Straßenbahn: Cottbus, Brandenburg/Havel, Frankfurt (Oder) Neue Straßenbahnen kommen einige Monate später, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/11/tram-strassenbahnen-brandenburg-verzoegerungen.html

Neue #Straßenbahnen für #Brandenburg an der Havel, #Frankfurt (Oder) und #Cottbus werden später als geplant geliefert. Grund für die Verzögerung ist der Widerspruch eines unterlegenen Bieters im #Vergabeverfahren.

Zuvor hatten die drei Städte nach einer weltweiten Ausschreibung einem #Straßenbahn-Hersteller den Zuschlag erteilt. Ein Konkurrent habe allerdings Einspruch und eine Rüge gegen diese Entscheidung eingelegt, sagte Ralf Thalmann, Leiter von #Cottbusverkehr, am Montag dem rbb. “Damit wird sich nun die Vergabekammer Brandenburg beschäftigen, was uns einige Monate nach hinten schieben wird“, so Thalmann.

Manche #Trams stammen noch aus DDR-Zeiten
Gerechnet wird nun frühestens in zwei bis drei Jahren mit der Lieferung …

Cottbus: Neuanschaffung im öffentlichen Nahverkehr 40 Jahre, zweieinhalb Millionen Kilometer – Neue Straßenbahnen für Cottbus, aus Lausitzer Rundschau

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/cottbusverkehr-bestellt-neue-strassenbahnen_aid-38631775

Das Unternehmen #Cottbusverkehr arbeitet beim Erwerb der Fahrzeuge mit zwei weiteren Städten zusammen.

Von der #Straßenbahn ist nur noch ein Gerippe übrig. Kabel schlängeln sich über den Fußboden. Fenster, Türen, Sitze sind verschwunden. Von der Decke hängen Drähte.

Was zunächst nach den Folgen einer schweren Havarie aussieht, folgt in Wahrheit einem Plan. Die Mitarbeiter von Cottbusverkehr entkernen in ihrer #Werkstatt alte Straßenbahnen, um sie dann wieder neu aufzubauen. So sollen die Fahrzeuge die Frist bis zur nächsten Hauptuntersuchung in acht Jahren überstehen.

Das genügt jedoch nicht. Zum Bestand von Cottbusverkehr zählen derzeit 21 Straßenbahnen, die nur zu einem Drittel #barrierefrei ausgestattet sind. Ihr Durchschnittsalter liegt nach Angaben des Pressesprechers bei 32 Jahren. „Deshalb besteht der Bedarf, neue Bahnen zu beschaffen“, sagt Robert Fischer. Spätestens ab dem 1. Januar 2022 soll der öffentliche Nahverkehr einen vollständigen barrierefreien Service anbieten. So sieht es die Richtlinie der Europäischen Union vor. Das kostet „eine Menge Geld“, wie der Pressesprecher …

Straßenbahn: Gemeinsam mit Cottbus und Brandenburg Nächster Anlauf beim Straßenbahn-Kauf, aus MOZ

https://www.moz.de/landkreise/oder-spree/frankfurt-oder/artikel9/dg/0/1/1664150/

Die #Verkehrsbetriebe  der drei kreisfreien Städte #Frankfurt, #Cottbus und #Brandenburg kooperieren bei der Anschaffung neuer #Straßenbahnen. Mitte voriger Woche wurde die gemeinsame #Ausschreibung im Europäischen Amtsblatt veröffentlicht. „Mit der gemeinsamen Beschaffung werden, neben einem guten Preis, auch günstige Folgekosten, zum Beispiel für die Schulung der Mitarbeiter oder die gemeinsame Ersatzteilbevorratung bezweckt“, heißt es in einer Pressemitteilung der #Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (#SVF).

Die Ausschreibung umfasst den Kauf von insgesamt 45 Fahrzeugen mit einem Anteil von 70 Prozent an barrierefreien #Niederflurbahnen. 24 sollen sofort bestellt werden, weitere 21 erst nachdem die Finanzierung dafür durch das Land und die Kommunen abgesichert ist. Der Kauf der 13 benötigten Frankfurter Bahnen wird jedoch bereits komplett mit der ersten Teilbeschaffung erfolgen. Dafür hatten die Stadtverordneten mit ihrem Beschluss im April 2017 den Weg frei gemacht. Die Anschaffungskosten für die SVF belaufen sich auf mindestens 32 Millionen Euro, die größtenteils kreditfinanziert werden sollen. Das Land gibt als Förderung rund 7 Millionen Euro verteilt auf mehrere Jahre dazu.

Der Abstimmungsbedarf war groß, aber wir haben von Anfang sehr konstruktiv zusammengearbeitet“, berichtet SVF-Geschäftsführer Christian Kuke über die Gespräche mit den Kollegen aus …

Straßenbahn: Brandenburg setzt auf die Tram Drei Städte wollen moderne Straßenbahnen erwerben – gemeinsam und mit Hilfe des Landes, aus ND

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1080400.brandenburg-setzt-auf-die-tram.html

Für die Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe #Brandenburg an der Havel GmbH (#VBBr) war der Donnerstag ein Festtag: Bürgermeister Steffen Schel᠆ler (CDU) machte auf dem #Straßenbahnbetriebshof den Weg für die Zukunft frei. Er übergab VBBr-Chef Jörg Vogler das Holzmodell einer Oldtimer-Straßenbahn – als Symbol dafür, dass die Stadt Brandenburg grünes Licht gibt für die Ausschreibung neuer Straßenbahnen.

Insgesamt 45 #Niederflurbahnen wollen die kreisfreien Städte Brandenburg/Havel, #Frankfurt (Oder) und #Cottbus gemeinsam anschaffen. Die Ausschreibung soll ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis sichern, ein einheitlicher Straßenbahntyp zu Synergien bei Wartung und Ersatzteillagerung sowie geringeren Betriebskosten führen. Die Gesamtkosten in Höhe von 120 Millionen Euro trägt zu 50 Prozent das Land.

Für die Verkehrsbetriebe der Havelstadt, die im Oktober 2017 ihr 120-jähriges Bestehen feierten, geht es um die erste Beschaffung neuer Straßenbahnen seit 1994, sagte Jörg Vogler dem »nd«. »Die neuen Straßenbahnen sollen als Ersatz für die zehn Tatra-Straßenbahnen beschafft werden, die noch aus DDR-Zeiten stammen und – wenn auch inzwischen dreimal modernisiert – zum Zeitpunkt der Ablösung um die 40 Jahre im Betrieb sein werden.«
Nach eigenen Angaben haben die VBBr 2017 mit ihren Bussen und Bahnen insgesamt 8,47 Millionen Fahrgäste befördert. Für die vier Tram-Linien stehen insgesamt 18 Triebwagen bereit, die ein 39 Kilometer langes Schienennetz mit 76 Haltestellen im Innenstadt- und Vorortverkehr befahren. Neben drei nicht barrierefreien herkömmlichen Tatra-Bahnen (Typ KT) sind auch zehn modernisierte Fahrzeuge (Typ KTNF 6), die wegen ihres nachgerüsteten Niederflur-Mittelteils als »Hängebauchschwein« verspottet werden, im Einsatz. Ihre Ablösung soll bis 2025 abgeschlossen sein. Die ersten neuen, zu 60 Prozent barrierefreien Niederflurbahnen sollen spätestens …

Cottbus + Straßenbahn: Cottbus Kampf um neue Straßenbahnen, aus Lausitzer Rundschau

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/kampf-um-neue-bahnen-in-cottbus_aid-7049623

Noch ist der neunte #Langläufer blitzweiß und deshalb gut zu erkennen. Maik Ragodzki wird sich um die Gestaltung der aufgemöbelten Bahn kümmern. Der Entwurf befindet sich in der Feinabstimmung. Der Fotograf kennt den Betrieb gut, hat er doch die Mitarbeiter der Werkstatt begleitet und abgelichtet. Die Bilder haben sich im vergangenen Jahr rund 1000 Besucher bei der Cottbusverkehr-Ausstellung im E-Werk angesehen.
#Cottbusverkehr schließt das Jahr 2017 gut ab und will 2018 mit #Frankfurt (Oder) und #Brandenburg an der Havel für neue Straßenbahnen kooperieren – das ist einmalig.
Derzeit fährt eine Albino-Straßenbahn durch Cottbus. Sie ist blitzweiß, weil sie gerade erst die Werkstatt von Cottbusverkehr verlassen hat. Dabei handelt es sich um den neunten Langläufer – also eine alte #Straßenbahn, die der städtische Verkehrsbetrieb durch eine Generalüberhohlung und Modernisierung wieder fit für die Schiene gemacht hat. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht rechnet sich das nicht mehr. Aber Geschäftsführer Ralf Thalmann fragt: „Was ist die Alternative?“ Eine Antwort gibt er nicht. Denn sie ist für Cottbus undenkbar. Die Straßenbahn gehört nun einmal zum Selbstverständnis der Stadt.

Genau deshalb konzentriert sich das Unternehmen in diesem Jahr auf die Beschaffung neuer Bahnen. Das Land Brandenburg hat eine neue #Straßenbahnförderung aufgelegt. Der Topf ist mit 48 Millionen Euro gefüllt. Das klingt zunächst gut. Bei näherer Betrachtung sieht es aber schon anders aus. Thalmann rechnet vor: „Für Cottbusverkehr gibt es bis zum Jahr 2020 insgesamt 5,7 Millionen Euro für neue Bahnen.“ Von dem Geld kann sich der #Verkehrsbetrieb gerade einmal zwei Bahnen kaufen, 20 braucht der überalterte Fuhrpark aber dringend. Gesamtsumme: 45 Millionen Euro.

Deshalb geht Cottbusverkehr ungewöhnliche Wege und will sich mit den Verkehrsbetrieben von Frankfurt (Oder) und Brandenburg an der Havel zusammentun. „Unter den knappen Mitteln, unter denen wir segeln, ist das eine einmalige …

Regionalverkehr: Brandenburg an der Havel und Groß Kreutz Stündlich mindestens drei Züge nach Berlin, aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Brandenburg-Havel/Stuendlich-mindestens-drei-Zuege-nach-Berlin

Brandenburg/H

. In einem Brief an Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) machen sich #regionale #Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft für eine #häufigere und #preiswertere #Verbindung von #Brandenburg/Havel mit seinem #Umland nach #Berlin stark.

Diana Ringlau aus Jeserig und ein gutes Dutzend Mitstreiterinnen aus Groß Kreutz/Havel haben schon fast 4000 Unterschriften gesammelt. Die Bürgerinnen möchten erreichen, dass mehr Regionalverkehrszüge als bisher auf dem Weg zwischen Brandenburg/Havel und Berlin in Götz und Groß Kreutz halten. Diana Ringlau erzählt, wie es ist, wenn ihre Kinder auf den kleinen Bahnhöfen frieren oder man am Arbeitsplatz in Berlin auf heißen Kohlen sitzt, um noch den Zug zu erreichen, der sie nur stündlich nach Hause bringt.

Die Bürgermeister Dietlind Tiemann (Brandenburg/Havel), Reth Kalsow (Groß Kreutz), Uwe Brückner (Kloster Lehnin) und Manuela Saß (Werder) haben sich das Anliegen zu eigen gemacht und um weitere Vorstellungen für einen besseren Regionalzugverkehr in die Hauptstadt ergänzt. Im Hinblick auf steigenden Bedarf und den Landesnahverkehrsplan 2030 möchten sie gemeinsam mit der Hochschulpräsidentin und anderen erreichen, das stündlich drei Regionalzüge (RE 1) Brandenburg/Havel mit Berlin verbinden und zwei davon an den Bahnhöfen Götz und Groß Kreutz halten.

Mindestens in den Stoßzeiten von 5 bis 9 Uhr und von 15 bis 19 Uhr soll das gelten mit weiteren Ergänzungen in den …

Straßenbahn: Straßenbahnen hängen am Tropf Potsdam (MOZ) Um neue Straßenbahnen anzuschaffen, müssten die sieben Tram-Kommunen im Land 207 Millionen Euro bis zum Jahr 2030 investieren. aus MOZ

http://www.moz.de/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/1571381/

Potsdam (MOZ) Um neue Straßenbahnen anzuschaffen, müssten die sieben Tram-Kommunen im Land 207 Millionen Euro bis zum Jahr 2030 investieren. Das Land stellt ihnen aber lediglich 24 Millionen Euro bis zum Jahr 2019 in Aussicht. Die Verkehrsunternehmen fühlen sich nicht ernst genommen.

Beifall hatte sich Ines Jesse (SPD), Staatssekretärin im brandenburgischen Infrastrukturministerium, sicher nicht erhofft, als sie am Donnerstag in Potsdam auf einer Konferenz des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) der versammelten Straßenbahnlobby verkündete, mit neun Millionen Euro in den nächsten drei Jahren die sieben Tram-Kommunen im Land zusätzlich zu unterstützen und die pauschale Zuweisung für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) von 85 Millionen Euro jährlich um drei erhöhen zu wollen. Möglich macht die Finanzspritze in Höhe von zwölf Millionen Euro eine geplante Änderung des Gesetzes für den ÖPNV, an der das Ministerium gerade arbeitet und mit der es "die Aufgabenträger vor allem bei der Umsetzung der Barrierefreiheit in Straßenbahnen und an Haltestellen unterstützen" will, wie die 46-Jährige betont. Unangetastet sollen gleichzeitig die fünf Millionen Euro jährlich bleiben, die ohnehin für den Betrieb von Straßenbahnen und O-Bussen ausgezahlt werden. Bis 2019 bekommen die Tram-Kommunen also insgesamt 24 Millionen Euro.

Für die betroffenen Verkehrsunternehmen ist die prognostizierte Summe aber nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. "Wir brauchen langfristige Perspektiven", hält Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs der Staatssekretärin entgegen. Jens Wieseke vom Berliner Fahrgastverband IGEB fordert mindestens sechs Millionen Euro pro Jahr vom Land – und das über einen garantierten Zeitraum von zehn Jahren, damit die Verkehrsunternehmen die EU-Forderung nach Barrierefreiheit bis 2022 umsetzen können. Jakobs spricht gar von neun Millionen Euro pro Jahr. Doch das Land verschanzt sich dahinter, dass eigentlich die kommunalen Aufgabenträger, also die Kommunen und Gemeinden, für den ÖPNV zuständig sind und dabei auch auf sogenannte …

barrierefrei + Straßenbahn: Straßenbahn-Betreiber fordern Geld für Fuhrpark-Erneuerung, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article210068455/Strassenbahn-Betreiber-fordern-Geld-fuer-Fuhrpark-Erneuerung.html

Cottbus. Die #Straßenbahnbetreiber in #Brandenburg fordern vom Land mehr Geld, um die EU-Vorgaben für #barrierefreie #Fahrzeuge umsetzen zu können. "Für die Erneuerung der Fuhrparks mit zum Teil mehr als 30 Jahre alten Fahrzeugen brauchen die Unternehmen und die Kommunen eine langfristig verlässliche und ausreichende finanzielle Förderung durch das Land Brandenburg", teilte die Stadt Cottbus am Montag nach einem Treffen der Verkehrsunternehmen mit Straßenbahnen im Land mit.

Allein das Verkehrsunternehmen in Cottbus müsse 20 Straßenbahnen erneuern, um barrierefreie Zugänge zu schaffen, sagte Geschäftsführer Ralf Thalmann auf Anfrage. Die Kosten dafür lägen bei rund 45 Millionen Euro. Aus eigener Kraft könne das Unternehmen dies nicht stemmen. Laut EU-Vorgaben müssen die Betriebe Thalmann zufolge bis 2022 zumindest begonnen haben, alle Straßenbahnen auch für Behinderte zugänglich zu machen.

In anderen Bundesländern gebe es bereits …

Bahnhöfe: Die Bahn lässt Reisende im Regen stehen Das ist mal wieder ein schöner Streich der Deutschen Bahn: Am Hauptbahnhof in Brandenburg an der Havel baut sie monatelang neue Dächer am Bahnsteig. , aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Brandenburg-Havel/Die-Bahn-laesst-Reisende-im-Regen-stehen

Brandenburg/H

. Die neuen Dächer auf den #Bahnsteigen des #Hauptbahnhofs #Brandenburg haben einen entscheidenden #Schönheitsfehler. Sie schützen an einigen Stellen nicht vor Regen, weil sie auf einer Länge von etlichen Metern oben #offen sind. Die Deutsche Bahn stellt in Aussicht, dass im Jahr 2018 nachgebessert wird. Aber nur voraussichtlich.

Brandenburger Bahnkunden werden sich erinnern, wie der Mittelbahnsteig 2/3 und der Hausbahnsteig 1 im vergangenen Jahr abwechselnd gesperrt waren. Denn dort wurden die maroden alten Holzdächer abgerissen und durch eine neue Dachkonstruktion ersetzt. Die Arbeiten erstreckten sich über einige Monate und waren pünktlich im Oktober beendet. Abgeschlossen sind sie jedoch nicht.

Jörg Rzadkiewicz bringt den Unmut von Bahnkunden auf den Punkt. Die Erneuerungen der Bahnsteigüberdachungen am Hauptbahnhof nimmt er nicht als Verbesserung wahr, sondern als deren Gegenteil. „Da wurden einfach mal ein paar Überdachungen seitens der DB wegrationalisiert“, mutmaßt der Diplom-Ingenieur.

Denn nach der Modernisierung gibt es keine durchgehende Überdachung mehr, sie endet an Gleis 1 unmittelbar vor dem Bahnhofsgebäude. Konnten die Bahnkunden vorher bei Regen trockenen Hauptes von der Bahnhofshalle bis zur Unterführung laufen, werden sie nun unweigerlich nass.

Zwar reicht die Stahlkonstruktion bis zum Gebäude, doch das eigentliche Dach fehlt auf einer Strecke von mindestens zwanzig Metern. Auch am mittleren Bahnsteiges wurde das Dach gekürzt.

Es ist zwar möglich, dass die Baumaßnahme noch nicht beendet ist; diese Möglichkeit erscheint mir aber sehr …

barrierefrei + Straßenbahn: Für barrierefreien Nahverkehr fehlt nicht nur Potsdam Geld. Jetzt schließen sich die Kommunen zusammen Es klingt wie ein Hilfeschrei: Brandenburger Straßenbahnbetreiber und die dazugehörigen Kommunen schließen sich zusammen, um vom Land zusätzliche Investitionshilfen zur Modernisierung ihrer Straßenbahnen zu fordern., aus PNN

http://www.pnn.de/potsdam/1130773/

Es klingt wie ein #Hilfeschrei: Brandenburger #Straßenbahnbetreiber und die dazugehörigen Kommunen schließen sich zusammen, um vom Land zusätzliche #Investitionshilfen zur #Modernisierung ihrer #Straßenbahnen zu fordern. Es geht um einen Fehlbetrag in dreistelliger Millionenhöhe. Auch #Potsdam ist dabei. Gemeinsam mit #Frankfurt (Oder), #Cottbus und #Brandenburg/Havel sowie den Landkreisen #Märkisch-Oderland und #Oder-Spree wurde dazu in der vergangenen Woche eine Arbeitsgruppe gegründet.

Den Städten und ihren Verkehrsbetrieben fehlt das Geld, um Haltestellen und Fahrzeuge umzubauen. Hintergrund ist eine EU-Vorgabe, wonach alle öffentlichen Verkehrsmittel bis 2022 barrierefrei zu sein haben. So steht es seit 2013 auch im deutschen Personenbeförderungsgesetz. Um den Umbau kommt also niemand herum. Nach einer vorsichtigen Schätzung kämen dadurch auf die Kommunen Investitionskosten von bis zu 170 Millionen Euro zu, hieß es.

Diese Kosten kann aber keiner der Verkehrsbetriebe aus eigener Kraft stemmen: Schon allein der Betrieb des öffentlichen Nahverkehrs ist immer defizitär. Alle Betriebe erhalten Zuschüsse von den Kommunen oder aus Querverbünden – wie in Potsdam mit den Stadtwerken. Wenn investiert werden soll, muss das Geld von außen kommen. Allerdings sind in Potsdam alle zur Verfügung stehenden Zuschüsse der Stadt und Fördermittel vom Land bis 2019 bereits verplant. Für 50 Millionen Euro werden der Nordast der Tram zum Jungfernsee verlängert, das Leipziger Dreieck umgebaut, die Strecke durch die Heinrich-Mann-Allee saniert, die Tatra-Trams modernisiert sowie acht Niederflurtrams vom Typ Combino verlängert (PNN berichteten). Vom Land bekommt der Verkehrsbetrieb Potsdam jährlich etwa 1,9 Millionen Euro für Investitionen in die Infrastruktur. Wie es nach 2019 weitergeht, ist völlig offen, weil die gesetzliche Regelung für die Fördermittel dann ausläuft.

Im Potsdamer Rathaus stapelt man angesichts der Initiative mit den anderen Kommunen vorerst tief. Wie Druck auf die Landesregierung gemacht werden solle, beantwortete die Stadtverwaltung am Freitag …