In #Brandenburg an der Havel stehen die neu angeschafften #Straßenbahnen von #Škoda derzeit im #Depot. Grund dafür seien notwendige #Reparaturen, teilten die #Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel (#VBBr) dem rbb auf Anfrage mit. Fachleute aus dem tschechischen #Škoda-Werk kümmern sich nach Angaben des VBBr vor Ort um die Technik.
Die Stadt Brandenburg hatte kürzlich vier dieser neuen Bahnen angeschafft, seit November sind sie in Betrieb. Vier weitere Fahrzeuge sollen in Zukunft noch folgen.
Wie viele Straßenbahnfahrer:innen, U-Bahn-Fahrer:innen, Busfahrer:innen sowie Beschäftigte in den Bereichen Technik/Werkstätten und Verwaltung waren in der Zeit von 2023 bis heute bei der BVG angestellt? (Aufstellung inklusive BT Berlin Transport nach Jahren erbeten.)
Wie viele der Fahrzeuge der Generation „ #Flexity“ wurden (wie in Drs. 19/ 19989 vom 14. August 2024 angekündigt) seit August 2024 mit #Laufflächenkonditionieranlagen (#LFK) ausgerüstet?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu mit:
„ Von den 231 Fahrzeugen der Flexity- Flotte sind aktuell 132 Fahrzeuge mit Laufflächenkonditionieranlagen ausgerüstet.“
Frage 2:
Welche Gründe haben – sofern zutreffend – dazu geführt, dass noch immer nicht alle Fahrzeuge der Generation „ Flexity“ mit LFKs nachgerüstet wurden?
Der Bezirk Pankow mit den höchsten #Bevölkerungszuwächsen in Berlin auf ist auf einen zügigen Ausbau der #Straßenbahn angewiesen, um die Zunahme der Verkehrsnachfrage im ÖPNV zu bedienen.
Entlang der Idunastraße zwischen der Beate-Hahn und Marianne-Foerster-Straße im Pankower Ortsteil Heinersdorf ist das Quartier Idunastraße mit rund 500 Wohnungen, teilweise als altersgerechtes Wohnen, entstanden. Es folgen bald weitere #Wohnungsbauvorhaben.
Vom Jahr 2022 bis zum Jahr 2025 hat es insgesamt einen Zuwachs der melderechtlich registrierten Einwohnerinnen und Einwohner um ca. 17,7 % gegeben. Die absoluten Einwohnerzahlen sind der folgenden Tabelle zu entnehmen.
Im ehemaligen Straßenbahndepot werden derzeit Fahrzeuge der historischen #Sammlung des Feuerwehrmuseums der Berliner Feuerwehr untergestellt. Die Unterbringung unterliegt derzeit keiner Frist.
Welche konkreten #Ursachen haben nach Kenntnis des Senats dazu geführt, dass #vereiste#Oberleitungen über mehrere Tage hinweg zu einem nahezu vollständigen #Stillstand des Straßenbahnverkehrs geführt haben und diese Vereisung nicht zeitnah beseitigt werden konnte?
Antwort zu 1:
Nach Auskunft der BVG bildete sich innerhalb sehr kurzer Zeit aufgrund von Eisregen auf den Oberleitungen eine #Eisschicht, sodass zahlreiche Straßenbahnen während des laufenden Betriebs auf der Strecke zum Stehen kamen. Es war kein #Straßenbahnverkehr mehr möglich. Die Entfernung des Eises musste von Hand durchgeführt werden, was aufgrund der Größe des Netzes mehrere Tage in Anspruch genommen hat.
Ende Januar fiel der Straßenbahnverkehr auf einem großen Teil der Berliner Tram-Linien wegen vereister Oberleitungen infolge von Eisregen aus. Offenbar lag, neben der herausfordernden Wetterlage, eine Ursache auch darin, dass die neue Generation von Straßenbahnen weniger robust als ihre Vorgängermodelle ist. Die Technik älterer Straßenbahnen konnte demnach eher für Spannungsausgleich sorgen. Verkehrsexperten schlugen deshalb vor, Bahnen aus der alten Generation zu Enteisung heranzuziehen. Der frühere Berliner Finanzsenator Kollatz äußerte im Inforadio: „Wenn meine Informationen richtig sind, dann hat die BVG diese Straßenbahnen durchaus mal gehabt. Die werden aber gerade bei Notfällen – zum Beispiel in der Ukraine – zur Verfügung gestellt, als der Krieg dort begann.“
Frage 1:
Wie viele #Straßenbahnen wurden seit Februar 2022 an die Ukraine gegeben?
Frage 2:
Gibt es dennoch eine #Reserve von Bahnen älterer Baujahre und wenn ja, in welchem Umfang?
Frage 3:
Zu welchen Konditionen wurden die Straßenbahnen weggegeben?
Frage 5:
Gibt es weitere Fälle, in denen Straßenbahnen an andere Länder abgegeben werden? Falls ja, wohin und zu welchen Konditionen?
Antwort zu 1 bis 3 und 5:
Die Fragen 1 bis 3 und 5 werden aufgrund des Sachzusammenhanges gemeinsam beantwortet.
Die BVG teilt dazu mit:
„ Die BVG setzte seit dem Jahr 1977 insgesamt 574 Wagen der #Tatra-Straßenbahnen ein. Seit den 1990er Jahren wurden die Fahrzeuge teilweise für den weiteren Betrieb #modernisiert, jedoch auch zunehmend #ausgemustert oder verkauft und schrittweise durch moderne Straßenbahnfahrzeuge ersetzt.
Mit Zustimmung der Senatsverwaltung für Finanzen, vom 16.10.2022 und 19.01.2024 gem. § 63 Abs. 3 i. V.m. § 63 Abs. 4 LHO wurden 12 Straßenbahnen und Ersatzteile des Straßenbahntyps Tatra KT4D an das Verkehrsunternehmen „ Lvivelecktrotrans“ der Stadt #Lviv gespendet. Bereits im Jahr 2018 hatten die Verkehrsbetriebe der Stadt Lviv zuvor 30 Straßenbahnfahrzeuge erworben. Der damalige Kaufpreis belief sich auf jeweils rund 18.000 € pro Fahrzeug, zuzüglich Transportkosten.
Ab dem Jahr 2022 wurden mehrere Veräußerungen beziehungsweise Abgaben von Straßenbahnfahrzeugen zu den jeweils genannten Konditionen vorgenommen. Im Jahr 2023 wurde eine Straßenbahn des Typs Tatra KT4D veräußert. Das Fahrzeug befand sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in einem betriebsfähigen Zustand, war als Schrottfahrzeug einzustufen und wies bereits umfangreiche Demontagen diverser Bauteile auf. Eine Wiederinbetriebnahme war ausgeschlossen. Die Abgabe erfolgte an die Bundeswehr zur Nutzung zu Übungszwecken. Der Verkaufspreis betrug 1.500,00 €.
Es ist vorgesehen, im Jahr 2026 insgesamt drei Straßenbahnfahrzeuge des Typs Tatra KT4D nach #Santo, Brasilien zu veräußern. Der geplante Verkaufspreis beträgt jeweils 12.000,00 € pro Fahrzeug. Für alle drei Fahrzeuge ist die #Hauptuntersuchung abgelaufen. Infolgedessen besteht keine gültige #Betriebserlaubnis mehr. Ein Einsatz der Fahrzeuge ist sowohl im regulären Fahrbetrieb als auch für Überführungs- oder Probefahrten auf öffentlichen Gleisanlagen somit ausgeschlossen; der Verkauf erfolgt im derzeitigen technischen und rechtlichen Zustand. Die Triebwagen sind zudem aktuell nicht auf die in Berlin bestehende Fahrdrahtspannung von 750 V umgerüstet.“
Frage 4:
Kann der Senat bestätigen, dass sich die Straßenbahnen, die an die Ukraine weggegeben wurden, zur Enteisung der Oberleitungen hätten einsetzen lassen?
Antwort zu 4:
Diese Aussage kann der Senat nicht bestätigen. Die BVG teilt ergänzend dazu mit:
„ An die Ukraine wurden Fahrzeuge vom Typ Tatra KT4D abgegeben. Die in diesem Fahrzeugtyp verbaute #Steuerung reagiert bei plötzlichen Unterbrechungen der Stromversorgung durch Eisablagerungen ähnlich empfindlich wie die aktuellen Niederflurfahrzeuge (#GT6, #Flexity). Ein Vorteil hätte sich in der gegebenen Situation damit nicht ergeben.
Selbst die robusteste Bauweise hätte in diesem Szenario ohne besondere Zusatzmaßnahmen nicht die gewünschte Wirkung gehabt. Der isolierende elektrische Widerstand des Eispanzers an der Oberleitung hätte eine Weiterfahrt der Fahrzeuge verhindert. Eine Wiederherstellung des Betriebes war nur nach vorheriger mechanischer Eisentfernung durch Fahrzeuge mit Spezialausrüstung erfolgreich möglich.
Auch die Stadt Stettin war von dem historischen Eisregen Ende Januar betroffen und die Straßenbahn war tagelang nicht im Betrieb. Dort gehören Tatra-Straßenbahnen zur Flotte.“
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mussten am Samstag eine unangenehme Mail verschicken. Der Betreff: »#Premierenfahrt des Urbanliners wird verschoben«. Abgesagt wird damit nicht nur der geplante #Pressetermin diesen Montagnachmittag, sondern auch der für den selben Tag geplante Start des Fahrgasteinsatzes der neuesten #Straßenbahnfahrzeuggeneration auf der #M4.
Mit welchem Zeitpunkt rechnet der Senat aktuell für den Beginn der Bauarbeiten an der Straßenbahn-Infrastruktur, und welche Bauzeit wird derzeit veranschlagt?
Frage 7:
Wie und zu welchem Zeitpunkt beabsichtigt der Senat oder die SRS, Anwohnende, Fahrgäste sowie den Bezirk Treptow-Köpenick über den weiteren Projektverlauf, den Zeitplan und mögliche verkehrliche Einschränkungen zu informieren?