Bahnhöfe: Automat statt Abfalltonne: Startschuss für „Rettomaten“ am Zukunftsbahnhof Bornholmer Straße DB bietet gerettete Lebensmittel an • Kooperation mit Berliner Start-Up SIRPLUS, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Automat-statt-Abfalltonne-Startschuss-fuer-Rettomaten-am-Zukunftsbahnhof-Bornholmer-Strasse-4818398

In Deutschland werden jährlich mehrere Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Am #S-Bahnhof #Bornholmer Straße können Reisende und Besucher ab sofort noch genießbare Lebensmittel vor der Abfalltonne bewahren. Die DB testet gemeinsam mit dem Berliner Start-Up SIRPLUS und dem Automatenbetreiber Geile Warenautomaten GmbH zwei sogenannte Rettomaten.

Die beiden Automaten bieten kleine Bio- und Superfood-Snacks wie Nüsse oder Proteinriegel, die unmittelbar vor Ablauf des #Mindesthaltbarkeitsdatums stehen oder überschüssig sind. Abgelaufene Lebensmittel werden vor Verkauf von #SIRPLUS stichprobenartig auf ihre Genießbarkeit geprüft. Die beiden #Verkaufsautomaten finden die täglich 50.000 Reisenden und Bahnhofsbesucher auf den Bahnsteigen 1/2 und 3/4. Die Automaten laufen rund um die Uhr.

Zusätzlich hat am Berliner Ostbahnhof in Kooperation mit SIRPLUS ein Rettermarkt eröffnet. Hier können Besucher an sieben Tagen in der Woche auf 90 m² gerettete Lebensmittel erwerben.

Der Bahnhof Bornholmer Straße ist einer von deutschlandweit 16 Zukunftsbahnhöfen. An diesen ausgewählten Bahnhöfen testet die DB bis Ende 2020 neue Konzepte für Reisende und Bahnhofsbesucher, um herauszufinden, welche Ideen die Zufriedenheit der Kunden erhöhen. Die DB investiert rund 17 Millionen Euro in die Zukunftsbahnhöfe.

Am Zukunftsbahnhof Berlin Bornholmer Straße haben bereits im Sommer 2019 zwei neue DB Service Store Selection-Pavillons auf den Bahnsteigen eröffnet. Sie bieten den Kunden frisch zubereitete Backwaren, gesunde Snacks und Kaffeespezialitäten in Fairtrade-Qualität sowie Hot Dogs als warmen Snack.

Wie alle weiteren Zukunftsbahnhöfe wird der Bahnhof Berlin Bornholmer Straße mit 100 Prozent Ökostrom betrieben.

Weitere Informationen unter bahnhof.de/zukunftsbahnhof

SIRPLUS ist ein deutschlandweit agierendes Impact-Startup, das überschüssige Lebensmittel in Rettermärkten und im Onlineshop zurück in den Kreislauf bringt. Durch die direkte Zusammenarbeit mit 700 Produzentinnen und Produzenten und Großhändlerinnen und -händlern rettet SIRPLUS wertvolle Lebensmittel, die die Tafeln nicht abholen, die aber bestens genießbar sind. Gemeinsam mit seinen Kundinnen und Kunden und Partnerinnen und Partnern leistet SIRPLUS einen wichtigen Beitrag zu nachhaltigem Konsum und Klimaschutz.

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Bahnhöfe: Aufzüge von V bis Z Und gleich noch einer:…, aus BVG

Und gleich noch einer: Nachdem bereits am heutigen Vormittag der neue Aufzug auf dem U4-Bahnhof Viktoria-Luise-Platz in Betrieb genommen wurde, ist seit dem Nachmittag auch der #U-Bahnhof #Zwickauer Damm (#U7) #barrierefrei zugänglich.

Der nachträgliche Einbau eines Aufzugs in den 1970 eröffneten U-Bahnhof dauerte 18 Monate und war besonders komplex: Unter anderem musste in das Tragwerk eingegriffen und mit dem Zwischengeschoss die Technikebene des Bahnhofs durchbrochen werden. Entsprechend viele Leitungen mussten neu verlegt werden, um für den #Aufzugsschacht Platz zu machen. Die Baukosten des #Aufzuges belaufen sich auf ca. 1,6 Millionen Euro.

Mit den Bahnhöfen Viktoria-Luise-Platz und Zwickauer Damm sind ab sofort 131 BVG-Bahnhöfe barrierefrei zugänglich, davon sind 123 mit Aufzügen ausgestattet.

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Bahnhöfe: Ein Lift(ing) für die Prinzessin Der U-Bahnhof Viktoria-Luise-Platz (U4)…, aus BVG

Der #U-Bahnhof #Viktoria-Luise-Platz (#U4), der den Namen der preußischen Prinzessin Viktoria Luise Adelheid Mathilde Charlotte trägt, ist ab dem heutigen Mittwoch, den 22. Januar 2020 #stufenlos zu erreichen. Durch die Inbetriebnahme des neuen #Aufzugs ist der 1910 eröffnete U-Bahnhof ab sofort einer von insgesamt 130 #barrierefrei zugänglichen BVG-Bahnhöfen, davon sind 122 U-Bahnhöfe mit Aufzügen ausgestattet.

Die Arbeiten am Aufzug hatten im April 2018 begonnen, die Kosten belaufen sich auf zirka 1,3 Millionen Euro.

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Bahnhöfe: Einsturzgefahr! Ostbahnhof: Die Angst vor dem nächsten Sturm, aus Berliner Kurier

https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/einsturzgefahr–ostbahnhof–die-angst-vor-dem-naechsten-sturm-33729154

Bloß keinen #Orkan! Und bitte nicht noch einen weißen #Winter mit Massen von #Schnee! Denn dann müsste der #Ostbahnhof für alle Reisenden, alle S-Bahnen und alle Züge #gesperrt werden – Einsturzgefahr! Folge wäre, dass eine der am stärksten befahrenen Schienenstrecken in der Hauptstadt-Region lahm läge.

„Bei extremen Wettersituationen wie starkem Sturm oder starkem Schneefall würde der Ostbahnhof vorübergehend gesperrt – als Vorsichtsmaßnahme“, sagt ein Bahnsprecher dem KURIER. Statische Berechnungen hätten ergeben, dass die #Hallendachkonstruktion unter bestimmten Bedingungen nicht mehr als tragfähig gelten kann.

Wer auf die S-Bahn Richtung Alex wartet und den Bereich jenseits des Gleises genau betrachtet, kann sie sehen: Die #Stahlzylinder, die Teil eines Monitoringsystems sind, das die nördliche Bahnsteighalle des Ostbahnhofs seit einigen Monaten überwacht. Tag und Nacht überprüfen die #Sensoren, ob sich die Dachkonstruktion in unzulässiger Weise bewegt. Zu dem aufwendigen Messaufbau gehören auch die grellgrünen Aufkleber, die an einigen der 29 Stahlrahmenbinder kleben – so werden die Dachträger …

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Bahnhöfe: BVG macht Boden gut… Im Zuge der Grundsanierung des U-Bahnhofs Birkenstraße , aus BVG

Im Zuge der #Grundsanierung des U-Bahnhofs #Birkenstraße wird ab der kommenden Woche auch der gegenüberliegende Bahnsteig mit Natursteinplatten samt #Blindenleitsystem ausgestattet. Von Montag, den 6. Januar, ab ca. 3:30 Uhr, bis Sonntag, den 2. Februar 2020, können die Züge der U9 in Richtung Osloer Straße daher nicht am #U-Bahnhof Birkenstraße halten.

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Regionalverkehr: Gute Chancen für Bahnverkehr In 50 Minuten von Ketzin bis Berlin-Zentrum, aus MAZ

https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1775856/

Die Stadt #Ketzin/Havel könnte mit der Bebauung der beiden in Planung befindlichen neuen Wohngebiete um etwa 2.000 Einwohner wachsen. Die #Wiederinbetriebnahme der #Bahnstrecke nach Wustermark wäre dafür eine wichtige #Infrastrukturmaßnahme. Inzwischen liegt eine detaillierte Studie vor, die im Resümee eindeutig die #Reaktivierung für möglich erachtet, sogar empfiehlt und gegenwärtig bereits im Infrastrukturministerium geprüft wird.
Gerechnet wird anfangs mit etwa 400 Fahrgästen täglich, mit der Stadtentwicklung könnte sich die Zahl verdoppeln oder sogar vervielfachen, prognostiziert die Studie. Nach den Vorstellungen der Bahnspezialisten gäbe es als Zugang vom Zentrum aus einen Rad- und Fußweg von der Nauener Straße, ab etwa dem Punkt, an dem derzeitig die Gleise entfernt wurden, bis zum Bahnsteig. Der würde sich auf dem Bahngelände etwa auf der Höhe der Einmündung der Brandenburger Chaussee in die Nauener Straße befinden und würde neu gebaut werden. Direkt davor müsste die Stadt eine Busspur, Fahrradstellplätze und eine Spur für PKW zum Aus- und Einsteigen bauen lassen. Der Parkplatz ist in den Planungen auf der gegenüberliegenden Straße angeordnet und hätte auch eine direkte Zufahrt aus Richtung Brückenkopf. Da zu einem Bahnhof auch eine Verkaufseinrichtung gehört, könnte der ehemalige Güterschuppen …

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Bahnhöfe + Straßenbahn: Keine Vorplätze, keine Straßenbahn Bauarbeiten um den Bahnhof Ostkreuz verzögern sich, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/keine-vorplaetze-keine-strassenbahn-bauarbeiten-um-den-bahnhof-ostkreuz-verzoegern-sich/25380762.html

Vor einem Jahr wurde der #Bahnhof #Ostkreuz mit einer großen Feier eröffnet. Doch bisher sind weder die Vorplätze fertig, noch fährt die #Straßenbahn.

Bauzäune, Müll und Fahrradleichen: Vor einem Jahr hat die Bahn den Bahnhof Ostkreuz mit einer großen Feier eröffnet. Rundherum passiert nichts. Das Land Berlin hat noch keinen der #Vorplätze fertig gestellt. Und die Bahn hat auch keine Hoffnung, dass sich schnell etwas bessert.

„Eine Ausführung ist nicht vor 2022 zu erwarten“, teilte die Bahn auf Anfrage des Tagesspiegels mit. Es seien „noch nicht alle Planungs- und Umsetzungsfragen geklärt“, hieß es weiter.

Zwölf Jahre, von 2006 bis 2018, hatte die Bahn den größten #Umsteigeknoten Berlins komplett neu gebaut. Täglich halten hier mehr als 1500 Züge, damit ist das Ostkreuz Deutschlands Bahnhof Nummer 1. Täglich steigen hier 125 000 Menschen ein, aus oder um. Im Dezember 2018 kam zur Feier des Tages sogar Bahnchef Richard Lutz mit einem Sonderzug vorbei.
Berlin hatte also viel Zeit, passiert ist fast nichts, weder fährt die Straßenbahn, noch gibt es …

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Bahnhöfe: Hoch die Trassen 90 Jahre wird der U-Bahnhof Friedrichsfelde in diesem Jahr alt., aus BVG

90 Jahre wird der #U-Bahnhof #Friedrichsfelde in diesem Jahr alt. Ein guter Anlass, ihm eine ordentliche #Schönheitskur zu gönnen. Bereits im Sommer 2018 hat die BVG den #Bahnsteig in Richtung Alexanderplatz erneuert. Ab der kommenden Woche geht es nun auf der gegenüberliegenden Seite weiter. Von Sonntag, den 5. Januar, ca. 22 Uhr bis Donnerstag, den 20. Februar gibt es daher Einschränkungen auf der #U5.

Tagsüber, jeweils von ca. 3.30 Uhr bis ca. 22 Uhr, und am Wochenende auch nachts fährt die Linie wie gewohnt, außer, dass sie in Richtung Hönow nicht am U-Bahnhof Friedrichsfelde halten kann. Nachts vor Wochentagen, zwischen ca. 22 Uhr und ca. 0.30 Uhr, wird der Bahnhof aus beiden Richtungen am selben Bahnsteig angefahren. Um das zu ermöglichen, wird zwischen #Lichtenberg und #Frankfurter Allee ein #Pendelverkehr im #10-Minuten-Takt eingerichtet.

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Bahnhöfe: Ein Haltepunkt für die Köllnische Heide, aus Berliner Woche

https://www.berliner-woche.de/neukoelln/c-verkehr/ein-haltepunkt-fuer-die-koellnische-heide_a241159

Bereits 1877 konnten die #Rixdorfer mit Dampflokzügen nach Charlottenburg oder Weißensee rattern – damals wurde der Ring geschlossen, auf dem heute die S-Bahn unterwegs ist. Kurz vor der Gründung Groß-Berlins war es dann auch möglich, an der Strecke #Neukölln #Baumschulenweg ein- und auszusteigen.

Am 16. August 1920 eröffnete der Bahnhof #Köllnische Heide. Die kleine Strecke, die Rixdorf auf dem kürzesten Weg mit #Treptow verband, gab es seit 1896. Anderthalb Jahrzehnte später begann die Besiedlung der Köllnischen Wiesen, deshalb sollte ein neuer Haltepunkt geschaffen werden.

Die Arbeiten dafür begannen 1913, doch der Erste Weltkrieg machte einen Strich durch die Rechnung. So sollte es noch sieben Jahre dauern, bis die Bahnsteige und das große, gelb verputzte Empfangsgebäude funktionsfähig waren.

Von hier aus konnten die Fahrgäste sowohl den Ring als auch die Station …

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Bahnhöfe + U-Bahn: Drogenkriminalität auf Berliner U-Bahnhöfen, aus Senat

www.berlin.de

Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nur zum Teil in eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Berliner Verkehrs­ betriebe (BVG) Anstalt öffentlichen Rechts um eine Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde.  Sie wurde der Beantwortung zugrunde gelegt.

 

  1. Wie viele Fälle von Drogenkriminalität auf Berliner U-Bahnhöfen sind durch die BVG oder durch von der BVG beauftragte Sicherheitsunternehmen in den Zeiträumen 2017, 2018 und im laufenden Jahr 2019 zur Anzeige gebracht worden? Bitte pro Kalenderjahr aufschlüsseln nach U-Bahnhof und Delikt (Handel, Konsum).

Zu 1.: In den polizeilichen Informationssystemen ist eine automatisierte Datenaus­ wertung über die Anzeigenden von Straftaten nicht möglich, sodass  im Folgenden die Fallzahlen zu allen Rauschgiftdelikten in den Berliner U-Bahnhöfen, ohne Be­ rücksichtigung des Anzeigenden,  dargestellt werden.

In der tabellarischen Übersicht sind neben der Gesamtfallzahl der Rauschgiftdelikte die Straftaten zum unerlaubten Handel mit und Schmuggel von Betäubungsmitteln gesondert dargestellt, um der gestellten Anfrage, insbesondere dem Klammerver­ merk, weitmöglich nachkommen zu können.  Eine  Beantwortung  der Anfrage  nach der Aufschlüsselung von „Konsum“-Delikten ist nicht möglich, da der „Konsum“ von Betäubungsmitteln keinen Rechtsverstoß darstellt, somit straffrei ist und entspre­ chend keinen Niederschlag in der Straftatenstatistik finden kann.

Die statistischen  Daten entstammen der Verlaufsstatistik Data Warehouse Führungs­ information (DWH FI). Diese sind nicht abschließend qualitätsgesichert und können immer noch Änderungen unterliegen.

Anzahl erfasster Fälle von Rauschgiftdelikten  in Berliner U-Bahnhöfen im Zeit­ raum Januar 2017 bis Oktober 2019

 

 

 

U-Bahnhof (U-Bhf.)

 

Rauschgiftdelik- te insgesamt

unerlaubter Handel mit/ Schmuggel von Rauschgiften
Jan – Dez 2017 Jan – Dez 2018 Jan – Okt 2019 Jan – Dez 2017 Jan – Dez 2018 Jan – Okt 2019
U-Bhf. Adenauerplatz 2 5     1  
U-Bhf. Afrikanische Str. 6     4    
U-Bhf. Alexanderplatz 85 91 58 2 1  
U-Bhf. Alt-Mariendorf   3        
U-Bhf. Altstadt Spandau 13 4 6 4 1  
U-Bhf. Alt-Tegel 2   1      
U-Bhf. Alt-Tempelhof 6 9   4 5  
U-Bhf. Amrumer Str. 4 22 13 1 8 5
U-Bhf. Augsburger Str. 3 3   1 2  
U-Bhf. Bayerischer Platz 3 11 8 1 4 3
U-Bhf. Berliner Str. 1 1 3 1    
U-Bhf. Bernauer Str. 6 1 1 2    
U-Bhf. Biesdorf-Süd     2      
U-Bhf. Birkenstr. 17 29 23 7 9 8
U-Bhf. Bismarckstr. 3 2   1    
U-Bhf. Blaschkoallee 2 1 6     3
U-Bhf. Blissestr.   2 1   2  
U-Bhf. Boddinstr. 8 63 58 3 13 5
U-Bhf. Borsigwerke   1        
U-Bhf. Brandenburger Tor (Unter den Lin- den) 1          
U-Bhf. Breitenbachplatz            
U-Bhf. Britz-Süd 1   3     1
U-Bhf. Bülowstr. 3 3   1 1  
U-Bhf. Bundesplatz     1      
U-Bhf. Bundestag            
U-Bhf. Cottbusser Platz     1     1
U-Bhf. Dahlem-Dorf            
U-Bhf. Deutsche Oper            
U-Bhf. Eberswalder Str. 1     1    
U-Bhf. Eisenacher Str. 13 17 4 8 12 3
U-Bhf. Elsterwerdaer Platz     1     1
U-Bhf.  Ernst-Reuter-Platz   1        
U-Bhf. Fehrbelliner Platz 3 2 2 2   1
U-Bhf. Frankfurter Allee 3 4 4 1 1 1
U-Bhf. Frankfurter Tor   1 1      
U-Bhf.  Franz-Neumann-Platz 33 14 23 12 3 6
U-Bhf. Französische Str.   1     1  

 

 

U-Bahnhof (U-Bhf.)

 

Rauschgiftdelik- te insgesamt

unerlaubter Handel mit/ Schmuggel von Rauschgiften
  Jan – Dez

2017

Jan – Dez

2018

Jan – Okt

2019

Jan – Dez

2017

Jan – Dez

2018

Jan – Okt

2019

U-Bhf. Freie Universität            
U-Bhf. Friedrichstr. 5 2 2   1  
U-Bhf. Friedrich-Wilhelm-Platz            
U-Bhf. Gesundbrunnen 15 17 14 1 1 1
U-Bhf. Gleisdreieck 1 1 5 2 4 2 1
U-Bhf. Gneisenaustr. 2   16 1   9
U-Bhf. Görlitzer Bhf. 151 127 108 55 30 38
U-Bhf. Grenzallee 16 2 13 9 1 7
U-Bhf. Güntzelstr. 1 1 2 1 1  
U-Bhf. Halemweg 8 1   4 1  
U-Bhf. Hallesches Tor 1 1 5 2 1    
U-Bhf. Hansaplatz 14 14 15 4    
U-Bhf. Haselhorst 12 4 8 5 3 4
U-Bhf. Hauptbahnhof 22 1        
U-Bhf. Hausvogteiplatz            
U-Bhf. Heidelberger Platz 3   3 1   1
U-Bhf. Heinrich-Heine-Str. 39 34 69 10 10 20
U-Bhf. Hellersdorf 1 3     2  
U-Bhf. Hermannplatz 61 108 102 1 1 18 13
U-Bhf. Hermannstr. 3 18 9   3 1
U-Bhf. Hohenzollernplatz 1     1    
U-Bhf. Holzhauser Str.   1 1   1 1
U-Bhf. Hönow 1 3        
U-Bhf. lnnsbrucker Platz 1 2        
U-Bhf. Jakob-Kaiser-Platz   2     1  
U-Bhf. Jannowitzbrücke 18 10 1 1 2 1 1
U-Bhf. Johannisthaler  Chaussee     2      
U-Bhf. Jungfernheide 1 1   1    
U-Bhf. Kaiserdamm 1   1      
U-Bhf. Kaiserin-Augusta-Str. 1 2     1  
U-Bhf. Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik     9     5
U-Bhf. Karl-Marx-Str.   3 2      
U-Bhf. Kaulsdorf-Nord 2 1        
U-Bhf. Kienberg-Gärten der Welt 1   1     1
U-Bhf. Kleistpark 25 20 12 14 7 6
U-Bhf. Klosterstr.   1        
U-Bhf. Kochstr. 1   1 1    
U-Bhf. Konstanzer Str.   5     3  
U-Bhf. Kottbusser Tor 261 1 78 1 30 56 38 18

 

 

U-Bahnhof (U-Bhf.)

 

Rauschgiftdelik- te insgesamt

unerlaubter Handel mit/ Schmuggel von Rauschgiften
  Jan – Dez 2017 Jan – Dez 2018 Jan – Okt 2019 Jan – Dez 2017 Jan – Dez 2018 Jan – Okt 2019
U-Bhf. Krumme Lanke            
U-Bhf. Kurfürstendamm 1 4 4   1 1
U-Bhf. Kurfürstenstr. 7 3   2 1  
U-Bhf. Kurt-Schumacher-Platz            
U-Bhf. Leinestr. 2 32 25   5 7
U-Bhf. Leopoldplatz 40 23 18 7 3 5
U-Bhf. Lichtenberg 7 3 3     1
U-Bhf. Lindauer Allee 2 1 2      
U-Bhf. Lipschitzallee 2 1        
U-Bhf. Louis-Lewin-Str. 1 1 4 1   1
U-Bhf. Magdalenenstr.     2     1
U-Bhf. Märkisches Museum 1 1 1   1  
U-Bhf. Mehringdamm 9 10 5 2 4 3
U-Bhf. Mendelssohn-Bartholdy-Park 5 1   2    
U-Bhf. Mierendorffplatz   1        
U-Bhf.  Möckernbrücke 12 11 6 5 7 1
U-Bhf. Mohrenstr.            
U-Bhf. Moritzplatz 47 20 20 15 6 5
U-Bhf. Naturkundemuseum            
U-Bhf. Nauener Platz 12 7 5 5 2 2
U-Bhf. Neukölln (Südring) 23 12 7 6 2 2
U-Bhf. Neu-Westend            
U-Bhf. Nollendorfplatz 13 11 6 4 2  
U-Bhf. Olympiastadion (Ost)     1      
U-Bhf. Onkel-Toms-Hütte   2        
U-Bhf. Oranienburger Tor   1 5   1 2
U-Bhf. Oskar-Helene-Heim            
U-Bhf. Osloer Str. 16 25 12 3 5 2
U-Bhf. Otisstr. 6     2    
U-Bhf. Pankow 2     1    
U-Bhf. Pankstr. 14 12 9 1 3 2
U-Bhf. Paracelsus-Bad 5 8 9 1 5 4
U-Bhf. Paradestr. 1 8   1 4  
U-Bhf. Parchimer Allee 1   3 1   1
U-Bhf. Paulsternstr. 4     2    
U-Bhf. Platz der Luftbrücke 3 8 5 2 3 2
U-Bhf. Podbielskiallee     1      
U-Bhf. Potsdamer Platz            
U-Bhf. Prinzenstr. 2 4 3 1   1

 

 

U-Bahnhof (U-Bhf.)

 

Rauschgiftdelik- te insgesamt

unerlaubter Handel mit/ Schmuggel von Rauschgiften
  Jan – Dez 2017 Jan – Dez 2018 Jan – Okt 2019 Jan – Dez 2017 Jan – Dez 2018 Jan – Okt 2019
U-Bhf. Rathaus Neukölln 1 1        
U-Bhf. Rathaus Reinickendorf            
U-Bhf. Rathaus Schöneberg 1 1        
U-Bhf. Rathaus Spandau 4 7 12 2 2 2
U-Bhf. Rathaus Steglitz     2      
U-Bhf. Rehberge 12     6    
U-Bhf. Reinickendorfer Str. 1 1 5     2
U-Bhf. Residenzstr.   3 9     4
U-Bhf. Richard-Wagner-Platz   1 1      
U-Bhf. Rohrdamm     2      
U-Bhf.  Rosa-Luxemburg-Platz   1        
U-Bhf. Rosenthaler Platz 10 5 6 2 1  
U-Bhf. Rüdesheimer Platz            
U-Bhf. Rudow 2 1 2   1  
U-Bhf. Ruhleben     1      
U-Bhf. Samariterstr. 2 1        
U-Bhf. Scharnweberstr. 11     7    
U-Bhf. Schillingstr. 2   2 1   1
U-Bhf. Schlesisches Tor 1 5 13 1 3 6
U-Bhf. Schloßstr. 3 1 1      
U-Bhf. Schönhauser Allee 1   1 1    
U-Bhf. Schönleinstr. 18 92 121 3 17 35
U-Bhf. Schwartzkopffstr.     1      
U-Bhf. Seestr. 2 4 1 1 2  
U-Bhf. Senefelderplatz            
U-Bhf. Siemensdamm 2   3 2   1
U-Bhf. Sophie-Charlotte-Platz   1        
U-Bhf. Spichernstr.   3 4   2 2
U-Bhf. Spittelmarkt            
U-Bhf. Stadtmitte     9     3
U-Bhf. Strausberger Platz     1      
U-Bhf. Südstern 1 4 56   2 30
U-Bhf. Tempelhof (Südring) 6 4 5 4 2 1
U-Bhf. Theodor-Heuss-Platz 3 1 1      
U-Bhf. Tierpark 1 1 5     2
U-Bhf. Turmstr. 35 13 10 4 1  
U-Bhf. Uhlandstr.   1        
U-Bhf. Ullsteinstr. 3     2    
U-Bhf. Viktoria-Luise-Platz 1     1    

 

 

U-Bahnhof (U-Bhf.)

 

Rauschgiftdelik- te insgesamt

unerlaubter Handel mit/ Schmuggel von Rauschgiften
  Jan – Dez

2017

Jan – Dez

2018

Jan – Okt

2019

Jan – Dez

2017

Jan – Dez

2018

Jan – Okt

2019

U-Bhf. Vinetastr.     1      
U-Bhf. Voltastr. 4 1 1 2 1  
U-Bhf. Walther-Schreiber-Platz   1        
U-Bhf. Warschauer Str. 16 25 26 3 4 5
U-Bhf. Weberwiese   3 2   1  
U-Bhf. Wedding 2   3     1
U-Bhf. Weinmeisterstr. 10 3 5 4    
U-Bhf. Westhafen 43 40 42 20 18 15
U-Bhf. Westphalweg 1 3 1 1 1  
U-Bhf. Wilmersdorfer Str. 7 3 2   2  
U-Bhf. Wittenau 3 3 2      
U-Bhf. Wittenbergplatz     1      
U-Bhf. Wuhletal     2      
U-Bhf. Wutzkyallee   2        
U-Bhf. Yorckstr. 75 53 8 45 26 2
U-Bhf. Zitadelle 2 2 1 1    
U-Bhf. Zoologischer Garten 7 4 2      
U-Bhf. Zwickauer Damm            
Summe 1439 1367 1284 415 330 320

Quelle: Verlaufsstatistik, DataWarehouse-(DWH-Fl)-Recherche vom 27.11.2019

 

  1. Welche Dienstanweisungen existieren für die von der BVG beauftragten Sicherheitsunternehmen für den Fall, dass Sicherheitsmitarbeiter bei den Bestreifungen der U-Bahnhöfe Straftaten im Zusam­ menhang mit Drogenhandel oder -konsum feststellen?

Zu 2.: Die BVG AöR teilt mit, dass das Hausrecht durch die Sicherheitsmitarbeiterin­ nen und Sicherheitsmitarbeiter der BVG durchgesetzt wird. Die Beurteilung, ob es sich bei bestimmten Verhaltensweisen um Drogenhandel oder Konsum handelt, ob­ liegt der Polizei. Grundsätzlich ist es verboten, sich unter dem Einfluss berauschen­ der Mittel auf den Bahnhöfen aufzuhalten.

  1. Warum werden auf den von Drogenkriminalität schwerpunktmäßig betroffenen U-Bahnhöfen anstatt der nur eingeschränkt handlungsfähigen Sicherheitsdienste keine „MOd“-Streifen (= „Mobiler Ord­ nungsdienst“, bestehend aus BVG-Mitarbeitern und Polizeibeamten) eingesetzt?

Zu 3.: Die Müd-Streifen werden weiterhin eingesetzt. Diese Bezeichnung betrifft aber ausschließlich die Sicherheitsstreifen von und mit BVG-Beschäftigten bzw. entspre­ chend eingesetzten Sicherheitsfirmen.

Das ausgewiesene Ziel der Zusammenarbeit  zwischen der BVG und Polizei Berlin ist weiterhin, auf Grundlage der jeweiligen gesetzlichen Aufgaben und Befugnisse, so­ wohl die Sicherheit als auch den Service und die Bürgernähe im Bereich der Ver­ kehrsmittel und Anlagen der BVG zu erhöhen. Hierzu werden die bewährten Maß­ nahmen, wie z. B. gemeinsame Streifen, dauerhafte Überwachung kriminalitätsbelas­ teter U-Bahnhöfe oder gemeinsame Präventionseinsätze fortgeführt. Neben den ge­ meinsamen  Streifen und den Schwerpunkteinsätzen  findet  eine beständige Zusam-

menarbeit durch den Arbeitsplatz der Polizei Berlin in der  Sicherheitsleitstelle  der BVG statt.

  1. Was steht aus der Sicht des Senats der Wiedereinführung von „MOd“-Streifen im gesamten Berli­ ner ÖPNV-Netz grundsätzlich entgegen?

Zu 4.: Seit dem 24. Februar 2017 besteht zwischen der BVG und der Senatsverwal­ tung für Inneres und Sport sowie der  Polizei Berlin eine Kooperationsvereinbarung, die u. a. den Einsatz von gemeinsamen Streifen regelt. Diese gemeinsamen Streifen bestehen aus zwei Mitarbeitenden der BVG sowie zwei Dienstkräften der Polizei Ber­ lin.

Das Ziel des Einsatzes gemeinsamer Streifen liegt in der Steigerung der Sicherheit und in zielgerichteten Präsenzmaßnahmen. Sie dienen der Gefahrenabwehr, der Be­ seitigung von Ordnungsstörungen, der Ahndung von Ordnungswidrigkeiten und der Verfolgung von Straftaten. Seit Bestehen der Kooperationsvereinbarung finden täg­ lich bis zu fünf gemeinsame Streifen statt.

  1. Wie beurteilt die BVG die Situation auf den von Drogenkriminalität belasteten U-Bahnhöfen und welche Maßnahmen sind von der BVG konkret geplant, um der gegenwärtigen Entwicklung nachhaltig entgegenzuwirken?

Zu 5.: Die BVG teilt mit, dass die Situation als extrem belastend empfunden wird. Be­ troffen sind die Kundinnen und Kunden, die Beschäftigten der BVG und auch Firmen, die im Auftrag der BVG arbeiten.

Zur Bewältigung und Verdrängung der Drogenszene werden massive Sondereinsät­ ze geplant und durchgeführt. Diese Einsätze führen in der Regel nur zu einer Ver­ drängung auf andere Bahnhöfe oder die betroffenen  Personengruppen  erscheinen nach kurzer Zeit wieder auf dem Bahnhof. Der BVG stehen rechtlich ausschließlich die Möglichkeiten des Aussprechens eines Hausverbotes oder die Stellung von Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs zur Verfügung.

Um das Sicherheitsempfinden auf den Berliner U-Bahnhöfen zu erhöhen, werden ak­ tuell alle Bahnhöfe mit Videokameras ausgestattet. Außerdem werden die Bahnhöfe sukzessive saniert und damit heller und moderner.

  1. Wie beurteilt der Senat die Situation auf den von Drogenkriminalität belasteten U-Bahnhöfen und welche Maßnahmen sind vom Senat konkret geplant, um der gegenwärtigen Entwicklung nachhaltig entgegenzuwirken?

Zu 6.: Betäubungsmittelhandel und Betäubungsmittelkonsum stellen insgesamt einen Problemkreis dar, der nicht allein mit polizeilichen Mitteln bewältigt werden kann. Die Polizei ist bestrebt, durch eine dauerhafte und sehr starke polizeiliche Präsenz, Dro­ genhandel und -konsum möglichst zu verhindern. So lassen sich zwar Täter von Ei­ gentums- und Rohheitsdelikten nicht selten nachhaltig durch Polizeipräsenz verdrän­ gen. Anders stellt sich die Situation aber bei Drogendealern, Käufern oder Sucht­ kranken dar, die nach kurzem Ausweichen in angrenzende Gebiete regelmäßig wie­ der an ihre angestammten Plätze zurückkehren. Denn Drogenkriminalität hat ihren Ursprung nicht zuletzt auch in der Drogensucht der Konsumenten, aus der ein steti­ ger, oftmals von Krankheit geprägter Bedarf an Betäubungsmitteln erwächst.

Auf Grundlage  der „Einsatzkonzeption für die polizeilichen Maßnahmen  im Bereich des Berliner Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)“ werden von der Polizei Ber­ lin, basierend auf dem monatlichen ÖPNV-Lagebild, u. a. anlassbezogene Einsätze zur Kriminalitätsbekämpfung  sowie Präventionseinsätze durchgeführt.

Für die Bekämpfung des organisierten  unerlaubten  Rauschgifthandels  mit  Kokain und Heroin im Bereich des ÖPNV sind zwei Fachkommissariate des Landeskriminal­ amtes Berlin zuständig.  Bei erkannten Brennpunkten werden in Zusammenarbeit  mit

den operativen Dienststellen aus den örtlichen Direktionen und der Direktion Einsatz gezielt Einsätze unter Einbeziehung präventiver und repressiver Maßnahmen durch­ geführt. Dabei findet auch ein intensiver Austausch mit der BVG statt, um gemein­ sam Lösungsansätze zu entwickeln.

Darüber hinaus werden bei erkannten Brennpunkten von den Dienstkräften der Poli­ zeiabschnitte Einsatzkonzeptionen entwickelt, um dem Betäubungsmittelhandel  und den damit einhergehenden Verwahrlosungstendenzen in U-Bahnhöfen entgegenzu­ wirken.

Ferner unterstützt  die Direktion Einsatz mit ihren Einsatzeinheiten nach Möglichkeit die örtlichen Direktionen und führt nach Planung täglich mit zehn Mitarbeitenden zur Nachtzeit eine gemeinsame Streife zusammen mit der BVG durch.

Berlin, den 11. Dezember 2019 In Vertretung

Barbro  D r e h e r

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe

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