Bahnindustrie: Deutsche Bahn konzentriert sich voll und ganz auf eine starke Schiene Vorstand stellt Aufsichtsrat neue Strategie vor, aus DB

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#Vorstand stellt #Aufsichtsrat neue #Strategie vor • Konzern will Zahl der Kunden verdoppeln und Deutschland beim #Klimaschutz entscheidend voranbringen • DB-Chef Richard Lutz: „Wir bekennen uns zu unserer Verantwortung in der Gesellschaft“ • Jetzt gemeinsamer Kraftakt von DB, Branche und Politik vonnöten
(Potsdam, 19. Juni 2019) Der Vorstand der Deutschen Bahn AG hat dem Aufsichtsrat in einer ganztägigen Sondersitzung seine neue Strategie „#Starke Schiene“ vorgestellt. Künftig will sich das Unternehmen auf einen konsequenten Ausbau seines Kerngeschäftes konzentrieren. DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz erklärte: „Deutschland wird seine Klimaziele nur erreichen, wenn es im kommenden Jahrzehnt gelingt, massiv Verkehr auf die Schiene zu verlagern. Deutschland braucht eine starke Schiene: für das Klima, für die Menschen, für die Wirtschaft und nicht zuletzt für Europa. Wir bekennen uns zu unserer Verantwortung in der Gesellschaft und werden alles, was wir tun, auf eine starke Schiene ausrichten.“ Die Sondersitzung des Aufsichtsrates fand im Potsdamer Kaiserbahnhof statt und endete am Dienstagabend.

Ende des vergangenen Jahres hatte der DB-Vorstand mit der „Agenda für eine bessere Bahn“ begonnen, zusätzliche Kapazitäten zu schaffen, Qualität und Pünktlichkeit zu erhöhen und die Kundenzufriedenheit zu verbessern. Mit der neuen Dachstrategie „Starke Schiene“ wird jetzt ein größerer Rahmen geschaffen, der deutlich macht, wofür der DB-Konzern steht und welche Richtung zukünftig verfolgt wird. Mit der neuen Strategie werden zentrale verkehrs- und klimapolitische Ziele der Bundesregierung in Angriff genommen.

Um die ehrgeizigen Vorhaben zu realisieren, ist nach Darstellung des Unternehmens ein gemeinsamer Kraftakt der Deutschen Bahn, der gesamten Branche und der Politik vonnöten. Auf dem Weg zur Realisierung der ambitionierten Vorhaben stehen in den kommenden Monaten wichtige Weichenstellungen bevor, unter anderem die angestrebte Vereinbarung über die ab 2020 geltende Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV III). In diesem Zusammenhang kommt der schrittweisen Digitalisierung des hiesigen Eisenbahnnetzes ebenso eine zentrale Rolle zu wie dem langfristigen Neu- und Ausbau.

Mit digitaler Hilfe setzt der Konzern in den kommenden Jahren sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr konsequent auf Wachstum. Die DB wird zweistellige Milliardenbeträge in neue Züge investieren und die Betriebsleistung auf dem Netz um 30 Prozent steigern. Zudem werden allein in den nächsten Jahren über 100.000 neue Mitarbeiter eingestellt. Und bereits im Jahr 2038 wird die Deutsche Bahn zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien fahren. Das war zuvor erst ab dem Jahr 2050 geplant. Die 173 Seiten umfassende „Dachstrategie DB: Starke Schiene“ löst somit die seit Anfang des Jahrzehnts gültige Strategie „DB 2020“ ab.

Ziel ist es, die DB robuster, schlagkräftiger und moderner zu machen.
Dr. Richard Lutz: „Die starke Schiene bestimmt unser Handeln. Aber klar ist auch: Eine starke Schiene braucht die Vernetzung mit anderen Verkehrsträgern und eine internationale Perspektive. Denn die Ansprüche unserer Kunden im Personen- und Güterverkehr machen nicht an der Grenze halt und können nicht allein mit der Schiene erfüllt werden. Unsere Großbeteiligungen messen wir am Beitrag zur starken Schiene. DB Schenker stärkt unseren europäischen Schienengüterverkehr. Deshalb ist DB Schenker integraler Bestandteil des Konzernportfolios.“

Die zehn zentralen Aussagen der neuen Strategie im Überblick:

1. Nur mit einer starken Schiene sind Deutschlands Klimaziele zu erreichen.

Kein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich, keines ist so elektromobil. Nur mit einer massiven Verlagerung der Verkehre auf die Schiene werden die Klimaziele in Deutschland erreicht. Deshalb wird die Deutsche Bahn einen weiteren, signifikanten Beitrag zur CO2-Reduktion leisten. Statt wie bisher geplant ab 2050 wird der Bahnstrom bereits ab 2038 zu 100 Prozent auf Ökostrom umgestellt sein.

2. Die starke Schiene konzentriert sich auf das Kerngeschäft.

Leitbild für die DB ist die starke Schiene in Deutschland und deren Umsetzung. Beteiligungen werden konsequent am Beitrag zur starken Schiene gemessen. In diesem Zusammenhang ist DB Schenker eine echte Hilfe für DB Cargo beim profitablen Wachstum. DB Arriva hat nur geringe strategische Relevanz für die starke Schiene und soll daher verkauft werden.

3. Der Fernverkehr wird die Zahl seiner Fahrgäste verdoppeln.

Der Fernverkehr wird die Zahl der Reisenden auf mehr als 260 Millionen pro Jahr verdoppeln. Ein enormer Kraftakt. Dabei helfen zusätzliche Direktverbindungen und Frequenzen. Für über 30 Großstädte gilt dann: Im 30-Minuten-Takt zwischen Deutschlands Metropolen.

4. Die DB wird im ÖPNV zusätzlich eine Milliarde Kunden gewinnen.

Durch einen starken Schienenpersonennahverkehr und die Integration mit innovativen Mobilitätsformen wird die DB mehr als eine Milliarde Menschen pro Jahr zusätzlich für Schiene und ÖPNV gewinnen. Helfen werden dabei intelligente Angebote für den urbanen und gerade auch den ländlichen Raum.

5. DB Cargo wird 70 Prozent mehr auf deutschen Schienen transportieren.

Das Ziel für DB Cargo steht: Die Verkehrsleistung wird im deutschen Schienengüterverkehr um 70 Prozent zunehmen, nicht zuletzt, indem
DB Cargo über 300 neue Loks anschafft. Bis dahin steht noch eine anstrengende Zeit der Sanierung bevor. Aber die DB ist fest entschlossen, auch bei Cargo einen signifikanten klimapolitischen Beitrag zu leisten, konkret den Marktanteil im Schienengüterverkehr von heute
18 auf 25 Prozent zu erhöhen. Und zwar in einem wachsenden Markt. Gemeinsam mit der Politik wird die DB zudem einen wirtschaftlich nachhaltigen Einzelwagenverkehr etablieren. Dies erreicht DB Cargo unter anderem, indem das Unternehmen in Modernisierung investiert und den Systemzugang erleichtert.

6. Im Schulterschluss mit dem Bund will die DB 30 Prozent mehr Kapazität in der Schieneninfrastruktur schaffen.

Um das beträchtliche Wachstum im Personen- und Güterverkehr möglich zu machen, strebt die DB einen Zuwachs von 350 Millionen Trassenkilometer (Trkm) an und will damit über 30 Prozent mehr Kapazität auf der Schiene schaffen. Dies wird erreicht durch Ausbau, technologische Innovation und Digitalisierung sowie eine bessere Ausnutzung vorhandener Kapazitäten. Eine wichtige Rolle spielt dabei kapazitätsschonendes Bauen.

7. Mit der Digitalen Schiene Deutschland in ein neues Zeitalter.

Mit dem „Starterpaket Digitale Schiene Deutschland“ gelingt der Einstieg in die digitale Zukunft des Eisenbahnbetriebs. Das ist ein technologischer Quantensprung, um Kapazität, Qualität, Zuverlässigkeit und Effizienz zu verbessern.

8. Die Bahnhöfe werden zu Drehscheiben moderner Mobilität.

Die Bahnhöfe werden zu Drehscheiben multimodaler Mobilität und Zentren urbanen Lebens. Das Ziel: Verdoppelung der Kapazität auf bis zu 40 Millionen Gäste täglich. Die DB sorgt für den einfachen Übergang zwischen den Systemen Schiene, Rad, Bus sowie neuen Mobilitätsangeboten (CarSharing, EScooter).

9. Die DB stellt 100.000 Mitarbeiter in den nächsten Jahren ein.

In einer Zeit, in der die meisten großen Unternehmen Mitarbeiter abbauen, stellt die DB ein. Und zwar in großem Stil. In den nächsten Jahren wird der Konzern rund 100.000 Mitarbeitende rekrutieren, qualifizieren und integrieren.

10. Es wird mehr Züge und mehr Anbindungen als je zuvor geben.

Die DB wird die Platzkapazität im Fernverkehr um bis zu 100 Prozent erhöhen. Dafür wird die Flotte auf bis zu 600 Fahrzeuge ausgebaut – insbesondere durch Investitionen in Hochgeschwindigkeitszüge. Zusätzlich können sieben Millionen Menschen und somit über 80 Prozent der hiesigen Bevölkerung das Fernverkehrsnetz nutzen. Dieser deutlich verbesserte Zugang gelingt durch die Anbindung von kleinen und mittleren Städten, mindestens im Zwei-Stunden-Takt. Und im Regionalverkehr werden gemeinsam mit den Aufgabenträgern fast 1.000 Bestandsfahrzeuge mit bis zu zwölf Prozent mehr Plätzen ausgestattet.

S-Bahn: Blaue Sitze, Klimaanlage Die neue S-Bahn ist da aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/blaue-sitze–klimaanlage-die-neue-s-bahn-ist-da-32722098?dmcid=nl_20190619_32722098

Berlin – Auf dem Foto wirkt er so, als ob er sich hinter einigen Bäumen versteckt hätte, um nicht entdeckt zu werden. Doch es ist unverkennbar: Bei der #S-Bahn ist der erste Zug der neuen Generation eingetroffen. „Er kam am 12. Juni im Werk #Schöneweide an“, sagte S-Bahn-Chef Peter Buchner auf Anfrage. Die Zwei-Wagen-Einheit #483 004 sei auf dem #Schienenweg von #Velten in den Südosten Berlins gelangt, berichtete er. In Velten befindet sich ein Standort des Fahrzeugherstellers #Stadler, der in einem Konsortium mit Siemens die Bahnen baut.

Wenig Rot, viel Ocker, schwarze Türen und eine Front, die an einen Tablet-Computer erinnert: Noch vor den Fahrgästen haben die S-Bahner die Chance, sich an das Design zu gewöhnen. Wobei es natürlich vor allem um die Technik geht: „Unsere Triebfahrzeugführer und die ’Neue’ können sich bei Schulungen und verschiedenen Tests besser kennenlernen“, twitterte das Unternehmen. Den ganzen Sommer über bleibt der Zug in Schöneweide auf dem Hof. Dort dient er unter anderem der Ausbildung der Trainer, die das Fahrpersonal mit der neuen Baureihe vertraut machen.

Prüffahrten zum neuen Flughafen
Die erste neue S-Bahn in Schöneweide ist einer von zehn #Vorserienzügen, die vom 1. Januar 2021 an Fahrgäste befördern sollen – zunächst auf der S47 zwischen Spindlersfeld und …

Fahrzeuge + Bahnverkehr: FEHLERHAFT VERSCHWEISST Lieferstopp für ICE4 – Bahn muss umdisponieren Für den Fernverkehr der Deutschen Bahn soll der neue Zug das „Rückgrat“ werden., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/wirtschaft/article226124559/Lieferstopp-fuer-ICE4-Bahn-muss-umdisponieren.html

Für den #Fernverkehr der Deutschen Bahn soll der neue Zug das „Rückgrat“ werden. Doch unter den Wagen sind Stahlträger fehlerhaft verschweißt – und es fehlt noch eine Lösung für das Problem.

Die Deutsche Bahn spürt seit dem Wochenende den #Lieferstopp für den neuen #ICE4. Eigentlich waren ab dem kleinen #Fahrplanwechsel am Sonntag zusätzliche ICE-4-Leistungen vorgesehen, wie eine Bahnsprecherin sagte. Diese würden nun durch andere Fahrzeuge ersetzt. Konkretere Angaben machte sie nicht.

Damit müssen Fahrgäste länger auf neue Züge des Flaggschiffs im Fernverkehr warten, das mehr Sitzplätze und mehr Komfort verspricht. Die Sprecherin versicherte jedoch: „Aktuell gibt es deswegen keine Beeinträchtigungen für Kunden der DB.“

Vor zwei Monaten hatte die Bahn die Auslieferung der neuen Züge gestoppt. An den Wagen waren fehlerhafte #Schweißnähte entdeckt worden. Die bis dahin ausgelieferten 25 Züge fahren aber weiter.

Nach Auskunft der Bahn, der Hersteller und von Gutachtern gebe es kein #Sicherheitsrisiko, antwortete der Bahnbeauftragte der Bundesregierung, Enak Ferlemann, auf eine Anfrage der FDP-Fraktion, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. „Die Fahrzeuge können weiter betrieben …

Bahnindustrie + Bahnverkehr: Auch Klimaschutz im Fokus Deutsche Bahn will Großstädte im 30-Minuten-Takt verbinden Doppelt so viele Passagiere, schnellere Verbindungen, Umstellung auf Ökostrom, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/auch-klimaschutz-im-fokus-deutsche-bahn-will-grossstaedte-im-30-minuten-takt-verbinden/24435022.html

Mit einer neuen #Dachstrategie „#Starke Schiene“ will sich die #Deutsche Bahn AG künftig auf das #Kerngeschäft in Deutschland konzentrieren und den #Klimaschutz durch mehr und besseren Schienenverkehrs voranbringen. „Wir setzen voll und ganz auf einen starken Ausbau der Bahn“, heißt es in dem Papier, das dem Tagesspiegel vorliegt. Demnach soll die Infrastruktur robuster, das Unternehmen schlagkräftiger und der Bahnverkehr schneller und moderner werden.

Damit vollzieht Bahnchef Richard #Lutz eine Kehrtwende und verabschiedet sich vom umstrittenen Ziel seines Vorgängers Rüdiger #Grube, den Umsatz des größten Bundesunternehmens mit seinen 319.000 Mitarbeitern durch weltweite Expansion auf 70 Milliarden Euro zu verdoppeln.

Der wichtigste deutsche Staatskonzern hat seit der Jahrtausendwende viele Milliarden im Ausland und in #schienenfremde Geschäfte investiert. Zu Jahresbeginn hatte der Bundesrechnungshof in seiner kritischen Bilanz zu 25 Jahren Bahnreform von der Bundesregierung mit sehr deutlichen Worten ein Umsteuern und die Konzentration auf das Kerngeschäft Schiene verlangt.

Der DB-Aufsichtsrat wird die neue Strategie Mitte Juni bei einem zweitägigen Treffen beraten. Zur Neuausrichtung gehört der Verkauf der britischen Bus- und Bahntochter #Arriva mit seinen mehr als …

Bahnindustrie + Bahnverkehr: Spitzengespräch für eine bessere Bahn in der Lausitz Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla, aus DB

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Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar #Woidke und DB-Infrastrukturvorstand Ronald #Pofalla: Ausbau des Bahnangebotes verbessert Lebensbedingungen in der Lausitz • Erhalt und Modernisierung des #Fahrzeuginstandhaltungswerkes #Cottbus geplant • Mit zusätzlichen Mitteln für den bevorstehenden Strukturwandel der Braunkohleregion sollen 23 Projek-te zum Infrastrukturausbau vorangebracht werden
In einem Spitzengespräch haben heute Ministerpräsident Dietmar Woidke und Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn, Ronald Pofalla, gemeinsam eine Erklärung zur Aufnahme von Infrastrukturprojekten in die Eckpunkte des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregion unterzeichnet.

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Unsere Gemeinsame Erklärung ist ein deutliches Signal an die Region, dass die zugesagte Unterstützung für die Lausitz kommt. Die Deutsche Bahn ist für eine nachhaltige strukturelle Entwicklung der Region ein starker Partner. Ihr Engagement ist wichtig. Wir wollen, dass Bahnstrecken ausgebaut werden. Die vorgesehenen Infrastrukturprojekte sowie die Investitionen in die Instandhaltung im Cottbuser #DB-Werk sichern Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Lausitz. Und wer sich erinnert: Einst sollte das Werk sogar geschlossen werden. Die Landesregierung wird die notwendigen Rahmenbedingungen für die Maßnahmen unterstützen. Es kommt jetzt darauf an, dass die Bundesregierung das ‚Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen‘ schnell auf den Weg bringt und umsetzt.“

DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla: „Wir unterstützen den Strukturwandel in der Lausitz nicht nur, wir gestalten ihn als Deutsche Bahn mit. Wir wollen das Werk am Standort Cottbus wieder attraktiv machen. Als wichtiger Arbeitgeber fühlen wir uns der Region verpflichtet und schaffen bei Zusage der Mittel durch den Bund 150 neue Arbeitsplätze im Werk.“

Konkret geht es um drei Maßnahmen zur umfassenden Neuausrichtung der Instandhaltung von Schienenfahrzeugen am Standort Cottbus: Strategische Ausrichtung des Werks Cottbus zur Umrüstung von #Diesel-Lokomotiven auf klimafreundliche #Hybridantriebe, weiterer Aufbau zusätzlicher Kapazität für die Instandhaltung elektrisch betriebener Loks einschließlich von ICE-Zügen im Werk Cottbus sowie der Bau eines klimaneutralen Verwaltungs- und Technologiegebäudes zur technologischen Weiterentwicklung der Instandhaltungsaktivitäten in Cottbus. Hier entwickeln #Technologieexperten Zukunftslösungen für Hybridantriebe im Schienenverkehr.

Bei den Streckenprojekten bekennen sich Landesregierung und Bahn beispielsweise zu Vorhaben, wie der Elektrifizierung der Strecken Cottbus – Görlitz, Cottbus – Leipzig und Cottbus – Forst. Außerdem sollen kapazitive Engpässe im Korridor Berlin–Cottbus beseitigt und der Bahnknoten Falkenberg ertüchtigt werden.

Bahnindustrie + Güterverkehr: Transportleistung rückläufig : Das Europa-Herz der DB-Güterbahn, aus Aachener Nachrichten

https://www.aachener-nachrichten.de/wirtschaft/deutsche-bahn-transportleistung-der-db-cargo-seit-jahren-ruecklaeufig_aid-39182321

FRANKFURT/MAIN Ihre Konkurrenz haben Wolfgang Maier und seine Leute von der #Güterbahn DB #Cargo ständig im Blick. Am Frankfurter #Autobahnkreuz rollen die #Lastwagen in engen Kolonnen und am nahen #Flughafen heben die #Jets im Minutentakt ab.

Im „#Operation Center“ schlägt das europäische Herz der DB Cargo, die von hier täglich rund 3000 #Güterzüge durch 17 europäische Länder steuert. Zuletzt mit mäßigem wirtschaftlichen Erfolg, denn trotz des Dauerwachstums verlieren die Bahnen Anteile am gesamten #Güterverkehr, drei Viertel der Transportleistung findet inzwischen auf der Straße statt.

Mit einem Marktanteil von knapp 50 Prozent auf der Schiene ist die deutsche Staats-Bahn hierzulande unbestrittener Marktführer und spielt auch in Europa eine große Rolle. In 17 Ländern ist DB Cargo selbst, über Töchter oder mit #Partnerbahnen aktiv. Mehr als 60 Prozent ihres Güterverkehrs überquert mindestens eine Grenze. Allerdings ist ihre #Transportleistung seit Jahren rückläufig, 2018 waren es noch rund 256 Millionen Tonnen und damit sechs Prozent weniger Güter als ein Jahr zuvor – noch zu Beginn dieses Jahrzehnts waren mehr als 400 Millionen Tonnen üblich.

Hauptproblem überlastete Netze

Jedes Jahr fahren die Güterzüge rote Zahlen ein, 190 Millionen Euro betrug der operative Verlust (Ebit) im vergangenen Jahr. Nach Informationen des „Handelsblatts“ hat sich die Misere im ersten Quartal mit einem Minus von …

S-Bahn: Personalnot in S-Bahn-Zentrale: Deutsche Bahn will aushelfen In der Betriebszentrale der S-Bahn in Halensee gibt es akute Engpässe. aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article225480993/S-Bahn-Berlin-Personalnot-in-Zentrale-Deutsche-Bahn-will-aushelfen.html

Die Deutsche Bahn will die in #Halensee beheimatete #Betriebszentrale der Berliner #S-Bahn #personell spürbar #verstärken. „Die Personalsituation in Halensee ist aktuell sehr angespannt. Aber wir tun alles, um die Lage zu verbessern“, sagte Helge #Schreinert, Regionalbereichsleiter der Konzerntochter DB Netze, der Berliner Morgenpost.

So seien Verwaltungsmitarbeiter, die bereits als Fahrdienstleiter gearbeitet hätte, darum gebeten worden, kurzfristig auszuhelfen. 22 Kollegen hätten sich daraufhin gemeldet, einer von ihnen arbeitet bereits in Halensee, drei weitere sollen in Kürze folgen.

Auszubildende im August einsetzbar
Neun Mitarbeiter befänden sich aktuell in einem Ausbildungslehrgang. „Die ersten werden voraussichtlich im August in Halensee ihre Arbeit aufnehmen“, sagte Schreinert. In einem #Brandbrief hatte der #Betriebsrat vor Kurzem die Personallage in der #Schaltzentrale bemängelt, von der aus ein Großteil der Zugfahrten im Berliner #S-Bahnnetz gesteuert wird.

#Fahrdienstleiter müssten vermehrt zwei Arbeitsplätze gleichzeitig übernehmen, gesetzlich vorgeschriebene #Ruhezeiten

Regionalverkehr: Die ODEG setzt auf die Berufserfahrungen von Senioren, aus lifepr.de

https://www.lifepr.de/inaktiv/odeg-ostdeutsche-eisenbahn-gmbh/Die-ODEG-setzt-auf-die-Berufserfahrungen-von-Senioren/boxid/753675

Neben der Rente bei der #Ostdeutschen Eisenbahn arbeiten
(lifePR) (Parchim, 27.05.19 ) Die #ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH stellt ab sofort Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, die bereits in #Rente sind. Ehemalige #Servicemitarbeiter im Nahverkehr (m/w/d) oder #Triebfahrzeugführer (m/w/d) können sich bewerben und in Teilzeit bei der ODEG arbeiten. Voraussetzung für die Beschäftigung als Triebfahrzeugführer (m/w/d) ist ein gültiger #Triebfahrzeugführerschein.

Die ODEG setzt schon lange auf das Know-how und die Erfahrung älterer Menschen. Das Team der ODEG aus 475 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat eine breite Altersmischung. Von 18 bis 67 Jahren arbeiten hier Eisenbahnerinnen und Eisenbahner in den verschiedensten Unternehmensbereichen zusammen. Viele fahren bereits seit über 16 Jahren bei der ODEG Züge und wollen auch im Ruhestand in Teilzeit weiter für die ODEG arbeiten. So auch Rainer Illmert, Triebfahrzeugführer aus Cottbus. Er fährt die gelb-grünen Züge seit 2004. In zwei Jahren geht er in den wohlverdienten Ruhestand, möchte jedoch weiter in Teilzeit …

Bahnverkehr: Flixtrain fährt nun auch zwischen Berlin und Köln Die Deutsche Bahn ist noch immer Monopolist im Fernverkehr. aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article220547175/Deutscher-Zuganbieter-Flixtrain-will-auch-in-Schweden-fahren.html

Die #Deutsche Bahn ist noch immer #Monopolist im #Fernverkehr. Mit #Flixtrain scheint es nun einen ernstzunehmenden Konkurrenten zu geben.
Berlin/Köln. Der junge Fernzuganbieter Flixtrain hat seine dritte Verbindung in Deutschland in Betrieb genommen und bereitet den Schritt ins Ausland vor. Ein Zug des kleinen Konkurrenten der Deutschen Bahn verließ am Donnerstag Berlin in Richtung #Köln. Unterwegs hält der Zug in #Wolfsburg, #Hannover, #Essen, #Duisburg, #Düsseldorf, #Dortmund und #Bielefeld. Vom 6. Juni an soll ein zweiter Zug auf der Strecke fahren.

In Deutschland ist Flixtrain – eine Marke des #Flixbus-Betreibers #Flixmobility – im Fernverkehr der einzige Konkurrent der Deutschen Bahn. „Wir haben das erste private #Fernzugnetz in Deutschland“, sagte Flixtrain-Geschäftsführer Fabian Stenger am Donnerstag an Bord des #Premierenzugs. Seit gut einem Jahr sind zwei Flixtrain-Strecken im Regelbetrieb: Berlin – #Stuttgart und #Köln #Hamburg.Das Ziel von Flixtrain ist, eine gute Kombination von Bus- und #Zugprodukt

U-Bahn: Streit um BVG-Ausschreibung U-Bahn-Vergabe durch Einspruch verzögert aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/streit-um-bvg-ausschreibung-u-bahn-vergabe-durch-einspruch-verzoegert/24360448.html

Der Gewinner der #Ausschreibung für 1500 #U-Bahn-Wagen darf am Montag nicht gekürt werden. Der unterlegene Hersteller #Alstom hat Einspruch erhoben.

Eigentlich wollte die BVG am heutigen Montag offiziell den Gewinner der Ausschreibung für die neuen U-Bahn-Wagen bekanntgeben. Doch dies wird sich nun um Wochen verzögern. Nach Angaben von BVG-Sprecherin Petra Nelken ging der erwartete #Nachprüfungsantrag von Mitbieter Alstom am Freitagnachmittag bei der #Vergabekammer des Landes Berlin ein. Die Kammer hat sofort die BVG informiert. Die Frist für Einsprüche war am Sonntag um 24 Uhr abgelaufen.

Wie berichtet, gewann der Schweizer Hersteller #Stadler, der in Pankow bereits Züge für die U-Bahn baut, den Großauftrag. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es nicht, da alle Beteiligten einer absoluten Schweigepflicht unterliegen.

In der vergangenen Woche hatte Alstom bereits bei der BVG direkt die Ausschreibung gerügt, ohne dabei allerdings konkrete Punkte zu benennen. Der Gesetzgeber hat bei derartigen Streitigkeiten keine genauen …