Tarife: Falsche Entscheidung: Ostsee-Ticket wird zum 12. Juni 2021 abgeschafft!, aus DBV

Der Landesverband des Deutschen #Bahnkunden-Verbandes (#DBV) Nordostdeutschland kritisiert die geplante #Abschaffung des Ostsee-Tickets zum 12. Juni 2021. Auf Nachfrage bei der Deutschen Bahn (DB) wurde dem DBV mitgeteilt, dass das #Ostsee-Ticket ein sogenanntes „ungesteuertes Angebot“ sei, bei dem Fahrgäste die Züge des Regional- und Fernverkehrs gleichermaßen nutzen können. Diese flexible und kundenfreundliche Regelung erhöhe aber angeblich das Risiko der Überbesetzung.

Seit über einem Jahr dauert nunmehr die Corona-Pandemie an und die Fahrgastzahlen sind deutlich zurückgegangen. Deshalb sind die Risiken relativ gering, dass es zu erheblichen Überbesetzungen der Züge kommt. Also scheidet diese Begründung der Deutschen Bahn weitgehend aus. Aber warum hat die DB dann die Entscheidung getroffen, das Ostsee-Ticket einzustellen? Dies bleibt unverständlich!

Das Ostsee-Ticket war vor der Corona-Pandemie sehr beliebt, weil Fahrgäste, die günstig an die Ostsee fahren wollten, sich nicht ausschließlich in die oft überfüllten #Regionalexpress-Züge „quetschen“ mussten und außerdem das Ticket für die Hin- bzw. Rückfahrt innerhalb von 15 Tagen flexibel nutzen konnten.

Nach der Corona-Pandemie dürften ohne Ostsee-Ticket bzw. Korrektur der Fahrpreis-Angebote somit noch mehr Fahrgäste die Regionalexpress-Züge benutzen oder stattdessen auf das Auto ausweichen, denn das von der Deutschen Bahn als Alternative benannte Super-Sparpreis-Ticket für 17,90 Euro im #Fernverkehr erhält der Kunde nur, wenn dieser viele Wochen vorher mit #Zugbindung bucht und das Kontingent nicht ausgeschöpft ist. Letztlich ist dies jedoch unbefriedigend, denn es bleibt stets fraglich, ob zum Zeitpunkt der gebuchten Reise dann tatsächlich „Strandwetter“ herrscht.

Einen Hoffnungsschimmer gibt es jedoch: Die Deutsche Bahn arbeitet noch an einer kurzfristigen Weiterentwicklung der Angebote.

Der Deutsche Bahnkunden-Verband erwartet für Bahnkunden auch künftig attraktive Fahrpreis-Angebote für Reisen an die #Ostsee. Gerade die Belastung der Inseln #Usedom und #Rügen durch den Pkw-Verkehr ist speziell an Sommer-Wochenenden und zu Ferienzeiten extrem und mittlerweile nicht mehr akzeptabel. Der Ausbau bzw. die deutliche Attraktivitätssteigerung des umweltschonenden #Schienenverkehrs ist daher alternativlos.
Nicht zuletzt hatte das Ostsee-Ticket seinerzeit den Vorteil, dass die umweltschonende An- und Abreise teilweise auch mit Rabatten beispielsweise bei Übernachtungen und Ausflugsfahrten belohnt wurde; dies war und ist ein sehr positiver Ansatz für eine #Verkehrslenkung hin zum #Schienenverkehr! Was bei den o. g. Prüfungen der Deutschen Bahn herauskommt, wird dem Deutschen Bahnkunden-Verband zeitnah mitgeteilt.

Michael Wedel, Landesvorsitzender des Deutschen Bahnkunden-Verbands Nordostdeutschland

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Michael Wedel unter der Telefonnummer 01 62 / 1 64 33 42 gern zur Verfügung.

Straßenverkehr: Verkehr in Berlin: Diese neuen Baustellen sorgen in Berlin für Staugefahr, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article232070805/Staugefahr-Wo-an-Berlins-Strassen-gebaut-wird.html

Auch im Corona-Lockdown kommt man nicht staufrei durch die Hauptstadt. Wir geben einen Überblick über die #Baustellen in Berlin.

Berlin. Wer hofft, im Lockdown während der Corona-Krise staufrei durch Berlin zu kommen, wird regelmäßig enttäuscht. Obwohl viele Menschen im Homeoffice arbeiten, vergeht kein Tag, an dem die #Verkehrsinformationszentrale Berlin (#VIZ) auf ihrem Twitter-Kanal keine Staus verkündet. Ein Grund sind Unfälle, ein anderer aber auch die diversen Baustellen, die sich über die Stadt verteilen. Beinahe täglich weist die VIZ auf neue Bauarbeiten oder Sperrungen hin – oft mit dem Zusatz #Staugefahr. Auch an diesem Montag kommen Baustellen hinzu.

Neun Projekte listet die VIZ auf, die beginnen und mal für wenige Tage, mal für Wochen oder Monate Einschränkungen mit sich bringen. Betroffen ist etwa die #Argentinische Allee in Dahlem, auf der Leitungsarbeiten beginnen. Zwischen Onkel-Tom-Straße und Teschener Weg steht dadurch in jeder Richtung bis Anfang Mai nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. In Hermsdorf starten gleich zwei neue Baustellen, die für wochenlange Sperrungen für den Autoverkehr sorgen.

So beginnt am Morgen die Grundsanierung der #Burgfrauenstraße, die in zwei Abschnitten zwischen Hohefeldstraße und Berliner Straße unter Vollsperrung stattfindet und insgesamt acht Monate dauern wird. 670.000 Euro fließen in das Projekt, die aus dem Sonderinvestitionstopf Siwana stammen. Nach der Bauzeit soll es dann nicht nur eine sanierte Fahrbahn, sondern auch bessere Querungsmöglichkeiten für Fußgänger und barrierefreie Bushaltestellen …

Bahnverkehr: WEICHEN FÜR BAHN-FERNVERKEHR GESTELLT ZVMS-Verbandsversammlung beschloss Finanzierungsvereinbarung mit Freistaat Sachsen, aus VMS

https://www.vms.de/aktuelles/news/v/a/weichen-fuer-bahn-fernverkehr-gestellt/10/

#Chemnitz – Die Weichen für #Bahn-Fernverkehr nach Chemnitz sind gestellt: Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) beschloss bereits eine entsprechende Finanzierungsvereinbarung mit dem Freistaat am 19. März 2021. Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit hat dieses Papier nun unterschrieben.
VMS-Pressesprecher Falk Ester: „Ich bin sehr froh, dass wir jetzt Planungssicherheit haben und das Projekt umsetzen können.“

Die Vereinbarung zwischen #ZVMS und #SMWA regelt die Modalitäten des Projektes
Stimmen alle Rahmenbedingungen, können erste #Fernzüge ab Sommer 2022 fahrplanmäßig nach Chemnitz verkehren. In seiner Bekanntmachung legt der VMS unter anderem folgende Kriterien fest, die Verkehrsunternehmen beim beginnenden Vergabeverfahren beachten müssen:

– Anbindung der Region Chemnitz auf der Relation Chemnitz – Berlin ohne #Umsteigen
#Leistungsbeginn ab Fahrplanwechsel im Juni 2022
#Vertragslaufzeit bis Dezember 2028 mit Verlängerungsoption
– Bedienung des Flughafens #BER, Terminal 1-2
– Mindestens zwei tägliche Verbindungen in beide Richtungen
– Kundenbetreuer
– Reservierungsmöglichkeiten
– Kleines Cateringangebot
– 1.-Klasse-Bereich
– Steckdosen, Klimatisierung, ausreichend Stauraum
– Anerkennung von Nahverkehrstarifen für Verbindungen innerhalb Sachsens

#bus #2207 der #bvg in #wilhelmsruh auf dem #122

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#flexity #9131 der #BVG #Straßenbahn in #rosenthal

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Radverkehr: Ausdehnung des Nextbike-Systems stockt Stadtrand muss auf Leihfahrräder noch Jahre warten, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/ausdehnung-des-nextbike-systems-stockt-stadtrand-muss-auf-leihfahrraeder-noch-jahre-warten/27107740.html

Ab kommenden Jahr sollten auch in den #Außenbezirken #flächendeckend Stationen des #Leihrad-Anbieters #Nextbike entstehen können. Doch daraus wird nichts.

Damit künftig weniger Autos in Berlin fahren, sollen auch Menschen in den Außenbezirken häufiger auf andere #Verkehrsmittel umsteigen. Helfen soll dabei ein dichtes Netz an #Leihfahrrad-Stationen des Anbieters Nextbike. So hat es die rot-rot-grüne Koalition geplant und bereits im Zuge der Haushaltsverhandlungen Ende 2019 beschlossen.

Der Plan: Das Berliner #Leihfahrradsystem sollte bis an den Stadtrand wachsen und dazu für die Zeit ab 2022 komplett neu konzipiert und ausgeschrieben werden. Dazu jedoch wird es nicht kommen.

Auftragsgebiet von Nextbike lässt sich nicht einfach erweitern
Der Anbieter Nextbike hat 2016 einen Vertrag mit dem Land Berlin geschlossen. Das Unternehmen baut seither ein Leihfahrradsystem samt Stationen in der Stadt auf und erhält bis 2021 im Gegenzug 7,5 Millionen Euro. Der vom damaligen rot-schwarzen Senat beschlossene Vertrag bezieht sich jedoch auf den Berliner #S-Bahn-Ring als #Kerngebiet.

Schon während der Gespräche zwischen Vertretern der rot-rot-grünen Koalition und der von Senatorin …

Radverkehr: Etwa die Hälfte der Stellplätze mit Schrott belegt So will der Bezirk gegen die kaputten Räder am Berliner Hauptbahnhof vorgehen, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/etwa-die-haelfte-der-stellplaetze-mit-schrott-belegt-so-will-der-bezirk-gegen-die-kaputten-raeder-am-berliner-hauptbahnhof-vorgehen/27106218.html

Am #Hauptbahnhof sammeln sich immer mehr #schrottreife #Räder. Kürzlich wurden mehr als hundert mit #Flatterband abgesperrt – entfernt werden nur ein paar.

Mitte will schärfer und schneller gegen #Fahrradleichen vorgehen. Dies hatte im November die Bezirksverordnetenversammlung beschlossen. Am Hauptbahnhof gibt es nun erste – kleinere – Erfolge. Am Mittwoch dieser Woche erhielten genau sechs #Schrotträder vom Ordnungsamt den so genannten „Gelben Punkt“ verpasst – das ist die amtliche Aufforderung zur Beseitigung innerhalb von drei Wochen.

Denn nicht nur Autos ohne amtliche Zulassung können einen gelben Punkt bekommen, auch Fahrradleichen. „Bei Nichtbeachtung werden wir das Fahrrad nach Fristablauf kostenpflichtig entfernen“, heißt es darauf.

Seit Eröffnung des Hauptbahnhofs klagen #Fahrradfahrer über #Stellplatzmangel – der dadurch verschärft wird, dass etwa die Hälfte der Bügel von Schrott belegt sind. Tatsächlich gibt es nach Angaben des Senats offiziellen Platz für 311 Räder – der Bedarf wird auf 1000 geschätzt. Seit Jahren wird ohne Ergebnis über ein #Parkhaus diskutiert.

Seit einem Jahr kooperiert der Bezirk Mitte mit einem privaten Träger namens #Goldnetz. Neu ist, dass auch Goldnetz Banderolen an Rädern anbringen kann, die …

Bahnindustrie: Stellwerke: Alle reden über die Digitalisierung – die Bahn lieber nicht Das „Schnellläuferprogramm“, mit dem die Deutsche Bahn mit dem Bund und der Industrie herkömmliche Stellwerkstechnik digitalisieren will, …, aus heise.de

https://www.heise.de/news/Stellwerke-Alle-reden-ueber-die-Digitalisierung-die-Bahn-lieber-nicht-6018772.html

Der Plan des Bundes, der #Deutschen Bahn (#DB) und der #Wirtschaft, gemeinsam bei der #Digitalisierung des Bahnnetzes Tempo zu machen, läuft nicht rund. Dieses Jahr können zunächst nur sieben #Regionalstrecken mit digitaler #Stellwerkstechnik ausgerüstet werden. Vorgesehen waren mit Stand November 2020 eigentlich 13 einschlägige Pilotprojekte.

„#Schnellläuferprogramm“ bis 2035
Im September hatte die DB gemeinsam mit dem Verband der Bahnindustrie in Deutschland (#VDB) und dem #Eisenbahn-Bundesamt, das dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (#BMVI) unterstellt ist, eine Übereinkunft zur zügigeren Digitalisierung der herkömmlichen Stellwerks- und Bahnübergangstechnik getroffen. Die komplette #Umrüstung soll demnach über ein „Schnellläuferprogramm“ bis 2035 erfolgen – fünf Jahre früher als geplant.

100 Millionen Euro waren dafür bereits 2020 eingesetzt worden, 400 Millionen sollen dieses Jahr fließen. Das Geld kommt aus dem #Corona-Konjunkturpaket des Bundes.

Auftragnehmer verlangen „deutlich“ gestiegene Preise
Dass sich nun zunächst nur rund die Hälfte der vorgesehenen #Vorzeigeprojekte realisieren lässt, erklärt das BMVI in einem heise online vorliegenden Bericht …

U-Bahn Berlin: U-Bahnhof Museumsinsel soll im Herbst in Betrieb gehen, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article231981685/U-Bahnhof-Museumsinsel-soll-noch-2021-in-Betrieb-gehen.html

Die #Eröffnung verschiebt sich in den #Herbst, weil es bei einer Spezialfirma Corona-Fälle gibt. Mitarbeiter befinden sich in Quarantäne.

Berlin. Der #U-Bahnhof #Museumsinsel an der Linie #U5 soll mit einiger Verspätung noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden. Bisher fahren die U-Bahnzüge auf der Anfang Dezember eröffneten Verlängerung der Linie U5 vom #Alexanderplatz zum #Hauptbahnhof ohne Halt durch, weil die Bauarbeiten am Bahnhof Museumsinsel andauern.

Der neue Stopp auf der Strecke zwischen Rotem Rathaus und Unter den Linden soll nach Informationen des RBB ab Herbst genutzt werden. „Wir rechnen damit, dass der Bahnhof noch im Oktober oder November eröffnet“, erklärte BVG-Sprecherin Petra Nelken gegenüber dem Sender. Die Arbeiten an den #Zugängen führt eine Spezialfirma durch. Doch wegen Coronafällen befänden sich viele Mitarbeiter in Quarantäne.

Bei der Eröffnung der U5-Verlängerung war die Fertigstellung des Bahnhofs „Museumsinsel“ eigentlich für den …

Potsdam: Bauarbeiten am Leipziger Dreieck Tramnetz in Potsdam wird geteilt, aus PNN

https://www.pnn.de/potsdam/bauarbeiten-am-leipziger-dreieck-tramnetz-in-potsdam-wird-geteilt/27103628.html

Vom 23. bis zum 26. April wird das Potsdamer #Tramnetz in einen Nord- und Südteil zerschnitten. Dazwischen fahren #Ersatzbusse. Danach soll es für Autofahrer eine Verbesserung am #Hauptbahnhof geben.

Potsdam – Am nächsten Wochenende müssen sich Nutzer von Bus und #Tram in Potsdam auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Das Tramnetz wird in ein Nord- und einen Südnetz geteilt, #Ersatzverkehr zwischen den beiden Netzen eingerichtet und Buslinien umgeleitet. Die Einschränkungen gelten von Freitag, dem 23. April, 16 Uhr, bis in die Nacht zum Montag, dem 26. April.

Betroffen sind die Tramlinien 91, 92, 93, 96, 98 und 99. Sie werden zwischen #Platz der Einheit und #Eduard-Claudius-Straße beziehungsweise #Magnus-Zeller-Platz unterbrochen. Stattdessen fahren als Ersatz Busse. Im Norden enden fast alle Tramlinien am Platz der Einheit, die Linie 98 entfällt. Die Linie 94 fährt planmäßig zwischen Pirschheide und Fontanestraße.

Im Süden fahren die Straßenbahnen von Bahnhof #Rehbrücke über Eduard-Claudius-Straße zur Marie-Juchacz-Straße. Die Ersatzbusse halten nicht an den Haltestellen Alter Markt/Landtag und Lange Brücke. Stattdessen gibt es einen Extrahalt in der Schloßstraße.

Trams sollen auf neuem Gleis fahren
Hintergrund sind die Bauarbeiten am Leipziger Dreieck, speziell an der neuen …