Wie viele der Fahrzeuge der Generation „ #Flexity“ wurden (wie in Drs. 19/ 19989 vom 14. August 2024 angekündigt) seit August 2024 mit #Laufflächenkonditionieranlagen (#LFK) ausgerüstet?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu mit:
„ Von den 231 Fahrzeugen der Flexity- Flotte sind aktuell 132 Fahrzeuge mit Laufflächenkonditionieranlagen ausgerüstet.“
Frage 2:
Welche Gründe haben – sofern zutreffend – dazu geführt, dass noch immer nicht alle Fahrzeuge der Generation „ Flexity“ mit LFKs nachgerüstet wurden?
In der Antwort auf die schriftliche Anfrage Drucksache 19/ 23195 heißt es, es sei Ziel des Senats „ eine Lösung zur Erfüllung der Aufgabe einer Alternativen #Barrierefreien#Beförderung (#ABB) aus dem § 29 Abs. 6 #Mobilitätsgesetz (#MobG) und dem #Nahverkehrsplan für Berlin (#NVP) umzusetzen“ (S. 2). Welche Lösung(en) wurde(n) seither gefunden?
Frage 2:
Wie kommt das Land Berlin in Bezug auf den öffentlichen Nahverkehr seiner Verpflichtung aus Artikel 20 des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (#UN-Behindertenrechtskonvention/ #UN-BRK) nach, demzufolge von den Vertrags- und ihren Gliedstaaten für „ Menschen mit Behinderungen persönliche Mobilität mit größtmöglicher Unabhängigkeit sicherzustellen“ ist?
Ist die Einstellung ausschließlich auf Mangel an Fahrer*innen zurückzuführen? Welche Faktoren spielten zusätzlich eine Rolle?
Antwort zu 1 und 2:
Die Fragen 1 und 2 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet.
Die #Teileinstellung der U1 zwischen Warschauer Straße und Wittenbergplatz beruht nach Auskunft der BVG auf verschiedenen Gründen. Neben den technischen Herausforderungen, die sich durch eine hohe #Wartungsintensität der veralteten #Fahrzeugflotte ergeben, sieht sich die BVG ebenso einer angespannten #Personalsituation gegenüber. Diese ohnehin herausfordernde Lage verstärkt sich momentan durch die notwendigen #Schulungen der Fahrerinnen und Fahrer auf den nach den Sommerferien neu eintreffenden U-Bahn-Fahrzeugen der Serie #JK. Dadurch fehlen temporär weitere Personalkapazitäten im Linieneinsatz.
Die „7008-1“ ist für die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) eine Zahl der Hoffnung. Denn mit ihr ist einer der Wagen der neuesten #Zuggeneration für die Berliner #U-Bahn nummeriert. Der U-Bahn geht es bekanntlich seit Jahren nicht besonders gut. Fahrgäste klagen immer wieder über #Zugausfälle, #Verspätungen und #ausgedünnte Takte. Was zwar nicht allein, aber eben auch an der teils völlig #überalterten#Fahrzeugflotte liegt. Einige Wagen sind bereits seit mehr als 60 Jahren im insgesamt 155 Kilometer langen Berliner #U-Bahn-Netz unterwegs.
Wie haben sich die #Taktzeiten auf der Linie #U2 in den letzten fünf Jahren entwickelt und welchen Einfluss hat diese Entwicklung auf die Anbindung und Erreichbarkeit des Bahnhofes #Ruhleben?
Antwort zu 1:
Im in den letzten fünf Jahren unveränderten #Regelzustand außerhalb der Schulferien verkehrt die U-Bahnlinie U2 zwischen #Ruhleben und #Theodor-Heuss-Platz Montag bis Freitag in den Hauptverkehrszeiten alle #8 Minuten, zu den übrigen Zeiten des Tagesverkehrs im #10-Minuten- Takt. In den Wochenendnächten gilt grundsätzlich der #15-Minuten-Takt.
Erste #Fahrgastzählung seit sechs Jahren • Baustellen und Streiks beeinflussen Nachfrage im ersten Halbjahr 2024 • Zweites Halbjahr wieder auf Vor-Corona-Niveau
Insgesamt 456 Millionen #Fahrgäste haben die Berliner #S-Bahn im vergangenen Jahr genutzt. Das hat eine aktuelle #Fahrgastzählung ergeben. Nach einem schwächeren ersten Halbjahr waren in der zweiten Jahreshälfte wieder annähernd so viele Fahrgäste mit der S-Bahn unterwegs wie vor Corona. 2023 wurde die Zahl auf 473 Millionen Fahrgäste geschätzt. Im Jahr der letzten Fahrgasterhebung 2018 lag der Wert bei 478 Mio. Fahrgästen.
Oberstes Ziel der BVG ist es, den Fahrgästen in Berlin wieder einen #stabilen und #verlässlichen#ÖPNV zu liefern. Der Vorstand hat dazu heute sein #Stabilitätskonzept vorgestellt. Nach vielen Jahren des Wachstums traten zuletzt die Grenzen der #Leistungssteigerungen im System der BVG zu Tage. Insbesondere Fahrgäste der #U-Bahn konnten sich nicht mehr auf das versprochene Angebot verlassen. Überdurchschnittlich viele Fahrten fielen aus, weil die alte #Fahrzeugflotte technisch anfällig ist und zeitweise hohe #Krankenstände für Engpässe sorgten. Ein in die Jahre gekommenes #Informationssystem tat sein Übriges, um die Unzufriedenheit vieler Fahrgäste zu schüren.
Fahrgäste in Berlin und Brandenburg können sich auf besseren #Mobilfunkempfang in Regionalzügen der DB freuen: Im Auftrag des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) und der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (#NASA) macht die DB die #Fensterscheiben von insgesamt 21 Nahverkehrszügen nachträglich durchlässig für Mobilfunksignale. Mit modernster #Lasertechnologie wird dafür ein feines Muster in die hauchdünne Metallschicht eingebracht, die sich auf den Scheiben befindet. Diese Schicht hat den Zweck, die Sonneneinstrahlung zu verringern; sie behindert aber auch den Mobilfunk.
Wie modern sind die Fahrzeuge auf Berlins Straßen?
Von Dienstag bis Donnerstag kommender Woche (15.–17.10.2024) werden im Auftrag der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt an insgesamt zehn Berliner #Straßenabschnitten für die Dauer von jeweils 24 Stunden die #Kennzeichen der dort fahrenden #Fahrzeuge erfasst.