Bahnhöfe: Rückfragen zur Schriftlichen Anfrage Drucksache 18/21340 „Teure Kunst“ – Graffitischäden bei BVG, DB und S-Bahn Berlin GmbH, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Die DB AG gab die folgende Auskunft: „bis zum Ende des Jahres werden Flächen an 23 #Bahnhöfe durch den
#Graffiti-Blocker der Potsdamer Firma #Dafasan beschichtet. Die Graffitientfernung auf den beschichteten
Flächen erfolgt ausschließlich mit Wasser, ohne den Einsatz von Chemie. Im nächsten Jahr sollen weitere
Bahnhöfe folgen.“
Welche Bahnhöfe werden dies konkret sein? (Bitte um Ausschlüsselung nach Bahnhof und geplanten
Umsetzungshorizont (Zeitplan)
Antwort zu 1:
Die DB AG teilt hierzu mit:
„Es handelt sich um die Bahnhöfe Berlin #Hauptbahnhof, #Köpenick, #Storkower Str., #Pankow-Heinersdorf, #Karlshorst, #Jungfernheide, #Heidelberger Platz, #Wuhlheide, #Sonnenallee,
#Friedrichshagen, #Bundesplatz, #Gesundbrunnen, #Rathaus Steglitz, #Karow, #Bellevue,
#Schulzendorf, #Humboldthain, #Schönholz, #Wilhelmsruh, #Nikolassee, #Röntgental,
#Beusselstraße, #Bundesplatz, #Heerstraße, #Buch, #Messe-Süd, #Yorckstraße und #Friedenau.“
2
Eine Aufschlüsselung nach Bahnhof bzw. ein konkreter Zeitplan wurde nicht mitgeteilt.
Frage 2:
Der Senat gab die folgende Auskunft: „Der Senat führt regelmäßige Abstimmungsrunden mit den
Infrastrukturbetreibern zur Verbesserung der Situation durch und verweist dabei insbesondere auf gravierende
Mängel, die es zu beseitigen gilt. Da das Land Berlin jedoch keine direkten Vertragsverhältnisse mit den
Infrastrukturunternehmen unterhält, sind die Eingriffsmöglichkeiten für den Senat begrenzt“.
Welchen Inhalts sind diese Abstimmungsrunden? Welche konkreten Verbesserungsvorschläge bzw.
präventiven Ansätze werden hier diskutiert bzw. auch verfolgt?
Antwort zu 2:
Mit den zuständigen Infrastrukturbetreibern #DB Station&Service AG (zuständig für Fern-,
Regional- und S-Bahnhöfe) sowie #BVG (U-Bahnhöfe) finden quartalsweise Beratungen
statt. Diese turnusmäßigen Abstimmungsrunden dienen dem intensiven Austausch
zwischen dem Land Berlin und den Infrastrukturunternehmen zu allen Themen der
Personenbahnhöfe und U-Bahnhöfe innerhalb Berlins. Es geht dabei um den Zustand der
bestehenden Bahnhöfe sowie um Planungsabsichten und laufende Projekte für
Erneuerungsmaßnahmen.
Die DB AG teilt hierzu ergänzend mit:
„Bereits seit mehreren Jahren setzt sich die DB Station&Service AG intensiv mit der
Thematik #Graffiti, insbesondere auch im Rahmen der Attraktivitätssteigerung der Berliner
Bahnhöfe, auseinander. Dabei wurden #Schwerpunktbahnhöfe eruiert und mit dem Land
Berlin besprochen.
So wurden z.B. viele Bahnhöfe künstlerisch gestaltet, #Reinigungsintervalle erhöht und mehr
Präsenzdienst auf Schwerpunktbahnhöfen etabliert. Beispielhaft sind folgende Maßnahmen
zu benennen:
 Künstlerische Wandgestaltung: z. B. Gesundbrunnen, Nöldnerplatz, Warschauer Straße,
Spandau, Landsberger Allee, Potsdamer Platz.
 Historische Fotogestaltung/Foliengestaltung: z. B. Ostbahnhof, Bornholmer Straße,
Wannsee, Adlershof, Jannowitzbrücke, Bellevue.
 Malerarbeiten/Graffitiblocker: z. B. Greifswalder Straße, Landsberger Allee, Neukölln,
Rathaus Steglitz, Storkower Straße, Schönhauser Allee.“
Frage 3:
Der Senat gab die folgende Auskunft: „Am 10. Mai 2019 wurde in der 92. Umweltministerkonferenz auf
Vorschlag des Landes Berlin ein Antrag „Verminderung von Kunststoffabfalleintrag und sekundärem
Mikroplastik in die Umwelt durch verbesserte Reinigung von Bahnanlagen und entlang bundeseigener
Schienenwege“ beschlossen. Im Sinne dieses Beschlusses ist das Land Berlin auch in einem Austausch, wie
die #Vermüllung der #Gleisanlagen der Deutschen Bahn in Berlin verringert werden kann.“
Welches konkrete Ergebnis konnte in den Gesprächen mit der DB AG hierzu bisher erzielt werden? Wie ist
der aktuelle Stand zur Entwicklung neuer #Reinigungsfahrzeuge und den Einsatz dieser durch die DB AG?
3
Antwort zu 3:
Die DB AG teilte dazu mit:
„Die DB Netz AG hat zur Beschaffung eines Ersatzes für den vorhandenen
#Gleisreinigungszug eine Ausschreibung gestartet. Ziel ist es, eine neue Maschine bis Ende
2023 zur Verfügung zu haben.“
Frage 4:
Die BVG gab die Auskunft: „Um der Verschmutzung der Bahnhöfe entgegenzuwirken wurden die
Reinigungskontrollen verstärkt. Des Weiteren soll dem Thema der Geruchsbelästigung auf betroffenen Linien
stärker begegnet werden. Da eine Abnahme der Verschmutzung der U-Bahnhöfe derzeit noch nicht zu
beobachten ist, ergibt sich die Notwendigkeit weiterer präventiver Maßnahmen, die in Zusammenarbeit mit
dem Senat geprüft werden.“
In welcher Form wurden die Reinigungskontrollen konkret verstärkt? Wie zeitlich und wie personell?
Wie konkret wird sich dem Thema Geruchsbelästigung auf betroffenen Linien gewidmet? Welche Ansätze
werden hier aktuell verfolgt bzw. was ist für wann geplant?
Welche konkreten weiteren präventiven Maßnahmen werden von der BVG in Zusammenarbeit mit dem Senat
für wann verfolgt?
Antwort zu 4:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die BVG sieht eine Verbesserung auf vielen U-Bahnhöfen gegenüber 2019. Während im
Dezember 2019 noch eine Gesamtbenotung von 2,8 für das Bahnhofsnetz ermittelt wurde,
lag der Wert im Februar dieses Jahres bei 2,6.
Durch die Übernahme der Reinigungsleistung auf den Linien 4 und 6 von der Firma Sasse
sind diese Leistungen gegenüber dem vorherigen Anbieter z. B. deutlich verbessert. Aus
unserer Sicht besteht weiterhin ein verstärkter Handlungsbedarf auf der Linie U8, wobei
auch hier eine Verbesserung der Gesamtsituation durch intensivere Sicherheitsstreifen der
Polizei in Zusammenarbeit mit Sicherheitsmitarbeitern der BVG zu erkennen ist.
Zusätzlich zur normalen Bearbeitung mit Reinigungsmitteln auf den Bahnhöfen der #U8
werden hier an verschiedenen Stellen #Dampfsaugleistungen durchgeführt. Dies beugt
Geruchsbelästigungen vor.
Zur Verstärkung der Kontrollen wurden fünf zusätzliche Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
eingestellt. Im Zuge dieser Maßnahme wurden die durchschnittlichen Kontrollen je Bahnhof
von 2-3 auf 5-6 im Monat erhöht.
Voraussichtlich im November dieses Jahres werden die Reinigungsleistungen sämtlicher
Bahnhöfe neu ausgeschrieben. In diese Ausschreibung werden neue Konzepte zur
Verbesserung der momentanen Zustände integriert.“
Der Senat begrüßt ausdrücklich die hier aufgeführten Anstrengungen der DB Station&
Service AG sowie der BVG zur Verbesserung der Sauberkeit und des Erscheinungsbildes
der Fern-, S- und U-Bahnhöfe im Land Berlin. Der gemeinsame Dialog sowie daraus
abgeleitete Handlungsempfehlungen sollen auch zukünftig dazu beitragen, die
Aufenthaltsqualität der Bahnhöfe weiter zu verbessern und damit die Attraktivität des #ÖPNV
(Öffentlicher Personennahverkehr) in Berlin zu erhöhen.
4
Frage 5:
Ist der Beantwortung seitens des Senats noch etwas hinzuzufügen?
Antwort zu 5:
Nein.
Berlin, den 09.03.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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barrierefrei + Bahnhöfe: Barrierefreiheit im Praxistest: Wie häufig ist der Aufzug am S-Bahnhof Zehlendorf defekt und wann kommt ein weiterer Aufzug?, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Welche #Verkehrsmittel verbindet der Umsteigepunkt #S-Bahnhof #Zehlendorf miteinander (bitte Art der
Verkehrsmittel mit Liniennummer auflisten)?
Antwort zu 1:
Der S-Bahnhof Zehlendorf wird von der S-Bahnlinie 1 bedient und wird zudem von den
Buslinien #X10, #101, #112, #115, #285, #623, #N10, #N12 und #N84 angefahren.
Frage 2:
Wie viele Menschen steigen schätzungsweise wochentags am S-Bahnhof Zehlendorf ein, aus oder um?
2
Antwort zu 2:
Laut #Fahrgastzählung aus der zweiten Jahreshälfte 2018, steigen an einem Werktag
schätzungsweise 20.000 Menschen am S-Bahnhof Zehlendorf ein und aus. Bei dieser Zahl
handelt es sich ausschließlich um S-Bahnfahrgäste.
Frage 3:
Wann, wie lange und aus welchem Grund war der #Aufzug am S-Bahnhof Zehlendorf in den letzten 5 Jahren
defekt und wie lange hat die Reparatur bis zur #Wiederinbetriebnahme jeweils gedauert (bitte tabellarisch
auflisten)?
Antwort zu 3:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die Aufzuganlage Zehlendorf wurde am 2. Dezember 2016 turnusmäßig getauscht.
Allein in 2019 war der Aufzug dreimal (Mai, August, Dezember) von #Vandalismus betroffen,
jedes Mal wurde die Anlage massiv beschädigt. Die Reparaturmaßnahmen waren nur mit
hohem Aufwand zu bewerkstelligen. Seit Inbetriebnahme im Dezember 2016 hat die Anlage
eine #Gesamtverfügbarkeit von 80,6 %.“
Frage 4:
Wann und wie lange (in Minuten) wurden in den letzten 5 Jahren Personen im defekten Aufzug am S-Bahnhof
Zehlendorf eingeschlossen?
Antwort zu 4:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„In diesem und im letzten Jahr erfolgten insgesamt vier #Personenbefreiungen. Drei der
Personenbefreiungen konnten in weniger als 30 Minuten erfolgen. Eine #Personenbefreiung
dauerte eine Stunde, diese Person war samt Fahrrad eingeschlossen. In Abstimmung mit
der Feuerwehr erfolgte auf ausdrücklichem Wunsch des Reisenden der Befreiungsversuch
inkl. des Fahrrads.
Weiter zurückliegende Fälle werden im System nicht gespeichert und können daher nicht
aufgeführt werden.“
Frage 5:
Welche Maßnahmen wurden in den vergangenen 5 Jahren seitens der S-Bahn ergriffen, um die #Mobilität u.
a. von älteren Menschen, Menschen mit Behinderung, Familien mit Kinderwagen, Menschen mit Reisegepäck
oder Fahrrad zu sichern, wenn der Aufzug defekt war, z. B. Bereitstellung von Begleitservicepersonal am S-Bahnhof? Falls keine speziellen #Mobilitätshilfsmaßnahmen erfolgten, warum nicht?
Frage 6:
Wie können sich Reisende über aktuell defekte Aufzüge an Berliner S-Bahnhöfen informieren?
3
Antwort zu 5 und 6:
Die DB AG teilt Folgendes mit:
„Es ist das erklärte Ziel der S-Bahn Berlin, ihren Fahrgästen bei Bedarf als Ansprechpartner
für Fragen zum Fahrtverlauf bzw. der Zugänglichkeit von Stationen rund um die Uhr zur
Verfügung zu stehen; dies gilt insbesondere für die Beratung von #Fahralternativen, wenn
aufgrund defekter Aufzüge das Ziel nicht erreicht werden kann.
Erreichbar sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des #Kundentelefons unter der
Rufnummer 030 29743333.
Bei größeren betrieblichen Störungen unterstützen mobile Aufsichten vor Ort und helfen
gern mit Auskünften zur Umfahrung weiter, wenn Fahrgäste einen Bahnhof wegen eines
defekten Fahrstuhls nicht erreichen oder verlassen können.
Aktuelle Auskünfte zu #Fahrtreppen- und #Aufzugsstörungen sind sowohl auf der Startseite
der #Homepage der S-Bahn Berlin (https://sbahn.berlin/) als auch der #App der S-Bahn Berlin,
soweit es sich dabei um Einrichtungen des Eisenbahninfrastrukturbetreibers DB Station &
Service handelt, zu finden.
Wenn die Aufzüge und Fahrtreppen in den Verantwortungsbereich der Bezirke bzw. dem
Land Berlin fallen, erfolgt eine Information über die Störung dieser Einrichtung ebenfalls
über die elektronischen Medien, soweit die Informationen über ihren Ausfall bzw.
Wiederinbetriebnahme bei der S-Bahn Berlin bekannt sind.
Über die #3-S-Zentrale Berlin der DB Station & Service AG (erreichbar unter 030 2971055)
können Reisende ebenfalls Auskünfte zur aktuellen Verfügbarkeit von Aufzügen und
Fahrtreppen einholen.
Die uneingeschränkte, barrierefreie Zuwegung für die Fahrgäste zu unseren Bahnhöfen
genießt hohe Priorität. Für Mobilitätshilfsmaßnahmen stehen an den größeren Bahnhöfen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu unterstützend gern zur Verfügung.
Eine Übersicht der Bahnhöfe ist abrufbar unter:
https://www.bahnhof.de/bahnhof-de/service/barrierefreiheit-519190.
Zudem haben die Reisenden für Fahrten zwischen 7 und 22 Uhr die Möglichkeit, im Vorfeld
beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) den kostenfreien Bus & BahnBegleitservice zu beauftragen.
Informationen zu diesem Service sind zu erhalten unter:
https://www.vbb.de/fahrplan/barrierefrei-fahren/vbb-bus-bahn-begleitservice“.
Frage 7:
Unter welchen Voraussetzungen erhalten #mobilitätseingeschränkte Reisende im Falle eines defekten
Fahrstuhls seitens der S-Bahn eine Entschädigung oder Mobilitätsalternative, z. B. einen #Taxigutschein, um
die Fahrt bis zum Ziel fortsetzen zu können? Sind diesbezüglich weitere Initiativen des Senats geplant? Wenn
ja, wann und welche?
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Antwort zu 7:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Grundsätzlich ist tariflich eine Erstattung von zusätzlichen Reisekosten aufgrund eines
defekten Aufzuges nicht vorgesehen. Wenn im Falle einer Aufzugsstörung Reiseziele für
mobilitätseingeschränkte Kundinnen und Kunden nicht durch eine alternative
Fahrtverbindung erreichbar gewesen sein sollten, erfolgt bei Bedarf eine umfassende
Prüfung des Einzelfalls inkl. der Möglichkeit einer Erstattung von Aufwendungen im Wege
der Kulanz.“
Initiativen seitens des Senats zur Entschädigung sind nicht geplant.
Frage 8:
Verfügt der S-Bahnhof Zehlendorf über ein #Blindenleitsystem und mit #Braille-Schrift versehene Handläufe?
Antwort zu 8:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Ja, sowohl ein Blindenleitsystem, wie auch mit Braille-Schrift versehene Handläufe sind am
Bahnhof Zehlendorf vorhanden.“
Frage 9:
Sieht der Berliner Senat eine Möglichkeit, die Nicht-Verfügbarkeit und verzögerte Reparaturen von Aufzügen
an S-Bahnhöfen mit #Vertragsstrafen zu belegen?
Antwort zu 9:
Nein.
Frage 10:
Werden die beim Umbau des S-Bahnhofs Zehlendorf geplanten zwei weiteren Zugänge am Teltower Damm,
unter der Brücke und am Postplatz bzw. Machnower Straße ebenfalls jeweils einen Aufzug erhalten? Wann
sind jeweils Baubeginn und Fertigstellung geplant?
Antwort zu 10:
Derzeit ist es geplant, den Zugang am #Postplatz #barrierefrei zu gestalten. Der Zugang am
Teltower Damm wurde nicht barrierefrei bestellt. Derzeit finden weiterhin Abstimmungen
zwischen DB AG und Senat statt, sodass sich noch Änderungen ergeben können und zum
endgültigen Zustand noch keine Aussage getroffen werden kann. Ein konkreter Zeitplan
kann derzeit noch nicht benannt werden.
Frage 11:
Wie wird der momentan geschlossene zweite Bahnsteig am S-Bahnhof Zehlendorf (altes Güterbahngleis)
beim geplanten Umbau berücksichtigt? Wird dieser Bahnsteig für die Wiederinbetriebnahme der Stammbahn
saniert werden? Sind hier ggf. auch Aufzüge geplant?
5
Antwort zu 11:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Im Rahmen von Begutachtungen und ergänzenden Untersuchungen der angrenzenden
Bauwerke wurde eine teilweise schlechte Bauwerkssubstanz festgestellt.
Bis zum Abschluss der Planung kann über konkrete Maßnahmen noch keine Aussage
getroffen werden.“
Berlin, den 05.03.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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Bahnhöfe: Ärger um U-Bahn-Rampe: Abriss verzögert sich um Jahre, aus Der Tagesspiegel

Spandau 10. März 2020

Ärger um #U-Bahn-Rampe: Abriss verzögert sich um Jahre. Die legendären Rampen vorm Rathaus in #Berlin-Spandau kennen Sie: Die #Laufbänder führen hinab zum U-Bahnhof und waren mal der heißeste Scheiß in West-Berlin (hatten auch andere U-Bahnhöfe). Eröffnet wurden sie in Spandau 1984 von Kanzler Helmut Kohl, CDU, und BVG-Boss Joachim Piefke – hier ein Foto von damals. Leider war die Anlage ständig kaputt, Ersatzteile gab’s nicht, dafür aber üble #Rutschgefahr bei Regen, Laub und Schnee. 2006 war Schluss: Auf die Rampen wurde Asphalt gekippt. Kurz danach, 2018, sperrte die BVG die Rampe auf der anderen Seite: an den Bushaltestellen am Münsinger Park. Damals kündigte die BVG im Newsletter an, bis Herbst 2020 die Rampe zuzuschütten und einen Fahrstuhl zu bauen. Klar, nirgendwo in Berlin halten mehr BVG-Busse als hier am Rathaus. Berlins Drehkreuz No.1.

Der Haken an der #BVG-Rampe ist: 2020 wird nix. 2021 auch nicht. Und 2022 ist lange nicht fix. „Es ist weiter vorgesehen, die Rampen #zurückzubauen und durch einen Aufzug zu ersetzen“, schrieb mir jetzt ein Sprecher aus der BVG-Zentrale. Aber: „Eine Umsetzung wird frühestens nach 2021 erfolgen.“ Was ist das Problem? „Da der gesamte Vorplatz, die Eingangsanlagen des U-Bahnhofs sowie …

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ÖPNV: Entwicklungen beim ÖPNV im Bezirk Lichtenberg, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:

In welcher Taklung und #Traktionsstärke  (einfache oder doppelte) verkehren die #Straßenbahnlinien  #M4, #M5, #M6, #M8, #M13, #M17, #16, #21, #27 und #37 nach aktuell gültigem #Fahrplan (bitte aufschlüsseln  nach Linien, Wochentagen,  Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit,  Nachtzeit sowie #Taktdichte,  Fahrtrichtungen  und ggf. gesonderte Ausweisung  von Verstärkerfahrten)?

Antwort zu 1:

Die BVG hat zur Übersicht folgende Tabelle erstellt:

Linie Abschnitt Taktangabe je Stunde Fahrzeug- arten
Haupt- verkehrs- zeit

(HVZ)

Neben- verkehrs- zeit

(NVZ)

Schwach- verkehrs- zeit (SVZ) Nacht
M4 S Hackescher

Markt Prerower Platz

3,3 5′ 6, 6 30 FB, 2xGT6

 

 

Prerower Platz

Zingster Str.

6, 6 10 13
Prerower Platz

Falkenberg

6, 6 10 20 30
M5 S+U

Hauptbahnhof – S

Hackescher  Markt

10 10 20 Stammfahrten : FB

 

Verstärker: FB, F6, GT6

S Hackescher

Markt Landsberger Allee!Petersbu rger Str.

10 10 20 30
Landsberger Allee!Petersbu rger Str.Zingster Straße 5′ 10 10 30
M6 Hackescher  Markt

Landsberger Allee!Petersbu rger Str.

10 10 20 Stammfahrten : FB

 

Verstärker: FB, F6, GT6,

2xKt4

Landsberger Allee!Petersbu rger Str. – S Marzahn 5′ 10 10 30
S Marzahn

Hellersdorf, Riesaer Str.

10 10 10 30
MB S+U

Hauptbahnhof Landsberger Allee!Petersbu rger Str.

10 10 20 Stammfahrten : FB

 

Verstärker: FB, F6, GT6

Landsberger Allee!Petersbu rger Str.Ahrensfelde 5′ 10 10 30
M13 S Warschauer Str.

Virchow- Klinikum

10 10 20 30 FB
M17 S Schöneweide

Gehrenseestr.

10 10 20 30 2xKt4, GT6
Gehrenseestr.

Falkenberg

10 10 20
16 S+U Frankfurter Allee Ahrensfelde 10 10 FB, F6
18 S Springpfuhl

Hellersdorf, Riesaer Straße

10 20 FB, F6, GT6
21 S Schöneweide

S Lichtenberg

20 20 20 GT6
27 Krankhaus Köpenick – 20 20 20 GT6

 

 

Weißensee, Pasedagplatz
37 S Schöneweide

S Lichtenberg

20 20 GT6

Frage 2:

Welche Taktveränderungen (Ausdünnung oder Verdichtung) sind aktuell für jeweils welche der vorbezeichneten Straßenbahnlinien in welchen Abschnitten und an welchen Wochentagen und zu welchen Verkehrszeiten ggf. geplant und aus welchen Gründen?

Antwort zu 2:

Die BVG teilt hierzu mit:

„Es sind derzeit folgende #Taktanpassungen  geplant:

Auf der Linie M4 wird an Sonntagen eine Taktverdichtung  im Zeitraum zwischen 12:30 Uhr und 14:30 Uhr auf 6,7 Minuten im Abschnitt S Hackescher Markt und Prerower Platz bzw. auf 13/7 Minuten im Abschnitt Prerower Platz und Zingster Str. angestrebt.

Auf der Linie M10 steht an Sonntagen eine Taktverdichtung im Zeitraum zwischen 17:30 Uhr bis 20 Uhr im Fokus.

Auf der Linie 16 wird geprüft, an Samstagen den 10-Minuten-Takt bereits ab 10:30 Uhr statt ab 12 Uhr umzusetzen.

Vorbehaltlich einer infrastrukturellen Umsetzbarkeit ist des Weiteren eine Linienverlängerung der Linie 18 ab S Springpfuhl über Landsberger Allee/Petersburger Straße sowie den S+U Alexanderplatz zum S Hackeschen Markt vorgesehen, um aus dem Bereich Fennfuhl eine direkte Anbindung zum Alexanderplatz zu schaffen. Die Linie 18 würde in der HVZ (10-Min-Takt bis Alexanderplatz)  und NVZ (10-Min-Takt bis Landsberger Allee/Petersburger  Straße, 20-Min-Takt bis Alexanderplatz) fahren. Im Gegenzug ist es vorgesehen, die MB-Verstärker-Fahrten nur noch im Abschnitt Ahrensfelde – S Springpfuhl verkehren zu lassen.“

Frage 3:

Wie haben sich die Fahrgastzahlen bei den Straßenbahnlinien  M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Linien, Wochentagen, Hauptverkehrszeit,  Nebenverkehrszeit,  Nachtzeit sowie  Fahrtrichtungen)?

Antwort zu 3:

Die BVG teilt hierzu mit:

„Der BVG liegen keine aktuellen sowie spezifischen Daten zu der Frage vor.“

Frage 4:

Zu wie vielen Verspätungsminuten  ist es jeweils auf den Straßenbahnlinien M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Linien, Fahrtrichtungen  und Verkehrszeiten  sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen  Verspätungszahl  pro vorbezeichneter  Linie)?

Antwort zu 4:

Der Verkehrsvertrag  mit der BVG sieht keine linienscharfe Erfassung der Verspätungsminuten vor. Im Rahmen der Berichterstattung der BVG an den Aufgabenträger wird die Pünktlichkeit einzelner Verkehrsträger  ermittelt.

Die regelmäßigen Abfahrten an Haltestellen der Straßenbahn werden hinsichtlich ihrer zeitlichen Lage in pünktliche und unpünktliche Abfahrten unterteilt. Als pünktlich gilt eine Abfahrt von einer Haltestelle, sofern sie maximal 90 Sekunden verfrüht oder maximal 210 Sekunden verspätet ist. Als unpünktlich gilt eine Abfahrt, wenn keine tatsächliche Fahrt im pünktlichen Toleranzbereich  liegt und wenn eine Fahrt zwischen 211 Sekunden  Verspätung und der Zeit bis zur nächsten im Fahrplan ausgewiesenen Abfahrt (bei Takten bis einschließlich  10 Minuten) bzw. 10 Minuten Verspätung (bei Takten über 10 Minuten) erfolgt. Alle anderen Fahrten gelten als unregelmäßig. Die als pünktlich registrierten Abfahrten gemessen an allen als pünktlich oder unpünktlich bewerteten Fahrten geben die Pünktlichkeitsquote in Prozent an.

Die BVG teilt hierzu mit:

„Für die #Pünktlichkeit bei der #Straßenbahn ergaben sich gemäß Bericht der BVG AöR für die Jahre 2015 bis 2019 folgende Anteile an pünktlichen Abfahrten pro Linie (Angaben in Prozent):

Linien 2015 2016 2017 2018 2019
Linie M4 94,0 % 93,9 % 93,9 % 94,0 % 94,7 %
Linie MS 89,2 % 91,6 % 90,0 % 87,7 % 85,8 %
Linie M6 86,3 % 87,7 % 86,9 % 86,1 % 86,3 %
Linie M8 91,1 % 91,0 % 90,1 % 87,3 % 86,0 %
Linie M13 86,3 % 88,9 % 89,7 % 90,9 % 88,2 %
Linie M17 91,5 % 91,7 % 90,9 % 89,9 % 83,3 %
Linie 16 95,9 % 95,2 % 94,9 % 94,7 % 94,7 %
Linie 21 86,9 % 85,7 % 84,0 % 76,0 % 77,8 %
Linie 27 91,3 % 90,9 % 89,5 % 87,0 % 82,6 %
Linie 37 93,0 % 93,1 % 92,0 % 89,1 % 80,5 %

Bautätigkeiten im Bereich S Karlshorst wirken sich negativ auf die Pünktlichkeit der Linien M17, 27 und 37 aus.“

Frage 5:

Zu wie vielen Fahrtausfällen ist es jeweils auf den Straßenbahnlinien M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten  sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen  Ausfallzahl  pro vorbezeichneter  Linie)?

Antwort zu 5:

Dem Aufgabenträger  liegen entsprechend dem Verkehrsvertrag mit der BVG

Informationen zu den ausgefallenen  Nutzzugkilometern vor. Die Daten für den angefragten Zeitraum sind nach Linien in der folgenden Tabelle dargestellt:

Linien 2015 2016 2017 2018 2019
Linie M4 91.337 44.133 15.598 43.006 67.983
Linie MS 58.795 30.578 21.203 101.011 125.237
Linie M6 155.846 48.057 20.482 115.335 106.661
Linie M8 120.824 49.251 32.479 183.995 179.079
Linie M13 13.306 9.267 8.391 16.580 22.101
Linie M17 12.559 7.379 6.637 10.502 16.979
Linie 16 21.754 5.827 3.612 8.816 20.624
Linie 21 3.012 5.776 3.764 6.629 7.922
Linie 27 6.652 4.223 4.622 5.018 11.870
Linie 37 7.138 1.480 1.837 3.577 3.122

 

Eine weitergehende  Auswertung nach Verkehrszeiten,  Fahrtrichtungen und nach Fahrtausfällen der einzelnen Linien, erfolgt nach Auskunft der BVG nicht. Der Aufgabenträger wird dieses Thema noch einmal bei der BVG ansprechen.

Frage 6:

Wie hat sich die Einwohnerzahl in den Planungsräumen entlang der Straßenbahnlinien  M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt und wie wird sie sich auf Grundlage welcher verfügbaren  Daten und Prognosen einschließlich  bereits erteilter Baugenehmigungen  oder beabsichtigter Wohnungsbauvorhaben  in den nächsten zehn Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln  nach Planungsräumen  und Jahren)?

Antwort zu 6:

Dem Senat liegen keine im Sinne der Frage aufbereiteten Daten vor.

Frage 7:

Wie und aus welchen Gründen hat sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke  (DTVw) entlang der Straßenkorridore der Straßenbahnlinien  M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Straßenabschnitten,  Wochentagen und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten  und Neben- sowie Nachtzeiten)?

Frage 16:

Wie und aus welchen Gründen hat sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke  (DTVw) entlang der Straßenkorridore der Buslinien 108, 1S4, XS4, 1S6, 192, 194, 197, 240, 2S6, 294, 296, 396, NSO, NS6 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Straßenabschnitten, Wochentagen  und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten  und Neben- sowie Nachtzeiten)?

Frage 25:

Wie und aus welchen Gründen hat sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke  (DTVw) entlang der Straßenkorridore der U-Bahnlinie S in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Straßenabschnitten, Wochentagen  und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten  und Neben- sowie  Nachtzeiten)?

Antwort zu 7, 16 und 25:

Der Wert für die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke  an Werktagen (DTVw) wird im Zyklus von fünf Jahren erzeugt und in einer Verkehrsmengenkarte  für den Kraftfahrzeugverkehr  auf der Homepage der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz veröffentlicht:

https://www. berl in.de/senuvk/verkehr/lenkung/vl b/de/erhebungen. shtm 1

Der DTVw-Wert wird aus den vorhandenen Verkehrszählungsergebnisse  der letzten Jahre ermittelt. Dabei handelt es sich um einen hochgerechneten Jahresdurchschnittswert  für

die Verkehrsstärke  eines durchschnittlichen Tages an einem Straßenquerschnitt.  Eine Aufschlüsselung der DTVw-Werte nach Jahren, Wochentagen oder Verkehrszeiten kann dementsprechend nicht erfolgen.

Die Vergleichbarkeit  der Entwicklung des DTVw-Wertes für den Bezirk Lichtenberg kann insofern nur anhand der vorhandenen  DTVw-Werte aus den Jahren 2009 und 2014 erfolgen.  Entsprechende Kartenausschnitte der Verkehrsmengenkarten  (2009 und 2014) für den Bezirk Lichtenberg sind zum Vergleich als Anlage 1 beigefügt.

Gründe für Differenzen zwischen den Verkehrsmengen  2009 und 2014 können hierbei sehr vielfältig sein (z.B. Veränderungen der Infrastruktur, temporäre Baumaßnahmen, Einschränkungen im Verkehrsfluss etc.) und sind im Rahmen der Anfrage im Einzelnen nicht ermittelbar.

Die nächste Verkehrsmengenkarte  für das Jahr 2019 wird derzeit erstellt und voraussichtlich im Herbst 2020 zur Verfügung stehen.

Frage 8:

Wie und aus voraussichtlich welchen Gründen wird sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke (DTVw) auf der Grundlage welcher verfügbaren  Daten und Prognosen entlang der Straßenkorridore der Straßenbahnlinien M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den nächsten fünf Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Straßenabschnitten,  Wochentagen  und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten  und Neben- sowie Nachtzeiten)?

Frage 17:

Wie und aus voraussichtlich welchen Gründen wird sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke (DTVw) auf der Grundlage welcher verfügbaren  Daten und Prognosen entlang der Straßenkorridore der Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, NSO, N56 in den nächsten fünf Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Straßenabschnitten, Wochentagen  und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten  und Neben- sowie Nachtzeiten)?

Frage 26:

Wie und aus voraussichtlich welchen Gründen wird sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke (DTVw) auf der Grundlage welcher verfügbaren  Daten und Prognosen entlang der Straßenkorridore der U­ Bahnlinie 5 in den nächsten fünf Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Straßenabschnitten, Wochentagen  und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten  und Neben- sowie Nachtzeiten)?

Antwort zu 8, 17 und 26:

Die Antworten für die Fragen 8, 17 und 26 sind identisch.

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz verfügt über das Verkehrsmodell  des Landes Berlin, das Daten (hier Straßenbelegungen) zu einem bestimmten Zeithorizont bereitstellt. Das aktuelle Verkehrsmodell  weist den Zeithorizont 2030 aus. Eine andere zeitlich differenzierte Ausweisung  ist nicht verfügbar.

Frage 9:

Wie haben sich die Schadstoffemissionen  (N02 Jahresmittelwerte,  PM10 Jahresmittel,  Ruß-Jahresmittel) entlang der Straßenkorridore der Straßenbahnlinien  M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fümf Jahren aus welchen Gründen entwickelt und wie oft wurden wann welche Grenzwerte überschritten (bitte aufschlüsseln  nach Jahren und wenn möglich Straßenabschnitten, Wochentagen  und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten  und Neben- und Nachtzeiten)?

Frage 18:

Wie haben sich die Schadstoffemissionen  (N02 Jahresmittelwerte,  PM10 Jahresmittel,  Ruß-Jahresmittel) entlang der Straßenkorridore der Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, NSO, N56 in den vergangenen fünf Jahren aus welchen Gründen entwickelt und wie oft wurden wann welche Grenzwerte überschritten  (bitte aufschlüsseln  nach Jahren und wenn möglich Straßenabschnitten, Wochentagen  und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten  und Neben- und Nachtzeiten)?

Frage 27:

Wie haben sich die Schadstoffemissionen  (N02 Jahresmittelwerte,  PM10 Jahresmittel,  Ruß-Jahresmittel) entlang der Straßenkorridore der U-Bahnlinie 5 in den vergangenen fünf Jahren aus welchen Gründen entwickelt und wie oft wurden wann welche Grenzwerte überschritten (bitte aufschlüsseln  nach Jahren und wenn möglich Straßenabschnitten,  Wochentagen  und Verkehrszeiten  wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten und Neben- und Nachtzeiten)?

Antwort zu 9, 18 und 27:

Die Fragen 9, 18 und 27 werden aufgrund des inhaltlichen Zusammenhangs gemeinsam beantwortet.

Entlang der Straßenkorridore der genannten Straßenbahnlinien,  Buslinien und der U­ Bahnlinie 5 wurden in den vergangenen fünf Jahren die in Tabelle 1, 2 und 3 gelisteten Werte gemessen.

Tabelle 1: N02-Jahresmittelwerte in µg/m3  an Straßenkorridoren der genannten Linien (–­ keine Daten)

2015 2016 2017 2018 2019

(vorläufig)

Frankfurter Allee 86b, 10247 Berlin (MC174) 41 41 41 37 35
Alt Friedrichsfelde 7 a, 10315 Berlin (MP514) 55 52 53 47 37
Landsberger Allee 6-8, 10249 Berlin (MP547) 55 52 51 47 41
lnvalidenstr. 30, 10115 Berlin (MP582) 46 46 42 36

 

Tabelle 2: PM10-Jahresmittelwert in µg/m3 und Anzahl der Tage mit PM10- Tagesmittelwerten größer 50 µg/m3  ( in Klammern) an Straßenkorridoren der genannten Linien (an den anderen Standorten keine PM10-Messungen)

2015 2016 2017 2018 2019

(vorläufig)

Frankfurter Allee 86b, 10247 Berlin 29 28 28 28 24
(MC174) (36) (14) (27) (24) (14)

 

Tabelle 3: EC- (Ruß)-Jahresmittelwerte  in µg/m3  an Straßenkorridoren der genannten Linien. (— keine Daten; EC ermittelt mit dem thermo-optischen Verfahren mit Reflektionskorrektur)

EC (Ruß) Jahresmittelwert 2015 2016 2017 2018 2019*
Frankfurter Allee 86b, 10247 Berlin (MC174) 1,8 1,8 1,9 1,7
Alt Friedrichsfelde 7 a, 10315 Berlin (MP514) 2,7 2,8 2,6 2,5
Landsberger Allee 6-8, 10249 Berlin (MP547) 2,8 2,9 2,5 2,5
lnvalidenstr. 30, 10115 Berlin (MP582) 1,9 1,7 1,7

 

*Rußdaten für 2019 liegen noch nicht vor.

An der Messstation Frankfurter Allee 86b wird die Luftschadstoffbelastung  mit dem in der

  1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BlmSchV) beschriebenen  Referenzverfahren mit hoher zeitlicher Auflösung (Stundenmittelwerte) ermittelt. Die Daten dieser Station können online abgerufen werden unter https://luftdaten.berlin.de/station/mc174

An den Messorten Alt-Friedrichsfelde  7a, Landsberger Allee 6-8 und lnvalidenstraße 30 werden zur Ermittlung der N02-Werte und der Rußwerte vereinfachte Messverfahren (Passivsammler und RUBIS-Geräte) eingesetzt. Die zeitliche Auflösung beträgt hier zwei Wochen.

Eine Überschreitung der Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit liegt nach

  1. BlmSchV vor, wenn die Jahresmittelwerte für N02 und PM10 über 40 µg/m3liegen. Weiter darf nicht häufiger als 35 Mal pro Kalenderjahr der PM10-Tagesmittelwert mehr als 50 µg/m3   betragen.

An der Frankfurter Allee 86b wird der N02-Grenzwert seit 2018 eingehalten. An den Messstandorten Alt Friedrichsfelde 7a und lnvalidenstraße 30 wurde der N02-Grenzwert 2019 erstmalig eingehalten, an der Landsberger Allee wurde der Jahresgrenzwert  noch um 1 µg/m3   überschritten.

Zu erhöhten N02-Konzentrationen an Hauptverkehrsstraßen trägt der Kfz-Verkehr im Mittel zu ca. 74 % bei. Aus der Verursachergruppe  des Kfz-Verkehrs führen fast ausschließlich Dieselmotoren zu hohen N02-Belastungen im Straßenraum.

Eine rückläufige Tendenz ist feststellbar, die vor allem in der Nachrüstung der Berliner Busflotte mit Stickoxidminderungssystemen  und in der Verbesserung der Abgastechnik  in Kraftfahrzeugen durch die kontinuierliche Flottenerneuerung begründet liegt.

Stadtweit und somit auch an den genannten Streckenabschnitten wird der PM10- Jahremittelgrenzwert seit 2003 und der PM10-Tagesgrenzwert seit 2016 eingehalten.

Für Rußkonzentrationen ist derzeit kein Grenzwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit festgesetzt.  Bis 2004 galt ein Prüfwert für Ruß, der in der 23. BlmSchV mit 8

µg/m3 im Jahresmittelwert verankert war. Dieser Prüfwert wurde mit der Einführung der in der 39. BlmSchV festgesetzten Grenzwerte für PM10 aufgehoben. Die in Berlin ermittelten Rußkonzentrationen liegen unterhalb von 8 µg/m3.

Bei der PM10-  und Ruß-Belastung ist ein rückläufiger Trend festzustellen , der auf der Umweltzone und dem daraus resultierenden hohen Ausstattungsgrad der Dieselfahrzeuge mit Partikelfiltern sowie auf einer Verringerung des Eintrags vorbelasteter  Luft aus den näheren und weiteren Regionen außerhalb Berlins beruht. Die Minderungen sind stadtweit festzustellen.

Aufgrund der zeitlichen Definition der Grenzwerte ist eine Aufschlüsselung  nach Wochentagen und Verkehrszeiten  nicht sinnvoll.

Für die Beurteilung der Schadstoffbelastung an den Stellen, wo keine Messgeräte stehen, wurden als Ausgangsbasis für die Maßnahmenplanung  zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans Rechnungen für das Jahr 2015 mit einem Modellsystem durchgeführt , das das Umweltbundesamt für die Schadstoffberechnung  in Straßenschluchten empfohlen hat. Mit diesem Modellsystem wurden außerdem  Prognoserechnungen für die Jahre 2020 und 2025 durchgeführt. Modelliert wurden Jahresmittelwerte für N02, PM10 und PM2.s.

Die Daten sind im Umweltatlas der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen auf folgender  Internetseite veröffentlicht.

https://www. stadtentwicklung. berl in.de/umwelt/umweltatlas/ie311 .htm

Für das Jahr 2015 wurden N02-Grenzwertüberschreitungen  entlang der genannten Straßenbahn- , Bus- und Li-Bahnlinien an den in Tabelle 4 gelisteten Straßenabschnitten berechnet.

 

 

 

Name des Straßenabschnittes

 

 

 

 

von

 

 

 

 

bis

N02-

Belastung (berechnetes Jahresmittel) 2015

lnvalidenstr. Sandkrugbrücke Scharnhorststraße 54
Torstr. Straßburger Straße Weydingerstraße 52
Frankfurter Allee Weichselstraße Jessnerstraße 51
Frankfurter Allee Proskauer Straße Silvio-Meier-Straße 50
Berliner Allee Bernkasteler Straße Caseler Straße 49
Torstr. Rosenthaler Platz Gormannstraße 47
 

Frankfurter Allee

Jessnerstraße U-Bahnhof Frankfurter Allee 46
Frankfurter Allee Skandinavische  Straße Rosenfelder Straße 46
Rennbahnstr. Schönstraße Parkstraße 45
Alt-Friedrichsfelde Rosenfelder Straße Löwenberger  Straße 45
Frankfurter Allee Voigtstraße Finowstraße 45
lnvalidenstr. Hessische Straße Chausseestraße 44
lnvalidenstr. Scharnhorstsstraße Schwarzer Weg 44
Pistoriusstr. Jacobsohnstraße Heinersdorfer Straße 43
Berliner Allee Wegenerstraße Buschallee 43

 

Tabelle 4: Berechnete N02-Jahresmittelwerte in µg/m3 für das Jahr 2015 an Straßenkorridoren der genannten Linien

Frankfurter Allee Colbestraße Kinzigstraße 43
Frankfurter Allee Kinzigstraße Jungstraße 43
Atzpodienstr. Frankfurter Allee Fanningerstraße 43
Berliner Allee Pistoriusstraße Lindenallee 43
Alt-Friedrichsfelde Löwenberger  Straße Robert-Uhrig-Straße 42
Frankfurter Allee Silvio-Meier-Straße Samariterstraße 42
Prenzlauer Promenade Herthastraße Spiekermannstraße 42

 

Für das Jahr 2015 wurde an keinem Straßenabschnitt eine Überschreitung des PM10- Grenzwertes berechnet. Ruß wurde nicht modelliert.

Für das Jahr 2020 wurde an allen Straßenkorridoren entlang der genannten

Straßenbahn-,  Bus- und Li-Bahnlinien eine Einhaltung aller zum Schutz der menschlichen Gesundheit erlassenen Grenzwerte prognostiziert.

Frage 10:

In welcher Taklung verkehren die Buslinien #108, #154, #X54, #156, #192, #194, #197, #240, #256, #294, #296, #396,  #N50, #N56 nach aktuell gültigem #Fahrplan (bitte aufschlüsseln  nach Linien, Wochentagen,  Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie Taktdichte,  Fahrtrichtungen  und ggf. gesonderte Ausweisung von Verstärkerfahrten)?

Antwort zu 10:

Die BVG hat zur Übersicht folgende Tabelle erstellt:

Linie Abschnitt Taktangabe je Stunde
HVZ NVZ svz Nacht
108 S+U Lichtenberg U Elsterwerdaer Platz 20 20 20
U Elsterwerdaer Platz Mahlsdorf, Summter Str. 10 20 20
Mahlsdorf, Summter Str.Waldesruh, Mahlsdorfer Allee 20 20 60
154 Aubertstraße – S Blankenburg 10 20 20
S Blankenburg U Elsterwerdaer Platz 20 20 20
X54 S+U Pankow Piesporter Str. 10 10 20
Piesporter Str. – S Marzahn 10 10* 120**
S Marzahn U Hellersdorf 20 20
156 Stadion Buschallee!Hansastraße Pasedagplatz 20 20 20
Pasedagplatz – S Prenzlauer Allee 10 10 20
S Prenzlauer Allee Michelangelostr. 10 10* 20
Michelangelostr . – S Storkower Str. 20 20
192 S Friedrichsfelde Ost – S Biesdorf 20 20 20
S Biesdorf – S Marzahn 10 20 20
194 U Hermannplatz U Friedrichsfelde 10 10 20
U Friedrichsfelde – S Friedrichsfelde Ost 10 20’*** 20
S Friedrichsfelde Ost – Marzahn, Helene-Weigel-

Platz

20 20 20
197 Hohenschönhausen , Prerower Platz

Hohenschönhausen , Welsestr.

10 10 120**

 

Hohenschönhausen, Welsestr. – S Kaufsdorf 10 10 20
S Kaufsdorf S Mahlsdorf 20 20 20
240 S Ostbahnhof – S Storkower Straße 10 10 20
256 Lichtenberg, Zentralfriedhof S+U Lichtenberg 20 20 20’****
S+U Lichtenberg – S Hohenschönhausen 10 20 20
S Hohenschönhausen Wartenberg Siedlung 20 20 20
294 Marzahner Str. Gehrenseestr. 20 20
Gehrenseestr.Seehausener Str. 20 20 120**
Seehausener Str.Falkenberg 20 20
296 S+U Lichtenberg U Friedrichsfelde 20 20 120**
U Friedrichsfelde U Tierpark 20 20 20
U Tierpark – S Karlshorst 20 20 20
396 S Nöldnerplatz U Friedrichsfelde 20 20
U Friedrichsfelde Mellenseestr. 20 20 20
Mellenseestr. – S Karlshorst 20 20 20
N50 Buchholz-West, Hugenottenplatz U Tierpark 30
N56 U Magdalenenstr. Wartenberg, Hagenower Ring

U Magdalenenstr.

30

 

* Samstag nur im 20-MinTakt

** Auch sonntags tagsüber

*** Samstag im 10-Min-Takt

**** Nicht am Samstag und Sonntag

Frage 11:

Welche Taktveränderungen (Ausdünnung oder Verdichtung) sind aktuell für jeweils welche der vorbezeichneten Buslinien in welchen Abschnitten und an welchen Wochentagen und zu welchen Verkehszeiten ggf. geplant und aus welchen Gründen?

Antwort zu 11:

Die BVG teilt hierzu mit:

„Es sind derzeit folgende Taktanpassungen  vorgesehen:

Die #Buslinie 256 fährt derzeit in der HVZ bis S Hohenschönhausen im 10-Minuten-Takt. Die verstärkenden  Fahrten verkehren auf Grund einer fehlenden Endstelle in der Dorfstraße Höhe Lindenberger Straße ab S Hohenschönhausen nach Falkenberg. Sobald eine Endstelle geschaffen worden ist, wird die Taktverstärkung zur neuen Endstelle weitergeführt.

Vorbehaltlich einer infrastrukturellen Umsetzbarkeit ist eine Linienverlängerung der Linie 294 von Montag bis Freitag in der Hauptverkehrszeit über das Clean Tech Park Gelände im Verlauf Dorfstr. , Wolfener Str., Clara-lmmerwahr-Str.  und Boxberger Straße zur Wiesenburger Straße vorgesehen.

Am Wochenende befindet sich ab Falkenberg eine Anbindung des Berliner Tierheims im Tagesverkehr in Prüfung.“

Frage 12:

Wie haben sich die Fahrgastzahlen bei Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, N50, N56 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Linien, Wochentagen,  Hauptverkehrszeit,  Nebenverkehrszeit,  Nachtzeit sowie  Fahrtrichtungen)?

Antwort zu 12:

Die BVG teilt hierzu mit:

„Der BVG liegen keine aktuellen sowie spezifischen Daten zu der Frage vor.“

Frage 13:

Zu wie vielen Verspätungsminuten  ist es jeweils auf den Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, N50, N56 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Linien, Fahrtrichtungen  und Verkehrszeiten  sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen  Verspätungszahl  pro vorbezeichneter  Linie)?

Antwort zu 13:

Der Verkehrsvertrag  mit der BVG sieht keine linienscharfe Erfassung der Verspätungsminuten vor. Im Rahmen der Berichterstattung der BVG an den Aufgabenträger wird die Pünktlichkeit einzelner Verkehrsträger  ermittelt.

Die regelmäßigen Abfahrten an Haltestellen des Busses werden hinsichtlich ihrer zeitlichen Lage in pünktliche und unpünktliche Abfahrten unterteilt. Als pünktlich gilt eine Abfahrt von einer Haltestelle, sofern sie maximal 90 Sekunden verfrüht oder maximal 210 Sekunden verspätet ist. Als unpünktlich gilt eine Abfahrt, wenn keine tatsächliche Fahrt im pünktlichen Toleranzbereich  liegt und wenn eine Fahrt zwischen 211 Sekunden Verspätung und der Zeit bis zur nächsten im Fahrplan ausgewiesenen Abfahrt (bei Takten bis einschließlich  10 Minuten) bzw. 10 Minuten Verspätung (bei Takten über 10 Minuten) erfolgt. Alle anderen Fahrten gelten als unregelmäßig. Die als pünktlich registrierten

Abfahrten gemessen an allen als pünktlich oder unpünktlich bewerteten Fahrten geben die Pünktlichkeitsquote in Prozent an.

Die BVG teilt hierzu mit:

„Für die Pünktlichkeit beim Bus ergaben sich gemäß Bericht der BVG AöR für die Jahre 2015 bis 2019 folgende Anteile an pünktlichen Abfahrten pro Linie (Angaben in Prozent):

Linien 2015 2016 2017 2018 2019
Linie 108 90,8 % 91,0 % 92,9 % 92,0 % 91,5 %
Linie 154 92,6 % 91,9 % 91,8 % 89,7 % 89,1 %
Linie 156 86,5 % 85,7 % 86,1 % 88,3 % 88,7 %
Linie 192 96,8 % 96,6 % 96,7 % 95,8 % 95,5 %
Linie 194 86,0 % 85,8 % 85,8 % 85,8 % 85,1 %
Linie 197 85,1 % 85,5 % 85,4 % 86,2 % 84,8 %
Linie 240 85,6 % 85,2 % 85,6 % 84,7 % 82,3 %
Linie 256 89,0 % 87,0 % 88,3 % 88,5 % 86,9 %
Linie 294 94,8 % 91,4 % 95,1 % 93,1 % 92,4 %
Linie 296 93,8 % 92,9 % 95,3 % 94,9 % 94,5 %
Linie 396 87,9 % 87,9 % 91,9 % 91,7 % 91,2 %
Linie X54 79,5 % 77,6 % 82,6 % 86,4 % 86,7 %

 

Linie N50 91,9 % 93,5 % 93,1 % 92,6 % 90,2 %
Linie N56 95,2 % 95,3 % 93,7 % 95,5 % 94,3 %“

 

Frage 14:

Zu wie vielen #Fahrtausfällen ist es jeweils auf den Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, N50, N56 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Linien, Fahrtrichtungen  und Verkehrszeiten  sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen Ausfallzahl pro vorbezeichneter  Linie)?

Antwort zu 14:

Dem Aufgabenträger  liegen entsprechend dem Verkehrsvertrag mit der BVG Informationen zu den ausgefallenen  #Nutzwagenkilometern vor. Die Daten für den angefragten Zeitraum sind nach Linien in der folgenden Tabelle dargestellt:

Linien 2015 2016 2017 2018 2019
Linie 108 946 10.675 3.461 11.903 23.359
Linie 154 2.734 4.447 2.473 6.784 12.101
Linie 156 1.136 2.002 1.156 1.574 8.791
Linie 192 469 1.029 751 1.932 4.162
Linie 194 1.877 4.974 4.049 5.540 10.301
Linie 197 4.999 7.616 4.217 6.738 13.595
Linie 240 1.009 1.275 1.641 3.241 6.650
Linie 256 1.008 3.112 1.297 2.804 7.123
Linie 294 266 683 470 678 1.823
Linie 296 646 987 899 1.512 2.350
Linie 396 320 561 469 947 1.307
Linie X54 3.475 5.170 2.791 3.323 7.691
Linie N50 47 57 98 94 132
Linie N56 0 0 67 4 77

 

Eine weitergehende Auswertung nach Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten  sowie nach Fahrtausfällen der einzelnen Linien erfolgt nach Auskunft der BVG nicht. Der Aufgabenträger wird dieses Thema noch einmal bei der BVG ansprechen.

Frage 15:

Wie hat sich die #Einwohnerzahl in den Planungsräumen entlang der Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, N50, N56 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt und wie wird sie sich auf Grundlage welcher verfügbaren  Daten und Prognosen einschließlich  bereits erteilter Baugenehmigungen oder beabsichtigter Wohnungsbauvorhaben  in den nächsten zehn Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln nach Planungsräumen  und Jahren)?

Antwort zu 15:

Dem Senat liegen keine im Sinne der Frage aufbereiteten Daten vor.

Frage 19:

In welcher Taklung und Traktionsstärke  (einfache oder doppelte) verkehrt die U-Bahnlinie 5 nach aktuell gültigem Fahrplan (bitte aufschlüsseln  nach Wochentagen,  Hauptverkehrszeit,  Nebenverkehrszeit,  Nachtzeit sowie Taktdichte,  Fahrtrichtungen  und ggf. gesonderte Ausweisung von Verstärkerfahrten)?

Antwort zu 19:

Die BVG hat zur Übersicht folgende Tabelle erstellt:

Linie Abschnitt Taktangabe je Stunde Fahrzeugarten
HVZ NVZ svz Nacht
U5 S+ U Alexanderplatz Kaulsdorf Nord 4, 7′ 5′ 10 30 6-Wagen-Zug Großprofil
Kaufsdorf Nord Hönow 4, 7′ 10 10 30

 

Frage 20:

Welche Taktveränderungen  (Ausdünnung oder Verdichtung)  ist aktuell für die U-Bahnlinie 5 in ggf. welchen Abschnitten  und an welchen Wochentagen  und zu welchen Verkehrszeiten ggf. geplant und aus welchen Gründen?

Antwort zu 20:

Die BVG teilt hierzu mit:

„Auf der Linie US sind derzeit keine Taktveränderungen vorgesehen.

Mit Fertigstellung des Lückenschlusses Alexanderplatz – Brandenburger Tor – Hauptbahnhof (vsl. Quartal IV 2020) wird die Linie im bestehenden Taktschema verlängert.“

Der Nahverkehrsplan Berlin 2019-2023 sieht mittelfristig eine Verdichtung des Angebotes auf einen 3,3 Minutentakt auf der Linie US vor. Diese Verdichtung ist abhängig von einer ausreichenden  Fahrzeugverfügbarkeit.

Frage 21:

Wie haben sich die Fahrgastzahlen bei der U-Bahnlinie 5 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Wochentagen,  Hauptverkehrszeit,  Nebenverkehrszeit,  Nachtzeit sowie Fahrtrichtungen)?

Antwort zu 21:

Die BVG teilt hierzu mit:

„Der BVG liegen keine aktuellen sowie spezifischen Daten zu der Frage vor.“

 

Frage 22:

Zu wie vielen Verspätungsminuten  ist es auf der U-Bahnlinie 5 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Fahrtrichtungen  und Verkehrszeiten  sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen  Verspätungszahl  pro vorbezeichneter  Linie)?

Antwort zu 22:

Der Verkehrsvertrag  mit der BVG sieht keine linienscharfe Erfassung der Verspätungsminuten vor. Im Rahmen der Berichterstattung der BVG an den Aufgabenträger wird die Pünktlichkeit einzelner Verkehrsträger  ermittelt.

Die regelmäßigen Abfahrten an Haltestellen der U-Bahn werden hinsichtlich ihrer zeitlichen Lage in pünktliche und unpünktliche Abfahrten unterteilt. Als pünktlich gilt eine Abfahrt von einer Haltestelle, sofern sie maximal 90 Sekunden verfrüht oder maximal 210 Sekunden verspätet ist. Als unpünktlich gilt eine Abfahrt, wenn keine tatsächliche Fahrt im pünktlichen Toleranzbereich  liegt und wenn eine Fahrt zwischen 211 Sekunden Verspätung und der Zeit bis zur nächsten im Fahrplan ausgewiesenen Abfahrt (bei Takten bis einschließlich  10 Minuten) bzw. 10 Minuten Verspätung (bei Takten über 10 Minuten) erfolgt. Alle anderen Fahrten gelten als unregelmäßig. Die als pünktlich registrierten

Abfahrten gemessen an allen als pünktlich oder unpünktlich bewerteten Fahrten geben die Pünktlichkeitsquote in Prozent an.

Die BVG teilt hierzu mit:

„Für die Pünktlichkeit bei der U-Bahn ergaben sich gemäß Bericht der BVG AöR für die Jahre 201S bis 2019 folgende Anteile an pünktlichen Abfahrten pro Linie (Angaben in Prozent):

Linien 2015 2016 2017 2018 2019
Linie US 99,3 % 99,4 % 99,0 % 99,1 % 99,1 %“

 

Frage 23:

Zu wie vielen Fahrtausfällen ist es jeweils auf U-Bahnlinie 5 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Fahrtrichtungen  und Verkehrszeiten  sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen  Ausfallzahl  pro vorbezeichneter  Linie)?

Antwort zu 23:

Dem Aufgabenträger  liegen entsprechend dem Verkehrsvertrag mit der BVG

Informationen zu den ausgefallenen  Nutzzugkilometern vor. Die Daten für den angefragten Zeitraum sind für die Li-Bahnlinie S in der folgenden Tabelle dargestellt:

Linien 2015 2016 2017 2018 2019
Linie US 17.646 1S.670 34.420 18.367 31.277

Eine weitergehende  Auswertung nach Fahrtrichtungen und nach Fahrtausfällen der einzelnen Linien erfolgt nach Auskunft der BVG nicht. Der Aufgabenträger wird dieses Thema noch einmal bei der BVG ansprechen.

Frage 24:

Wie hat sich die Einwohnerzahl in den Planungsräumen entlang der U-Bahnlinie 5 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt und wie wird sie sich auf Grundlage welcher verfügbaren  Daten und Prognosen einschließlich  bereits erteilter Baugenehmigungen  oder beabsichtigter Wohnungsbauvorhaben  in den nächsten zehn Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln  nach Planungsräumen  und Jahren)?

Antwort zu 24:

Dem Senat liegen keine im Sinne der Frage aufbereiteten Daten vor.

Frage 28:

In welcher Taklung und Traktionsstärke (einfache oder doppelte) verkehren die 8-Bahnlinien 83, 85, 87, 88, 841, 842, 875, 885 sowie die Regionalbahnlinien RB 12, RB24, RB25 und RB26 nach aktuell gültigem Fahrplan (bitte aufschlüsseln nach Linien, Wochentagen, Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie Taktdichte, Fahrtrichtungen und ggf. gesonderte Ausweisung von Verstärkerfahrten)?

Antwort zu 28:

Der VBB teilt hierzu mit:

„Die Linien S3, S41, S42, S5, S7 und S75 verkehren auf den im Bezirk Lichtenberg liegenden bzw. unmittelbar daran angrenzenden Teilabschnitten tagsüber im 10-min-Takt. Auf den Linien S3, S41, S42 und S5 wird in den Hauptverkehrszeiten durch zusätzliche Verstärkerfahrten der Takt weiter verdichtet. Die Linien S8 und S85 verkehren auf den unmittelbar an den Bezirk Lichtenberg angrenzenden Teilabschnitten tagsüber  im 20-min­ Takt und überlagern sich zu einem gemeinsamen  10-min-Takt.

Weitere Details zur Fahrtenhäufigkeit während anderer Verkehrszeiten  können den veröffentlichten  Fahrplandaten entnommen werden,  beispielsweise in der elektronischen Fahrplanauskunft VBB-Fahrinfo oder in den Fahrplantabellen auf der Webseite der S­ Bahn Berlin GmbH.

Auf der Linie S7 verkehren planmäßig alle Fahrten mit Vollzügen (acht Wagen). Auf den Linien S3 und S5 werden die Fahrten des 10-Minuten-Taktes montags bis freitags tagsüber ebenfalls mit Vollzügen (acht Wagen) erbracht, für die Verstärkerfahrten  in den Hauptverkehrszeiten sowie zum Teil während verkehrsschwächerer  Zeiten in

Tagesrandlagen und am Wochenende kommen auch Halbzüge (vier Wagen) zum Einsatz. Auf den Linien S41 und S42 verkehren planmäßig alle Fahrten mit Dreiviertelzügen (sechs Wagen). Auf den Linien S75, S8 und S85 verkehren planmäßig alle Fahrten mit

Halbzügen (vier Wagen).  Die ursprünglich zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 vorgesehene Verstärkung aller Fahrten der Linie S85 von Halb- auf Dreiviertelzüge (sechs Wagen) musste wegen einer temporär verringerten Fahrzeugverfügbarkeit  verschoben werden, wird aber vsl. im II. Quartal 2020 realisiert. Die Verschiebung resultiert aus Rissen in Wagenkastenteilen,  die im 2. Halbjahr 2019 bei einigen Fahrzeugen der älteren

Baureihe 485 festgestellt wurden und zu einer zeitweiligen Abstellung der betroffenen Fahrzeuge führten.

Die Linien RB12, 24, 25 und 26 verkehren täglich in der HVZ und in der NVZ im Stundentakt auf dem gesamten Laufweg. Die Linien RB12 und 25 verkehren grundsätzlich mit einem Dieseltriebwagen vom Typ dreiteiliger Talent oder zweiteiliger Link mit etwa 140 Sitzplätzen, wobei auf einzelnen Fahrten in der Hauptverkehrszeit mit einer Doppeltraktion zweiteiliger Talent Dieseltriebwagen  180 Sitzplätze angeboten werden. Die Linie RB24 verkehrt stets mit einem fünfteiligen elektrischen Triebwagen vom Typ Talent2 mit 300 Sitzplätzen. Auf der RB26 werden überwiegend Doppeltraktionen mit 280 Sitzplätzen mit den Talent oder Link Triebwagen angeboten. Einzelne Fahrten in der Nebenverkehrszeit, sowie die Fahrt 5188 verkehren mit einem Fahrzeug.“

Frage 29:

Welche Taktveränderungen (Ausdünnung oder Verdichtung) sind aktuell für jeweils welche der vorbezeichneten S- und Regionalbahnlinien in welchen Abschnitten und an welchen Wochentagen und zu welchen Verkehrszeiten ggf. geplant und aus welchen Gründen?

Antwort zu 29:

Die seitens des Landes Berlin mittel- und langfristig beabsichtigten Ausweitungen des Verkehrsangebotes  im Regional- und S-Bahn-Verkehr  können dem aktuellen Nahverkehrsplan entnommen werden.  Ihre Umsetzung erfolgt in Abhängigkeit von den fahrzeug- und infrastrukturseitigen  Randbedingungen.  Im Regionalverkehr wird die Weiterentwicklung des Angebotes auf o.g. Linien hinsichtlich der Verkehrsnachfrage  und Angebotsattraktivität  beobachtet. Es wird darauf hingewiesen, dass vorrangiges Ziel des Regionalverkehrs die Anbindung der Region ist. Für Verkehre innerhalb Berlins steht im Regelfall ein S-Bahn-Angebot in dichtem Takt zur Verfügung. Aufgrund der langen Zugläufe im Regionalverkehr  ist eine Dimensionierung ausschließlich auf den innerstädtischen Verkehr nicht wirtschaftlich und würde bei den benachbarten Aufgabenträgern  insbesondere außerhalb des engeren Verflechtungsraumes  zu einem Mehrfinanzierungsbedarf führen, ohne dass dem ein zusätzlicher  Nutzen entgegensteht.

Frage 30:

Wie haben sich die Fahrgastzahlen bei den vorbezeichneten S- und Regionalbahnlinien in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Wochentagen, Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie Fahrtrichtungen)?

Antwort zu 30:

Für den S-Bahn-Verkehr in Berlin und Umgebung liegen beim VBB gesamthafte Nachfragedaten nach verschiedenen  Zeiträumen unterteilt innerhalb des angefragten Zeitraums nur aus dem Jahr 2018 und ausschließlich unterteilt nach Wochenschichten (Mo-Fr an Schultagen, Mo-Fr während der Ferien, Sa und So) vor. Nachfolgend ist für die angefragten Linien jeweils die Summe der Linienbeförderungsfälle im Erhebungszeitraum 01.01.2018 – 08.12.2018 dargestellt:

 

Linie

Mo-Fr (Schule) Mo-Fr (Ferien)  

Sa

 

So

 

Summe

S3 24.389.118 7.761.000 5.408.180 4.374.386 41.932.684
S41 44.357.381 11.766.786 6.731.710 5.716.832 68.572.709
S42 42.206.484 12.450.534 6.733.941 6.253.843 67.644.802
S5 33.133.878 10.559.798 6.076.551 5.444.894 55.215.121
S7 44.164.552 13.016.847 8.939.094 7.692.732 73.813.225
S75 5.925.929 1.640.239 759.394 724.457 9.050.019
S8 11.214.071 3.247.309 2.208.221 2.062.031 18.731.632
S85 8.007.225 2.379.620 1.105.128 1.100.416 12.592.389

 

Darüber hinaus veröffentlicht die S-Bahn Berlin GmbH auf Grundlage der Entwicklung der ihr vorliegenden Vertriebsdaten jährlich einen Wert für die Verkehrsnachfrage des Gesamtnetzes (Unternehmensbeförderungsfälle).   Diese Werte sind den jährlich

veröffentlichten Geschäftsberichten der S-Bahn Berlin GmbH zu entnehmen. Hieraus ist für die Jahre 2015 bis 2018 eine grundsätzlich steigende Entwicklungstendenz der Verkehrsnachfrage  ablesbar.

Für den Regionalverkehr auf der Schiene existieren für die in Frage kommenden Linien kontinuierliche und automatisierte  Erhebungen aus den Fahrzeugseitigen Fahrgastzählsystemen.  Diese werden nach Fahrplanjahr ausgewertet und sind zum jetzigen Zeitpunkt bis zum Fahrplan 201712018 abschließend  plausibilisiert und ausgewertet.

Dargestellt ist das gerundete , durchschnittliche tägliche Aufkommen als Summe der Ein­ und Aussteiger nach Station und Tagart. Folglich liegt die Fahrgastzahl etwa bei der Hälfte des Aufkommens.

Berlin Ostkreuz

Linie 2015 2016 2017 2018
Mo-Fr Sa+So Mo-Fr Sa+So Mo-Fr Sa+So Mo-Fr Sa+So
RB12 Kein Halt Kein Halt 700 500 900 600 700 400
RB24 Kein Halt Kein Halt 2.900 2.000 3.300 2.400 3.800 2.700
RB25 Kein Halt Kein Halt 900 500 1.000 500 1.000 600
SUMME 0 0 4.500 3.000 5200 3.500 5.500 3. 700

 

Die Linie RB26 verkehrt erst seit dem Fahrplan 2019/2020 bis Berlin-Ostkreuz , sodass hier noch keine gesicherten Werte vorliegen.  Die Linien RB12 und 25 halten seit dem Fahrplan 2015/2016 am Ostkreuz.

Berlin-Lichtenberg

Linie 2015 2016 2017 2018
Mo-Fr Sa+So Mo-Fr Sa+So Mo-Fr Sa+So Mo-Fr Sa+So
RB12 1.500 1.100 900 700 900 700 700 500
RB24 2.500 1.700 1.900 1.400 2.100 1.600 2.000 1.500
RB25 1.400 500 800 600 1.000 600 700 500
RB26 3.200 2.300 3.000 2.300 2.900 2.100 3.300 2.200
SUMME 8.600 5.600 6.600 5.000 4.200 5.000 6. 700 4. 700

 

Berlin-Hohenschönhausen

Linie 2015 2016 2017 2018
Mo-Fr Sa+So Mo-Fr Sa+So Mo-Fr Sa+So Mo-Fr Sa+So
RB12 600 500 500 400 700 500 500 400
RB24 800 500 900 600 1.000 700 1.100 800
SUMME 1.400 1.000 1.400 1.000 1.700 1.200 1.600 1.200

 

 

Linie 2015 2016 2017 2018
Mo- Fr Sa+So Mo- Fr Sa+So Mo- Fr Sa+So Mo- Fr Sa+So
RB25 600 200 700 500 800 600 700 500

 

Berlin-Ahrensfelde

Im Sommer 2018 fanden Ausbaumaßnahmen  an der Strecke der RB25 zwischen Werneuchen und Ahrensfelde statt, welche sich voraussichtlich negativ auf das Aufkommen der Linie in diesem Jahr auswirkten.

Die Anzahl der jährlichen  Fahrgäste im Bahn-Regionalverkehr wird durch die Verkehrsverbund Berlin Brandenburg GmbH jährlich mit der Publikation der Kennzahlen bekanntgegeben.  Für 2018 werden 87,7 Mio Fahrgäste ausgewiesen.

Frage 31:

Zu wie vielen Verspätungsminuten ist es jeweils auf den vorbezeichneten S- und Regionalbahnlinien in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen Verspätungszahl pro vorbezeichneter Linie)?

Antwort zu 31 :

Der VBB teilt hierzu mit:

„Da entsprechend der in den bestehenden Verkehrsverträgen zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg und der S-Bahn Berlin GmbH vereinbarten Abrechnungssystematik  die Summe der Verspätungsminuten  keine relevante Kenngröße ist, wird diese nicht erfasst bzw. es existiert keine Berichtspflicht der S-Bahn Berlin GmbH an die Länder zu dieser Kenngröße mit der hier für die Beantwortung benötigten Datenstruktur. Als Qualitätskenngröße zur Messung des Anteils der Verspätungen wird vielmehr der Pünktlichkeitsgrad erfasst, d.h. der Anteil derjenigen Verkehrshalte,  die nicht

mehr als 3:59 min verspätet waren, an der Gesamtmenge der Verkehrshalte.  Nachfolgend ist der Pünktlichkeitsgrad für die angefragten Linien für die Jahre 2015 bis 2019

dargestellt:

Jan Feb M rz Apr M ai Jun Jul A ug 5ep Okt Nov Dez
Linie 15 15 15 15 15 15 15 15 15 15 15 15
53 98,76 99,39 99,03 98,85 98,99 99,49 98,26 98,62 98,68 99,36 99,40 99,02
541 91,84 93,85 92,85 92,07 94,59 91,45 86,70 91,50 90,81 90,80 87,30 93,37
542 93,07 95,14 92,25 92,68 95,04 92,17 88,96 92,78 93,21 90,48 90,60 94,15
55 96,71 96,61 96,36 95,10 95,91 96,51 94,89 93,15 93,14 94,76 96,40 96,76
57 97,28 96,97 96,08 94,43 95,97 95,63 93,82 92,75 91,25 95,53 95,80 97,20
575 97,20 97,40 97, 15 95,69 96, 13 96,98 96,03 94,88 95,33 96,23 97, 16 97,89
58 97,02 96,77 95,62 96,58 95,53 92,26 90,71 94,56 93,43 92,94 89,56 95,25
585 94,61 94,17 93,34 94,55 95,29 93,28 91,34 93,76 94,25 92,41 90,06 93,98

 

Jan Feb M rz Apr M ai Jun Jul A ug 5ep Okt Nov Dez
Linie 16 16 16 16 16 16 16 16 16 16 16 16
53 98,87 98,47 99,27 98,91 98,54 99,12 98,54 98,93 99,15 99,55 99,18 99,49
541 89,01 95,58 96,74 95,93 92,51 92,06 90,78 93,85 93,54 89,63 87,61 92,04
542 92, 19 94,57 94,97 95,09 90,70 90,61 89,31 93,89 91,36 88,30 85,07 94,03
55 94,25 96,61 97,55 96,79 94,60 95,02 94,82 96,95 95,78 96,47 92,68 96,03
57 94,36 97,09 97,47 95,64 94,90 96,06 94,16 96,92 96,38 96,76 92,85 96,41
575 95,60 97,96 97,76 97,27 95,43 97,24 95,60 97,62 96,29 97,44 93,90 96,93
58 92,37 95,04 96,06 96,26 94,27 94,33 95, 14 95,58 95,31 93,02 90,43 95,55
585 93,53 95,95 95,90 96,26 94,02 93,87 93,09 96,30 94,63 93,37 91,04 94,76

 

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Die #Sanierungsarbeiten auf dem #U-Bahnhof #Spichernstraße schreiten weiter voran. Neben zwei neuen #Aufzügen, an denen fleißig weitergearbeitet wird und einem runderneuerten Bahnsteig der Linie #U9, ist nun der Bodenbelag des #U3-Bahnsteigs an der Reihe. Neben einer neuen Asphaltierung werden in den kommenden Wochen auch Granitbahnsteigkanten und zwei Blindenleitstreifen verlegt.

Von Montag, den 9. März bis Freitag, den 20. März können die Züge in Richtung S+U #Warschauer Straße wegen der laufenden Bauarbeiten nicht am U-Bahnhof #Spichernstraße (#U3) halten. Von Montag, den 23. März bis Freitag, den 3. April geht es auf der anderen Seite des Bahnsteigs weiter, weshalb dann die Züge Richtung Krumme Lanke den Bahnhof ohne Halt passieren müssen.

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Der #U-Bahnhof #Schloßstraße ist ab sofort #barrierefrei zugänglich. Bereits vor einigen Tagen hat die BVG einen Aufzug von der Bahnsteig- in die #Zwischenebene des Bahnhofs in Betrieb genommen. Ein weiterer, der die Fahrgäste von dort in das Straßenland bringt, soll in rund zwei Jahren eröffnet werden. Mit freundlicher Genehmigung des #Shopping-Centers Boulevard Berlin ist der stufenlose Zugang zum Bahnhof allerdings schon jetzt möglich.

Die Betreiber des Kaufhauses stellen ihren #Kundenaufzug offiziell allen Fahrgästen der BVG zur Verfügung. Dieser führt von der Zwischenebene des Bahnhofs direkt in das Erdgeschoss des Boulevard Berlin und kann während der Öffnungszeiten, von Montag bis Samstag, jeweils 8 bis 20.30 Uhr, genutzt werden. Der Weg zu und zwischen den Aufzügen ist gut sichtbar ausgeschildert.

Die Arbeiten zum barrierefreien Ausbau des Bahnhofs haben im Juni 2018 begonnen. Voraussichtlich Ende 2022 sollen sie mit der Inbetriebnahme des zweiten Aufzuges abgeschlossen sein. Die bisherigen Kosten belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro.

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Bahnhöfe + Straßenverkehr: DBV-Regionalverband Berlin fordert: Messebahnhof Berlin statt neuer Autobahnausfahrt durch ein Wohngebiet, aus DBV

Die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (#DEGES) hat Ende Februar 2020 ihre Planungen für eine neue #Autobahnanbindung des Berliner Messegeländes erstmals vorgestellt.

Unmittelbar negativ von diesen Planungen betroffen ist die Siedlung #Eichkamp am südwestlichen Rand des Messegeländes. Das #Autobahndreieck #Funkturm soll damit entlastet werden und Ziel- bzw. Quellverkehr der Autos und LKW vom Messegelände um dieses Nadelöhr herumgeführt werden.

Für den #DBV-Regionalverband Berlin ist diese Autobahnanbindung nicht zielführend. Die Verkehrsprognosen, die der Planung zugrundliegen, sagen ein weiteres Ansteigen der Verkehrsmengen voraus. Damit wird die Berliner Innenstadt durch noch mehr Straßenverkehr belastet.

Es widerspricht den derzeitigen verkehrspolitischen Maßnahmen zur Förderung des #ÖPNV und des Fuß- und Radverkehrs, wenn dem motorisierten Straßenverkehr noch mehr Raum zur Verfügung gestellt wird.

Stattdessen fordert der DBV:

Bau eines Messebahnhofs parallel zum S-Bahnhof Messe Nord (ehemals Witzleben) mit kurzen Fußwegen zum Messegelände an den vorhandenen Fernbahngleisen

  • Für einen solchen Fern- und #Regionalbahnhof mit einem Inselbahnsteig ist dort genug Platz vorhanden
  • Davon profitiert nicht nur das #Messegelände, sondern auch der nahe gelegene #Zentrale Omnibusbahnhof (#ZOB)
  • Dieser “Messebahnhof Berlin“ liegt so zentral, dass er vom Westen Richtung Potsdam/Magdeburg, von Nordwesten über Spandau Richtung Hannover/Hamburg, von Norden über Jungfernheide/Gesundbrunnen Richtung Ostsee und Polen (Stettin) und von Süden vom Flughafen BER direkt mit Regional- und Fernzügen erreichbar sein wird
  • Im Gegensatz zum Autobahnanschluss der städtebauliche Eingriff auf vorhandenem Eisenbahngelände minimal

Pressekontakt: Oswald Richter, Vorsitzender des Regionalverbandes Berlin
Telefon 01 74 / 9 46 20 84

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https://www.morgenpost.de/berlin/article228455947/Der-Bahnhof-Zoo-bleibt-bis-2027-eine-Baustelle.html

Ursprünglich sollten die #Bauarbeiten am #Bahnhof #Zoo dieses Jahr beendet werden. Jetzt wird es Jahre später – und viel teurer.

An einen Bahnhof Zoo ohne #Baustelle kann sich mancher Fahrgast wohl schon nicht mehr erinnern. Schon seit Frühjahr 2015 arbeitet die Deutsche Bahn an der Station in der City West. Ein Ende ist dabei längst nicht in Sicht. Ursprünglich sollten die Arbeiten einmal 2020 abgeschlossen sein. Nun verzögert sich die Fertigstellung, nach Angaben des Berliner Bahnbevollmächtigten Alexander #Kaczmarek um weitere Jahre. Neuer Fertigstellungstermin: 2027.

Schuld sei unter anderem der Brand im Bahnhof am Silvestertag 2017, sagte Kaczmarek. Doch auch „unglaubliche Überraschungen“ hätten die Arbeiten verzögert. Große Sorgen bereitet den Arbeitern die alte #Verkabelung. „Wir haben keine genauen Pläne der Kabel“, sagte Kaczmarek. „Die müssen wir jetzt mühselig neu erstellen.“

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Von Montag, den 17. Februar, ab ca. 3:30 Uhr, bis Sonntag, den 29. März 2020, können die Züge der #U7 in Richtung Rudow daher nicht am #U-Bahnhof Halemweg halten. Von Montag, den 30. März, ca. 03:30 Uhr, bis Sonntag, den 10. Mai 2020 ist die andere Bahnsteigseite an der Reihe, weshalb die Züge in diesem Zeitraum nicht in Richtung Rathaus Spandau halten können. Der Aufzug sowie die Fahrtreppen sind für beide Bauphasen vollständig nutzbar.

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