Bahnverkehr: Emission Schallschutz an der Bahnstrecke in Oranienburg lässt auf sich warten, aus MOZ

https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1822135/

Seit Jahren baut die Deutsche Bahn die Strecke zwischen Rostock und Berlin aus, um mit höherem Tempo und schwereren Güterzügen fahren zu können. Weite Abschnitten sind fertig. Doch der notwendige #Lärmschutz an der Strecke lässt auf sich warten. Der Zustand wird sich so schnell nicht ändern, denn das #Eisenbahnbundesamt hat die Lärmschutzfrage in ein „ergänzendes Verfahren“ ausgegliedert. Die Deutsche Bahn lehnt die Errichtung von Lärmschutzwänden bislang aus Kostengründen ab. Betroffen ist der Abschnitt ab #Heidestraße bis #Nassenheide.
„Leider haben wir mit der Bahn einen Partner, der nicht Partner sein möchte“, sagte Daniel Langhoff (FDP) im Hauptausschuss zu einer Mitteilungsvorlage der Stadtverwaltung zum Planungsstand. Langhoff wirft der Bahn „absolutes Fehlverhalten“ vor. Nur zwei Drittel der zugesagten Schallschutzwände seien errichtet worden. Schon 2014 habe der damalige Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke vehement den Lärmschutz an der Strecke gefordert. „Ich hoffe, dass Sie auch an diesem Verfahren dran sind“, sagte Langhoff zu Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos).

Die neuen, von der Bahn überarbeiteten Planunterlagen liegen zur öffentlichen Beteiligung noch bis 3. September in der Stadtverwalttung …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Entwicklung des Personen- und Güterverkehrs zwischen Köpenick und Erkner, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie viele #Personen- und #Güterzüge fahren täglich auf der Bahnstrecke zwischen den Bahnhöfen #Köpenick
und #Erkner in beide Richtungen? (Aufstellung nach Art [S-Bahn, Regionalbahn, Güterverkehr, Sonstige]
sowie nach Wochentagen und Wochenende erbeten.)
Antwort zu 1:
Hierzu teilt die DB AG mit:
„Beiliegend aufgeführt sind die Zugzahlen auf dem Streckenabschnitt Köpenick-Erkner für
die #S-Bahn und den #Fernbahnbereich als repräsentativer Durchschnittswert 1. Quartal
2020. Da dieser Bereich durch Baumaßnahmen geprägt (siehe Antwort unter Punkt 4) und
damit auch von Umleitungen oder Totalsperrungen betroffen ist, können die Zugzahlen
schwanken. Die Daten Schienenpersonenverkehr (SPV) beinhalten Regionalverkehr und
Fernverkehr.“
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Frage 2:
Welche Maßnahmen werden oder wurden getroffen, um den #Lärmschutz auf der Strecke zwischen den
Bahnhöfen Köpenick und Erkner zu gewährleisten und zu verbessern? (Aufstellung nach Jahren erbeten.)
Antwort zu 2:
Hierzu teilt die DB AG mit:
„Im Projektabschnitt 17 – Köpenick (a) – Erkner (a) wurden in den Jahren 2017 – 2018
insgesamt 3,9 km Schallschutzwände (teilweise auch parallel verlaufende Außen- und
Mittelwände mit Höhen von 3 – 5 m) eingebaut.
Im Projektabschnitt 16 – Umbau Bahnhof Köpenick – sollen vorbehaltlich des
Planfeststellungsbeschlusses voraussichtlich Schallschutzwände mit einer Länge von ca.
4 km (teilweise auch parallel verlaufende Außen- und Mittelwände mit Höhen von 3 – 5 m)
errichtet werden. Eine Aufstellung für die kommenden Jahre ist derzeit noch nicht möglich
aufgrund offener Planrechtsverfahren.“
Frage 3:
Wann und mit welchem Ergebnis wurden Möglichkeiten geprüft, die Frequenz des Güterverkehrs auf
genannter Strecke zu reduzieren bzw. effizienter zu gestalten? (Aufstellung nach Jahren erbeten.)
Antwort zu 3:
Eine Effizienzsteigerung im Güterverkehr findet durch die Verlängerung von Güterzügen
statt, wodurch die Absolutzahl der Zugfahrten bei gleicher Leistung reduziert werden kann.
Durch das 740 m-Programm des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) sollen die
Überholgleise in deutschlandweit 72 Bahnhöfen auf eine Nutzlänge von 740 Metern
gebracht werden. Für die Strecke nach Frankfurt/Oder sind die Bahnhöfe Fangschleuse
und Berkenbrück enthalten.
Hierzu teilt die DB AG ergänzend mit:
„Der Abschnitt Köpenick-Erkner befindet sich gemäß EU Verordnung EU 913/2010 & EU
1316/2013 auf dem seit 2015 eingerichteten europäischen Schienengüterverkehrskorridor
Nr. 8 RFC North Sea-Baltic. Damit ist der Auftrag verbunden, attraktive Angebote für den
wachsenden internationalen Schienengüterverkehr zu unterbreiten. Das
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) prognostiziert 36 %
Wachstum für den internationalen Schienengüterverkehr (SGV) bis 2030, was sich auch in
der Bundesprognose 2030 für das deutsche Streckennetz wiederspiegelt. Die DB Netz AG
Ø Tag S-Bahn SPV SGV Sonstige Summe Fernbahn
Mo 290 89 39 5 133
Di 290 85 57 6 147
Mi 290 87 51 6 143
Do 290 85 56 4 144
Fr 290 85 59 8 152
Sa 240 86 52 5 142
So 240 82 47 3 132
Summe 1930 597 359 35 990
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ist mit dem polnischen Eisenbahninfrastrukturunternehmen PKP PLK S.A. im ständigen
Austausch, um die Kapazitäten auf diesem Schienengüterverkehrskorridor
anforderungsgerecht zu erhöhen. Nicht zuletzt wird auch das EU-geförderte Programm
zum Aufbau des europäischen Zugsicherungssystems ETCS dazu beitragen. Gemäß der
Strategie „Mehr Verkehr auf die Schiene“ werden höhere Kapazitäten für den
Schienengüterverkehr auch auf diesem Korridor bereitgestellt werden und somit ein
wichtiger Beitrag für den Umweltschutz geleistet. Es kann nicht davon ausgegangen
werden, dass die Frequenz des Schienengüterverkehrs auf diesem Abschnitt reduziert
wird.“
Frage 4:
Welche Erkenntnisse hat der Senat im Hinblick auf die Entwicklung der Streckennutzung insbesondere im
Hinblick auf die Entwicklung des Regionalbahnhofes Köpenick in den kommenden fünf Jahren?
Antwort zu 4:
Im Regionalverkehr soll es mit Aufnahme des Netzes Elbe-Spree ab 2022 beim
Regionalexpress 1 (RE1) zusätzlich zu den zwei Zuggruppen, die aktuell auch schon
fahren, eine weitere Zuggruppe in der Hauptverkehrszeit geben. Damit ergibt sich ein
ungefährer 20-Minuten-Takt zwischen Berlin, Erkner und Frankfurt/Oder.
Der Umbau des Bahnhofs Köpenick erfolgt im Rahmen des Streckenausbauvorhabens
Berlin – Frankfurt/Oder mit der Errichtung eines zusätzlichen Regionalbahnsteigs im
Zeitraum 2022 – 2026. Der Umbau wird dabei in mehreren Baustufen erfolgen. Derzeit
erfolgen die Abstimmungen zur baubetrieblichen Einordnung der Baumaßnahmen und
damit einhergehenden temporären Einschränkungen für den Schienenverkehr. Sobald
abschließende Ergebnisse vorliegen, kann darüber informiert werden.
Die Inbetriebnahme des Regionalbahnhofs Köpenick ist laut aktueller Zeitplanung
voraussichtlich für Ende 2026 vorgesehen. Alle Züge des RE1 sollen dann am Bahnhof
Köpenick halten.
Frage 5:
Welche Regelungen bestehen im Hinblick auf die Geschwindigkeit von S-Bahnen, Regionalbahnen und des
Güterverkehrs zu bestimmten Tages- und Nachtzeiten auf genannter Strecke sowie auf die Durchfahrt durch
den Bahnhof Köpenick bzw. den Güterbahnhof Köpenick? (Aufstellung erbeten.)
Antwort zu 5:
Die DB AG teilt hierzu mit:
„Im Verzeichnis der örtlich zulässigen Geschwindigkeiten sind die zulässigen
Geschwindigkeiten für jede Strecke der DB Netz AG enthalten. Es erfolgt keine
Unterscheidung von S-Bahnen, Regionalbahnen und der Züge des Güterverkehrs zu
bestimmten Tages – und Nachtzeiten.
Die zulässige Streckengeschwindigkeit beträgt für die
• S-Bahnstrecke Berlin Ostbahn – Erkner = 100 km/h
• F-Bahnstrecke Berlin Ostbahnhof – Frankfurt/Oder = 120 km/h.
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Diese Geschwindigkeiten beziehen sich auf die durchgehenden Hauptgleise der
genannten Strecken.
Bei Zugfahrten in andere Hauptgleise (Kreuzungs- und Überholgleise) auf der
Fernbahnstrecke werden auf Grund des Befahrens der Weichen im abzweigenden Strang
geringere Geschwindigkeiten (40 bzw. 60 km/h) gefahren.
Die Rangiergeschwindigkeit bei Rangierfahrten im Güterbahnhof Köpenick beträgt max.
25 km/h.“
Frage 6:
Wie alt ist der Gleiskörper auf genannter Strecke und wann ist mit einem Austausch bzw. einer
Modernisierung des Gleiskörpers in diesem Bereich zu rechnen?
Antwort zu 6:
Die DB AG teilt hierzu mit:
„Die Streckengleise im Bereich Köpenick der Fernbahnstrecke Berlin – Frankfurt/Oder sind
ca. 20 – 25 Jahre alt. Im Zuge der Ausbaumaßnahme der Fernbahnstrecke Berlin –
Frankfurt/Oder, Planungsabschnitt 16, wird der komplette Bahnhof Köpenick umgebaut.
Die Baumaßnahme wird im Zeitraum von 2022 – 2026 vorgenommen. Der Abschnitt
Köpenick (ausschließlich) – Erkner wurde bis 2018 erneuert.“
Frage 7:
Welche Pläne bestehen derzeit, die Schallschutzwand im Bereich Hirschgarten zu erweitern bzw. zu
verlängern?
Antwort zu 7:
Hierzu teilt die DB AG mit:
„Die Schallschutzwand südlich des Haltepunkts Hirschgarten wird von Friedrichshagen
über den Bahnhof Köpenick fortgeführt. Ausnahme bildet der nicht bebaute Bereich am
alten Güterbahnhof Köpenick. Hier besteht eine Lücke von ca. 700 m.“
Frage 8:
Welche weiteren Zugfrequenzen sind bei der S-Bahn, dem Regionalverkehr sowie beim Güterverkehr in den
kommenden fünf Jahren zu erwarten? (Aufstellung nach Jahren unter Nennung von prozentualer
Abnahme/Zunahme sowie in absoluten Zahlen erbeten.)
Antwort zu 8:
Beim S-Bahn-Verkehr gibt es bereits seit Dezember 2019 zusätzlich zur Stamm- und zur
Verstärkerzuggruppe nach Erkner bzw. Friedrichshagen eine zusätzliche ExpressZuggruppe, die in der Hauptverkehrszeit (HVZ) fährt. Damit fahren drei Züge pro Richtung
innerhalb von 20 Minuten, womit das geplante Angebot auf der S3 für die nächsten fünf
Jahre erreicht ist.
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Die zeitliche Entwicklung ist in folgender Tabelle dargestellt:
S-Bahn (Züge/Stunde HVZ) Regionalverkehr (Züge/Stunde HVZ)
2020 18 (+0 %) 4 (+0 %)
2021 18 (+0 %) 4 (+0 %)
2022 18 (+0 %) 6 (+50 %)
2023 18 (+0 %) 6 (+0 %)
2024 18 (+0 %) 6 (+0 %)
2025 18 (+0 %) 6 (+0 %)
Hierzu teilt die DB AG ergänzend mit:
„Die in der beiliegenden Tabelle aufgeführten Daten beziehen sich auf die Quelle
Zugzahlen: Zielnetz BVWP 2030. Durch den BVWP werden keine Daten in
Jahresscheiben zur Verfügung gestellt.
Der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) wurde entsprechend den derzeit bekannten
Prämissen der -Ausschreibung Netz Elbe-Spree des Verkehrsverbunds BerlinBrandenburg (VBB) ergänzt. Veränderungen im Rahmen der konkreten Bestellung der
Verkehrsleistungen können nicht ausgeschlossen werden.
Im S-Bahn Verkehr sind derzeit keine Veränderungen bekannt.
Im SPFV können sich Veränderungen im Rahmen der Diskussion und Umsetzung zum
Deutschlandtakt ergeben, welche derzeit noch nicht quantifiziert werden können.
Die Güterverkehrszahlen beinhalten entsprechend der Bundesprognose 2030 die
Komponenten prognostizierte Güterzüge und sonstige Zugfahrten wie z.B. Lokleerfahrten.
Mit der aktuell geplanten Ansiedlung eines neuen Tesla-Werks in Fangschleuse ist mit
zusätzlichen Verkehren von und zum Werk zu rechnen, welche nicht in der Prognose 2030
und damit nicht in dieser Unterlage enthalten sind.“
Zuggattung Anzahl Züge Richtung
1/Tag
Anzahl Züge Richtung
2/Tag
SPFV 10 10
SPNV 46 46
SGV 40 42
Berlin, den 19.06.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

U-Bahn: In Kreuzberg geht’s hoch her Nach Ostern beginnen wie geplant die bereits Ende 2018 angekündigten Sanierungsarbeiten an den Bauwerken von Deutschlands ältester U-Bahnstrecke., aus BVG

Ab Dienstag, den 14. April 2020, arbeitet die BVG rund zwölf Monate lang am Kreuzberger #Hochbahnviadukt ­– an Gleisen, Stromanlagen und Brücken der Linien #U1 und #U3.

Der U-Bahnverkehr zwischen den Bahnhöfen #Kottbusser Tor und #Warschauer Straße ist während der Arbeiten unterbrochen. Mitte Juni verlängert sich die Streckensperrung für eine Woche bis zum U-Bahnhof #Hallesches Tor.

Auf dem gesperrten Abschnitt sind #barrierefreie #Ersatzbusse im Einsatz. Wochentags sind bis zu 21 Gelenkbusse eingeplant. Die BVG wird das #Fahrgastaufkommen in den Bussen angesichts der Corona-Pandemie genau beobachten und bei hoher Auslastung versuchen, operativ zusätzliche Fahrzeuge einzusetzen.

Als #Umfahrung bietet es sich an, zwischen Kottbusser Tor und Alexanderplatz die #U8 und zwischen Alexanderplatz und Warschauer Straße die #S-Bahn zu nutzen. Während der verlängerten Sperrung im Juni erfolgt die Umfahrung über die #U6 zwischen Hallesches Tor und Friedrichstraße und vor dort weiter mit der S-Bahn.

Die #älteste #U-Bahnstrecke Deutschlands

Baubeginn 1896, Inbetriebnahme 1902, diverse Umbauten seit 1925. Keine andere U-Bahnstrecke Deutschlands kann auf eine so lange Geschichte zurückblicken wie die U1/U3 in Kreuzberg. Witterung und die tonnenschweren Züge, die tagtäglich über das Hochbahnviadukt fahren, beanspruchen das Material stark. Daher sind umfangreichen #Sanierungs- und #Instandsetzungsmaßnahmen nötig.

„Unsere Arbeiten an der rund 4,8 Kilometer langen Hochbahn begannen bereits im Jahr 2000 und laufen in Etappen“, sagt BVG-Bauchef Uwe #Kutscher. „Hätten wir alles in einem Stück machen wollen, hätten wir nicht nur die U-Bahn für zirka drei Jahre voll sperren müssen. Auch der Straßenverkehr in Kreuzberg wäre für diese lange Dauer stark eingeschränkt gewesen. Hinzu kommt, dass wir aus Rücksicht auf unsere Fahrgäste parallele #Großbaustellen, etwa mit der S-Bahn oder an unseren eigenen Anlagen beispielsweise am Gleisdreieck, vermieden haben.“

Allein während der Bauphasen im Jahr 2018, in diesem und im kommenden Jahr investiert die BVG insgesamt rund 36 Millionen Euro in die Erneuerung des Abschnitts zwischen Kottbusser und Schlesischem Tor. Im Mittelpunkt stehen dabei die Brückenbauwerke sowie die inzwischen rund 40 Jahre alten Gleise und Fahrbahnen.

Ordentlich Schotter

Beeindruckende Zahlen: In den nächsten zwölf Monaten werden die Bauleute 2220 Meter #Fahrschienen aus- und einbauen und 1400 Meter #Stromschienen erneuern. Rund 3130 #Schwellen werden aus-, ca. 1300 wieder eingebaut, 2300 Tonnen #Schotter entsorgt und 1450 Tonnen gereinigt wiederverwendet. Die Differenzen zwischen Alt und Neu bei Schwellen und Schotter ergeben sich, weil 460 Meter der Strecke in sogenannter „Fester Fahrbahn“, also ohne Schotter und Schwellen, neu aufgebaut werden. Auch erhalten die Gleise für einen besseren #Lärmschutz elastische Unterlagen.

Zusätzlich erhalten die #Buckelbleche, auf denen der Schotter liegt, einen neuen Korrosionsschutz. Außerdem finden Arbeiten am #Stahltragwerk sowie an #Elektro- und #Entwässerungsanlagen statt. Am U-Bahnhof Schlesisches Tor werden zudem die Bahnsteigkanten saniert und der Aufzugseinbau vorbereitet.

Bei Wiederinbetriebnahme der Strecke sind die #Sanierungsarbeiten an der Hochbahn zwischen Gleisdreieck und Schlesisches Tor vorläufig abgeschlossen. Weitere Instandsetzungen an den Bahnhöfen folgen in den kommenden Jahren.

Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

Tel. +49 30 256-27901

www.bvg.de/presse

pressestelle@bvg.de

Kein Zugverkehr · No train service
S+U Warschauer Straße  U Kottbusser Tor
Phase 1: 14.04. – 14.06.2020 und
Phase 3: 22.06.2020 – vsl. April 2021
S+U Warschauer Straße  U Hallesches Tor
Phase 2: 15.06. – 21.06.2020
Ersatzverkehr mit Bussen · Replacement bus service

 ! Was ist sonst noch zu beachten? · Please note:
S+U Warschauer Straße
Die Abfahrtshaltestelle des Ersatzverkehrs bendet sich in
der Tamara-Danz-Straße unterhalb der Warschauer Brücke
an der Position .
The replacement bus service will depart from the stop
on Tamara-Danz-Straße beneath Warschauer Brücke at
Position .
U Kottbusser Tor
Die Abfahrtshaltestelle des Ersatzverkehrs in der Reichenberger
Straße erreichen Sie vom Ausgang H oder J.
Es sind ca. 200 m Fußweg.
You can reach the departure stop of the replacement
bus service in Reichenberger Straße from exit H or J.
The stop is approx. 200 m away.

 Umfahrungen · Alternative routes
Phase 1+3:
 U Kottbusser Tor  S+U Alexanderplatz
    S+U Alexanderplatz 
S+U Warschauer Straße
Phase 2:
 U Hallesches Tor  S+U Friedrichstraße
    S+U Friedrichstraße 
S+U Warschauer Straße
Über weitere Bauphasen informieren wir Sie rechtzeitig.
We will keep you informed regarding further construction
phases.

Straßenverkehr: In Eichkamp droht ein Lärmkollaps durch eine verfehlte Verkehrsführung der grünen Verkehrssenatorin, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie sieht das stadtplanerische Konzept für den Raum #Autobahndreieck #Funkturm / Messe
Berlin / Westkreuz aus, dessen erste Ergebnisse zum Jahreswechsel 2018/2019 erwartet wurden?
Antwort zu 1:
Da das stadtplanerische Konzept für den Raum Autobahndreieck Funkturm / Messe
Berlin / Westkreuz nicht abgeschlossen ist, können derzeit keine Ergebnisse genannt
werden.
Frage 2:
Wie sehen die Planungen zum #Umbau des #AD Funkturm aus?
Antwort zu 2:
Die Komplexität der Gesamtanlage des AD Funkturms (Anfang der 60er Jahre erbaut) in
Kombination mit umfangreichen Bahnanlagen und einer Gestaltungsform unter
Berücksichtigung der #AVUS-Nordkurve ist für ein #Autobahndreieck untypisch und
entspricht nicht mehr den heutigen Standards. Insbesondere der schlechte Zustand der
baulichen Anlagen (im Besonderen diverse #Brückenbauwerke) sowie die erforderliche
Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Leistungsfähigkeit des Dreiecks erfordern
grundlegende Maßnahmen. Um diesen außerordentlich belasteten, für das Land Berlin
überaus wichtigen Verkehrsknoten dauerhaft aufrecht erhalten zu können, ist daher eine
Erneuerung mit einhergehender Umgestaltung des Dreiecks dringend erforderlich. Im
Zuge der Variantensuche wurde für das Autobahndreieck die Ausgestaltung als
aufgeweitetes Dreieck mit drei Bauwerken herausgearbeitet. Die #A115 (#AVUS) soll in
Mittellage über den derzeitigen Rasthof geführt werden.
2
Die Planung zum Umbau des #Autobahndreicks Funkturm sieht aktuell eine neue
#Anschlusstselle an der A 115 Höhe #Messedamm / Ecke #Jafféstraße vor. Durch diese neue
Anschlusstelle wird die Verkehrssicherheit im Autobahndreieck insbesondere auf der
#A100 wesentlich verbessert. Die auf der A 100 im Bestand vorhandenen Stadtstraßenanbindungen
zur Messe und zum ICC werden auf die geringer belastetete A 115 verlagert.
Die im Bestand vorhandenen unübersichtlichen Verkehrsverhältnisse mit der
Anschlussstelle Messedamm innerhalb des Autobahndreiecks und der dichten Abfolge
von Rampen mit ungewöhnlich kurzen Ein- und Ausfädelungsspuren sowie der dichten
Anschlussstellenfolge auf der A 100 werden aufgelöst.
Frage 3:
Wie sehen die Planungen für den Zeitraum der Baumaßnahmen aus?
Antwort zu 3:
Das wesentliche Merkmal der Verkehrsführung während der Bauzeit soll die
Aufrechterhaltung des Verkehrs auf der Stadtautobahn sein. Dies kann auf der A 115
durch den Bau der neuen Trasse außerhalb der Bestandautobahn gewährleistet werden.
Auf der A 100 wird dafür eine Verkehrsführung neben der Bestandstrasse erforderlich
sein. Die Anschlüsse Messe / ICC müssen auf Grund dessen zeitweise geschlossen
werden. Der Verkehr wird in dieser Zeit über die nördlichen Anschlussstellen Kaiserdamm
und Spandauer Damm geführt werden.
Frage 4:
Inwieweit ist die Siedlung Eichkamp direkt oder indirekt von den Planungen betroffen bzw. inwieweit ist eine
Trassenführung im Bereich des S-Bahnhofs Eichkamp / Messe-Süd vorgesehen?
Antwort zu 4:
Die Siedlung #Eichkamp liegt neben der neuen Anschlussstelle Messedamm.
Privatgrundstücke werden nicht in Anspruch genommen. Der erforderliche aktive und
passive #Lärmschutz wird vorgesehen. #Städtebaulich wird sich das direkte Umfeld am
Knotenpunkt Messedamm / Jafféstraße / Eichkampstraße und die Anbindung der
Waldschulallee durch die neue Anschlussstelle Messedamm verändern. Für die
Anschlussstelle wird das südliche Ende (etwa 6.000 m²) der Grünanlage an der
Eichkampstraße in Anspruch genommen. Die Verlängerung des Messedamms zur
Autobahnanschlussstelle wird über die Bahnanlagen am S-Bahnhof Messe Süd geführt.
Die Bahnsteigzugangstreppe wird an die neue Straßenführung angepasst.
Frage 5:
Wie wurden die Anwohner in die Planungen einbezogen bzw. inwieweit wurde dem Wunsch der Anwohner
bzw. Anwohnerinnen und deren Siedlerverein für ein Beteiligungsgespräch mit dem Senat von Berlin
entsprochen? Inwieweit wird vom Berliner Senat sichergestellt, dass auf der #Informationsveranstaltung der
#DEGES ein politisch Verantwortlicher und kompetenter Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterin des Berliner Senats als
Ansprechpartner für die Anwesenden vor Ort sein wird?
3
Antwort zu 5:
Die Vertreterinnen und Vertreter der #Eichkampsiedlung wurden im März 2019 von der
DEGES über die Planungen frühzeitig informiert. Weitere Formate zur Information und
Beteiligung sind zusätzlich zu der gesetzlich vorgeschriebenen Information und
Beteiligung vorgesehen. An der Informationsveranstaltung am 31.10.2019 werden auch
Vertreterinnen und Vertreter der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
teilnehmen.
Frage 6:
Inwieweit ist die von den Anwohnern und deren Vertretern als am wenigsten schädlich angesehene
Planungsvariante favorisierte Tunnellösung realisierbar?
Antwort zu 6:
Der Autobahnanschluss des verlängerten Messedamms an die Autobahn ist als
Unterführung unter der Autobahn realisierbar.
Frage 7:
Inwieweit ist das Gelände ‚Zwischen den Gleisen‘ auch von der Halenseestraße oder über den nördlich
gelegenen Parkplatz aus anfahrbar?
Antwort zu 7:
Das Gelände des ehemaligen Rangier- und Güterbahnhofs Grunewald ist von der
Halenseestraße nicht öffentlich erschlossen. Vom nördlich gelegenen Parkplatz ist das
Gelände „Zwischen den Gleisen“ nicht anfahrbar.
Für eine Anbindung des Geländes am ehemaligen Güterbahnhof Grunewald über den
Bereich Rasthof AVUS wäre in jedem Fall ein Brückenbauwerk über die Gleisanlagen der
S-Bahn und Fernbahn erforderlich.
Frage 8:
Mit welchen Lärmemissionen wäre bei einer Realisierung einer Brückenlösung zu rechnen und welche
gesetzlichen Vorgaben für die Anlieger gibt es dazu? Inwieweit wird es eine Lösung geben, mit der „Straßen
mit Wohnbebauung so weit wie möglich gemieden werden sollen“?
Antwort zu 8:
Die exakten Lärmemissionsberechnungen sind noch nicht abgeschlossen. Nach den
ersten überschlägigen Berechnungen der Vorplanung sind im Vergleich zur Unterführung
bei einer Brückenlösung (Überführung des verlängerten Messdamms über die Autobahn)
leicht höhere Immissionen im nödlichen Bereich der Eichkampsiedlung zu erwarten, die
jedoch mit geeigenten Lärmschutzmaßnahmen kompensierbar sind. Der gesetzliche
Anspruch für die Anwohnerinnen und Anwohner richtet sich nach dem
4
Bundesimmissionsschutzgesetz bzw. der Bundesimmisionsschutzverordnung (16.
BImSchV). Straßen mit Wohnbebauung, hier die Waldschulallee und die Eichkampstraße,
werden nur bzgl. ihres Anschlusses an den Messedamm verändert.
Berlin, den 24.10.2019
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Flughäfen: Startbahn-Sanierung Neuer Stress am Flughafen BER, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/startbahn-sanierung-neuer-stress-am-flughafen-ber,11546166,29141950.html Die #Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg will die #Startbahn-Sanierung in #Schönefeld grundsätzlich genehmigen, obwohl dann noch nicht alle Anwohner #Lärmschutz haben werden. Von Hartmut Mehdorn kommt trotzdem Kritik.

Im Streit um ein Bauprojekt, das Flughafen-Chef Hartmut Mehdorn für besonders dringlich hält, wird die Stimmung immer gereizter. Am Montag teilte Mehdorn verärgert mit, dass die Sanierung der nördlichen Startbahn in Schönefeld, die am 29. März 2015 starten sollte, jetzt erst vier Wochen später beginnen dürfe. Schuld sei die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg. „Eine mit Augenmaß urteilende Behörde würde eine derart sachfremde Entscheidung niemals treffen“, grollte der Flughafen-Chef. Dabei geriet aber aus dem Blickfeld, dass er auch einen Erfolg verbuchen konnte. Denn am Montag wurde klar, dass die Behörde keine prinzipiellen Einwände gegen die für 2015 geplante Sanierung hat – obwohl dann anders als versprochen noch nicht alle Betroffenen vor Fluglärm geschützt sind. Die nördliche Piste in Schönefeld muss erneuert werden. Während der Bauarbeiten, die sechs Monate dauern sollen, können dort keine Flugzeuge starten oder landen. Darum will der Flughafen die BER-Südbahn, die gesperrt ist, vorübergehend in …

Flughäfen: Lärmschutz am Pannenflughafen BER Noch mehr als 1000 Haushalte ohne Zusage, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/laermschutz-am-pannenflughafen-ber-noch-mehr-als-1000-haushalte-ohne-zusage/10776834.html Ob die #Nordbahn des #Flughafens #Schönefeld 2015 saniert werden kann, hängt vom Fortschritt beim #Lärmschutz an der neuen #BER-#Südbahn ab. Bisher haben erst 3000 von den erforderlichen 4300 Haushalten einen Bewilligungsbescheid für Lärmschutzfenster erhalten. BER-Chef Mehdorn sieht Fehler nur bei den Anwohnern.

Die Entscheidung liegt jetzt bei der obersten Luftfahrtbehörde für Berlin und Brandenburg, ob die Nordbahn des Schönefelder Flughafens 2015 saniert werden kann. Denn am Dienstag lief die Frist ab, von der alles abhing. Und Flughafenchef Hartmut Mehdorn meldete als Erfolg, dass Lärmschutz-Bewilligungsbescheide an 3000 von 4300 Haushalten an der neuen BER-Südbahn verschickt worden sind, auf der während der Bauzeit im Norden von März bis Oktober 2015 die Flugzeuge starten und landen sollen. Die Frage ist, ob die Behörden die fehlenden 1300 Bescheide akzeptieren. In diesen Fällen, so argumentiert der Flughafen, habe das Problem auf Seiten der Anwohner gelegen. 300 Anwohner haben offenbar keine Anträge gestellt. ,,Wir haben fristgerecht alles verschickt“ Mehdorn geht fest davon aus, dass mit der Sanierung der Nordbahn …

Straßenverkehr: Sechsspurig durch den Grunewald von K. Kurpjuweit (mit mat), aus PNN

http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/889046/ Planer wollen Avus ohne Eingriff in den Baumbestand erweitern Berlin – Muss der Wald dran glauben? Erhalten Anwohner in #Nikolassee den lang erwarteten #Lärmschutz? Nur zwei der Fragen, die mit dem vom Bund auf dem Weg gebrachten Ausbau der #Avus auf sechs Fahrstreifen auch zwischen dem Kreuz #Zehlendorf und dem #Hüttenweg verbunden sind. Antworten gibt es noch nicht; das Projekt hat es erst in die Anmeldeliste für den #Bundesverkehrswegeplan 2015 geschafft. Und dort stand es auch bereits 2003 – und getan hat sich seither nichts.

Die Planer der Senatsverkehrsverwaltung, die sich am Donnerstag auf Anfrage nicht äußerten, wollen bei einem Ausbau ohne Flächenerweiterung auskommen. Dies hatte Staatssekretär Christian Gaebler in seiner Antwort auf eine schriftliche Anfrage des Grünen-Abgeordneten Harald Moritz jetzt mitgeteilt. Eine Flächenerweiterung sei gar nicht untersucht worden. Die Kosten habe ein Ingenieurbüro ermittelt; Angaben zur Höhe machte Gaebler nicht. Den Ausbau finanziere der Bund. „Weitere Projektwirkungen und konkrete umweltfachliche Gegebenheiten“ würden in den …

Straßenverkehr: Sechsspurig durch den Grunewald von K. Kurpjuweit (mit mat), aus PNN

http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/889046/

Planer wollen Avus ohne Eingriff in den Baumbestand erweitern

Berlin – Muss der Wald dran glauben? Erhalten Anwohner in #Nikolassee den lang erwarteten #Lärmschutz? Nur zwei der Fragen, die mit dem vom Bund auf dem Weg gebrachten Ausbau der #Avus auf sechs Fahrstreifen auch zwischen dem Kreuz #Zehlendorf und dem #Hüttenweg verbunden sind. Antworten gibt es noch nicht; das Projekt hat es erst in die Anmeldeliste für den #Bundesverkehrswegeplan 2015 geschafft. Und dort stand es auch bereits 2003 – und getan hat sich seither nichts.

Die Planer der Senatsverkehrsverwaltung, die sich am Donnerstag auf Anfrage nicht äußerten, wollen bei einem Ausbau ohne Flächenerweiterung auskommen. Dies hatte Staatssekretär Christian Gaebler in seiner Antwort auf eine schriftliche Anfrage des Grünen-Abgeordneten Harald Moritz jetzt mitgeteilt. Eine Flächenerweiterung sei gar nicht untersucht worden. Die Kosten habe ein Ingenieurbüro ermittelt; Angaben zur Höhe machte Gaebler nicht. Den Ausbau finanziere der Bund. „Weitere Projektwirkungen und konkrete umweltfachliche Gegebenheiten“ würden in den …

Berliner Straßenbahn Anwohner wollen Schutz vor quietschender Tram, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-strassenbahn-anwohner-wollen-schutz-vor-quietschender-tram/9164948.html

In vielen Kurven sind #Straßenbahnen oft sehr laut. Besonders betroffen sind die Anwohner in der Nähe von #Betriebshöfen. Die fordern deshalb von der #BVG mehr #Lärmschutz. Regen tut gut. Zumindest freuen sich Anwohner, vor deren Wohnung Straßenbahnen fahren. Diese quietschen dann meist weniger laut als sonst, wenn sie durch Kurven fahren. Wasser auf den Gleisen wirkt wie ein Schmierfilm, der den Lärm verringert. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) forderte am Dienstag, den Krach von Straßenbahnen im neuen Lärmaktionsplan des Senats zu berücksichtigen. Lärmprobleme bei der Tram gebe es nicht nur vereinzelt, sagte BUND-Verkehrsreferent Martin Schlegel. Doch auch dagegen müsse man vorgehen. Schlecht dran seien vor allem Anwohner der Betriebshöfe …