S-Bahn: S2 wird mehrmals monatelang unterbrochen Für den Wiederaufbau der Dresdner Bahn werden die S-Bahn-Gleise verschoben., aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/news/s-bahn-zwischen-suedkreuz-und-blankenfelde-wird-monatelang-unterbrochen-li.143048

Bevor 36 Jahre nach #Maueröffnung die #Dresdner Bahn zwischen #Südkreuz und #Blankenfelde wieder hergestellt ist, müssen sich #S-Bahn-Fahrgäste noch mehreren Geduldsproben unterziehen. Die Linie #S2 muss wegen des Baus der zweigleisigen #Fernbahnstrecke mehrmals monatelang unterbrochen werden, damit Ende 2025 der #BER in 20 Minuten und #Dresden in 80 Minuten vom Berliner Hauptbahnhof aus erreicht werden kann.

Die S2 wird 2021 vom 24. Juni bis zum 9. August zwischen #Südkreuz und Blankenfelde unterbrochen. 2022 vom 4. April bis zum 2. Mai zwischen #Priesterweg und Blankenfelde und gleich anschließend bis 11. Dezember 2022 zwischen #Lichtenrade und Blankenfelde.

Wiederum gleich anschließend bis zum 17. April 2023 werden keine S-Bahn-Züge zwischen #Mahlow und Blankenfelde fahren, erklärte Verkehrsstaatssekretär Ingmar Streese auf Anfrage zweier CDU-Abgeordneter. In diesen Zeiten werden die S-Bahn-Gleise verschoben, weil die Eisenbahn auf ihrer Trasse fahren wird.

Wenig Aussicht auf neue Stationen
Wenig Hoffnung machte Streese, was Wünsche nach neuen Stationen angeht. Die Deutsche Bahn zeige sich skeptisch, was einen S-Bahnhof zwischen den Stationen Attilastraße und Marienfelde sowie einen Regionalbahn-Halt …

Bahnverkehr + S-Bahn: Fortschritte bei der Dresdner Bahn in Tempelhof, aus Senat

Klicke, um auf S18-26498.pdf zuzugreifen

www.berlin.de

Frage 1:
In welchen Bauabschnitten wird das Projekt des Ausbaus der #Dresdner Bahn projektiert, geplant und
gebaut?
Antwort zu 1:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die Dresdner Bahn gliedert sich in vier Abschnitte:
Abschnitt 1: #Marienfelde
Abschnitt 2: #Lichtenrade
Abschnitt 3: #Blankenfelde-Mahlow
Abschnitt 4: #Schöneberg.“
Frage 2:
Wie lauten die aktuellen Planungs- und Baustadien in den einzelnen Abschnitten?
2
Antwort zu 2:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die Entwurfs- u. #Genehmigungsphasen sind abgeschlossen. Für alle Abschnitte liegen
bestandskräftige Planfeststellungsbeschlüsse vor. Planänderungen nach
#Planfeststellungsbeschluss, die sich aus der Baudurchführung heraus ergeben, werden
noch nach Erfordernis beantragt.
Das Vorhaben befindet sich aktuell größtenteils in der #Bauausführung: Die
bauvorbereitenden Maßnahmen im Land Berlin verlaufen planmäßig. Der Baubeginn der
Abschnitte 1-3 ist bereits erfolgt. Der Baubeginn für den Abschnitt 4 erfolgt vsl. Anfang
2022. Seit 10/2020 sind die Hauptbauleistungen sowohl für das Land Berlin, als auch im
Land Brandenburg beauftragt.“
Frage 3:
In welchen Zeiträumen sind für die Baumaßnahmen Sperrungen des S-Bahnverkehrs auf welchen
Streckenabschnitten erforderlich?
Antwort zu 3:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Zu folgenden Zeiträumen sind derzeit längere #Sperrpausen des #S-Bahn-Verkehrs
geplant:
 24.06.2021 – 09.08.2021 auf dem Streckenabschnitt #Südkreuz#Blankenfelde
 04.04.2022 – 02.05.2022 auf dem Streckenabschnitt #Priesterweg – Blankenfelde
 02.05.2022 – 11.12.2022 auf dem Streckenabschnitt #Lichtenrade – Blankenfelde
 11.12.2022 – 17.04.2023 auf dem Streckenabschnitt #Mahlow – Blankenfelde.“
Frage 4:
Wann ist mit der #Fertigstellung des gesamten Projektes/der Teilprojekte zu rechnen?
Antwort zu 4:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die #Inbetriebnahme der Dresdner Bahn ist in 12/2025 geplant.“
Frage 5:
Ist nachträglich die Errichtung eines neuen Haltepunktes #Buckower Chaussee für die #Regionalbahn noch
möglich?
Antwort zu 5:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Grundsätzlich ist eine nachträgliche Errichtung eines neuen Haltepunktes Buckower
Chaussee für die Regionalbahn möglich.“
3
Frage 6:
Ist nachträglich die Errichtung eines neuen S-Bahnhofes #Kamenzer Damm noch möglich?
Antwort zu 6:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Grundsätzlich ist eine nachträgliche Errichtung eines neuen S-Bahnhofes Kamenzer
Damm möglich.“
Alle Beteiligten arbeiten in enger Abstimmung an einer gemeinsamen Lösung für die
nachträgliche Errichtung des S-Bahnhaltepunktes Kamenzer Damm, gegebenenfalls sind
jedoch Anpassungen an der neuen Infrastruktur notwendig.
Frage 7:
Bejahendenfalls zu 5. und/oder 6.: Wie betrachtet der Senat die Notwendigkeit des Haltepunktes Buckower
Chaussee und/oder des S-Bahnhofes Kamenzer Damm?
Frage 8:
Bejahendenfalls zu 5. und/oder 6.: Mit welchen Zeit- und Kostenrahmen ist dabei zu rechnen?
Antwort zu 7 und 8:
Sowohl der S-Bahnhaltepunkt Kamenzer Damm als auch der Regionalverkehrshalt
Buckower Chaussee sind im #ÖPNV (öffentlicher Personennahverkehr)-Bedarfsplan des
#Nahverkehrsplans sowie im #Stadtentwicklungsplan Verkehr enthalten. Das Land Berlin
verfolgt weiterhin die Umsetzung der beiden Maßnahmen. Bedingung für eine Umsetzung
ist die nachgewiesene betriebliche Machbarkeit sowie ein positiver
Wirtschaftlichkeitsnachweis.
Im ÖPNV-Bedarfsplan ist für den #S-Bahnhaltepunkt ein #Realisierungszeitraum für 2026-
2030 vorgegeben und für den #Regionalverkehrshalt Buckower Chaussee ein
Realisierungszeitraum für 2020-2025. Derzeit wird die betriebliche Machbarkeit für beide
Maßnahmen geprüft, sodass aufgrund des frühen Planungsstadiums noch kein
konkretisierender Zeit- und Kostenplan genannt werden kann.
Frage 9:
Bejahendenfalls zu 5. und/oder 6.: Welche Auswirkungen haben der nachträgliche Bau des
Regionalbahnhalts Buckower Chaussee und des S-Bahnhofs Kamenzer Damm auf den Betriebsablauf von
S-Bahn- und Regionalverkehr?
Antwort zu 9:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Nach ersten Erkennissen hätte ein zusätzlicher Regionalbahnhalt an der Buckower
Chaussee negative Auswirkungen auf die #Betriebsqualität auf der Strecke.
Die Errichtung eines neuen S-Bahnhofes Kamenzer Damm würde grundsätzlich zu einer
4
Reisezeitverlängerung in Richtung Blankenfelde führen. Da südlich von Lichtenrade
eingleisige Abschnitte vorliegen, würde eine Verlagerung der Zugkreuzung entstehen,
sodass vsl. ca. 5 Minuten Fahrzeitverlängerung nach Blankenfelde entstehen würden.“
Berlin, den 18.02.2021
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

S-Bahn: Dresdner Bahn Ausbau in Berlin: Lichtenrader kämpfen mit dem S-Bahn-Lärm, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/tempelhof-schoeneberg/article230321926/Dresdner-Bahn-Ausbau-in-Berlin-Lichtenrader-kaempfen-mit-dem-S-Bahn-Laerm.html

Die zweite #Lärmschutzwand, die im Rahmen des Ausbaus der #Dresdner Bahn entstehen soll, lässt noch ein Jahr auf sich warten.

Seit 1997 gibt es die #Bürgerinitiative von Anwohnern zum #Ausbau der #Bahnstrecke der Dresdner Bahn (S #Priesterweg#Lichtenrade – Dresden). Als die Pläne zur zweigleisigen Erweiterung der Strecke bekannt wurden, war den Anwohnern klar, dass sie einiges werden aushalten müssen. Besonders der Lärm der vorbeirauschenden S-Bahnen strapaziert die Anwohner, die direkt in Gleisnähe wohnen.

Schallschutzwände sollen da Abhilfe schaffen. Eine erste auf der Westseite wurde bereits im Februar 2019 errichtet. Auf die zweite auf der Ostseite müssen Anwohner allerdings noch ein wenig warten. Sie soll erst im Herbst 2021 gebaut werden.

Das Problem: Nach Errichtung der ersten Schallschutzwand haben Anwohner das Gefühl, dass der Geräuschpegel durch die vorbeifahrende #S-Bahn (#S2 Bernau – Blankenfelde) nur schlimmer geworden ist. Die Forderung der Bürgerinitiative lautet also: Die zweite Lärmblockade auf der Ostseite muss so schnell wie möglich …

Bahnverkehr + S-Bahn: Die Dresdner Bahn wird neu aufgebaut Beton statt Backstein Auf der Baustelle der S2 geht es rasant voran., aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/die-dresdner-bahn-wird-neu-aufgebaut-beton-statt-backstein/25855404.html

Jahrzehnte wurde über den Ausbau diskutiert und gestritten. Nun wird gebaut, und zwar so schnell, dass die Anwohner staunen. 560 Millionen Euro investiert die Bahn in zwei neue, elektrifizierte #Ferngleise inklusive der #Verbindungskurve zum #Außenring, also Richtung #BER. Seit zwei Wochen ist die #S2 gesperrt zwischen #Priesterweg und #Blankenfelde. Fahrgäste müssen in den Bus steigen, noch bis 24. Juni. Ab Montag 25. Mai ist der Bahnübergang Geschichte, nur für Fußgänger gibt es südlich einen Überweg. Die Änderungen locken Neugierige an die Gleise, viele fotografieren. Das beliebteste Motiv ist das alte #Gebäudeensemble in #Lichtenrade, an der Schranke. Fast alle wissen mittlerweile, dass es vollständig abgerissen wird. Die Bahn nennt das übrigens in einem Info-Video für die Anwohner „zurückbauen“. Die #S-Bahn-Gleise müssen nach Westen rücken, damit die beiden neuen Fernbahngleise Platz bekommen. Deshalb auch die sechseinhalbwöchige Sperrung. An einigen Stellen ist das neue S-Bahn-Gleis schon fertig, zum Beispiel südlich von Lichtenrade. Nun wird es angeschlossen an die alte Trasse.

Vor allem in Lichtenrade war die Ablehnung in den vergangenen 20 Jahren groß, denn dieser Tempelhofer Ortsteil wird sein Gesicht am stärksten verändern. In mehreren Instanzen wollten sich Anwohner einen Tunnel für die Bahn erstreiten, sie haben verloren. Sie hatten noch 2019 beim feierlichen Baubeginn demonstriert. Nun wird es einen Autotunnel geben statt des Bahnübergangs. Früher wurde gemeckert, dass die Schranken so lange unten waren, erinnert sich eine ältere Frau an der Bushaltestelle für den Ersatzbus. So schlimm sei das …

S-Bahn Berlin: Bauarbeiten und Fahrplanänderungen, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/S-Bahn-Berlin-Bauarbeiten-und-Fahrplanaenderungen–5169942?contentId=1317080

Im Süden Berlins investiert die DB Netz kräftig in die #Infrastruktur: Neue Gleise werden verlegt und für den Betrieb der #S-Bahn während des Ausbaus der #Dresdner Bahn werden technische Vorkehrungen getroffen. Dafür kommt es auf den Linien #S1 und #S2 zu Sperrungen. Die Einschränkungen im Detail:

S1 (Süd): Sperrung Zehlendorf <> Wannsee
Di, 5. Mai, 22 Uhr durchgehend bis Mo, 25. Mai, 1.30 Uhr

Kein S-Bahnverkehr wegen #Gleiserneuerung, stattdessen #Ersatzverkehr mit Bussen:

– Bus S1A mit Bedienung aller Zwischenhalte fährt Wannsee <> Nikolassee <> Schlachtensee <> Mexikoplatz <> Zehlendorf (Einstieg an der Position 2)
– Bus S1X (Expressbus – hält nur an den angegebenen Haltestellen) fährt Wannsee <> Zehlendorf (Einstieg an der Position 2)

Fahrplanänderung: Die S1 fährt von Schöneberg bis Zehlendorf 2 bis 4 Minuten später.

Linienführung: S1 fährt Zehlendorf <> Oranienburg (10-Minutentakt: Zehlendorf <> Frohnau)
In den Nächten 05./06.05. (Di/Mi) und 24./25.05. (So/Mo) sowie vom 16.05. (Sa) 7 Uhr bis 17.05. (So) 21 Uhr wird die Sperrung auf den Abschnitt

Wannsee <> Botanischer Garten erweitert. Der Ersatzverkehr mit Bussen (S1A und S1X) wird von Zehlendorf <> Bushaltestelle „Winfriedstraße“ (Halt für S-Bf Sundgauer Straße) <> Bushaltestelle „Unter den Eichen/Drakestraße“ (Halt für S-Bf Lichterfelde West) <> Botanischer Garten (Asternplatz) verlängert.

Bitte zwischen Wannsee <> Friedrichstraße auch die S7 nutzen.

S2 (Süd): Sperrung #Blankenfelde <> #Priesterweg

Kein S-Bahnverkehr aufgrund des Bauvorhabens Dresdner Bahn, stattdessen Ersatzverkehr mit Bussen. In Abstimmung mit der „#Bürgerinitiative Dresdner Bahn“ werden erstmals zwei Schnellbuslinien (anstatt einer) eingerichtet, die jeweils im 10-Minutentakt fahren, eine für die Stationen Buckower Chaussee, Schichauweg und den westlichen Teil von Lichtenrade und eine weitere für Blankenfelde, Mahlow und den östlichen Teil von Lichtenrade. Fahrzeit-Ersparnis von Lichtenrade nach Priesterweg im Vergleich zum Lokalbus: 20 Minuten.

– Bus S2A mit Bedienung aller Zwischenhalte fährt Blankenfelde (Moselstraße) <> Mahlow <> Bushaltestelle „Kolonie Märkische Heide“ (Zusatzhalt und Umstieg zum Bus S2B) <> Lichtenrade (Wünsdorfer Straße, Ecke Prinzessinnenstraße) <> Schichauweg <> Buckower Chaussee <> Marienfelde <> Lankwitz, Kirche (Zusatzhalt) <> Attilastraße <> Südende (Zusatzhalt) <> Priesterweg
– Bus S2B (Expressbus – hält nur an den angegebenen Haltestellen) (fährt nur Mo-Fr 4.30-22.30 Uhr, Sa 7-22 Uhr und So 9-22 Uhr) Blankenfelde (Moselstraße) <> Mahlow <> Bushaltestelle „Kolonie Märkische Heide“ (Zusatzhalt und Umstieg zum Bus S2A) <> Bushaltestelle „Goltzstraße/Lichtenrader Damm“ (Zusatzhalt) <> Bushaltestelle „Mariendorfer Damm/Buckower Chaussee“ (Zusatzhalt) <> U-Bf Alt-Mariendorf (Zusatzhalt) <> Priesterweg (Expressbus – hält nur an den angegebenen Haltestellen)
– Bus S2X (Expressbus – hält nur an den angegebenen Haltestellen) Lichtenrade (Wünsdorfer Straße, Ecke Prinzessinnenstraße) <> Schichauweg <> Buckower Chaussee <> U-Bf Alt-Mariendorf (Zusatzhalt) <> Priesterweg

Fahrplanänderung: In Priesterweg fährt die S2 nach Buch 1 Minute früher. Im Nachtverkehr Fr/Sa und Sa/So fährt die S2 von Friedrichstraße bis Priesterweg ca. 1 Minute früher.
Linienführung: S2 fährt Priesterweg <> Bernau (10-Minutentakt: Priesterweg <> Buch)

Bauarbeiten: Für den Betrieb der S-Bahn während des Ausbaus der Dresdner Bahn müssen technische Vorkehrungen getroffen und die Steuerungssoftware angepasst werden. Die Dresdner Bahn (Strecke Berlin Südkreuz–Blankenfelde) wird für den modernen Nah-, Regional- und Fernverkehr fit gemacht. Der Ausbau führt zu einer Entlastung des Eisenbahnknotens Berlin und ermöglicht kürzere Fahrzeiten in Richtung Dresden und zum Flughafen BER.

Weitere Informationen für Fahrgäste immer unter www.sbahn.berlin und auch auf vbb.de und in der VBB-App „Bus&Bahn“.

Bahnverkehr: DRESDNER BAHN Ausbau der Dresdner Bahn: Jetzt geht es richtig los aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/tempelhof-schoeneberg/article218537583/Dresdner-Bahn-Jetzt-geht-der-Ausbau-in-Lichtenrade-richtig-los.html

Die Deutsche Bahn informierte die #Lichtenrader jetzt über die weiteren Schritte für den #Wiederaufbau der #Dresdner Bahn.

Berlin. Mit dem umstrittenen Ausbau der Dresdner Bahn geht es jetzt richtig los. Die Voraussetzungen seien geschaffen, um mit den #Bauhauptleistungen beginnen zu können, teilte die Bahntochter DB Netze mit. Das Unternehmen plant das #Bauvorhaben, über das seit mehr als 20 Jahren gestritten wird. Für die Anwohner und Bahnkunden beschert die nächste Arbeitsphase zusätzliche Einschränkungen. Bei einer #Informationsveranstaltung in Lichtenrade kündigten Vertreter der Deutsche Bahn am Mittwochabend vor rund 250 Bürgern an, dass in diesem Jahr zwei mehrtägige #Sperrungen der S-Bahn-Linie #S2 (Süd) bevorstehen.

Linie S2 teilweise komplett gesperrt
Nach derzeitigem Stand wird der Streckenabschnitt #Priesterweg#Blankenfelde vom 23. September, 4 Uhr, bis zum 3. Oktober, 7 Uhr, komplett gesperrt. Auf dem Abschnitt #Marienfelde#Lichtenrade ist die S2 vom 20. Dezember, 22 Uhr, bis …

Bahnverkehr: 700 Millionen Euro für ICE-Strecke: Berlins längste Baustelle 20 Jahre dauerte die Planung, nun wird gebaut: Die Dresdner Bahn verändert Lichtenrade bereits jetzt. aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-lichtenrade-700-millionen-euro-fuer-ice-strecke-berlins-laengste-baustelle/23640736.html

Die juristischen Schlachten sind geschlagen. Jetzt wird gebaut – und #Lichtenrade verändert sich bereits. Die Pfeiler für die #Lärmschutzwände stehen schon zwischen Bahnhofstraße und Wolziger Zeile, viele große Bäume und Büsche sind gerodet. Die #Kleingartenkolonie ist verschwunden. Hier ist sie schon gut zu erkennen, die #Trasse der #Dresdner Bahn. Die Bahnhofsstraße ist – noch – offen. Der Currywurstbude direkt an den Schranken ist zum Jahresende gekündigt. Im Mai 2020 wird der #Bahnübergang aufgegeben, dann beginnt die ganz große Buddelei.

Das #Planfeststellungsverfahren hatte fast 20 Jahre gedauert, am Ende aber, im Sommer 2017, hat das #Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zugunsten der Gleise entschieden. Von #Priesterweg bis zur Stadtgrenze werden zwei Gleise für Fernzüge und den #Flughafenexpress zum #BER führen. Eine Bürgerinitiative aus Anwohnern hatte gefordert, die neuen Gleise in einen Tunnel zu legen, auch von einem Einschnitt war mal die Rede. Bis zum Krieg dampften auch Fernzüge mitten durch Lichtenrade – daran konnte sich natürlich keiner der klagenden Anwohner erinnern. Sie wollten vermeiden, dass der Tempelhofer Ortsteil durch bis zu fünf Meter hohe Lärmschutzwände optisch getrennt wird. Vergeblich.
Mit Tempo 160 durch Berlin

Die Bahn setzte sich durch, die Gleise liegen ebenerdig wie einst. Tempo 160 werden die Züge auf Berliner Stadtgebiet …

Radverkehr + Bahnhöfe: Fahrradstellplätze an Bahnhöfen aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Welchen Fortschritt gibt es bei der Planung und dem Bau neuer #Fahrradstellplätze?
Antwort zu 1:
Grundsätzlich hat der Senat das Ziel, an allen Zugangsstellen zum öffentlichen
Nahverkehr das Angebot an Fahrradabstellanlagen zu überprüfen und im Rahmen der
Möglichkeiten quantitativ als auch qualitativ zu verbessern.
Zur Erreichung dieses Ziels, welches sich auch in § 47 des Mobilitätsgesetzes findet,
wurde die GB infraVelo GmbH, eine Entwicklungsgesellschaft des Landes Berlin,
gegründet. Diese soll in enger Abstimmung mit dem Senat und den Bezirken neben
anderen Projekten auch Fahrradabstellanlagen planen und baulich umsetzen.
Hierzu führt die GB infraVelo GmbH derzeit eine Standort- und Potenzialanalyse zum
Fahrradparken an 11 Bahnhöfen im Land Berlin durch. Diese Analyse wird voraussichtlich
Ende September 2018 beendet sein. Im Ergebnis der Analyse sollen vorhandene
Planungsbefangenheiten sowie Aus- und Neubaupotentiale ermittelt und konkrete Projekte
initiiert werden.
Eine zweite Tranche, welche die Potenzial- und Standortanalyse von weiteren 22
Bahnhöfen beinhalten soll, befindet sich derzeit in der Vorbereitung.
Frage 2:
Gibt es über den #Bahnhof #Zehlendorf hinaus Standorte für neue Fahrradstellplätze (vgl. S18-15200)?
2
Antwort zu 2:
Ja, die unter Antwort zu 1 genannte erste Tranche der Potenzialanalyse beinhaltet
folgende 11 Standorte in 9 Bezirken:
Treptow-Köpenick:
 Bhf. #Grünau
Friedrichshain-Kreuzberg:
 Bhf. #Warschauer Straße
Charlottenburg-Wilmersdorf:
 Bhf. #Bundesplatz
Mitte:
 Bhf. #Jannowitzbrücke
Spandau:
 Bhf. #Spandau
 Bhf. #Rathaus Spandau
Marzahn-Hellersdorf:
 Bhf. #Mahlsdorf
Pankow:
 Bhf. #Schönhauser Allee
 Bhf. #Senefelder Platz
Lichtenberg:
 Bhf. #Karlshorst
Tempelhof-Schöneberg:
 Bhf. #Priesterweg
Frage 3:
Wie bewertet der Senat die Situation der vorhandenen Fahrradstellplätze an folgenden Bahnhöfen:
Südkreuz, Hauptbahnhof, Ostbahnhof, Ostkreuz und Zoologischer Garten?
Frage 4:
Was plant der Senat, um die Situation an den genannten Bahnhöfen zu verbessern?
Antwort zu 3 und 4:
Wie unter Antwort zu 1 geschildert, besteht das grundsätzliche Ziel, das Fahrradparken an
allen Zugangsstellen zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu verbessern. Das
betrifft sowohl die Abstellkapazitäten als auch die Qualität der Abstellanlagen.
3
Die hierfür notwendigen Potenzialanalysen, die u. a. auch Aufschluss über die vorhandene
Stellplatzsituation sowie die Rahmenbedingungen für einen Ausbau der Anlagen geben
sollen, können auf Grund des Umfangs nur in Tranchen durchgeführt werden.
Da die unter Antwort zu 3 genannten Bahnhöfe bisher noch nicht Gegenstand von
aktuellen Potenzialanalysen sind, ist derzeit keine Bewertung der dort vorhandenen
Situation der Fahrradstellplätze möglich und es können noch keine konkreten Maßnahmen
zu deren Verbesserung benannt werden.
Frage 5:
Wieviel Geld steht dafür zur Verfügung?
Antwort zu 5:
Zur Durchführung der unter 1. und 2. genannten Potenzial- und Standortanalysen sowie
für die Planung und den Bau von Fahrradabstellanlagen sind in den Jahren 2018 und
2019 insgesamt rd. 1,4 Mio. EUR vorgesehen.
Berlin, den 17.08.2018
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnverkehr + Güterverkehr: Stahl, Beton und Dschungel – das Schöneberger Südgelände, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/stadtnatur/article214963171/Stahl-Beton-und-Dschungel-das-Schoeneberger-Suedgelaende.html

Vom alten #Bahnhof zum Park – das Schöneberger #Südgelände liegt wie im Dornröschenschlaf. Es gibt dort viel zu entdecken.

Berlin.  Es ist ein Gefühl, wie es vielleicht einst den Märchenprinzen bei „Dornröschen“ überkam, als er endlich die Dornenhecke überwand und ein Schloss sah, in dem seit hundert Jahren die Zeit stehen geblieben war. Auch wer die schmale Pforte gleich hinter dem Südausgang des #S-Bahnhofs #Priesterweg passiert, glaubt, unvermittelt in einer anderen Zeit zu stehen. In einer Zeit, in der noch #Dampfloks durch die Stadt schnauften und Waggons zu Hunderten darauf warteten, mit Menschen oder Waren beladen zu werden.

Die Hecke – das ist hier ein gemauertes Viadukt, über das einst Züge von Berlin aus in die Welt hinaus rollten. Knallgelb bemalt, ein Hinweis auf die mediterranen Ziele jenseits der Alpen. Auf der Mauer steht in großen Lettern: „Die Kunst ist der nächste Nachbar der Wildnis“. Ein Zitat des bayrischen Naturschützers und Stadterneuerers Karl Ganser, dessen Sinnhaftigkeit sich hinter dem Viadukt noch erschließen soll.

Hinter der Mauer verlaufen Schienen – etwas fleckig und rostig, aber eigentlich so, als wenn jeden Moment der nächste Zug uns …

Bahnverkehr: Baustelle für die Dresdner Bahn Lichtenrade stellt sich auf langwierige Bauarbeiten ein, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/baustelle-fuer-die-dresdner-bahn-lichtenrade-stellt-sich-auf-langwierige-bauarbeiten-ein/21201358.html

Der Ausbau des Bahnverkehrs kostet Kiezbewohner viele Nerven. Am Bahnhof #Lichtenrade gibt es einen #Infopunkt für ihre Fragen. Ein Besuch.
Die häufigste Frage? Peter Schulze von der Bahn muss nicht lange überlegen. „Die Leute wollen wissen, wie lange die #S-Bahn nicht fahren wird.“ Und Schulze, der dieses Mal im Infopunkt auf dem S-Bahnhof mit einem Kollegen für die Auskünfte zuständig ist, kann die Fragesteller beruhigen:
„Zwischen #Priesterweg und #Lichtenrade wird die S-Bahn fast immer fahren. Sie wird nur sporadisch unterbrochen werden, vor allem an Wochenenden.“ Anders sieht es auf dem anschließenden Abschnitt zwischen Lichtenrade und #Blankenfelde aus. Dort ist eine zehnmonatige Sperrung vorgesehen.
#Lärmschutz geht ins Geld

Seit dem vergangenen September gibt es den Infopunkt zum in Lichtenrade umstrittenen Ausbau der #Dresdner Bahn, der mehr als 600 Millionen Euro kosten wird. Anwohner, vertreten durch eine Bürgerinitiative, hatten gefordert, die neuen Gleise für den Fern- und #Regionalverkehr, über die auch der #Airport-Express zum #BER-Flughafen brausen soll, in einen Tunnel zu legen.

Sie wollten vermeiden, dass der beschauliche Ortsteil durch bis zu fünf Meter hohe Lärmschutzwände optisch getrennt wird. Vergeblich. Das #Planfeststellungsverfahren hat dadurch zwar fast 20 Jahre gedauert, am Ende aber hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zugunsten der Bahn entschieden. Nun kommen die Wände; zwei bis fünf Meter hoch.
Doch während eines Besuchs im Infopunkt wollte nur eine Frau wissen, wo denn nun die Wände gebaut werden. Kritik daran gab es an diesem Tag nicht mehr. Die Bahn hat auch kleine Zugeständnisse gemacht. Die Bezirke Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf dürfen sich die Farben der Wände aussuchen.

Und weil beide Bezirke am Bahnhof Attilastraße aufeinanderstoßen, werde es dort besonders …