Regionalverkehr: „Zumutung für die Fahrgäste“ Es kriselt zwischen VBB und Deutscher Bahn Drastischer Personalmangel, ausfallende Züge, massive Verspätung, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/zumutung-fuer-die-fahrgaeste-es-kriselt-zwischen-vbb-und-deutscher-bahn/25180460.html

Zusätzliche und längere Züge hatte die #Deutsche Bahn im Frühjahr angekündigt, 1000 Sitzplätze mehr pro Werktag wurden den Fahrgästen in Berlin und Brandenburg versprochen. Dieses Versprechen hat die Bahn gebrochen. In den vergangenen Monaten fuhr nur ein geringer Teil der vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) bestellten Leistungen. Um 1,2 Millionen Euro kürzte der VBB deshalb die Zahlungen an die Deutsche Bahn.

Negativer Spitzenreiter war die Linie #RE7 von Bad Belzig nach Berlin. Nur jeder dritte Verstärkerzug fuhr im September tatsächlich. Also: Zwei von drei Zügen fielen aus. Im Juni und Juli fuhr immerhin jeder zweite Zug. Richtig funktioniert hat es nur im Mai und August auf dieser Linie: Da fuhren 90 Prozent der Verstärkerzüge. Zahlen für Oktober liegen noch nicht vor.

Auf der #RB10 von Nauen nach Berlin-Südkreuz standen statt der bestellten 580 Plätze pro Zug nur 420 bis 460 zur Verfügung. Ähnlich schlecht sah es auf den Linien #RB13 und #RB14 aus. Im März hatte der VBB für diese besonders stark von Pendlern frequentierten Linien längere Züge und für die RE7 auch …

Regionalverkehr: Mehr Zuverlässigkeit und ausreichend lange Züge zwischen Nauen, Wustermark, Bad Belzig und Berlin VBB und DB Regio verständigen sich auf Maßnahmenplan, aus VBB

Ab 4. November 2019 können auf den Linien #RE7, #RB10, #RB13 und #RB14 nun die angekündigten #Kapazitätserhöhungen umgesetzt werden. #DB Regio hatte dafür 21 zusätzliche #Doppelstockwagen und 4 #Lokomotiven aus anderen Regionen beschafft, die die Kapazitäten seit dem 1. April im Regionalverkehr verstärken sollten. Unter anderem haben Verzögerungen bei der Instandhaltung, fehlende Zulassungen für umgebaute Fahrzeuge und ein höherer Bedarf an Fahrzeugen aufgrund von Bauarbeiten die volle Umsetzung von werktags zusätzlich ca. 1000 Sitzplätzen bislang verhindert. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und DB Regio haben sich in den letzten Wochen auf einen Maßnahmenplan verständigt, mit dem die geforderte Sitzplatzkapazität ab November angeboten werden kann.

Bereits ab dem zweiten Quartal 2019 sollten Fahrgästen der Linien RE7, RB10 und RB13 mehr Sitzplätze zur Verfügung stehen, darauf hatten sich die Länder Berlin und Brandenburg mit DB Regio verständigt. Aufgrund von Instandhaltungsverzögerungen sowie fehlender Zulassung der für die Kapazitätsausweitung zu beschaffenden Doppelstockwagen konnte diese
Maßnahme bisher nicht zufriedenstellend umgesetzt werden. Ein Instandhaltungsstau bei den dreiteiligen einstöckigen Zügen führte dazu, dass auf den Linien RE7 und RB14 von den 467 teilweise nur 300 Sitzplätze angeboten werden konnten.
Die fehlende Zulassung für einen Teil der Doppelstockwagen, die für die RB10 vorgesehen waren, führte dazu, dass von fünf teilweise nur vier der Wagen fahren konnten und die Kapazität etwa um 20 Prozent vermindert war. Aufgrund der betrieblichen Verknüpfung war auch die Linie RB14 von zu kurzen Zügen betroffen. In der Folge kam es vor allem auf den Abschnitten Nauen <> Berlin sowie Bad Belzig <> Berlin während der Hauptverkehrszeiten zu sehr vollen Zügen.

Die zum 4. November erhöhten Kapazitäten sehen vor:
RE7: 467 Sitzplätze (entspricht 8 einstöckige Wagen)
RB10: 580 Sitzplätze (entspricht 5 Doppelstockwagen)
RB13: 300 Sitzplätze (entspricht 5 einstöckige Wagen)

DB Regio und VBB haben in den letzten Wochen einen Maßnahmenplan
erarbeitet, um die vereinbarten Kapazitäten stabil zu erbringen:

  • Zur Erhöhung der Reserve für die Linien RE7 und RB14 werden passfähige Züge von der RB11 umgesetzt. Auf der RB11 kommen stattdessen teils Doppelstockwagen zum Einsatz.
  • DB Regio stellt durch Anmieten weiterer Doppelstockwagen aus der sogenannten überregionalen Reserve der DB Regio die Behängung der Züge mit fünf Doppelstockwagen sicher.
  • DB Regio lagert Werkstattleistungen auf weitere Werkstätten, teilweise auch von anderen Unternehmen, aus, um den Instandhaltungsrückstau abzuarbeiten.

Susanne Henckel, VBB-Geschäftsführerin: “Wir ziehen alle an einem Strang und tun gemeinsam unser Bestes, um den Fahrgästen mehr Verkehrsleistung anzubieten. Leider ist es DB Regio nicht gelungen das mit den Ländern abgestimmte Mehrleistungs-Paket wie versprochen im Frühjahr umzusetzen. Die Geduld der Fahrgäste, die sich morgens und abends in die zum Teil zu kurzen und dadurch übervollen Wagen drängeln müssen, ist langsam erschöpft. Ich freue mich, dass DB Regio deutlich gemacht hat, die vereinbarte Maßnahmen nun endlich realisieren zu können und hoffe sehr, dass dadurch spürbare Entlastung in den Zügen erreicht
wird.“

Jörg Werner, Leiter Fahrgastmarketing DB Regio AG: „Wir bedauern, dass wir die versprochenen Kapazitäten bislang nicht vollumfänglich zur Verfügung stellen konnten. Gleichzeitig arbeiten wir mit Hochdruck an der Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen für mehr Kapazitäten in unseren Zügen. In Zeiten von Klimawandel und Dieselfahrverboten wird DB Regio sich auch in Zukunft dafür einsetzen, weitere Verbesserungen auf unseren Linien zu realisieren.“

Der VBB überwacht den tatsächlichen Fahrzeugeinsatz und lässt sich durch DB Regio werktäglich die Wagenverfügbarkeit zum morgendlichen Betriebsstart mitteilen. Die Umsetzung der Maßnahmen wird intensiv begleitet.

Diese und weitere VBB-Presseinformationen finden Sie zum Download auch unter VBB.de/Presse

Bahnindustrie: Nach fast einem Jahrzehnt verlässt Geschäftsführer Arnulf Schuchmann 2020 die ODEG, aus lifepr.de

https://www.lifepr.de/inaktiv/odeg-ostdeutsche-eisenbahn-gmbh/Nach-fast-einem-Jahrzehnt-verlaesst-Geschaeftsfuehrer-Arnulf-Schuchmann-2020-die-ODEG/boxid/772479

(Berlin, 22.10.19) Der Dank gilt dem Mann, der seit 2011 Geschäftsführer und Sprecher der #ODEG ist. Diese Verantwortung hat sich Arnulf #Schuchmann auf imponierende Art und Weise verdient: In Zeiten, wo es große Aufgaben zu bewältigen gab, und sich die ODEG zu einem der profiliertesten #Eisenbahnverkehrsunternehmen im Osten der Republik entwickelt hat.

Mit anderen Worten: Arnulf Schuchmann hatte, wenn es knifflig wurde, immer eine praktikable Lösung und mit ihm wurde die in fünf Bundesländern rollende ODEG über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Steigende Qualität und Leistungsausweitungen mit mehr und mehr Arbeitsplätzen waren das Ergebnis seines engagierten Managements. Bemerkenswert auch die Schnelligkeit, mit der sich dieser Geschäftsführer der Probleme annahm, um in hoher Geschwindigkeit Ergebnisse zu erzielen. Diverse Ausschreibungsgewinne, erreicht durch große betriebliche Erfahrungen und gutes Kalkül, verdanken die Gesellschafter der Privatbahn – #BeNEX und #NETINERA – seiner Arbeit.

So lobt Dr. Michael #Vulpius, CEO der BeNEX sowie Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der ODEG: „Wir verdanken Herrn Schuchmann, die ODEG zum wichtigsten privaten Player im SPNV im Osten Deutschlands entwickelt zu haben, – mit großem unternehmerischen Engagement, Geschick und Erfolg.“

„Diesem Dank möchte ich mich anschließen und um die Tatsache ergänzen, dass wir mit dem Austritt von Arnulf Schuchmann einen wichtigen Kollegen und wertvollen Manager in unseren Reihen verlieren“, sagt Jost #Knebel, Vorsitzender der Geschäftsführung der NETINERA Deutschland.

Arnulf Schuchmann wird voraussichtlich ab Anfang 2020 seiner Familie in Österreich wieder näher sein, sich sicher ein wenig zurücklehnen und durchatmen, bevor er in Richtung neuer Ufer, neuer Ideen aufbricht. Mit etwas Wehmut wünscht ihm die ODEG dafür alles Gute! Eine Nachfolge in der Geschäftsführung an der Seite von Stefan Neubert, seit Oktober 2018 weiterer Geschäftsführer der ODEG, wurde bereits gefunden. Hierzu mehr zu einem späteren Zeitpunkt. Es bleibt also spannend!

S-Bahn: Bauarbeiten im Berliner Osten: Tipps, wie Fahrgäste den S-Bahn-Ersatzverkehr clever nutzen können, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Bauarbeiten-im-Berliner-Osten-Tipps-wie-Fahrgaeste-den-S-Bahn-Ersatzverkehr-clever-nutzen-koennen–4530116?contentId=1317082

Ausweitung der #Bauarbeiten seit dem 4. Oktober ⋅ Linien #S5, #S7 und #S75 betroffen ⋅ #Ersatzverkehr mit Bussen, U-Bahn und Regionalzügen
Mit Beginn der Herbstferien am 4. Oktober wurden die Bauarbeiten im Nordosten Berlins ausgeweitet: Seit diesem Termin ist die gesamte Linie der S75 gesperrt sowie die S7 ganztägig zwischen #Ahrensfelde und Nöldnerplatz. Auch die S5 fährt seitdem nicht mehr zwischen #Wuhletal und Ostkreuz. Ein umfangreiches #Ersatzkonzept wurde erarbeitet und kommuniziert.

Achtung! Die Sperrungen gelten auch noch nach dem Ende der Ferien und enden erst am 12. bzw. 14. November.

Rechtzeitig vor Ende der Herbstferien wurde deshalb durch die S-Bahn mit den beteiligten Partnern #VBB, BVG und der SEV GmbH ein Zwischenfazit gezogen.

Ergebnis: Das Ersatzkonzept läuft weitgehend stabil, aber nach Ferienende wird es in Bussen und Bahnen voller. Die S-Bahn wird vorerst keine Veränderungen vornehmen, aber in der ersten Schulwoche werden die Verkehre mit dem VBB und der BVG weiter beobachtet und eventuelle Änderungen abgestimmt.

Vor allem die derzeit noch wenig nachgefragte SEV Linie zwischen Lichtenberg und Ostbahnhof bietet dann für Fahrgäste eine echte Alternative, da die U5 bereits heute stark ausgelastet ist. Der Ersatzverkehr mit Bussen ist von Montag bis Freitag von ca. 6 Uhr bis 18 Uhr zwischen Lichtenberg und Ostbahnhof zur Entlastung der U5 eingerichtet.

Zudem wird die südliche Umfahrung mit der S5 empfohlen, die eigens bis Friedrichshagen durchgebunden wurde und zusammen mit der S3 im 5-Minuten-Takt die Stadtbahn anbindet.

Weiterhin empfohlen wird die Nutzung zusätzlicher Regionalzüge, die von Montag bis Freitag auf der RB 25 zwischen Ahrensfelde <> Lichtenberg <> Ostkreuz ( im 60-Minutentakt ) und auf der RB 26 zwischen Strausberg <> Mahlsdorf <> Lichtenberg <> Ostkreuz ( im 120-Minutentakt ) verkehren.

Die Einschränkungen im Detail:

S7 – Sperrung Ahrensfelde <> Nöldnerplatz
S75 – Sperrung der gesamten Linie Wartenberg <> Ostbahnhof
4. Oktober (Fr) 4 Uhr durchgehend bis 14. November (Do) 1.30 Uhr

Grund: Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks (ESTW) „S7 Ost“ und Umstellung auf moderne Zugsicherungstechnik ZBS

S7 fährt Nöldnerplatz <> Potsdam Hbf (tagsüber im 10-Minutentakt)

Ersatzverkehr mit Bussen: Ahrensfelde <> Marzahn <> Landsberger Allee (im Abschnitt Marzahn <> Landsberger Allee ohne Halt zur schnellen Anbindung an den Ring) und Wartenberg <> Hohenschönhausen <> Marzahn <> Lichtenberg <> Ostkreuz

Ergänzungsverkehr mit zusätzlichen Regionalzügen RB25 (Mo-Fr): Ahrensfelde <>Lichtenberg <> Ostkreuz

S5 – Sperrung Wuhletal <> Ostkreuz
4. Oktober (Fr) 4 Uhr durchgehend bis 12. November (Di) 1.30 Uhr

Grund: Inbetriebnahme des ESTW „S7 Ost“ und Umstellung auf moderne Zugsicherungstechnik ZBS

S5 fährt Strausberg Nord/Strausberg <> Wuhletal (10-Minutentakt Hoppegarten/Mahlsdorf <> Wuhletal) sowie Friedrichshagen <> Ostkreuz <> Westkreuz (tagsüber im 10-Minutentakt). Zusammen mit der S3 fährt die S-Bahn damit tagsüber im 5-Minutentakt Friedrichshagen <> Köpenick <> Stadtbahn
Umfahrung mit U-Bahnlinie U5: Wuhletal <> Lichtenberg <> Frankfurter Allee <> Alexanderplatz (tagsüber durchgehend im 4-/5-/5-Minutentakt, kein Ferienfahrplan)

Ersatzverkehr mit Bussen: Lichtenberg <> Frankfurter Allee <> Ostbahnhof (Mo-Fr 6-18 Uhr zur Entlastung der U5)
Zusätzliche Fahrten mit der Buslinie 192, zusätzliche Haltestelle in Biesdorf für die Buslinien X69 und 154

Ergänzungsverkehr mit zusätzlichen Regionalzügen RB26 (Mo-Fr): Strausberg <> Mahlsdorf <> Lichtenberg <> Ostkreuz

Am Donnerstag, 14. November soll auf allen Linien der Zugverkehr zur morgendlichen Hauptverkehrszeit wieder rollen – die S75 verkehrt vormittags an diesem Tag im 20-Minutentakt.

An den darauffolgenden Wochenenden kommt es noch zu folgenden Einschränkungen:

S5 – Sperrung Friedrichsfelde Ost <> Mahlsdorf
15. November (Fr) 22 Uhr bis 18. November (Mo) 4 Uhr
29. November (Fr) 22 Uhr bis 2. Dezember (Mo) 4 Uhr
20. Dezember (Fr) 22 Uhr bis 23. Dezember (Mo) 4 Uhr

Grund: Vorarbeiten für das nächste neue ESTW „S5 Ost“
Ersatzverkehr mit Bussen.

S5 – Sperrung Lichtenberg <> Mahlsdorf
S7 – Sperrung Lichtenberg <> Springfuhl
22. November (Fr) 22 Uhr bis 25. November (Mo) 4 Uhr

Grund: Vorarbeiten für das nächste neuen ESTW „S5 Ost“, Neubau einer Eisenbahnüberführung sowie Restarbeiten am neuen ESTW „S7 Ost“
Ersatzverkehr mit Bussen.

Detaillierte Informationen, auch zum Ersatzverkehr, erhalten Fahrgäste im Internet unter sbahn.berlin oder am S-Bahn-Kundentelefon
unter (030) 29743333.

Baustellen-Videos, in denen diese komplexen Bauarbeiten und Umfahrungsmöglichkeiten leicht verständlich und übersichtlich erklärt werden, sind bei YouTube abrufbar: https://www.youtube.com/SBahnBerlin

Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung.

Bahnverkehr: Bevor der Halbstundentakt kommt Bahnstrecke Berlin-Hamburg wird voll gesperrt., aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/bevor-der-halbstundentakt-kommt-bahnstrecke-berlin-hamburg-wird-voll-gesperrt-32489570?dmcid=nl_feed&dmcid=f_feed_Berlin

Zwischen Berlin und #Hamburg fahren künftig den ganzen Tag über Fernzüge im #Halbstundentakt. Doch bevor das Angebot Ende 2021 aufgestockt wird, müssen die Fahrgäste Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen. Von September 2021 bis Mitte November 2021 wird die Strecke #saniert, teilte die Deutsche Bahn (DB) mit. Einschränkungen des Verkehrs werden erforderlich – bis hin zu einer zehnwöchigen #Vollsperrung eines Teilstücks bei Wittenberge.

Während der Arbeiten werden unter anderem 400 Kilometer #Schienen erneuert, 24 Weichen in den Bahnhöfen Friesack, Jasnitz und Boizenburg ausgetauscht und zehn #Durchlässe modernisiert. Elf Kilometer Strecke werden neu gebaut, so die Bahn weiter. Das geschieht nicht nur im Vorgriff auf die geplante Aufstockung des Fernzugverkehrs zwischen Berlin und Hamburg. 2022 und 2023 wird die traditionsreiche, seit 1846 bestehende Route als ICE-Umleitung genutzt, wenn die Schnellfahrstrecke Kassel–Fulda–Würzburg …

Bahnhöfe: Ausbau der Dresdner Bahn: Auch den S-Bahn-Haltepunkt Kamenzer Damm realisieren, aus DBV

Laut Tagesspiegel-Artikel vom 29. September 2019 soll zwischen den bestehenden S-Bahnhöfen #Attilastraße und #Marienfelde der neue #S-Bahn-Haltepunkt #Kamenzer Damm entstehen. Den Bau hat auch der #DBV im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zum #Wiederaufbau bzw. zum Ausbau der #Dresdner Bahn gefordert. Da zur Zeit unter anderem in diesem Teilabschnitt bereits Bauarbeiten stattfinden, ist es naheliegend, ebenfalls den geforderten Haltepunkt zu realisieren. Die notwendige Baulogistik ist schließlich vor Ort!

Bei der Dimensionierung der Brücke des Kamenzer Damms über die Bahnanlagen wurde erfreulicherweise der Bau eines S-Bahn-Haltepunkts planerisch berücksichtigt. So ist ausreichend Platz für einen Mittelbahnsteig incl. der notwendigen Zugangsbauwerke vorhanden. Es ist nicht nachvollziehbar, dass im Zuge der Ausbau-Planungen der S-Bahnhof Kamenzer Damm nicht von vornherein berücksichtigt worden ist. Es sind derzeit nicht einmal bauliche Vorleistungen, z. B. durch eine entsprechende Festlegung der Gleisachsen für die S-Bahn, berücksichtigt. Falls dieser S-Bahn-Haltepunkt tatsächlich nun erst nach Fertigstellung des laufenden Projekts gebaut wird, sind zusätzliche Kosten die Folge. Auch bedeuten neue Sperrpausen bzw. Schienenersatzverkehre vermeidbare Erschwernisse für die Fahrgäste.

Der DBV fordert deshalb, umgehend die Planungen für den Bau des S-Bahn-Haltepunkts Kamenzer Damm aufzunehmen, um den Bahnhof so schnell wie möglich zu bauen. Damit erhielte u. a. das angrenzende Gewerbegebiet „#Marienpark“ eine #S-Bahn-Anbindung.

In diesem Zusammenhang fehlt auch noch immer die Entscheidung zur Erweiterung des S-Bahn-Haltepunkts „#Buckower Chaussee“ um einen #Regionalbahn-Halt. Unverständlich ist auch die Nicht-Berücksichtigung eines zeitnahen #barrierefreien Ausbaus des S-Bahnsteigs Marienfelde im Zuge der laufenden Baumaßnahmen.

Michael Wedel, Landesvorsitzender des DBV-Nordost, 01 62 / 1 64 33 42

Flughäfen: Sollte der BER ohne die Dresdner Bahn überhaupt eröffnen?, aus Senat

www.berlin.de

Der Schriftlichen Anfrage scheint zudem die – unzutreffende – Annahme zugrunde zu
liegen, dass Verzögerungen bei der #Inbetriebnahme der #Dresdner Bahn zur
Flughafenanbindung zwischen Berlin Südkreuz und Blankenfelde entstehen. Nach
Kenntnis des Senates und nach Aussagen des Infrastrukturbetreibers, der Deutschen
Bahn AG, ist dies jedoch nicht der Fall. Die DB hat dazu mitgeteilt, dass dort ein
verspäteter Inbetriebnahmetermin nicht bekannt ist und seitens der DB nicht kommuniziert
wurde. Die in der Vorbemerkung des Abgeordneten genannte Mitarbeiterin hat die zitierte
Aussage nicht getätigt.
Vorbemerkung des Abgeordneten:
Alle bisher bekannten Äußerungen des Senats und der #FBB behaupteten, dass die #BER-Anbindung mit der
„Dresdner Bahn“ bis spätestens 2025 gesichert sei. Die Kapazitäten zur notwendigen Personenbeförderung
reichten durch die Zugfolgen eines Shuttle-Systems aus. Nach aktuell bekannt gewordenen Informationen
hat die Verantwortliche für den Konstruktiven Ingenieurbau, Frau A. H., die in dieser Funktion zuständig für
den Neubau der „Dresdner Bahn“ zum BER ist, erklärt: „Die ‚Dresdner Bahn‘ wird deutlich erst nach 2026
fertiggestellt sein“!
Frage 1:
Welche Konsequenzen für den Ausfall von Kapazitäten erwartet der Senat für den #Modalsplit, wenn die
„Dresdner Bahn“ als Hauptstrecke vom Hauptbahnhof zum BER „deutlich erst nach 2026 fertiggestellt sein“
wird?
2
Antwort zu 1:
Eine womöglich verspätete Inbetriebnahme ist dem Senat nicht bekannt. Die Deutsche
Bahn teilt dazu mit: „Die 16 km lange Strecke von Berlin Südkreuz nach Blankenfelde
(Dresdner Bahn) wird, wie mit dem Berliner Senat abgestimmt, bis Ende 2025 in Betrieb
genommen.“
Frage 2:
Mit welchem Ausfall der Personenbeförderung pro Tag rechnet der Senat, wenn zur behaupteten
Inbetriebnahme des BER im Oktober 2020 nur eine beschränkte Personenbeförderung bis zur
Inbetriebnahme des Neubaus der „Dresdner Bahn“ von und zum BER möglich ist?
Antwort zu 2:
Die Fragestellung erweckt den Eindruck, dass das derzeitige Anbindungskonzept zum
Eröffnungszeitpunkt des Flughafens BER unter der Prämisse der bereits erfolgten
Fertigstellung der Fernbahngleise der Dresdner Bahn geplant worden sei. Dies ist nicht
der Fall. Das geplante #Anbindungskonzept berücksichtigt den von der DB AG o.g.
Fertigstellungstermin im Jahr 2025. Insofern ergeben sich keine Minderkapazitäten in der
Personenbeförderung gegenüber der geplanten #Schienenanbindung des Flughafens.
Frage 3:
Wie groß (nach konkreten Zahlen) ist die Transportkapazität/Tag ohne Ausbau der Dresdner Bahn bis nach
2026 und wie groß ist die Kapazität/Tag nach Ausbau der „Dresdner Bahn“?
Antwort zu 3:
Die Kapazität ist abhängig von den eingesetzten Zuglängen. Nach derzeitigem
Planungsstand wird die Beförderungskapazität vor Eröffnung der Dresdner Bahn ca.
215.000 Plätze und nach Eröffnung der Dresdner Bahn ca. 225.000 Plätze je
Normbetriebstag betragen.
Die geringe Abweichung begründet sich durch die geplante Inbetriebnahme einer
zusätzlichen RE-Linie, welche Cottbus und die Lausitz an den Berliner Hauptbahnhof mit
einem geplanten Zwischenhalt am Flughafen BER anbinden soll und nicht aufgrund von
Minderkapazitäten bei der Anbindung Berlins.
Frage 4:
Welche Pläne zur Kompensation des Ausfalls der Personenbeförderungskapazitäten gibt es ab 2020 bis
„deutlich nach 2026“?
Antwort zu 4:
Es wird auf die Antworten zu den Fragen 1 bis 3 verwiesen.
3
Frage 5:
Hat der Senat oder die FBB inzwischen konkretere Informationen darüber, in welchem Jahr die verspätete
„Dresdner Bahn“ nun voraussichtlich fertiggestellt sein wird?
Antwort zu 5:
Von einer verspäteten Inbetriebnahme hat der Senat keine Kenntnis.
Berlin, den 07.10.2019
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Regionalverkehr: Züge sollen Sonnabend wieder nach Neuruppin fahren Die vor 20 Jahren sanierte Strecke nach Neuruppin hat so große Mängel, dass der Verkehr eingestellt wurde., aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/gefaehrliche-maengel-an-den-gleisen-zuege-sollen-sonnabend-wieder-nach-neuruppin-fahren/25098496.html

Die vor 20 Jahren sanierte Strecke nach #Neuruppin hat so große #Mängel, dass der Verkehr #eingestellt wurde. Am Sonnabend sollen wieder Züge fahren

Die Bahnstrecke zwischen Berlin und Neuruppin ist am Mittwochvormittag gegen zehn Uhr „außerplanmäßig“ #gesperrt worden. Das teilte die Bahn am Mittwoch mit.
Am Donnerstag präzisierte die Bahn ihre Angaben zum Ersatzverkehr:

Die Züge des #RE6 entfallen nun ganz zwischen #Kremmen und #Berlin-Gesundbrunnen. Ersatz durch SEV zwischen Kremmen und #Hennigsdorf nur mit Halt in #Velten. Zwischen Hennigsdorf und Gesundbrunnen muss die S-Bahn 25 genutzt werden. Die Züge der #RB55 entfallen zwischen Kremmen und Velten, Ersatz durch SEV zwischen Kremmen und Hennigsdorf mit Unterwegshalten. Im Abschnitt Hennigsdorf – Velten verkehren sämtliche Züge der RB 55 in Doppeltraktion. In Velten können sich die Züge um 5 Minuten in der Abfahrt in Richtung Hennigsdorf verspäten. Am Sonnabend früh soll der Betrieb wieder nach Fahrplan laufen, zunächst hatte die Bahn …

Bahnhöfe: Ab 14. Oktober wieder Züge zwischen Berlin Zoo und Hauptbahnhof Noch Einschränkungen bis 21. Oktober aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/EINGABE_Kurzfassung_Titel_max_40_Zeichen-4479136?contentId=1317082

Die Deutsche Bahn baut zur Zeit am Berliner #Hauptbahnhof zwei #Prototypen einer #Fahrbahnübergangskonstruktion (#FÜK) ein. Ab 14. Oktober können die Züge den gesperrten Abschnitt zwischen Berlin Zoologischer Garten und Berlin Hauptbahnhof wieder befahren. Ein Gleis am Berliner Hauptbahnhof bleibt jedoch bis zum 21. Oktober, 22 Uhr, gesperrt.

Nach Rückbau der bisher eingebauten FÜK wurden Abweichungen zwischen den #Bestandsbauwerken und den Bestandsplänen festgestellt. Wegen zusätzlicher #Bauleistungen und Prüfungen musste der Bauablauf angepasst werden. Die Sperrzeit verlängert sich folglich, damit der verspätet eingebrachte Beton die erforderliche Festigkeit erreicht.

Betriebliche Auswirkungen:

#RE2: Einzelne Umleitungen zwischen Wittenberge und Cottbus. Die Züge fahren über Spandau, Gesundbrunnen, Ostkreuz.

#IRE Berlin – Hamburg: Einzelne Umleitungen bei in Berlin ankommenden Zügen. Die Züge fahren über Spandau nach Gesundbrunnen.

#RB21/22: Linien enden bereits in Charlottenburg anstatt in Friedrichstraße.

Fernverkehrslinie #77 Amsterdam-Berlin: In Berlin ankommende Züge fahren nach Gesundbrunnen.

Die Halte auf der Berliner #Stadtbahn, einschließlich der Halt in Berlin Hbf, entfallen für die betroffenen Züge.

Informationen:

Angaben zu Baustellen, Auswirkungen auf den Fahrplan und Fahrmöglichkeiten sind in den Apps „DB Bauarbeiten“, „DB Navigator“, dem „Streckenagenten“ des Nahverkehrs, unter www.deutschebahn.com/bauprojekte, www.deutschebahn.com/bauinfos und https://inside.bahn.de/ hinterlegt.

Bahnhöfe: Kaputte Bauteile an den Brücken Bauarbeiten am Hauptbahnhof dauern länger, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/kaputte-bauteile-an-den-bruecken-bauarbeiten-am-hauptbahnhof-dauern-laenger/25099128.html

Am #Hauptbahnhof wird wohl doch noch länger gebaut. Die Züge fahren erst am 21. Oktober wieder vollständig.

Die #Bauarbeiten am Hauptbahnhof werden nicht pünktlich am 14. Oktober abgeschlossen. Ein Teil der Züge kann bis 21. Oktober nicht fahren. Die Pläne stimmen nicht mit der Realität überein. Eines der vier #Bahnsteiggleise wird nicht wie angekündigt in der kommenden Woche fertig. Dies teilte die Bahn am Mittwoch mit.

Seit 10. September können zwischen Zoo und Hauptbahnhof keine #Regionalzüge fahren, weil am Hauptbahnhof defekte #Bauteile ausgetauscht werden müssen. Eigentlich wurde der Bahnhof erst 2006 fertiggestellt.

Ab dem am 14. Oktober sollte die Strecke wieder frei befahrbar sein, so der Plan der Bahn. Daraus wird nichts. „Wegen zusätzlicher #Bauleistungen und Prüfungen musste der Bauablauf angepasst werden. Die Sperrzeit verlängert sich, damit der verspätet eingebrachte #Beton die erforderliche Festigkeit erreicht“, schrieb die Bahn.
Züge der Linie RE2 werden weiter über …