Regionalverkehr: Brandenburg hat 368 Millionen Euro Rücklagen für den Nahverkehrs-Ausbau Die Landesregierung rechnet damit, die Regionalisierungsmittel bis 2024 auszugeben., aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/nicht-ausgegebene-bundesmittel-brandenburg-hat-368-millionen-euro-ruecklagen-fuer-den-nahverkehrs-ausbau/27452562.html

Ein positives Votum kommt aus Potsdam zur #Verlängerung der #U7.

Das Land Brandenburg verfügt derzeit über eine #Rücklage von rund 368 Millionen Euro an nicht ausgegebenen Regionalisierungsmitteln für den öffentlichen #Nahverkehr. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Große Anfrage der Landtagsfraktion der Linken hervor, die dem Tagesspiegel vorliegt.

Im Jahr 2020 hatte das Land insgesamt 471 Millionen Euro an Regionalisierungsmitteln vom Bund erhalten, dieser Betrag soll jährlich steigen – bis 2030 auf insgesamt 511,2 Millionen Euro. Wie die Landesregierung in der Antwort auf die Linken-Anfrage schreibt, rechnet man damit, die aus den Vorjahren übriggebliebenen Gelder bis 2024 auszugeben.

Der Verkehrsexperte der Linken, Christian Görke, kritisierte auf Nachfrage, dass die Rücklage „trotz zahlreicher Mehrbestellungen in den letzten Jahren nicht abgeschmolzen“ worden sei. Da es sich um Bundesmittel handelt, könnten die Gelder nur zweckgebunden für den öffentlichen Nahverkehr ausgegeben werden. „Das Land hätte also durchaus finanziellen Spielraum für eine #Reaktivierung #stillgelegter #Bahnstrecken“, sagte Görke.

Der Linken-Politiker engagiert sich bereits seit mehreren Jahren für die #Wiederinbetriebnahme von Bahnlinien, die derzeit nur im #Güterverkehr genutzt werden, etwa für die Strecken von Wittstock nach #Mirow oder von #Neustadt (Dosse) nach #Neuruppin. Diese Strecken wurden nach Angaben der Landesregierung von einem externen Gutachter in Bezug …

Bahnhöfe: Ausstellung zu historischen Bahnhofsgebäuden in Friesack, aus VBB

Ausstellung zu historischen #Bahnhofsgebäuden in #Friesack

Die Ausstellung „NEBEN DER SPUR – Die #kulturhistorische Bedeutung der Bahnhöfe #Paulinenaue, Friesack und #Neustadt (Dosse)“ vom 2. bis zum 16. März 2019 in der Marktstraße 2 in Friesack thematisiert die historischen Bahnhofsgebäude mittels großformatiger Farbposter. Der Schwerpunkt liegt auf den Gebäuden entlang der #Berlin-Hamburger-Bahn: Der #denkmalpflegerische Wert dieser von Paulinenaue, Friesack und Neustadt (Dosse) soll so herausgestellt werden. Die #Vernissage findet am 2. März, 15 Uhr, statt. Der Eintritt ist frei.

Preisgekröntes #Studienprojekt der #TU Berlin

Ziel der Ausstellung ist es, eine höhere öffentliche Wahrnehmung für denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude zu erreichen und Gespräche für ihre Zukunft anzuregen. Die Schau geht zurück auf ein preisgekröntes Studienprojekt des Fachbereichs Denkmalpflege des Instituts für Stadt- und Regionalplanung an der Technischen Universität Berlin, das von den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Frauke Michler und Kirsten Krepelin angeleitet wurde. Die Idee zum Studienprojekt stammt von der VBB-Kompetenzstelle Bahnhof, mit der sich die TU austauscht.

VBB-Kompetenzstelle Bahnhof

Mehr als die Hälfte der 255 Empfangsgebäude an Brandenburger Bahnhöfen ist in einem mittleren oder schlechten Zustand. Die Kompetenzstelle unterstützt seit Juni 2018 die Modernisierung von Bahnhofsgebäuden. Die Landesregierung beauftragte die VBB GmbH mit ihrer Einrichtung. Die Entwicklung der Bahnhöfe im Land Brandenburg ist Bestandteil des Landesnahverkehrsplans.

Anfahrt

Der Ausstellungsort ist mit dem RE 2 und der Buslinie 661 zu erreichen.
Weitere Informationen: vbb.de/ksb Twitter: @VBB_BerlinBB

VBB: „48 Stunden“ Kleeblatt-Region am 9. und 10. Mai Auch während der Streiks mit Bus und Bahn erreichbar

http://www.vbb.de/de/article/presse/48-stunden-kleeblatt-region-am-9-und-10-mai/104492.html

Die #Kleeblatt-Kommunen #Neustadt (Dosse), #Kyritz, #Wusterhausen und #Gumtow eröffnen in diesem Jahr die Saison der „#48 Stunden“- Veranstaltungen in Brandenburg. Wie schon in den vergangenen Jahren laden fünf Brandenburger Regionen an verschiedenen Wochenenden „48 Stunden“ zu einem Besuch ein. Präsentiert werden große und kleine Highlights, seien es offene Kirchen, Ateliers sowie Höfe, historische Städte, Burgen, Schlösser und Gärten. Der Ausflug in die „48 Stunden Klettblatt-Region“ ist an diesem Wochenende (9./10.Mai) auch trotz des Streiks im Nahverkehr wie immer ganz ohne Auto möglich: Der RegionalExpress #RE2* der Ostdeutschen Eisenbahn (#ODEG) fährt aus Berlin stündlich nach Neustadt (Dosse). Hier starten auch die Züge (#RB73) der Eisenbahngesellschaft Potsdam (#EGP) nach Wusterhausen (Dosse) und Kyritz sowie die Busse der Ostprignitz-Ruppiner-Personennahverkehrsgesellschaft (ORP), die die Gäste zu den Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungsorten bringen.

Bereits am Bahnhof Neustadt (Dosse) werden die Besucherinnen und Besucher zünftig vom Wusterhausener Ausrufer und mit Fanfarenzug empfangen. Hier am Ausgangspunkt der Tour gibt es Informationen über das vielfältige Angebot an diesem Wochenende. Die Busse der ORP fahren von Station zu Station auf der 48 Stunden-Route, begleitet von ortskundigen Gästeführern, die bei Bedarf nützliche Hinweise und Tipps geben. Der erste Bus fährt 9:35 Uhr ab Neustadt (Dosse), der letzte endet gegen 18:30 Uhr ebenfalls in Neustadt, jeweils mit Anschluss an den RE2*.

Auf der „48-Stunden Kleeblatt“-Route gibt es Geschichte und Geschichten zu entdecken, z.B. in der Gruft oder in der Kultur-Scheune in Kampehl, im Wegemuseum Wusterhausen, im Brauereimuseum mit der Dampfmaschine in Dessow oder im Renaissance-Schloss Demerthin. Das detaillierte Programm und die genauen Fahrzeiten von Bus und Bahn finden Sie im Flyer „48 Stunden Kleeblatt-Region“.

* Hinweis: Aufgrund von kurzfristigen Bauarbeiten werden die Berliner Stadtbahnhöfe Ostbahnhof, Alexanderplatz, Friedrichstraße, Hauptbahnhof, Zoologischer Garten nicht angefahren, sondern durch Umleitung die Berliner Bahnhöfe Lichtenberg, Gesundbrunnen und Jungfernheide. Bahnhof Berlin-Spandau weiterhin planmäßig gehalten. Wir bitten alle Fahrgäste sich vorab zu informieren.

Weitere „48 Stunden“-Veranstaltungen 2015

20./21. Juni 48 Stunden Elbe-Elster mit Start in Falkenberg (Elster)

27./28. Juni 48 Stunden Nuthe-Nieplitz mit Start in Trebbin

29./30. August 48 Stunden Oberhavel mit Start in Fürstenberg (Havel)

12./13. September 48 Stunden Fläming mit Start in Wiesenburg (Mark)

Regionalverkehr: Brandenburg: Weiterhin Bahnverkehr in der Prignitz und Ostprignitz-Ruppin

http://www.lok-report.de/ Die Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH (kurz #EGP) hat vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) den Zuschlag für den Weiterbetrieb der Brandenburger Linien #RB73 und #RB74 erhalten. „Für unsere Fahrgäste ist damit der Betrieb der Strecken um weitere ein bzw. zwei Jahre gesichert.“, freut sich Dr. Ralf Böhme, Leiter des Schienenpersonennahverkehrs. „In den Verhandlungen mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) haben wir versucht, für unsere Fahrgäste das bestmögliche Verkehrsangebot zusammen zustellen. Dennoch kommt es auch nach dieser Vergabe zu einigen Veränderungen im Betrieb“. Auf der RB 73 zwischen #Neustadt/Dosse, #Kyritz und #Pritzwalk werden Montag bis Freitag weiterhin 16 Zugpaare pro Tag auf der Strecke Neustadt/Dosse – Kyritz fahren, von denen jeweils zwei Zugpaare zwischen Neustadt/Dosse – Pritzwalk verkehren. Am Wochenende wird zwischen Pritzwalk und Kyritz ein Zugpaar mehr als heute verkehren (drei statt zwei). Dagegen wird zum jetzigen Fahrplan am Wochenende Einschränkungen zwischen Neustadt (Dosse) und Kyritz geben: „Bisher verkehrten samstags und sonntags acht Zugpaare. Zukünftig werden es nur noch vier Zugpaare sein.“, so Böhme weiter. „Einschnitte gibt es leider auch auf der RB 74 zwischen Pritzwalk und #Meyenburg, wo Montag bis Freitag und am Wochenende grundsätzlich ein Zugpaar weniger verkehrt als bislang“. Der neue Verkehrsvertrag für die RB 73 und RB 74 läuft für weitere zwei Jahre. Die RB 70 (vormals VGP 70) zwischen Pritzwalk und Putlitz wird für ein weiteres Jahr betrieben. Hier gibt es keine Änderungen im Betriebsablauf. Mit der Durchführung der Verkehrsleistungen beauftragt die EGP ihr Schwesterunternehmen HANSeatische Eisenbahn GmbH, kurz HANS (Pressemeldung EGP, 15.12.14).

Regionalverkehr: Vergabe Netz Prignitz startet

http://www.lok-report.de/news/news_woche_montag.html

Das Land Brandenburg hat das #Vergabeverfahren für den Streckenabschnitt von #Neustadt (Dosse) nach #Pritzwalk und Pritzwalk West nach Meyenburg auf den Regionalbahnlinien 73 und 74 auf den Weg gebracht. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) ist beauftragt worden, das Verfahren federführend umzusetzen. Die entsprechende Bekanntmachung wurde im europäischen Amtsblatt veröffentlicht. Die Betriebsaufnahme im Netz Prignitz ist zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 geplant. Die Vertragslaufzeit umfasst zwei Jahre bis zum Dezember 2016. Das Vergabeverfahren wird europaweit als Verhandlungsverfahren durchgeführt. Das Gesamtvolumen an Zugkilometer beträgt etwa 190.000 Zugkm. Das künftige „Netz Prignitz“ umfasst die Regionalstrecken • #RB73 Neustadt (Dosse) – Kyritz – Pritzwalk • #RB74 Pritzwalk West – Meyenburg (Pressemeldung VBB, 23.06.14).

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Bahnverkehr in der Region Berlin-Brandenburg wegen Unwetterschäden weiter gestört

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/7123844/bbmv20140611b.html?c2212428=2207510&start=0&itemsPerPage=20&x=1

(Berlin, 11. Juni 2014) Wegen #umgestürzter Bäume im Gleis durch #Unwetter bleibt die Strecke Berlin-#Hamburg zwischen #Neustadt (Dosse) und #Nauen bis zum Betriebsschluss weiter gesperrt. Fernverkehrszüge zwischen Berlin und Hamburg werden über Stendal umgeleitet. Seit 14.15 Uhr behindern Bäume im Gleis den Zugverkehr zwischen #Wittstock (Dosse) und #Kremmen. Die Strecke bleibt bis Betriebsschluss gesperrt. Die Regionalverkehrszüge werden in den gesperrten Abschnitten durch Busse ersetzt. Auf der seit 12.30 Uhr gestörten #Schnellfahrstrecke Berlin-H#annover wurde der Zugbetrieb um 15.35 Uhr wieder aufgenommen. Der Zugverkehr der Linie #RE7 zwischen Bad #Belzig und #Dessau wurde um 14.15 Uhr auf einem Gleis wieder aufgenommen. Es kommt noch zu Verspätungen. Reisende müssen sich auf längere Fahrzeiten einstellen. Informationen gibt es im Internet unter www.bahn.de/aktuell, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Regionalverkehr: Vereinbarung zum „Prignitzkonzept“

http://www.lok-report.de/

Brandenburgs Verkehrsminister Jörg #Vogelsänger und Finanzminister Christian #Görke haben heute in #Kyritz mit den beiden Landräten Hans Lange (#Prignitz) sowie Ralf Reinhardt (#Ostprignitz-Ruppin) die Vereinbarung zum „#Prignitzkonzept“ unterschrieben. Nach dem unter Federführung des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (#VBB) ausgearbeiteten #ÖPNV-Konzept beteiligen sich das Land und beide Landkreise zukünftig an der Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs, bei dem der Schienenverkehr zwischen #Neustadt (Dosse) und #Kyritz-Nord sowie zwischen #Pritzwalk und #Meyenburg das Rückgrat bildet. Vogelsänger: „In den vergangenen Monaten haben viele Akteure in den Kreisen Ostprignitz-Ruppin und Prignitz engagiert für ihre Bahn gekämpft. Auch die ausführliche Debatte über die Medien hat dazu geführt, dass sich wieder mehr Menschen zur Bahn bekennen. Mit diesem Schwung sind alle Beteiligten 2013 auch in die Beratungen gegangen. Dennoch war mit Blick auf die äußerst begrenzten Möglichkeiten des Landes und der Kreise durchaus offen, ob ein Bahnangebot aufrechterhalten werden kann und wenn ja, in welcher Form. Das heute unterzeichnete ,Prignitzkonzept‘ ist der Beleg dafür, dass es, wenn alle an einem Strang ziehen, gelingen kann, Alternativen zu Streckenstilllegungen zu entwickeln. Es ist aber auch der Auftrag an die Region, noch mehr Personen- und Güterverkehr auf die Schiene zu bringen.“ Görke: „Dass für die wichtigen regionalen Schienenetzverbindungen im Norden Brandenburgs jetzt eine gemeinsame Lösung zwischen dem Land und den Landkreisen gefunden worden ist, freut mich sehr. Aufgrund des starken kommunalen Engagements werde ich das Infrastrukturministerium dabei unterstützen, den noch fehlenden finanziellen Betrag durch das Land bereitzustellen, um den öffentlichen Nahverkehr und insbesondere auch den Güterverkehr in der Region Prignitz – Ostprignitz-Ruppin auch für die kommenden Jahre abzusichern.“ Sowohl die RB 73 Neustadt (Dosse) – Pritzwalk als auch die RB 74 Pritzwalk – Meyenburg, die zurzeit von der Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH (EGP) betrieben werden, stehen aufgrund des hohen Zuschussbedarfs im Verhältnis zu den geringen Fahrgastzahlen seit Jahren auf dem Prüfstand. Die Ticketeinnahmen können nur einen geringen Teil der Gesamtkosten decken. In der Folge vereinbarten Land und Landkreise, eine gemeinsame Lösung zur Organisation des ÖPNV in diesem Raum („Prignitzkonzept“) zu suchen. Im laufenden Jahr stellt das Brandenburger Verkehrsministerium noch die Finanzierung für die RB 73 und 74 allein sicher. Für das kommende Jahr wird eine Bestellung der gleichen Leistung wie 2014 angestrebt, wobei das Land drei Viertel und die Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin ein Viertel der Bestellkosten tragen. Auch nach 2015 teilen sich das Land und die beiden Landkreise die Kosten für die Bestellung von Bahnleistungen in der Region zwischen Neustadt (Dosse) und Kyritz- Nord wie auch zwischen Pritzwalk und Meyenburg. Die Kosten werden mit maximal 2,5 Millionen Euro jährlich gedeckelt. Dafür stellt das Brandenburger Verkehrsministerium pro Jahr 1,1 Millionen Euro aus Regionalisierungsmitteln bereit. Die verbleibenden rund 1,4 Millionen Euro teilen sich das Land (75 Prozent = 1,05 Millionen Euro) und die beiden Landkreise (25 Prozent = 350.000 Euro). Die Bahnbestellung ab 2016 wird für mehrere Jahre per Wettbewerbsverfahren vergeben. Der finanzielle Umfang der Leistungen kann 2,5 Millionen Euro unterschreiten – aber nicht überschreiten. Gegenwärtig wird noch geprüft, ob die Aufträge für fünf (bis 2021) oder für zehn Jahre (bis 2026) vergeben werden sollen. Weiterhin gibt die Vereinbarung die an den Bahnstrecken unbedingt notwendigen Investitionskosten mit 3,1 Millionen Euro an. Die Summe wurde durch Gutachter ermittelt. Darunter erwähnt ist auch der Bau einer Station in Kyritz-Nord, der künftig ein neuer Umsteigepunkt zwischen Bus und Bahn sein soll. Für diese Investitionen wird die Inanspruchnahme von Mitteln aus Förderprogrammen des Landes geprüft (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 06.02.14)