Aktueller Planungsstand beim Museumshafen Treptow

www.berlin.de

Frage 1:
Wie ist der aktuelle Sachstand bei der Umsetzung des Vorhabens #Museumshafen #Treptow, von dem öffentlich
schon länger nichts mehr vernehmbar ist?
Antwort zu 1:
Das Vorhaben ruht derzeit. Der Senat hatte u.a. mit der Antwort zur Schriftlichen Anfrage
Nr. 18/15340 vom 15. Juni 2018 zur Weiterentwicklung des Projektes Stellung genommen.
Frage 2:
Welches konkrete Ziel soll mit dem Projekt verfolgt werden? Wie ist es entstanden? Wer hat den jetzigen
Träger ausgewählt und mit welcher Begründung?
Antwort zu 2:
Ziel des Projektes ist es, einen Museumshafen mit regionalem Museum im Bereich des
ehemaligen #Zollsteges zu errichten. 2012 hat das #Wasserstraßen- und #Schifffahrtsamt
Berlin beabsichtigt, durch ein #Interessenbekundungsverfahren den Zoll- und Grenzsteg am
Osthafen zu privatisieren und für das umliegende Wasserareal ein Nutzungsvertrag zu
vergeben. Wichtige Bewertungskriterien waren unter anderem die #denkmalgerechte Einbeziehung
des Zoll- und #Grenzsteges in die Konzeption, die Genehmigungsfähigkeit unter
Beachtung der gesetzlichen Vorschriften sowie das Umsetzungskonzept mit integrierter
Zeitplanung. Das Verfahren wurde abgeschlossen. Der Historische Hafen Berlin in Koope2
ration mit Agromex GmbH & Co.KG (jetzt Stiftung Museumshafen Berlin) wurde ausgewählt,
weil die Geschichte Berlins aufgegriffen wurde und eine Verbindung zwischen den
historischen Schiffen und dem Motto “Berlin wurde aus dem Kahn erbaut“ geschaffen wurde.
Die Zuständigkeit des Bundes für das genannte Verfahren ergibt sich aus der Tatsache,
dass die Spree Bundeswasserstraße ist. Weitere Anfragen hierzu müssten direkt an
den Bund – an das WSA bzw. an das Bundesverkehrsministerium – gerichtet werden.
Frage 3:
Wie soll der denkmalgeschützte Grenzsteg in das Vorhaben integriert und der historische Zollhafen dokumentiert
werden?
Antwort zu 3:
Der Osthafensteg wurde als „Zeitzeuge“ der deutsch-deutschen Teilungsgeschichte integriert,
indem er eine Ausstellungsplattform und einen Anleger für die Fahrgastschifffahrt
erhalten soll. Es war nicht beabsichtigt, den Grenzsteg mit in das Förder-Projekt einzubeziehen.
Hinsichtlich des Umgangs mit dem Zollsteg muss es eine vertragliche Regelung
mit dem WSA geben. Die Dokumentation hinsichtlich des historischen Zollsteges könnte
im geplanten Museum erfolgen bzw. dort dokumentiert werden.
Frage 4:
Welche Ämter und Behörden sind genehmigungsrechtlich in die Pläne für den Museumshafen Treptow involviert?
Antwort zu 4:
Für das Bauvorhaben (Anlage auf einem Gewässer) ist ein wasserrechtliches Genehmigungsverfahren
nach Berliner Wassergesetz durchzuführen. Da sich das Vorhaben auf
einer Bundeswasserstraße befindet, ist auch eine strom- und schifffahrtspolizeiliche Genehmigung
der Bundeswasserstraßenverwaltung, hier des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes
Berlin, erforderlich.
Frage 5:
Wer ist für die Umsetzung des Vorhabens verantwortlich und somit Antragsteller für die Genehmigungen?
Antwort zu 5:
Bauherr sollte das Bezirksamt Treptow-Köpenick sein. Nach Aussage des Bezirkes Treptow-
Köpenick ist diese Frage jedoch noch offen. Zwischen dem Bezirksamt, der Stiftung
Museumshafen und dem WSA wurde eine nutzungsrechtliche Vereinbarung geschlossen.
Frage 6:
Welche Genehmigungen wurden bereits beantragt, welche beschieden? (Bitte mit Datum auflisten)
3
Antwort zu 6:
Derzeit liegen derartige Anträge nicht vor.
Frage 7:
Welche Voraussetzungen müssen für die Umsetzung des Projekts noch geschaffen werden?
Antwort zu 7:
Es muss eine grundsätzliche Entscheidung zum weiteren Fortlauf des Projektes erfolgen.
Frage 8:
Für welche konkreten Maßnahmen wurden im Jahr 2017 GRW-Mittel in Höhe von 4,2 Millionen Euro für den
Museumshafen zugesagt?
Frage 9:
Bis wann müssen die Gelder abgerufen sein und welcher Voraussetzungen bedarf es dafür?
Antwort zu 8 und zu 9:
Es bedarf zunächst einer Förderzusage (darin sind entsprechende Fristen festgelegt). Eine
derartige Förderzusage konnte nicht erteilt werden, weil der Förderantrag die Voraussetzungen
für die Bewilligungsreife nicht erfüllte. Nach einer grundsätzlichen, positiven
Entscheidung sind die entsprechenden prüffähigen Anträge zu stellen.
Frage 10:
Sind weitere öffentliche Gelder vorgesehen oder muss der Fehlbedarf vom Projektträger getragen werden?
Frage 11:
Mit welchen Gesamtkosten für das Vorhaben wird gerechnet?
Frage 12:
Welcher Umsetzungszeitraum ist geplant?
Antwort zu 10 bis zu 12:
Aufgrund der oben dargelegten Sachlagen können diese Fragen derzeit noch nicht abschließend
beantwortet werden.
Berlin, den 26.03.2019
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Flughäfen + Museum: Rosinenbomber können vielleicht doch in Tempelhof landen Der Verein will nun bei der Luftfahrtbehörde für den 16. Juni den Zwischenstopp einiger DC-3 in Tempelhof beantragen., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article216749385/Rosinenbomber-koennen-vielleicht-doch-in-Tempelhof-landen.html

Gibt es doch noch eine kleine Chance für ein symbolisches Wiederaufleben der Berliner #Luftbrücke? In der vergangenen Woche hatte die Berliner Morgenpost darüber berichtet, dass ein gemeinnütziger Verein #Luftfahrtenthusiasten aus aller Welt eingeladen hat, um Mitte Juni mit ihnen an das Ende der Berliner Luftbrücke vor 70 Jahren zu erinnern. Dabei wurde aber auch bekannt, dass die mehr als 30 teilnehmenden „#Rosinenbomber“-Piloten zwar am 15. und 16. Juni die Hauptstadt überfliegen wollen, jedoch – anders als ursprünglich gedacht – dort nicht zwischenlanden können. Der Hauptgrund dafür: die hohen und vor allem teuren Sicherheitsaufwendungen, die bei einer Landung etwa auf dem früheren #Flughafen #Tempelhof erforderlich sind. Der Verein sah sich außerstande, diese Kosten zu tragen.

Viele Berliner meldeten sich daraufhin in der Redaktion der Berliner Morgenpost, um ihr Bedauern über diese Entwicklung zu bekunden. „Ein Luftbrücken-Jubiläum ohne Rosinenbomber, das geht eigentlich nicht“, sagte etwa Joachim Kiau. Der heute 74 Jahre alte Tempelhofer verbindet eine besondere Beziehung mit dem Flughafen Tempelhof, über den die Alliierten 1948/1949 einen Großteil der lebensnotwendigen Hilfslieferungen auf dem Luftweg in den blockierten Westteil der Stadt brachten. Seine Familie lebte damals nicht nur in der Einflugschneise, sondern …

Radverkehr + Bahnverkehr: Verbindung zum Gleisdreieckpark Radweg über Yorckbrücke 5 kann gebaut werden, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/verbindung-zum-gleisdreieckpark-radweg-ueber-yorckbruecke-5-kann-gebaut-werden/24126424.html

Nach Jahren des Stillstands haben sich Senat und Bezirk mit der Deutschen Bahn über den Ausbau der alten Eisenbahnbrücke geeinigt.

Für den Ausbau der #Yorckbrücke 5 als Fußgänger- und #Fahrradverbindung sind die letzten Hürden beiseite geräumt. Die #Senatsverwaltung für Verkehr und der Bezirk Tempelhof-Schöneberg einigten sich mit der DB #Netz AG über die Ertüchtigung der Yorckbrücke, die den westlichen #Gleisdreieck-Park mit dem #Radweg zum Bahnhof #Südkreuz verbinden soll. Die DB Netz soll Planungen und Bauleistungen übernehmen, erklärte die Senatsverwaltung. Das Land übernimmt anschließend die #Unterhaltungskosten der neuen #Brückenverbindung. Für die #Baukosten will der #Investor des neuen Wohngebiets an der …

Flughäfen: 70 Jahre Luftbrücke Bundespräsident wird Schirmherr für Rosinenbomber-Show, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/70-jahre-luftbruecke-bundespraesident-wird-schirmherr-fuer-rosinenbomber-show/24124104.html

Im Juni sollen die Maschinen zur Feier des #Luftbrückenjubiläums über das #Brandenburger Tor und den Flughafen #Tempelhof fliegen. Steinmeier wird Förderer.

Die Rückkehr der #Rosinenbomber hat einen respektablen Förderer bekommen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Schirmherrschaft für die spektakuläre Aktion „#Luftbrücke Berlin 70 – Die Rückkehr der Rosinenbomber“ übernommen. Das teilten die Organisatoren der Großveranstaltung am Mittwoch mit.

Mehr als 35 sogenannte „Rosinenbomber“ des Typs #DC-3 werden voraussichtlich am 15. Juni dieses Jahres zur Feier des Luftbrückenjubiläums in eine langen Kette über das Brandenburger Tor und den Flughafen Tempelhof fliegen. West-Berlin wurde während der sowjetischen #Blockade vom 24. Juni 1948 bis zum 12. Mai 1949 von #alliierten Maschinen aus der Luft versorgt. Das Ende dieser Hilfsaktion jährt sich 2019 zum …

Straßenverkehr + Bahnverkehr + S-Bahn: Dreilinden Die Geschichte hinter toten Gleisen und Geister-Autobahn, aus Berliner Kurier

https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/dreilinden-die-geschichte-hinter-toten-gleisen-und-geister-autobahn-32198338

#Dreilinden – zwischen den grünen Nadelbäumen blitzt es blau, rot, gelb und orange auf. Ein Farbenmeer, so grell und hell, dass es einen fast in der Wintersonne blendet. Und das mitten im Wald. Und es wird noch wilder: Vor uns taucht plötzlich eine #Brücke auf, die nirgendwohin zu führen scheint – und einen Wanderweg überspannt, der so breit wie eine #Autobahn ist.

Was wiederum kein Wunder ist. Denn vor uns liegt die ehemalige #Reichsautobahn 51, inzwischen grün überwuchert, überspannt von der genauso ehemaligen #Stammbahnbrücke, die heute vor allem ein Mekka für Streetart-Künstler ist.

Ehemaliger „#Checkpoint Bravo“: Die Fahnenmastanlage der Amerikaner steht noch
Wir befinden uns in einem Wäldchen hinter Dreilinden, unweit des #Teerofendamms – ein unscheinbares Gelände, das einst aber #Verkehrsgeschichte schrieb. Die überwucherten #Bahnsteige alter #Bahnhöfe sind hier zu finden, mehrere Brücken, tote #Gleise – und ein alter …

Bahnverkehr: Sonderzüge zum 175. Jubiläum, aus Amt Garz

https://www.gartz.de/news/1/458487/nachrichten/sonderz%C3%BCge-zum-175.-jubil%C3%A4um.html

Wir freuen uns, Sie, Ihre Familien und Freunde am 15. März 2019 zu einer unserer vier #Sonderzugfahrten auf der #Stettiner Bahn begrüßen zu dürfen. Eine Dampflok mit 11 Reisezugwagen anlässlich des #175. Jubiläums der Stettiner Bahn lädt Sie zum Mitfahren ein. Steigen Sie ein und erleben Sie eine unvergessliche Fahrt!

Der Sonderzug mit der #Dampflokomotive #03-2155 bietet 500 Fahrgästen einen Sitzplatz. Um möglichst vielen Einwohnern an der Stettiner Bahn eine kostenlose Fahrt zu ermöglichen, wird die Strecke in vier Abschnitte unterteilt und die Fahrt auf jedem der Einzelabschnitte als einzelne Sonderfahrt durchgeführt. Wir bieten Ihnen folgende vier Sonderfahrten an:

Sonderfahrt 1

Berlin-Lichtenberg – Angermünde als D 310

derzeit von verfügbares Fahrkartenkontingent: 464 Plätze

über www.reservix.de

Sonderfahrt 2

Angermünde – Tantow – Stettin Hbf. als D 328

über das Amt Gartz (Oder)

Sonderfahrt 3

Stettin Hbf. – Tantow – Casekow – Passow – Angermünde als E 160

derzeit verfügbares Fahrkartenkontingent: 96 Plätze

über das Amt Gartz (Oder)

Sonderfahrt 4

Angermünde – Eberswalde – Biesenthal – Bernau – Berlin-Lichtenberg als E 175

derzeit verfügbares Fahrkartenkontingent: 464 Plätze

über www.reservix.de

Kostenlose Fahrkarten

Die Fahrkarten für die kostenlosen Sonderfahrten 1 (D 310) und 4 (E 175) können Sie unter www.reservix.de bestellen. Die kostenlosen Fahrkarten für die Sonderfahrten 2 (D 328) und 3 (E 160) vergibt das Amt Gartz (Oder). Interessenten können sich mit einer E-Mail an info@gartz.de wenden. Die Interessenten werden nach Bestätigung ihrer Anmeldung informiert und können die Tickets ab dem 5. März 2019 in Gartz (Oder) persönlich abholen. Sie sollen vorzugsweise für 1 – 2 Sonderfahrten herausgegeben werden. Kurzfristig verbleibende Restkarten werden im Rahmen der Verfügbarkeit am Bahnsteig ausgegeben.

Fahrpläne für die Sonderzüge

Der verbindliche Fahrplan wird unter www.gartz.de, www.lausitzerdampflokclub.de sowie www.reservix.de veröffentlicht und kann telefonisch unter 03 33 32 77-0 erfragt werden.

Weitere Informationen zu den einzelnen Fahrten finden Sie auf www.gartz.de. Bitte informieren Sie sich vor der Abfahrt bei uns telefonisch unter 03 33 32 77-102 oder hier auf dieser Internetseite.

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Fahrt!

Bahnhöfe: Abriss des S-Bahnhofs Lichtenrade – Die Deutsche Bahn AG und der Denkmalschutz: Nachfrage zur Anfrage 18/17372, aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:

  1. Wie ist es zu erklären, dass in Beantwortung meiner Anfrage 18/17372 zwar die Zuarbeit der Deutschen
    Bahn AG eingeholt wurde, offenbar aber keine Stellungnahmen der zuständigen #Denkmalschutzbehörden
    des Landes Berlin, obwohl ausdrücklich um #denkmalrechtliche Belange ging?
  2. Welche Regularien gibt es in der Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Bahn AG und den
    Denkmalschutzbehörden des Landes Berlin, da hier der Eindruck entsteht, als würde die DB AG
    sehr weitgehend selbst entscheiden, welche Denkmale sie für erhaltenswert hält und welche nicht?
    Zu 1. und 2.:
    Alle zuständigen Behörden, so auch die Denkmalschutzbehörden, sind ordnungsgemäß
    im Rahmen des #Planfeststellungsverfahrens in dem dafür gesetzlich vorgesehenen
    Anhörungsverfahren beteiligt worden. Die Entscheidung erfolgte unter Einbeziehung
    und Bewertung aller eingegangenen Stellungnahmen durch die zuständige
    #Planfeststellungsbehörde, das #Eisenbahnbundesamt (#EBA). Die Entscheidungen und
    die zugehörigen Entscheidungsgründe wurden im Planfeststellungsbeschluss vom
  3. November 2015 – wie bereits in der Beantwortung zur Schriftlichen Anfrage
    18/17372 ausgeführt – dargelegt.
    Betriebsanlagen der Eisenbahn werden gemäß § 18 Allgemeines Eisenbahngesetz
    (AEG) planfestgestellt oder plangenehmigt. Bei der Planfeststellung und
    -genehmigung sind die von dem Vorhaben berührten öffentlichen und privaten
    Belange, sofern sie von den jeweiligen Trägern öffentlicher Belange im Wege der
    Stellungnahme vorgebracht wurden, durch das Eisenbahnbundesamt als sogenannte
    Planfeststellungsbehörde im Rahmen der Abwägung zu berücksichtigen. Planfeststellung
    und -genehmigung ersetzen eine denkmalrechtliche Genehmigung durch die
    örtlich zuständige Denkmalbehörde. Sowohl die Bedeutung betroffener Denkmale als
    auch die Schwere eines Eingriffs und einer Denkmalbeeinträchtigung gewichtet die
    Planfeststellungsbehörde aus eigener Kompetenz; an die Denkmalschutzgesetze der
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    Länder ist sie nicht gebunden. Spezielle Regularien in der Zusammenarbeit zwischen
    der Deutschen Bahn AG und den Denkmalschutzbehörden des Landes Berlin gibt es
    nicht.
  4. Gibt es neben dem Baudenkmal #S-Bahnhof #Lichtenrade entlang der Ausbaustrecke der Dresdner
    Bahn noch weitere Denkmale, die vom Ausbau betroffen sind und wenn ja, welche? (Bitte um
    Nennung des Namens und der Nummer in der Denkmalliste). Welche Entscheidungen wurden zum
    Umgang mit den Denkmalen hier getroffen?
    Zu 3.:
    Entlang der Ausbaustrecke der Dresdner Bahn gibt es eine Vielzahl von Denkmalen,
    die direkt oder indirekt (Umgebungsschutz) von der Maßnahme betroffen sind.
    Im Rahmen der Planfeststellungsverfahren, die in mehreren Planfeststellungsabschnitten
    durchgeführt wurden, haben das #Landesdenkmalamt Berlin (LDA) als
    Träger öffentlicher Belange (TöB) sowie der Bezirk Tempelhof-Schöneberg mit der
    unteren Denkmalschutzbehörde auf die jeweiligen Denkmale und ihre Bedeutung
    hingewiesen.
    Südlich des Südkreuzes entlang der Ausbaustrecke der Dresdner Bahn liegen
    folgende weitere Denkmale, die wenigstens im Umgebungsschutz vom Ausbau
    betroffen sind:
    a) OBJ-Dok-Nr.: 09075158/ Rheinmetall-Borsig-AG
    b) OBJ-Dok-Nr.: 09030111/ Gleichrichterwerk
    c) OBJ-Dok-Nr.: 09065336/ Bahnhof (S) & Mälzerei & Landhaus & Wohnhaus &
    Garten,
    d) OBJ-Dok-Nr.:09065337/ Teil von Bez-Obj-Nr.: 09065336/ Landhaus Lichtenrade
    mit Garten (Gasthaus & Wirtshaus & Tanzsaal)
    f) OBJ-Dok-Nr.: 09030117/ Teil von Bez-Obj-Nr.: 09065336/ Mälzerei der Schloßbrauerei
    Schöneberg
    g) OBJ-Dok-Nr.: 09097761/ Teil von Bez-Obj-Nr.: 09065336 S-Bahnhof Lichtenrade
    h) OBJ-Dok-Nr.:09097762/ Katholische Salvatorkirche und Christophorus-
    Kinderkrankenhaus
    i) OBJ-Dok-Nr.: 09055081/ Gaswerk Mariendorf (Gaswerk und Wasserturm)
    j) OBJ-Dok-Nr.: 09055074/ Lankwitz-Mariendorfer Fußgängerbrücke
    k) OBJ-Dok-Nr.: 09065549/ Parfümerie-Fabrik Scherk
    l) OBJ-Dok-Nr.: 09066670/ Brückenbauten der Fern- und S-Bahnunterführung
    Prellerweg
    m) OBJ-Dok-Nr.: 09066671/ Bahnbetriebswerk Tempelhof
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    n) OBJ-Dok-Nr.: 09066674/ S-Bahnhof Priesterweg
    Sachbegriff: Bahnhof (S)
    o) OBJ-Dok-Nr.: 09066468/ Mix und Genest
    p) OBJ-Dok-Nr.: 09055133/ Kasernen General-Pape-Straße
    Im näheren Umfeld des Bauvorhabens im ersten Planfeststellungsabschnitt liegen
    ein Gleichrichterwerk (Eisnerstraße 52), der Verwaltungsbau und die Rüstungsfabrik
    Rheinmetall-Borsig AG (Buckower Chaussee 114-134), ein Büro und Fabrikgebäude
    (Schindler GmbH, Großbeerenstraße 169A/171), die Teubertbrücke, die Lankwitz-
    Mariendorfer Fußgängerbrücke und die Parfümerie-Fabrik Scherk (Kelchstraße 31).
    Denkmalbereiche (Gesamtanlagen) finden sich in der Siedlung „Mariengarten“ und
    auf dem Gelände des Gaswerks Mariendorf. Dem unmittelbaren Vorhabenbereich
    sind allerdings nur das Gleichrichterwerk und das Gaswerk Mariendorf zuzuordnen.
    Die Planfeststellungsbehörde schreibt zu diesen Denkmalen im Planfeststellungsbeschluss
    Abschnitt auf S. 418: „Insgesamt sind die bau- und anlagenbedingten Belastungen
    als gering einzustufen. Betriebsbedingte Belastungen sind nicht zu konstatieren.“
    Zum Gleichrichterwerk (Eisnerstraße 52) führt sie auf S. 318 aus: „Die Planfeststellungsbehörde
    geht davon aus, dass der Vorhabenträger die erforderlichen Maßnahmen
    zum Schutz des denkmalgeschützten Gebäudes trifft und sieht keinen weiteren
    Entscheidungsbedarf.“
    Im Planfeststellungsbeschluss 2. Abschnitt (Planfeststellungsbeschluss gemäß § 18
    AEG für das Vorhaben Ausbau Knoten Berlin Berlin Südkreuz – Blankenfelde („Wiederaufbau
    der Dresdner Bahn“) Planfeststellungsabschnitt 2 Bahn-km 12,300 bis
    14,762 der Strecken 6135 Berlin Südkreuz – Elsterwerda 6035 Berlin – Blankenfelde)
    wird die Entscheidung zum Rückbau wie folgt zusammengefasst:
    „Der erforderliche Rückbau denkmalgeschützter Bausubstanz betrifft ausschließlich
    Anlagen des Vorhabenträgers. Im öffentlichen Interesse muss jedoch auch der
    Denkmalschutz als wichtiger öffentlicher Belang zurücktreten, wenn anders ein wichtiger
    öffentlicher Verkehrsweg nicht realisierbar wäre. Der Denkmalwert der betroffenen
    Baulichkeiten ist nicht derart erheblich, dass deswegen eine andere Trassierung
    gewählt werden müsste.“
    „Auch ein Teilerhalt des nördlichen Bahnhofsgebäudes kommt für den Vorhabenträger
    nicht infrage: Unzumutbar ist die Belastung dann, wenn die Kosten der Erhaltung
    und Bewirtschaftung nicht durch Erträge oder den Gebrauchswert des Kulturdenkmals
    aufgewogen werden können (OVG Weimar, Urteil vom 16.01.2008, Az. 1 KO
    717/06, juris-Abdruck Rn. 33). Eine Verpflichtung des Vorhabenträgers zum Erhalt
    eines Teilgebäudes, das für ihn keinen Gebrauchswert mehr hat und dessen
    Denkmalwert durch den Abriss des südlichen Teils des Gebäudes erheblich entwertet
    ist, sieht die Planfeststellungsbehörde als nicht zumutbar an.“
    Die weiteren Erwägungen und Abwägungen der Planfeststellungsbehörde sowie die
    Argumente der Vorhabenträgerin und der Denkmalbehörden können den oben
    genannten Planfeststellungsbeschlüssen entnommen werden.
    Seite 4 von 5
    Die Planfeststellungsbeschlüsse haben Rechtskraft.
  5. Wann konkret erfolgten Abstimmungsgespräche zwischen der Deutschen Bahn AG und der Unteren
    Denkmalschutzbehörde sowie dem Landesdenkmalamt zum Erhalt des S-Bahnhofs Lichtenrade
    und mit welchen Ergebnissen? Welche Kompensationsmaßnahmen wurden der DB AG für den
    Verlust des Denkmals auferlegt?
    Zu 4.:
    Das LDA wurde im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens als Träger öffentlicher
    Belange (TöB) beteiligt. Abstimmungsgespräche sind in diesem Verfahren nicht
    vorgesehen. Folgende Stellungnahme hat das LDA auf die parlamentarische Anfrage
    von Hr. Oliver Friederici, Abgeordnetenhaus Berlin, im Juni 2018 zu diesem
    Sachverhalt gegeben:
    „Der Bahnhof Lichtenrade ist in der Denkmalliste unter der Objektdokumentennummer
    09097761 S-Bahnhof Lichtenrade, Bahnhofsgebäude und Beamtenwohnhaus,
    1892; Mittelbahnsteig mit Mobiliar, Bahnsteighäuschen, Zugangshäuschen, 1900-10
    (siehe Ensemble Bahnhofstraße 30-33A) als Baudenkmal ausgewiesen.
    Das Landesdenkmalamt Berlin sowie die untere Denkmalschutzbehörde des Bezirksamts
    Tempelhof-Schöneberg haben ihre erheblichen Bedenken gegen die Planungen
    im Planfeststellungsverfahren und die damit verbundenen schmerzlichen Verluste
    am Denkmalbestand geltend gemacht. Die planfestgestellte Vorzugsvariante
    erfordert jedoch den Abbruch des denkmalgeschützten S-Bahnhofs Lichtenrade mit
    dem Bahnhofsgebäude (früheres Empfangsgebäude) von 1892, des Mittelbahnsteigs
    mit Mobiliar, der Bahnsteighäuschen sowie der früheren Zugangshäuschen.
    Die Planfeststellungsbehörde durfte die konkurrierenden öffentlichen Interessen
    abwägen und räumte dem Ausbau der Dresdener Bahn ein überwiegendes öffentliches
    Interesse gegenüber den Belangen des Denkmalschutzes ein. Mit dem
    Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahnbundesamtes gemäß § 18 Allgemeines
    Eisenbahngesetz (AEG) vom 13.11.2015 wurden die geplanten Abbrüche genehmigt,
    weshalb weitere Bestrebungen zum Denkmalerhalt als hinfällig erachtet
    wurden.“
    Kompensationsmaßnahmen sieht das Denkmalschutzgesetz im Gegensatz zum
    Naturschutzrecht, das Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen kennt, leider nicht vor.
    Folglich wurden der DB AG keine Kompensationsmaßnahmen auferlegt.
    Abstimmungsgespräche zwischen der unteren Denkmalschutzbehörde (UD) des
    Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg und der Deutschen Bahn AG zum Erhalt des
    S-Bahnhofes Lichtenrade sind weder aktenkundig noch erinnerlich.
    Solche stünden zudem nicht in Einklang mit den Zuständigkeitsregelungen des
    Denkmalschutzgesetzes Berlin, wonach gemäß § 5 Abs. 2 Nr. 11 das LandesdenkSeite
    5 von 5
    malamt für die Vertretung öffentlicher Belange des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege
    zuständig ist.
    Im Planfeststellungsverfahren hat dennoch die untere Denkmalschutzbehörde ihre
    Bedenken schriftlich vorgetragen (wie z.B. auch der Antwort des Senats auf die
    schriftliche Anfrage 18/15216 zu entnehmen ist).
  6. Welche Gründe gab es für die Eintragung in die Denkmalliste, wann erfolgte sie und welche Eigenschaften
    für den S-Bahnhof Lichtenrade wurden damals festgestellt?
    Zu 5.:
    Bei dem Bahnhof handelt es sich um einen typischen Landbahnhof der zweiten
    Hälfte des 19. Jahrhunderts. In Berlin und in dessen Umland haben sich nur wenige
    Bauten dieser Art erhalten.
    Am 17.10.2006 wurden die Bahnhofsgebäude des S-Bahnhofs Lichtenrade von 1892
    wegen ihrer künstlerischen und geschichtlichen Bedeutung als Baudenkmale eingetragen.
    Am 25.5.2012 wurde das Schutzgut um die 1909-10 entstandenen Bauten wegen
    der geschichtlichen Bedeutung ihres anschaulichen Überlieferungszustands erweitert:
    Mittelbahnsteig , drei Bahnsteighäuschen des Typus Wannseebahn, Möblierung,
    die Eisen-/Glaskonstruktionen über dem ehemaligen Zugangstunnel und den
    Zugangstreppen.
    Mit gleichem Datum wurde die Anlage des S-Bahnhofs, das Landhaus Lichtenrade
    mit Garten, Wirtshaus der Schloßbrauerei Schöneberg von 1893-94 Bahnhofstr. 30-
    32, die Mälzerei der Schloßbrauerei Schöneberg von 1898 Steinstr. 41, beides
    Baudenkmale, zu einem Ensemble von herausragender ortsgeschichtlicher Bedeutung
    zusammengefasst: Das Wirtshaus, erstes Gebäude der Bahnhofstraße, und die
    Mälzerei, erster Industriebetrieb Lichtenrades, entstanden infolge der Existenz des
    Bahnhofs. Bahnhof, Wirtshaus, Mälzerei waren die Keimzelle des ab 1900 sich neu
    entwickelnden Ortskerns westlich des Dorfs, für die Entwicklung Lichtenrades zum
    Berliner Vorort, letztendlich die Voraussetzung, dass Lichtenrade 1920 zu Berlin
    eingemeindet wurde.
    Berlin, den 01.03.2019
    In Vertretung
    Gerry Woop
    Senatsverwaltung für Kultur und Europa

U-Bahn + Museum: Unter Berlin Hier entstand der erste U-Bahn-Tunnel Deutschlands, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/unter-berlin-hier-entstand-der-erste-u-bahn-tunnel-deutschlands-32080658

Wenn man nach dem Ursprung des Begriffs Berufsverkehr suchen wollte, wäre dafür der südliche Humboldthain ein guter Ort. An der #Voltastraße hatte die Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft, kurz: #AEG, Mitte der 90er-Jahre des neunzehnten Jahrhunderts eine #Großmaschinenfabrik errichtet. Um sie mit der #Apparatefabrik in der Ackerstraße zu verbinden, baute die AEG einen #Tunnel für eine elektrische #Röhrenbahn. 295 Meter lang war dieser und sollte Arbeiter und Materialien von einer Fabrik zur anderen transportieren. Berufsverkehr eben, aber es steckte mehr dahinter.

Erster #U-Bahn-Tunnel Deutschlands
Der 3,15 Meter hohe und 2,60 Meter breite Parcours unter Berlins Pflaster darf vor allem als der erste U-Bahn-Tunnel Deutschlands gelten. Und tatsächlich war die Unterführung ein #Versuchstunnel, mit dem AEG in Berlin den Bau eines U-Bahn-Netzes nach Londoner Vorbild auslösen wollte. Die Stadt wuchs, neue Verkehrsmittel waren gefragt. Am 31. Mai 1897 fuhr auf der Strecke der erste elektrisch angetriebene Zug. Dennoch setzte sich #Siemens mit einer preiswerteren Mischung aus Hoch- und Untergrundbahn …

Flughäfen + Museum: Rosinenbomber bleibt endgültig am Boden 2010 musste das Oldtimer-Flugzeug in Schönefeld notlanden., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article216504979/Rosinenbomber-bleibt-endgueltig-am-Boden.html

2010 musste das #Oldtimer-Flugzeug in Schönefeld #notlanden. Der Verein, der sich um Wiedereinsatz bemühte, stellt das Projekt ein.
Berlin. Der „#Rosinenbomber“ ist eines der Wahrzeichen von Berlin. Doch auf absehbare Zeit wird zumindest keine #DC 3, mit der der Westteil der Stadt während der Blockade 1948/49 aus der Luft versorgt wurde, am Berliner Himmel mehr zu sehen sein. Die einzige in Deutschland zugelassene DC 3 werde nicht für den Passagiertransport wieder aufgebaut, teilte der Vorstand des #Fördervereins #Rosinenbomber e.V. am Freitag mit. Als Grund werden unkalkulierbare Kosten sowie die Kündigung des Hangars in Schönefeld genannt. „Wir haben diese Entscheidung schweren Herzens getroffen“, sagte Frank Hellberg, Vorsitzender des Vereins.

DC 3 musste im Juni 2010 notlanden
Das für Rundflüge eingesetzte Oldtimer-Flugzeug hatte im Juni 2010 in Schönefeld notlanden müssen. An Bord der von der Air Service Berlin betriebenen Maschine befanden sich damals 25 Passagiere – sieben von ihnen wurden bei der Notlandung leicht verletzt. Kurz darauf gründete sich ein Förderverein, um Geld für die Reparatur der stark beschädigten Maschinen zu sammeln und deren Zulassung für den Passagiereinsatz zu organisieren. Die Geschichte der Luftbrücke müsse wieder für alle Berliner und ihre Gäste weiter erlebbar sein, so das …

Bahnindustrie + Museum: Berlin in historischen Aufnahmen Die schnellste Lok der Welt kam aus Berlin, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/berlin-in-historischen-aufnahmen-die-schnellste-lok-der-welt-kam-aus-berlin-31987674

Man ahnt es schon: Dieses dampfende Monster ist nicht irgendeine #Lokomotive. Wir sehen ein Exemplar jener Dampfloks aus den Berliner #Borsigwerken, die zu ihrer Zeit die schnellsten der Welt waren.

Mit der Maschine setzte das Berliner Unternehmen eine Tradition fort, die Werkgründer August #Borsig begonnen hatte: Die erste eigene Lokomotive mit dem Namen „Borsig“ und der Fabriknummer 1 baute das Werk 1840. Borsig ließ die Lokomotive am 21. Juli zu einer Wettfahrt von Berlin nach Jüterbog gegen eine britische #Stephenson-Lok antreten. Die „Borsig“ gewann das Rennen mit zehn Minuten Vorsprung.

Die hier zu sehende Lokomotive gehörte zur legendären #05-Baureihe. Im Jahr 1935 verließen zwei Exemplare das Tegeler Werk, am 8. März und am 17. Mai. Sie wurden an die Deutsche #Reichsbahn übergeben, die die Maschinen bestellt hatte, um den #Schnellzugbetrieb für Passagiere auszubauen. Ein drittes, leicht modifiziertes Modell folgte zwei Jahre später.
Borsig-Lok: Auffällig in #Weinrot