Die Deutsche Bahn (DB) hat einen wichtigen Meilenstein für die ab 1. August 2025 geplante #Generalsanierung der Strecke #Hamburg–Berlin erreicht. Nach einem europaweiten #Ausschreibungsverfahren sind jetzt die ersten Bauaufträge für das neunmonatige Großprojekt vergeben. Den Zuschlag erhielten die Unternehmen #SPITZKE SE, Leonhard #Weiss GmbH und Co. KG, #STRABAG SE sowie die Konzerntochter DB #Bahnbau Gruppe. Die DB setzt damit im kommenden Jahr die Generalsanierung des hochbelasteten Schienennetzes wie geplant fort. Die Strecke zwischen den beiden größten deutschen #Metropolen ist 278 Kilometer lang und gilt als eine der wichtigsten #Städte-Direktverbindungen. Etwa 30.000 Reisende pro Tag sind hier unterwegs.
Angesichts der täglichen #Ausfälle und #Verspätungen bei #Bussen und #Bahnen der #BVG und der damit verbundenen Probleme für viele Fahrgäste, stehen die Fachleute der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt im steten engen Austausch mit der BVG. Trotz erfolgter Ausschreibung und Vergabe für neue #Fahrzeuge, gibt es von Seiten der Hersteller noch keine verbindlichen #Lieferpläne. Da davon ausgegangen werden muss, dass neue Fahrzeuge erst im kommenden Jahr in den Dienst gestellt werden, ist der Auftrag an die Führung des Unternehmens möglichst schnell nachhaltige #Stabilität in das Angebot der BVG zu bringen.
Wie angekündigt wird die BVG zum Ende der Sommerferien #fahrzeugbedingt die #Fahrpläne weniger #U-Bahnlinien vorübergehend anpassen. Dabei werden am heutigen Angebot der #U-Bahnleistung keine Abstriche gemacht. Für die Fahrgäste werden die Justierungen an #Fahrzeuglänge und #Takten eine positive Auswirkung haben: Die Bahnen kommen wieder #verlässlicher und #planbarer. Hintergrund der not-wendigen Maßnahmen ist die bekannt angespannte Situation der #Fahrzeugflotte. “Mit den Justierungen im U-Bahn-Betrieb werden wir für unsere Fahrgäste wieder zuverlässiger. Dabei halten wir das aktuelle Angebot und machen es stabiler bis die neuen Fahrzeuge da sind”, sagt Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der BVG.
Wie bewerten SenMVKU und BVG den aktuellen #Takt, die #Stabilität des Fahrplans und den #Fahrzeugeinsatz auf der #U3? Bitte konkrete Daten und Bewertungskriterien angeben.
Antwort zu 1:
Das von der BVG erbrachte Verkehrsangebot entspricht nicht den Leistungspflichten und Qualitätsvorgaben des Verkehrsvertrags hinsichtlich #Zuverlässigkeit, #Pünktlichkeit und #Kapazität. Es wird hierzu auf die Beantwortung der Schriftlichen Anfrage Nr. 19/ 19433 verwiesen.
Als einer der ersten Flughäfen weltweit und als erster in Deutschland hat die #Flughafen Berlin Brandenburg GmbH seit heute ein intelligentes, innovatives System in Betrieb, um die Abfertigungsprozesse auf dem #Vorfeld des #BER zu optimieren. Das System Digital #Turnaround kann mit Live-Kameras und einer selbstlernenden, KI-basierten Software die #Abfertigung von Flugzeugen in #Echtzeit analysieren. Bei Verzögerungen oder Abweichungen gibt das System Empfehlungen an die operativen Entscheider im Airport Control Center (#ACC). #Prozesspartner können so direkt reagieren, umsteuern und die #Flugzeuge effizienter abfertigen, um die #Pünktlichkeit und #Effizienz am BER weiter zu steigern. Dadurch können die #Arbeitsschritte am #Flugzeug optimiert werden, was zu einer höheren #Stabilität im #Flugplan und einer gesteigerten Pünktlichkeit führt.
Frage 1: Vom 10.10.2022 bis 21.10.2022 soll voraussichtlich die #Bahnsteigüberdachung am #S-Bahnhof #Springpfuhl#entfernt werden. Hintergrund der Maßnahme ist die #Stabilität des #Bahnsteigdachs, die bei ungünstigen Witterungsverhältnissen nicht mehr gewährleistet sei. Welche Maßnahmen werden in diesem Zusammenhang seitens der Bahn getroffen? Frage 2: Wird das Bahnsteigdach vollständig oder nur teilweise entfernt? Frage 3: Welche Auswirkungen wird die Entfernung des Dachs auf den Betrieb am Bahnhof haben? Wann werden die Arbeiten konkret stattfinden? Frage 4: Welche temporären Lösungen für den Wetterschutz der Fahrgäste werden umgesetzt?
Niederfinow. Landpartie, das klingt nach Radtour, Wanderung oder Picknick auf der Wiese. Aber ist ein Industriedenkmal ein empfehlenswertes Ausflugsziel? Beim #Schiffshebewerk#Niederfinow ist das unbedingt der Fall. Das Bauwerk ist eines der faszinierendsten in Brandenburg, es lohnt sich, seine #Konstruktion und #Funktionsweise eingehend zu erkunden. Und seinen künftigen #Nachfolger kann man auch anschauen, bisher allerdings nur von außen.
Mehr Kapazitäten für die Züge • Über 200 Millionen Euro investiert
Ein #Nadelöhr im Berliner #Schienennetz ist Geschichte: Die Deutsche Bahn (DB) nimmt heute das neu gebaute zweite #Fernbahngleis am #Karower Kreuz in Betrieb. Damit gewinnt die einzige #Zulaufstrecke von und nach Norden der Stadt nun deutlich an #Stabilität – das bringt auch mehr #Pünktlichkeit. Für den Ausbau und die Modernisierung der Infrastruktur investierten Bund, das Land Berlin und die DB rund 200 Millionen Euro. Reisende in etwa 120 Zügen am Tag profitieren davon. Über das Karower Kreuz fahren die Urlaubszüge Richtung Ostsee (#RE5 und #RE3 nach Stralsund, IC-Linie #17 Dresden–Berlin–Rostock) genauso wie die Pendlerzüge nach #Polen (RB/RE55) sowie viele #Güterzüge, etwa aus der Raffinerie in #Schwedt.
Frage 1:
Ich bitte um eine detaillierte, schriftliche Auflistung der ausgefallenen Züge auf dem Abschnitt #Theodor-HeussPlatz – #Ruhleben im Zeitraum 1. – 31. Januar (bitte beide Fahrtrichtungen)?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Im Januar 2020 fielen im Bereich Theodor-Heuss-Platz – #Olympiastadion – Ruhleben in
beiden Fahrtrichtungen 0,58 % der Fahrten der #U2 aus.“
Frage 2:
Ich bitte um Angabe, in welchem Maße sie vom veröffentlichten Fahrplan (Theo-Ruhleben) im Monat Januar
abgewichen sind (in Prozent)?
Antwort zu 2:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Im Monat Januar 2020 konnten wir im Abschnitt Theodor-Heuss-Platz bis Ruhleben im
Mittel 0,58 % der fahrplanmäßig angedachten Fahrten nicht anbieten.“
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Frage 3:
Ich bitte um Einschätzung, welche Auswirkungen ein unregelmäßiger Verkehr der U-Bahnlinie 2 nach
Auffassung der BVG auf die vorhandenen und auf die perspektivisch interessierten Inhaber und Inhaberinnen
von Fahrkarten haben, die die Strecke zwischen Ruhleben und Theodor-Heuss-Platz nutzen wollen?
Antwort zu 3:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die BVG ist im Sinne ihrer Kunden selbstverständlich an einem netzweit stabilen und
zuverlässigen Verkehrsangebot interessiert und bündelte alle Kräfte, um das
Fahrplanangebot in der wachsenden Stadt Berlin auszubauen und umzusetzen.“
Frage 4:
Welche Maßnahmen ergreift die BVG, um die Situation deutlich zu verbessern und bis wann eine mehr oder
weniger lückenlose Einhaltung des Fahrplans gewährleistet werden kann?
Antwort zu 4:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Durch unvorhersehbare Vorfälle kann es immer zu Abweichungen im Fahrplan kommen.
Hierzu zählen bspw. Türschäden durch aufgehaltene Türen, welche dazu führen, dass die
Züge häufig entleert und der Werkstatt zugeführt werden müssen. Des Weiteren führen
Vandalismusvorfälle, insbesondere Farbschmierereien, zu Fahrzeugausfällen. Als
personelle Maßnahme gegen Vandalismus wurde eine Sondereinheit aufgestellt.“
Frage 5:
Welche Bedeutung hat dabei die Tatsache, dass die #Buslinie#104 mit Endhaltestelle #Brixplatz ebenfalls
unregelmäßig verkehrt und inwieweit hat sich die Situation seit November 2019 (siehe Schriftliche Anfrage
18/21708) verändert?
Antwort zu 5:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Seit 06.01.2020 fährt die BVG in Neukölln eine #Umleitung mit der Linie 104 über die #Flughafenstraße. Dies trägt erheblich zur #Stabilität dieser Linie bei. Dispositive Maßnahmen,
die zu Ausfällen führen, sind aktuell selten. Vom 01.11.2019 bis heute wurden insgesamt
nur 20 Ausfälle registriert, davon nur fünf auf dem Abschnitt zwischen Theodor-Heuss-Platz
und Brixplatz.“
Berlin, den 03.03.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz