Bahnverkehr + Bahnindustrie: Reservierbare Plätze reduziert Deutsche Bahn ändert ab Freitag Reservierungssystem, aus rbb24

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/11/deutsche-bahn-aendert-reservierungssystem-plaetze-reduziert.html

Mehr Züge, dafür weniger #Reservierungmöglichkeiten: Nach dem #Bund-Länder-Beschluss zur #Corona-Krise passt die Deutsche Bahn ihr Angebot im #Fernverkehr an. Die von vielen Seiten kritisierte #Reservierungspflicht ist vorerst vom Tisch.

Die neuen Corona-Beschränkungen von Bund und Ländern machen sich auch im Fernverkehr der Deutschen Bahn bemerkbar: Fahrgäste können von Freitag an nur noch einen Sitzplatz pro Doppelsitz reservieren, wie der bundeseigene Konzern am Donnerstag mitteilte. Der jeweilige Platz daneben bleibt demnach für eine Reservierung gesperrt. Insgesamt sollen maximal 60 Prozent der Plätze pro Zug reservierbar sein. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung über die Pläne berichtet.

Nur schräg gegenüberliegende Plätze reservierbar
An den Tischen sind demnach nur sich schräg gegenüberliegende Plätze reservierbar. Gemeinsam Reisende wie Familien und Paare können in Extra-Bereichen nebeneinander liegende Sitzplätze reservieren, wie es hieß. Einzelreisenden werden der Bahn zufolge automatisch Fenstersitzplätze zugewiesen, sofern diese noch frei sind. Allerdings können Fahrgäste auch weiterhin ohne Reservierung in den Zug steigen.

Ab Mitte Dezember bieten wir darüber hinaus mit neuen Zügen zusätzlich …

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S-Bahn: Berlin: Land gründet Landesanstalt für Schienenfahrzeuge Berlin, aus Senat

https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.1021509.php

Der Senat hat am 24.11.2020 auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine #Günther, die Gründung einer neuen #Landesanstalt für #Schienenfahrzeuge Berlin (#LSFB) beschlossen. Die Vorlage für das erforderliche Errichtungsgesetz wird nun dem Abgeordnetenhaus zur Beschlussfassung überstellt.

Die Gründung einer Fahrzeuggesellschaft als Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) ist ein wesentlicher Bestandteil der final am 26. Mai 2020 vom Senat beschlossenen Neuvergabe der beiden #S-Bahn-Teilnetze #Nord-Süd und #Stadtbahn. Mit einer landeseigenen Fahrzeuggesellschaft erhält Berlin erstmals die Möglichkeit, #S-Bahn-Fahrzeuge selbst günstig zu erwerben und sie dem künftigen Betreiber des S-Bahn-Verkehrs zur Nutzung zu überlassen. Dies senkt den Zuschussbedarf für die künftige Verkehrsleistung, spart also Kosten, da das Land Berlin als Träger der Anstalt bessere Finanzierungskonditionen erhält: Eine teure Vorfinanzierung der Fahrzeuge durch das beauftragte Unternehmen, zu bezahlen vom Land, entfällt. Das Land Berlin wird also mit der eigenen Fahrzeuganstalt selbst Eigentümer des Fahrzeugpools, baut auf diese Weise kommunales Vermögen auf und sichert nachhaltig die wirtschaftliche Unabhängigkeit des ÖPNV.

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in Berlin: „Die Neugründung einer landeseigenen Fahrzeuganstalt – erstmals überhaupt für die Berliner S-Bahn – ist ein zentraler Baustein, um möglichst kostengünstig Fahrzeuge zu erwerben. Zudem macht sich Berlin auf diese Weise unabhängig von nur einem Betreiber. Mit dem Erwerb hochmoderner Wagen und der Bündelung von Instandhaltung und Wartung für 30 Jahre schaffen wir ein verlässliches, attraktives Angebot für umwelt- und klimafreundliche Mobilität.“

Im Rahmen der Ausschreibung sollen mindestens 1.308 neue S-Bahn-Wagen (das entspricht 327 sogenannten „Halbzügen“ mit je 4 Wagen) für bis zu drei Milliarden Euro beschafft und erstmals in Landeseigentum genommen werden. Für künftige Mehrbedarfe – zum Beispiel auf den geplanten Neubaustrecken des Schieneninfrastrukturprojekts i2030 nach Velten, Finkenkrug, Stahnsdorf, Rangsdorf und zur Wasserstadt Spandau – können optional bis zu 852 weitere Wagen (213 Halbzüge) beschafft werden.

Geführt wird die LSFB AöR durch einen Vorstand aus bis zu zwei Mitgliedern. Dieser Vorstand wird im Laufe des Jahres 2022 tätig. Über die Arbeit des Vorstands wacht ein Aufsichtsrat mit bis zu fünf Mitgliedern. Diesem übergeordnet ist eine Gewährträgerversammlung aus Vertreter*innen der Senatsverwaltung für Finanzen, der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

Das Land Brandenburg, als Mitauftraggeber der S-Bahn-Verkehre, beteiligt sich institutionell noch nicht an der Fahrzeuggesellschaft. Eine spätere Beteiligung an der Landesanstalt ist grundsätzlich möglich.

Pressemeldung Senat für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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Bahnindustrie: Riesenumzug am Potsdamer Platz Deutsche Bahn räumt Zentrale in Berlin für zweijährige Sanierung, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/riesenumzug-am-potsdamer-platz-deutsche-bahn-raeumt-zentrale-in-berlin-fuer-zweijaehrige-sanierung/26654248.html

Der #Mietvertrag für den #BahnTower am #Potsdamer Platz ist verlängert worden. Zunächst aber müssen 1200 Mitarbeiter in andere Büros ziehen.

Der Mietvertrag wurde mehr als zehn Jahre bis ins Jahr 2034 hinein verlängert, teilte der Staatskonzern und Berlins größter Arbeitgeber dem Tagesspiegel am Dienstag mit. Zunächst steht aber eine #Grundsanierung des 26-stöckigen Büroturms am südöstlichen Ende des #Sony-Centers an.

Deshalb werden alle insgesamt rund 800 Beschäftigten aus dem Turm und 300 aus zwei benachbarten Gebäuden in der Bellevuestraße Ende 2021 für zwei Jahre in andere Büros im Sony Center umziehen müssen.

Der Anfang 2022 beginnende Umbau der einzelnen Büroetagen im BahnTower werde dabei ähnlich dem bereits modernisierten 20. Obergeschoss erfolgen und künftig den neuen Arbeitswelten entsprechen, heißt es in einem Rundbrief an alle betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der Konferenzbereich werde um eine zusätzliche Etage erweitert. Auch das Casino solle bei dem Umbau um weitere Angebote zum Austausch und …

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S-Bahn: Landesanstalt für Schienenfahrzeuge soll beim Sparen helfen Berlin bekommt eine Landesanstalt für Schienenfahrzeuge., aus Berlin.de

https://www.berlin.de/tourismus/infos/verkehr/nachrichten/6366411-4357821-landesanstalt-fuer-schienenfahrzeuge-sol.html

Berlin bekommt eine #Landesanstalt für #Schienenfahrzeuge. Das hat der Senat am Dienstag beschlossen, wie die Senatskanzlei mitteilte. Die Gründung der Anstalt öffentlichen Rechts steht im Zusammenhang mit der Neuvergabe zweier großer #S-Bahn-Teilnetze, der Stadtbahn und der #Nord-Süd-Strecke. Sie gilt als die größte #Ausschreibung in der Berliner #S-Bahn-Geschichte. In diesem Rahmen plant das Land, mindestens 1308 neue S-Bahn-Wagen für bis zu drei Milliarden Euro zu beschaffen, die Landeseigentum bleiben sollen.

Mit der Landesanstalt bekommt Berlin den Angaben zufolge erstmals die Möglichkeit, #S-Bahn-Fahrzeuge selbst zu erwerben und sie dem künftigen Betreiber des S-Bahn-Verkehrs zur Nutzung zu überlassen. Das soll Kosten sparen. Eine teure, vom Land zu tragende Vorfinanzierung der Fahrzeuge durch das beauftragte Unternehmen entfalle. Das Land werde selbst Eigentümer des Fahrzeugpools und baue so kommunales Vermögen auf, argumentiert der Senat.
Die Neugründung einer landeseigenen #Fahrzeuganstalt sei ein zentraler Baustein, um möglichst kostengünstig Fahrzeuge zu erwerben, so Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne). «Zudem macht sich Berlin auf diese Weise unabhängig von nur einem Betreiber.»
Der Senat hatte sich infolge der S-Bahn-Krise vor mehr als zehn Jahren mehr Wettbewerb auf die …

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BVG: Tarifverhandlungen bei der BVG auf nächstes Jahr verschoben Ein neuer Tarifvertrag für die rund 14 500 Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ist vorerst vom Tisch – …, aus Berlin.de

https://www.berlin.de/tourismus/infos/verkehr/nachrichten/6366675-4357821-tarifverhandlungen-bei-der-bvg-auf-naech.html

Ein neuer #Tarifvertrag für die rund 14 500 Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) ist vorerst vom Tisch – dafür erhalten alle Mitarbeiter eine steuer- und sozialabgabenfreie #Corona-Prämie in Höhe von 900 Euro. Darauf einigten sich die Gewerkschaft Verdi sowie der Kommunale Arbeitgeberverband Berlin (KAV) am Dienstag, wie beide Seiten mitteilten. Für Auszubildende beträgt die Prämie demnach 225 Euro und soll jeweils bis zum Jahresende ausgezahlt werden.

Der bereits seit Ende Juni gekündigte alte Tarifvertrag werde wieder eingesetzt und solle nun bis Ende Mai 2021 gelten, hieß es weiter. Ab April wollen beide Seiten dann über einen neuen Manteltarif verhandeln.
«Vor dem Hintergrund der herausfordernden Gesamtsituation und der derzeit nicht abschätzbaren wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf unser Mitglied BVG begrüßen wir die Vertagung», teilte Anke Stier mit, Verhandlungsführerin des KAV. Verdi sprach von einem «Kompromiss», der nach «intensiven, konstruktiven Gesprächen» …

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Bahnindustrie: Die Bahn zieht in den Gasometer Das Digitalgeschäft der Bahn wird künftig mit 1700 Arbeitskräften aus einem Industriedenkmal gesteuert., aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/digitale-schiene-aus-schoeneberg-die-bahn-zieht-in-den-gasometer/26645062.html

Die Deutsche Bahn konzentriert ihr #Digitalgeschäft in einem #Industriedenkmal. Voraussichtlich Mitte 2023 ziehen die Konzernfunktionen der „digitalen Schiene“ mit 1700 Arbeitskräften in den #Gasometer auf den #Euref Campus; langfristig könnten es sogar 2000 sein. Ein #Mietvertrag über 15 Jahre ist unterschrieben, erfuhr der Tagesspiegel in politischen Kreisen. Jetzt muss nur noch der Gasometer ausgebaut werden. Aber auch da läuft es im Sinne von Euref-Eigentümer Reinhard Müller: Mit Blick auf die Arbeitsplätze setzen sich die zuständigen Senatsverwaltungen für Wirtschaft, Kultur und Stadtentwicklung über die Bedenken des Denkmalschutzes hinweg und erlauben den von Müller geforderten Zubau des Gasometers.

#Denkmalschutz überstimmt
Im Erdgeschoss, wo es bislang noch die nach dem Talkmaster benannte #Jauch-Kuppel gibt, soll ein 16 Meter hohes Veranstaltungszentrum entstehen. Dann werden in den folgenden sechs Feldern zwölf Geschosse gebaut und schließlich eine öffentlich zugängliche Dachterrasse. Müller will am oberen Rand nur ein Feld offen lassen, die Denkmalschützer plädieren für zwei, damit der Koloss nicht ganz so dominant im Stadtbild steht. „Eine höhere Bebauung ist nicht #denkmalverträglich“, hatte Landeskonservator Christoph #Rauhut im Sommer dem Tagesspiegel gesagt. Müller hatte bereits im März den Bauantrag eingereicht und immer auf eine Bebauung bis auf einen Ring …

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Bus: Verdi will keine türkischen Doppeldecker in Berlin, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/appell-an-die-bvg-verdi-will-keine-tuerkischen-doppeldecker-in-berlin/26600710.html

#Verdi sorgt sich um die Qualität der Berliner #Doppeldecker-Busse – weil die angeblich in der #Türkei gebaut werden sollen. Stimmt nicht, versichert die BVG.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat sich mit einem Appell an die Berliner Verkehrsbetriebe gewandt. Nach Informationen der Gewerkschaft sollen bereits die ersten 28 der 200 bestellten Busse in der Türkei gefertigt werden. Mit dieser „#Produktionsverlagerung in ein nicht-europäisches Land ist der von der BVG selbst auferlegte #Qualitätsstandard nicht gewährleistet“, teilte Verdi mit. Die Gewerkschaft forderte die BVG auf, sich beim Hersteller für eine Produktion in England einzusetzen.

Die BVG hat, wie berichtet, den Großauftrag für neue Doppeldecker an die britische Firma Alexander #Dennis (#ADL) erteilt. Vor drei Wochen hatte die BVG die ersten beiden Prototypen vorgestellt. Im kommenden Jahr sollen 25 Fahrzeuge geliefert werden, der große Rest von 173 Bussen erst 2022.

Verdi teilte nun mit, dass eines der britischen ADL-Werke, nämlich das für die #Chassis, am Freitag geschlossen worden sei. Im Mai 2019 wurde die Firma ADL von dem kanadischen Unternehmen #New Flyer aufgekauft. „Es wurde umgehend mit einer Umstrukturierung begonnen, wozu die Ausgründung der BVG-Doppeldeckerproduktion in die …

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Werkstätten + Cottbus, aus Deutsche Bahn

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Neue-Arbeitsplaetze-in-Cottbus-Deutsche-Bahn-und-LEAG-schmieden-Buendnis-fuer-die-Zukunft–5708592

1.200 hochindustrialisierte Arbeitsplätze für das neue #DB-Werk in #Cottbus geplant • Zusammenarbeit zwischen #LEAG und DB bei Ausbildung und Qualifizierung vorgesehen • Kooperation soll langfristig #Industriearbeitsplätze für LEAG- und DB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Lausitz sichern

Die Deutsche Bahn und die LEAG (Lausitz Energie Bergbau AG und Lausitz Energie Kraftwerke AG) wollen zusammen Arbeitsplätze in der Lausitz sichern, neue Stellen schaffen und Zukunft gestalten und haben deshalb heute den Grundstein für eine weitreichende #Kooperation gelegt. Die jetzt unterzeichnete Vereinbarung sieht vor, dass die beiden Unternehmen in den Bereichen Ausbildung, Qualifizierung und Übernahme von Personal eine enge Zusammenarbeit anstreben.

Am 17. September hatten die Deutsche Bahn und die Politik den Startschuss für das modernste und umweltfreundlichste #Bahninstandhaltungswerk in Europa gegeben. Bis zum Jahr 2026 will die DB hier 1.200 neue und hochwertige Industriearbeitsplätze schaffen, darunter etwa 100 Azubi-Stellen. Aktuell arbeiten im Cottbuser Werk rund 450 Beschäftigte.

DB-Personalvorstand Martin Seiler: „Wir schmieden hier ein Bündnis für die Zukunft und zeigen wichtige berufliche Perspektiven für die Lausitz auf. Und wir als DB wollen mehr Züge auf die Schiene bringen, um einen maßgeblichen Beitrag zur Verkehrswende zu leisten. Mehr Züge, das bedeutet mehr Instandhaltung – und dafür brauchen wir viele neue engagierte Mitarbeitende und Nachwuchskräfte.“

Jörg Steinbach, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg: „Es ist ein gutes Signal, dass LEAG und DB sich frühzeitig auf die Zusammenarbeit bei Ausbildung, Qualifizierung und Übernahme von Personal verständigen und Synergien nutzen wollen. Das hilft beiden Unternehmen – und ist zugleich ein wichtiger Schritt für die Strukturentwicklung in der Lausitz. Mit der LEAG und der DB vereinbaren zwei Unternehmen eine Kooperation, die beide über umfangreiche und langjährige Kompetenzen und Erfahrungen im Bereich der Aus- und Weiterbildung verfügen. Beide zeichnen sich dadurch aus, dass sie in hohem Maße Verantwortung für ihre Beschäftigten übernehmen und mit gelebter Sozialpartnerschaft und Tarifverträgen ganz im Sinne ‚Guter Arbeit‘ agieren. Allein schon deshalb passt diese Kooperation sehr gut.“

LEAG-Personalvorstand Jörg Waniek: „Mit derzeit etwa 600 Auszubildenden und Studierenden in acht gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen ist die LEAG der größte Ausbildungsbetrieb in der Lausitz. Wir sehen unseren Anspruch und unsere Verantwortung darin, weiterhin so vielen jungen Menschen wie möglich mit einer qualitativ hochwertigen Berufsausbildung in dieser Region eine langfristige Perspektive zu bieten. Die angestrebte Kooperation der Deutschen Bahn wird mit dazu beitragen, die Wirtschafts- und Industrieregion Lausitz mit Nachwuchs an Fachkräften zu stärken.“

Die LEAG bildet vornehmlich für den eigenen Bedarf an ihren Standorten in Schwarze Pumpe und Jänschwalde unter anderem Elektroniker für Betriebstechnik, Mechatroniker, Industriemechaniker und Maschinen- und Anlagenführer aus. Das sind Berufe, die perspektivisch auch in der Instandhaltung der Deutschen Bahn in Cottbus gebraucht werden.

Ramona Grün, Geschäftsführerin Personal DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH: „Unser Unternehmen als Instandhalter für Schienenfahrzeuge ist auf exzellent ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. Aus diesem Grund ist die Zusammenarbeit mit der LEAG insbesondere für die Ausbildung und Qualifizierung so wichtig. Wir wollen ja auch die Zahl der Auszubildenden in den kommenden Jahren deutlich erhöhen.“

Ziel von DB und LEAG ist, vorhandene Strukturen, beispielsweise in den Ausbildungswerkstätten der LEAG, auch von der DB für die Erstausbildung u.a. von Industriemechanikern, Elektronikern und Mechatronikern zu nutzen. Das gilt auch für die Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Schließlich sollen durch die Zusammenarbeit zweier großer Unternehmen langfristig berufliche Perspektiven für LEAG-Beschäftigte, die vom Kohleausstieg betroffen sind, geschaffen werden.

Das Werk der DB Fahrzeuginstandhaltung in Cottbus wird auf Basis des Strukturstärkungsgesetzes des Bundes finanziert. Mit diesem Gesetz unterstützen Bund und Länder vom Kohleausstieg betroffene Regionen wie Brandenburg beim Aufbau zukunftsfähiger Arbeitsplätze und neuer Wirtschaftsstrukturen. Die Mitarbeitenden im neuen High-Tech-Werk werden Deutschlands ICE-Flotte instand halten. Außerdem wird Cottbus als Zentrum der Forschung für hybride Antriebe ausgebaut. Und nur in Cottbus werden künftige Hybridzüge instand gehalten und konventionelle Dieselloks zu Hybridloks umgebaut.

Die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH als ein Full Service-Dienstleister für Schienenfahrzeuge bietet optimale Lösungen für die Instandsetzung von Fahrzeugflotten in den Bereichen Revision, Modernisierung und Umbauten sowie Komponentenaufarbeitung, Instandhaltung und Instandsetzung von Unfallschäden. Als Tochter der DB AG ist das Unternehmen mit ca. 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für nationale und internationale Kunden der gesamten Bahnbranche tätig.

Die Lausitz Energie Bergbau AG und die Lausitz Energie Kraftwerke AG bilden unter der Dachmarke LEAG mit etwa 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einer Stromerzeugungskapazität von ca. 8000 MW das viertgrößte deutsche und größte ostdeutsche Energieunternehmen. Sie gehören zu den größten privatwirtschaftlichen Arbeitgebern und größten Ausbildungsunternehmen in Ostdeutschland.

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Bahnindustrie: Gelbwerter Vorteil Herbst 2020: Viele Menschen machen sich in der Corona-Krise Sorgen um die Zukunft., aus BVG

Herbst 2020: Viele Menschen machen sich in der #Corona-Krise Sorgen um die Zukunft. Wie geht es weiter mit der deutschen Wirtschaft? Wie sicher ist mein #Arbeitsplatz? Buchstäblich krisensichere Jobs bietet Deutschlands größtes #Nahverkehrsunternehmen. Allein für 2021 sind rund 1700 Neueinstellungen geplant. Mit einer #Arbeitgeber-Kampagne sucht die #BVG schon seit Anfang Oktober Verstärkung für das Unternehmen, das die Stadt in guten wie in schweren Zeiten in Bewegung hält. Jetzt startet die Kampagne in Phase zwei.

Mit Slogans wie „Bei uns liegt das Gelb auf der Straße“ oder „Wir suchen Leute, die nur aufs Gelb aus sind“ nutzt die Werbung das bekannte Erkennungsmerkmal der Busse und Bahnen in Berlin für den BVG-eigenen Wortwitz. In der zweiten Phase sind nun auch die Kolleginnen und Kollegen der BVG aufgerufen, sich mit eigenen Fotoideen zu beteiligen.

Ganz neu wurde außerdem die Bushaltestelle vor der BVG-Zentrale an der Holzmarktstraße komplett im Kampagnen-Design gestaltet. Heute eröffnete Dirk #Schulte, BVG-Vorstand Personal und Soziales, das frisch dekorierte Wartehäuschen. „Gelb steht für die BVG, und die Kampagne bringt unsere Unternehmenskultur zum Ausdruck: Humor spielt eine große Rolle – gern ein frecher Spruch, aber auch #Anpacker-Mentalität und #Eigenverantwortung“, sagt Dirk Schulte.

Wie erfolgreich schon Phase eins der Kampagne war, zeigen erste Zahlen der Auswertung. Rund 2000 Bewerbungen gingen bereits in den wenigen Wochen seit dem Start bei der #Personalabteilung ein.

„Wir gestalten heute das Morgen unserer Stadt“, sagt #Personalvorstand Dirk Schulte. „Trotz Pandemie stellen wir deshalb unvermindert ein. Die großen Aufgaben der Mobilitätswende können wir in den nächsten Jahren nur mit einem großen und motivierten Team auf den Fahrersitzen, in den Werkstätten und Leitstellen, in der Verwaltung oder bei einem anderen der insgesamt 240 Berufe unter dem Dach der BVG bewältigen. Gerade auch Auszubildenden, deren Eintritt ins Berufsleben in Corona-Zeiten besonders schwierig ist, bieten wir sowohl Sicherheit als auch Berufe mit Perspektive.“

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Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

Tel. +49 30 256-27901

www.bvg.de/presse

pressestelle@bvg.de

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S-Bahn: Die Berliner S-Bahn ist der Presse zu Auskünften verpflichtet Der Tagesspiegel recherchierte zu prügelnden Kontrolleuren, das Unternehmen mauerte. aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/klage-zu-pruegelnden-kontrolleuren-die-berliner-s-bahn-ist-der-presse-zu-auskuenften-verpflichtet/26568172.html

Nach einer Klage steht fest: Die #S-Bahn ist wie eine #Behörde zu behandeln.

Die Berliner S-Bahn muss ihre Türen nicht nur für ihre zahlreichen Passagiere öffnen, sondern künftig auch für mitunter unbequeme Anfragen der #Presse. Das hat das Landgericht Berlin nach einer Klage des Tagesspiegels entschieden.

Es ist die erste Entscheidung dieser Art für die S-Bahn GmbH, ein formal privates Unternehmen, das jedoch vollständig zum #Staatskonzern Deutsche Bahn gehört, und bedeutet sprichwörtlich eine Weichenstellung: Demnach soll die S-Bahn in Sachen Informationspflichten und Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit genau so zu behandeln sein wie eine staatliche Behörde (Az.: 28 O 421/18). Gegen eine solche #Einstufung hatte sich die S-Bahn vor Gericht mit allen Mitteln zu wehren versucht.

Bei den Tagesspiegel-Recherchen ging es um Übergriffe von Fahrkartenkontrolleuren. 2018 gab es mehrere Fälle, in denen ihnen Gewalttätigkeiten und Betrug gegenüber Fahrgästen vorgeworfen wurde.

Genaueres herauszubekommen, erwies sich als schwierig. Die S-Bahn verwies bei Anfragen auf die Ermittlungen der Bundespolizei oder ihren – damaligen – privaten Personaldienstleister Wisag. Bei dem Unternehmen mit Sitz in …

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