Regionalverkehr: Vergabeverfahren „Netz Ostbrandenburg“ gestartet Mehr Verkehr und alternative Antriebe auf der Schiene, aus VBB

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Mehr Verkehr und alternative Antriebe auf der Schiene

Länder Berlin und Brandenburg stärken die Schiene
Fahrzeuge mit #Batteriespeicher kommen erstmals im Verbundgebiet zum Einsatz
#Angebotsausweitung und Reduzierung von Emissionen im Fokus
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat die Vergabeunterlagen im Wettbewerbsverfahren #Netz Ostbrandenburg veröffentlicht. Das europaweite #Vergabeverfahren wird im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg durchgeführt. Im zukünftigen Netz #Ostbrandenburg wird das Angebot für die Fahrgäste auf der Schiene durch neue Fahrzeuge und #Taktverdichtung deutlich erhöht. Neben den noch nötigen Dieseltriebzügen, werden auf vielen Linien Fahrzeuge mit Batteriespeicher zwingend gefordert, für #Wasserstoffzüge auf den übrigen Linien gibt es einen Wertungsbonus. Die Betriebsaufnahme ist für Ende 2024 vorgesehen.

Mit dem eingeleiteten Vergabeverfahren beabsichtigen die Länder Brandenburg und Berlin als Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs eine verbesserte Anbindung der Region auf folgenden Achsen: Berlin Ostkreuz – Oranienburg – #Templin, Berlin Ostkreuz – Blumberg – #Werneuchen, Fürstenwalde (Spree) – #Bad Saarow Süd, #Schwedt – Angermünde, Angermünde – #Prenzlau, Eberswalde – #Joachimsthal, Berlin Ostkreuz – #Müncheberg (Mark) – Staatsgrenze D/PL, Frankfurt (Oder) – #Königs Wusterhausen sowie #Eberswalde – Frankfurt (Oder).
Eisenbahnverkehrsunternehmen sind nun aufgerufen, sich für den Betrieb des Netzes Ostbrandenburg zu bewerben.

Brandenburgs Verkehrsminister Guido Beermann:
„Mehr Züge mit besseren Takten und hoher Qualität, das sind unsere Ziele für einen klimafreundlichen Schienenpersonennahverkehr in Brandenburg. Der Vergabestart für das zukünftige Netz Ostbrandenburg ist dabei ein wichtiges Signal. Wir werden die Region Ostbrandenburg mit einem breiteren und flexibleren Schienenangebot ausstatten und dabei auch die Verbindung zu unserem Nachbarland Polen durch zusätzliche Fahrten verbessern. Das ist eine wichtige Unterstützung für die weitere Entwicklung in den ländlichen Regionen und die Menschen, die dort leben. Im Berliner Stadtumland wollen wir entsprechend der Zielsetzung des Landesnahverkehrsplans auf der RB25 nach Werneuchen den Takt
verdichten. Damit schaffen wir eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung dieser landesplanerisch neu festgesetzten Siedlungsachse.“

Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther:
“Wir setzen auf modernste Antriebsarten für die Hauptstadtregion – weg vom Diesel hin zum sauberen Elektroantrieb mit Zügen, die den Strom speichern und Strecken überbrücken können, die keine Oberleitung haben. Wir sagen außerdem zu, dass sowohl die Fahrzeuge als auch die Werkstatt im Folgevertrag verbindlich weiter betrieben werden. Damit bekennen wir uns langfristig zu einem ökologisch nachhaltigen ÖPNV. Mobilität von Morgen bietet Pendlerinnen und Pendlern mehr Leistung und eine höhere Attraktivität des ÖPNV bei weniger Emissionen.“

VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel:
„Nach den erfolgreichen Vergabeverfahren Netz Elbe-Spree und Netz Lausitz setzen wir unsere Offensive für mehr Angebote und mehr Qualität auf der Schiene nun auch in Ostbrandenburg fort. Qualitätsstandards im VBB, endlich alternative Antriebe im Verfahren und insgesamt mehr Verkehrsverlagerung auf die Schiene – der VBB nimmt die Verkehrswende ernst und setzt die dazu nötigen Maßnahmen auch um!“

Mehr Angebote und ein attraktiver Halbstundentakt
Auf dem Weg zur Verkehrswende bereitet der VBB mit dem Vergabeverfahren Ostbrandenburg die Stärkung der Schiene offensiv vor. Dabei sind etliche Erweiterungen des schon bestehenden Angebotes
geplant. Insbesondere sollen dann die Regionalbahnlinien 25 und 26 von Montag bis Freitag einen attraktiven Halbstundentakt nach Werneuchen bzw. Müncheberg anbieten und die Linie RB35 bis nach Bad Saarow Süd
verlängert werden. Auch Wochenend- und Spätverkehre werden durch die neuen Angebote spürbar verbessert.
Die Linie RB60 Eberswalde – Frankfurt (Oder) soll im Zusammenhang mit dem weiteren Ausbau der Infrastruktur, u.a. in Seelow (Mark), voraussichtlich ab Dezember 2025 auch im Abschnitt Wriezen – Frankfurt
(Oder) zu einem Stundentakt verdichtet werden. Die Region Ostbrandenburg wird so ein wesentlich breiteres und vor allem ein überaus flexibleres Schienenangebot bekommen. Auch die Verbindung direkt ins Nachbarland Polen wird durch zusätzliche Fahrten auf der Ostbahn morgens und am Abend aufgewertet. Die Linie RB26 wird weiterhin bis ins polnische Kostrzyn fahren.
Das Angebot erhöht sich gegenüber dem Fahrplan 2020 um mehr als 26 %.

Mehr Qualität durch alternative Antriebe
Im Netz Ostbrandenburg sollen auch moderne Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Für die Fahrgäste bedeutet das mehr Komfort durch größere Sitzabstände und mehr Platz für Gepäck. Besonders hervorzuheben ist bei dieser Ausschreibung der Fokus auf alternative Antriebe.

Es werden zwei Linienbündel ausgeschrieben, die durch unterschiedliche Antriebe gekennzeichnet sind. Im Linienbündel 1 werden Fahrzeuge mit Batteriespeicher zwingend gefordert, um die nicht elektrifizierten
Linienabschnitte mit Batteriekraft zu überwinden. Dabei ergeben sich keine Einschränkungen in den Kapazitäten und den Fahrplanzeiten. Im Linienbündel 2 können herkömmliche Dieseltriebzüge angeboten werden. Für Angebote mit sogenannten Wasserstoffzügen gibt es einen Wertungsbonus.

Um die Betriebsstabilität insbesondere auf den batterie-elektrisch betriebenen Linien zu erhöhen, erfolgt die Vergabe nicht in Einzellosen. Die Fahrzeugreserve wird gegenüber bisherigen Vergaben deutlich erhöht. Zudem steht im ersten Betriebsjahr ein zusätzliches Reservefahrzeug zur Verfügung. Es wird mit einem Fahrzeugbedarf von insgesamt ca. 45 Fahrzeugen gerechnet, dabei umfasst die Kapazität der Fahrzeuge in der Regel 120 Sitzplätze. Die auch schon im Netz Elbe-Spree gesetzten Qualitätsstandards im VBB gelten auch für das Netz Ostbrandenburg, z.B. kostenloses WLAN, zuzüglich eines für mobile Endgeräte nutzbaren dynamischen Informationsportals, eines Service- oder Hilferufs und exklusive Stellplätze für Fahrräder.

Mit dem neu optimierten Netz Ostbrandenburg soll der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) somit langfristig gesichert werden und dadurch höchste Planungssicherheit erhalten. Durch das Favorisieren von Batterie- und Wasserstoffantrieben trägt der VBB den aktuellen Aktivitäten rund um den Klimawandel und deren Zielen Rechnung. Der Einsatz alternativer Fahrzeugantriebe trägt maßgeblich zur Reduzierung von regionalen Emissionen, z.B. CO2 und Feinstaub, bei.

Im Vergabeverfahren Netz Ostbrandenburg führen die Aufgabenträger eine sogenannte e-Vergabe durch. Das bedeutet, dass das Verfahren einschließlich Angebotslegung ausschließlich digital durchgeführt wird. Die Bekanntmachung im EU-Amtsblatt kann unter folgendem Link auf der VBBHomepage eingesehen werden: vbb.de/wettbewerb-bahnverkehr.

Der Vertrag hat eine Laufzeit von zwölf Jahren beginnend ab Dezember 2024. Das jährliche Gesamtvolumen beträgt 6,7 Mio. Zugkilometer.

Das künftige Netz Ostbrandenburg
Linienbündel 1
BEMU
RB12 Berlin Ostkreuz – Oranienburg – Templin Stadt
RB25 Berlin Ostkreuz – Werneuchen
RB35 Fürstenwalde (Spree) – Bad Saarow Süd
RB54 (Berlin Gesundbrunnen/Lichtenberg–) Löwenberg (Mark) #Rheinsberg (Mark)
RB61 Schwedt – Angermünde
RB62 Angermünde – Prenzlau
RB63 Eberswalde – Joachimsthal

Linienbündel 2
Diesel- oder Wasserstoffzüge

RB26 Berlin Ostkreuz – Müncheberg (Mark) – Staatsgrenze DE/PL
RB36 Frankfurt (Oder) – #Beeskow – Königs Wusterhausen
RB60 Eberswalde – #Wriezen – Frankfurt (Oder)

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Regionalverkehr + Bus: Pendlerfreundliche Verbindungen von und nach Rheinsberg, aus VBB

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Neues #Bus-Bahn-Konzept für ganzjähriges Angebot

Zum #Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 verbessert sich die Anbindung der Städte #Rheinsberg und #Lindow (Mark) mit Bus und Bahn. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat gemeinsam mit dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel sowie der #Niederbarnimer Eisenbahn und der #Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft (#ORP) ein neues Bus-Bahn-Konzept für Rheinsberg entwickelt. Vor allem Pendler|innen profitieren von den nun ganzjährig angebotenen Verbindungen. Weiterhin werden während der Festspiele der Rheinsberger Kammeroper zusätzliche Spätverbindungen in Richtung Berlin eingerichtet. Die Fahrzeiten sind in der VBB-Fahrinfo unter vbb.de sowie in der VBB-App Bus&Bahn abrufbar.

Die Regionalbahnlinie #RB54 Berlin-Lichtenberg – Löwenberg – Rheinsberg (Mark) ist bereits seit diesem Jahr ganzjährig, statt nur in der Sommersaison, unterwegs. Dies wird auch im Fahrplan 2020 fortgesetzt. Um auch ein attraktives Angebot für die Pendler|innen anbieten zu können, wurde darüber hinaus ein Bus- und Bahn-Konzept entwickelt, das wochentags von 6 bis 20 Uhr ein stündliches Angebot ermöglicht. Für Pendler|innen und Auszubildende verkürzt sich damit die Reisezeit in der Frühverbindung Mo-Fr von Rheinsberg nach Berlin um etwa 20 Minuten.

Die Züge der RB54 stellen wie bisher in Löwenberg den Anschluss an die Linie #RB12 her. Die Busse der Linie #784 führen künftig bereits von Rheinsberg über Lindow nach Gransee, wo Anschluss an die Linie #RE5 in Richtung Berlin besteht. Beide Verbindungen, sowohl mit der RB54 und der RB12 als auch mit dem Bus 784 und dem RE5, gehören zur selben Preisstufe des VBB-Tarifs.

An den Wochenenden bleibt die etwa zweistündliche Anbindung Rheinsbergs mit der RB54 bestehen. Auch die Abendverbindung von Berlin nach Rheinsberg und zurück wird neu nun nicht mehr saisonal, sondern am Wochenende ganzjährig angeboten.

Darüber hinaus gibt es zu Ostern und im Sommer für die Gäste der #Kammeroper Schloss Rheinsberg an insgesamt 25 Veranstaltungstagen einen besonderen Service: Um den Besucherinnen und Besuchern eine unkomplizierte Heimreise zu ermöglichen, wird dann der letzte Direktzug des Tages erst nach Veranstaltungsende nach Berlin zurückfahren. Die umweltfreundliche An- und Abreise zu dem bei Berlinerinnen und Berlinern beliebten Konzert-Event wird damit deutlich attraktiver.

Übrigens: Auch in der kalten Jahreszeit lohnt sich ein Ausflug mit Bus und Bahn nach Rheinsberg mit seinen Museen, Ausstellungen und Wanderangeboten. Die Ausweitung des Saisonverkehrs der RB54 auf einen ganzjährigen Betrieb war für die touristischen Angebote der Stadt schon im ersten Jahr zu spüren. Dass nun die Verbindungen von/nach Berlin auch für die Pendler|innen gestärkt werden, ist ein weiterer folgerichtiger Schritt.

Die Fahrzeiten von Bus und Bahn auf der Verbindung Berlin – Rheinsberg sind im Fahrplan-Flyer der RB54 aufgelistet (Download unter www.NEB.de/linien/rb54) und natürlich auch in der VBB-Fahrinfo unter vbb.de sowie in der VBB-App Bus&Bahn abrufbar.

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VBB: Fahrplanwechsel zum 15. Dezember 2019, aus VBB

https://www.vbb.de/search/press/fahrplanwechsel-zum-15-dezember-2019

#RE6 im Stundentakt am Wochenende / Bessere Verbindungen für Pendler|innen von und nach #Rheinsberg / Neue Express S-Bahn zwischen Friedrichshagen und Ostbahnhof / erste #PlusBus-Linie im Landkreis MOL / Neuer Bahn-Haltepunkt in #Kyritz

Zum europaweiten #Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 gilt auch im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) ein neuer Fahrplan. Im Fahrplanjahr 2020 wird das bestehende Angebot im Regional- und S-Bahnverkehr der Länder Berlin und Brandenburg weitgehend fortgeführt. Darüber hinaus gibt es im VBB einige verbesserte Angebote und Neuerungen. So fährt der Prignitz-Express künftig auch am Wochenende im Stundentakt, die Stadt Rheinsberg ist wochentags stündlich mit Bus oder Bahn zu erreichen und auf der S-Bahnlinie S3 fahren zwischen Friedrichshagen und Ostbahnhof Expresszüge. Im Landkreis Märkisch-Oderland startet die erste PlusBus-Linie und in Kyritz geht der neue Haltepunkt Am Bürgerpark in Betrieb.

Die neuen Fahrpläne ab dem 15. Dezember sind ab sofort in der VBB-Fahrinfo unter vbb.de sowie in der VBB-App Bus&Bahn abrufbar.

Am 15. Dezember 2019 ist Fahrplanwechsel. Der bisherige Fahrplan bleibt dabei im Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg weitestgehend erhalten. Es ergeben sich jedoch einzelne Verbesserungen. Die wesentlichen Änderungen haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Regionalexpress-Linien

#RE1 Magdeburg <> Brandenburg <> Potsdam <> Berlin <> Frankfurt (Oder)

  • Verlängerung einer Abendverbindung über Brandenburg an der Havel hinaus nach Genthin, mit Anschluss an einen zusätzlichen Zug der RB40 nach Magdeburg: Berlin Hbf ab 21.41 Uhr, Genthin an 22.57 Uhr, Magdeburg Hbf an 23.39 Uhr.

#RE2 Wismar <> Berlin <> Cottbus

  • Der Verstärkerzug Berlin <> Cottbus fährt an Freitagen bereits um 15 Uhr ab Berlin Zoologischer Garten.

#RE5 Rostock/Stralsund <> Berlin <> Elsterwerda

  • Die Anzahl der Züge, die in Klasdorf Glashütte halten, wird erhöht. Neu werden die zweistündlichen Halte in Klasdorf Glashütte auf den gesamten Tag von 5:30 Uhr bis 22:30 Uhr ausgeweitet.

#RE6 Wittenberge <> Wittstock <> Neuruppin <> Hennigsdorf <> Berlin

  • An den Wochenenden wird zwischen Wittenberge und Neuruppin das Zugangebot auf einen Stundentakt verdichtet, so dass künftig die gesamte Linie täglich im Stundentakt fährt.
  • Am Abend werden gegen 22 Uhr ab Wittstock zusätzliche Fahrten Richtung Wittenberge und Berlin eingerichtet.

#RE10 Cottbus <> Leipzig

  • Aufgrund von Fahrplanänderungen in Sachsen verkürzt sich die Reisezeit zwischen Cottbus und Leipzig um etwa acht Minuten. Dadurch sind zusätzliche Anschlüsse in Leipzig in Richtung Gera möglich.
  • Die Abendverbindung von Cottbus nach Leipzig fährt neu im Takt gegen 21 Uhr ab Cottbus Hbf.

Regionalbahn-Linien

#RB12 Berlin Ostkreuz <> Berlin-Lichtenberg <> Oranienburg <> Templin Stadt und RB25 Berlin Ostkreuz <> Berlin-Lichtenberg <> Ahrensfelde <> Werneuchen

  • In Berlin Ostkreuz starten und enden die Fahrten an Gleis 7/8 (unten).

#RB20 Potsdam <> Hennigsdorf <> Oranienburg

  • In Oranienburg wird ein Anschluss von und zur neuen IC-Linie17 Richtung Rostock hergestellt.

#RB21 Berlin Friedrichstraße <> Potsdam <> Golm <> Wustermark und #RB22 Berlin Friedrichstraße <> Potsdam <> Golm <> Königs Wusterhausen

  • Die Haltestellen der Verstärkerzüge von und nach Berlin folgen nun einem einheitlichen Konzept: anstelle wechselnder Halte in Charlottenburg und Wannsee fahren künftig alle Züge in beiden Richtungen in Charlottenburg durch und halten dafür immer in Wannsee. Alternativ können die Linien RE1, RE7 und die S-Bahn nach Charlottenburg genutzt werden.

#RB24 Eberswalde <> Berlin <> Lübbenau <> Senftenberg

  • Am Abend steht ein zusätzliches Zugpaar zwischen Senftenberg und Lübbenau zur Verfügung, Abfahrt in Senftenberg um 22.38 Uhr, Rückfahrt ab Lübbenau gegen 0.00 Uhr
  • Aufgrund von Bauarbeiten am Karower Kreuz werden die Züge bis voraussichtlich Oktober 2020 zwischen Bernau und Berlin Ostkreuz ohne Halt umgeleitet. Zwischen Bernau und Berlin-Hohenschönhausen fahren ergänzend Busse, zwischen Hohenschönhausen, Lichtenberg und Ostkreuz kann die S-Bahn genutzt werden.

#RB43 Cottbus <> Finsterwalde <> Falkenberg (Elster) <> Herzberg

  • Die bisherige Verbindung um 21 Uhr ab Cottbus Hbf fährt neu im Takt gegen 22 Uhr.

#RB54 Rheinsberg (Mark) <> Löwenberg (Mark) <> Berlin

  • Von Montag bis Freitag soll die Anbindung von Rheinsberg für Pendler|innen verbessert werden. Tagsüber sind annähernd stündliche Verbindungen zwischen Rheinsberg, Lindow, Oranienburg und Berlin abwechselnd mit Zug über Löwenberg und mit dem Bus über Gransee geplant. Dafür sollen zusätzliche Busse der Linie 784 zwischen Rheinsberg, Lindow und Gransee (mit Anschluss von und zum RE5) und eine ganzjährig angebotene Zugfahrt wochentags um 19:41 Uhr ab Löwenberg (Mark) nach Rheinsberg fahren.
  • An den Wochenenden bleibt die etwa zweistündliche Anbindung Rheinsbergs mit der RB54 bestehen. Die Abendverbindung von Berlin nach Rheinsberg und zurück wird neu nun nicht mehr saisonal, sondern am Wochenende ganzjährig angeboten.

#RB66 Angermünde <> Stettin

  • Ab Stettin zusätzliche Frühverbindung gegen 4.30 Uhr nach Angermünde.
  • Ab Angermünde erste Fahrt nach Stettin bereits gegen 5.40 Uhr.
  • Ab Angermünde zusätzliche Spätverbindung gegen 23.45 Uhr nach Stettin.

#RB73 Neustadt (Dosse) <> Kyritz <> Pritzwalk

  • In Kyritz entsteht der neue Haltepunkt Am Bürgerpark. In diesem Zusammenhang werden alle Fahrten aus Neustadt (Dosse) bis Kyritz, Am Bürgerpark verlängert. Damit werden unter anderem die nahegelegenen Schulen, das Krankenhaus und die Behörden besser an die Schiene angebunden.

#Kulturzug Berlin <> Cottbus <> Wroclaw

  • Die Verbindung an Freitagen fährt neu gegen 14.30 Uhr ab Berlin.
  • Sukzessiv sollen klimatisierte, barrierefreie Fahrzeuge vom Typ Desiro eingesetzt werden.
  • Weitere Infos zum Kulturzug unter vbb.de/kulturzug.

Berliner S-Bahn

#S3 Erkner <> Spandau

  • Die S3 wird zwischen Friedrichshagen und Ostbahnhof durch zusätzliche Express-Fahrten verstärkt. Sie fahren in den Hauptverkehrszeiten morgens und nachmittags alle 20 Minuten, ohne Halt in Hirschgarten, Wuhlheide, Betriebsbahnhof Rummelsburg und Rummelsburg.

#S5 Strausberg Nord <> Westkreuz

  • Die bisher in Warschauer Straße endenden Verstärkerfahrten von/nach Mahlsdorf am Morgen und Nachmittag werden bis Ostbahnhof verlängert

#S75 Wartenberg <> Warschauer Straße

  • Es enden neu alle Fahrten im Bahnhof Warschauer Straße. Es verkehren alle Fahrten mit vier Wagen.

#S85 Pankow <> Grünau

  • Wegen der gestiegenen Fahrgastzahlen fahren alle Züge mit sechs statt bisher mit vier Wagen.

Neue #PlusBus-Linie im Landkreis Märkisch-Oderland

Zum Fahrplanwechsel führt die Verkehrsgesellschaft mobus gemeinsam mit der Barnimer Busgesellschaft (BBG) den ersten PlusBus im Landkreis Märkisch-Oderland ein. Die neue PlusBus-Linie 889 fährt vom S-Bahnhof Strausberg Nord (S5) über Wriezen nach Bad Freienwalde. Damit gibt es wochentags jede Stunde regelmäßige Direktverbindungen zwischen den Zentren Strausberg und Bad Freienwalde, ohne Umstieg in Wriezen. Wochentags ergeben sich bspw. zwischen Bad Freienwalde, Altranft und Wriezen mit der Regionalbahnlinie RB60 und dem PlusBus mindestens halbstündliche Fahrmöglichkeiten. Am Wochenende fährt der PlusBus im Zweistundentakt.

Die neue PlusBus-Linie in Märkisch-Oderland ist die 26. PlusBus-Linie, die im Land Brandenburg nach vorgegebenen Qualitätskriterien unterwegs ist. Ein PlusBus in Brandenburg fährt grundsätzlich im Stundentakt von 6 bis 20 Uhr, hat einen kurzen Anschluss zur Bahn und ein gutes Wochenendangebot (www.vbb.de/plusbus).

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Museum: Veranstaltung Das Bahnhofsfest geht in die nächste Runde, aus MOZ

https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1746414/

Die Mitglieder des Vereins Arbeitsgemeinschaft #Rheinsberger Bahnhof haben in diesem Jahr gleich zwei Gründe zum Feiern. Zum einen wurde vor 120 Jahren die Bahnlinie von #Löwenberg nach #Rheinsberg eröffnet. Zum anderen soll nach einjähriger Pause erneut ein #Bahnhofsfest stattfinden. Es ist die mittlerweile 20. Auflage der Veranstaltung, die immer wieder zahlreiche Besucher anlockt. Vor allem, wenn als Attraktion ein Nostalgiezug mit einer Dampflok nach Rheinsberg kommt. Das soll auch am 31. August der Fall sein.
Der Vereinsvorsitzende Udo Blankenburger hofft, dass an diesem Tag keine Waldbrandgefahr besteht. Denn sonst könnte der Zug aus Berlin nur mit einer Diesellok zum Fest kommen. Fahrkarten für den Traditionszug der Berliner Dampflokfreunde können bereits jetzt in Berlin gekauft werden. Die Vorbereitungen für das Bahnhofsfest in Rheinsberg laufen indes seit Wochen auf Hochtouren. Jeden Dienstag, und manchmal auch an zusätzlichen Tagen, treffen sich die Vereinsmitglieder, um die Ausstellung und die Technik für den Besucheransturm auf den neuesten Stand zu bringen. Die #Technikschau im ehemaligen #Lokschuppen sowie der #U-Bahn-Wagen gehören zu den besonderen Sehenswürdigkeiten …

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Regionalverkehr: Rheinsberg Die Bahn fährt jetzt auch im Winter Rheinsberg ist künftig das ganze Jahr über mit der Bahn zu erreichen., aus MAZ

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#Rheinsberg ist künftig das ganze Jahr über mit der Bahn zu erreichen. Ab 9. Dezember fahren die Züge der #RB54 auch im Winter, fünfmal am Tag. Bisher rollten die Bahnen nur in der Tourismussaison im Sommer.
Die Stadt Rheinsberg bekommt endlich, wofür sie seit Jahren gekämpft hat: eine #Bahnverbindung nach Berlin, die das ganze Jahr über funktioniert. Ab dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember fahren die Züge der RB 54 auch im Winter. Das hat jetzt der Verkehrsverbund #VBB bestätigt.

Im Winter rollen die Züge zunächst fünfmal am Tag in beide Richtungen. Um 9.27 Uhr, um 11.27 Uhr, 14.27 Uhr und 16.27 Uhr fahren sie ab Rheinsberg bis #Löwenberg, wo die Fahrgäste in andere Bahnen nach Berlin umsteigen können. Der letzte Zug des Tages, der um 18.24 Uhr in Rheinsberg startet, fährt durch bis zum S-Bahnhof #Berlin-Lichtenberg. In umgekehrter Richtung fährt am Morgen ab 9.23 Uhr ein Zug direkt von Berlin-Lichtenberg bis Rheinsberg, die anderen vier beginnen in Löwenberg.
Zurzeit fährt kein Zug nach Rheinsberg
Zuletzt war Rheinsberg nur in der Touristensaison im Sommer per Bahn zu erreichen. Das Land Brandenburg und der VBB hatte die Niederbarnimer Eisenbahn jeweils ab April bis Oktober verpflichtet. Wer zurzeit auch Rheinsberg will, muss mit dem Bus oder dem Auto fahren.

Peter Krause, der Chef des Tourismusverbandes Ruppiner Seenland, war positiv überrascht, als er am Montag …

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Regionalverkehr: Rheinsberg: Abschied von der roten Bahn, aus MAZ

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Die #roten #Züge wird man in #Rheinsberg nicht mehr sehen. Die neuen sind #blau-weiß-gelb und gehören zur #Niederbarnimer Eisenbahn. Sie wird die Deutsche Bahn auf der Strecke Berlin – Rheinsberg ablösen. Am Sonntag rollte der letzte „Rote“ – und der letzte Lokführer bekam zum Abschied ein Geschenk.
#Rheinsberg. Dieser Zug endet hier. Zum allerletzten Mal bediente die Deutsche Bahn am Sonntag die Strecke #RB54 von Berlin #Lichtenberg nach Rheinsberg – mit Halt in Oranienburg, Löwenberg und #Lindow. Zur Feier des Tages bedankte sich Gottfried Koch, der zweite Vorsitzende der AG Bahnhof Rheinsberg, die auch das Eisenbahnmuseum betreibt, beim „letzten Lokführer“ Sven Hannemann. Er ist einer von zwölf Stammfahrern der Strecke und schaut mit etwas Wehmut auf die 20 Jahre zurück. „Ich mochte die Strecke, dank der Natur und der vielen Tiere“, sagt er und gesteht, dass ihm der Abschied schwerfällt. „Das ist schon ein Einschnitt und wird mir fehlen“, sagt er. Arbeitslos wird er indes nicht. Und er ist froh, dass der Betrieb weitergeht. „Besser so, als wenn die Strecke ganz stillgelegt wird“, sagt er.
Eine Strecke mit bewegter Geschichte
Denn die hat Tradition, so erzählt Gottfried Koch. Bereits 1896 fuhr die Löwenberg-Lindower Kleinbahn zwischen diesen Orten, wurde 1899 bis …

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Der Deutsche #Städtetag warnt vor einer Ausdünnung des Angebots im öffentlichen Nah- und #Regionalverkehr, sollte der Bund seinen Zuschuss für Züge und S-Bahnen nicht deutlich anheben. „Die vom Bundeskabinett an diesem Mittwoch geplante Erhöhung der Finanzmittel um 1,5 Prozent ist ein hilfreicher erster Schritt, der Bedarf liegt aber erheblich höher“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Stephan Articus, der Berliner Zeitung. Er verwies darauf, dass nach einem Gutachten im Auftrag der Bundesländer 8,5 Milliarden Euro für die sogenannten Regionalisierungsmittel nötig sind. Der Bund will seinen Beitrag 2015 aber nur von 7,3 Milliarden auf 7,4 Milliarden Euro erhöhen. Ursprünglich war gar keine Steigerung mehr vorgesehen. Articus sagte, spätestens im Frühjahr bräuchten Länder und Kommunen Gewissheit, dass der Bund den öffentlichen #Nahverkehr finanziell für die Zukunft besser absichere. „Andernfalls sind Einschränkungen im Nahverkehr …

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Bus: Rheinsberg fordert Bus nach Gransee, aus MOZ

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#Rheinsberg (MZV) Die Stadt Rheinsberg fordert vom Land und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) einen besseren öffentlichen #Personennahverkehr. Die Verwaltung regte nun eine Busverbindung über Menz nach Gransee an. Rheinsbergs Bürgermeister Jan-Pieter Rau (CDU) hat VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel einen 21 Punkte umfassenden Fragenkatalog überreicht. Während sich der Verband wegen des Umfangs der Anfrage mit der Beantwortung Zeit lassen kann, nutzte Rau die VBB-Regionalkonferenz am Montag in Hennigsdorf dazu, einige Forderungen direkt zu stellen. Im Allgemeinen sieht sich die Prinzenstadt nur schlecht ans öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Die Zugverbindung nach Löwenberg wird nur während der Tourismussaison bedient. Die Ortsteile werden lediglich nur eingeschränkt von Bussen angesteuert. „Es kann nicht sein, dass Orte wie Flecken Zechlin samstags und sonntags nicht bedient werden, obwohl Rheinsberg mit 540000Übernachtungen pro Jahr eine der touristenstärksten Kommunen des Landes ist“, sagte Sachbearbeiter Thomas Lilienthal. Die Verwaltung wünscht sich, dass jeder Ortsteil mindestens …

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