten wir den laufenden Probebetrieb im Fahrgasteinsatz weiterhin intensiv. So können wir sicherstellen, dass weitere Erkenntnisse direkt in die Produktion der Serienfahrzeuge einfließen. Nach den ersten hundert Tagen sind wir auch herstellerseitig mit der technischen Performance der Züge sehr zufrieden. Insbesondere die Frostperiode im Februar hat unser Konzept bestätigt. Wir sind überzeugt, dass sich die erstmalig mit einer Klimaanlage ausgestatteten S-Bahnen gleichermaßen im Hochsommer bewähren.“

Gerald Winzer, VP Regionalzug Projekte, Siemens Mobility: „Wir sind stolz, dass die neue S-Bahn für Berlin einen reibungslosen Probebetrieb absolviert. Die neuen S-Bahn-Züge sind mit hochmoderner und robuster Technik ausgestattet. Sie haben die ersten 100 Tage, auch bei winterlichen Verhältnissen und sehr tiefen Temperaturen, mit Bravour gemeistert und sind ein Vorzeigeprojekt für urbane Mobilität. Berlins ‘Neue‘ bietet ein verbessertes Fahrerlebnis und mehr Komfort für die Berlinerinnen und Berliner.“ 

BVG: Neue Maskenpflicht gilt nicht für das BVG-Personal Seit Mittwoch muss in Bussen und Bahnen eine FFP2-Maske getragen werden …, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-aergern-sich-ueber-kontrolleure-neue-maskenpflicht-gilt-nicht-fuer-das-bvg-personal/27064398.html

Seit Mittwoch müssen #Fahrgäste von #BVG und #S-Bahn in Berlin eine #FFP2-Maske tragen. Dies hatte der Senat beschlossen. Dies gilt aber nicht für das Personal. Donnerstagmittag, #U-Bahnhof #Tempelhof: Bei einer großen Aktion kontrollieren BVG und Polizei die Tickets der Fahrgäste. Ein Teil der etwa zehn BVG-Angestellten trägt auf dem Bahnsteig keine FFP2-Maske, sondern einfache OP-Masken. Kurz zuvor, #S-Bahnhof #Schöneberg. Drei #Wachleute der S-Bahn verlassen die #Bahnhofswache – zwei von ihnen ohne FFP2-Maske.

Am Donnerstag antwortete die BVG bei Twitter mehreren empörten Fahrgästen, dass die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken nicht für das Personal gelte: „Das #Kontrollpersonal muss während der Dienstausübung keine FFP2-Maske tragen.“

Sobald das Personal privat in Bussen oder Bahnen unterwegs ist, müsse es natürlich eine FFP2-Maske tragen, hieß es weiter. Das Verkehrsunternehmen hat den Widerspruch in der Regelung offenbar erkannt: Bei Twitter kündigte die BVG an: „Derzeit suchen wir intern nach einer Lösung.“ Dem Vernehmen nach ist sich die Führung des Unternehmens darüber bewusst, dass Fahrgäste dies als „schlechtes Vorbild“ kritisieren. Wie eine Lösung aussehen kann, ist unklar.

Die bislang ausreichenden OP-Masken filtern keine Aerosole, sie schützen deshalb vor allem …