Bei einem #Workshop der #S-Bahn Berlin erhielten Mitglieder des Kundenbeirats praktische Tipps für Notsituationen.
Fast jeder hat es schon erlebt, der regelmäßig mit der S-Bahn Berlin unterwegs ist: Ein Fahrgast in Eile springt schnell in den Zug, obwohl das #Warnsignal bereits ertönt und die Lampe über der Tür rot leuchtet.
Losrennen, um die Bahn noch zu erwischen – das kennen viele, die zwischen Berlin und #Velten pendeln. Denn wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, kann nicht durchfahren, sondern muss in #Hennigsdorf umsteigen. Hier endet die #S25. Wer nach Velten weiterwill, muss in Hennigsdorf die #Regionalbahn nehmen.
Dabei kommt es oft zu Problemen mit den #Anschlüssen, wie Pendler Sven Krein am Bahnhof in Hennigsdorf erzählt. „Es kommt häufig zu #Verspätungen und dann wartet der eine Zug nicht auf den anderen“, sagt Krein. Gerade zu später Stunde müsse man dann oft 40 Minuten oder mehr auf die nächste Regionalbahn warten. „Da stehen Sie bei Minusgraden auf dem Bahnsteig“, berichtet Krein, „dann nehmen Sie beim nächsten Mal doch lieber wieder das Auto“.
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Ein #verlässlicher#Schienenverkehr ist die zentrale Voraussetzung für das Ge- lingen der #Mobilitätswende. Nur wenn die Bahn dauerhaft als attraktive Alter- native zum Auto wahrgenommen wird, kann sie ihre Rolle im Klimaschutz erfüllen. In den vergangenen Jahren haben sich jedoch gravierende #Qualitätsprobleme gezeigt. #Verspätungen, #Zugausfälle und überlastete Bahnhöfe beein- trächtigen den #Betriebsablauf erheblich. An den großen #Knotenpunkten ent- scheidet sich, ob Anschlüsse erreicht werden und Reiseketten zuverlässig funktionieren. Dort treffen steigende Fahrgastzahlen auf eine vielfach überlas- tete Infrastruktur. Für die Reisenden bedeutet das, dass selbst kleinere Störun- gen schnell bundesweite Auswirkungen haben können. Nach Auffassung der Fragestellenden braucht es daher eine belastbare Datengrundlage, um die Qua- lität und Funktionsfähigkeit der am stärksten frequentierten Bahnhöfe bewer- ten zu können. Nur so lässt sich einschätzen, ob die Bahn ihrem Anspruch ge- recht wird, das Rückgrat einer klimafreundlichen Mobilität in Deutschland zu sein.
Was sind die häufigsten Ursachen für #Verspätungen und #Ausfälle der Berliner #S-Bahn-Linien, insbesondere der Linie #S3 ?
Antwort zu 1:
Die DB AG teilt hierzu mit:
„Ursachen für Verspätungen sind #Zugfolgeverspätungen, EVU-interne Gründe, externe Einflüsse (bspw. Personen im Gleis oder Vandalismus) und Störungen an der #Infrastruktur.“
Ergänzend zu den damit allgemein benannten Ursachen ergibt sich aus dem Bericht der DB AG zum aktuellen Stand der „#Qualitätsoffensive #S-Bahn Plus“ (liegt dem Abgeordnetenhaus als Bericht an den Hauptausschuss vor)1 im Hinblick auf die Häufigkeit unterschiedlicher Störungen, dass sich die Gesamtzahl der Störungen im Jahr 2024 bezogen auf das Gesamtnetz zu ca. 56 % auf das #Verkehrsunternehmen S-Bahn Berlin GmbH, zu ca. 30 % auf die #Eisenbahninfrastruktur und zu ca. 14 % auf externe Ursachen verteilt.
Wie viele #Zugausfälle und #Verspätungen wurden auf der S-Bahnlinie #S2 in den Jahren 2023 bis heute registriert, die durch Sperrungen oder andere #Ursachen bedingt waren? Bitte nach Monat und Ursache angeben.
Antwort zu 1:
Die DB AG teilt hierzu mit:
„ Im Leitsystem der Betriebszentrale S-Bahn werden täglich Auswirkungen auf den Zugbetrieb durch Störungen und außerplanmäßige Ereignisse erfasst. Die Zugverspätungen und der Ausfall von Zugfahrten werden der jeweiligen Ursache zugeordnet. Dabei wird nicht unterschieden, ob die Beeinträchtigung des Zugbetriebes eine Sperrung von Gleisen erfordert oder nicht.
Nach einer zwischenzeitliche #Störung des #S-Bahnverkehrs im Berliner #Südosten kann es am Sonntagabend noch zu einzelnen #Verspätungen und Ausfällen kommen. Die Ursache war nach Angaben der S-Bahn ein kurzfristiger Personalausfall im Stellwerk Schöneweide.
Die „7008-1“ ist für die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) eine Zahl der Hoffnung. Denn mit ihr ist einer der Wagen der neuesten #Zuggeneration für die Berliner #U-Bahn nummeriert. Der U-Bahn geht es bekanntlich seit Jahren nicht besonders gut. Fahrgäste klagen immer wieder über #Zugausfälle, #Verspätungen und #ausgedünnte Takte. Was zwar nicht allein, aber eben auch an der teils völlig #überalterten#Fahrzeugflotte liegt. Einige Wagen sind bereits seit mehr als 60 Jahren im insgesamt 155 Kilometer langen Berliner #U-Bahn-Netz unterwegs.
Wenn übergeordnete und projektbezogene Koordinierungs- und #Abstimmungstermine durchgeführt werden: Wie erklären sich die #Kumulation der Baumaßnahmen und die erheblichen Einschränkungen für alle Mobilitätsarten? In welchem Turnus finden die turnusmäßigen Koordinierungs- und Abstimmungstermine statt?
Frage 5: Wie werden die bestehenden #Austauschformate bei Baumaßnahmen wie den in der Schriftlichen Anfrage Nr. 19/ 20712 Frage 1 seitens des Senats hinsichtlich Funktionalität, Abstimmung von Maßnahmen, Minimierung von Nachteilen (u.a. durch Kumulation von Maßnahmen) und Effizienz bewertet?
Mitten in der Nacht rollen leere ICE-Züge durch Berlin. Der Grund für die „#Geisterzüge“: Es fehlen #Abstellgleise, um die Züge sicher unterzubringen. Stattdessen müssen sie ihre Runden drehen, was nicht nur Kosten verursacht, sondern auch den #Tagesbetrieb der Deutschen Bahn belastet. Zugausfälle und #Dienstplanlücken sind die Folge.