Berliner Sonderfahrdienst (SFD): Anfragen, Nutzung und Rückmeldungen, aus Senat

14.09.2026

  1. Wie hat sich die #Inanspruchnahme des #Sonderfahrdiensts (#SFD) seit Januar 2023 (Antwort auf die schriftliche Anfrage 19/ 14561) entwickelt?

Zu 1.:
Die Inanspruchnahme des Sonderfahrdienstes (SFD) ist seit Januar 2023 insgesamt gestiegen. Im Zeitraum von Januar 2023 bis einschließlich August 2026 wurden insgesamt 388.499 Fahrten durchgeführt, bei denen 534.251 Personen befördert wurden.

Auch die Zahl der Anfragen ist gestiegen. Während im Jahr 2023 insgesamt 157.999
Anfragen verzeichnet wurden, waren es im Jahr 2025 bereits 183.668 Anfragen. Dies
entspricht einem Anstieg um rund 16,3 Prozent.
Der Umfang der tatsächlich #durchführbaren Fahrten wird wesentlich durch die zur Verfügung stehenden #Haushaltsmittel bestimmt. Für den #Sonderfahrdienst steht seit Sommer 2026 mit der Neuausschreibung ein vom Haushaltsgesetzgeber festgelegtes jährliches Budget in Höhe von knapp 10,3 Mio. Euro (im Vergleich zum Ansatz 2025 mit knapp 8,8 Mio. Euro eine Steigerung von 1,5 Mio. Euro) zur Verfügung, das nicht überschritten werden darf.

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barrierefrei: NEU: VBB-Fahrinfo mit Aufzugsstörungen in Berlin und Brandenburg, aus VBB

20.08.2026

https://www.vbb.de/news/aufzugsstoerungen-jetzt-fuer-ganz-berlin-und-brandenburg-in-der-vbb-fahrinfo

Mehr Orientierung für barrierefreies Reisen: Die #VBB-Fahrinfo berücksichtigt #Aufzugsstörungen ab sofort im gesamten Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Fahrgäste erhalten damit bei der #Routenplanung noch umfassendere Informationen zu aktuellen Einschränkungen und können gezielt auf #alternative Verbindungen ausweichen.

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Barrierefrei bis zum Schluss? Sichere Heimfahrt nach Großveranstaltungen, aus Senat

16.07.2026

Was #Freizeitfahrten im Sinne der sozialen Teilhabe betrifft, haben Menschen, denen aufgrund ihrer körperlichen Beeinträchtigungen seitens des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) im #Schwerbehindertenausweis durch ein Feststellungsverfahren das Merkzeichen „ T“ zuerkannt wurde, die Möglichkeit, das auf der Grundlage des § 12 des Landesgleichbe- rechtigungsgesetzes Berlin (LGBG) und durch die Verordnung über die Vorhaltung eines be- sonderen Fahrdienstes geregelte Angebot des Sonderfahrdienstes zu nutzen.

Die Beförderung durch den #Sonderfahrdienst erfolgt durch eine durch den Betreiber ge- stellte Fahrzeugflotte. Die Fahrten können durch die Nutzungsberechtigten 14 Tage vor dem Fahrtwunsch über eine spezielle, betreiberseitig bereitgestellte, kostenlose App, per Telefon, per Mail, im Internet und per Fax gebucht werden.

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barrierefrei: Hören. Einsteigen. Ankommen., aus BVG

03.07.2026

https://www.bvg.de/de/unternehmen/medienportal/pressemitteilungen/pm-sprechende-busse

BVG startet #Testbetrieb mit sprechenden Bussen und neuer #Assistenz-App ● 20 Testnutzer*innen erproben die neuen Funktionen ● Mehr #Orientierung für blinde und #sehbehinderte Fahrgäste ● #Pilotprojekt auf der Linie #186 mit bis zu 20 Fahrzeugen

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind heute in den #Probebetrieb ihrer sprechenden Busse für eine #akustische Fahrgastinformation auf der Buslinie 186 gestartet. Vorerst werden bis zu 20 Busse mit der neuen #Sprechfunktion ausgestattet und bis Dezember 2026 im regulären Linienverkehr getestet. Begleitet wird die Erprobung von 20 Testnutzer*innen, die ihre Erfahrungen und Rückmeldungen in die Weiterentwicklung des Angebots einbringen, und zusätzlich eine ergänzende App testen. Ziel des Projekts ist es, blinden und sehbehinderten Fahrgästen eine selbstständigere und sichere Nutzung des Nahverkehrs zu ermöglichen.

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Nachfrage zu Drucksache 19/26012 – NordWestraum Level 4: Nutzer*innenfreundlichkeit, Barrierefreiheit und angemessene Vorkehrungen, aus Senat

18.06.2026

Frage 1:

Inwiefern  wird  im  Projektbetrieb  der  Tatsache  Rechnung  getragen,  dass das #Untersuchungsgebiet  zwar „ unterschiedliche Nutzergruppen des öffentlichen Verkehrs abbildet und damit eine möglichst realitätsnahe Untersuchung von #Mobilitätsbedarfen erlaubt“ (Antwort auf Frage 1, S. 2), aber dennoch durch mangelnde #Barrierefreiheit nicht alle Nutzer*innengruppen berücksichtigt werden (vgl. Antwort auf Fragen 4 und 5, S. 3)? Wie bewertet der Senat diesen Umstand?

Antwort zu 1:

Die BVG teilt dazu mit, dass im #Projektbetrieb die eingeschränkte Barrierefreiheit des Untersuchungsgebiets ausdrücklich berücksichtigt und transparent gemacht wird. #NordWestraum Level 4 (NoWeL4) ist als Innovations- und #Erprobungsprojekt angelegt, dessen Ziel nicht die sofortige vollständige Inklusion im Rahmen dieses Tests ist, sondern im Forschungsprojekt die schrittweise Entwicklung belastbarer Grundlagen erfolgt. Fragen rund um die Barrierefreiheit werden daher in der #Begleitforschung berücksichtigt, da am Markt bislang noch keine bei der BVG einsetzbaren Lösungen vorliegen und aktuell noch technische Grenzen gesetzt sind. Ziel der Begleitforschung ist, die Anforderungen zu dokumentieren, um sie für die #Weiterentwicklung künftiger Projekte nutzen zu können.

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Erkner: Neue Fahrradabstellanlage und barrierefreier Zugang am Bahnhof eröffnet, aus Land Brandenburg

21.04.2026

https://mil.brandenburg.de/mil/de/presse/detail/~21-04-2026-eroeffnung-bike-and-ride-erkner#04.2026

Mehr #Barrierefreiheit und sichere #Abstellmöglichkeiten für #Fahrräder: Beides wurde am Bahnhof #Erkner umgesetzt. Die neue #Fahrradabstellanlage und der barrierefreie Zugang zu den Regional- und S-Bahnsteigen sind seit heute offiziell in Betrieb. Damit wird die Rolle des Bahnhofs Erkner als ein zentraler #Verknüpfungspunkt im #Schienenpersonennahverkehr zwischen Berlin und Brandenburg weiter gestärkt. 

Das Bauvorhaben wurde mit rund 1,46 Millionen Euro aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes und auf Grundlage der Richtlinie ÖPNV-Invest des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg gefördert. 

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Rolltreppen im Berliner Hauptbahnhof seit über 20 Tagen außer Betrieb, aus Bahnkunden

11.03.2026

https://bahnkunden.de/themen/1332-rolltreppen-im-berliner-hauptbahnhof-seit-ueber-20-tagen-ausser-betrieb

Bahnkunden-Verband kritisiert andauernde Stilllegung von Rolltreppen

Der Deutsche #Bahnkunden-Verband, Länderverband Berlin-Brandenburg, kritisiert die seit 21 Tagen andauernde #Stilllegung fast aller #Rolltreppen im Berliner #Hauptbahnhof. Von 52 Anlagen sind weiterhin 35 außer Betrieb; ein Abschluss der Reparaturen ist nicht absehbar.

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Weiterer Umgang mit MUVA-Haltepunkten/-Haltestellen in Berlin nach Einstellung des MUVA-Betriebs, aus Senat

25.02.2026

Vorbemerkung des Abgeordneten:

Im Zusammenhang mit der #Einstellung des MUVA-Betriebs durch die BVG bitte ich um Auskunft zum weiteren Umgang mit sämtlichen im Land Berlin im #MUVA-Kontext eingerichteten #Haltepunkten bzw. #Haltestellen (physisch markierte/ ausgebaute Haltestellenbereiche), insbesondere dort, wo im Zuge der Einrichtung Kfz-Stellplätze entfallen sind oder verkehrsrechtliche Anordnungen (z. B. Haltverbote/ Sonderhaltebereiche) getroffen wurden.

Frage 1:

Wie viele MUVA-bezogene Haltepunkte / physische Haltestellen (mit Beschilderung/ Markierung und/ oder baulichen Elementen) gibt es derzeit in Berlin? Bitte aufschlüsseln nach Ort und Bezirk.

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DB prüft Rolltreppen am Hauptbahnhof und Südkreuz, aus DB

18.02.2026

https://www.deutschebahn.com/de/presse/presse-regional/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/DB-prueft-Rolltreppen-am-Hauptbahnhof-und-Suedkreuz-13753886

Die Deutsche Bahn und der Hersteller #Kone müssen die #Rolltreppen am #Berliner #Hauptbahnhof und Bahnhof #Südkreuz einer kurzfristigen Kontrolle unterziehen. Hierfür werden die Rolltreppen zur Sicherheit außer Betrieb genommen.

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Sicherstellung der Schülerbeförderung, aus Senat

13.02.2026

  1. Aus welchen konkreten Gründen konnte die #Schülerbeförderung für und Schüler der Nils-Holgersson- Schule in Lichtenberg ab dem 15.12.2025 nicht mehr bzw. nur noch eingeschränkt sichergestellt werden?

Zu 1.: Am 11.12.2025 mussten die Eltern der Nils-Holgersson-Schule darüber informiert werden, dass die Kinder in der Woche ab dem 15.12.2025 Montag und Dienstag nur morgens zur Schule gefahren werden und ab Mittwoch keine Beförderung mehr erfolgen kann.

Im Zuge der #Ausschreibung zur Beförderung zu Anfang des Schuljahres 2025/ 2026, kam es bei zwei Losen (#Sammelausschreibung für mehrere Schulen) zu Rügen von mindestens einem anderen Bieter. So kam es zu #Nachprüfungsverfahren bei der Vergabe, in dessen Zuge durch den Kläger (konkurrierender Anbieter) ein #Zuschlagsverbot erwirkt wurde.

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