#Sperrung wegen fehlender #Verkehrssicherheit • DB weiter zur Abgabe der Grundstücke bereit • Gespräche mit Land und Bezirk laufen
Die Deutsche Bahn (DB) muss die #Görlitzer Brücken in Alt- #Treptow ab 1. Juli dieses Jahres sperren. Grund dafür sind #Korrosionsschäden an den insgesamt vier #Brücken. Die Anlagen sind Teil der ursprünglichen Görlitzer #Bahn. Die letzten Züge verkehrten hier 1987. Die Brücken selbst sind zwischen 115 und 160 Jahre alt.
Der #Fahrgastverband PRO #BAHN begrüßt grundsätzlich, dass mit dem italienischen Anbieter #Italo nach Jahrzehnten faktischen Monopols ein ernstzunehmender #Wettbewerber in den innerdeutschen #Hochgeschwindigkeitsverkehr drängt. Wettbewerb kann Preise senken, Qualität steigern und das Angebot ausweiten – aber nur, wenn er fair geregelt ist. Der Fahrgastverband PRO BAHN warnt davor, den Markteintritt allein dem Spiel der Trassenkräfte zu überlassen, und stellt drei Bedingungen, ohne die mehr Wettbewerb für viele Fahrgäste am Ende weniger Bahn bedeutet.
Die #Görlitzer#Bahnbrücken in Berlin sollen samt #Rad- und #Fußwegen#erhalten bleiben. Darauf haben sich der #Senat, der #Bezirk Treptow-Köpenick und die Deutsche #Bahn verständigt, wie Petra Nelken, Sprecherin der Berliner Senatsverwaltung für Verkehr, rbb|24 bestätigte.
Zunächst soll demnach der Belag der Brücken beseitigt werden, Fachleute sollen dann den Zustand prüfen, sagte Nelken. Das Ziel sei, die Denkmale sachgerecht zu #sichern und die Wege zu #erhalten. „Für die Zeit der #Begutachtung und für die Dauer der Arbeiten können die Brücken zunächst nicht mehr betreten werden“, sagte Nelken.
Die Instandsetzung der Köpenicker-Allee-Brücke ist derzeit für den Zeitraum März bis Mai 2027 geplant.
In der ersten Bauphase erfolgen Instandsetzungsmaßnahmen #unterhalb der Brücke im Zuge von Sperrpausen der Deutschen #Bahn. Dabei werden insbesondere Stahlbau- und #Korrosionsschutzarbeiten durchgeführt.
Für die zweite Bauphase ist eine #Sperrung der #Rudolf-Rühl-Allee für den motorisierten Verkehr für die Dauer von sechs Wochen erforderlich. In diesem Zeitraum erfolgen die Instandsetzungsmaßnahmen auf der Brücke, darunter die Erneuerung der #Fahrbahn, der #Abdichtung sowie der Austausch der #Übergangskonstruktion und der #Geländer.
Wann ist nach aktuellem Stand mit dem Beginn der #Abrissarbeiten an der #Schönhauser-Allee-Brücke zu rechnen und welche Voraussetzungen – insbesondere hinsichtlich der noch ausstehenden #Sperrpausen der Deutschen #Bahn AG für den #S-Bahn-Ringverkehr – müssen hierfür noch erfüllt werden??
Antwort zu 1:
Entsprechend der aktuellen #Rahmenterminplanung zum Gesamtbauvorhaben beginnen vorbereitende Bauleistungen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zur bauzeitlichen Stütz- und #Abfangkonstruktion des U-Bahnviaduktes ab Oktober 2026. Anschließend erfolgen die bauvorbereitenden Bauleistungen der verschiedenen Leitungsbetriebe, so dass nach vollständigem #Rückbau der bestehenden Leitungen aus dem ersten Teilbauwerk die Rückbau- und Abrissarbeiten an der Schönhauser-Allee-Brücke in #2028 beginnen können. Voraussetzung hierfür ist insbesondere die Bereitstellung der erforderlichen Sperrpausen der Deutschen Bahn AG für den S- und #Fernbahnverkehr. Hierzu laufen die entsprechenden Abstimmungen und Genehmigungen zur #Baubetriebsplanung.
Auf Grundlage der „#Agenda für #zufriedene#Kunden auf der #Schiene“ wurde die #Taskforce#zuverlässige#Bahn damit beauftragt, Maßnahmen für mehr #Zuverlässigkeit und #Pünktlichkeit auf der Schiene zu erarbeiten. Ihr Fokus liegt auf konkreten und möglichst unmittelbar – das heißt bereits in den Jahren 2026 und 2027 – umsetzbaren Maßnahmen.
An der Arbeit der Taskforce seit November 2025 beteiligten sich Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Ländern, Eisenbahn-Bundesamt, Bundesnetzagentur, Eisenbahnverkehrsunternehmen, Aufgabenträgern, Verbänden, Gewerkschaften und der DB InfraGO AG.
Die #Inbetriebnahme der Regional- und #Fernbahnstrecke zwischen Berlin Südkreuz und Blankenfelde, der so genannten #Dresdner Bahn, führt zu umfangreichen Fahrplan- und #Angebotsänderungen im Regional- und S-Bahnverkehr in Berlin und Brandenburg – auf vielen Verbindungen können Fahrzeiten deutlich verkürzt und Takte verdichtet werden. Darüber hinaus wird das Angebot vielerorts der Nachfrageentwicklung der letzten Jahre angepasst. So wird eine neue Linie das stark nachgefragte Angebot von Berlin über Angermünde nach Stralsund verstärken. Der Abschluss von Bauarbeiten führt zu Erleichterungen für die Fahrgäste, herausfordernd bleibt jedoch das allgemeine Störgeschehen und Bauaufkommen im Bahnnetz.
Fast fröhliche Jahrmarktstimmung herrschte am Freitag, 28. November, im #Baustellenbereich der #Storkower Straße. Unzählige Schaulustige hatten sich eingefunden, um die Eröffnung der komplett erneuerten #Bahnunterführung nicht zu verpassen. Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit und der damit einhergehenden Sperrung des Baustellenbereichs gab die Deutsche #Bahn gemeinsam mit Bürgermeisterin Michaela #Wiezorek und der 1. Beigeordneten Heike #Zettwitz vom Landkreis Dahme-Spreewald die #Unterführung wieder für den #Autoverkehr frei.
Kurz vor dem Start der #Bahn-Sperrung zwischen #Berlin und #Hamburg sieht der Chef des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), Christoph Heuing, alle Beteiligten bestmöglich vorbereitet, erwartet aber trotzdem nicht, dass von Beginn an alles reibungslos funktionieren wird. „Es kann nicht alles glattlaufen. Das ist der größte #Schienenersatzverkehr, der jemals geplant worden ist. Damit ist klar: Es gibt keine Blaupause, man betritt #Neuland“, sagte Heuing im Gespräch mit der Berliner Morgenpost.
Bisher hat die Deutsche #Bahn innerhalb Deutschlands relativ wenig #Konkurrenz. Der private Anbieter #Flixtrain bedient vier Strecken quer durchs Land und #Eurostar eine in NRW. Doch das soll sich in den kommenden Jahren ändern.
Bekannt wurden diese Pläne durch eine #Großbestellung. So steht ein deutsches Unternehmen kurz davor, bis zu 63 komplette Züge beim spanischen Hersteller #Talgo zu ordern. Der Zug ist in Deutschland als #ICE-L bekannt und auch die Deutsche Bahn hat 79 Stück davon bestellt.