Die Berliner #S-Bahn feiert in diesen Tagen ein besonderes #Jubiläum: 100 Jahre ist die #Premierenfahrt zwischen dem heutigen #Nordbahnhof und #Bernau nun her. Trotz aller Feierlichkeiten steht das Verkehrsunternehmen aber aktuell auch vor #Herausforderungen. S-Bahn-Chef Peter #Buchner spricht über #Türstörungen, die Notwendigkeit neuer #Züge und #Sauberkeit – und wirft einen Blick aufs nächste Jahrhundert der Berliner S-Bahn.
Herr Buchner, die S-Bahn feiert gerade ihren 100. Geburtstag. Wie blicken Sie auf das letzte Jahrhundert zurück?
BVG zieht positive Zwischenbilanz zur Fußball-EM ● Konzept zur Anreise der Fans zu Stadion und Fanmeile hat sich bewährt ● #U-Bahn steht allgemein vor betrieblichen #Herausforderungen Die Vorrunde und auch die ersten Achtelfinals sind gespielt, und die BVG zieht eine positive Zwischenbilanz. Das spezielle #Betriebskonzept zur Fußball-EM funktioniert ebenso gut wie das Crowdmanagement am #U-Bahnhof #Olympia-Stadion. Auch für die weiteren Spiele bis hin zum Finale sieht sich die BVG daher bestens vorbereitet.
Frage 1: Gibt es seitens der #BVG aktuell Pläne oder laufende Initiativen zur #Automatisierung des #ÖPNV in Berlin? Frage 3: Liegen konkrete #Planungen für einzelne Linien vor?
Antwort zu 1 und 3: Die Fragen 1 und 3 werden wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet.2 Nach Auskunft der BVG ist ein Betrieb im nächst höheren #Automatisierungsgrad 2 (#GoA2) für die U-Bahnlinien #U5 und #U8 mit Einführung von #CBTC ab 2029 geplant. Die BVG befindet sich diesbezüglich aktuell im Vergabeverfahren.
Rund 500.000 Menschen sind täglich mit der #Ringbahn in Berlin unterwegs – Tendenz in den vergangenen Jahren, nimmt man einmal die Corona-Pandemie aus, steigend. #S-Bahn-Chef Peter #Buchner spricht im Morgenpost-Interview deshalb über notwendige #Investitionen, #Ausbaupläne und #Herausforderungen durch #Baustellen.
Herr Buchner, wann sind Sie zuletzt mit der Ringbahn gefahren?
Peter Buchner Vergangene Woche. Ich kann auf verschiedenen Wegen ins Büro fahren, auf einem nutze ich die Ringbahn von #Westkreuz bis #Gesundbrunnen.
Und hat alles funktioniert, sind Sie #pünktlich angekommen?
Ja, ich hatte sogar einen Zug aus unserem #Langlebigkeitsprojekt, also einen ganz neu umgebauten Zug. Das freut mich jedes Mal besonders.
Was macht die Ringbahn für Sie besonders?
Ich finde die Ringbahn besonders spannend, weil dort die unterschiedlichsten Züge im Einsatz sind. Alle fünf #Fahrzeug-Generationen fahren auf der Ringbahn, das ist deshalb auch unser buntestes System. Und wenn man sich die Bezirke anschaut, durch die wir fahren, ist die Ringbahn auch da sehr bunt, mit dem lebhaften Neukölln und dem eher ruhigen Südwesten. Die Ringbahn ist deshalb wirklich ein Symbol für Berlin und die #Vielfältigkeit.
Gleichzeitig gilt die Ringbahn aber auch als eine Herausforderung. Woran liegt das?
Die Ringbahn ist betrieblich das am schwierigsten zu betreibende #Teilsystem. Zum einen, weil es die Linie ohne Ende ist, es gibt keinen #Wendebahnhof, wo sich Verspätungen …
Wie kommt es, dass wir morgen in Berlin mit einem Einzelticket für 2,80 Euro den ganzen Tag unterwegs sein dürfen?
Morgen ist weltweit „#Autofreier Sonntag“. Das ist eine tolle Aktion. Und um möglichst viele Berlinerinnen und Berliner zum Mitmachen anzuregen, haben wir uns mit der Deutschen #Umwelthilfe etwas Besonderes ausgedacht. Mit einem Einzelfahrschein geht es einen ganzen Tag mit Bussen und Bahnen durch die Hauptstadt.