BVG + S-Bahn: FAHRGASTVERBAND Jens Wieseke vom Fahrgastverband Igeb kritisiert fehlende Busspuren, unnötige E-Busse und die schleppende Verkehrswende., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article228090495/Die-neue-BVG-Chefin-muss-den-Mund-aufmachen.html

Klimawandel und Umweltschutz sind die bestimmenden Themen. Kaum ein Politiker, der als Reaktion darauf nicht den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs fordert. Bei Jens #Wieseke, stellvertretender Vorsitzender und Sprecher des Berliner Fahrgastverbands #Igeb, rennen sie damit offene Türen ein. Doch was daraus bisher in der Realität geworden ist, sieht Wieseke deutlich kritischer.

Berliner Morgenpost: Herr Wieseke, alle reden vom Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Merkt man davon schon etwas?

Jens Wieseke: Ja, es wird von vielen behauptet, dass der öffentliche Nahverkehr ganz wichtig ist. Allerdings: Anspruch und Wirklichkeit liegen in dieser Stadt weit auseinander. Für die #Nahverkehrskunden war 2019 leider ein Jahr der Stagnation. Mit dem #Mobilitätsgesetz hat die Politik zwar einen sehr guten gesetzlichen Rahmen zur Stärkung des Nahverkehrs geschaffen. Aber ein Mobilitätsgesetz ist wie jedes Gesetz zunächst nur eine Absichtserklärung. Doch nun kommen, um es mit Bert Brecht zu sagen, die Mühen der Ebene. Und die sind eben nicht, nur hochtrabende #Elektrobus-Pläne für ganz Berlin zu entwerfen, sondern zu klären, wie die #Straßenbahn auf der Eberswalder Straße in Prenzlauer Berg besser über die Kreuzung mit der Schönhauser Allee kommt.

Was ist da das Problem?

Wenn ich in Richtung Westen fahre, werde ich als Fahrgast, der am U-Bahnhof …

BVG: Wie werde ich U-Bahn-Fahrer/in?, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/wirtschaft/karriere/article228019341/Wie-werde-ich-U-Bahn-Fahrer-in.html

Von wegen #unterirdisch! Fachkräfte für #Fahrbetrieb lernen in ihrer Ausbildung, Busse sowie U- und Straßenbahnen sicher zu steuern. Die Tür zur #Fahrerkabine steht auch #Quereinsteigern offen.

Fahrgäste sicher und möglichst pünktlich von A nach B fahren: Das ist der Job von Niko Bandura. Der 21-Jährige hat vor kurzem seine Ausbildung als #U-Bahn-Fahrer bei der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) abgeschlossen.

Dass er bei der Arbeit kein Tageslicht sieht, macht ihm nichts aus. Im Gegenteil: „Ich konzentriere mich auf die Strecke und überlege mir Ansagen, am liebsten mit Pepp“, sagt Bandura. „Auch die Kunden sind amüsiert und lachen, wenn sie nicht nur die Standardtexte hören.“

U-Bahn-Fahrer kann man auf zwei Wegen werden. Der eine führt über eine dreijährige #Berufsausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb, „die in der Perspektive nicht nur den Fahrdienst bei der U-Bahn, sondern auch bei Bus und #Straßenbahn abdeckt“, erklärt Eike Arnold vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) …

BVG: Scheidende Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe Nikuttas Vision von der schnellen und klimafreundlichen BVG, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/scheidende-chefin-der-berliner-verkehrsbetriebe-nikuttas-vision-von-der-schnellen-und-klimafreundlichen-bvg/25367116.html

Jeder Berliner steht statistisch 154 Stunden pro Jahr im #Stau. Wer mehr Lebensqualität will, muss Verkehre bündeln. Ein Gastbeitrag der scheidenden BVG-Chefin

Vor fast 100 Jahren vergrößerte sich durch das Inkrafttreten des Groß-Berlin-Gesetzes das Berliner Stadtgebiet von 66 auf 878 Quadratkilometer. Über Nacht war Berlin damit – nach Los Angeles – die flächenmäßig zweitgrößte und mit 3,8 Millionen Bürgern nach London und New York die dritt-einwohnerstärkste Stadt der Welt.
Fast genau neun Jahre später wurde die BVG gegründet. Zuvor hatte es eine Vielzahl an #Straßenbahn-, #Omnibus- und #U-Bahn-Gesellschaften gegeben. Jede hatte einen eigenen Fahrplan, eigene Tarife. Kaum eine Verkehrsverbindung war aufeinander abgestimmt. Keine guten Voraussetzungen für eine aufstrebende Industriemetropole.
Der spätere Regierende Bürgermeister und damalige #Verkehrsstadtrat Ernst #Reuter erkannte die Bedeutung smarter #Mobilität für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Mit Gründung der #BVG verwirklichte er seine Vision, Mobilität aus einer Hand für alle Berlinerinnen und Berliner anzubieten. Unter dem Namen Berliner Verkehrs-Aktiengesellschaft – daher die Abkürzung BVG – wurden die Verkehrsunternehmen zusammengeschlossen, mit einheitlichem Tarif, abgestimmten Fahrplänen und Haltepunkten.
Heute bringt die BVG mit zehn U-Bahn-, 22 Straßenbahn- und über 150 Buslinien jeden Tag 3,6 Millionen Fahrgäste sicher, zuverlässig und umweltfreundlich ans Ziel. Dazu kommen noch rund 1,4 Millionen Fahrgäste der …

Regionalverkehr: Bus- und Bahnverkehr während der Feiertage, aus VBB

https://www.vbb.de/search/press/bus-und-bahnverkehr-waehrend-der-feiertage

Zusätzliche Verkehrsangebote in der Silvesternacht

Zu den kommenden Feiertagen und Silvester werden wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus aller Welt erwartet. Viele werden die Busse und Bahnen im Verbundgebiet nutzen. Damit alle Gäste und auch alle Einheimischen rechtzeitig und sicher zur gewünschten Feier und zurückkommen, wird das Verkehrsangebot in Berlin und Brandenburg teilweise erweitert. Alle An- und Abfahrtzeiten können in der VBB-App „Bus & Bahn“ und unter vbb.de abgerufen werden. Der VBB dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei den Verkehrsunternehmen für ihren Einsatz und wünscht frohe und friedliche Feiertage.

An den letzten Tagen des Jahres, zwischen Weihnachten und der Nacht zum neuen Jahr, fahren die Busse und Bahnen in Berlin und Brandenburg wieder nach einem besonderen Fahrplan. So gilt ab dem 23. Dezember bis 3. Januar der Ferienfahrplan. Für den Berliner und Potsdamer Stadtverkehr, die S-Bahn und den Bahn-Regionalverkehr sowie viele Tram- und Buslinien in Brandenburg gilt an Heiligabend und Silvester tagsüber grundsätzlich der Samstag-Fahrplan, teilweise mit Einschränkungen an Heiligabend. In der Silvesternacht fahren die Berliner Busse und Bahnen auf den wichtigen Linien nach einem Sonderfahrplan, das heißt sie fahren häufiger und ohne Betriebspause die Nacht durch in das neue Jahr. Auch auf einigen Linien im Land Brandenburg gibt es zusätzliche Fahrten in der Silvesternacht.

Tarifhinweis

Für die VBB-Umweltkarten gilt die Mitnahmeregelung an Heiligabend, den Feiertagen und Silvester den ganzen Tag über, d.h. ganztägig können ein Erwachsener und bis zu drei Kinder (6 bis einschließlich 14 Jahre) kostenlos mitgenommen werden. Die Tageskarte VBB-Gesamtnetz sowie die 8-, 9- und 10-Uhr-Karten gelten an Heiligabend und Silvester bereits ab 0 Uhr.

Regionalverkehr mit zusätzlichen Zügen zu Silvester

Im Regionalverkehr gilt Heiligabend bis ca. 15 Uhr weitgehend der reguläre Wochentagsfahrplan, danach greift aufgrund der geringen Nachfrage der Sonntagsfahrplan. An den beiden Weihnachtsfeiertagen und am Neujahrstag gilt ebenfalls der Sonntagsfahrplan. Am Silvestertag verkehren die Züge in der Regel ebenfalls wie an Sonntagen. In der Nacht zu Neujahr werden einzelne Angebote angepasst und zusätzliche Züge zwischen Berlin und Brandenburg angeboten.

Einige Regionalzüge fahren in der Silvesternacht später:
– RE7 nach Bad Belzig erst 1:17 Uhr statt 0:15 Uhr ab Berlin Ostbahnhof
– RE5 nach Neubrandenburg erst 1:15 Uhr statt 23:45 Uhr ab Berlin Hbf

In der Silvesternacht fahren zusätzliche Züge auf den Linien RE1, RE7 und RB14, einige Fahrten werden zudem im Raum Berlin verlängert:

  • Ein RE1 nach Brandenburg (Havel) Hbf beginnt bereits um 2:26 Uhr in Berlin Ostbahnhof statt Berlin Friedrichstraße.
  • Eine zusätzliche Fahrt des RE1 verkehrt 3:15 Uhr ab Berlin Friedrichstraße nach Brandenburg (Havel) Hbf.
  • Zusätzliche Züge des RE1 nach Frankfurt (Oder) fahren um 1:46 Uhr ab Berlin Ostbahnhof und 3:26 Uhr ab Berlin Zoologischer Garten.
  • Ein zusätzlicher Zug der RE7 fährt 1:40 Uhr ab Berlin Zoologischer Garten nach Wünsdorf-Waldstadt über Alexanderplatz, Ostkreuz, und Schönefeld.
  • Eine zusätzliche Fahrt der RB14 startet um 2:10 Uhr ab Berlin Ostbahnhof nach Nauen; die reguläre Fahrt um 3:04 Uhr ab Berlin Friedrichstraße nach Nauen beginnt bereits um 3:00 Uhr in Berlin Ostbahnhof

Auf den Strecken nach Nauen, Brandenburg und Frankfurt(Oder) werden damit in der Nacht zu Neujahr nahezu stündliche Fahrtmöglichkeiten angeboten.

Berliner S-Bahn – viele zusätzliche Züge zum Jahreswechsel und durchgehender Nachtverkehr auch vor Heiligabend und Silvester

  • Bei der S-Bahn fahren die Züge am 23. Dezember, 27. Dezember, 30. Dezember, 2. Januar und 3. Januar nach Ferienfahrplan. An diesen Tagen entfallen die Verstärkerfahrten morgens und nachmittags auf den Linien S1, S3-Express und S5.
  • Am 24. Dezember fahren die Züge tagsüber nach dem regulären Samstagsfahrplan. Ab 17 Uhr geht die Zahl der Fahrgäste erfahrungsgemäß erheblich zurück. Daher gilt dann auf allen Linien ein 20-Minuten-Takt. Ausnahme: Die Ringbahnlinien S41/S42 sind im 10-Minuten-Takt unterwegs. Die S26 verkehrt ab 17 Uhr nicht mehr. Am 25. und 26. Dezember gilt tagsüber der Sonntagsfahrplan.
  • In zahlreichen Nächten gibt es bei der S-Bahn, ebenso wie bei den BVG-Verkehrsmitteln, wieder durchgehenden Nachtverkehr – ganz regulär in den Wochenendnächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag sowie vor allen Feiertagen, und zusätzlich auch in den Nächten 23./24. Dezember und 30./31. Dezember.
  • Am 31. Dezember gilt bis 21 Uhr der Samstagsfahrplan. Über den Jahreswechsel besteht ein durchgehender Nachtverkehr im 20-Minuten-Takt, der auf zahlreichen Streckenabschnitten bis zum Neujahrsmorgen (ca. 3 Uhr) auf einen Zehn-Minuten-Abstand verdichtet wird. Die Ringbahn verkehrt durchgehend im Zehn-Minuten-Takt. Zusätzliche Züge verkehren auf Teilabschnitten der Linien S1, S2, S3, S5 und S7. Die Linie S5 zwischen Strausberg und Strausberg Nord fährt bis ca. 19 Uhr im 20-Minuten-Abstand, danach alle 40 Minuten. Auf der Linie S8 zwischen Blankenburg und Birkenwerder sind die rot-gelben Züge im Stundentakt unterwegs.
  • Am 1. Januar ab 3 Uhr fahren die S-Bahn-Linien im 20-Minuten-Takt. Die Ringbahn verkehrt weiterhin im Zehn-Minuten-Takt. Die Linien S26, S45 und S85 fahren nicht. Ab ca. 9 Uhr gilt der Sonntagsfahrplan.

BVG: Ohne Sicht mit der BVG durch Berlin Ein neuer Vertrag erlaubt, 25 Prozent der Fenster von Bussen, U-Bahnen und Straßenbahnen zu bekleben. aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/bvg-werbung-versperrt-auch-kuenftig-die-sicht-li.3452

Ein Ärgernis, das viele #Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) stört, soll es auch in den kommenden Jahren geben. Weiterhin wird es möglich sein, #Fensterscheiben von Bussen und Straßenbahnen mit Werbung zu bekleben. Das berichtet der Fahrgastverband #IGEB in der neuesten Ausgabe seiner Zeitschrift Signal, die nun erscheint.

Im Europäischen Amtsblatt hat das Landesunternehmen den Vertrag für die #Werbekonzessionen ausgeschrieben. Wer ihn erringt, darf fünf Jahre lang Flächen an der größten kommunalen #Nahverkehrsflotte Deutschlands vermarkten – von Anfang 2021 bis Ende 2025. Es geht um nicht weniger als 1400 Busse und sowie 365 Straßenbahn-Fahrzeuge. Mitte 2020 fällt die Entscheidung, wer den Vertrag bekommt, hieß es am Dienstag.

Fahrgästen wird die Sicht verkleistert
Was den Fahrgastverband stört: Obwohl Reklamefolien auf Fenstern immer wieder kritisiert wurden, weil sie Fahrgästen den Blick versperren und …

BVG + Bus + Straßenbahn: Ab Januar Die Abschleppflotte der BVG rückt aus, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/12/berlin-abschleppwagen-bvg-busspuren-einsatz-januar.html

Der Einsatz BVG-eigener #Abschleppwagen wurde bereits 2018 mit dem Berliner #Mobilitätsgesetz beschlossen. Nun sind die gelben Kolosse einsatzbereit – ab Januar können sie #Falschparker selbst an den Haken nehmen.

Falschparker auf #Busspuren, an #Haltestellen oder auf #Tramschienen müssen im neuen Jahr damit rechnen, von Abschleppfahrzeugen der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) umgesetzt zu werden. Wie die BVG rbb|24 am Montag mitteilte, hat sie bereits fünf kleine und zwei große Abschleppwagen angeschafft. Weitere sollen hinzukommen.

Die BVG hat die Fahrzeuge gebraucht gekauft und dafür zwischen 30.000 und 180.000 Euro pro Stück bezahlt. Voraussichtlich am 6. Januar …

Fahrplan + BVG: Gelbe Weihnachten und Tramtram zu Silvester Wie in jedem Jahr halten die Berliner Verkehrsbetriebe die Stadt auch an den Weihnachtstagen und zum Jahreswechsel am Laufen.

Wie in jedem Jahr halten die Berliner Verkehrsbetriebe die Stadt auch an den Weihnachtstagen und zum Jahreswechsel am Laufen. Oder besser gesagt: Die BVG sorgt auch an den Feiertagen dafür, dass niemand laufen muss.

Vom Montag, den 23. Dezember bis Donnerstag, den 26. Dezember 2019 fährt die #U-Bahn – außer auf den Linien U4 und U55 – ohne Pause auch in der #Nacht. An Heiligabend fahren alle Busse und Bahnen nach den #Samstagsfahrplänen. Bei der U-Bahn gilt der 5-Minuten-Takt von 8 bis 15 Uhr. Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag gelten die #Sonntagsfahrpläne.

Tausende BVGer sorgen dafür, dass alle Berlinerinnen und Berliner rechtzeitig zur Bescherung oder zum Weihnachtsessen kommen. Allein an Heiligabend sind beispielsweise rund 3500 Fahrerinnen und Fahrer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Leitstellen, bei der Infrastruktur, der Sicherheit und vielen anderen Bereichen im Einsatz.

Auf ein Neues!

Auch zu Silvester (#Sonnabendfahrplan) und Neujahr (#Sonntagsfahrplan) ist auf die #U-Bahnen, #Busse und #Straßenbahnen der BVG Verlass. Die U-Bahnen fahren in der Silvesternacht auf allen Linien durchgehend – auch auf der U4. Lediglich die U55 fährt aufgrund der Silvesterfeier am Brandenburger Tor aus Sicherheitsgründen nur bis 16 Uhr. Auf vier Straßenbahn- und 18 Buslinien gibt es in der Nacht dichtere Takte.

Weitere Informationen zu Bus und Bahn im Detail finden sich wie immer im BVG Navi sowie in der App BVG Fahrinfo Berlin. Der #BerlKönig, der gemeinsame Ridesharing-Service von BVG und ViaVan, ist auch an Weihnachten, Silvester und Neujahr wie gewohnt rund um die Uhr im Einsatz.

Die BVG wünscht allen Berlinerinnen und Berlinern und allen Besuchern der Stadt ein frohes Fest und einen guten Start ins neue Jahr!

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Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

Tel. +49 30 256-27901

www.bvg.de/presse

pressestelle@bvg.de

BVG: Interview | Abschied von BVG-Chefin Nikutta „Ich nehme eine U-Bahn, eine Straßenbahn und die Busflotte mit“ aus BVG

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2019/12/interview-sigrid-nikutta-bvg-deutsche-bahn-wechsel.html

Nach neun Jahren als #BVG-Chefin wird Sigrid #Nikutta am Freitag offiziell #verabschiedet. Zum Jahresende wechselt sie in den #Bahnvorstand. Thorsten Gabriel hat mit ihr über die Zeit bei der BVG und ihr Verhältnis zum „Urban Jungle“-Muster gesprochen.

rbb: Frau Nikutta, seit dem Abend des 30. Oktober leben Sie in einer Art #Zwischenwelt. Da hat der Aufsichtsrat der Bahn entschieden, Sie sollen künftig die #Güterverkehrssparte verantworten. Wenn jetzt in der BVG noch was ansteht, hakt man das eigentlich gedanklich schon ab?

Sigrid Nikutta: Ich habe das absolute Gefühl eines Endspurtes. Seitdem klar war, dass ich die BVG verlasse, habe ich mir ein rotes Buch zugelegt, wo ich sofort angefangen habe reinzuschreiben, was ich unbedingt noch erledigen muss. Die Liste ist immer länger geworden, und entsprechend fühle ich mich auch. Denn ich habe ganz viele Themen, wo ich sage, das will ich jetzt noch machen.

Was steht da an oberster Stelle?

Ganz als erstes in dem roten Buch stand: Übergabe. In dem Falle an meinen Betriebsnachfolger. Und dann stehen dort ganz viele Unterpunkte, wo ich mir aufgeschrieben habe, was ich alles noch sagen muss, was ich noch an Vorgängen übergeben muss oder auch an Gedanken, wo ich denke, das hätte ich gemacht, wenn ich jetzt dageblieben wäre.

Wenn Sie nach Ihrer Bilanz gefragt werden, nennen Sie meistens zwei Sachen: Sie haben die BVG wirtschaftlich auf Kurs gebracht und zu einem coolen Unternehmen geformt. Aber wo sind Sie auf Granit gestoßen? Wo sind Sie …

Bus, U-Bahn, S-Bahn in Berlin: Das ist das unpünktlichste Verkehrsmittel, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article227847159/BVG-Busse-sind-unpuenktlichstes-oeffentliches-Verkehrsmittel.html

Es gibt immer mehr #Baustellen und #marode Wagen. Die BVG #dünnt die Takte aus, um pünktlich zu bleiben.

Berliner, die regelmäßig mit S- und U-Bahnen unterwegs sind, spüren es schon länger: Die Züge fahren #seltener, und wenn sie kommen, sind sie voller als früher. Neue Zahlen belegen jetzt diesen Eindruck. Tatsächlich fuhren in den ersten zehn Monaten des Jahres 2019 deutlich weniger S- und U-Bahnen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Bei der #S-Bahn stieg die Zahl der ausgefallenen Zugkilometer von 1,65 Millionen Kilometer auf 2,3 Millionen Kilometer, ein Plus von fast 40 Prozent. Die #U-Bahn der BVG meldet für die gleichen Zeiträume Ausfälle von 555.000 Kilometern 2019 im Vergleich zu 418.000 Kilometer, auch hier ein Anstieg von 32 Prozent. Diese Zahlen ergeben sich aus Antworten der Senatsverkehrsverwaltung auf zwei Anfragen des SPD-Verkehrsexperten im Abgeordnetenhaus, Tino Schopf, von 2018 und aus dem November 2019.

BVG und S-Bahn in Berlin: Das eingeschränkte Angebot funktioniert einigermaßen #zuverlässig
Trotz oder gerade weil sie seltener fahren, verkehren die U-Bahnen nicht …

Fahrgastsprechtag BVG 2019, aus Bahninfo.de

https://bahninfo.de/artikel/11244/fahrgastsprechtag-bvg-2019/

Am 28.11.2018 fand im Rahmen der #Schienenverkehrs-Wochen auf dem Betriebshof Lichtenberg der #Fahrgastsprechtag #BVG statt. Der Einladung des Berliner Fahrgastverbands #IGEB gefolgt sind Klaus #Emmerich, Leiter des Bereichs Angebot und Helmut #Grätz, Leiter der Abteilung Strategische Produktentwicklung im Bereich Angebot, die sich nach einem kurzen Vortrag den Fragen und der Kritik des Publikums stellten.

Ausblick

Der #Fahrplanwechsel am 15. Dezember wird nur wenige Änderungen bringen. Die größte Anpassung findet im Nachtnetz statt, in dem der östliche #Nachtknoten vom Hackeschen Markt zum Alexanderplatz (Haltestelle S+U Alexanderplatz/Memhardstraße) umzieht. Hierzu werden die Linienwege der Buslinien N2, N5, N8, N40 und N65 angepasst. Der N42 wird nicht verändert und verkehrt auch weiterhin über den Hackeschen Markt zum Alex. Die Linien N34 und N35 ändern in Kladow ihre Linienwege. Während der N34 neu über den Ritterfelddamm zur Gutsstraße verkehrt, verkehrt die Linie N35 zunächst zur Kaserne Hottengrund bevor sie ihre Schleife durch Kladow befährt. In Anlehnung an die Tageslinien 277 und 377 wird die Nachtlinie N79 in N77 umbenannt.
Im Tagesverkehr gibt es Angebotsverbesserungen auf den Straßenbahnlinien M5, die täglich bis 21 Uhr den Hauptbahnhof alle 10 Minuten anfahren wird, und 50, die samstags bis 20 Uhr und neu auch sonntags zwischen 12 und 19.30 Uhr alle 10 Minuten und bis zum Virchow-Klinikum verkehren wird. Die Buslinie 390 wird neu auch den Kaufpark Eiche bedienen.
Für den April 2020 sind weitere Angebotsverbesserungen in Form von Taktverdichtungen und Betriebszeitenausweitungen angekündigt. Dies soll die Buslinien 114, 120, 124, 125, 136, 139, 163, 164 und 194 betreffen. Des weiteren soll eine neue Linie 215 eingeführt werden, die zwischen S+U-Bahnhof Heidelberger Platz und Elsterplatz über die Forckenbeckstraße im 20 Minuten-Takt verkehrt. Es ist geplant, diese am Elsterplatz mit den Verstärkerleistungen der Linie 249 …