Nach dem #Entgleisen einer Diesellok bei Birkenwerder ist der #Bahnverkehr zwischen Berlin und Oranienburg voraussichtlich noch bis Montagmorgen gesperrt. Die #IC-Züge zwischen Berlin und #Rostock werden deshalb weiterhin weitläufig umgeleitet, wie die Deutsche Bahn am Donnerstag mitteilte. Zuvor hieß es, dass die Aufräum- und #Instandhaltungsarbeiten nach dem #Unfall am Mittwochabend nach einem Tag beendet werden könnten. Neben der #Sperrung sorgen auch Baustellen auf der Strecke für starke Verkehrseinschränkungen für Pendlerinnen und Pendler.
Die S-Bahn Berlin hat dem Museum den Wagen als #Dauerleihgabe überlassen. Die BR 485 wurde im November 2023 nach 36 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet. Mit der #Überführung nach #Neulöwenberg geht für #Museumsleiter Björn #Kresz ein langjähriger Traum in Erfüllung. Keine Frage, dass er den Zug höchstpersönlich in Empfang genommen und mit einer Sekttaufe begrüßt hat.
Bei dem Viertelzug handelt es sich um zwei mittlerweile historische Wagen der Baureihe 485, den #Motorwagen und den sogenannten #Beiwagen. Der 485 114 war einer von zwei Viertelzügen, die im Verband als #Halbzug vom 29. Mai 1994 bis 26. Mai 1995 als Linie #S19 zwischen #Oranienburg und #Hennigsdorf als sogenannte #Duo-S-Bahn im Testbetrieb unterwegs waren. Das Besondere ist dabei gewesen, dass der Halbzug von Oranienburg bis Birkenwerder über die 700 Volt #Stromschiene betrieben wurde, während ab Birkenwerder ein #Dieselmotor die Bahn bis nach Hennigsdorf rollen ließ.
Björn KreszMuseumsleiter
Eine Hennigsdorferin zurück in Oberhavel
Eine weitere Besonderheit: Diese S-Bahn wurde in Hennigsdorf gebaut. „Damit holt der #Förderverein ein Stück #Landkreisgeschichte aus Berlin zurück nach Oberhavel“, macht Björn Kresz deutlich.
Er hat das ehemalige Umformerwerk Löwenberg 2011 von der Deutschen Bahn gekauft und dort auf 2.000 Quadratmetern ein Museum eingerichtet.
Einige Mitglieder des zugehörigen Vereins haben die BR 485 seinerzeit selbst gefahren. „Sie können den Besucherinnen und Besuchern also aus erster Hand Bericht erstatten“, sagt Björn Kresz. Er freut sich schon sehr darauf, den ersten Gästen das neue Ausstellungsstück präsentieren zu können.
Infos zum Museumsbesuch
Die neue Saison im Museum beginnt am 6. April mit einem Besuchertag.
Am 18. und 19. Mai wird das 125-jährige Jubiläum der #BahnstreckeLöwenberg – #Rheinsberg gefeiert.
Am 15. und 16. Juni finden zwei große Tage der offenen Tür statt.
Geöffnet ist an allen genannten Tagen jeweils von 10 bis 17 Uhr.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Adresse
Museum Umformerwerk Löwenberg e. V. Zum Umformwerk 2, 16775 Löwenberger Land
Schwerpunkte im Süden und Osten der Stadt • Ersatzverkehr mit Bussen
Die Deutsche Bahn #modernisiert ihre #Infrastruktur und baut für eine starke Schiene. Während der Osterferien, wenn weniger Berufspendler:innen unterwegs sind, kommt es auch im Netz der Berliner S-Bahn zu Einschränkungen. Die Schwerpunkte über Ostern liegen am südlichen und östlichen Stadtrand. Schon seit 17. Februar baut die DB auf dem nördlichen Teil der S1. Hier beginnt in den Ferien der zweite Bauabschnitt. Eine Übersicht:
Bis zu 200 Kilometer #Bahnstrecke sollen beim großen #Infrastrukturprojekt#i2030 in Berlin und Brandenburg #reaktiviert, neu- oder #ausgebaut werden. Schon jetzt wird dafür mit Kosten in Höhe von 10,6 Milliarden Euro kalkuliert – bei voraussichtlich weiter steigenden Baupreisen. Klar ist deshalb auch: Die beiden Länder können die Pläne nicht allein finanzieren, sondern benötigen #Fördermittel des Bundes. Erforderlich dafür ist ein Nachweis, dass der Nutzen eines Projekts die Kosten übersteigt. Und #Erstabschätzungen zeigen, dass die Chancen bei vielen Vorhaben dafür gut stehen.
Die #S-Bahn Berlin setzt auf ein neues Verfahren, um ihren Fahrgästen noch #sauberere Züge zu bieten: Mit einer modernen Technik entfernt sie #Schmierereien, sogenannte Tags, in ihren Fahrzeugen künftig noch schneller. Dafür hat sie in den fünf #Betriebswerkstätten#Wannsee, #Oranienburg, #Friedrichsfelde, #Erkner und #Grünau eigens eine:n #Maler:in dafür eingestellt, die Schmierereien im Innenraum verschwinden zu lassen.
Was passiert, wenn eines unserer #S-Bahnwerke aufgrund von #Bauarbeiten und Streckensperrungen nicht angefahren werden kann? Werden #Reparaturen und #Wartungsarbeiten auf einen späteren Zeitpunkt verschoben? Ganz so einfach ist die Lösung nicht. Stattdessen ist eine detaillierte Planung erforderlich, damit alle Züge planmäßig #instandgehalten werden.
Derzeit ist das Werk #Oranienburg von Bauarbeiten im #S-Bahnnetz betroffen. Dort und in Birkenwerder werden moderne Stellwerke in Betrieb genommen sowie Gleise erneuert, die Strecke muss für zwölf Wochen gesperrt werden.
Die Entscheidung des Landes Brandenburg, die durch den #RE6 „#Prignitz-Express“ befahrene Strecke #Hennigsdorf – #Neuruppin – #Pritzwalk – #Wittenberge komplett zu elektrifizieren, wird durch den Landesverband Berlin/Brandenburg des Fahrgastverbandes PRO BAHN ausdrücklich begrüßt.
Einschränkungen auf den S-Bahnlinien S1 und S8 • 17. Februar bis 28. März: kein S-Bahnverkehr zwischen Birkenwerder und Oranienburg • 28. März bis 9. Mai: kein S-Bahnverkehr zwischen Frohnau und Oranienburg sowie zwischen Schönfließ und Birkenwerder • Ersatzverkehr mit Bussen
In diesem Jahr ist der #Nord-Süd-Tunnel nicht das einzige #Bauprojekt, das die #S-Bahn Berlin betrifft und den Verkehr stottern lässt. Es gibt weitere #Streckensperrungen, die Fahrgäste beachten müssen.
„Bitte aussteigen, Endstation!“ ist eine Mitteilung, die Fahrgäste der S-Bahn Berlin auch dieses Jahr häufig hören werden. Neben der Sperrung des Nord-Süd-Tunnels bis zum 16. Februar wird auch an anderen Stellen intensiv gearbeitet. Reisende der S-Bahn müssen sich auf #Schienenersatzverkehr (#SEV) und andere Einschränkungen einstellen, insbesondere auf den Strecken in der Berliner #Innenstadt und zum #BER, die das ganze Jahr über betroffen sein werden. Aber auch in #Köpenick, #Schöneweide und am #Funkturm finden Bauarbeiten statt. Die Berliner Zeitung hat eine Übersicht über die größten Baustellen aufgelistet.