#Sperrung wegen fehlender #Verkehrssicherheit • DB weiter zur Abgabe der Grundstücke bereit • Gespräche mit Land und Bezirk laufen
Die Deutsche Bahn (DB) muss die #Görlitzer Brücken in Alt- #Treptow ab 1. Juli dieses Jahres sperren. Grund dafür sind #Korrosionsschäden an den insgesamt vier #Brücken. Die Anlagen sind Teil der ursprünglichen Görlitzer #Bahn. Die letzten Züge verkehrten hier 1987. Die Brücken selbst sind zwischen 115 und 160 Jahre alt.
Im #Infrastrukturausschuss des Landtags bestätigten am Donnerstag Vertreter des Bahnunternehmens, dass die Planungen überdacht werden. Danach werden die dringend erforderlichen Arbeiten in Abschnitte #unterteilt, anstatt die ganze Strecke komplett zu sperren. Zuerst hatte der „Tagesspiegel“ [Bezahlinhalt] über die neuen Pläne berichtet.
Vollsperrung könnte auf mehrere Jahre verteilt werden
Die Instandsetzung der Köpenicker-Allee-Brücke ist derzeit für den Zeitraum März bis Mai 2027 geplant.
In der ersten Bauphase erfolgen Instandsetzungsmaßnahmen #unterhalb der Brücke im Zuge von Sperrpausen der Deutschen #Bahn. Dabei werden insbesondere Stahlbau- und #Korrosionsschutzarbeiten durchgeführt.
Für die zweite Bauphase ist eine #Sperrung der #Rudolf-Rühl-Allee für den motorisierten Verkehr für die Dauer von sechs Wochen erforderlich. In diesem Zeitraum erfolgen die Instandsetzungsmaßnahmen auf der Brücke, darunter die Erneuerung der #Fahrbahn, der #Abdichtung sowie der Austausch der #Übergangskonstruktion und der #Geländer.
Die ehemaligen #Görlitzer#Bahnbrücken in #Alt-Treptow verbinden Treptow-Köpenick mit Friedrichshain-Kreuzberg. Die Flächen werden seit Jahrzehnten als Fuß- und #Radwegeverbindung sowie als Grün- und #Erholungsraum genutzt. Nach Angaben des Bezirksamts Treptow-Köpenick befinden sich die Flächen im Eigentum der #Deutschen Bahn; der bestehende #Mietvertrag mit dem Bezirksamt Treptow-Köpenick wurde zum 30.06.2026 gekündigt. Danach sollen die Flächen von der Bahn gesperrt werden.
Die DB teilt als Vorbemerkung zur Einordnung Folgendes mit:
„ Der 2. #Bauabschnitt der #S21#Berlin erstreckt sich vom #Hauptbahnhof bis zum #Potsdamer Platz und verläuft durch das #Regierungsviertel. Verkehrliches Ziel des 2. Bauabschnitts ist es, die S21 Berlin vom 1. Bauabschnitt (#Nordringanbindung) in südliche Richtung bis zum Potsdamer Platz mittels einer neuen, zweigleisigen Strecke zu verlängern. Es ist vorgesehen, die #Neubaustrecke vollständig in einem #Tunnel zu errichten. Die Inbetriebnahme des 2. Bauabschnitts ist für voraussichtlich Mitte/ Ende der 2030er Jahre vorgesehen.
Das #Planfeststellungsverfahren für den 2. Bauabschnitt wurde seitens der Deutschen Bahn am 9. Januar 2024 mit der Einreichung der Planfeststellungsunterlagen beim Eisenbahn- Bundesamt gestartet. Zuvor hatte sich am 19. Dezember 2023 der Berliner Senat für die #Trassenvariante 12h des 2. Bauabschnitts ausgesprochen.
Seit Jahren ist bekannt, dass die #Verkehrsführung rund um die #Elsenbrücke eine der größten Belastungen für den Berliner Osten darstellt. Spätestens mit der #Sperrung der Brücke war klar, dass eine unkoordinierte #Eröffnung der #A100 in die bestehenden Engpässe hinein zu massiven Verkehrsproblemen führen würde. Sowohl die Fachöffentlichkeit als auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben dies im Vorfeld deutlich gemacht. Im #Koalitionsvertrag ist ausdrücklich ein begleitendes #Verkehrskonzept für die A100 zugesagt worden, um die Verkehre sinnvoll zu steuern und negative Auswirkungen auf die Kieze und die Hauptverkehrsstraßen zu minimieren. Gleichwohl wurde die Autobahn nun ohne ein solches Konzept in Betrieb genommen – mit den absehbaren Folgen: #Verkehrschaos, #Überlastungen und massiver #Unmut in der Bevölkerung.
Gerade hat die langwierige #Sperrung der #Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin begonnen, die Fahrgäste zwischen den beiden Städten, aber insbesondere auch Pendler aus dem westlichen Umland hart trifft. Nach dem planmäßigen Ende dieser Bauarbeiten im April 2026 wird es allerdings nicht lang dauern, bis die nächste große #Streckensperrung in der Hauptstadt bevorsteht. Denn vom 12. Juni bis zum 16. Dezember 2026 ist „eine #Totalsperrung auf den #Fernbahngleisen der #Stadtbahn zwischen Berlin #Ostbahnhof und #Zoologischer Garten geplant“. Das geht aus einer Ausschreibung der Deutschen Bahn hervor.
Im Rahmen der Bauarbeiten der Deutschen Bahn und der Berliner Wasserbetriebe am S Bahnhof #Köpenick wird die #Bahnhofstraße im Bereich des Brückenbauwerks vom 18. August 2025, ca. 06:00 Uhr bis zum 10. November 2025#vollständig gesperrt. Diese Arbeiten sind Teil des #Umbaus des Bahnhofs Köpenick, der zur #Modernisierung und Verbesserung der #Verkehrsinfrastruktur beiträgt.
Die #Vollsperrung betrifft alle Verkehrsteilnehmenden, einschließlich Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende. Umleitungen für den Kfz- und Radverkehr werden ausgeschildert, um die Einschränkungen möglichst gering zu halten.
Für den #Autoverkehr ist eine Umleitung über Lindenstraße, Rudolf-Rühl-Allee, Köpenicker Straße, Zimmermannstraße, Kaulsdorfer Straße und Gehsener Straße ist ausgeschildert.
Der #Fuß- und #Radverkehr wird durch die Bahnhofshalle geführt. Radfahrende steigen bitte ab! Für den Radverkehr ist zusätzlich eine Umleitung über Am Bahndamm, Hämmerlingstraße und Seelenbinderstraße eingerichtet.
Für den #LKW-Verkehr führt die Umleitung über Chemnitzer Straße, B1/5 Alt-Friedrichsfelde, Am Tierpark, Treskowallee, An der Wuhlheide und Lindenstraße.
Auch bei der #BVG kommt es in diesem Zeitraum zu Änderungen. Durch die Bauarbeiten werden Linien getrennt und Haltestellen für Tram und Bus befinden sich vor bzw. hinter dem Bahnhof S Köpenick. Gehen Sie bitte durch den Bahnhof, um weiterzufahren.
Unterbrechung
Tram #27 fährt nur zwischen Pasedagplatz und S Köpenick. Zwischen S Köpenick und Mahlsdorf-Süd nutzen Sie stattdessen bitte die Tram #62 Richtung S Mahlsdorf.
Haltestelle S Köpenick für Tram 62 Richtung S Mahlsdorf befindet sich auf der anderen Seite des Bahnhofs in Stellingdamm an Position 3.
Haltestelle S Köpenick für Tram 27 Richtung Pasedagplatz befindet sich in der Bahnhofstraßenahe Forum Köpenick.
Die Busse #X69, #164, #169, #269, #N62 und #N64 befinden sich die Haltestellen jeweils vor oder nach der Unterführung von S Köpenick in der Bahnhofstraße oder Am Bahndamm.
Ersatzverkehr
Die Busse #27, #61, #62, #63, #67 und #68 zwischen Schloßplatz Köpenick (Kietzer Straße) und S Köpenick.
Für Ersatzverkehr 27, 62, 61, 63, 67, 68befinden sich die Haltestellen näher an der Parrisiusstraße. Der Ersatzverkehr fährt in der Bahnhofstraße losund kommt in der Borgmannstraße an.
An der Haltestelle Rathaus Köpenick wird nicht gehalten.
Weitere Informationen zu den Anpassungen im Nahverkehr und den Bauarbeiten finden Sie auf den Webseiten der BVG und der Deutschen Bahn.
Die #Teilsperrung der #Stadtautobahn infolge der #Brückenabrisse der #A100 im Westend bedeutet für Berlin hohe Folgekosten. Die BVG befürchtet, dass insbesondere der umgeleitete #Schwerlastverkehr den #Tunnel der #U-Bahnlinie 2 unter dem #Kaiserdamm beschädigen könnte. Für die zur Umfahrung der Autobahn-Engstelle genutzten Stadtstraßen geht das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von #Sanierungskosten in zweistelliger Millionenhöhe aus. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Anfrage des Abgeordneten Alexander King (Bündnis Sahra Wagenknecht) hervor.