U-Bahn: Wer baut die neuen Berliner U-Bahnen? Diese vier Firmen stehen zur Auswahl, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/wer-baut-die-neuen-berliner-u-bahnen–diese-vier-firmen-stehen-zur-auswahl-32205106

Es soll der größte #Einkauf von #U-Bahnen werden, den es jemals in Deutschland gegeben hat. Mit der Bestellung von bis zu #1500 Wagen wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ihre betagte Flotte verjüngen und dafür sorgen, dass #Fahrzeugmangel der Vergangenheit angehört. Nun wurde beim #Vergabeverfahren, das vor mehr als zwei Jahren begonnen hat, eine wichtige Etappe abgeschlossen. Wie jetzt bekannt wurde, liegen dem Landesunternehmen inzwischen alle Angebote der potenziellen Lieferanten vor. Nach Informationen der Berliner Zeitung wurde am Donnerstag die letzte Offerte eingereicht – knapp eine Woche nach dem ursprünglichen Einsendeschluss. Die übrigen Bewerber hatten der Verlängerung zugestimmt.
In den vergangenen Tagen hatte es Zweifel gegeben, ob die Zeit noch reicht, damit sich der #BVG-Aufsichtsrat während seiner regulären Sitzung am 3. April mit der Auftragsvergabe befassen kann. „Es wird knapp“, hieß es in Kreisen der #Bahnindustrie. Schließlich müssten die umfangreichen Angebote, die in den vergangenen Wochen auf Wunsch der BVG ergänzt wurden, ausgewertet werden. „Es sieht so aus, dass es beim 3. April bleibt“, war dagegen aus dem BVG-Umfeld …

U-Bahn: U55 pausiert Wegen nötiger Wartungsarbeiten an den Zügen der U55 muss die kurze Linie zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor zeitweise eingestellt werden. aus BVG

Wegen nötiger Wartungsarbeiten an den #Zügen der #U55 muss die kurze Linie zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor zeitweise eingestellt werden. Weil die provisorische #Werkstatt im U55-Tunnel derzeit durch die Bauarbeiten zum #Lückenschluss der U5 belegt ist, können diese Arbeiten nicht vor der kommenden Woche stattfinden.

Die U55 pausiert daher voraussichtlich bis zum 15. März. Fahrgäste können den Abschnitt mit der #S-Bahn umfahren oder auf die Buslinie #TXL umsteigen.

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BVG-Pressestelle

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U-Bahn + Bahnindustrie: Neue U-Bahnen lassen doch länger auf sich warten Senat und BVG wollen 1500 neue Wagen bestellen. Doch die Hersteller brauchen mehr Zeit für ihre Angebote., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article216560593/Neue-U-Bahnen-lassen-doch-laenger-auf-sich-warten.html

Der seit Monaten erhoffte #Großauftrag zur #Bestellung dringend benötigter neuer #U-Bahnwagen für Berlin lässt weiter auf sich warten. Eigentlich sollten die Bewerber um den Großauftrag am gestrigen Freitag ihre verbindlichen Angebote abgeben. Doch wie die Berliner Morgenpost aus BVG-Kreisen erfuhr, ist der Abgabetermin erneut verschoben worden.

Ursprünglich sollten die Angebote schon Ende des vorigen Jahres abgegeben werden. Doch wegen der vielen Rückfragen der #Hersteller musste bereits dieser Termin verschoben werden. Mit der neuerlichen Fristverlängerung wird es jedoch immer unwahrscheinlicher, dass der #Aufsichtsrat der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wie geplant Anfang April die #Fahrzeugbestellung, die mit einem Finanzvolumen von vier Milliarden Euro als größte in der BVG-Geschichte gilt, beschließen kann. Davon hängt wiederum ab, ob die ersten neuen Züge wie von Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) angekündigt, tatsächlich schon 2021 das U-Bahnangebot verbessern können.

#Fahrgastverband sprach von „#U-Bahn-Krise“
Vor allem in der zweiten Jahreshälfte 2018 hatten sich bei der Berliner U-Bahn Zugausfälle und Verspätungen gehäuft. Angesichts der Vielzahl von Einschränkungen sprach der Berliner Fahrgastverband #Igeb bereits von einer …

Bus: Länger unter Strom Die BVG geht in die nächste Phase der Elektrobusbeschaffung und bestellt erstmals vollelektrisch angetriebene Gelenkbusse., aus BVG

Die BVG geht in die nächste Phase der #Elektrobusbeschaffung und bestellt erstmals #vollelektrisch angetriebene #Gelenkbusse. Mitte Februar hatte der Aufsichtsrat der BVG die Auftragsvergabe bestätigt. Nachdem die Einspruchsfrist abgelaufen ist, konnte nun der Zuschlag erteilt werden.

Ab dem Frühjahr 2020 wird der polnische Hersteller #Solaris 15 E-Gelenkbusse an die BVG liefern. Die neuen Fahrzeuge werden erstmals per #Pantograf an den Endhaltestellen #geladen. Die dazu benötigten #Schnellladesäulen liefert die Firma #Siemens. Fahrzeuge und Infrastruktur werden im Rahmen des #Forschungs- und Entwicklungsprojektes „#E-MetroBus“ beschafft. Das Projekt hat das Ziel, das #Gelegenheitsladen unter den Bedingungen des hochfrequenten Berliner Linienbusverkehrs zu erproben.

Das Auftragsvolumen beläuft sich insgesamt auf rund 14 Millionen Euro. Das Projekt „E-MetroBus“ wird im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität mit insgesamt 5,6 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird von der NOW (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie) koordiniert.

Solaris erhielt den Zuschlag für den Fahrzeugtyp Urbino 18 electric. Genau wie die Fahrzeuge der bisherigen Gelenkbus-Flotte, sind die Neuzugänge 18 Meter lang und bieten Platz für 99 Fahrgäste. Die Elektro-Schlenkis werden auf dem Betriebshof Indira-Gandhi-Straße beheimatet sein und sollen auf der Linie 200 eingesetzt werden.

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Flughäfen + Museum: Rosinenbomber bleibt endgültig am Boden 2010 musste das Oldtimer-Flugzeug in Schönefeld notlanden., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article216504979/Rosinenbomber-bleibt-endgueltig-am-Boden.html

2010 musste das #Oldtimer-Flugzeug in Schönefeld #notlanden. Der Verein, der sich um Wiedereinsatz bemühte, stellt das Projekt ein.
Berlin. Der „#Rosinenbomber“ ist eines der Wahrzeichen von Berlin. Doch auf absehbare Zeit wird zumindest keine #DC 3, mit der der Westteil der Stadt während der Blockade 1948/49 aus der Luft versorgt wurde, am Berliner Himmel mehr zu sehen sein. Die einzige in Deutschland zugelassene DC 3 werde nicht für den Passagiertransport wieder aufgebaut, teilte der Vorstand des #Fördervereins #Rosinenbomber e.V. am Freitag mit. Als Grund werden unkalkulierbare Kosten sowie die Kündigung des Hangars in Schönefeld genannt. „Wir haben diese Entscheidung schweren Herzens getroffen“, sagte Frank Hellberg, Vorsitzender des Vereins.

DC 3 musste im Juni 2010 notlanden
Das für Rundflüge eingesetzte Oldtimer-Flugzeug hatte im Juni 2010 in Schönefeld notlanden müssen. An Bord der von der Air Service Berlin betriebenen Maschine befanden sich damals 25 Passagiere – sieben von ihnen wurden bei der Notlandung leicht verletzt. Kurz darauf gründete sich ein Förderverein, um Geld für die Reparatur der stark beschädigten Maschinen zu sammeln und deren Zulassung für den Passagiereinsatz zu organisieren. Die Geschichte der Luftbrücke müsse wieder für alle Berliner und ihre Gäste weiter erlebbar sein, so das …

Schiffsverkehr: SolarCircleLine: Solarschiffe für Berlin Durch Berlin sollen Touristen bald auf mit Solarstrom angetriebenen Schiffe fahren., aus Handelsblatt

https://edison.handelsblatt.com/ertraeumen/solarcircleline-solarschiffe-fuer-berlin/23982272.html

Die Energie für die Spree-Touren kommt von Panels auf dem Dach der Boote.
Nikolaiviertel, Museumsinsel, Schloss Bellevue – langsam tuckert das #Schiff auf der #Spree entlang. Rechts und links stehen die Prachtbauten von Berlin. Sightseeing von seiner schönen Seite, die allerdings wenig ökologisch ist. Denn die Schiffe fahren seit eh und je mit #Diesel durch das Herz Berlins.

Die Luft in der Bundeshauptstadt ist schlecht. Wie in vielen Großstädten überschreiten die Stickoxide regelmäßig die Grenzwerte. Während auf der Straße die Diesel-Debatte auf Hochtouren läuft, wurde die #Schifffahrt lange Zeit nicht angetastet. Etwa 150 #Ausflugsdampfer fahren auf den Flüssen und Seen im Großraum Berlin. Abgasfilter setzen nur die wenigsten Reedereien ein. Doch seit einiger Zeit wird der Druck größer, auch die Schifffahrt umweltfreundlicher zu gestalten.

Ein Wandel, über den sich Louise #Ahrens, COO von #SolarWaterWorld, freut. „Jetzt ist unsere Zeit gekommen“, sagt sie. Mit ihrem Berliner Unternehmen ist sie seit 20 Jahren auf #Solarschifffahrt spezialisiert und hat sich zum Ziel gesetzt, zum führenden Anbieter von CO2-freien #Serienbooten und Fahrgastschiffen zu werden und damit auf dem Wasser ökologische Strukturen zu schaffen. „Dafür wurden wir seit zehn Jahren belächelt“, erzählt Ahrens. „Jetzt werden wir …

Bahnindustrie + Museum: Berlin in historischen Aufnahmen Die schnellste Lok der Welt kam aus Berlin, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/berlin-in-historischen-aufnahmen-die-schnellste-lok-der-welt-kam-aus-berlin-31987674

Man ahnt es schon: Dieses dampfende Monster ist nicht irgendeine #Lokomotive. Wir sehen ein Exemplar jener Dampfloks aus den Berliner #Borsigwerken, die zu ihrer Zeit die schnellsten der Welt waren.

Mit der Maschine setzte das Berliner Unternehmen eine Tradition fort, die Werkgründer August #Borsig begonnen hatte: Die erste eigene Lokomotive mit dem Namen „Borsig“ und der Fabriknummer 1 baute das Werk 1840. Borsig ließ die Lokomotive am 21. Juli zu einer Wettfahrt von Berlin nach Jüterbog gegen eine britische #Stephenson-Lok antreten. Die „Borsig“ gewann das Rennen mit zehn Minuten Vorsprung.

Die hier zu sehende Lokomotive gehörte zur legendären #05-Baureihe. Im Jahr 1935 verließen zwei Exemplare das Tegeler Werk, am 8. März und am 17. Mai. Sie wurden an die Deutsche #Reichsbahn übergeben, die die Maschinen bestellt hatte, um den #Schnellzugbetrieb für Passagiere auszubauen. Ein drittes, leicht modifiziertes Modell folgte zwei Jahre später.
Borsig-Lok: Auffällig in #Weinrot

U-Bahn + Straßembahn: Zank um Bau neuer U-Bahn- und Straßenbahn-Linien Die Berliner Koalition diskutiert, ob U-Bahn- oder Tramlinien bevorzugt ausgebaut werden sollen., aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlins-neuer-nahverkehrsplan-zank-um-bau-neuer-u-bahn-und-strassenbahn-linien/23984210.html

Den #Nahverkehrsplan will sie trotzdem zügig beschließen.
Zwei Stunden saßen die Koalitionäre am Mittwoch zusammen und diskutierten über Verkehrspolitik. Die Stimmung wurde von Teilnehmern als „mies“, „durchschnittlich“ und „sachorientiert“ beschrieben. Klar ist, dass der Nahverkehrsplan im Konsens zeitnah verabschiedet werden soll. Ob der Senat ihn schon am kommenden Dienstag beschließen wird, ist aber offen.

Der finanzielle Rahmen für den Nahverkehrsplan ist unstrittig: Bis 2035 soll wie berichtet die Summe von 28 Milliarden Euro ausgegeben werden, um den ÖPNV mit #Bahnen, #Bussen und #Tram zu modernisieren und Netze auszubauen. Trotzdem schwelt der Konflikt zwischen den Koalitionären kräftig weiter, wie die priorisiert von Verkehrsvorhaben …

Bus: Gasbusse vs. Elektrobusse vs. Dieselbusse aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Gibt es bereits eine vorhandene Infrastruktur, die die BVG für die #Betankung von #Gasbussen nutzen könnte?
Wenn nicht, mit welchen Investitionskosten wäre der #Tankstellenbau für die BVG verbunden?
Antwort zu 1:
Hierzu berichtet die BVG:
„Es gibt keine vorhandene Infrastruktur, die für den Busbetrieb genutzt werden kann.
Die BVG hat im Zuge einer Markterkundung 2017 die Errichtung einer #Erdgas- (#CNG)
Tankstelle durch einen externen Anbieter untersucht. Bei einer Kostenabrechnung über
den kg-Preis würde der Aufbau einer CNG-Tankstelle zu erheblichen Mehrkosten im
Vergleich zum Dieselbetrieb führen. Zudem würde der Bau drei Jahre in Anspruch
nehmen.“
Frage 2:
Wer müsste die Kosten der neuen Infrastruktur tragen?
Antwort zu 2:
Hierzu berichtet die BVG:
„Es gibt keine Vereinbarung zu Kosten für Gasbusinfrastruktur zwischen der BVG und
dem Land Berlin.“
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Frage 3:
Mit welchen Mehrkosten ist bei den betrachteten Alternativen (#Gas, #Batterie-Overnight, #Batterie-Opportunity)
im Vergleich zu #Diesel zu rechnen unter Berücksichtigung aller Kosten (Fahrzeugbeschaffung, -betrieb, –
wartung; Infrastruktur und externe Umweltkosten)?
Antwort zu 3:
Hierzu berichtet die BVG:
„Elektrobusse kosten derzeit im Vergleich zu Dieselbussen das Doppelte. Zu den
Betriebskosten können keine fundierten Aussagen getroffen werden, weil noch keine
Erfahrungen mit den neuen E-Fahrzeugen vorliegen. Es ist aber davon auszugehen, dass
die Energiekosten und Wartungskosten von Elektrobussen wegen fehlender mechanischer
Verschleißteile niedriger ausfallen.“
Mit Einführung der Euro-6-Norm ist der Dieselbus genauso sauber wie ein CNG-Bus. In
der folgenden, von der BVG übermittelten Tabelle sind die Daten zur Emission von CO2,
NOx und Kraftstoffverbrauch zusammengestellt. Berücksichtigt werden muss, dass hier für
CNG-Busse nur Literaturwerte zur Verfügung stehen. Die Erfahrung mit Messungen im
Berliner Straßenverkehr hat gezeigt, dass hier die Fahrbedingungen oft besonders
anspruchsvoll sind, so dass in Berlin gemessene Werte oft etwas höher liegen als aus der
Literatur entnommene Werte. Die CO2-Bilanz bei CNG-bussen lässt sich durch
Verwendung von Biomethan verbessern. Derzeit beträgt der Anteil von Biogas im
Erdgasnetz allerdings nur 1 % (Bundesnetzagentur: Monitoring-Bericht 2018). Dagegen
erreichte der Anteil regenerativ erzeugten Stroms im Jahr 2017 circa 36 % der Netto-
Stromerzeugung (Bundesnetzagentur: Monitoring-Bericht 2018).
Tabelle 1: Vergleich der Emissionen und des Kraftstoffverbrauchs für Diesel- und CNG-Busse des
Abgasstandards Euro 6
Neue Euro 6-Busse
(Neufahrzeuge EvoBus)
12 Meter Diesel
Straßenmessung Berlin
Euro 6
12 Meter CNG (Erdgas)
Literaturwert
CO2 1400 g/km 1400 bis 1800 g/km
NOx 0,31 g/km 0,25 – 0,4 g/km
Kraftstoffverbrauch ca. 45 Liter pro 100 km
ca. 55 kg pro 100 km =
71 Liter pro 100 km
(energetisches Dieseläquivalent)
Frage 4:
Im Jahr 2017 erfolgte bei der BVG ein Vergleichstest zwischen Erdgas- und Dieselbussen. Unter welche
Bedingungen wurden welche Parameter der jeweiligen Busse aufgenommen und analysiert? Liegt ein
Ergebnisprotokoll für den Vergleich vor? Wenn ja, wo ist dieses einsehbar?
Antwort zu 4:
Hierzu berichtet die BVG:
„Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde der Kraftstoffverbrauch von vier CNGBussen
unterschiedlicher namhafter Hersteller jeweils zwei Wochen im Linienbetrieb einer
anspruchsvollen innerstädtischen Linie gemessen und mit dem Verbrauch eines
vergleichbaren Diesel-Euro VI-Fahrzeugs auf der gleichen Linie und im gleichen Zeitraum
verglichen. Der Versuch hat gezeigt, dass CNG-Fahrzeuge in der Berliner Verkehrspraxis
höhere Verbräuche als vom Hersteller angegeben aufweisen.“
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Frage 5:
Wie hoch ist die technische Verfügbarkeit bei Dieselbussen und den bisher eingesetzten Batteriebussen im
Gesamtsystem (Fahrzeug und Infrastruktur)?
Antwort zu 5:
Ich verweise dazu auf die Schriftliche Anfrage 18/12126 (Gunnar Lindemann, AfD), unter
Frage 2 wurde das schon einmal beantwortet. Die bisher im Rahmen dieses
Forschungsprojektes beschafften Busse lassen sich in Bezug auf die Verfügbarkeit
naturgemäß nicht mit Serienfahrzeugen vergleichen.
Frage 6:
Werden die aktuellen Batteriebusse mit Strom oder Heizöl (Dieselbrenner) beheizt? Liegen für die letzte
Variante Emissionsbilanzen für CO2 und Stickoxide vor?
Frage 7:
Wie viele zusätzliche Ersatz-Batteriebusse müssten beschafft werden, wenn durch die elektrische
Beheizung die Batteriekapazität verringert wird und durch die daraus resultierende geringere Zuladung
weniger Fahrgastkapazität entsteht?
Antwort zu 6 und zu 7:
Hierzu berichtet die BVG:
„Aktuelle E-Busse sind mit einer Diesel-Zusatzheizung ausgestattet (aufgrund von
Reichweite).
Die derzeit auf der Linie 204 eingesetzten E-Busse haben sowohl eine vollelektrische
Heizung als auch eine vollelektrische Klimaanlage. Die geplanten Elektro-
Gelenkomnibusse mit Gelegenheitsladung sind ebenfalls vollelektrisch. Aktuell haben
Depotlader mit rein elektrischer Heizung eine geringe Reichweite. Deshalb sind derzeit für
die BVG nur Depotlader mit Diesel-Zusatzheizung für den Betrieb geeignet.“
Es wäre aus Effizienzgründen auch nicht sinnvoll, die Zuladung und Fahrgastkapazität
durch zusätzliche, schwere Batterien einzuschränken, um die benötigte Batteriekapazität
auf die nur wenigen Tagen mit extremer Wetterlage auszulegen.
Frage 8:
Es besteht allgemeiner Konsens, dass die aktuelle Li-Ionen Batterietechnologie technisch nicht
wettbewerbsfähig ist und nicht sein wird hinsichtlich Reichweite, Heizleistung und Fahrgastkapazität eines
Diesel- oder Gasbusses. Gibt es bei der BVG eine Strategie zu einer ausgereiften Nachfolgetechnologie?
Wenn ja, welche?
Antwort zu 8:
Hierzu berichtet die BVG:
„Das Land Berlin und die BVG haben sich darauf verständigt, dass die Elektrifizierung bei
der Umstellung der Flotte aktuell die beste Möglichkeit bietet, einen lokal emissionsfreien
öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu realisieren.
Mit dem Einsatz von CNG-Bussen könnten zwar aktuelle Luftreinhaltevorgaben
eingehalten werden. Für den kurzfristigen Horizont bietet der Einsatz von modernen Euro
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VI-Bussen und Bussen mit SCR-Filter jedoch eine wirtschaftlichere Einhaltung lokaler
Emissionsgrenzen. CNG-Busse sind auf Grund ihrer lokalen Emissionen in der mittel- bis
langfristigen Zielstellung keine Lösung. Die BVG beobachtet technologieoffen und
kontinuierlich Entwicklungen, die einen lokal emissionsfreien ÖPNV ermöglichen, z.B.
Depot-, Gelegenheits-, Streckenlader und Wasserstoffbrennstoffzelle. Derzeit bieten
Elektrobusse eine Perspektive zur Erreichung der lokalen und globalen Klimaschutzziele.
E-Busse sind zu 100 Prozent lokal emissionsfrei und machen die BVG nachhaltig
unabhängig von fossilen Rohstoffen.“
Berlin, den 08.02.2019
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnindustrie + U-Bahn: Stadler will 14 neue U-Bahnen zügig ausliefern Der rot-rot-grüne Senat tourt durch Pankow – und diskutiert dort die wichtigsten Themen der wachsenden Stadt., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article216424481/Stadler-will-56-neue-U-Bahnen-noch-in-diesem-Jahr-ausliefern.html

Berlins rot-rot-grüne Senatsriege hat sich an diesem Dienstag nicht wie sonst üblich im Roten Rathaus getroffen, um die wichtigsten Themen der wachsenden Stadt zu besprechen – sondern im Rathaus #Pankow.

#Stadler will 14 Züge zügig ausliefern

Bei Stadler, dem größten Industriebetrieb im Bezirk, schauten sich die Regierungsmitglieder dann die Produktion neuer #U- und #S-Bahnen für Berlin an. Unter Ausschluss der mitgereisten Medienvertreter unterhielten sich die Regierungs- und Unternehmensverteter dann darüber, ob die dringend benötigten U-Bahnen für Berlin nicht etwas schneller ausgeliefert werden könnten.

Wie die Berliner Morgenpost erfuhr, soll Stadler auf Bitten des Senats zugesichert haben, die 14 Züge, bestehend aus je 4 Wagen, aus der so genannten Notbestellung möglichst zügig zu liefern. Es handelt sich um Züge der Baureihe #IK 20. Die 14 Züge werden im kommenden Jahr geliefert, in diesem Jahr werden die verbleibenden sechs Züge der IK 18 bis Mai geliefert.

Wie berichtet, hatte #Siemens die #Notvergabe beklagt, was zu einer Verzögerung der Auslieferung geführt hatte. Diese sollte nach bisherigem Stand nun erst Mitte …