U-Bahn: U55 pausiert Wegen nötiger Wartungsarbeiten an den Zügen der U55 muss die kurze Linie zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor zeitweise eingestellt werden. aus BVG

Wegen nötiger Wartungsarbeiten an den #Zügen der #U55 muss die kurze Linie zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor zeitweise eingestellt werden. Weil die provisorische #Werkstatt im U55-Tunnel derzeit durch die Bauarbeiten zum #Lückenschluss der U5 belegt ist, können diese Arbeiten nicht vor der kommenden Woche stattfinden.

Die U55 pausiert daher voraussichtlich bis zum 15. März. Fahrgäste können den Abschnitt mit der #S-Bahn umfahren oder auf die Buslinie #TXL umsteigen.

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Bahnverkehr: 100 Jahre Eisenbahnwerkstattanlage in Senftenberg 1. März 1919 war Gründungstag, aus DB

1. März 1919 war Gründungstag • Aktuell werden Loks und Güterwagen instandgehalten • Jubiläumsfeier im Sommer 2019

Die Deutsche Bahn kann in #Senftenberg auf einen #Werkstattstandort mit langer #Tradition zurückblicken, der am 1. März 100 Jahre alt wird.

Im Jahr 1912 begann aufgrund des ständig wachsenden Verkehrsaufkommens und der begrenzten Kapazität in den alten, bestehenden Anlagen die Planungen für den Bau einer neuen Schuppen- und #Werkstattanlage.

Ab 1914 entstanden dann in vierjähriger Bauzeit ein halbkreisförmiger #Lokomotivschuppen, ein zweistöckiges Aufenthalts- und Übernachtungs-gebäude, ein Werkstatt- und Magazingebäude sowie ein #Wasserturm mit einem Fassungsvermögen von 500 Kubikmetern.

Der 1. März 1919 ist der Gründungstag des Bahnbetriebswerkes Senftenberg als selbstständige Dienststelle. Es liegt auf der Ostseite des von Westen nach Osten langgestreckten Bahnhofs Senftenberg. Im Gründungsjahr 1919 waren im Bahnbetriebswerk 228 Mitarbeiter beschäftigt.

Rund 60 Jahre später, im Jahr 1980, fiel eine Grundsatzentscheidung zur Modernisierung für das Bahnbetriebswerk. Der alte Lokschuppen sollte abgerissen und eine neue, moderne, den Anforderungen eines E-Lok-Betriebswerkes entsprechende Lokhalle gebaut werden. In diesem Zusammenhang entstand eine neue Zufahrt zum Werk, eine neue Drehscheibe und andere Nebeneinrichtungen.

Am 20. März 1986 erfolgte die Grundsteinlegung für die neue Lokhalle, die dann am 4. Oktober 1989 offiziell an den Betrieb übergeben wurde.

Aus dem Bahnbetriebswerk Senftenberg war eine große, moderne Dienststelle entstanden.

Aktuell werden an diesem Standort Elektro- sowie Diesellokomotiven und Güterwagen instandgehalten.

Eine Jubiläumsfeier mit einem Tag der offenen Tür und einem Blick hinter die Kulissen ist für Sommer 2019 vorgesehen.

Werkstätten: DESAG: Werk Eberswalde weiter auf Erfolgskurs, aus Lok-Report

https://www.lok-report.de/news/deutschland/industrie/item/8768-desag-werk-eberswalde-weiter-auf-erfolgskurs.html

Das Mut sich auszahlt, hat die #Schienenfahrzeugbau #Wittenberge GmbH bereits Mitte des Jahres bewiesen. Im Mai wurde ein positves Resümee zur Übernahme des ehemaligen Bahnwerkes in Wittenberge gezogen. Zu Ende 2018 kann gesagt werden: Die gesetzten Ziele bei der Übernahme wurden alle erreicht.

„Das Jahr 2018 schließt mit einer sehr guten Auslastung des Werkes ab.“, teilt Mathias #Tenisson, Geschäftsführer der Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH, erfreut mit. „Dazu beigetragen haben vor allem auch neue Langzeitverträge mit Großkunden.“, so Mathias Tenisson weiter.

Die geplante Kesselwagensparte steht zum Ende des Jahres. Zukünftig können dann auch #Kesselwagen im Werk instand gehalten werden. Ein eigenes Team wurde dafür zusammengestellt.

Weiterhin gibt es im Werk #Eberswalde ein neues mobiles Team. Mitarbeiter des mobilen Teams fahren auf Kundenwunsch zu den Güterwagen raus und führen Arbeiten vor Ort aus. Diese Leistungen werden in der Region im Umkreis von 150 Kilometern erbracht und sind auch grenzüberschreitend möglich.

Der wieder eingeführte Bereich #Reisezugwagen hat sich etabliert und arbeitet mit einer guten Auslastung. Ein mobiles Team ist auch hier installiert worden und steht für Kundenanfragen auf Abruf bereit.

Nachhaltige Personalpolitik

Was im Januar mit nur 79 Personen begann, steigerte sich bis Dezember auf 133 Mitarbeitern. Dank der guten Auftragslage stellte das Werk Eberswalde über das Jahr verteilt 54 neue Mitarbeiter an. Prognistiziert waren 100 Mitarbeiter zum Ende des Jahres.

„Für 2019 rechnen wir mit 150 Mitarbeitern bis Juli und hoffentlich 165 Mitarbeiter bis Ende des Jahres.“, informiert Oliver #Wiechmann, #SFW-Geschäftsführer. „Wir hoffen, weiterhin gute Fachkräfte zu finden. Unsere Zusammenarbeit mit dem regionalen Arbeitsamt hat uns hier im letzten Jahr sehr weitergeholfen, wofür wir dankbar sind.“, so Oliver Wiechmann weiter.

Für 2019 ist geplant, erstmalig wieder Lehrlinge auszubilden. Berufe wie Schlosser, Mechatroniker oder Industriemechaniker sind hier von Interesse. Los gehen wird es zum Ausbildungsstart im Herbst 2019.

Ein weiterer Fokus ist es, junge Menschen heranzuziehen und weiter zu bilden. So wird zukünftig nicht nur ausgebildet, sondern auch Studenten Möglichkeiten im Werk geboten. Es besteht die Möglichkeit, Bachelor- oder Masterarbeiten zu schreiben sowie Praktikas zu absolvieren.

Weiter betrachtet wird in 2019 auch die Möglichkeit der Anstellung / Ausbildung von Geflüchteten im Werk

Investition in die Zukunft

Mit Zuversicht blickt das Werk Eberswalde in das neue Jahr. Neue Herausforderungen wird es auch dann geben. So wird zum Beispiel ein größerer Fokus auf das Energiemanagement im Werk gelegt. Vor Ort werden verschiedene Maßnahmen eingeführt, um energiesparender zu agieren.

„Für 2019 haben wir bereits mehrere Investitionen beschlossen, die dazu beitragen werden, dass das Werk modernisiert wird.“ berichtet Heiko Prötzsch, Geschäftsführer der Schienenfahrzeugbau Wittenberge. „Die größte Investition in 2019 wird eine komplett neue #Strahlanlage für die #Radsatzwerkstatt sein.“, so Heiko Prötzsch weiter.

Dank an die Region

Ohne die Unterstützung aus der Region, wäre das Werk Eberswalde heute nicht da, wo es gerade steht. Die Geschäftsführung möchte die Chance ergreifen, sich insbesondere bei der Stadt Eberwalde, dem Landkreis #Uckermark und regionalen Partner zu bedanken, für die anhaltende Unterstüzung und das entgegengebrachte Vertrauen. In das Werk, aber auch in den Gesellschafter, die #ENON GmbH & Co.KG, ohne die diese Reise nicht möglich geworden wäre.

Gleiches gilt auch für die neuen und alten Kunden, die den Prozess der Übernahme begleitet haben.

Der größte Danke geht jedoch an alle Mitarbeiter im Werk Eberswalde, welche in diesem Jahr mit uns an einem Strang gezogen und uns in der positiven Entwicklung begleitet haben.

Pressemeldung Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH, Werk Eberswalde

Straßenbahn: BVG will Betriebshof an der Bernkasteler Straße vollständig modernisieren, aus Berliner Woche

https://www.berliner-woche.de/weissensee/c-verkehr/bvg-will-betriebshof-an-der-bernkasteler-strasse-vollstaendig-modernisieren_a192613

Die BVG plant, Anfang kommenden Jahrzehnts den Straßenbahnbetriebshof an der Bernkasteler Straße zu modernisieren.

Warum in diesen historischen Betriebshof investiert werden soll, erklärt der BVG-Straßenbahn-Bereichsleiter Rico Gast vor allem mit der stetig wachsenden Zahl an Fahrgästen. Deshalb hat die BVG neue, vor allem auch größere Wagen vom Typ Flexity Berlin bestellt. Die Wagen sind 40 Meter lang und bieten etwa 300 Fahrgästen Platz. Eingesetzt werden sollen diese Straßenbahnen vor allem auf der Linie M4, die vom Alexanderplatz über Weißensee nach Hohenschönhausen fährt. Auf dieser Linie sind nämlich bereits alle Haltestellen auf 62 Meter Länge ausgebaut. Eine der Voraussetzungen für den Einsatz der neuen Züge. Vorgesehen ist, dass sie ab 2022 eingesetzt werden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss der Weißenseer Betriebshof auf die neue Fahrzeuggeneration eingerichtet sein. Deshalb will ihn die BVG umbauen und modernisieren. „Das geht schneller, als einen Betriebshof völlig …

Straßenbahn: Der Betriebsbahnhof Nordend könnte in Zukunft reaktiviert werden Welche Zukunft hat der Straßenbahnbetriebshof Nordend?, aus Berliner Woche

https://www.berliner-woche.de/niederschoenhausen/c-verkehr/der-betriebsbahnhof-nordend-koennte-in-zukunft-reaktiviert-werden_a186593

Welche Zukunft hat der #Straßenbahnbetriebshof #Nordend? Seit einigen Jahren ist er offenbar nicht mehr richtig in Betrieb. Nur hin und wieder sind dort ein paar Straßenbahnzüge abgestellt. Ansonsten sind die Tore zugesperrt.

Man sieht auf dem Hof keine BVG-Mitarbeiter. Eigentlich schade, dass diese Fläche brach liegt. Was hat die #BVG damit vor? Markus Falkner, Pressesprecher der BVG, bestätigt auf Anfrage der Berliner Woche, dass der #Betriebshof zurzeit nicht genutzt wird. Allerdings wird er von Straßenbahnen immer wieder mal angefahren, wenn dies wegen Bauarbeiten im Pankower Streckennetz nötig ist. „Über die weitere Nutzung wird im Zusammenhang mit dem Streckenausbau der Straßenbahn im Norden der Stadt entschieden“, so Falkner weiter. „Die Nutzung als Bahnanlage wird aus heutiger Sicht nicht infrage gestellt.“

Den Betriebshof in der Dietzgenstraße 100 gibt es seit mehr als hundert Jahren. Errichtet 1901, wurde er 1924 auf seine heutige Größe erweitert. Seit 25 Jahren steht alles unter Denkmalschutz. Aber seit etwa 20 Jahren setzen Straßenbahnzüge nicht mehr regelmäßig in Nordend ein oder aus. Zwischenzeitlich nutzte der Denkmalpflegeverein Nahverkehr Berlin die Hallen als Depot für historische Straßenbahnen und Busse. Dieser zog allerdings 2015 nach Köpenick um. Vor drei Jahren fragte die BVG beim Deutschen Technikmuseum an, ob man Interesse habe, dort eine Ausstellung zur Straßenbahngeschichte in Berlin einzurichten. Die denkmalgeschützten Hallen würden sicher den passenden Rahmen bieten. Aber an einer abgelegenen Außenstelle im Norden Berlins ist das Museum …

Bahnindustrie: Deutsche Bahn in Cottbus Bahnwerk hält Mitarbeiterzahl bei 400, aus Lausitzer Rundschau

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/deutsche-bahn-in-cottbus-bahnwerk-haelt-mitarbeiterzahl-bei-400_aid-33482823

Ein Gerücht macht die Runde: Im #Werk #Cottbus der DB #Fahrzeuginstandhaltung sollen 150 Arbeitsplätze auf der Kippe stehen. Doch das stimmt nicht. Tatsächlich soll die #Neuausrichtung bis 2020/21 auf Wartung von #Hybridloks den Standort stabilisieren. Von Nils Ohl

Fast zeitgleich mit der Schließung des ersten Kraftwerksblocks in Jänschwalde macht eine zweite Nachricht die Runde, die so gar nicht zu dem Ziel passt, parallel zum Ausstieg aus der Kohle einen erfolgreichen Strukturwandel in der Lausitz zu managen: Im Werk Cottbus der DB Fahrzeuginstandhaltung sollen rund 150 Arbeitsplätze auf der Kippe stehen.

„Diese Information ist ein Fake“, sagt Frank Newiger, der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende des Werkes, mit aller Klarheit.

In der offiziellen Presseinformation der Deutschen Bahn AG liest sich das dann so: „Derzeit sind in dem Werk Cottbus mehr als 400 Mitarbeiter beschäftigt. Die aktuelle #Unternehmensplanung geht davon aus, dass auch in den kommenden Jahren mit einem Personalbedarf von mehr als 400 Mitarbeitern am Werkstandort Cottbus gerechnet wird.“

Doch kein Rauch ohne Feuer. Denn Fakt ist, dass immer weniger #Dieselloks auf den Schienen unterwegs sind. #Elektroantriebe sind nicht nur bei Autos, sondern auch bei Zügen das Thema der Zukunft. Deshalb gibt es im Cottbuser Werk langfristig auch immer weniger Dieselloks zu warten. Die Bahn AG reagiert darauf mit einer Neuausrichtung des Cottbuser Werks.

Wie aus Bahnkreisen zu erfahren war, gab es am Donnerstag aufgrund der aktuellen Nachrichtenlage eine Zusammenkunft der Führungskräfte des Cottbuser Werkes, in der diese Neuausrichtung noch einmal …

BVG: BVG-Vorstand trifft Arbeitnehmervertreter Notstand bei der U-Bahn bleibt außen vor, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/bvg-vorstand-trifft-arbeitnehmervertreter-notstand-bei-der-u-bahn-bleibt-aussen-vor-31145950

Es klang vielversprechend. Nachdem sich #Arbeitnehmervertreter der Berliner #U-Bahn am Dienstag voriger Woche mit einem offenen Brief an den #BVG-Vorstand gewandt hatten und darin gewissermaßen den personellen wie technischen #Notstand in ihrem Bereich beklagten, gab es einen Tag später das Gesprächsangebot. Für Dienstag hatte der Vorstand die Autoren des Briefs in die BVG-Zentrale eingeladen. Auch Vorstandschefin Sigrid #Nikutta sollte dabei sein.

Eine konstruktive Debatte in kleiner Runde war es jedoch nicht. An der Holzmarktstraße kamen rund 100 BVGler zusammen. Denn geladen waren nicht nur die Briefautoren aus dem Untergrund, sondern auch Arbeitnehmervertreter aller Betriebsbereiche des städtischen Nahverkehrsanbieters und noch dazu das mittlere Management. Eine Großveranstaltung mit naheliegender Nebenwirkung. „Der offene Brief war in dieser Runde gar kein Thema“, sagt Axel Glischinski, Personalrat #Werkstatt U-Bahn, der das Schreiben mit verfasst hatte. Und tatsächlich war das  Treffen keineswegs wegen des Briefs einberufen worden, sondern der Termin bereits seit Februar in den Kalendern der Vorstandsmitglieder …

Güterverkehr + Bahnverkehr: Private am Zug Bahn-Pioniere bringen mehr Güter aufs Gleis, aus MOZ

https://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/1674488/

Die Luft brennt im bundesweit ältesten betriebsfähigen Lokschuppen in Wittenberge (Brandenburg).

In dem Industriedenkmal von 1846 arbeiten #Schlosser auf Hochtouren: 30 Mitarbeiter überholen im Zwei-Schicht-System den Lokomotiven-Bestand der #Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH (#EGP). Die Tochter der #ENON Gesellschaft mbH & Co. KG #Putlitz (Prignitz) ist eines der größten eigentümergeführten Güterverkehrsunternehmen Deutschlands. Während die Fassade des Wittenberger Lokschuppens in frischem Grau neu entsteht, platzt das historische Gebäude schier aus allen Nähten, wie Geschäftsführer Mathias #Tenisson sagt.

Die #Lok-Werkstatt in #Wittenberge verfügt über fünf komplett besetzte Grubengleise und Kräne für zwei bis fünf Tonnen Gewicht. Die 55 Diesel- und Elektroloks, die ältesten davon aus den Sechzigerjahren, müssten nach einer bestimmten Laufleistung fristgerecht und regelmäßig auf ihre #Betriebssicherheit überprüft und repariert werden, erläutert Tenisson. Gerade verlässt eine rund 50 Jahre alte Lok nach dem Überholen, also „frisch gefristet“, den denkmalgeschützten #Lokschuppen, um so schnell wie möglich wieder in den #Güterverkehrsplan der Privaten eingetaktet zu werden. An ihre Stelle wird sofort die nächste #Zugmaschine über die #Werkstattgrube

U-Bahn + Werkstätten: U-Bahnwerkstatt Ruhleben, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Welche baulichen Veränderungen bzw. Nutzungsveränderungen sind auf dem Gelände der #U-Bahnwerkstatt
„#Grunewald“ in #Ruhleben von der BVG geplant?
Antwort zu 1:
Auf dem Gelände der U-Bahnwerkstatt „Grunewald“ sind ein #Neubau einer #Werkstatthalle
für die #U-Bahn-Instandhaltung und der Neubau eines #Ausbildungszentrums geplant.
Frage 2:
Wie sieht der Zeit- und Kostenplan aus?
Antwort zu 2:
Die BVG AöR teilt hierzu mit: „Der Zeitplan sieht die Fertigstellung für Mitte 2021 vor. Der
Kostenrahmen beläuft sich auf 64 Mio. EUR.“
Frage 3:
Wie viel Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen arbeiteten bisher in den Werkstätten und mit welcher
Frequentierung des Grundstücks ist zukünftig zu rechnen?
2
Antwort zu 3:
Die BVG AöR teilt hierzu mit:
„Derzeit arbeiten 9 Mitarbeiterinnen und 134 Mitarbeiter in den Werkstätten der U-Bahn.
Zur zukünftigen Frequentierung des Grundstücks kann derzeit noch keine Aussage
getroffen werden.“
Frage 4:
Inwieweit sind die Anwohner und Anwohnerinnen im Vorfeld über die Planung vom Berliner Senat bzw. von
der BVG informiert worden?
Antwort zu 4:
Die BVG AöR teilt hierzu mit:
„Durch die BVG gab es bisher keine offizielle Anwohnerinformation zum Neubauvorhaben
Ausbildungszentrum. Eine schriftliche Anfrage der Interessengemeinschaft
Eigenheimsiedlung Ruhleben e.V. zu Verkehrsanbindung und Parkplatzsituation wurde im
Sommer 2016 durch Herrn Dirk Schulte (Vorstand Personal und Soziales) beantwortet.“
Frage 5:
Inwieweit kommt es ausgehend von der U-Bahnwerkstatt der BVG zu Lärm- und Geruchsemmissionen, gab
es diesbezüglich Messungen bzw. welche Rolle spielen Lärm- und Geruchsemmissionen bei der Arbeit aus
Sicht der BVG?
Antwort zu 5:
Die BVG AöR teilt hierzu mit:
„Messungen zur Geräusch- und Erschütterungsbelastung auf der Liegenschaft wurden im
März 2016 hinsichtlich der Auswirkungen auf den Neubau durchgeführt. Das
Aufgabenprofil der Betriebswerkstatt Grunewald der BVG und daraus resultierende
Emissionen haben sich in den vergangenen Jahren nicht verändert. Alle lärmintensiven
Reparaturarbeiten werden in den Werkstatteinrichtungen durchgeführt, so dass keine
Lärmemissionen nach außen dringen. Betriebsübliche Schallemissionen entstehen nur im
Zusammenhang mit Rangierfahrten von U-Bahnzügen. Geruchsemissionen durch den
Werkstattbetrieb sind uns nicht bekannt.
Mit dem Neubau des neuen Ausbildungszentrums auf gleicher Liegenschaft (direkt neben
dem bestehenden Ausbildungszentrum) werden keine zusätzlichen Emissionen erwartet.“
Berlin, den 26.07.2018
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnindustrie: Bahnwerk Eberswalde: Vom Pleite-Werk zum Erfolgsmodell Das Bahnwerk Eberswalde sollte erst geschlossen werden, jetzt werden dringend Mitarbeiter gesucht., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/brandenburg/article214822825/Bahnwerk-Eberswalde-Vom-Pleite-Werk-zum-Erfolgsmodell.html

#Eberswalde.  Das Damoklesschwert der Schließung und des Verlustes von mehreren Hundert Arbeitsplätzen schwebte monatelang über dem #Bahnwerk Eberswalde (Barnim). Die Deutsche Bahn wollte sich von der nördlich von Berlin gelegenen Fabrik trennen, Ende 2016 war die Schließung vorgesehen. Als Grund wurde der Rückgang der Aufträge bei der Instandhaltung von Güterwagen für die Schiene genannt. Der Verlust des wichtigen Arbeitgebers Deutsche Bahn hätte die Stadt Eberswalde tief getroffen. Über Monate hinweg wurde anhaltend gegen die Schließungspläne protestiert.

„Wir hatten von Anbeginn an Interesse angemeldet, kamen aber nicht zum Zuge“, sagt Oliver #Wiechmann, Geschäftsführer #Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH. Die Firma ist eine Tochter der Deutsche Eisenbahn Service AG (#DESAG). Seit 2015 hatte sich die DESAG um den Eberswalder Fertigungs- und Instandhaltungsbetrieb beworben. Als der Investor, der Anfang 2017 das Bahnwerk Eberswalde übernommen hatte, Insolvenz anmeldete, wurde die DESAG schließlich doch ins Boot geholt. Der #Insolvenzverwalter bescheinigte der Unternehmensgruppe, einen ausgewiesenen Hintergrund im Eisenbahngeschäft zu haben.

Zum 1. Januar dieses Jahres übernahm die DESAG-Tochter Schienenfahrzeugbau Wittenberge offiziell das Werk Eberswalde. „Wir haben das Potenzial gesehen“, sagt Wiechmann. Insbesondere das Wissen der Mitarbeiter bei Reparatur und Wartung von Schienenfahrzeugen habe den Ausschlag für das Engagement gegeben.
Bei der Übernahme waren noch 74 Mitarbeiter da, von einst mehr als 300. Mittlerweile wurde auf rund 90 Beschäftigte aufgestockt. Zum Jahresende sollen es 100 bis 120 sein. „Wir suchen aktuell Mechatroniker und Elek­troniker“, sagt Unternehmenssprecherin Longina Hessel. Die höhere Auslastung der Radsatzwerkstatt und die wieder aufgenommene Instandhaltung von …