Bahnhöfe: Ran ans Werk: Sofortprogramm des Bundes nimmt Fahrt auf · Geld fließt in Verschönerung von Bahnhöfen, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Ran-ans-Werk-Sofortprogramm-des-Bundes-nimmt-Fahrt-auf-Geld-fliesst-in-Verschoenerung-von-Bahnhoefen–5718688

An über 35 Bahnhöfen der Bundesländer #Berlin, #Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern starten Arbeiten aus dem Konjunkturpaket des Bundes • DB hat Planung, Ausschreibung und Beauftragung abgeschlossen • Regionale Handwerksbetriebe profitieren

Die Vorbereitungen der Deutschen Bahn (DB) sind abgeschlossen, die #Handwerker stehen bereit: An 35 Bahnhöfen in der Region Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern beginnen die Modernisierungsarbeiten. Kleinere Verschönerungsmaßnahmen, wichtige Renovierungsarbeiten oder Sanierungen werden durch das Sofortprogramm des Bundes für Handwerksbetriebe finanziert und durch die DB kurzfristig umgesetzt. Bis zum Jahresende sollen insgesamt 150 kleinere und größere Maßnahmen an weiteren Bahnhöfen abgeschlossen werden.

An vielen Berliner Bahnhöfen gibt es neue Farben an Decken und Wänden, Treppenstufen werden erneuert oder Dächer saniert: Der Bahnhof Potsdamer Platz erhält eine neue Bahnsteigbeleuchtung, die Station Berlin Hohenschönhausen bekommt neue Wandfliesen und der Personentunnel einen Farbanstrich. An Brandenburger Bahnhöfen werden unter anderem Bodenbeläge ausgebessert, der Bahnhof Wittenberge wird von einem Graffiti-Künstler gestaltet. In Mecklenburg-Vorpommern am Bahnhof Rostock entsteht ein beheiztes Wartehäuschen. In Wismar wird das Wegeleitsystem erneuert, Vitrinen werden ausgetauscht. „Das ist eine echte Win-Win-Situation“, so Jeannette Winter, Leiterin des Regionalbereich Ost der DB Station&Service AG. „Dank des Sofortprogramms erreichen wir für unsere Kunden schnell eine sichtbare Aufwertung unserer Bahnhöfe. Gleichzeitig profitieren regionale und mittelständische Handwerksbetriebe. Die gesamte Abwicklung muss schnell von statten gehen, weil die Mittel kurzfristig in die Wirtschaft fließen sollen. Deshalb haben wir Maßnahmen ausgewählt, die ergänzend zu bereits laufenden Modernisierungen schnell umsetzbar waren.“

Mit dem Sofortprogramm setzt der Bund einen kurzfristigen Konjunkturimpuls zur Förderung von Handwerksbetrieben in Deutschland. Hierfür stellt er der Deutschen Bahn bis zu 40 Millionen Euro zur Verfügung, die im Jahr 2020 für Handwerksleistung verwendet werden. Darüber hinaus beteiligt sich die DB mit Eigenmitteln. In Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern werden insgesamt sechs Millionen Euro investiert. Alle Bauvorhaben sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Reisende und Besucher profitieren bundesweit von insgesamt 170 attraktiveren Bahnhöfen.

Bahnhof Art der Arbeiten Status
#Potsdamer Platz Verbesserung der Bahnsteigbeleuchtung Regionalbahnsteige Beginn November
#Berlin-Friedrichstraße Energetische Verbesserung, Austausch Beleuchtung Beginn Oktober
#Berlin-Halensee Austausch von Bodenbelag Arbeiten laufen
Malerarbeiten
#Berlin-
Hohenschön-
hausen
Austausch defekter Glasscheiben Beginn November
Austausch S-Bahn Logos
neue Folierungen
#Berlin-Lichtenberg Malerarbeiten an den Treppenabgängen, Rampen, Decken und Wänden Abgeschlossen
#Berlin-Lichterfelde West Malerarbeiten an der Fassade und den Wänden Abgeschlossen
#Friedenau Erneuerung der Bodenbeläge Beginn November
#Hackescher Markt Schraffur-Erneuerung Beginn November
#Julius-LeberBrücke Taubenabwehr Beginn November
#Köpenick Taubenabwehr Arbeiten abgeschlossen
#Messe Nord Malerarbeiten Eingangshalle, Fassade Arbeiten abgeschlossen
#Olympiastadion Erneuerung der Treppen Beginn Oktober
Malerarbeiten am Bahnsteig und am Dach
Erneuerung der Bahnsteigmarkierungen
#Plänterwald Malerarbeiten Beginn Oktober
#Waidmannslust Taubenabwehr Beginn November
#Westend Malerarbeiten Arbeiten abgeschlossen
#Wittenau Taubenabwehr Arbeiten abgeschlossen
Bahnhof Art der Arbeiten Status
#Cottbus Hbf Erneuerung Treppenstufen
Ertüchtigung Stützwände am Bahnsteig
LED-Austausch
■ Beginn November
#Cottbus-Sandow Erneuerung Treppenstufen ■ Beginn November
#Erkner Arbeiten der Reisendeninformation ■ Arbeiten abgeschlossen
#Schönefeld Aufwertung Personentunnel
Malerarbeiten Fassade
■ Beginn November
#Frankfurt Oder Malerarbeiten an den Wänden des EG
Dachsanierung der Güterhalle
Erneuerung von Sitzmobiliar
■ Beginn November
#Kolkwitz Süd Erneuerung von Bodenbelägen ■ Arbeiten laufen
#Schwedt Oder Dachsanierung ■ Beginn November
#Wittenberge Graffitischutz durch Anbringen von künstlerisch gestalteten Graffitischutzboards
Austausch von 17 Vitrinen
Taubenabwehr
■ Beginn November

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Straßenverkehr: Entlastung für die Köpenicker Bahnhofstraße? : Staufalle im Berliner Osten: So plant der Senat die Straße durch den Wald, aus Berliner Kurier

https://www.berliner-kurier.de/verkehr/entlastung-der-koepenicker-bahnhofstrasse-so-plant-der-senat-die-strasse-durch-den-wald-li.116841

In #Köpenick ist man leidgeplagt! Der #Stau in der #Bahnhofstraße gehört am Morgen, am Nachmittag und meist auch dazwischen zum täglichen Frustprogramm. Da braucht man vom Bahnhof bis zum Stadion an der Alten Försterei mal schnell 20 Minuten. Mit dem Auto. Zu Fuß schafft man das in weniger Zeit. Jetzt soll eine neue #Umgehungsstraße Abhilfe schaffen. „Die geplante „#Westumfahrung Bahnhofstraße“ zwischen An der Wuhlheide und dem Knotenpunkt Mahlsdorfer Straße/Stellingdamm/Bahnhofstraße dient der dringenden Entlastung der Köpenicker Bahnhofstraße“, heißt es vom Senat.

Die neue #Stadtstraße soll an der Straße An der Wuhlheide in Höhe der Geschäftsstelle des 1. FC Union beginnen, verläuft dann in nordöstlicher Richtung entlang des Stadions „An der Alten Försterei“ und des Sportkomplexes #Hämmerlingstraße am Rand der Wuhlheide und endet in Höhe der Hämmerlingstraße.

Wehmutstropfen: Erst ab 2025 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden

„Im Prozess der Planüberarbeitung und -aktualisierung konnte die Senatsverwaltung erhebliche Verbesserungen im Vergleich zur alten Planung herausarbeiten“, heißt es in der Anwohner-Information weiter. So sollen möglichst wenige Bäume gefällt werden, um die Straße …

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Straßenbahn: Betriebshöfe Berlins für Erweiterungen des Straßenbahnnetzes, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie viele Betriebshöfe unterhält die BVG an welchen Standorten in Berlin (Adressen)?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„6 Standorte:
#Betriebshof #Lichtenberg #Siegfriedstraße 36-45, 10365 Berlin
Betriebshof #Marzahn #Landsberger Allee 576, 12681 Berlin
Betriebshof #Köpenick #Wendenschloßstraße 138, 12557 Berlin
Betriebshof #Weißensee #Bernkasteler Str. 79/80, 13088 Berlin
Betriebshof #Schöneweide #Nalepastraße 215-223, 12459 Berlin
Betriebshof #Niederschönhausen #Dietzgenstraße 100, 13158 Berlin“
Frage 2:
Welche Straßenbahnbetriebsbahnhöfe wurden von 2018 bis 2020 in welcher Weise optimiert und wie wurde
hier konkret den Kapazitätszuwächsen Rechnung getragen? Welche Betriebsbahnhöfe sollen in den
kommenden Jahren in welcher Hinsicht optimiert werden?
2
Antwort zu 2:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die wegen der noch laufenden Fahrzeugbeschaffung vom Typ #Flexity erforderlichen
Anpassungen sowie der Neubau von #Werkstattinfrastruktur wurden fortgeführt. Dabei
entstanden in Marzahn und Weißensee neue Arbeitsstände. Der Betriebshof Weißensee
wird in den nächsten Jahren umgebaut und erhält zusätzliche Werkstattinfrastruktur sowie
bedarfsorientierte Aufstellkapazitäten. Erweiterungen der Betriebshofkapazitäten sind auf
den bestehenden Betriebshöfen nur in Lichtenberg zu Lasten der Buskapazitäten möglich.
Der Betriebshof Niederschönhausen könnte als Stützpunkt genutzt werden, falls die Fläche
für den im Nordostraum geplanten Neubauhof nicht ausreichend groß bemessen sein sollte.
Nichtsdestotrotz wäre der Betriebshof Niederschönhausen nur im Verbund mit einem
anderen Betriebshof nutzbar.“
Frage 3:
Welche Betriebsbahnhöfe erreichen bis Mitte und Ende der Zwanzigerjahre ihre Kapazitätsgrenze und welche
werden stillgelegt?
Antwort zu 3:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Alle Straßenbahnbetriebshöfe erreichen ihre Kapazitätsgrenze. Der Neubau des
Betriebshofes #Adlershof soll die Standorte Köpenick und Schöneweide ersetzen. Beide
Standorte sollen beginnend mit der Inbetriebnahme Adlershof für die Nutzung als
Straßenbahnbetriebshof außer Betrieb genommen werden. Inwieweit die Standorte
Köpenick und Schöneweide als Reservefläche betriebsfähig gehalten werden, steht in
Abhängigkeit zur Umsetzung des Neubaustreckenprogramms und der Errichtung neuer
Betriebshofkapazitäten im Blankenburger Süden und in Tegel.“
Frage 4:
Welches Ergebnis/welche Erkenntnisse hat die Potenzialanalyse der Bestandbetriebsbahnhöfe (Weißensee,
Lichtenberg, ggf. Marzahn), die bis 2022 abgeschlossen seien soll?
Antwort zu 4:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Eine veröffentlichte Potenzialanalyse ist der BVG nicht bekannt. Interne Kapazitätsplanungen haben zu den unter Frage 3 genannten Maßnahmen geführt.“
Frage 5:
Sind Standorte im Westteil Berlins für zukünftige Straßenbahnbetriebshöfe geplant oder werden geprüft?
Wenn ja, welche? Wenn nein, warum sind keine Standorte geplant?
Frage 6:
Welche Flächensicherungen sind vorgesehen, um künftige Betriebshöfe zu ermöglichen? Falls keine
angedacht sind, warum nicht?
3
Frage 7:
Wie ist der aktuelle Sachstand zur Entwicklung des Areals „Urban Tech Republic“ als Standort für einen
#Straßenbahnbetriebshof?
Antwort zu 5, 6 und 7:
Derzeit wird im Bereich der sog. „#Urban Tech Republic“ ein Standort für einen
Straßenbahnbetriebshof geplant. Als wichtiger infrastruktureller Baustein für die
beabsichtigte Straßenbahnnetzerweiterung in die Nordwest-Bezirke und aus Gründen der
verkehrlichen Daseinsvorsorge ist die Fläche für den Straßenbahnbetriebshof in den
#Bebauungsplan 12-51 als Planungsziel aufgenommen worden. Dieser Bebauungsplan
befindet sich im Aufstellungsverfahren und wird im IV. Quartal 2020 die förmliche
Behördenbeteiligung durchlaufen. Nach dem Beschluss über den Bebauungsplan soll,
parallel zum darauffolgenden #Planfeststellungsverfahren, der #Flächennutzungsplan (FNP)
geändert werden.
Frage 8:
Wie ist die aktuelle Planung für einen neuen Betriebshof in Adlershof für den Süden ab 2025? Wie ist die
konkrete Planung im Rahmen der drei Baustufen von 2024 bis 2028?
Antwort zu 8:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Zum Jahresende 2025 erfolgt die Teilinbetriebnahme der #Abstellfläche. Die Fertigstellung
und Inbetriebnahme der Gesamtmaßnahme einschließlich der Werkstattinfrastruktur ist bis
2028 geplant.“
Frage 9:
Wie ist die aktuelle Planung für einen weiteren Betriebshof im Norden, z. B. Blankenburger Pflasterweg?
Antwort zu 9:
Die Standortuntersuchung für einen Betriebshof im Blankenburger Süden ist fachlich
abgeschlossen. Folgende sieben Standorte wurden betrachtet:
– Blankenburger Süden zwischen der BAB (Bundesautobahn) A 114 und der Stettiner Bahn,
– Blankenburger Süden Gewerbegebiet #Heinersdorf,
– Blankenburger Süden ehemaliges #Rieselfeld / FNP-Standort,
#Elisabethaue,
– Buchholz-Nord Schönerlinder Straße / Bucher Straße (Gewerbegebiet),
– Karower Kreuz,
– Darßer Straße.
Eine Entscheidung für einen oder ggf. mehrere weiterzuverfolgende Standorte soll im
Lenkungsausschuss Stadtquartiere Ende September 2020 erfolgen.
4
Frage 10:
Wie ist der aktuelle Sachstand zur Planung einer neuen #Straßenbahninfrastruktur in Spandau? Wie lautet im
Einzelnen die konzeptionelle Planung und welche Standorte für Straßenbahnbetriebsbahnhöfe bestehen?
Frage 11:
Wird für ein künftiges Spandauer Straßenbahn-(Insel-)Teilnetz ein Betriebshofstandort gesichert? Wenn ja,
welcher Standort ist vorgesehen? Wenn nein, warum wird kein Betriebshof-Standort bereits planerisch
vorgesehen?
Frage 12:
Gibt es Überlegungen, die Infrastruktur der Werkstatt Berlin Spandau der Havelländischen Eisenbahn
Aktiengesellschaft (HVLE) am Johannisstift für einen Straßenbahnbetriebshof zu nutzen und zu sichern?
Wenn ja, wie ist der Stand der Überlegungen? Wenn nein, warum wird das nicht in Betracht gezogen?
Antworten zu 10, 11 und 12:
Planungen für eine neue Straßenbahninfrastruktur in Spandau befinden sich in der Phase
von grundsätzlichen, konzeptionellen Überlegungen. Daher können derzeit noch keine
Aussagen zu zukünftigen Standorten von Straßenbahnbetriebshöfen gemacht werden.
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass zukünftige Netzteile in Spandau zum Teil auch
durch Bestands- bzw. geplante Kapazitäten abgedeckt werden können. Siehe hierzu auch
Antwort auf Fragen 5, 6 und 7.
Frage 13:
Welche konkreten Maßnahmen zur Absicherung der Kapazitätsentwicklung sind bis 2022, bis 2025 und 2030
und fortlaufend geplant?
Antwort zu 13:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Zu den Maßnahmen bis 2022 verweisen wir auf die Antwort unter Frage 2.
Bis 2030 und darüber hinaus müssen weitere Betriebshöfe in Betrieb genommen werden.
Als neue Betriebshöfe befinden sich diese im Bereich #Tegel (#UTR) und im Nordwesten
(Bereich Blankenburger Süden).“
Frage 14:
Ist der Beantwortung von Seiten des Senats noch etwas hinzuzufügen?
Antwort zu 14:
Nein.
Berlin, den 15.09.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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Straßenverkehr: Brückenumbau bei laufendem Verkehr Wenn Brücken marode sind, dann wird es durch Endlosstaus und weite Umfahrungen häufig eng. , aus inforadio.de

https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/reporter/202009/17/brueckensanierung-berlin-elsenbruecke-allendebruecke-friedrichshain-koepenick-rautenberg.html

Die #Elsenbrücke in Berlin zwischen #Treptow und Friedrichshain sowie die #Allendebrücke in #Köpenick sind zwei dieser #Problembrücken. Die alten Überfahrten werden abgerissen und neu gebaut – das Ganze natürlich auf engstem Raum und bei dichtem Verkehr. Inforadio-Reporter Thomas Rautenberg hat sich auf den Baustellen umgeschaut.

Es ist laut auf der Elsenbrücke zwischen Treptow und Friedrichshain. Und das liegt nicht nur an den Autos, die sich hinter der provisorischen Leitplanke über den verbliebenen Teil der Spreequerung stauen. Krach machen vor allem die schweren Baumaschinen, mit denen der südöstliche Teil der Brücke zum Abriss vorbereitet wird. Eine Asphaltfräse hat gerade die alte Fahrbahndecke heruntergekratzt. Es staubt, riecht nach Feuer, nach heißem Teer. Aus den Brückenrändern werden große Betonstücke herausgesägt. Wo früher Radler langgefahren sind, klaffen Löcher, geht es jetzt zehn bis 15 Meter in die Tiefe.

#Stützkorsett für die Elsenbrücke

Einfach „Wegknacken“, wie bei anderen maroden Brücken, geht bei der Elsenbrücke nicht. Zuerst muss eine Art Stützkorsett gebaut werden, dass die Tausenden Tonnen Beton der defekten Elsenbrücke beim Abriss auffangen kann. Besonders schwierig ist das oberhalb der #Spree. Zwei Brücken-…

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Straßenbahn: Gleisbauarbeiten rund um die Altstadt Köpenick, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Werden bei den momentanen #Straßenbauarbeiten in der Altstadt #Köpenick, die erhebliche Beeinträchtigungen
für den Verkehr nach sich ziehen, ausschließlich die #Straßenbahnschienen getauscht oder werden noch
andere Bauarbeiten durchgeführt? Wenn ja, welche?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Bei den Bauarbeiten handelt es sich ausschließlich um #Gleisbauarbeiten mit
#Schienenwechsel zur Gewährleistung der Betriebs- und Verkehrssicherheit.“
Frage 2:
Wann wurden die Schienen in der Altstadt Köpenick zum letzten Mal erneuert und entspricht der
#Austauschzyklus den Normwerten?
2
Antwort zu 2:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die letzten Erneuerungen der Gleisanlagen in der Altstadt Köpenick wurden wie folgt
durchgeführt:
 Kietzer Straße – von Müggelheimer Straße bis Schüßlerplatz im Jahr 1997
 Kirchstraße – von Schüßlerplatz bis Freiheit im Jahr 2007
 Gleisbogen Kirchstraße/Alt-Köpenick mit Weichenanlagen im Jahr 2012
 Straße Alt-Köpenick – von Freiheit bis Schlossplatz im Jahr 1997
 Schlossplatz im Jahr 2011
Zwischen diesen umfassenden Gleisbauarbeiten erfolgten jedoch immer wieder kleinere
#Instandhaltungsarbeiten zur Aufrechterhaltung der Betriebs- und Verkehrssicherheit.
Die Schienenerneuerung erfolgt zustandsorientiert und hängt z. B. von den vorhandenen
Radien, der Oberbauform, den Verkehrslasten und den Materialgüten ab. Dabei sind die
Grenzwerte nach dem gültigen technischen Regelwerk ausschlaggebend.“
Frage 3:
Wann wurden die Bauarbeiten über welchen Zeitraum (Beginn und Ende) sowie mit welchen Auflagen
genehmigt?
Antwort zu 3:
Die Bauarbeiten wurden über den Zeitraum vom 02.06.2020 bis zum 31.07.2020 seitens
der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz – SenUVK genehmigt. Vom
02.06.2020 bis 09.06.2020 erfolgten vorbereitende Maßnahmen für die Bauphasen 1 bis 4.
Diese haben zwischen dem 10.06.2020 bis zum 24.07.2020 stattgefunden. In der letzten
Bauphase 5 werden ab dem 24.07.2020 Restarbeiten im Gehwegbereich durchgeführt und
die vorbereitenden Maßnahmen zurückgebaut. Die Baumaßnahme ist an die
Tramsperrpause gebunden und findet zum Großteil in der Ferienzeit statt.
Die Technische Aufsichtsbehörde (TAB) hat der Baumaßnahme der Straßenbahn im
Bereich Schloßplatz (Bogengleise zum Schloßplatz und zur Langenbrücke) am 28.05.2020
unter folgenden Auflagen zugestimmt:
1. Durch die Trassierung bedingte Geschwindigkeitsbeschränkungen sind durch
Geschwindigkeitssignale anzuzeigen.
2. Für die Anpassung der Fahrleitungsanlage, die im Zusammenhang mit den
Gleislageänderungen erforderlich wird, sind die Höhen- und Seitenlageprotokolle für
die geänderte Fahrleitungsanlage an die Technische Aufsichtsbehörde zu
übergeben. Darüber hinaus ist die #Fahrdrahtverschiebung mit Hilfe einer Prüffahrt
visuell zu beurteilen.
3. Für die Gleise ist zur Ermittlung des Ableitungsbelages G´RS eine protokollierte
Messung gemäß Anhang A, Punkt A.3 der Norm DIN EN 50122-2 durchzuführen.
4. Der Beginn und die Beendigung der Bauarbeiten ist bei SenUVK, IV E 3, rechtzeitig
anzuzeigen.
5. Nach Fertigstellung des Bauvorhabens ist bei SenUVK die Inbetriebnahme gemäß §
62 Abs. 4 #BOStrab (#StraßenbahnBau- und Betriebsordnung) zu beantragen. Für die
3
Inbetriebnahme ist eine Prüfung vor Ort erforderlich. Der Betriebsleiter der BVG
(Bereich #Straßenbahn) ist bei der Abnahme des Bauvorhabens zu beteiligen.
Frage 4:
Standen/stehen die Bauarbeiten in der Bahnhofstraße/Lindenstraße mit diesem Vorhaben im
Zusammenhang? Welche Maßnahmen wurden dort durchgeführt?
Antwort zu 4:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die Gleisreparaturarbeiten Bahnhofstraße/Lindenstraße erfolgten zeitgleich mit der
Baumaßnahme Schloßplatz. Die Baumaßnahme Bahnhofstraße/Lindenstraße steht in
keinem Zusammenhang zu der Baumaßnahme Schloßplatz. Die Restarbeiten in der
Lindenstraße werden aufgrund einer ausstehenden Ampelanpassung von der Firma
Alliander erst im nächsten Jahr ausgeführt.“
Frage 5:
Standen/stehen die Bauarbeiten in der Müggelheimer Straße und entlang der Langen Brücke mit den
Bauarbeiten in der Altstadt im Zusammenhang? Welche Maßnahmen wurden dort durchgeführt?
Antwort zu 5:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Im Zuge der Sperrung für die Baumaßnahme Schloßplatz erfolgten parallel die
Reparaturarbeiten in der Müggelheimer Straße und auf der Langen Brücke. Auf Seiten des
Köllnischen Platzes (Bereich Lange Brücke) wurden Weichen- und Schienenteile erneuert,
die Arbeiten in der Müggelheimer Straße gehören zur Grundinstandsetzung der
Straßenbahngleise auf dem Schlossplatz.“
Frage 6:
Wann ist mit dem Ende der genannten Baumaßnahmen und somit wieder mit einem ungehinderten
Verkehrsfluss zu rechnen?
Antwort zu 6:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Mit dem Erlöschen der verkehrsrechtlichen Anordnungen und dem Abschluss der
Restarbeiten werden voraussichtlich alle Baustellen bis zum 02.08.2020 beräumt und
Einschränkungen für den Individual- und Straßenbahnverkehr beseitigt sein. Die
Beendigung der Schattenbaumaßnahmen kann früher erfolgen.“
Berlin, den 04.08.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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Straßenverkehr: Berlin-Köpenick: Marode Brücken sorgen jeden Tag für Verkehrschaos, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-koepenick-marode-bruecken-sorgen-jeden-tag-fuer-verkehrschaos-li.90773

Der tägliche Stau in #Köpenick beschert dem Ortsteil jeden Morgen eine Hauptrolle im Verkehrsfunk. Der Grund für das Verkehrschaos: Seit Monaten sind die beiden #Brücken, die in die #Innenstadt führen und seit Jahren marode sind, wegen Bauarbeiten verengt.

Der Verkehrsfunk informiert jeden Morgen über dasselbe Chaos: Stau in Köpenick in Richtung der #Langen Brücke. Autofahrer müssten 30 Minuten mehr einplanen. Egal, ob sie in die Stadt fahren wollen oder in die andere Richtung. Seit Monaten geht das schon so, quälen sich Autos und Busse aus oder in Richtung #Müggelheim, #Wendenschloss und dem angrenzenden Landkreis Oder-Spree über die in jede Richtung einzige vorhandene Spur. Und auch der zweite Weg, der in die Innenstadt führt, ist derzeit noch ein Nadelöhr: Die #Allende-Brücke. Nur eine Hälfte des Viadukts ist derzeit für den Verkehr geöffnet. Selbst am Wochenende stehen die Autos dort Stoßstange an Stoßstange.

An diesem Mittwochvormittag ist die Situation an der Langen Brücke wie immer. Autofahrer müssen viel Geduld mitbringen, wenn sie sich in die einzige vorhandene Spur einfädeln. Nur dass diesmal ein Bagger auf der noch bis Dienstag für den Verkehr geöffneten südlichen #Behelfsbrücke Asphaltteile auf die Ladefläche eines Lasters schaufelt.

Entlastung für genervte Autofahrer, Radler und Fußgänger ist erst einmal nicht in Sicht. Denn für drei Wochen werde der Verkehr auf jeweils einer Spur …

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Bahnverkehr + Regionalverkehr: Entwicklung des Personen- und Güterverkehrs zwischen Köpenick und Erkner, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie viele #Personen- und #Güterzüge fahren täglich auf der Bahnstrecke zwischen den Bahnhöfen #Köpenick
und #Erkner in beide Richtungen? (Aufstellung nach Art [S-Bahn, Regionalbahn, Güterverkehr, Sonstige]
sowie nach Wochentagen und Wochenende erbeten.)
Antwort zu 1:
Hierzu teilt die DB AG mit:
„Beiliegend aufgeführt sind die Zugzahlen auf dem Streckenabschnitt Köpenick-Erkner für
die #S-Bahn und den #Fernbahnbereich als repräsentativer Durchschnittswert 1. Quartal
2020. Da dieser Bereich durch Baumaßnahmen geprägt (siehe Antwort unter Punkt 4) und
damit auch von Umleitungen oder Totalsperrungen betroffen ist, können die Zugzahlen
schwanken. Die Daten Schienenpersonenverkehr (SPV) beinhalten Regionalverkehr und
Fernverkehr.“
2
Frage 2:
Welche Maßnahmen werden oder wurden getroffen, um den #Lärmschutz auf der Strecke zwischen den
Bahnhöfen Köpenick und Erkner zu gewährleisten und zu verbessern? (Aufstellung nach Jahren erbeten.)
Antwort zu 2:
Hierzu teilt die DB AG mit:
„Im Projektabschnitt 17 – Köpenick (a) – Erkner (a) wurden in den Jahren 2017 – 2018
insgesamt 3,9 km Schallschutzwände (teilweise auch parallel verlaufende Außen- und
Mittelwände mit Höhen von 3 – 5 m) eingebaut.
Im Projektabschnitt 16 – Umbau Bahnhof Köpenick – sollen vorbehaltlich des
Planfeststellungsbeschlusses voraussichtlich Schallschutzwände mit einer Länge von ca.
4 km (teilweise auch parallel verlaufende Außen- und Mittelwände mit Höhen von 3 – 5 m)
errichtet werden. Eine Aufstellung für die kommenden Jahre ist derzeit noch nicht möglich
aufgrund offener Planrechtsverfahren.“
Frage 3:
Wann und mit welchem Ergebnis wurden Möglichkeiten geprüft, die Frequenz des Güterverkehrs auf
genannter Strecke zu reduzieren bzw. effizienter zu gestalten? (Aufstellung nach Jahren erbeten.)
Antwort zu 3:
Eine Effizienzsteigerung im Güterverkehr findet durch die Verlängerung von Güterzügen
statt, wodurch die Absolutzahl der Zugfahrten bei gleicher Leistung reduziert werden kann.
Durch das 740 m-Programm des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) sollen die
Überholgleise in deutschlandweit 72 Bahnhöfen auf eine Nutzlänge von 740 Metern
gebracht werden. Für die Strecke nach Frankfurt/Oder sind die Bahnhöfe Fangschleuse
und Berkenbrück enthalten.
Hierzu teilt die DB AG ergänzend mit:
„Der Abschnitt Köpenick-Erkner befindet sich gemäß EU Verordnung EU 913/2010 & EU
1316/2013 auf dem seit 2015 eingerichteten europäischen Schienengüterverkehrskorridor
Nr. 8 RFC North Sea-Baltic. Damit ist der Auftrag verbunden, attraktive Angebote für den
wachsenden internationalen Schienengüterverkehr zu unterbreiten. Das
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) prognostiziert 36 %
Wachstum für den internationalen Schienengüterverkehr (SGV) bis 2030, was sich auch in
der Bundesprognose 2030 für das deutsche Streckennetz wiederspiegelt. Die DB Netz AG
Ø Tag S-Bahn SPV SGV Sonstige Summe Fernbahn
Mo 290 89 39 5 133
Di 290 85 57 6 147
Mi 290 87 51 6 143
Do 290 85 56 4 144
Fr 290 85 59 8 152
Sa 240 86 52 5 142
So 240 82 47 3 132
Summe 1930 597 359 35 990
3
ist mit dem polnischen Eisenbahninfrastrukturunternehmen PKP PLK S.A. im ständigen
Austausch, um die Kapazitäten auf diesem Schienengüterverkehrskorridor
anforderungsgerecht zu erhöhen. Nicht zuletzt wird auch das EU-geförderte Programm
zum Aufbau des europäischen Zugsicherungssystems ETCS dazu beitragen. Gemäß der
Strategie „Mehr Verkehr auf die Schiene“ werden höhere Kapazitäten für den
Schienengüterverkehr auch auf diesem Korridor bereitgestellt werden und somit ein
wichtiger Beitrag für den Umweltschutz geleistet. Es kann nicht davon ausgegangen
werden, dass die Frequenz des Schienengüterverkehrs auf diesem Abschnitt reduziert
wird.“
Frage 4:
Welche Erkenntnisse hat der Senat im Hinblick auf die Entwicklung der Streckennutzung insbesondere im
Hinblick auf die Entwicklung des Regionalbahnhofes Köpenick in den kommenden fünf Jahren?
Antwort zu 4:
Im Regionalverkehr soll es mit Aufnahme des Netzes Elbe-Spree ab 2022 beim
Regionalexpress 1 (RE1) zusätzlich zu den zwei Zuggruppen, die aktuell auch schon
fahren, eine weitere Zuggruppe in der Hauptverkehrszeit geben. Damit ergibt sich ein
ungefährer 20-Minuten-Takt zwischen Berlin, Erkner und Frankfurt/Oder.
Der Umbau des Bahnhofs Köpenick erfolgt im Rahmen des Streckenausbauvorhabens
Berlin – Frankfurt/Oder mit der Errichtung eines zusätzlichen Regionalbahnsteigs im
Zeitraum 2022 – 2026. Der Umbau wird dabei in mehreren Baustufen erfolgen. Derzeit
erfolgen die Abstimmungen zur baubetrieblichen Einordnung der Baumaßnahmen und
damit einhergehenden temporären Einschränkungen für den Schienenverkehr. Sobald
abschließende Ergebnisse vorliegen, kann darüber informiert werden.
Die Inbetriebnahme des Regionalbahnhofs Köpenick ist laut aktueller Zeitplanung
voraussichtlich für Ende 2026 vorgesehen. Alle Züge des RE1 sollen dann am Bahnhof
Köpenick halten.
Frage 5:
Welche Regelungen bestehen im Hinblick auf die Geschwindigkeit von S-Bahnen, Regionalbahnen und des
Güterverkehrs zu bestimmten Tages- und Nachtzeiten auf genannter Strecke sowie auf die Durchfahrt durch
den Bahnhof Köpenick bzw. den Güterbahnhof Köpenick? (Aufstellung erbeten.)
Antwort zu 5:
Die DB AG teilt hierzu mit:
„Im Verzeichnis der örtlich zulässigen Geschwindigkeiten sind die zulässigen
Geschwindigkeiten für jede Strecke der DB Netz AG enthalten. Es erfolgt keine
Unterscheidung von S-Bahnen, Regionalbahnen und der Züge des Güterverkehrs zu
bestimmten Tages – und Nachtzeiten.
Die zulässige Streckengeschwindigkeit beträgt für die
• S-Bahnstrecke Berlin Ostbahn – Erkner = 100 km/h
• F-Bahnstrecke Berlin Ostbahnhof – Frankfurt/Oder = 120 km/h.
4
Diese Geschwindigkeiten beziehen sich auf die durchgehenden Hauptgleise der
genannten Strecken.
Bei Zugfahrten in andere Hauptgleise (Kreuzungs- und Überholgleise) auf der
Fernbahnstrecke werden auf Grund des Befahrens der Weichen im abzweigenden Strang
geringere Geschwindigkeiten (40 bzw. 60 km/h) gefahren.
Die Rangiergeschwindigkeit bei Rangierfahrten im Güterbahnhof Köpenick beträgt max.
25 km/h.“
Frage 6:
Wie alt ist der Gleiskörper auf genannter Strecke und wann ist mit einem Austausch bzw. einer
Modernisierung des Gleiskörpers in diesem Bereich zu rechnen?
Antwort zu 6:
Die DB AG teilt hierzu mit:
„Die Streckengleise im Bereich Köpenick der Fernbahnstrecke Berlin – Frankfurt/Oder sind
ca. 20 – 25 Jahre alt. Im Zuge der Ausbaumaßnahme der Fernbahnstrecke Berlin –
Frankfurt/Oder, Planungsabschnitt 16, wird der komplette Bahnhof Köpenick umgebaut.
Die Baumaßnahme wird im Zeitraum von 2022 – 2026 vorgenommen. Der Abschnitt
Köpenick (ausschließlich) – Erkner wurde bis 2018 erneuert.“
Frage 7:
Welche Pläne bestehen derzeit, die Schallschutzwand im Bereich Hirschgarten zu erweitern bzw. zu
verlängern?
Antwort zu 7:
Hierzu teilt die DB AG mit:
„Die Schallschutzwand südlich des Haltepunkts Hirschgarten wird von Friedrichshagen
über den Bahnhof Köpenick fortgeführt. Ausnahme bildet der nicht bebaute Bereich am
alten Güterbahnhof Köpenick. Hier besteht eine Lücke von ca. 700 m.“
Frage 8:
Welche weiteren Zugfrequenzen sind bei der S-Bahn, dem Regionalverkehr sowie beim Güterverkehr in den
kommenden fünf Jahren zu erwarten? (Aufstellung nach Jahren unter Nennung von prozentualer
Abnahme/Zunahme sowie in absoluten Zahlen erbeten.)
Antwort zu 8:
Beim S-Bahn-Verkehr gibt es bereits seit Dezember 2019 zusätzlich zur Stamm- und zur
Verstärkerzuggruppe nach Erkner bzw. Friedrichshagen eine zusätzliche ExpressZuggruppe, die in der Hauptverkehrszeit (HVZ) fährt. Damit fahren drei Züge pro Richtung
innerhalb von 20 Minuten, womit das geplante Angebot auf der S3 für die nächsten fünf
Jahre erreicht ist.
5
Die zeitliche Entwicklung ist in folgender Tabelle dargestellt:
S-Bahn (Züge/Stunde HVZ) Regionalverkehr (Züge/Stunde HVZ)
2020 18 (+0 %) 4 (+0 %)
2021 18 (+0 %) 4 (+0 %)
2022 18 (+0 %) 6 (+50 %)
2023 18 (+0 %) 6 (+0 %)
2024 18 (+0 %) 6 (+0 %)
2025 18 (+0 %) 6 (+0 %)
Hierzu teilt die DB AG ergänzend mit:
„Die in der beiliegenden Tabelle aufgeführten Daten beziehen sich auf die Quelle
Zugzahlen: Zielnetz BVWP 2030. Durch den BVWP werden keine Daten in
Jahresscheiben zur Verfügung gestellt.
Der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) wurde entsprechend den derzeit bekannten
Prämissen der -Ausschreibung Netz Elbe-Spree des Verkehrsverbunds BerlinBrandenburg (VBB) ergänzt. Veränderungen im Rahmen der konkreten Bestellung der
Verkehrsleistungen können nicht ausgeschlossen werden.
Im S-Bahn Verkehr sind derzeit keine Veränderungen bekannt.
Im SPFV können sich Veränderungen im Rahmen der Diskussion und Umsetzung zum
Deutschlandtakt ergeben, welche derzeit noch nicht quantifiziert werden können.
Die Güterverkehrszahlen beinhalten entsprechend der Bundesprognose 2030 die
Komponenten prognostizierte Güterzüge und sonstige Zugfahrten wie z.B. Lokleerfahrten.
Mit der aktuell geplanten Ansiedlung eines neuen Tesla-Werks in Fangschleuse ist mit
zusätzlichen Verkehren von und zum Werk zu rechnen, welche nicht in der Prognose 2030
und damit nicht in dieser Unterlage enthalten sind.“
Zuggattung Anzahl Züge Richtung
1/Tag
Anzahl Züge Richtung
2/Tag
SPFV 10 10
SPNV 46 46
SGV 40 42
Berlin, den 19.06.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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S-Bahn: Die Bahn erneuert Gleise – Einschränkungen im S-Bahnverkehr während der Berliner Sommerferien, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Die-Bahn-erneuert-Gleise-Einschraenkungen-im-S-Bahnverkehr-waehrend-der-Berliner-Sommerferien-5314128?contentId=1317080

Sperrung des Südrings ⋅ Einschränkungen auf der Strecke #Köpenick – Ostkreuz · #Taktänderungen und #Busersatzverkehr

Am 25. Juni beginnen die Sommerferien. Wenn viele Berliner und Brandenburger im Urlaub sind, nutzt die DB diese Zeit, um in die Infrastruktur zu verbessern. Daher wird in den kommenden Wochen intensiv gebaut, was sich auch auf den S-Bahnverkehr auswirkt. Die einzelnen Maßnahmen im Überblick:

Von Donnerstag, 25. Juni, 4 Uhr bis Freitag, 27. Juli, 1.30 Uhr werden die Gleise auf dem Südring erneuert. Der Streckenabschnitt #Baumschulenweg #Neukölln ist bis zum 4. September gesperrt.

Kein S-Bahnverkehr vom 25. Juni bis 27. Juli 2020 auf den Streckenabschnitten #Treptower Park – #Sonnenallee – Neukölln – #Tempelhof und Baumschulenweg – #Köllnische Heide – Neukölln – Tempelhof
Betroffene Linien: #S41, #S42, #S45, #S46, #S47

Stattdessen Ersatzverkehr mit Bussen, mit folgenden Bushaltestellen:

  • S41/S42: Elsenstraße/Treptower Park – Sonnenallee/Saalestraße – Neukölln – Hermannstraße/Silbersteinstraße – Tempelhof
  • S45, S46, S47:  Plänterwald – Dammweg/Sonnenallee (Halt für Köllnische Heide) – Sonnenallee/Saalestraße (Zusatzhalt) – Neukölln – Hermannstraße/Silbersteinstraße – Tempelhof

Achtung: In Treptower Park, Köllnische Heide und Hermannstraße halten die Busse des Ersatzverkehrs nicht direkt am S-Bahnhof. Wir empfehlen die weiträumige Umfahrung ab Ostkreuz über die Stadtbahn und mit der Nordsüd-S-Bahn sowie mit den U-Bahn Linien U6, U7 oder U8.

Kein S-Bahnverkehr vom 27. Juli bis 4. September 2020 im Streckenabschnitt Baumschulenweg – Neukölln.
Betroffene Linien: S45, S46, S47

Zur lokalen Anbindung der S-Bahnstation Köllnische Heide fährt ein Busersatzverkehr auf der Strecke Plänterwald – Köllnische Heide – Sonnenallee.

Wir empfehlen das Umfahren der Baustelle über Treptower Park (mit Umstieg und Bahnsteigwechsel).

Weitere Informationen und eine genaue Erläuterung zu den Sperrungen auf dem Südring gibt´s auf dem S-Bahn-YouTube-Kanal.

Von Donnerstag, 25. Juni, 4 Uhr, bis Montag, 13. Juli, 1.30 Uhr, werden Gleise in #Rummelsburg erneuert und eine Lärmschutzwand in #Karlshorst errichtet. Von Montag, den 22. Juni bis Donnerstag den 23. Juli, wird der Bahnsteig am S-Bahnhof Karlshorst erneuert und das Bahnsteigdach montiert.

 

Sperrung im Streckenabschnitt #Wuhlheide – Karlshorst – Rummelsburg

Betroffene Linie: #S3

Kein S-Bahnverkehr zwischen Wuhlheide – Rummelsburg.

Ein Busersatzverkehr fährt auf der Strecke Köpenick – Karlshorst – Tierpark – Betriebsbahnhof Rummelsburg (Michiganseestraße) – Rummelsburg – Ostkreuz

Im Zeitraum zwischen Montag, den 13. Juli bis Donnerstag, den 23. Juli wird der S-Bahnverkehr ab Karlshorst eingleisig wieder aufgenommen.

Achtung: Bitte beachten Sie den Ort der Haltestellen des Busersatzverkehrs und die Abfahrtszeiten. Mehr Infos auch auf YouTube.

Detaillierte Informationen, auch zum Ersatzverkehr, zu Fahrplan- und Gleisänderungen erhalten Fahrgäste im Internet unter sbahn.berlin und auf Twitter.
Fragen beantwortet gerne der S-Bahn-Kundenservice unter (030) 29743333.

Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung.

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S-Bahn: Bauarbeiten Drei Wochen nur S-Bahn zwischen Erkner und Berlin, aus MOZ

https://www.moz.de/landkreise/oder-spree/erkner/artikel5/dg/0/1/1794960/

Auf längere Fahrzeiten mit der Bahn müssen sich Berlin-Fahrer vom Wochenende an einstellen. Ab heute, 22 Uhr bis zum 24. April fällt zwischen #Erkner und #Berlin-Ostkreuz der #Regionalexpress der Linie 1 aus. In dieser Zeit will die Bahn das #elektronische #Stellwerk #Köpenick ans Netz nehmen. Als Ersatz wird die #S-Bahn empfohlen, Anstelle des Eurocity von Berlin nach Warschau sollten ursprünglich Busse zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) fahren. Die Bahn hat ihren internationalen Reiseverkehr wegen der Covid-19-Pandemie aber mittlerweile fast eingestellt.
Das neue Stellwerk in Köpenick ist der Bahn zufolge weniger wartungsintensiv …

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Straßenbahn: Schienenersatzverkehr in Köpenick, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Welche konkreten Baumaßnahmen begründen die aktuellen Sperrungen in der #Bahnhofstraße in Berlin #Köpenick und bis wann werden diese andauern? (Im Falle verschiedener Baumaßnahmen bzw.
Bauabschnitte: Aufstellung nach Dauer der Baumaßnahmen bzw. Bauabschnitte erbeten.)
Antwort zu1:
In der Köpenicker Bahnhofstraße erneuern die Berliner Verkehrsbetriebe die #Gleise sowie
die #Fahrleitungen zwischen Seelenbinderstraße und Lindenstraße. Gleichzeitig werden in
diesem Bereich barrierefreie Haltestellen errichtet.
Frage 2:
Welche #Haltestellen des #ÖPNV sind von diesen Sperrungen (siehe Frage 1) betroffen, welche Linien werden
durch einen Schienenersatzverkehr überbrückt und welche Linien bzw. Haltestellen werden für die Dauer der
Baumaßnahmen ausgesetzt? (Aufstellung nach Dauer der Einschränkungen erbeten.)
Frage 3:
Welche weiteren Baumaßnahmen in der Bahnhofstraße und im direkten Umfeld knüpfen an die unter Frage 1
genannten Baumaßnahmen an, ab wann ist diesbezüglich mit weiteren Sperrungen zu rechnen und mit
welchen Einschränkungen des ÖPNV wird dies einhergehen? (Aufstellung der betroffenen Tram- und
Buslinien sowie der jeweiligen Dauer der Einschränkungen erbeten.)
2
Frage 4:
Welche konkreten Ziele verfolgen die andauernden und geplanten Baumaßnahmen in der Bahnhofstraße und
im näheren Umfeld bzw. was waren im Einzelnen die Anlässe zur Durchführung der Baumaßnahmen?
Antwort zu 2 bis 4:
Die Informationen können der anliegenden Anwohnerinformation (Anlage) Baumaßnahme
Bahnhofstraße zwischen Seelenbinderstraße und Lindenstraße entnommen werden.
Frage 5:
Welche konkreten Baumaßnahmen begründen die aktuellen Sperrungen in der Wendenschloßstraße in BerlinKöpenick und bis wann werden diese andauern? (Im Falle verschiedener Baumaßnahmen bzw.
Bauabschnitte: Aufstellung nach Dauer der Baumaßnahmen, bzw. Bauabschnitte erbeten.)
Antwort zu 5:
Die seit April letzten Jahres laufenden Bauarbeiten der Berliner Wasserbetriebe in der
Wendenschloßstraße von Lienhardweg bis Gleisschleife werden voraussichtlich bis Ende
April 2020 andauern. Im Anschluss wird die BVG Straßenbahngleisbau umsetzen.
Geplantes Bauende ist dabei voraussichtlich Ende Juli 2020.
Frage 6:
Welche Haltestellen der Linie 62 und welche weiteren Linien sind von diesen Sperrungen (siehe Frage 5)
betroffen, welche Haltestellen werden für die Dauer der Baumaßnahmen mittels eines
Schienenersatzverkehrs überbrückt und welche Haltestellen werden ausgesetzt? (Aufstellung nach der Dauer
der Einschränkungen erbeten.)
Antwort zu 6:
Aktuell sind die Haltestellen Lienhardweg, Müggelbergallee und Wendenschloß gesperrt
und werden durch Schienenersatzverkehr per Bus angefahren.
Frage 7:
Welche weiteren Baumaßnahmen in der Wendenschloßstraße und im direkten Umfeld knüpfen an die unter
Frage 5 genannten Baumaßnahmen an, ab wann ist diesbezüglich mit weiteren Sperrungen zu rechnen und
mit welchen Einschränkungen des ÖPNV wird dies einhergehen? (Aufstellung der betroffenen Bahn-, Tramund Buslinien sowie der jeweiligen Dauer der Einschränkungen erbeten.)
Frage 8:
Welche konkreten Ziele verfolgen die andauernden und geplanten Baumaßnahmen in der
Wendenschloßstraße und im näheren Umfeld bzw. was waren im Einzelnen die Anlässe zur Durchführung der
Baumaßnahmen?
Frage 9:
Welche Baumaßnahmen sind in den kommenden fünf Jahren entlang der Tramlinie 62 durch wen geplant und
wie werden diese Baumaßnahmen den Betriebsablauf der Tramlinie 62 voraussichtlich beeinträchtigen?
(Aufstellung für die Jahre 2020 bis 2025 erbeten.)
3
Antworten zu 7 bis 9:
Ab 2021 werden zwischen Mayschweg und Pritstabelstraße sechs weitere StraßenbahnHaltestellen barrierefrei ausgebaut. Bei dieser Gelegenheit werden auch die Gleise
zwischen Charlotten- und Pritstabelstraße grundhaft erneuert. Im Vorlauf dazu werden die
Berliner Wasserbetriebe an zwei Örtlichkeiten ihre Trinkwasserhauptleitung erneuern und
punktuell ihre Kanäle reparieren.
Die derzeit nur abmarkierten Gleise sollen zwischen Müggelheimer Straße und
Dorotheenstraße auch aufgrund der Berliner Lärmminderungsplanung zu Rasengleisen
werden. Dafür ist ein Planfeststellungsverfahren erforderlich, das noch nicht eröffnet wurde.
Die BVG rechnet mit einer baulichen Umsetzung ab 2025.
Berlin, den 25.03.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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