barrierefrei + Bus: Stand der Barrierefreiheit an Bushaltestellen, aus Senat

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Frage 1:
Wie viele Berliner #Bushaltstellen gibt es in Berlin und wie viele davon sind bereits vollstÀndig #barrierefrei
ausgebaut?
Antwort zu 1:
In Berlin gibt es 6.454 Bushaltestellen. Der Senat geht undifferenziert nach EigentĂŒmer
gegenwÀrtig weiter von den ca. 6.000 im Nahverkehrsplan (NVP) genannten, noch nicht
barrierefrei ausgebauten Bushaltestellen in Berlin aus.
Frage 2:
Wie erfolgt der Austausch zwischen Senat, Bezirken und BVG zur Schaffung von barrierefreien
Bushaltestellen? Liegt hierfĂŒr ein gesamtstĂ€dtisches Konzept vor?
Antwort zu 2:
Bereits vor lÀngerer Zeit wurde den bezirklichen TiefbauÀmtern durch die
Senatsverwaltung fĂŒr Umwelt, Verkehr und Klimaschutz eine Liste der Berliner
Verkehrsbetriebe (BVG) zur VerfĂŒgung gestellt, die eine Rangfolge der am meisten
genutzten Haltestellen durch Rollstuhlfahrende aufzeigt. Dies stellt keine PrioritÀtenliste
dar, kann aber im Einzelfall dazu dienen, einen Schwerpunkt auf die Haltestelle mit der
grĂ¶ĂŸeren Wirkung fĂŒr diese Nutzergruppe zu legen. Letztlich unterliegt die Entscheidung
aber den allein zustÀndigen bezirklichen TiefbauÀmtern.
2
Im Rahmen der Taskforce Beschleunigung gibt es zudem einen regelmĂ€ĂŸigen Austausch
zwischen Senat, BVG und den Bezirken, die in die geplanten
Beschleunigungsmaßnahmen zu involvieren sind. Es ist das mit dem #Nahverkehrsplan
ausdrĂŒcklich formulierte Ziel des Landes Berlin, das bisherige Ausbautempo von Bus- und
Straßenbahn-Haltestellen deutlich zu steigern. HierfĂŒr muss jede Behörde im Rahmen
ihrer Ressortverantwortung die notwendigen Voraussetzungen schaffen. Unabdingbar ist
daher, dass dafĂŒr in der Laufzeit des NVP bei den StraßenbaulasttrĂ€gern die
erforderlichen personellen, fachlichen und finanziellen Voraussetzungen geschaffen
werden.
Frage 3:
Wie steht es um die Erstellung des Haltestellenkatatsters, welches fĂŒr 2019 anvisiert war, um die Einhaltung
der wesentlichen Vorgaben fĂŒr Barrierefreiheit an Berliner Bushaltestellen zu ĂŒberprĂŒfen? Findet dieses
#Haltestellenkataster bereits Anwendung?
Antwort zu 3:
Die Erstellung des Haltestellenkatasters war nicht fĂŒr 2019, sondern lt. NVP innerhalb
dessen GĂŒltigkeitszeitraumes bis 2023 vorgesehen. Leider ist es aufgrund der FĂŒlle
weiterer Anforderungen an den Objektkatalog fĂŒr die Erfassung des öffentlichen
Straßenlandes (#Straßendatenaufnahme) nicht gelungen, alle notwendigen baulichen
Kriterien fĂŒr barrierefreie Haltestellen darin mit aufzunehmen. Diese können aber
nachtrÀglich durch eine gesonderte Beauftragung in den neuen #Befahrungsdaten erfasst
werden.
Frage 4:
Um den Vorgaben des Personenbeförderungsgesetzes (#PBefG) gerecht zu werden, mĂŒssen bis zum Jahr
2022 75 % barrierefrei ausgebauter Haltestellen im OberflĂ€chenverkehr zur VerfĂŒgung stehen.
a. Um wie viele Haltstellen handelt es sich dabei in Berlin und wie viele Haltestellen mĂŒssten jĂ€hrlich
noch umgebaut werden, um dieses Ziel fĂŒr 2022 zu erreichen?
b. Welche Mittel sind dafĂŒr im Doppelhaushalt 2020/2021 eingestellt?
c. Wie hoch sind die insgesamt benötigten Mittel fĂŒr den kompletten Umbau?
d. Wird Berlin dies schaffen? Wenn nein, wie sieht hierbei ein alternatives Vorgehen aus?
Antwort zu 4:
Im aktuellen NVP wird festgehalten: „Um den Vorgaben des PBefG mit mindestens einem
sehr hohen Anteil von z. B. 75 % barrierefrei ausgebauter Haltestellen im
OberflĂ€chenverkehr bis zum Jahr 2022 gerecht werden zu können, mĂŒssten jĂ€hrlich rund
1.500 Haltestellen von den zustĂ€ndigen StraßenbaulasttrĂ€gern umgebaut werden. Dies ist
angesichts der bisher erzielten Jahresraten der Umbauten ohne erhebliche
VerÀnderungen jedoch nicht annÀhernd realistisch. Nach Auskunft der primÀr zustÀndigen
bezirklichen StraßenbaulasttrĂ€ger lĂ€sst insbesondere die personelle Ausstattung der
Bezirke es nicht zu, kurzfristig verfĂŒgbare Finanzmittel in Umbaumaßnahmen umzusetzen
oder auch planmĂ€ĂŸig ĂŒber mehrere Jahre hinweg die notwendige hohe Anzahl an
Umbauten zu realisieren.“ „Es bedarf daher, um die gesetzlichen Vorgaben des PBefG
auch nur annÀhernd erreichen zu können, einer konzertierten Aktion bzw. einer
Konzentration von ZustÀndigkeit, Personal- und Finanzressourcen im Land, um das
formulierte Ziel von 200 barrierefreien Haltestellen pro Jahr zu erreichen.“
3
Im Haushalt der Senatsverwaltung fĂŒr Umwelt, Verkehr und Klimaschutz gibt es zwei Titel,
die fĂŒr den Zweck eingerichtet wurden
0730/72019 Barrierefreier Ausbau von Bushaltestellen:
2020: 3 Mio. €
2021: 5 Mio. €
0730/52115 Unterhaltungsmaßnahmen zur barrierefreien Gestaltung von Bushaltestellen:
2020: 650 T€
2021: 650 T€
Wieviel der barrierefreie Umbau aller Bushaltestellen kosten wird, lÀsst sich nicht pauschal
beantworten, da es teils sehr große Spannen gibt zwischen einfach zu realisierenden
Umbauten und solchen, bei denen z.B. Leitungsbau notwendig ist oder Änderungen an
der EntwĂ€sserung vorgenommen werden mĂŒssen. Aus den wenigen ĂŒber die
Senatsverwaltung fĂŒr Umwelt, Verkehr und Klimaschutz abgerechneten FĂ€llen lĂ€sst sich
keine seriöse Kostenprognose ableiten.
Berlin, den 06.03.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung fĂŒr
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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barrierefrei + Bahnhöfe: Barrierefreiheit im Praxistest: Wie hÀufig ist der Aufzug am S-Bahnhof Zehlendorf defekt und wann kommt ein weiterer Aufzug?, aus Senat

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Frage 1:
Welche #Verkehrsmittel verbindet der Umsteigepunkt #S-Bahnhof #Zehlendorf miteinander (bitte Art der
Verkehrsmittel mit Liniennummer auflisten)?
Antwort zu 1:
Der S-Bahnhof Zehlendorf wird von der S-Bahnlinie 1 bedient und wird zudem von den
Buslinien #X10, #101, #112, #115, #285, #623, #N10, #N12 und #N84 angefahren.
Frage 2:
Wie viele Menschen steigen schÀtzungsweise wochentags am S-Bahnhof Zehlendorf ein, aus oder um?
2
Antwort zu 2:
Laut #FahrgastzÀhlung aus der zweiten JahreshÀlfte 2018, steigen an einem Werktag
schÀtzungsweise 20.000 Menschen am S-Bahnhof Zehlendorf ein und aus. Bei dieser Zahl
handelt es sich ausschließlich um S-BahnfahrgĂ€ste.
Frage 3:
Wann, wie lange und aus welchem Grund war der #Aufzug am S-Bahnhof Zehlendorf in den letzten 5 Jahren
defekt und wie lange hat die Reparatur bis zur #Wiederinbetriebnahme jeweils gedauert (bitte tabellarisch
auflisten)?
Antwort zu 3:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die Aufzuganlage Zehlendorf wurde am 2. Dezember 2016 turnusmĂ€ĂŸig getauscht.
Allein in 2019 war der Aufzug dreimal (Mai, August, Dezember) von #Vandalismus betroffen,
jedes Mal wurde die Anlage massiv beschĂ€digt. Die Reparaturmaßnahmen waren nur mit
hohem Aufwand zu bewerkstelligen. Seit Inbetriebnahme im Dezember 2016 hat die Anlage
eine #GesamtverfĂŒgbarkeit von 80,6 %.“
Frage 4:
Wann und wie lange (in Minuten) wurden in den letzten 5 Jahren Personen im defekten Aufzug am S-Bahnhof
Zehlendorf eingeschlossen?
Antwort zu 4:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„In diesem und im letzten Jahr erfolgten insgesamt vier #Personenbefreiungen. Drei der
Personenbefreiungen konnten in weniger als 30 Minuten erfolgen. Eine #Personenbefreiung
dauerte eine Stunde, diese Person war samt Fahrrad eingeschlossen. In Abstimmung mit
der Feuerwehr erfolgte auf ausdrĂŒcklichem Wunsch des Reisenden der Befreiungsversuch
inkl. des Fahrrads.
Weiter zurĂŒckliegende FĂ€lle werden im System nicht gespeichert und können daher nicht
aufgefĂŒhrt werden.“
Frage 5:
Welche Maßnahmen wurden in den vergangenen 5 Jahren seitens der S-Bahn ergriffen, um die #MobilitĂ€t u.
a. von Àlteren Menschen, Menschen mit Behinderung, Familien mit Kinderwagen, Menschen mit ReisegepÀck
oder Fahrrad zu sichern, wenn der Aufzug defekt war, z. B. Bereitstellung von Begleitservicepersonal am S-Bahnhof? Falls keine speziellen #MobilitĂ€tshilfsmaßnahmen erfolgten, warum nicht?
Frage 6:
Wie können sich Reisende ĂŒber aktuell defekte AufzĂŒge an Berliner S-Bahnhöfen informieren?
3
Antwort zu 5 und 6:
Die DB AG teilt Folgendes mit:
„Es ist das erklĂ€rte Ziel der S-Bahn Berlin, ihren FahrgĂ€sten bei Bedarf als Ansprechpartner
fĂŒr Fragen zum Fahrtverlauf bzw. der ZugĂ€nglichkeit von Stationen rund um die Uhr zur
VerfĂŒgung zu stehen; dies gilt insbesondere fĂŒr die Beratung von #Fahralternativen, wenn
aufgrund defekter AufzĂŒge das Ziel nicht erreicht werden kann.
Erreichbar sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des #Kundentelefons unter der
Rufnummer 030 29743333.
Bei grĂ¶ĂŸeren betrieblichen Störungen unterstĂŒtzen mobile Aufsichten vor Ort und helfen
gern mit AuskĂŒnften zur Umfahrung weiter, wenn FahrgĂ€ste einen Bahnhof wegen eines
defekten Fahrstuhls nicht erreichen oder verlassen können.
Aktuelle AuskĂŒnfte zu #Fahrtreppen- und #Aufzugsstörungen sind sowohl auf der Startseite
der #Homepage der S-Bahn Berlin (https://sbahn.berlin/) als auch der #App der S-Bahn Berlin,
soweit es sich dabei um Einrichtungen des Eisenbahninfrastrukturbetreibers DB Station &
Service handelt, zu finden.
Wenn die AufzĂŒge und Fahrtreppen in den Verantwortungsbereich der Bezirke bzw. dem
Land Berlin fallen, erfolgt eine Information ĂŒber die Störung dieser Einrichtung ebenfalls
ĂŒber die elektronischen Medien, soweit die Informationen ĂŒber ihren Ausfall bzw.
Wiederinbetriebnahme bei der S-Bahn Berlin bekannt sind.
Über die #3-S-Zentrale Berlin der DB Station & Service AG (erreichbar unter 030 2971055)
können Reisende ebenfalls AuskĂŒnfte zur aktuellen VerfĂŒgbarkeit von AufzĂŒgen und
Fahrtreppen einholen.
Die uneingeschrĂ€nkte, barrierefreie Zuwegung fĂŒr die FahrgĂ€ste zu unseren Bahnhöfen
genießt hohe PrioritĂ€t. FĂŒr MobilitĂ€tshilfsmaßnahmen stehen an den grĂ¶ĂŸeren Bahnhöfen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu unterstĂŒtzend gern zur VerfĂŒgung.
Eine Übersicht der Bahnhöfe ist abrufbar unter:
https://www.bahnhof.de/bahnhof-de/service/barrierefreiheit-519190.
Zudem haben die Reisenden fĂŒr Fahrten zwischen 7 und 22 Uhr die Möglichkeit, im Vorfeld
beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) den kostenfreien Bus & BahnBegleitservice zu beauftragen.
Informationen zu diesem Service sind zu erhalten unter:
https://www.vbb.de/fahrplan/barrierefrei-fahren/vbb-bus-bahn-begleitservice“.
Frage 7:
Unter welchen Voraussetzungen erhalten #mobilitÀtseingeschrÀnkte Reisende im Falle eines defekten
Fahrstuhls seitens der S-Bahn eine EntschÀdigung oder MobilitÀtsalternative, z. B. einen #Taxigutschein, um
die Fahrt bis zum Ziel fortsetzen zu können? Sind diesbezĂŒglich weitere Initiativen des Senats geplant? Wenn
ja, wann und welche?
4
Antwort zu 7:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„GrundsĂ€tzlich ist tariflich eine Erstattung von zusĂ€tzlichen Reisekosten aufgrund eines
defekten Aufzuges nicht vorgesehen. Wenn im Falle einer Aufzugsstörung Reiseziele fĂŒr
mobilitÀtseingeschrÀnkte Kundinnen und Kunden nicht durch eine alternative
Fahrtverbindung erreichbar gewesen sein sollten, erfolgt bei Bedarf eine umfassende
PrĂŒfung des Einzelfalls inkl. der Möglichkeit einer Erstattung von Aufwendungen im Wege
der Kulanz.“
Initiativen seitens des Senats zur EntschÀdigung sind nicht geplant.
Frage 8:
VerfĂŒgt der S-Bahnhof Zehlendorf ĂŒber ein #Blindenleitsystem und mit #Braille-Schrift versehene HandlĂ€ufe?
Antwort zu 8:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Ja, sowohl ein Blindenleitsystem, wie auch mit Braille-Schrift versehene HandlĂ€ufe sind am
Bahnhof Zehlendorf vorhanden.“
Frage 9:
Sieht der Berliner Senat eine Möglichkeit, die Nicht-VerfĂŒgbarkeit und verzögerte Reparaturen von AufzĂŒgen
an S-Bahnhöfen mit #Vertragsstrafen zu belegen?
Antwort zu 9:
Nein.
Frage 10:
Werden die beim Umbau des S-Bahnhofs Zehlendorf geplanten zwei weiteren ZugÀnge am Teltower Damm,
unter der BrĂŒcke und am Postplatz bzw. Machnower Straße ebenfalls jeweils einen Aufzug erhalten? Wann
sind jeweils Baubeginn und Fertigstellung geplant?
Antwort zu 10:
Derzeit ist es geplant, den Zugang am #Postplatz #barrierefrei zu gestalten. Der Zugang am
Teltower Damm wurde nicht barrierefrei bestellt. Derzeit finden weiterhin Abstimmungen
zwischen DB AG und Senat statt, sodass sich noch Änderungen ergeben können und zum
endgĂŒltigen Zustand noch keine Aussage getroffen werden kann. Ein konkreter Zeitplan
kann derzeit noch nicht benannt werden.
Frage 11:
Wie wird der momentan geschlossene zweite Bahnsteig am S-Bahnhof Zehlendorf (altes GĂŒterbahngleis)
beim geplanten Umbau berĂŒcksichtigt? Wird dieser Bahnsteig fĂŒr die Wiederinbetriebnahme der Stammbahn
saniert werden? Sind hier ggf. auch AufzĂŒge geplant?
5
Antwort zu 11:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Im Rahmen von Begutachtungen und ergĂ€nzenden Untersuchungen der angrenzenden
Bauwerke wurde eine teilweise schlechte Bauwerkssubstanz festgestellt.
Bis zum Abschluss der Planung kann ĂŒber konkrete Maßnahmen noch keine Aussage
getroffen werden.“
Berlin, den 05.03.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung fĂŒr
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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U-Bahn: Kurz kein Halt fĂŒr neuen Asphalt Die Sanierungsarbeiten auf dem U-Bahnhof Spichernstraße schreiten weiter voran., aus BVG

Die #Sanierungsarbeiten auf dem #U-Bahnhof #Spichernstraße schreiten weiter voran. Neben zwei neuen #AufzĂŒgen, an denen fleißig weitergearbeitet wird und einem runderneuerten Bahnsteig der Linie #U9, ist nun der Bodenbelag des #U3-Bahnsteigs an der Reihe. Neben einer neuen Asphaltierung werden in den kommenden Wochen auch Granitbahnsteigkanten und zwei Blindenleitstreifen verlegt.

Von Montag, den 9. MĂ€rz bis Freitag, den 20. MĂ€rz können die ZĂŒge in Richtung S+U #Warschauer Straße wegen der laufenden Bauarbeiten nicht am U-Bahnhof #Spichernstraße (#U3) halten. Von Montag, den 23. MĂ€rz bis Freitag, den 3. April geht es auf der anderen Seite des Bahnsteigs weiter, weshalb dann die ZĂŒge Richtung Krumme Lanke den Bahnhof ohne Halt passieren mĂŒssen.

—–

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

BVG-Pressestelle

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Bahnhöfe: In diesem Aufzug kann man sich blicken lassen Der U-Bahnhof Schloßstraße ist ab sofort barrierefrei zugĂ€nglich., aus BVG

Der #U-Bahnhof #Schloßstraße ist ab sofort #barrierefrei zugĂ€nglich. Bereits vor einigen Tagen hat die BVG einen Aufzug von der Bahnsteig- in die #Zwischenebene des Bahnhofs in Betrieb genommen. Ein weiterer, der die FahrgĂ€ste von dort in das Straßenland bringt, soll in rund zwei Jahren eröffnet werden. Mit freundlicher Genehmigung des #Shopping-Centers Boulevard Berlin ist der stufenlose Zugang zum Bahnhof allerdings schon jetzt möglich.

Die Betreiber des Kaufhauses stellen ihren #Kundenaufzug offiziell allen FahrgĂ€sten der BVG zur VerfĂŒgung. Dieser fĂŒhrt von der Zwischenebene des Bahnhofs direkt in das Erdgeschoss des Boulevard Berlin und kann wĂ€hrend der Öffnungszeiten, von Montag bis Samstag, jeweils 8 bis 20.30 Uhr, genutzt werden. Der Weg zu und zwischen den AufzĂŒgen ist gut sichtbar ausgeschildert.

Die Arbeiten zum barrierefreien Ausbau des Bahnhofs haben im Juni 2018 begonnen. Voraussichtlich Ende 2022 sollen sie mit der Inbetriebnahme des zweiten Aufzuges abgeschlossen sein. Die bisherigen Kosten belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro.

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Bahnhöfe: Aufzug in Potsdam Hauptbahnhof wird erneuert Regionalbahnsteig 2/4 ab Montag nicht barrierefrei, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Aufzug-in-Potsdam-Hauptbahnhof-wird-erneuert-4924588

#Regionalbahnsteig 2/4 ab Montag nicht #barrierefrei

Im Potsdamer Hauptbahnhof muss der #Aufzug zum Regionalbahnsteig 2/4 erneuert werden. Der Bahnsteig ist von Montag, 17. Februar, bis voraussichtlich Mittwoch, 13. Mai, nicht barrierefrei.

#MobilitĂ€tseingeschrĂ€nkte Reisende können die AufzĂŒge an den Bahnhöfen Potsdam Charlottenhof, Potsdam Griebnitzsee und Berlin-Wannsee nutzen. An diesen Bahnhöfen ist die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Potsdam Hauptbahnhof möglich.

Reisemöglichkeiten nach Potsdam Hauptbahnhof

Vom Berlin-Wannsee: Regionalverkehr (Potsdam Hauptbahnhof, Gleis 1/3)

Von Werder (Havel): Bus 631 (Fahrtziel Potsdam Hbf)

Von Potsdam Charlottenhof:
– Tram 94 (Fahrtziel Babelsberg ĂŒber Potsdam Hbf)
– Bus 605 und Bus 631 (Fahrtziel Potsdam Hbf)

Reisemöglichkeiten von Potsdam Hauptbahnhof

Nach Potsdam Griebnitzsee: S-Bahn S7 von Gleis 6/7

Nach Berlin-Wannsee (Umstieg RE 1 Richtung Berlin/Frankfurt (Oder))
S-Bahn S7 von Gleis 6/7

Die Fahrtreppen zum Bahnsteig 2/4 bleiben in Betrieb.

Die DB informiert auch an den umliegenden Bahnhöfen zu dieser Baumaßnahme.

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barrierefrei + Bahnhöfe: Barrierefreie ZugÀnge an U-Bahnhöfen in Reinickendorf-Ost, aus Senat

www.berlin.de

Vorbemerkung des Abgeordneten:
Bis zum Jahr 2020 sollten weitgehend alle 173 Berliner #U-Bahnhöfe #barrierefrei zugÀnglich sein. In
Reinickendorf-Ost wurden bis heute keine neuen AufzĂŒge eingebaut. Dies betrifft die Bahnhöfe der Linie #U8:
#Franz-Neumann-Platz, #Residenzstraße und #Paracelsus-Bad.
Frage 1:
An welchen Zu- bzw. AusgĂ€ngen der drei Bahnhöfe werden AufzĂŒge gebaut? (Bitte einzeln auffĂŒhren.)
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Der U-Bahnhof Paracelsus-Bad verfĂŒgt bereits seit 1987 ĂŒber einen Aufzug. Dieser
verbindet den Bahnsteig direkt mit dem Straßenland.
Der Aufzug zur barrierefreien Erschließung des Bahnhofs Residenzstraße wird sich im
Ausgang II/1 an der Kreuzung Emmentaler Straße / Residenzstraße befinden.
Im U- Bahnhof Franz-Neumann-Platz wird der Aufzug in der Mittelinsel der
Residenzstraße im Kreuzungsbereich Simmelstraße eingebaut.“
Frage 2:
Wann ist der Baubeginn an den drei genannten Bahnhöfen? (Bitte einzeln auffĂŒhren.)
2
Antwort zu 2:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Paracelsus-Bad: Der Bahnhof ist seit 1987 barrierefrei.
Residenzstraße: Der Baubeginn ist geplant fĂŒr das III. Quartal 2020.
Franz-Neumann-Platz: Der Baubeginn ist geplant fĂŒr das II. Quartal 2021.“
Frage 3:
Was sind die GrĂŒnde der Verzögerung?
Antwort zu 3:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Residenzstraße: Im Bahnhof Residenzstraße fĂŒhrten gesetzliche Änderungen im
Brandschutz zu Verzögerungen, da die Planung an die neuen Brandschutzbestimmungen
angepasst werden musste.
Franz-Neumann-Platz: Im Bahnhof Franz-Neumann-Platz fĂŒhrten gesetzliche Änderungen
im Brandschutz zu Verzögerungen, da die Planung an die neuen Brandschutzbestimmungen angepasst werden musste. Hinzu kommen statische Probleme des Bauwerks.“
Frage 4:
Wann ist die Fertigstellung?
Antwort zu 4:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Residenzstraße: Die Inbetriebnahme ist fĂŒr das IV. Quartal 2021 geplant.
Franz-Neumann-Platz: Die Inbetriebnahme ist fĂŒr das I. Quartal 2022 geplant.“
Berlin, den 06.02.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung fĂŒr
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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Bahnhöfe: U-Bahnhof Bayerischer Platz: Fahrstuhl kommt erst 2022, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/tempelhof-schoeneberg/article228407243/Fahrstuhl-zum-U-Bahnhof-kommt-Bayerischer-Platz-erst-2022.html

Der geplante Baustart verschiebt sich um ein Jahr auf 2020. An vier weiteren Bahnhöfen sollen AufzĂŒge folgen.

Der geplante #Fahrstuhl am #U-Bahnhof #Bayerischer Platz in Schöneberg wird voraussichtlich erst Mitte 2022 fertig sein. #U-Bahn-Nutzer haben natĂŒrlich bemerkt, dass die Bauarbeiten nicht wie geplant im Mai des vergangenen Jahr begonnen haben. Neuer Starttermin ist nun April/Mai 2020, heißt es von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), die den Bau in Auftrag gegeben haben.

Noch immer muss die #Rolltreppen oder Treppen nehmen, wer die U-Bahn am Bayerischen Platz nutzen will. #Barrierefreiheit konnte auch im vergangenen Jahr noch nicht endgĂŒltig geschaffen werden. Der Bau des neuen Aufzugs verschiebt sich erneut. Seine Fertigstellung war ursprĂŒnglich fĂŒr 2016 geplant. Damals waren es laut BVG komplizierte #Genehmigungsverfahren, die den Bau verzögerten.

Bayerischer Platz: #Leitungsverlegungen verzögerten den Baustart
Diesmal seien es komplizierte Decken- und #WanddurchbrĂŒche, die „die Planungen, #statistischen Berechnungen sowie die BauausfĂŒhrung schwierig gestalten“ wĂŒrden, erklĂ€rt die Pressestelle der BVG auf Nachfrage. Auch der zweite Termin im vergangenen Jahr konnte nicht …

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Bahnhöfe: Bau-Chaos an Berliner U-Bahnhöfen Warum die neuen FahrstĂŒhle so lange auf sich warten lassen, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/bau-chaos-an-berliner-u-bahnhoefen-warum-die-neuen-fahrstuehle-so-lange-auf-sich-warten-lassen/25497132.html

Alle #U-Bahnhöfe sollen bis 2022 #barrierefrei sein. Bei mindestens neun Stationen wird die BVG das nicht schaffen.

Die BVG wird das Ziel verfehlen, bis Anfang 2022 alle U-Bahnhöfe barrierefrei zu machen. Dies teilten die Berliner Verkehrsbetriebe auf Anfrage des Tagesspiegels mit. Auf mehreren, besonders komplizierten Bahnhöfen wurde mit dem Einbau von AufzĂŒgen noch nicht einmal begonnen.

Auf zahlreichen anderen Stationen werden geplante Eröffnungstermine um Jahre gerissen. Von den 173 Stationen haben derzeit 123 einen Aufzug. Acht weitere Stationen an der #U5 haben Rampen aus DDR-Zeiten, die als barrierefrei gelten. Gesetzlich ist vorgeschrieben, dass im öffentlichen Personennahverkehr ab 1. Januar 2022 „eine vollstĂ€ndige Barrierefreiheit zu erreichen ist“.

Wie viele Bahnhöfe nicht pĂŒnktlich einen Aufzug bekommen, wollte die BVG nicht sagen. Nach Angaben der Verkehrsverwaltung sind es diese neun Bahnhöfe: #Deutsche Oper (#U2), #Borsigwerke (#U6), #Holzhauser Straße (U6), #Platz der LuftbrĂŒcke (U6), #MöckernbrĂŒcke (#U7), #Mierendorffplatz (U7), #Paulsternstr. (U7), #Franz-Neumann-Platz (#U8) und #Schönleinstraße (U8). Derzeit seien nach BVG-Angaben 15 AufzĂŒge im Bau, fĂŒr weitere fĂŒnf werden die Vergaben vorbereitet. Teilweise liegen noch nicht einmal #Baugenehmigungen vor.

Auch #Eröffnungsdaten will die BVG nur noch nennen, wenn der Rohbau fertig …

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Auch im Jahr 2020 bieten die Berliner Verkehrsbetriebe wieder die sogenannten #MobilitĂ€tstrainings an – an insgesamt neun Tagen. Dabei haben #mobilitĂ€tseingeschrĂ€nkte Menschen die Möglichkeit, zusammen mit erfahrenem BVG-Personal in einem stehenden Fahrzeug ganz in Ruhe den Umgang mit U-Bahn, Straßenbahn und Bus zu ĂŒben. So lernen zum Beispiel Personen, die einen #Rollator oder einen #Rollstuhl nutzen, #sehbehindert oder #blind sind, wie sie selbstbestimmt und sicher in Bus und Bahn einsteigen und wie sie sich wĂ€hrend der Fahrt am besten sichern.

Das erste MobilitĂ€tstraining des Jahres – fĂŒr #Bus und #Straßenbahn – findet am Donnerstag, den 23. April, von 10 bis 12 Uhr auf dem BVG-Betriebshof in der Lichtenberger #Siegfriedstraße statt. Eine Anmeldung von einzelnen Personen und deren Begleitern ist nicht notwendig. Gruppen wenden sich bitte im Vorfeld per E-Mail an info@bvg.de oder telefonisch an (030) 19449. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos.

Die MobilitÀtstrainings finden 2020 an folgenden Terminen statt:

 

Bus und Tram

Donnerstag, 23. April, 10-12 Uhr,

Lichtenberg, Betriebshof der BVG, Siegfriedstraße 30-45

Donnerstag, 24. September, 10-12 Uhr,

Marzahn, Betriebshof der BVG, Landsberger Allee 576

Bus

Dienstag, 05. Mai, 10-13 Uhr,

Zehlendorf, vor dem Rathaus Zehlendorf, in der Kirchstraße, Haltestelle der Linie 118

Donnerstag, 18. Juni, 10-12 Uhr,

Marzahn-Hellersdorf, U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz, Endhaltestelle der Buslinie 154

Donnerstag, 25. Juni, 10-12 Uhr,

Spandau, Evangelisches Johannesstift, zwischen dem Amanda-Wichern-Haus Nr. 12 und dem Haus Rosengarten Nr. 41a

Donnerstag, 20. August, 10-12 Uhr,

Charlottenburg, Vorplatz S+U-Bhf. Zoologischer Garten, Haltestelle Linien 249, N26, Position 6

Donnerstag, 27. August, 10–12 Uhr,

Tempelhof-Schöneberg, U Friedrich-Wilhelm-Platz, Endhaltestelle der Linie 246 auf Höhe Wilhelmshöher Straße

Donnerstag, 17. September, 10-12 Uhr,

Charlottenburg, U Adenauerplatz, Haltestelle der Linien X10, M19, M29, 109 und 110 in Richtung Zoologischer Garten

U-Bahn

Donnerstag, 19. November, 13-14:30 Uhr,

Schöneberg, U-Bahnhof Innsbrucker Platz

Siehe auch:

https://www.bvg.de/de/Service/Service-fuer-unterwegs/Mobilitaetshilfen

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Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

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Am U-Bahnhof #Birkenstraße geht es mit dem Einbau der #Natursteinplatten in die letzte Runde. FĂŒr die finalen Arbeiten können die ZĂŒge der #U9 in Richtung Rathaus Steglitz von Montag, 3. Februar 2020 bis Donnerstag, 27. Februar 2020 nicht am U-Bahnhof Birkenstraße halten.

Der gesamte U-Bahnhof Birkenstraße ist nach Abschluss der Arbeiten mit einem #Blindenleitsystem ausgestattet.

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