Bahnverkehr: Im Sommer mehr Züge für den Norden Zusätzliche Fahrten Hamburg–Berlin • Mehr Sprinter Berlin–Frankfurt am Main, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Im-Sommer-mehr-Zuege-fuer-den-Norden-6232800

Zusätzliche Fahrten Hamburg–Berlin • Mehr Sprinter Berlin–Frankfurt am Main • Weitere ICE Stralsund–Berlin • Neue touristische Direktverbindungen in die Berge und an die Küste

(Berlin, 11. Juni 2021) Mit dem Wiederanstieg der Reiselust bietet die DB dauerhaft neue ICE-Verbindungen an.

Lückenschluss für Büchen, Ludwigslust, Wittenberge mit zusätzlichem Zugpaar mittags Hamburg–Berlin

Schon seit 28. März 2021 fährt täglich ein weiterer ICE/IC aus #Hamburg (10:51 Uhr) via #Büchen (11:15 Uhr), #Ludwigslust (11:41 Uhr) und #Wittenberge (12:02 Uhr) nach Berlin (12:55 Uhr). In der Gegenrichtung kommt ab 13. Juni täglich außer freitags und sonntags ein IC von Berlin (11:06 Uhr) via Wittenberge (12:02 Uhr), Ludwigslust (12:20 Uhr) und Büchen (12:49 Uhr) nach Hamburg (13:11 Uhr) neu hinzu. Büchen, Ludwigslust und Wittenberge erhalten damit im #Fernverkehr mindestens einen #Zwei-Stunden-Takt nach Hamburg und Berlin bzw. darüber hinaus. Zudem gibt es über Büchen, Ludwigslust und Wittenberge gute #Umsteigeverbindungen von Berlin zum Beispiel nach #Lübeck und #Schwerin.

Zusätzliche Fahrten Hamburg–Berlin–Leipzig am Wochenende

Ab 12. Juni fährt neu künftig auch samstags ein ICE von Hamburg (18:35 Uhr) via Berlin (20:30 Uhr) und Lutherstadt Wittenberg (an 21:10 Uhr) nach Leipzig (an 21:42 Uhr). In der Gegenrichtung können Reisende neu auch sonntags mit einem ICE von Leipzig (6:16 Uhr) und Lutherstadt Wittenberg (6:48 Uhr) schnell und früher als bislang Berlin (an 7:29 Uhr) und Hamburg (9:24 Uhr) erreichen, etwa für Tagesausflüge in diese beiden Metropolen.

Mehr #Berlin-Frankfurt-Sprinter

Ab 16. Juli fahren meist täglich wieder mehr schnelle #Sprinterzüge zwischen Berlin und Frankfurt am Main in nur knapp vier Stunden via Halle und Erfurt: um 11:02 und 19:02 Uhr ab Frankfurt nach Berlin sowie um 13:04 Uhr von Berlin nach Frankfurt. Ganz neu ist ab 16. Juli eine späte Sprinterverbindung nahezu täglich um 19:04 Uhr ab Berlin nach Frankfurt (22:56 Uhr) und umsteigefrei weiter zum Beispiel via Darmstadt und Heidelberg nach Stuttgart (0:50 Uhr).

Wieder ICE-Zugpaar Stralsund–Greifswald–Anklam–Pasewalk–Prenzlau–Berlin am #Tagesrand

Ab 14. Juni fährt wieder ein ICE montags bis donnerstags von Stralsund (7:15 Uhr) nach Berlin (10:12 Uhr) bzw. freitags bis sonntags ein ICE/IC sogar ab Ostseebad Binz (12:18 Uhr) via Stralsund (13:15 Uhr) nach Berlin. In der Gegenrichtung verkehrt ab 13. Juni wieder meist täglich ein ICE von Berlin (18:16 Uhr) nach Stralsund (20:57 Uhr).

Neue touristische #Direktverbindungen in die Berge und an die Küste

Außerdem verkehren speziell im Sommer 2021 zusätzlich die bereits angekündigten, attraktiven touristischen Verbindungen an die Küste und in die Berge: vom 3. Juli bis 5. September 2021 ein durchgehender IC von Dresden via Berlin zum Ostseebad #Binz – immer samstags und sonntags ab Dresden (9:42 Uhr) und samstags zurück ab Binz (12:18 Uhr). Ausgestattet mit Bordbistro und 16 Fahrradstellplätzen halten diese Züge auch in Dresden Neustadt, Berlin Hbf und -Gesundbrunnen, Eberswalde, Angermünde, Prenzlau, Pasewalk, Anklam, Züssow (mit passendem Anschluss an die Usedomer Bäderbahn), Greifswald, Stralsund und Bergen auf Rügen.

Vom 3. Juli bis 11. September fährt immer samstags ein direkter ICE aus Berlin (7:11 Uhr) über Halle (Saale) und Erfurt in die Berge und zurück, einzelne Fahrradstellplätze sind vorhanden. Der Zug wird in Augsburg geteilt, ein Zugteil fährt weiter nach #Lindau-Reutin (Bodensee) und #Bregenz (#Vorarlberg), der andere Teil fährt über München nach #Innsbruck und #Landeck-Zams (#Tirol).

Regionalverkehr + S-Bahn: Milliardenprojekt „i2030“ in Berlin und Brandenburg Auf sechs Gleisen sollen Züge zwischen Spandau und Nauen fahren, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/milliardenprojekt-i2030-in-berlin-und-brandenburg-auf-sechs-gleisen-sollen-zuege-zwischen-spandau-und-nauen-fahren/27244764.html

Sechs Gleise plus #Lärmschutzwand. Klar, dass die Anwohner skeptisch sind und eine zweite #Dresdner Bahn befürchten. Jetzt gab es erste Informationen.

Mehrere Milliarden Euro wollen Berlin und Brandenburg im Rahmen des Investitionsprogramms „#i2030“ in den Ausbau der Eisenbahnstrecken stecken. Das Projekt „West“ ist dabei das größte und komplizierteste: Die 23 Kilometer lange #Bahnverbindung zwischen #Berlin-Spandau und #Nauen.

Heute fahren dort auf zwei Gleisen Regional-, Fern- und Güterzüge. Platz für mehr Verbindungen gibt es nicht, schon jetzt haben die #Regionalzüge keinen gleichmäßigen Takt wie die #S-Bahn, weil sie die Lücken zwischen den #ICE nach Hamburg nutzen müssen.

Deshalb soll auch der Spandauer Bahnhof, der von Anfang an zu gering dimensioniert war, um zwei Gleise wachsen. Zudem entstehen zwei neue S-Bahnhöfe, #Klosterbuschweg und #Nauener Straße. Insgesamt sollen bei i2030 fünf bis sechs Milliarden Euro investiert werden.

Der Korridor nach Nauen sei schon heute „deutlich überlastet“, sagte Hartmut #Reupke von der Berliner Verkehrsverwaltung am Dienstagabend auf einer Online-Informationsrunde des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (#VBB). Doch die Zahl der Pendler …

Bahnhöfe: Kamenzer Damm in Berlin Seit Jahrzehnten geplanter S-Bahnhof lässt weiter auf sich warten, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2021/05/berlin-s-bahnhof-kamenzer-damm-dresdner-bahn.html

Pläne für den #S-Bahnhof #Kamenzer Damm gibt es seit Jahrzehnten. Inzwischen leben rund 15.000 Menschen in seinem Einzugsbereich. Die Chance, ihn beim #Ausbau der #Dresdner Bahn mit zu errichten, hat Berlins Verwaltung schon vor Jahren vertan. Von Frank Drescher
Immerhin rollen jetzt die Bagger: Zwischen #Berlin-Lankwitz und -Mariendorf bekommt die S-Bahn eine neue #Trasse, weil künftig auf der Bahnverbindung zwischen Berlin und Dresden ICEs und Regionalbahnen fahren sollen. Seit bald 150 Jahren verkehren Züge auf dieser Strecke, der Dresdner Bahn. Pläne aus den 1990er Jahren sahen vor, dass die Dresdner Bahn ausgebaut werden sollte – und zwar rechtzeitig zur ursprünglich vorgesehenen #BER-Eröffnung 2006. Mit dem Ausbau wurde allerdings erst zwölf Jahre später begonnen, im Jahr 2018.

Aber während selbst vom BER inzwischen Flugzeuge abheben, nehmen die Züge nach Dresden immer noch den Umweg über Lichterfelde und Großbeeren, denn der Ausbau der Dresdner Bahn war jahrelang umstritten.

Nur: Warum wird jetzt nicht gleich der S-Bahnhof Kamenzer Damm mitgebaut? Immerhin leben heute 15.000 Menschen im Einzugsbereich allein auf Lankwitzer Seite, hinzu kommen die Beschäftigten der vielen neuen Firmen auf dem Gelände des früheren Mariendorfer Gaswerks.

Pläne sind über 40 Jahre alt
Der Berliner #Eisenbahnhistoriker und Buchautor Peter #Bley hat in seinem …

Flughäfen: Rechtlicher Status des Flughafen TXL, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Kann der Senat bestätigen und wie bewertet der Senat die Aussage, dass „schon im Jahr 2004 dem Flughafen
mit Blick auf die #Eröffnung des neuen #BER die #Betriebserlaubnis entzogen [und] 2006 [….] das
Flughafengelände zudem entwidmet [wurde]“?
Frage 2:
Warum wurde die Entziehung der Betriebserlaubnis bereits 2004 und die Entwidmung des Flughafengeländes
schon im Jahr 2006 durchgeführt, obwohl erst im Jahr 2006 Baubeginn für den BER war?
Frage 3:
Wie ist der exakte Fahrplan der rechtlichen Umsetzung der #Schließung des Flughafens #TXL vor dem
Hintergrund der von Wowereit in seinem Buch getroffenen Feststellungen.
Antwort zu 1 bis 3:
Dem Senat ist das oben genannte Buch nicht näher bekannt, sodass keine Bewertungen
dazu vorgenommen werden können.
Bereits mit dem Konsortialvertrag von 1991 haben die Gesellschafter der damaligen Berlin
Brandenburg Flughafenholding GmbH (Bund, Brandenburg und Berlin) die Konzentration
des Flugbetriebes auf einen Standort als Ziel vorgegeben. Mit dem sogenannten
„Konsensbeschluss“ von 1996 hat sich Berlin sodann zur Schließung seiner
innerstädtischen Flughäfen zugunsten des Standortes Schönefeld als gemeinsamer
Flughafen für die Region Berlin/Brandenburg verpflichtet. Die Länder Berlin und
Brandenburg haben im #Landesentwicklungsplan #Flughafenstandortentwicklung des Jahres
2003 festgelegt, dass der Flughafen #Berlin-Schönefeld „zur Deckung des nationalen und
2
internationalen Luftverkehrsbedarfs der Länder Berlin und Brandenburg weiter zu
entwickeln ist. Mit Inbetriebnahme der Kapazitätserweiterung am Standort Schönefeld sind
die Flugplätze Berlin-Tegel und #Tempelhof zu schließen.“ In Umsetzung dieser
landesplanerischen Verpflichtung hat die seinerzeitige Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung durch Bescheid vom 29. Juli 2004 (Widerruf der Betriebsgenehmigung)
bzw. vom 2. Februar 2006 (Entlassung aus der Planfeststellung) den Widerruf der
Betriebsgenehmigung für den Flughafen Berlin-Tegel aufschiebend befristet verfügt und die
Fachplanung mit selbiger Fristsetzung aufgehoben. Beide Bescheide wurden erlassen, um
die Bedingungen des Konsensbeschlusses von 1996 zu erfüllen, die nur einen
Großflughafen für die Region Berlin-Brandenburg vorsehen.
Um der rechtlichen Begründung der Planrechtfertigung für das Ausbauvorhaben für den
#Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld ein tragfähiges Fundament zu geben, musste zum
Zeitpunkt der Entscheidung der #Planfeststellungsbehörde (damaliges Ministerium für
Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg) über den
Planfeststellungsantrag der FBS (damalige Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH) zum
Ausbau des Verkehrsflughafens Berlin-Schönefeld rechtlich sichergestellt sein, dass es
spätestens mit Inbetriebnahme des ausgebauten Verkehrsflughafens Berlin-Schönefeld zu
einer Schließung des Flughafens Berlin-Tegel kommt. Dies machte es erforderlich, den
Antrag bereits zu diesem Zeitpunkt zu stellen, sodass mit Schreiben vom 16. November
2001 ein entsprechender Antrag auf Widerruf der luftrechtlichen Genehmigung bzw.
Planfeststellung für den Flughafen Berlin-Tegel eingereicht worden ist.
Mit Bescheid vom 29. Juli 2004 wurde die luftrechtliche Genehmigung zum Betrieb des
Flughafens Berlin-Tegel mit Ablauf von sechs Monaten, nachdem die Verlängerung der
künftigen Start- und Landebahn 07L/25R (Nord- und heutigen Südbahn) auf 3.600 m Länge
und der Neubau der künftigen Start- und Landebahn 07R/25L (#Südbahn) des
Verkehrsflughafens Berlin-Schönefeld (#SXF) – heute Berlin Brandenburg „Willy Brandt“
(BER) – mit einer Länge von mindestens 4.000 m funktionsfähig in Betrieb genommen
worden sind, widerrufen. Mit Bescheid vom 2. Februar 2006 wurden die Anlagen und
Flächen des Flughafens aus der luftverkehrsrechtlichen Zweckbestimmung
(#Planfeststellung) zum selben Zeitpunkt, wie im Bescheid vom 29. Juli 2004, entlassen.
Die Gestattung der Betriebsaufnahme des Flughafens Berlin Brandenburg ist mit Bescheid
der Gemeinsamen Oberen Luftfahrtbehörde Berlin Brandenburg am 1. Oktober 2020 gemäß
§ 44 Absatz 1 und 3 Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung ab dem 4. November 2020, 05:30
Uhr (Ortszeit) ergangen. Die o.g. Bedingung ist damit eingetreten.
In der Rechtsfolge bedeutet dies, dass der Flughafen Berlin-Tegel ab dem 5. Mai 2021 um
00:00 Uhr aus der luftrechtlichen Genehmigung und die Anlagen und Flächen des
Flughafens aus der luftverkehrsrechtlichen Zweckbestimmung (Planfeststellung) entlassen
sind. Ab diesem Zeitpunkt ist der Flughafen Berlin-Tegel auch kein Flughafen mehr.
Berlin, den 11.05.2021
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnverkehr: Kampfansage an Deutsche Bahn Flixtrain startet mit Zugnetz in 40 deutsche Städte, aus Der Spiegel

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/flixtrain-startet-mit-zugnetz-in-40-deutsche-staedte-kampfansage-an-die-deutsche-bahn-a-b8338844-2890-4925-880b-d2dbd6200acd

Zu Pfingsten nimmt #Flixtrain seinen Dienst nach dem Corona-Lockdown wieder auf. Mit neuen Strecken will das Unternehmen zum zweiten Anbieter von Fernzügen neben der Deutschen Bahn werden.

Wenn ihn etwas an der neuen Immobilie seines Unternehmens gestört hat, dann war es nicht die spektakuläre Architektur, sondern der Ausblick. Der Gründer und Chef von Flixmobility, André #Schwämmlein, schaut auf das Gleisgewimmel gut zwei Kilometer vor der Einfahrt in den Münchner Hauptbahnhof. Doch die Farbe der Züge gefiel ihm gar nicht: Sie waren weiß und rot, so wie eben jene der Deutschen Bahn.

Doch diese Zeiten sind nun schon bald vorbei. »Endlich taucht dort die Farbe Grün auf«, sagte er in einem Videocall Anfang der Woche, und verantwortlich für das bunte Bild vor seinem Bürofenster ist er höchstpersönlich. Ab dem 17. Juni verkehren die ersten grün gestrichenen Flixtrains aus der bayrischen Landeshauptstadt. Sie sollen über #Augsburg, #Würzburg, #Aschaffenburg und #Hanau nach #Frankfurt fahren. »Wir sind stolz, dass nun auch unser Firmensitz Teil unseres Zugnetzes in Deutschland sein wird«, sagt der 39-jährige Unternehmer.

Wegen der Coronapandemie ruht der vor drei Jahren gestartete Flixtrain-Verkehr seit vergangenem November. Nur rund 40 der ursprünglich 400 Fernbusziele von #Flixmobility werden derzeit bedient. Doch schon bald will Schwämmlein wieder durchstarten, vor allem auf Schienen. Ab Pfingsten sollen erste Strecken wieder aufgenommen werden, darunter die bislang bereits betriebene Verbindung zwischen #Köln und #Hamburg. Dann sollen die Flixtrain-Züge ab dem 27. Mai auch zwischen #Hamburg, #Berlin und #Leipzig verkehren, und das sogar »in einer ähnlichen Zeit wie jene der Deutschen Bahn«, so Schwämmlein.

Auch nachts Züge zwischen München, Berlin und …

Luftfahrt: 7. Jänner 1997: Die (fast vergessene) Entführung der AUA 104 nach Berlin Tegel, aus austrianwings.info

https://www.austrianwings.info/2021/05/7-jaenner-1997-die-entfuehrung-von-aua-104-nach-berlin-tegel/

Ende 2020 wurde der #Flughafen #Berlin-Tegel geschlossen. Anfang 1997 konnte die #Entführung einer in Tegel gestarteten Maschine der #Austrian Airlines nach kurzer Zeit unblutig beendet werden.

Am 8. November 2020 endete ein Stück deutsche Geschichte: Als um 15.39 Uhr ein Flugzeug der Air France vom Flughafen Berlin-Tegel nach Paris abhob, war dies der letzte Linienflug vor der Schließung des legendären Hauptstadt-Flughafens mit dem Kürzel TXL. 2019 waren am viertgrößten deutschen Airport hinter Frankfurt, München und Düsseldorf noch über 24 Millionen Fluggäste abgefertigt worden. Eine Formation von Helikoptern der deutschen Bundespolizei überflog die Air France-Maschine, während sie auf dem Rollfeld stand; Fahrzeuge von Einsatzorganisationen bildeten ein Spalier.

Knapp 24 Jahre zuvor erhielt ein anderer Flug, der von Berlin-Tegel startete, hohe mediale Aufmerksamkeit: Am 7. Jänner 1997 gelang es dem 39-jährigen Bosnier Salko Loncaric, bewaffnet mit einem Messer und zwei Holzknüppeln, an Bord des #Austrian Airlines-Linienfluges #OS 104 nach #Wien zu kommen und die Maschine zu #entführen. Schon während des Boardings der Maschine des Typs #McDonnell Douglas (MD) 87 mit dem Namen „#Bregenz“ war der angetrunkene und lärmende Mann anderen Fluggästen aufgefallen. Bei der #Sicherheitskontrolle entdeckten die Kontrolleure mehrere Schlüsselbunde, verschiedene Autoschlüssel und kleine Steine, fanden aber weder Knüppel noch Messer. Das Messer hatte eine neun Zentimeter lange Klinge und hätte nach den damaligen Sicherheitsvorschriften grundsätzlich an Bord mitgenommen werden dürfen.

Die MD-87 war nur mit 28 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern besetzt und startete um 11.20 Uhr Richtung Wien. Salko Loncaric hatte einen Sitz in der 1. Klasse gebucht, bestellte Sekt und Weinbrand und fiel durch sein gesamtes Verhalten …

Flughäfen: Das Ende der Interflug Vor 30 Jahren landete die DDR-Airline zum letzten Mal, aus Lausitzer Rundschau

https://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/das-ende-der-interflug-vor-30-jahren-landete-die-ddr-airline-zum-letzten-mal-56567513.html

Im April 1991 ging die Reise der #DDR-Fluggesellschaft zu Ende, eine Geschichte mit Licht und Schatten. Was das mit der Bundeskanzlerin zu tun hat – und wie man Stewardessen bei der #Interflug nicht zu nennen wagte.

„#Lady Agnes“ hält Kurs Nordwest, seit mehr als drei Jahrzehnten. So lange schon steht die Passagiermaschine auf einer Wiese 60 Kilometer von Berlin – ausrangiert. Man kann in ihrer Kabine Hochzeit feiern. Die #Iljuschin Il-62 ist eine der letzten Zeuginnen der Interflug. Die staatliche Fluggesellschaft der DDR war der Stolz ihrer Crews und der Regierung. Doch vor 30 Jahren landete die Interflug für immer. Es bleiben die Erinnerungen an Höhen und Tiefen. Und eine Zeit, in der Fliegen noch etwas Besonderes war.

#Saftschubse hat damals niemand gesagt
„Saftschubse hätte damals niemand gesagt“, sagt Andrea Beu, früher #Flugbegleiterin bei der Interflug. „Stattdessen wurde man in Uniform in der S-Bahn geradezu bewundert und auch freundlich angesprochen“, sagt sie. Noch stärker als im Westen war #Stewardess in der DDR ein absoluter Traumberuf, wie die Berlinerin bestätigt.
Denn Fliegen war ein Privileg, besonders wenn es in den Westen ging. Die noch als „#Deutsche Lufthansa“ (Ost) gestartete Interflug flog zu Zielen wie Bukarest, Havanna und Moskau, aber auch nach Kairo und Singapur, denn das brachte Westgeld in die Kasse. Die Crews für das „nichtsozialistische Wirtschaftsgebiet“ wurden von der Stasi sorgsam ausgewählt. Verlässlichkeit war wichtig, „Republikflucht“ musste unbedingt vermieden werden.

Letzte Landung war am 30. April 1991 in #Berlin-Schönefeld
Das ist lange her. Am 30. April 1991 landete eine #Tupolew aus Wien als letzte #Interflug-Maschine in Berlin-Schönefeld, dem ehemaligen #Zentralflughafen der DDR. Erst vor zwei Monaten wurde auch sein Terminal …

S-Bahn: Es war die alte Weiche Ursache für entgleiste S-Bahn in Berlin-Lichtenberg ermittelt, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/es-war-die-alte-weiche-ursache-fuer-entgleiste-s-bahn-in-berlin-lichtenberg-ermittelt/27120806.html

Genau ein Jahr nach der #Entgleisung eines Zuges hat die zuständige Behörde einen #Untersuchungsbericht veröffentlicht. Es lag an einer defekten Weiche.

Es war ein spektakulärer #Unfall: Im April 2020 entgleiste eine S-Bahn nachts bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof #Berlin-Lichtenberg. Fotos zeigten, dass eine #Stahlstange im Fenster des Führerstandes steckte. Ein Mensch wurde verletzt, es entstand ein enormer #Sachschaden.

Genau ein Jahr danach hat die Bundesstelle für #Eisenbahnunfalluntersuchung nun einen Zwischenbericht vorgelegt. Ein Defekt an einer Weiche soll den Zug zum Entgleisen gebracht haben. Genau das hatte der Tagesspiegel bereits zehn Tage nach dem Unfall unter Verweis auf Technikexperten berichtet.

„Bei der Befahrung der doppelten #Kreuzungsweiche 350 versagte die Verriegelung innerhalb des Weichenantriebes, sodass es zur Aufhebung der Sperrwirkung des Antriebes und der #Verschlusseinrichtung an der Zungenvorrichtung kam“, heißt es nun in dem Zwischenbericht der Behörde.

Erst durch den Tagesspiegel-Artikel war damals bekannt geworden, dass der …

Bahnhöfe: BVG nennt Zeitplan für U-Bahn-Dauerbaustelle Wasserschaden am U-Bahnhof: Seit dem Sommer 2020 …, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/havarie-am-rathaus-berlin-spandau-bvg-nennt-zeitplan-fuer-u-bahn-dauerbaustelle/27012630.html

Seit dem Sommer 2020 wird vor dem Rathaus von #Berlin-Spandau gebuddelt. Der Grund: eine böse Havarie am #U-Bahnhof. Der #Rathausplatz ist mittlerweile besser eingezäunt als der Serengeti-Safari-Park in der Lüneburger Heide. Der Markt musste auch schon umziehen – und das am größten Berliner #Busknoten.

Eigentlich sollte der Platz zum 1. März 2021 wieder frei sein – die Frist der Senatsverwaltung für Verkehr („28. Februar“) ist abgelaufen. Passiert da noch was? Jetzt gibt es frische News aus der BVG-Zentrale, über die der Spandau-Newsletter vom Tagesspiegel jetzt berichtet hat.

„Durch einen #Trinkwasser-Rohrbruch vor ein paar Monaten waren große Teile des Gehwegs vor dem Treppenausgang und Teile neben dem Ausgang unterspült worden. Die in der Folge notwendigen Arbeiten waren ursprünglich bis zum Jahresende angedacht, leider haben sich aufgrund von Corona Verzögerungen in der Logistik ergeben“, sagte ein BVG-Sprecher dem Spandau-Newsletter.

Zum jetzigen Stand sind die Erdbauarbeiten bereits …

Bahnindustrie: Neues Netz für Deutschland: 1,18 Milliarden Euro für Schienennetz und Bahnhöfe in Berlin und Brandenburg, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Neues-Netz-fuer-Deutschland-1-18-Milliarden-Euro-fuer-Schienennetz-und-Bahnhoefe-in-Berlin-und-Brandenburg-5944458

DB-Vorstand Ronald #Pofalla: #Rekordsumme für ein leistungsfähiges modernes #Schienennetz, attraktive Bahnhöfe und die Digitale Schiene Deutschland • DB packt 2021 in Berlin und Brandenburg 250 Kilometer Gleise, 130 Weichen, 26 Brücken und 50 Stationen an • 390 neue Mitarbeitende für die Infrastruktur
Mit #Rekordinvestitionen und einem neuen Arbeitsprogramm macht die DB die #Schieneninfrastruktur weiter fit. „Wir bauen ein neues Netz für Deutschland und legen den Grundstein für den #Deutschlandtakt“, sagt der DB-Infrastruktur-Chef Ronald Pofalla. „Die Schiene ist ein Herzstück der Klimawende. Deshalb investieren wir so viel wie noch nie und erhöhen das Tempo für die #Sanierung und mehr #Kapazität im Schienennetz“, so Pofalla weiter. Rund 12,7 Milliarden Euro von DB, Bund und Ländern fließen in diesem Jahr in die #Eisenbahninfrastruktur (12,2 Milliarden Euro im Jahr 2020). Das ist die höchste Summe, die jemals innerhalb eines Jahres für Modernisierung, Instandhaltung sowie Neu- und Ausbau des Schienennetzes und attraktivere Bahnhöfe vorgesehen ist.

Rund 1,18 Milliarden Euro stehen 2021 für die Infrastruktur in Berlin und Brandenburg zur Verfügung. 250 Kilometer Gleise, 130 Weichen und 26 Eisenbahnbrücken packt die DB in diesem Jahr mit der Rekordsumme an. Außerdem modernisiert die Deutsche Bahn für Reisende und Besucher*innen in den beiden Bundesländern 50 Haltepunkte und Stationen – darunter die Berliner Bahnhöfe Ostbahnhof und Zoologischer Garten sowie Brandenburg Hauptbahnhof. Auch mittlere und kleinere Stationen wie in Eichwalde, Eisenhüttenstadt, Lauchhammer oder Zeuthen profitieren von den Investitionen.

Um alle Projekte umsetzen zu können, baut die DB ihre Teams 2021 weiter auf: 220 Ingenieurinnen und Bauüberwacherinnen sowie 170 Instandhalter*innen verstärken in Berlin und Brandenburg die Reihen.

Die Auswirkungen der Investitionen auf die Fahrgäste werden durch bessere Planung und zusätzliche Bauinfrastruktur noch geringer. Die Störungen im Netz sind heute auf dem niedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Wichtigster Grund: die vorausschauende Instandhaltung, mit der Fehler frühzeitig erkannt und behoben werden können.

Aktuelle Bau- und Fahrplanauskünfte für Reisende stellt die DB im DB Navigator, den Streckenagenten-Apps des Nahverkehrs sowie unter https://inside.bahn.de/ bereit. Weitere Informationen unter: www.deutschebahn.com/investitionen2021 sowie unter www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell

Regional- und Bahnverkehr:

Berlin – #Rostock
•Gleiserneuerung zwischen Birkenwerder und Oranienburg, 5. – 15. März
•Gleiserneuerung Schönfl – Oranienburg, 30. Juli – 10. September
•Errichtung von Lärmschutzwänden zwischen Oranienburg und Nassenheide, 8- 10. Dezember

#Ausbaustrecke #Angermünde-Grenze Deutschland/ #Polen (-#Szczecin)
Baubeginn im Abschnitt zwischen Angermünde und Passow, November

#Nordkreuz#Karow (zweite Baustufe)
•Inbetriebnahme Gleis 11 am S-Bhf Karow, April
•Fertigstellung Eisenbahnüberführung Bahnhofstraße/Pankgrafenstraße, Dezember

Berlin – #Spandau
Weichenerneuerungen, 9. Juli – 6. August

#Hamburg – Berlin (Altstrecke) Erneuerung von Gleisen, Weichen sowie Leit- und Sicherungstechnik, Ausrüstung für Hochgeschwindigkeitsverkehr, 11. September – 11. Dezember

Ausbaustrecke Berlin – #Frankfurt/Oder – Grenze Deutschland/ #Polen
•Gleis- und Weichenerneuerung Seelow (Mark) – Frankfurt (Oder) sowie Erkner – Köpenick, Rückbau Fußgängerbrücke „Alter Wasserturm“ Frankfurt (Oder), Anfang März
•Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik,
Streckenausrüstung mit ETCS Frankfurt
(Oder) – Oderbrücke-Grenze & Erkner-Fürstenwalde
•Eröff Personenunterführung S-Bhf Wilhelmshagen, voraussichtlich Ende Februar

Ausbaustrecke Berlin – #Dresden
Umbau Wünsdorf Waldstadt, bis 11. Dezember

Westlicher Berliner #Außenring, Abschnitt #Golm – Satzkorn – Werder
Gleis- und Schwellenerneuerung, Oberleitungsarbeiten, 15. Januar – 2. April

#Südkreuz#Blankenfelde
•Einbau Überleitungsverbindung S-Bahn Fern-Bahn,

  1. Mai – 7. Juni und 1. Juli – 9. August
    •Gleiserneuerung, u.a. Großbeeren
    Süd – Südkreuz, 12. – 15. November und
  2. Dezember – 9. Januar 2022
  3. Nord-Ost-Kurve Mahlow
    im Zusammenhang mit Flughafen Ausbaustrecke Berlin – Dresden Umbau Wünsdorf Waldstadt, bis 11. Dezember

#Brücken Odervorfl und #Oder (Grenze Deutschland/ #Polen)
Erneuerung der Bauwerke, Arbeiten aus dem Hochwasserschutzprogramm Oder/Weichsel, bis 10. Dezember

Modernisierung von Bahnhöfen, u.a. #Berlin-Karlshorst, Berlin #Ostbahnhof, #Berlin-Schöneweide Personenbahnhof,
Berlin #Zoologischer Garten, #Brandenburg Hbf, #Eichwalde, #Eisenhüttenstadt, #Lauchhammer, #Zeuthen

Die wichtigsten Bauvorhaben im #S-Bahn-Netz
Worauf sich Reisende einstellen sollten

Linie #S2

Vom 23. bis 26. April und vom 20. bis 23. August besteht zwischen Berlin-Buch und Bernau ein Ersatzverkehr mit Bussen. Grund sind die Arbeiten an der Bahnbrücke „Schönerlinder Straße“, die im Februar dieses Jahres begannen und voraussichtlich bis Ende August dauern werden.

Seit September 2016 werden zwischen Berlin-Buch und Bernau insgesamt 14 Eisenbahnbrücken ersetzt.

Auf dem südlichen Abschnitt der S2 werden einige Streckensperrungen notwendig, um Arbeiten beim Bauvorhaben „Dresdner Bahn“ im bzw. am Gefahrenbereich der Gleise ausführen zu können:

Ersatzbusse fahren

α zwischen Marienfelde und Blankenfelde vom 15. bis 19. April
α zwischen Marienfelde und Blankenfelde vom 30. April bis 3. Mai
α zwischen Priesterweg und Blankenfelde vom 24. Juni bis 9. August.

Linie #S25

Im nördlichen Abschnitt der S25 gibt es eine Vielzahl an Baumaßnahmen, die zu Gleissperrungen führen. Grund ist die Ausrüstung der Strecke mit elektronischer Stellwerkstechnik (ESTW) bzw. mit dem Zugbeeinflussungssystem S-Bahn Berlin (ZBS).

Ersatzverkehr mit Bussen besteht

α Schönholz – Tegel an sechs Wochenenden im März/April
α Tegel – Hennigsdorf an sechs Wochenenden im Mai/Juni
α auf dem Ring/Nord-Süd-Bahn an fünf August/September-Wochenenden

und zwischen Schönholz und Hennigsdorf vom 3. bis 25. Oktober.

Linie #S3

Wegen Gleis- und Weichenerneuerung zwischen Friedrichshagen und Erkner fahren Ersatzbusse

α Rahnsdorf – Erkner vom 7. bis 21. Juni
α Friedrichshagen – Erkner vom 21. Juni bis 9. August
α Friedrichshagen – Erkner vom 5. bis 8. November.

Linien #S41, #S42, #S46

Zwischen Halensee und Beusselstraße fahren vom 19. März bis 12. April Ersatzbusse. Im Bahnhof Westend müssen Gleise und Weichen erneuert werden. In Westkreuz sind Instandhaltungsarbeiten, wie Abdichten der Ringbahnbrücke vorgesehen.

Linie #S5

Zwischen Strausberg und Strausberg Nord werden die Gleise erneuert und im Bahnhof Strausberg Nord zusätzlich die Weichen. Zwischen Strausberg und Strausberg Nord fahren vom 1. Oktober bis 15. November Ersatzbusse.

Für den Neubau der Straßenbrücke am südlichen Blumberger Damm ist ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Friedrichsfelde Ost und Wuhletal vom 18. bis 21. Juni, vom 21. bis 23. August, vom 27. bis 30. August und vom 4. bis 6. September erfoderlich.

Linien #S5, #S7, #S75

Wegen einer Gleiserneuerung zwischen Nöldnerplatz und Lichtenberg fahren zwischen Ostkreuz und Lichtenberg vom 5. bis 12. April Ersatzbusse.

Für den Neubau der Straßenbrücke Nuthestraße fahren zwischen Babelsberg und Potsdam Hbf vom 16. bis 19. April und vom 17. bis 20. Dezember keine Züge der S-Bahn-Linie 7.

Linie #S8

Zwischen Schönfließ und Hohen Neuendorf werden Gleise, Weichen und die Stromschiene sowie das 30 KV-Energiekabel erneuert. Ersatzbusse fahren

α Blankenburg – Hohen Neuendorf vom 26. März bis 8. April
α Blankenburg – Hohen Neuendorf vom 27. bis 30. August
α Schönfließ – Hohen Neuendorf vom 19. bis 26. März
α Schönfließ – Hohen Neuendorf vom 8. April bis 10. Mai

Zwei Einschränkungen betreffen die #Stadtbahn und das #Nord-Süd-System:

Zur #Instandhaltung des Nord-Süd-S-Bahntunnel wird der Abschnit Gesundbrunnen–Yorckstraße/Großgörschenstraße vom 10. bis 13. September gesperrt.

Wegen der #Sanierung der #Gleishallen des Ostbahnhofs wird der Abschnitt Warschauer Straße–Alexanderplatz vom 29. Oktober bis 1. November gesperrt.