BVG: Verspätungen und Ausfälle Darum ist die BVG unpünktlicher geworden, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/verspaetungen-und-ausfaelle-darum-ist-die-bvg-unpuenktlicher-geworden-32389222

Wer das Gefühl hat, dass die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) #unpünktlicher und #unzuverlässiger geworden sind, findet sich durch neue Zahlen des Senats bestätigt. Die offiziellen Daten für das vergangene Jahr zeigen, dass es mehr #Verspätungen und #Ausfälle gibt. Das Landesunternehmen hat ein Qualitätsproblem – das wird anhand der Statistik deutlich. Doch BVG-Sprecherin Petra Nelken sagte: „2018 war kein Jahr, in dem wir aus Scham im Boden versinken mussten.“ Für einige Zahlen, die negativ anmuten, gebe es plausible Gründe.

Verspätungen nahmen am stärksten bei der #U1 zu
Auf Anfrage des SPD-Verkehrspolitikers Tino Schopf hat Umwelt-Staatssekretär Stefan Tidow (Grüne) die Daten geliefert. Sie lassen sich mit früheren Zahlen des Senats, die sich auf 2016 beziehen, vergleichen.

Danach ist der Anteil der Fahrten, die als #pünktlich gewertet wurden, bei der #U-Bahn von 98,7 auf 98,3 Prozent zurückgegangen. Bei der #Straßenbahn sank die Pünktlichkeitsquote von 91,4 auf 90, beim #Bus von 87,2 auf 86,8 Prozent. Als pünktlich wertet der Senat bei der BVG Fahrten, die höchstens …

Regionalverkehr: Mit Bus und Bahn zur Landesgartenschau nach Wittstock / Dosse, aus VBB

Länder bestellen mehr Verkehr auf dem #Prignitz-Express

Zur #Landesgartenschau in #Wittstock/Dosse 2019 werden in der Prignitz viele tausend Besucherinnen und Besucher erwartet. Damit diese bequem und umweltfreundlich an- und abreisen können, haben die Länder Berlin und Brandenburg auf der Regionalexpress-Linie #RE6 mehr Verkehrsleistung bestellt. Zwischen dem 18. April und 6. Oktober fährt der Prignitz-Express auch am Wochenende im Abschnitt Neuruppin –Wittstock – Wittenberge jede Stunde. Und auch in den #Abendstunden wird das Angebot ab Wittstock ausgeweitet. Alle An- und Abfahrtszeiten sind in der Online-Fahrplanauskunft unter VBB.de sowie mobil in der VBB App Bus&Bahn abrufbar.

Während der Landesgartenschau verkehren die Züge der RE6 jeden Tag – auch am Wochenende – im Stundentakt zwischen Berlin Gesundbrunnen – Neuruppin – Wittstock und Wittenberge. Auf dem vielfrequentierten Abschnitt zwischen Wittstock und Berlin fahren die meisten Züge durchgehend mit zwei Zugteilen. Den Fahrgästen stehen damit je Fahrt 120 Sitzplätze mehr zur An- und Abreise zur Verfügung. Zusätzlich werden zum Regelfahrplan ab Wittstock/Dosse zwei spätere Fahrten angeboten. Diese starten jeweils gegen 22 Uhr in Richtung Wittenberge und Richtung Neuruppin.

Auch mit dem #Bus kommen Besucherinnen und Besucher bequem zur LAGA. Aus #Meyenburg, #Freyenstein und den Ferienorten #Flecken-Zechlin sowie #Sewekow ist die Landesgartenschau in Wittstock/Dosse während der Ausflugssaison gut erreichbar. Die Linie #745 pendelt ganzjährig Montag bis Freitag zwischen Wittstock/Dosse – Meyenburg und zusätzlich vom 18. April bis 6. Oktober 2019 auch Samstag, Sonntag, Feiertag. Zwischen Wittstock/Dosse – Sewekow – Zempow – Flecken Zechlin fährt die Linie #746 ganzjährig Montag bis Freitag und zusätzlich vom 18. April bis 6. Oktober 2019 auch Samstag, Sonntag, Feiertag. In Flecken Zechlin hat die Linie 746 Anschluss zur #Schlösserlinie #785 (Rheinsberg (Mark) – Flecken Zechlin – Mirow).

Elektromobilität: Berlin will die volle Ladung Der öffentliche Nahverkehr startete mit vielen Problemen in seine elektrische Zukunft., aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/elektromobilitaet-im-nahverkehr-berlin-will-die-volle-ladung/24202934.html

Hochrangiger ging es kaum: Zwei Bundesminister, zwei Berliner Senatorinnen – für zwei #Elektrobusse. Der Besuch bei der Präsentation der neuesten #Batteriefahrzeuge der BVG in Berlin-Wedding kürzlich zeigte, welche Bedeutung das Thema hat. Ab August will die BVG eine erste richtige, große Linie ausschließlich mit Elektrobussen betreiben. Spätestens 2030 soll der letzte Liter #Diesel verbrannt werden. Berlins Verkehrssenatorin Regine #Günther (parteilos, für Grüne) betrachtet die #Elektrifizierung des öffentlichen Nahverkehrs als wichtigen Baustein beim Klimaschutz. Die Berliner Luft ist durch Abgase vor allem in der City stark belastet, Fahrverbote sind angekündigt.

Die neuen Busse sind bald im Einsatz
Der Umstieg wird teuer: Die #Elektrofahrzeuge kosten die BVG 810 Millionen Euro. Sie sind – noch – deutlich teurer als konventionelle. Weitere 570 Millionen Euro muss die BVG in die #Ladestationen auf den #Betriebshöfen investieren. Der Bund überweist 48 Millionen Euro Fördergelder allein für die Eindecker, 35 Millionen kommen vom Umweltministerium, 13 Millionen vom Verkehrsministerium. Das Land Berlin unterstützt die BVG mit 58 Millionen Euro bis 2021, in den beiden Folgejahren …

Kommentar dazu:

Viele der Fahrgäste Berlins fahren schon „unter Strom“: von den 1700 Mio Fahrgästen pro Jahr sitzen nur noch 460 Mio in schadstoffarmen Dieselbussen. Den größten Effekt bringt der Wechsel vom Auto in die Öffis oder aufs Rad und die Verstromung der restlichen Autos.

Bus + VBB: PlusBus Familie wächst weiter: Neuer PlusBus Beelitz-Zauche, aus VBB

Schnell und umsteigefrei von Beelitz nach Werder

Am 13.04.2019 startet die neue #PlusBus Direktverbindung zwischen #Beelitz und #Werder. Die PlusBus-Linie #641 ermöglicht erstmals eine umsteigefreie Fahrt zwischen den beiden wichtigen Zentren für die Region. Auch die Fahrtzeit wird sich erheblich verkürzen. Für Besucherinnen und Besucher der Region ist mit der neu eingerichteten PlusBus-Linie auch der beliebte #Spargelhof in #Klaistow besser mit dem Nahverkehr erreichbar. Für Berlinerinnen und Berliner bietet sich damit in der Spargelsaison eine gute, umweltfreundliche Verbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit der Linie 641 nimmt bereits die 18. PlusBus-Linie mit den Qualitäten #Stundentakt, Anschluss zur Bahn und #Wochenendangebot ihren Betrieb auf.

Die neue PlusBus Verbindung der #regiobus Potsdam Mittelmark GmbH ist zwischen Beelitz Stadt und Bahnhof Werder künftig 30 Minuten schneller unterwegs, denn die Fahrgäste sparen den jetzt noch notwendigen Umstieg in Berlin (Wannsee) bzw. Potsdam Hbf. Vor allem die täglichen Pendlerinnen und Pendler zwischen den beiden Städten werden sich über die deutliche Fahrtzeitverkürzung freuen, aber auch die rund 10.000 Gäste, die in der Spargelsaison den Spargelhof in Klaistow besuchen.

Staatssekretärin für Infrastruktur und Landesplanung, Ines Jesse sagte anlässlich der Vorstellung des neuen PlusBusses: „Ich freue mich, dass der PlusBus so erfolgreich ist und regiobus, als Vorreiter bei der Einführung von PlusBus-Linien in Brandenburg nun im Beelitz-Zauche-Netz eine weitere Premiumlinie startet. Mit jedem neuen PlusBus verbessern sich die Qualität und das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs im ländlichen Raum. Die Fahrzeiten verkürzen sich, weil der Busfahrplan auf die Abfahrtszeiten der Züge abgestimmt ist. Das ist gut für die Pendlerinnen und Pendler, die vom Auto auf Bus und Bahn umsteigen wollen.“

Landrat Potsdam-Mittelmark, Wolfgang Blasig: „Die Verbindung von Baumblüten- und Spargelregion mit dem PlusBus ist wichtig für unsere Bürgerinnen und Bürger, aber vor allem für die vielen Gäste attraktiv. Die direkte und kurze Route zwischen den Städten Beelitz und Werder (Havel) verspricht viele neue Fahrgäste und zeigt, dass wir auch im ländlichen Raum eine gute Alternative zum Auto bieten können.“

regiobus Potsdam Mittelmark, Geschäftsführer Hans-Jürgen Hennig: „Die bisherigen Fahrgaststeigerungen beim PlusBus Hoher Fläming und Beelitz-Zauche zeigen, der Nahverkehr kann auch im ländlichen Raum sehr erfolgreich sein. Unser Angebot ist leicht verständlich und qualitativ hochwertig. Das ist das einfache Erfolgsrezept.

VBB-Geschäftsführerin, Susanne Henckel: „Als Verkehrsverbund haben wir die Aufgabe Stadt und Land im VBB-Gebiet gut mit Bus und Bahn zu verbinden. Der PlusBus bringt das gute Angebot der Schiene weiter in die Region und wird das Zusammenwachsen der Region fördern. Gleichzeitig ist er ein wichtiger Baustein, um die angestrebte Verkehrswende erfolgreich zu gestalten. Wir freuen uns über die positive Entwicklung der Fahrgastzahlen und die stetige Weiterentwicklung des Linienangebots.“

Verbindung zum Angebot Beelitz-Zauche

In Beelitz treffen sich in Zukunft die drei Linien des PlusBus-Beelitz-Zauche. Beelitz ist damit mit drei PlusBus-Linien und zwei Zugangeboten (RE7 und RB33) erreichbar. Der PlusBus Beelitz-Zauche fährt bereits auf den Linien 643 (Potsdam-Beelitz) und 645 (Beelitz-Lehnin). Sie ergänzen damit das neue Angebot. Für die Fahrgäste bedeutet die Premiummarke im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) ein mindestens stündliches Angebot an Wochentagen, kurze Umsteigezeiten zu den Bahnen und ein gutes Angebot auch am Wochenende.

Regiobus Potsdam Mittelmark hat ein umfangreiches Informationsangebot für die Bürgerinnen und Bürger vorbereitet. Die Busse werden neu mit WLAN und Lademöglichkeit am Platz ausgestattet sein. Äußerlich sind sie durch das bekannte regionale PlusBus-Design erkennbar.

Hintergrund

Die PlusBusse fahren in Brandenburg unter dem Slogan „Ein Takt, mit dem Sie rechnen können“. Im Landkreis Potsdam-Mittelmark fahren zwischen Bad Belzig, Potsdam und Brandenburg/Havel bereits seit 2014 Plus-Bus-Linien unter der Marke „Hoher Fläming“. Mit dem PlusBus „Emsterland“ (554: Lehnin-Götz-Brandenburg a. d. Havel) und dem PlusBus „Beelitz-Zauche“ hat der Landkreis Potsdam-Mittelmark in den letzten Jahren das hochwertige PlusBus Angebot konsequent ausgebaut. Das Konzept des PlusBusses fährt erfolgreich in den Landkreisen, Teltow-Fläming, Ostpringitz-Ruppin, Prignitz, Barnim, Dahme-Spreewald und Spree-Neiße. Auch in weiteren Regionen möchte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg zukünftig auch in anderen Regionen etablieren. Dazu werden Gespräche mit mehreren Landkreisen und Verkehrsunternehmen geführt. Die Marke PlusBus steht für hohe Qualitätsstandards in Brandenburg:

Einen regelmäßigen Taktverkehr von 6 Uhr bis nach 20 Uhr.
Eine maximale Übergangszeit zwischen Bahn und Bus von 15 Minuten
Eine Wochenendbedienung
Seit September 2018 unterstützt das Land Brandenburg jeden PlusBus-Kilometer zusätzlich zur Grundfinanzierung mit 0,40€. Damit wird die Landesregierung für das Abrechnungsjahr 2018 mehr als eine Millionen Euro für den Busverkehr im ländlichen Raum zur Verfügung stellen.

Fahrgäste erkennen das „Plus“ im Angebot bereits am Logo.

In der Region ist der PlusBus unter anderem an den Fahrzeugen und den Haltestellen durch das Produktsymbol erkennbar: ein violetter Kreis mit dem Schriftzug „Bus“, dazu ein großes Plus-Zeichen. Der PlusBus fährt auch erfolgreich im Mitteldeutschen Verkehrsverbund. Mit dem gemeinsamen PlusBus-Symbol, sollen sich auch Fahrgäste aus anderen Regionen leichter im Verkehrssystem zurechtfinden. Weitere Informationen und Fahrpläne finden Sie an den Haltestellen, in den Broschüren im Bus sowie unter www.VBB.de/PlusBus und www.regiobus-pm.de.

Alle VBB-Presseinformationen finden Sie unter vbb.de/presse.

allg.: Zum Zusammenhang von Verkehrsplanung und neuen Stadtquartieren aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Welche #Verkehrsprojekte überörtlicher Prägung stehen für die neuen #Stadtquartiere an?
Frage 2:
Wie ist deren Planungsstand (bitte einzeln nach neuen Stadtquartieren auflisten)?
Antwort zu 1 und 2:
Die Fragen 1 und 2 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet.
Grundsätzlich muss für jeden Wohnungsbaustandort, spätestens im
Bebauungsplanverfahren, nachgewiesen werden, dass die verkehrliche Erschließung
gewährleistet ist. Dies wird anhand von verkehrlichen Untersuchungen geprüft und
nachgewiesen, die durch den Vorhabenträger für das #Bebauungsplanverfahren beauftragt
werden müssen.
Nicht bei allen neuen Stadtquartieren sind verkehrliche Vorhaben von überörtlicher
Bedeutung erforderlich. Nachfolgend wird nur auf die „betroffene“ Vorhaben eingegangen.


#Blankenburger Süden
Auf Grund der bisherigen #Bestandsverdichtung und weiterer realisierungsfähiger
Baupotenziale ist die Verbesserung und Erweiterung der vorhandenen
Verkehrserschließung dringend erforderlich und Voraussetzung für die planerische
Entwicklung des Stadtquartiers. Hierzu gehören die Umsetzung der bekannten
Verkehrslösung Heinersdorf und die Entwicklung und Umsetzung der sog.
„Verkehrserschließung Blankenburg“. Für letztere wird aktuell eine Verkehrs- und
Machbarkeitsuntersuchung durchgeführt, die zum Ziel hat, die notwendige verkehrliche
Infrastruktur für den Raum zwischen B 2 und A 114 sowie für das neue Stadtquartier als
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integrierte Lösung zu ermöglichen. Für die Entwicklung eines Stadtquartiers ist zudem die
#Verlängerung der #Straßenbahnlinie #M2 bis zum #S-Bahnhof #Blankenburg notwendig
inklusive der Verbesserung der Umsteigequalität des S-Bahnhofs Blankenburg. Die
Wirtschaftlichkeit für die zu bevorzugende Trasse ist bestätigt. Für die notwendigen
Betriebshofkapazitäten der Straßenbahn werden Standorte im Bereich des neuen
Stadtquartiers genauer untersucht.
Mit der Deutschen Bahn laufen Gespräche zur Modernisierung, Ertüchtigung und
baulichen Integration des S-Bahnhofs Blankenburg in die zukünftige
„Verkehrserschließung Blankenburg“ (Kooperationsprojekt der Senatsverwaltungen für
Stadtentwicklung und Wohnen sowie Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und der
Deutschen Bahn AG (DB AG)).

#Buch
Die nördlichen Gebiete des Wohnungsbaustandortes Buch sind nicht durch den
Schienenverkehr erschlossen und liegen mit ca. 1 km Luftlinienentfernung im weiteren
Einzugsbereich des S-Bahnhofs Berlin-Buch. Für den Wohnungsbaustandort ist die
Erschließung durch den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit der Erweiterung des
#Linienbusverkehrs erforderlich. Die Erschließung des Wohnbaustandortes für Kfz muss
über die Hobrechtsfelder Chaussee erfolgen, da die Straße Am Sandhaus nicht
leistungsfähig an die Wiltbergstraße angeschlossen werden kann. Dafür ist die
Erweiterung der Hobrechtsfelder Chaussee und Wiltbergstraße westlich der Straße Am
Sandhaus mit Gehwegen, Bushaltestellen und Radwegen durch den Bezirk Pankow
notwendig.
Insbesondere für die Entwicklung auf der Ostseite der Bahn ist die Planung der
verlängerten Max-Burghardt-Straße eine Option zur Entlastung der Wiltbergstraße und
Erschließung des neuen Wohnungsbaus ebendort.

#Buckower Felder
Das Plangebiet wird über die Gerlinger Straße und den Buckower Damm erschlossen. In
beiden Straßen verkehren #Buslinien der BVG. Durch die zukünftigen Bewohnerinnen und
Bewohner entsteht eine zusätzliche Nachfrage für den öffentlichen Personennahverkehr,
die eine Verdichtung und Verlängerung von Buslinien erfordert. Durch die Sicherung einer
Buswendeschleife im Bebauungsplan werden hierfür die erforderlichen Voraussetzungen
geschaffen. Die nächstgelegene U-Bahn-Station (#U7) ist in etwa zehn Minuten mit dem
Bus und #Fahrrad erreichbar. Südlich an das Plangebiet grenzt der Berliner Mauerweg an.
Das neue Quartier soll im Inneren autoarm sein, wofür zwei Quartiersgaragen am
Quartiersrand vorgesehen sind. Zudem wird die absolut zulässige Anzahl der Stellplätze
im Gebiet begrenzt.
Am Buckower Damm soll – unabhängig von der Entwicklung des Stadtquartiers – ein
Zweirichtungsradweg ausgebaut werden.

#Ehemaliger Güterbahnhof Köpenick
Zur verkehrlichen Entlastung der Dammvorstadt (beidseitig der Bahnhofsstraße) und der
Köpenicker Altstadt ist mittels #Umfahrungsstraßen ein „#Tangentenviereck“ geplant. Der
fehlende nördliche Teil dieser Planung ist die Ost-West-Trasse. Im Zuge der Entwicklung
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des neuen Wohnquartiers soll der Ostteil als sog. Ostumfahrung Bahnhofstraße, über die
auch das Gebiet einschließlich ÖPNV-Anbindung erschlossen werden soll, geprüft
werden. Mit der Entlastung einher geht die Betriebsstabilisierung des
Straßenbahnverkehrs, insbesondere in der Bahnhofsstraße.
Der Neubau einer #Regionalbahnhofs #Köpenick mit neuem Ostzugang und der Ausbau der
Regionalbahn (2027) sind avisiert. Die Deutsche Bahn AG wird das
Planfeststellungsverfahren zeitnah starten.

#Gartenfeld
Die Insel Gartenfeld wird derzeit nicht durch einen qualitativ hochwertigen und
leistungsfähigen ÖPNV erschlossen. Der nächstgelegene U-Bahnhof #Paulsternstraße
liegt, je nach Lage 1-2 km entfernt. Straßenseitig besteht die Erschließung nur über die
Gartenfelder Straße, die die Insel im Osten in Nord-Süd-Richtung kreuzt.
Die bisherigen Überlegungen zur ÖPNV-Anbindung der Insel bedürfen einer
Weiterentwicklung im Zusammenhang mit der Ausgestaltung der Planungen zum
#Innovationscampus #Siemensstadt.
Die geplante übergeordnete Hauptverkehrsstraße auf der Insel Gartenfeld verbindet das
neue Wohngebiet mit den östlich gelegenen Entwicklungsgebieten, wie z.B. der Urban
Tech Republic und dem Schumacher Quartier, der Wasserstadt Oberhavel, den Ortsteilen
Hakenfelde und Spandau und dient der Erschließung der Entwicklungen auf der Insel
Gartenfeld.
Zur Ermöglichung einer #Straßenbahn wird im zentralen Teil und im westlichen Teil der
Insel Gartenfeld eine mögliche Trasse freigehalten bzw. an den Verlauf der geplanten
übergeordneten Hauptverkehrsstraße angepasst.
Im Rahmen der Machbarkeitsstudien zu #Radschnellverbindungen wird die Trasse Mitte-
Tegel-Spandau geprüft.

#Johannistal / Adlershof
Die #Straßenbahnneubaustrecke Adlershof II durch das Entwicklungsgebiet
Johannistal/Adlershof nach Schöneweide befindet sich derzeit in der Planfeststellung. Zur
Erschließung der benachbarten Gewerbefläche Gleislinse und des Ortsteils Johannisthal
wird der Betriebsbahnhof Schöneweide zum Entwicklungsgebiet hin geöffnet. Eine Fuß und
#Radwegebrücke wird über das Adlergestell auch als Anbindung an die Köllnische
Heide hergestellt.
Der Radschnellweg entlang der A 113, der Adlershof mit der Innenstadt verbindet, ist
Gegenstand einer Machbarkeitsstudie. Fahrradabstellanlagen am S-Bahnhof Adlershof
und am S-Bahnhof Betriebshof Schöneweide sind in der Prüfung.

#Michelangelostraße
Die Ausgestaltung des Wohnungsbaustandortes und die Realisierung an sich sind derzeit
noch von den Dialogverfahren bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
(SenStadtWohn) abhängig.
Eine Erschließung im ÖPNV besteht bereits für weite Teile des Gebietes durch die
vorhandene Straßenbahntrasse mit dicht getaktetem Angebot in der Greifswalder Straße.
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Im Zuge der städtebaulichen Verdichtung und Verlegung der Michelangelostraße wird eine
Straßenbahntrasse weiterhin stadtplanerisch gesichert.
Für die weiter östlich gelegenen Flächen kann eine Straßenbahnanbindung dann
untersucht werden, wenn eine hinreichende Konkretisierung der Planungen durch
SenStadtWohn erfolgt ist. Dabei ist geplant, die Michelangelostraße einschließlich
Straßenbahntrasse und Geh-/Radverkehrsanlage Richtung Osten bis zum Weißenseer
Weg zu verlängern.

#Schumacher Quartier
Der Wohnungsbaustandort ist durch seine Lage östlich der zukünftigen #Urban Tech
Republic eng mit dieser verbunden und die verkehrliche Verknüpfung mit dieser von
großer Bedeutung.
Derzeit wird die Machbarkeit eines U-Bahn-Anschlusses untersucht, weiterhin wird die
Ausschreibung zur #Straßenbahnanbindung vorbereitet. Bis zur Realisierung plant Tegel
Projekt mit einer Buserschließung.
Maßgeblich für die Entwicklung des Quartiers zu einem Wohnungsbaustandort sind der
Rückbau des heutigen Autobahnzubringers zur A 111 und der Neubau der Meteorstraße
als übergeordnete Stadtstraße im Quartier. Die Planungen zur neuen Meteorstraße sind
noch nicht abgeschlossen.

#Wasserstadt Oberhavel
Das Entwicklungsgebiet ist straßenseitig erschlossen. Die ÖPNV-Erschließung erfolgt
derzeit ausschließlich über den Bus und Andienung an den U-Bahnhof #Haselhorst (U7)
oder an den Bahnhof #Spandau. Die Kapazitäten der #Busanbindungen an die Altstadt
Spandau sind ausgeschöpft. Um eine attraktive Erreichbarkeit auch ohne motorisierten
Individualverkehr (MIV) zu gewährleisten, ist die Anbindung an das ÖPNV -Netz zu
verbessern. Mögliche Entwicklungsperspektiven stellen die #Trassenfreihaltungen auf der
Wasserstadtbrücke bzw. in der Daumstraße für die #Straßenbahn, die #Flächenfreihaltung
der #S-Bahntrasse und eine qualitativ hochwertige Zubringeranbindung an die U-Bahnlinie
U7 dar. Die bisherigen Überlegungen zur Verkehrserschließung bedürfen einer
Weiterentwicklung bei der Ausgestaltung der Planungen zum Innovationscampus
Siemensstadt.
Mit der vorgesehenen neuen Straßenverbindung der Insel Gartenfeld würde die
Wasserstadt Oberhavel mit anderen Entwicklungsgebieten, wie z.B. Urban Tech Republic
und das Schumacher Quartier, den Ortsteilen Hakenfelde verbunden. Im Rahmen der
Machbarkeitsstudien zu Radschnellverbindungen wird die Trasse Mitte-Tegel-Spandau
geprüft.
Die „Waterkant Berlin“ ist Teil des praxisorientierten Forschungsprojekts MoveUrban, das
zeitnah zur Planung des Wohnungsbaus hier Vorschläge zur Entwicklung einer
nachhaltigen Mobilität im Gebiet erarbeiten wird.

#Ehemaliger Rangierbahnhof Pankow
Vor dem Hintergrund der mit Kfz-Verkehr hoch belasteten Situation um das Gebiet ist in
den anstehenden Bebauungsplänen die Frage nach der verkehrlichen Erschließung
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gesamthaft zu klären. Die Untersuchung zur #Straßenbahntangente Weissensee – Pankow,
die auch das Gebiet erschließen soll, ist noch nicht abgeschlossen.
Frage 3:
Wie sieht der Zeitplan für die Planfeststellungsverfahren und die Erlangung der Planreife aus (bitte einzeln
nach neuen Stadtquartieren auflisten)?
Antwort zu 3:
In Abhängigkeit der einzelnen Planrechtsverfahren (Planfeststellungsverfahren nach
Personenbeförderungsgesetz – PBefG oder nach Berliner Straßengesetz BerlStrG bzw.
nach Bebauungsplanrecht) sind die vorgeschriebenen gesetzlichen Zeitschienen
einzuhalten. Konkrete Angaben für jedes Einzelvorhaben können auf Grund des jeweiligen
aktuellen Planungsstands noch nicht gemacht werden.
Frage 4:
Gibt es Verkehrsprojekte überörtlicher Prägung in den neuen Stadtquartieren, über die zwischen den
Bezirken und dem Senat noch keine Einigung erzielt werden konnte; wenn ja, welche sind dies und worin
besteht der Dissens; welche Schritte sind nötig, um unverzüglich zu einem Konsens zu kommen, um schnell
mit dem Bauen beginnen zu können?
Antwort zu 4:
Bei der Erarbeitung der verkehrlichen Konzepte für die neuen Stadtquartiere erfolgt eine
enge Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen SenStadtWohn, der Senatsverwaltung
für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK) und den jeweiligen Bezirken. Mögliche
Dissense werden im Planungsprozess Schritt für Schritt aufgelöst.
Frage 5:
Wer ist im Senat für den Wiederaufbau der Siemensbahn verantwortlich; wie gestalten sich die
Abstimmungen mit Siemens hinsichtlich der Kostenbeteiligung?
Antwort zu 5:
Für die Planung ist die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mit
Unterstützung der DB AG zuständig.
Die Finanzierung bedarf einer Klärung.
Frage 6:
Wer ist im Senat für die Abstimmungen zur Beschleunigung des Planfeststellungsverfahrens
„Regionalbahnhof Köpenick“ verantwortlich?
Antwort zu 6:
Der Regionalverkehrshalt Köpenick ist eine Bestellung des Landes Berlin bei der DB AG.
Die effiziente Gestaltung des Verfahrens obliegt dem Vorhabenträger. Abstimmungen zur
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Beschleunigung des Planfeststellungsverfahrens liegen nicht in der Verantwortung des
Vorhabenbestellers.
Frage 7:
An welchen Darstellungen von Verkehrsprojekten im Flächennutzungsplan (FNP) im Bereich der neuen
Stadtquartiere wird nach wie vor festgehalten, welche werden aufgegeben und durch Änderung des FNP
korrigiert?
Antwort zu 7:
Grundsätzlich stellt der Flächennutzungsplan (FNP) für das übergeordnete Verkehrsnetz
die aktuellen Verkehrsplanungen zur Erschließung der neuen Stadtquartiere dar. In
Einzelfällen erfolgt im Rahmen von FNP-Änderungen eine Überprüfung und Aktualisierung
dieser Planungen. Derzeit befinden sich für folgende neue Stadtquartiere FNPÄnderungen
im Verfahren, die die Darstellung von übergeordneten Verkehrsprojekten
betreffen:
„Ehem. Rangierbahnhof Pankow“, FNP-Änderungsverfahren 05/16:
Die Änderung umfasst Flächen, die von Bahnbetriebszwecken freigestellt wurden. Im
Zuge der FNP-Änderung ist der Verzicht der dargestellten übergeordneten
Hauptverkehrsstraße zwischen Mühlenstraße und Prenzlauer Promenade vorgesehen.
„Blankenburger Süden“, FNP-Änderungsverfahren 09/17:
Parallel wird eine Vorbereitende Untersuchung nach § 165 BauGB durchgeführt. In der
gegenwärtigen Planungsphase werden alternative Standorte für den Betriebsbahnhof zu
Gunsten des Wohnquartiers geprüft. Eine diesbezügliche Änderung des FNP ist nicht
auszuschließen. Die Trassenlage der übergeordneten Hauptverkehrsstraße des
Netzelementes 4 der Verkehrslösung Heinersdorf wird im FNP-Änderungsverfahren
aufgenommen.
„Kurt-Schumacher-Quartier“, FNP-Änderungsverfahren 09/15:
Die Änderung beinhaltet den Autobahnzubringer vom Kurt-Schumacher-Damm zur
Bundesautobahn (BAB) 111. Dieser wird im Rahmen der FNP-Änderung durch eine
Stadtstraße in der Kategorie einer übergeordneten Hauptverkehrsstraße ersetzt.
„Insel Gartenfeld“, FNP-Änderungsverfahren 01/16:
Im Rahmen der FNP-Änderung werden die am nördlichen Rand der Insel verlaufende
übergeordnete Hauptverkehrsstraße sowie die südlich der Insel verlaufende
schienengebundene ÖPNV-Trasse verschoben und parallel über das Zentrum der Insel
Gartenfeld geführt.
Für das Stadtquartier „Güterbahnhof Köpenick“ ist die Einleitung eines FNPÄnderungsverfahrens
beabsichtigt, in dessen Rahmen auch die Lage der Ost-West-
Straßenverbindung (hier Abschnitt sog. Ostumfahrung der Bahnhofstraße) entsprechend
den Ergebnissen der vorbereitenden Untersuchungen geändert werden soll.
Frage 8:
Wie wird die neue Richtlinie bezüglich der FNP-Darstellung umgesetzt, im FNP Straßenbahntrassen
auszuweisen?
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Antwort zu 8:
Das Straßenbahnnetz, wie insgesamt die überörtliche Verkehrsinfrastruktur, wird bei allen
Änderungen des FNP in die planerische Abwägung einbezogen. Basierend auf dem
Nahverkehrsplan Berlin 2019-2023 (Bestand und Planung) und überlagert mit der
Planzeichnung des FNP, ist das Straßenbahnnetz in der den Flächennutzungsplan
ergänzenden „Themenkarte Straßenbahnnetz“ dargestellt. Diese Themenkarte ist über die
Internetseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen abrufbar:
https://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/fnp/pix/fnp/themenkarte_strassenbahn.pdf
Frage 9:
Warum wird für die Insel Gartenfeld nicht die Darstellung „S-Bahn“ gewählt?
Antwort zu 9:
Der Senatsbeschluss zur FNP-Änderung „Insel Gartenfeld/Saatwinkler Damm“ (Lfd.-Nr.
01/16) vom 08.01.2019 stellt für die Insel Gartenfeld eine schienengebundene
Nahverkehrstrasse (U-, S- oder Regional-Bahn, mit Bahnhof) in unterirdischer Lage dar.
Nachfolgende Planfeststellungsverfahren werden dies präzisieren.
Frage 10:
Welche Abstimmungen gibt es derzeit zwischen dem Senat und dem Bezirk Treptow-Köpenick zum Bau
einer überörtlichen Straße zwischen Brandenburgplatz und Mahlsdorfer Straße als Fortführung der Ost-
West-Trasse?
Antwort zu 10:
Der Bezirk Treptow-Köpenick ist in die verkehrlichen Untersuchungen zur vorbereitenden
Untersuchung eingebunden und unterstützt die Planung einer übergeordneten Straße
(Ostumfahrung Bahnhofstraße), die darüber hinaus eine Erschließungsfunktion für das
Entwicklungsgebiet hat und eine Verbindung der beiden durch die Bahnanlagen
getrennten Gebietsteile darstellt.
Frage 11:
Hält der Senat an dieser Trasse fest und falls ja, womit begründet er dies?
Antwort zu 11:
Ja. Wie unter 10. bereits beschrieben erfüllt die Ostumfahrung Bahnhofstraße auch für das
Gebiet wichtige Funktionen. Zudem wäre eine Gebietsentwicklung ohne diese neue
Straßenverbindung nicht möglich. Verkehrspolitisches Ziel in diesem Raum ist es, die
Bahnhofstraße in Köpenick von übergeordnetem Verkehr zu entlasten und damit den
ÖPNV (Straßenbahnen und Busse) nachhaltig zu verbessern einschließlich des Ausbaus
barrierefreier Haltestellen sowie sichere und angemessene Anlagen für den Fuß- und
Radverkehr zu schaffen. Die Bahnhofstraße ist eine der wichtigsten Geschäftsstraßen im
Bezirk. Ihre Funktion als Nahverkehrstrasse wird durch den in Planung befindlichen
Regionalbahnhof zukünftig weiter gestärkt.
8
Frage 12:
In welcher Tiefe wurde eine „Nullvariante“ geprüft?
Antwort zu 12:
Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen wurde eine Entwicklungsfähigkeit des
Areals ohne Infrastruktur analog zur Betrachtung anderer Varianten untersucht.
Siehe dazu auch Antwort zu Frage 11.
Frage 13:
Um wie viel Jahre verzögert sich der Bau des neuen Stadtquartiers ehemaliger Güterbahnhof Köpenick
durch die Ost-West-Trasse gegenüber einem Verzicht („Nullvariante“)?
Antwort zu 13:
SenStadtWohn geht von einer Zeitschiene aus, die abhängig vom
Planfeststellungsverfahren der DB AG zur Ausbaustrecke Frankfurt Oder (einschl. dem
neuen Regionalbahnhof Köpenick) in Ausbaustufen erfolgen kann. Hierbei ist
berücksichtigt, dass parallel die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die neue
Straßenverbindung geschaffen werden könnten, um diese zeitgleich mit dem Kerngebiet
des Wohnungsbaus umzusetzen.
Berlin, den 27.03.2019
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bus + Elektromobilität + BVG: Alle Wege führen nach Strom, aus BVG

Die größte Busflotte Deutschlands wird #elektrisch. Am heutigen Mittwoch, 27. März 2019, hat die BVG gemeinsam mit den Herstellern #Solaris und #Mercedes-Benz die neuen #Elektro-Eindecker vorgestellt. Je 15 Fahrzeuge der Typen #Urbino 12 electric (Solaris) und #eCitaro (Mercedes-Benz) werden noch in diesem Jahr in den Dienst gehen. Bis 2030 soll dann die gesamte Busflotte auf E-Antrieb umgestellt sein. So lautet das gemeinsame Ziel des Landes Berlin und der #BVG.

Zur Premiere der neuen #E-Busse kamen am Mittwoch #Bundesumweltministerin Svenja Schulze und #Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer auf den BVG-Betriebshof an der Müllerstraße. Der Bund fördert das BVG-Projekt mit rund 48 Millionen Euro bereits in der Hochlaufphase für die Flottenumstellung bis 2021. Das Land Berlin unterstützt in seiner Verantwortung als Eigentümer der BVG die Umstellung. Die Senatorinnen für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, sowie Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop, bekräftigten heute beim Vorstellungstermin, dass die Umstellung der Busflotte auf E-Fahrzeuge ein wichtiger Baustein der Verkehrswende ist und bereits im Berliner Mobilitätsgesetzt festgelegt wurde.

Bis zu 225 E-Busse sollen bis 2021 nach Berlin kommen

Die ersten 12-Meter-E-Busse bieten Platz für rund 65 Fahrgäste – vergleichbar mit einem Dieselbus – und werden in Kürze zuerst auf der Linie 142 unterwegs sein. Beide Modelle sind mit modernen Fahrgastinformationssystemen und einem großen Mehrzweckbereich für Fahrgäste mit Rollstühlen, Kinderwagen, Rollatoren oder Gepäck ausgestattet. Im Innenraum sorgt LED-Technik für das stets passende Licht und eine optimale Inszenierung des beliebten BVG-Sitzmusters Urban Jungle, das die Fahrgastsitze ziert.

Selbstverständlich erfüllen beide Modelle den gewohnt hohen BVG-Standard in Sachen Barrierefreiheit: Große, im Boden eingelassene Piktogramme, ein zusätzlicher, nach vorn, zu den Rollstuhlplätzen gerichteter Monitor für die Fahrgastinformation, taktile Haltestangen mit geriffeltem Griffprofil an den Ausgangstüren und eine bewusst kontrastreiche Innenraumgestaltung sind nur ein paar der Besonderheiten.

Anders als die erste E-Bus-Generation der BVG, die per Induktion an den Endhaltestellen geladen wird, bekommen die neuen Elektro-Eindecker ihre Energie per Ladekabel über Nacht auf dem Betriebshof. Die vollgeladenen Batterien sorgen für eine Reichweite von mindestens 150 Kilometer.

Das Investitionsvolumen für die ersten Serien-E-Busse beläuft sich auf rund 18 Millionen Euro. In der Hochlaufphase bis 2021 plant die BVG aktuell insgesamt die Anschaffung von bis zu 225 E-Bussen, davon bis zu 210 zwölf Meter lange Eindecker und 15 Gelenkbusse, die schon bei Solaris bestellt und für den Einsatz auf längeren Linien, vorrangig der Linie 200, vorgesehen sind. Sie werden über einen sogenannten Pantografen an den Endhaltestellen zwischengeladen.

Förderung für Fahrzeuge und Infrastruktur

Die Flottenumstellung ist eine gemeinsame Kraftanstrengung des Bundes, des Landes Berlin und der BVG. Die BVG übernimmt die Kosten, die für vergleichbare Dieselbusse angefallen wären. Die Mehrkosten gegenüber konventionellen Dieselbussen werden vollständig durch das Land Berlin und Fördermittel der Bundesministerien getragen. Die Finanzierung der Fahrzeuge und der daraus resultierenden Kosten der Infrastruktur erfolgt zum Teil im Rahmen von Förderprogrammen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) sowie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Das Land Berlin hat für die Elektrifizierung der BVG-Busflotte in seinen Finanzplanungen bis 2021 bis zu 58 Millionen Euro vorgesehen. Für die Jahre 2022 und 2023 sind weitere knapp 48 Millionen Euro angemeldet. Die Fördersummen des Bundes für die Elektro-Eindecker belaufen sich derzeit auf bis zu 35 Millionen Euro aus dem Förderprogramm zur Anschaffung von Elektrobussen im ÖPNV des BMU und vorerst bis zu 12,7 Millionen Euro für Fahrzeuge aus dem Förderprogramm „Elektromobilität“ des BMVI.

Statements:

Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit:

„Wenn die größte deutsche Busflotte ihren Fuhrpark komplett auf Elektrobusse umstellt, ist das ein Zeichen für ganz Deutschland. Das wird weitere Verkehrsunternehmen motivieren, nachzuziehen. Unserem Ziel, den Verkehr umwelt- und klimafreundlich zu gestalten, kommen wir damit näher. Denn Elektrobusse haben drei klare Vorteile: sie fahren CO2-frei, schadstoffarm und deutlich leiser. Deshalb fördern wir als Bund die Elektromobilität und insbesondere den Einsatz von Elektrobussen. Die BVG erhält dafür vom Bundesumweltministerium bis zu 35 Millionen EUR.“

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:

„ÖPNV-Busse legen täglich tausende Kilometer in deutschen Städten zurück. Deshalb ist die Entscheidung der BVG, die Busflotte komplett auf Elektroantrieb umzustellen, ein sehr wichtiger Beitrag, Berliner Luft noch sauberer zu machen. Wir unterstützen das Vorhaben finanziell mit rund 13 Millionen Euro – und haben eine gute Nachricht für alle Verkehrsunternehmen, die sich an der BVG ein Beispiel nehmen wollen: Ab heute können Anträge zur Beschaffung von Elektrofahrzeugen und zugehöriger Ladeinfrastruktur eingereicht werden. Allein dafür stellen wir rund 90 Millionen Euro zur Verfügung.“

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: 
„Berlin startet mit den ersten Elektrobussen in eine neue Ära. Der ÖPNV wird mit den neuen Bussen klimafreundlicher, sauberer, leiser und energieeffizienter. Elektrobusse sind ein wichtiger Baustein für die schnelle Dekarbonisierung des Verkehrssektors.“

Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe: 
„Berlin trägt als wachsende Stadt beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur eine besondere Verantwortung für den Klima- und Gesundheitsschutz. Metropolen sind nicht nur Hauptverursacher von Verkehr, sondern – wie so oft – auch Vorreiter eines Wandels. Heute läuten wir mit der BVG den Wandel ein, hin zur leisesten und saubersten Busflotte Deutschlands.“

Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der BVG: „Wir danken den Fördermittelgebern, denn den Weg in die nichtfossile Zukunft können wir nur gemeinsam gehen. Den Schritt haben wir lange vorbereitet. Seit vier Jahren lernen wir täglich von unseren ersten vier E-Bussen und den zahlreichen Testfahrzeugen, die wir zu Gast hatten. Unsere Erfahrungen haben wir natürlich in die Ausschreibungen, Linienplanung, Werkstattabläufe und Ausbildung einfließen lassen. Von den Ergebnissen können nun unsere Fahrgäste profitieren – in topmodernen, leisen und abgasfreien Linienbussen.“

Javier Calleja, Vorstandsvorsitzender von Solaris Bus & Coach S.A.: „Berlin macht einen weiteren großen Schritt in Richtung emissionsfreien ÖPNV. Elektrobusse sind ein Gewinn für jeden Berliner – Einwohner profitieren von weniger Emission und Lärm. Ich bin stolz, dass Solaris Teil dieser neuen Reise ist.“

Till Oberwörder, Leiter Daimler Buses:

„Wir freuen uns sehr, dass sich der größte deutsche Verkehrsbetrieb für unseren vollelektrisch angetriebenen Stadtbus entschieden hat und wir dazu einen wesentlichen Beitrag zum umweltfreundlichen Personenverkehr in Berlin leisten können.“

Die zwei Neuen im Kurzüberblick:

Solaris Urbino 12 electric
Zweitürer mit elektrisch angetriebener Achse ZF AVE130, 2 x 125kW (340 PS), 2 x 485 Nm Drehmoment. Gesamtplatzkapazität 65 (davon 28 Sitzplätze)

Mercedes-Benz eCitaro
Zweitürer mit elektrisch angetriebener Achse ZF AVE130, 2 x 125kW (340 PS), 2 x 485 Nm Drehmoment. Gesamtplatzkapazität 65 (davon 29 Sitzplätze)

Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

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Potsdam + Bus + Straßenbahn: Was der ViP gegen den Tram-Engpass macht Weil immer wieder Tram- und Busfahrer fehlten, mussten 2018 zahlreiche Fahrten im Nahverkehr ausfallen. , aus PNN

https://www.pnn.de/potsdam/verkehr-in-potsdam-was-der-vip-gegen-den-tram-engpass-macht/24147414.html

#Potsdam – Nach massiven #Personalengpässen und zahlreichen ausgefallenen Fahrten im vergangenen Jahr haben die Potsdamer Verkehrsbetriebe (#ViP) nun nachgerüstet. Seit der Krise seien zusätzliche #Tramfahrer ausgebildet und #Busfahrer #rekrutiert worden, so ViP-Geschäftsführer Oliver Glaser am Dienstag. Mittlerweile seien 119 Tramfahrer im Dienst – das eigentliche Soll liegt bei 129.

Bei den Busfahrern sieht es noch etwas besser aus: 148 Fahrer sind derzeit für den ViP tätig, ideal wären 154. Vor allem die Fahrgäste der Straßenbahnen mussten im Frühling und Sommer 2018 viel Geduld aufbringen. 1753 Bus- und Tram-Fahrten fielen beispielsweise allein im Juni 2018 aus, die meisten wegen krankgemeldeten Fahrern. Im Februar 2019 waren es „nur“ noch 485 ausgefallene Fahrten – zwischen null und 20 pro Tag, wie Glaser sagte.

Häufig #Engpässe am Wochenende
Meist werde bei Engpässen die Linie 98 gestrichen, weil diese durch die Linien 91 und 94 abgefangen werden könnten. Gerade am Wochenende gebe es noch häufiger Engpässe, wenn zum Beispiel am Freitag einige Krankmeldungen kämen und die Schichten nicht so kurzfristig nachbesetzt werden könnten. Doch es werden weniger. „Wir haben mittlerweile auch viele Tage ohne …

Bus: Zweimal anders, einmal neu In Steglitz steht eine Sanierung der Fernwärmeleitungen an. aus BVG

In Steglitz steht eine Sanierung der Fernwärmeleitungen an. Da hierfür die #Birkbuschstraße zwischen Klingsorstraße und Teltowkanal in Fahrtrichtung Süden gesperrt wird, kommt es ab Montag, den 25. März 2019, ca. 12 Uhr für ca. neun Monate zu #Umleitungen auf den Buslinien #186 und #283. Um die Einschränkungen für die Fahrgäste zu minimieren, führt die BVG für die Dauer der Arbeiten die neue Buslinie #386 ein.

Die Busse der Linie 186 fahren Richtung S Lichterfelde Süd ab S+U Rathaus Steglitz von der Schloßstraße über Albrechtstraße, Bismarckstraße, Albrechtstraße, Siemensstraße und weiter planmäßig. Die Linie 283 fährt eine Umleitung Richtung Daimlerstraße: Ab Birkbuschstraße/Klingsorstraße über Klingsorstraße, Albrechtstraße, Bismarckstraße, Albrechtstraße, Siemensstraße, Leonorenstraße und weiter planmäßig.

Die neue Linie 386 verbindet für die Dauer der Sperrung den S+U-Bahnhof Rathaus Steglitz mit der Haltestellte Klingsorplatz/Klinikum und bietet sich auf diesem Abschnitt als Alternative zum umgeleiteten 186er an.

—–

Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

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Bus: Glienicke: Der Kiezbus fährt ab 1. April aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Oberhavel/Glienicke/Glienicke-Der-Kiezbus-faehrt-ab-1.-April

Von #Schildow-Kirche bis zum #S-Bahnhof #Frohnau verkehrt ab 1. April eine neue #Buslinie, die unter der Liniennummer #806 geführt wird. Wie der derzeit eingesetzte Bus von Zühlsdorf/Mühlenbeck zum S-Bahnhof Hermsdorf. Panne in Berlin verzögerte den Start des Kiezbusses.

#Glienicke
Nach langem Warten geht es endlich los: Mit dem Kiezbus bekommt Glienicke ab dem 1. April eine Verbindung nach Berlin-Frohnau. Die Buslinie endet dann am Zeltinger Platz.

#Frohnau-Express
Der Kiezbus oder auch Frohnau-Express genannt, fährt – wie der derzeit eingesetzte Bus von Zühlsdorf/Mühlenbeck zum S-Bahnhof Hermsdorf – unter der Nummer 806. Die neue Linie verkehrt zwischen der Haltestelle Schildow-Kirche und dem S-Bahnhof Frohnau und schließt somit auch den Ostteil Glienickes ein. Durch die Kombination mit der schon bestehenden Linie 806 erhält der Busverkehr morgens und nachmittags/abends an den Werktagen einen …

Bus + BVG: Ausfälle im BVG-Verkehr im Jahr 2018, aus Senat

www.berlin.de

Die Schriftliche Anfrage betrifft zum Teil Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zu- ständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher zu diesen Sachverhalten die Berliner Verkehrsbetriebe BVG AöR um Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verant- wortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Die übermittelten Teile sind in der nachfolgenden Beantwortung der Fragen entsprechend gekennzeichnet.

Frage 1:

Wie hoch war im Jahr 2018 die #Krankenstands-Quote bei den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG) AöR (bitte aufschlüsseln nach Kalendermonaten)?

Frage 2:

Wie hoch war im Jahr 2018 die Krankenstands-Quote bei der #BT Berlin Transport GmbH (bitte aufschlüsseln nach Kalendermonaten)?

Frage 3:

Wie hoch waren im Jahr 2018 die Krankenstände bei der BVG und der BT im Hinblick auf die jeweiligen Verkehrsbereiche U-Bahn, Straßenbahn und Bus (bitte aufschlüsseln nach Kalendermonaten)?

Antwort zu 1 bis zu 3: Die BVG teilt hierzu mit:

„Die Krankenstandsquote der BVG lag 2018 im Durchschnitt bei 10,0 Prozent, die der

Berlin Transport (BT) bei 9,3 Prozent. Aufgeschlüsselt nach den Betriebsbereichen (in Prozent):

  Altbeschäftigte Neubeschäftigte Gesamt
BVG #Omnibus (VBO) 10,5 % 12,8 %  
BVG #U-Bahn (VBU) 11,1 % 9,4 %  
BVG #Straßenbahn (VBS) 10,3 % 11,1 %  
BVG k.A. k.A. 10,0 %
       
Berlin Transport Bus (BT- O) 9,5 %  
Berlin  Transport  U-Bahn (BT-U) 8,6 %  
Berlin Transport k.A. k.A.“ 9,3 %

Altbeschäftigte sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits vor der Einführung des Tarifvertrag Nahverkehr (TV-N) 2005 bei der BVG beschäftigt waren.“

Frage 4:

Welcher Anteil der im Jahr 2018 in Berlin insgesamt nicht erbrachten Verkehrsleistungen ist auf den Krankenstand der Mitarbeiter von BVG und BT zurückzuführen und worauf sind die restlichen Anteile zurückzuführen (bitte aufschlüsseln nach Anteil, Kalendermonaten und Kilometern)?

Antwort zu 4:

Die BVG teilt hierzu mit:

„Die BVG hat ihre Leistung in den vergangenen Jahren über alle Betriebsbereiche kontinuierlich gesteigert. Im Jahr 2018 konnte das Wachstum allerdings nicht in dem geplanten Umfang erreicht werden, was sowohl personal- als auch fahrzeugbedingte Ursachen sowie externe Gründe hatte.

Im Bereich Omnibus konnten 2018 nur 400.000 zusätzliche Nutzwagenkilometer (Nwkm) umgesetzt werden. Die Gründe liegen neben dem hohen Krankenstand auch in der allge- meinen Verkehrssituation. Durch Verkehrsbehinderungen wie Baumaßnahmen, Falsch- parker, Demonstrationen oder andere Großveranstaltungen ist die Reisegeschwindigkeit der Fahrzeuge auf durchschnittlich 17,9 km/h zurückgegangen. Dies erfordert einen zusätzlichen Fahrer- und Fahrzeugeinsatz und erhöht die Belastung für das Fahrpersonal. Zudem hatte die umweltverträgliche Umrüstung und die Laufzeitsicherung der Doppel- deckerbusse eine erhöhte Fahrzeugbindung in den Werkstätten zur Folge.

Im Bereich U-Bahn wurde die Leistung seit 2009 um 7,4 Prozent gesteigert. Neben dem Krankenstand führte hier der ungeplante Betriebsausfall der Wagenreihe F79 im Jahr 2018 zu Ausfällen.

Die Straßenbahn hat die Leistung seit 2009 um 5 Prozent erhöht. Auch hier führte eine Verringerung der Reisegeschwindigkeit auf durchschnittlich 18,8 Prozent zu erhöhten Personal- und Fahrzeugbedarfen. Neben dem Krankenstand sind vor allem externe

Faktoren ursächlich für Ausfälle. So wurden 2018 insg. 28 Prozent der 115 Baumaß- nahmen verschoben.“

Die Ausfälle in den Betriebsbereichen und die Anteile personell bedingter Ausfälle stellen sich nach den regelmäßigen Berichten der BVG an SenUVK wie folgt dar:

Ausfälle (Nutzzugkm/ Nutzwagenkm)     1/2018     2/2018     3/2018     4/2018     5/2018     6/2018     7/2018     8/2018     9/2018     10/2018     11/2018     12/2018
U-Bahn 29.289 24.059 43.127 24.959 43.009 46.405 30.096 40.611 86.956 49.953 74.513 88.433
Straßenbahn 12.541 38.663 36.063 20.915 28.246 80.597 50.387 47.748 68.127 107.064 84.299 70.735
Bus 39.761 62.704 111.578 79.930 82.540 135.402 94.723 114.313 203.122 132.417 199.800 157.055
Anteil Ausfälle personell bedingt   1/2018   2/2018   3/2018   4/2018   5/2018   6/2018   7/2018   8/2018   9/2018   10/2018   11/2018   12/2018
U-Bahn 1% 2% 6% 12% 3% 13% 29% 26% 42% 20% 23% 29%
Straßenbahn k. A. 80% wesentl. wesentl. wesentl. wesentl. wesentl. wesentl. 80% 90% 87% 89%
Bus k. A. k. A. 85%* k. A. k. A. 85%* 55% 63% 79% 68% 77% 74%

* personell bedingt und fahrzeugbedingt

„wesentlich“ wird als >50 % interpretiert

Frage 5:

Sofern sich der auf Erkrankungen beruhende Anteil der nicht erbrachten Verkehrsleistungen beziffern lässt (Frage 4): Ist eine bezirksmäßige Angabe der krankheitsbedingt nicht erbrachten Verkehrsleistungen möglich, falls ja, welche Aufteilung ergibt sich nach Anteil, Kalendermonaten und Kilometern jeweils für die einzelnen Bezirke?

Antwort zu 5:

Die BVG teilt hierzu mit:

„Die Fahr- und Dienstplanung sowie die Disposition erfolgt nicht nach Stadtbezirken.“

Frage 6:

Wie viele Stellen sind bei der BVG derzeit unbesetzt? Frage 7:

Wie viele Stellen sind bei der BT derzeit unbesetzt?

Antwort zu 7:

Die BVG teilt hierzu mit:

„Für 2019 sind 1.100 Neueinstellung geplant, davon 720 im Fahrdienst und 113 in den Werkstätten.“

Nach Angabe der BVG spiegeln diese Zahlen den tatsächlichen Einstellungsbedarf wider.

Frage 8:

Inwieweit berücksichtigt die BVG bei der Kompensation von krankheitsbedingten oder technischen Ausfällen die Tatsache, dass bestimmte Linien bereits fahrplanmäßig eine geringe Taktdichte ausweisen oder solche, die als einzige Verbindung Außenbezirke anbieten?

Antwort zu 8:

Die BVG teilt hierzu mit:

„Soweit noch Reaktionsmöglichkeiten gegeben sind, wird entsprechend den genannten Prioritäten disponiert.“

Frage 9:

Welche Maßnahmen sind seitens der BVG vorgesehen, um den Anteil der nicht erbrachten Verkehrsleistungen so gering wie möglich zu halten?

Antwort zu 9:

Die BVG teilt hierzu mit:

„Die BVG wird [mit Mitteln des Landes Berlin] bis 3,1 Mrd. Euro in die Beschaffung neuer Schienenfahrzeuge investieren. Mit der Lieferung und Inbetriebnahme der U-Bahn-Neu- fahrzeuge ab Herbst 2021 werden die Strecken im Großprofil deutlich gestärkt (Linien U6 bis U9). Im Kleinprofil werden voraussichtlich schon bis April 2019 alle 108 IK-Wagen durch die Firma Stadler ausgeliefert sein (Linien U1 bis U4). Bis 2031 werden 443 neue Straßenbahnen beschafft. Auch die Omnibusflotte wächst bis 2035 um 21 Prozent und soll auf alternative Antriebe umgestellt werden.

Um die Situation im Fahrpersonal zu stärken, plant die BVG im Jahr 2019 1.100 Neuein- stellungen, davon 720 im Fahrdienst und 113 in den Werkstätten. Zudem werden die Ausbildungskapazitäten in allen Betriebsbereichen verstärkt. Diese wurden bereits im Jahr 2018 um 25 Prozent erhöht und werden im Lauf des Jahres 2019 sogar verdoppelt.

Darüber hinaus strebt die BVG zusammen mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Maßnahmen zur Verbesserung der Situation im Straßenverkehr an. Dazu gehören u.a.:

  • Umsetzung des im ÖPNV-Gesetz und Nahverkehrsplan vorgesehenen ÖPNV-Vorrangnetzes
  • Reduzierung der Behinderungen durch Baustellen auf den Linienwegen der Omnibusse
  • Umsetzung der im Mobilitätsgesetz vorgesehenen Räumung von Busspuren durch die BVG
  • Planung zusätzlicher Busspuren“

Frage 10:

In welchem technischen Zustand befinden sich der Fuhrpark der BVG (bitte aufschlüsseln nach U-Bahn, Straßenbahn und Bus)?

Antwort zu 10:

Die BVG teilt hierzu mit:

„In allen Betriebsbereichen befinden sich die Fahrzeuge in einem betriebssicheren Zustand. Die technische Beschaffenheit und damit die Verfügbarkeit sind vom Alter der Fahrzeuge und ihrem bisherigen Einsatz bzw. ihrer Laufleistung abhängig. Dies erfordert einen erhöhten Instandsetzungsaufwand.“

Berlin, den 14.03.2019 In Vertretung

Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz