Statt doppelt und dreifach an Pankows #Infrastruktur zu meißeln, baut Berlin jetzt #abgestuft und nacheinander: Der neue Zeitplan für #Abriss und #Neuerrichtung der #Schönhauser-Allee-Brücke, wie ihn der Senat nun bekanntgegeben hat, entschärft eine angespannte Lage. Statt schon im neuen Jahr zu starten, erfolgt die erste #Hauptbauphase erst 2027. In vier Stufen lässt der Senat dann bis 2032 die #Straßenkonstruktion über dem Graben der #Ringbahn ersetzen – erst in Fahrtrichtung Süden in Richtung Alexanderplatz, dann Richtung Norden. Und das gröbste #Verkehrschaos, das durch den doppelten Baubeginn an der Brücke und dem benachbarten #Stadion im #Friedrich-Ludwig-Sportpark ab 2025 gedroht hätte, es wird nicht so eintreten, wie man es befürchten musste.
Diese #Großbaustelle der Deutschen Bahn kostet Berlinern mindestens vier Jahre Nerven – und bringt der Hauptstadt mehr als nur eine 46 Millionen Euro teure Basis zur Versorgung von #ICE-Zügen. Im Großvorhaben „#Boxenstopp“ #Schönholz ist auch der Aufbau einer #zweigleisigen#Verbindung in einem #Nadelöhr geplant, das sich im Bereich des S-Bahnhofs #Wollankstraße befindet.
#SEV: Das sind drei Buchstaben, die Fahrgäste nicht gern hören oder lesen. SEV: Das steht für #Schienenersatzverkehr – Busse ersetzen Bahnen. Wegen Bauarbeiten müssen die Reisenden auf dem #Nordabschnitt der Linie #U6 in Berlin schon seit fast 16 Monaten Bus fahren oder auf andere #Verkehrsmittel ausweichen.
Der Südteil der #Edisonstraße ist zu einer Schlammlandschaft geworden. Mit seinen vielen rotweißen Kunststoffbarrieren sieht der #Sterndamm wie ein Playmobil-Alptraum aus. #Straßen und #Straßenbahnstrecken sind gesperrt. Autos stehen im #Stau, wie auch die Busse des #Schienenersatzverkehrs. Wer in #Schöneweide unterwegs ist, hat den Eindruck, dass der gesamte Stadtteil im Südosten Berlins eine #Großbaustelle ist – schon seit vielen Monaten. Nun luden die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) die Anwohner ein, um sie zu informieren, wie lange es noch dauert. So viel steht fest: Weiterhin ist Geduld gefragt.
Zwischen zwei historischen Backsteingebäuden klafft eine gewaltige Lücke im Asphalt. Die #Straßenbahnschienen Richtung #S-Bahnhof #Schöneweide sind herausgerissen. Schwere Maschinen und Baumaterialien stehen in der #Sandgrube. Ringsherum schlängeln sich Passanten durch ein Labyrinth aus #Warnbaken.
Der #S-Bahnhof #Zehlendorf wird von 2026 bis 2030 zu einer #Großbaustelle. Die Deutsche Bahn baut eine neue #Eisenbahnbrücke über den #Teltower Damm. Von #Verkehrssperrungen, Lärm und #Umwegen sind alle betroffen, die durch die alte Dorfaue müssen oder dort ihre Geschäfte, Büros und Praxen haben. Mit welchen Einschränkungen müssen die Zehlendorfer rechnen? Darüber gab die Deutsche Bahn am Montagabend auf einer #Informationsveranstaltung im #Droste-Hülshof-Gymnasium Auskunft.
So soll die neue #Brücke der #U-Bahnlinie #U6 also aussehen – in ferner Berliner Zukunft. Doch erst mal kommt die Gegenwart: #Stau, #Umsteigen, #Ersatzverkehr. Auf Berlins Norden kommt die nächste #Großbaustelle zu.
Nachdem der Berliner Verkehr aufgrund von Sanierungsarbeiten im #Autobahntunnel#Tegel#Ortskern eh schon so schlecht fließt, kommt auf die #Reinickendorf jetzt auch noch weiterer #Verkehrsstress zu. Denn die – dringend notwendige – #Sanierung der U-Bahnlinie U6, die bis zum Frühjahr 2025 andauert, startet am 7. November.
Projektgesellschaft #Deges stellt Pläne zur #Sanierung der #A111 in Berlin vor. Auf Kraftfahrer kommen sieben harte Jahre zu. Auch bei U- und #S-Bahn wird gebaut.
Eine #Autobahn schrumpfen – geht das? Ja, das geht. Die Autofahrer in Berlin werden es erleben. Ein 13,3 Kilometer langer Autobahnabschnitt im Nordwesten der Stadt wird mehr als sieben Jahre lang zur #Großbaustelle. Damit die Arbeiter auf der A111 Platz haben, um ans Werk gehen zu können, muss die Kapazität stark eingeschränkt werden. So wird abschnittsweise nur noch ein #Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung stehen. Das teilte James Kanyi von der Projektgesellschaft Deges in Berlin mit. Der Ingenieur leitet das Projekt, dessen Vorbereitungen nun eine wichtige Phase erreicht haben.
Schon der Prolog für den großen #Bausommer der BVG verlangte Anwohnern in #Weißensee vieles ab. Noch sind Spuren der monatelangen Sanierung der #Straßenbahngleise der Linie #M13 in der #Langhansstraße nicht ganz verschwunden, da wandert die Baustelle nun weiter an die #Berliner Allee (#B2), wo die Belastungen ab dem 26. Juli im ganzen Nordosten der Hauptstadt zu spüren sein werden. Auf Anfrage der Morgenpost nennen die Verkehrsbetriebe erste Details, die nicht nur Entbehrungen für die Fahrgäste der Linie #M4 bedeuten werden, sondern ganz besonders auch für #Autofahrer.
„In der Berliner Allee ab #Smetanastraße müssen stadtauswärts alle Fahrspuren gesperrt werden. Stadteinwärts ist eine Fahrspur für den #Schienenersatzverkehr und den #Individualverkehr frei. Dadurch entfallen auch alle Parkplätze zwischen Herbert-Baum-Straße bis Indira-Gandhi-Straße“, erklärt Pressereferent Nils Kremmin die neue Situation. Wer also zum Beispiel vom Alexanderplatz oder aus Prenzlauer Berg in den Urlaub Richtung Ostsee aufbricht, für den gibt es auf direktem Weg durch Weißensee kein Durchkommen mehr.
BVG-Baustelle Berliner Allee: Neue Gleise, neue Masten, neue Dämmung Auch Berufspendler stehen in den nächsten drei Monaten nicht besser da. Bis zu Beginn der Herbstferien sollen sich die #Sanierungsarbeiten an der Strecke der Linie M4 – es ist die Tram mit den höchsten Fahrgastzahlen – hinziehen. Als Zieldatum zur Fertigstellung der neuen #Großbaustelle gilt der 11. Oktober. Dann soll die letzte der drei Bau-Etappen beendet sein. Phase eins findet vom 26. Juli bis 21. August im Bereich des Antonplatzes statt. Danach rückt der Bau-Tross mit Baggern und Spezialgeräten zur zweiten und dritten Bauphase in weitere Bereiche der Berliner Allee vom #Antonplatz bis zur Kreuzung #Indira-Gandhi-Straße vor.
Es ist das #Angstprojekt von #Pendlern, #Einzelhändlern und #Anwohnern rund um den wichtigsten #Verkehrsknoten in Prenzlauer Berg: Der Abriss und Neubau der #Straßenbrücke über den Graben der #Ringbahn an der #Schönhauser Allee wird zwangsläufig Sperrungen, Unterbrechungen von #Fernverkehr, #S-Bahn und #Tram, und auch die Kappung einer der wichtigsten #Nord-Süd-Verbindungen für Pkw in #Pankow bedeuteten. Mindestens für Monate, womöglich für Jahre. Doch jetzt steht fest: Der schlimmste anzunehmende Fall bleibt Berlin wohl erspart: Erst wenn die Arbeiten zum Neubau einer #Brückenhälfte enden, soll auf der anderen der Abbruch starten. So beschreibt es Verkehrsstaatssekretär Ingmar #Streese auf Anfrage des CDU-Abgeordneten Stephan Lenz, wie die Berliner Morgenpost exklusiv vorab erfuhr.
„Aus den Ergebnissen des ersten Grobkonzeptes zur #Verkehrsführung während der Bauzeit geht hervor, dass es zu keiner längeren gleichzeitigen Vollsperrung beider Richtungsfahrbahnen der Schönhauser Allee kommen soll. Entsprechend ist die ortsnahe Erschließung sowie die Umfahrungs- und Erschließungsmöglichkeit der umliegenden Kieze nach aktuellem Planungsstand gewährleistet“, sagt Streese zu einem #zeitversetzten Abriss der Brückenteile. Man müsse sich auf „zwei Hauptbauphasen“ einstellen. Vor allem Fuß-, #Radverkehr und Öffentliche Verkehrsmittel wolle man „trotz erheblicher Einschränkungen“ in Gang halten.