2 % mehr Fahrgäste im Nahverkehr mit Eisenbahnen und Bussen 2025 als im Vorjahr, aus destatis

08.10.2026

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/10/PD26_357_461.html

WIESBADEN – Im Jahr 2025 waren in Deutschland 2,8 Milliarden #Fahrgäste im #Nahverkehr mit #Eisenbahnen unterwegs und damit rund 2 % mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische #Bundesamt (#Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, stieg die #Beförderungsleistung, also die #Strecke, die alle Fahrgäste gemeinsam mit Eisenbahnen im #Liniennahverkehr zurücklegten, auf 66 Milliarden #Personenkilometer und damit um 3 % gegenüber dem Vorjahr.

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Reform der Finanzierung des spurgebundenen ÖPNV und Verkürzung der Planungszeiten in Berlin, aus Senat

17.09.2026

Frage 1:

Welche #Möglichkeiten gibt es für Kommunen und Länder (einschließlich Berlin), um #Netzerweiterungen der #Straßenbahnen, #U- und #S-Bahnen zu #finanzieren? (Aufstellung erbeten.)

Frage 2:

Welche weiteren #Finanzierungsmöglichkeiten bestehen neben einer Förderung durch den Bund nach dem #Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (#GVFG), bei der 25 % der Kosten durch den Antragsteller zu tragen sind? (Aufstellung erbeten.)

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Barrierefreier Einstieg in die Fahrzeuge der BVG durch automatische Rampen und Lifte, aus Senat

14.09.2026

Frage 1:

Über welche Einstiegshilfen für Menschen mit Behinderung verfügen die gegenwärtig bei der BVG eingesetzten a) #Straßenbahnen,

Antwort zu 1:

Die BVG teilt hierzu mit:

Straßenbahnen:

„ Alle im Einsatz befindlichen #Straßenbahnen sind als #Niederflurfahrzeuge, also Fahrzeuge mit niedriger Bodenhöhe, ausgeführt. An barrierefrei ausgebauten Haltestellen kann der Einstieg deshalb in der Regel allein und ohne fremde Hilfe erfolgen. Es sind bereits mehr als 72% der Straßenbahnhaltestellen barrierefrei ausgebaut. Kleine Reststufen lassen sich allerdings nicht überall vermeiden. Für diesen Fall kann vom Fahrpersonal eine Spaltüberbrückung ausgeklappt werden.

Alle Fahrzeuge der Flotte verfügen über eine Einstiegshilfe, die an nicht barrierefreien Haltestellen zum Einsatz kommt. Dort bekommen Personen mit Rollstuhl eine Klapprampe ausgeklappt, um die Reststufe zur Fahrbahn überwinden zu können. Einige Fahrzeuge verfügen statt einer Rampe über einen elektrischen Hublift. Neue Fahrzeuge werden grundsätzlich mit manuellen Einstiegshilfen ausgestattet, da sich das elektrische System als fehleranfällig erwiesen hat.“

#U-Bahnen:

„ Die Baureihen H, IK, J und JK sind als barrierefreie #Niederflurfahrzeuge ausgeführt. Der Ein- und Ausstieg ist in der Regel stufenlos und allein und ohne fremde Hilfe möglich. Bei Bedarf können Personen mit Rollstuhl sich an der ersten Tür eine Rampe als Spaltüberbrückung anlegen lassen.

Bei den älteren Baureihen wird an der ersten Tür vom Fahrpersonal eine manuelle #Klapprampe angelegt. Diese ermöglicht es Rollstuhlfahrenden, die vorhandene Reststufe zu überwinden.“

#Busse:

„ Alle bei der BVG im Einsatz befindlichen Busse sind als Niederflurfahrzeuge ausgeführt und senken sich an den Haltestellen automatisch ab („#Kneeling“). Zudem haben alle Fahrzeuge eine manuelle Klapprampe, um einen Ein- und Ausstieg für Menschen mit Behinderung zu gewährleisten.“

Frage 2:

Bitte nach Fahrzeugtyp, Anzahl der Fahrzeuge sowie Art der #Einstiegshilfe aufschlüsseln.

Antwort zu 2:

Straßenbahnen:

Die BVG hat dazu nachstehende Tabelle übermittelt:

TRAM TypFz in BetriebEinstiegshilfeAnzahl je FzAnzahl HubliftAnzahl Klapprampe
F6Z34Klapprampe2 68
F8Z156Klapprampe2 312
F8E40Klapprampe1 40
GT6 alt28Hublift128 
GT6U70Klapprampe1 70
GTZ45Hublift290 
UBL6Klapprampe2 12
SUMME379  118502

U-Bahn

Zur U-Bahn hat die BVG keine Angaben geliefert.

Busse

Alle bei der BVG eingesetzten Busse sind mit jeweils einer Klapprampe pro Fahrzeug ausgestattet.

Frage 3:

Wie wird bei den neu beschafften Straßenbahnfahrzeugen der BVG der barrierefreie Ein- und Ausstieg von Menschen mit Behinderung gewährleistet?

Antwort zu 3:

Die BVG teilt hierzu mit:

„ Die neuen Urbanliner-Fahrzeuge sind mit Klapprampen ausgerüstet (siehe tabellarische Gesamtübersicht). Zusätzlich befindet sich an der 2. Tür der in Fahrtrichtung linken Seite (gegenüber der Tür mit Klapprampe) eine Spaltüberbrückung, um den barrierefreien Zugang bei Bahnsteigmittellage zu gewährleisten.“

Frage 4:

Verfügen die neu beschafften Straßenbahnfahrzeuge über automatisch oder elektrisch betriebene Rampen oder Lifte?

  1. Wenn ja, wie funktionieren diese und durch wen werden sie bedient?
  2. Wenn nein, aus welchen technischen, betrieblichen oder wirtschaftlichen Gründen wurde darauf verzichtet, und ist dies für die Zukunft geplant?

Antwort zu 4:

Die BVG teilt hierzu mit, dass bei den neu beschafften Straßenbahnen auf automatische, elektrisch betriebene Einstiegshilfen verzichtet wurde, da sich diese im Betrieb als technisch störanfällig erwiesen haben. Manuelle Klapprampen bieten demgegenüber eine zuverlässige und betrieblich robuste Lösung. Die Klapprampen werden bei Bedarf manuell durch das Fahrpersonal ausgelegt.

Der Senat ergänzt, dass derzeit nicht angedacht ist, bei künftigen Straßenbahnbeschaffungen elektrische Rampen und/ oder Spaltüberbrückungen vorzusehen.

Frage 5:

Welche Anforderungen an die Barrierefreiheit waren Bestandteil der Ausschreibung und der Vergabe für die neuen Straßenbahnfahrzeuge?

Antwort zu 5:

Die BVG teilt hierzu mit:

„ Folgende Anforderungen wurden definiert:

  • 100 % Niederflur-Anteil (keine Stufen im Fahrgastraum)
  • Barrierefreier Zugang mittels Klapprampe
  • 2 Multifunktionsabteile für mind. je 2 Rollstühle
  • Sitzplätze für besonders große und kleine Personen.

Die Berliner Behindertenverbände und die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen wurden am gesamten Beschaffungsprozess beteiligt.“

Frage 6:

Wurde im Rahmen der Fahrzeugbeschaffung geprüft, automatisch oder elektrisch betriebene Rampen beziehungsweise Lifte einzubauen?

a) Welche technischen Lösungen wurden untersucht? b) Zu welchem Ergebnis kam die Prüfung?

c) Welche Mehrkosten wären mit dem Einbau verbunden gewesen?

Antwort zu 6:

Die BVG teilt hierzu mit, dass bei der Erstellung des Lastenhefts die #Barrierefreiheit der neuen Straßenbahnfahrzeuge umfassend berücksichtigt wurde. Die Anforderungen wurden mit dem ÖPNV-Aufgabenträger sowie den Interessenverbänden abgestimmt. Im Ergebnis wurden die bei den Flexity-Fahrzeugen etablierten und anerkannten Lösungen auch für die Neufahrzeuge vorgesehen. Die konkrete Ausführung wurde anschließend gemeinsam mit den beteiligten Verbänden am Modell des Urbanliners überprüft und bestätigt.

Ein wesentlicher Schwerpunkt lag auf einer möglichst niedrigen Einstiegshöhe, die bei den neuen Fahrzeugen umgesetzt werden konnte. Gegen den Einsatz elektrischer Hublifte sprachen insbesondere technische und betriebliche Gründe: Bei modernen Niederflurstraßenbahnen ist der verfügbare Bauraum im hinteren Fahrzeugbereich stark begrenzt. Komplexere Einstiegssysteme würden zudem zusätzliches Gewicht verursachen. Darüber hinaus haben sich elektrische Hublifte insbesondere unter winterlichen Bedingungen als nicht ausreichend zuverlässig erwiesen. Kann ein defekter Hublift nicht vollständig in das Fahrzeug eingefahren werden, ist das Fahrzeug unter Umständen nicht mehr bewegungsfähig. Dies kann zu länger andauernden Störungen führen und den Linienverkehr auf dem betroffenen Streckenabschnitt beeinträchtigen. Aus diesen Gründen wurde die bereits bei den Flexity-Fahrzeugen bewährte Lösung mit manuellen Klapprampen auch für die neuen Urbanliner-Straßenbahnen gewählt.

Der Senat ergänzt, dass aufgrund der Vorgabe manueller Klapprampen in den Ausschreibungsunterlagen für die Bietenden kein Anlass bestand, Angebote für elektrische Rampen bzw. Spaltüberbrückungen abzugeben. Daher kann zu den durch diese Ausstattung potenziell induzierten Mehrkosten keine Aussage getroffen werden.

Frage 7:

Welche Voraussetzungen müssen an den Berliner Haltestellen erfüllt sein, damit automatisch oder elektrisch betriebene Rampen sicher eingesetzt werden können?

Antwort zu 7:

Die BVG teilt hierzu mit:

„ Elektrische Hublifte und manuelle Rampen kommen grundsätzlich nur dann zum Einsatz, wenn der Ein- und Ausstieg von der Fahrbahn erfolgt. An barrierefrei ausgebauten Haltestellen ist aufgrund des weitgehend niveaugleichen Einstiegs im Regelfall keine zusätzliche Einstiegshilfe erforderlich. Ein gegebenenfalls verbleibender Spalt kann bei Bedarf mit einer manuellen Spaltüberbrückung geschlossen werden.“

Frage 8:

An wie vielen #Straßenbahnhaltestellen ist derzeit kein niveaugleicher beziehungsweise weitgehend niveaugleicher Einstieg möglich? Bitte nach Bezirk und Haltestelle aufschlüsseln.

Antwort zu 8:

Bezirk Nicht barrierefreie Richtungshaltestellen Richtungshaltestellen insgesamt Pankow 56 211 Mitte 26 98 Friedrichshain-Kreuzberg 13 50 Lichtenberg 39 160 Marzahn-Hellersdorf 14 99 Treptow-Köpenick 80 210 Gesamt 228 828  

Derzeit sind rund 72 Prozent aller Straßenbahnhaltestellen barrierefrei ausgestattet. Die Anzahl verteilt sich wie folgt auf die von der Straßenbahn erschlossenen Bezirke:

Frage 9:

Welche Maßnahmen sind vorgesehen, um Straßenbahnhaltestellen, an denen der barrierefreie Einstieg gegenwärtig nur eingeschränkt möglich ist, entsprechend umzubauen? Bitte den jeweiligen Planungsstand und den vorgesehenen Realisierungszeitraum angeben.

Antwort zu 9:

Alle noch ausstehenden Haltestellen werden sukzessive nach den Standards der Barrierefreiheit für die Straßenbahn ausgebaut. Dazu zählen unter anderem:

  • 22 cm Bordhöhe
  • Herstellung eines taktilen Leitsystems
  • Berücksichtigung von Durchgangsbreiten und Aufstellflächen für Rollstuhlnutzende.

Fünf Richtungshaltestellen befinden sich derzeit in baulicher Umsetzung.

Die Planungen der BVG sehen derzeit den Ausbau von weiteren 126 Richtungshaltestellen bis zum Jahr 2032 vor.

Frage 10:

Wie viele Beschwerden über nicht oder nur eingeschränkt nutzbare Einstiegshilfen, unterbliebene Hilfestellungen oder Probleme beim Ein- und Ausstieg von Rollstuhlnutzenden wurden der BVG in den Jahren 2021 bis 2025 sowie im laufenden Jahr 2026 übermittelt?

Antwort zu 10:

Die BVG teilt hierzu mit:

„ 2021: 14 Beschwerden,

2022: 15 Beschwerden,

2023: 18 Beschwerden,

2024: 18 Beschwerden, Auswertung ab 02.25:

2025: 159 Beschwerden,

2026: 75 Beschwerden (Daten bis 27.08.2026).

Die Werte bis 2024 und ab 2025 sind aufgrund einer internen Systemumstellung nur eingeschränkt miteinander vergleichbar: Mit der Systemumstellung änderte sich die Erfassungs- und Auswertungssystematik. Zudem bestehen Überschneidungen zwischen den Kategorien „ Barrierefreiheit“ sowie „ Ein- und Ausstieg“. Der Anstieg der ausgewiesenen Fallzahlen ist daher nicht mit einer entsprechenden tatsächlichen Zunahme von Beschwerden gleichzusetzen.

Die Formulare wurden inzwischen angepasst, um künftig eine eindeutigere Zuordnung und präzisere Auswertung zu ermöglichen.“

Frage 11:

Welche konkreten weiteren Maßnahmen planen der Senat und die BVG, um Menschen mit Behinderung künftig einen möglichst selbstständigen, sicheren und zuverlässigen Ein- und Ausstieg in Busse und Bahnen zu ermöglichen?

Antwort zu 11:

Der Senat verfolgt das Ziel, den gesamten Berliner ÖPNV so schnell wie möglich barrierefrei zu gestalten. Zu den geplanten Maßnahmen gehören:

  • Beteiligung von Interessenvertretungen: Der Senat bezieht die Landesbeauftragte für
  • Menschen mit Behinderungen und verschiedene Betroffenenverbände in die Planung und Umsetzung der nachfolgend genannten Maßnahmen ein, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Betroffenen berücksichtigt werden. Daran wird auch zukünftig festgehalten.
  • Fahrzeugneubeschaffungen berücksichtigen jeweils die aktuellen Erkenntnisse im
  • Hinblick auf Barrierefreiheit.
  • Der barrierefreie Ausbau von Bahnhöfen und Straßenbahnhaltestellen wird fortgesetzt, dies umfasst unter anderem den Einbau von Aufzügen oder Rampen sowie von Blindenleitsystemen.
    • Barrierefreier Alternativ-Verkehr (BAV): Gemeinsam mit dem VBB wird fortwährend an
  • der Weiterentwicklung des BAV gearbeitet. Folgende Themen stehen aktuell im Fokus:
  • Die textbasierte Bestellung (per SMS oder Mail) wird derzeit vom VBB technisch vorbereitet;
    • Anstoß einer verbesserten Beratung von Menschen mit Behinderung bei den Verkehrsunternehmen;
    • Anstoß einer Verbesserung der Kommunikation defekter oder aus anderen

Gründen nicht nutzbarer Aufzüge, die der Erreichbarkeit von Bahnhöfen dienen, durch die jeweiligen Betreiber der Aufzüge;

  • Klare Regelung und Kommunikation der Rangfolge bei der Nutzung von Mehrzweckabteilen in den Verkehrsmitteln.
    • Derzeit läuft der Testbetrieb für die „ #sprechenden Busse und Straßenbahnen“ . Dabei wird bei an den Haltestellen stehenden Fahrzeugen automatisch die Linie und das Fahrtziel angesagt. Dies soll auf alle Busse und Straßenbahnen der BVG ausgerollt werden.

Die BVG teilt hierzu mit:

„ Um allen Fahrgästen einen selbstständigen, sicheren und zuverlässigen Ein- und Ausstieg zu ermöglichen, wird der barrierefreie Ausbau von Straßenbahnhaltestellen in Straßenlage weiter vorangetrieben. Ziel ist es, möglichst alle Straßenbahnhaltestellen zu barrierefreien #Kaphaltestellen umzubauen.“

Berlin, den 10.09.2026 In Vertretung

Arne Herz Senatsverwaltung für

Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt

www.berlin.de

https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-27003.pdf

Zukunft der Straßenbahnlinie M5 – Kapazitäten und Fahrzeugeinsatz angesichts des Wohnungsneubaus in Alt-Hohenschönhausen, aus Senat

07.09.2026

Frage 1:

Wie bewertet der Senat die aktuelle und zukünftige #Auslastung der #Straßenbahnlinie #M5 vor dem Hintergrund der bestehenden und geplanten #Wohnungsneubauvorhaben in Alt-Hohenschönhausen? (z.B. entlang der Konrad-Wolf- Straße, Gehrenseestraße, Wollenberger Straße usw.)

Antwort zu 1:

Es wird auf die Beantwortung der Schriftlichen Anfrage 19/18403 verwiesen.

Frage 2:

Ist nach Zulassung und Verfügbarkeit weiterer #Urbanliner-Fahrzeuge vorgesehen, diese auf der Straßenbahnlinie M5 einzusetzen? Wenn nein, nach welchen Kriterien erfolgt die Priorisierung anderer Linien?

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An diesen Staufallen werden Berlins Straßenbahnen besonders ausgebremst, aus Berliner Morgenpost

05.08.2026

https://www.morgenpost.de/berlin/article412763088/an-diesen-staufallen-werden-berlins-strassenbahnen-besonders-ausgebremst.html

#Bauprojekte, volle Straßen, #Veranstaltungen oder #Demonstrationen im öffentlichen Raum – Berlins #Straßenbahnen werden durch verschiedene Faktoren zunehmend #ausgebremst. Das belegen Zahlen zum #Tempo der einzelnen Linien, aber auch zu deren Pünktlichkeit. Es sei „festzustellen, dass sich die #Durchschnittsgeschwindigkeiten im Straßenbahnnetz eher #verlangsamt haben“, schreiben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Abgeordneten Oda Hassepaß. Zwar gibt es seit Jahren eine „Taskforce Beschleunigung“ von Land und BVG, eine wirkliche Verbesserung ist den Zahlen zufolge aber nicht erkennbar.

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Fahrgasteinsatz des Urbanliners im Sommer geplant, aus BVG

07.05.2026

https://www.bvg.de/de/unternehmen/medienportal/pressemitteilungen/2026-05-07-pm-urbanliner

#BVG in enger Abstimmung mit der #Aufsichtsbehörde ● Punktuelle Maßnahmen an der Infrastruktur am #Alexanderplatz ● #Urbanliner bald auf der #M4 im Einsatz

Die neuen #Straßenbahnen des Typs Urbanliner sollen noch im Sommer dieses Jahres in den #Fahrgasteinsatz gehen. Für die noch offenen Fragen im Zusammenhang mit der #Linienzulassung des neuen Fahrzeugs auf der Tram-Linie M4 zeichnet sich eine Lösung ab. Es liegt ein belastbarer Plan vor, der bereits von externen Gutachtern geprüft wurde. Im engen Austausch mit der zuständigen Aufsichtsbehörde werden aktuell die nötigen Arbeitsschritte abgestimmt, vorbereitet und umgesetzt.

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Linienverkehr mit Bussen und Bahnen im Jahr 2025: Fahrgastzahlen nahezu unverändert, aus destatis

08.04.2026

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/04/PD26_120_461.html

Pressemitteilung Nr. 120 vom 8. April 2026

  • 11,5 Milliarden #Fahrgäste insgesamt, davon 11,3 Milliarden im #ÖPNV im Jahr 2025
  • #Fahrgastaufkommen im #Linienfernverkehr um 3 % auf 157 Millionen Fahrgäste gestiegen

WIESBADEN – Im Jahr 2025 waren in Deutschland etwa gleich viele Fahrgäste im #Linienverkehr mit Bussen und Bahnen unterwegs wie im Jahr 2024. Wie das Statistische Bundesamt (#Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, lag die Zahl der beförderten Fahrgäste bei rund 11,5 Milliarden. Zuvor war die Zahl der Fahrgäste von 10,9 Milliarden im Jahr 2023 auf 11,4 Milliarden im Jahr 2024 gestiegen.

Fahrgastaufkommen im ÖPNV bleibt weitgehend stabil

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Neue Škoda-Straßenbahnen in Brandenburg/Havel fahren nicht, aus rbb24

17.03.2024

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2026/03/strassenbahnen-neu-skoda-brandenburg-havel-fahren-nicht-technik.html

In #Brandenburg an der Havel stehen die neu angeschafften #Straßenbahnen von #Škoda derzeit im #Depot. Grund dafür seien notwendige #Reparaturen, teilten die #Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel (#VBBr) dem rbb auf Anfrage mit. Fachleute aus dem tschechischen #Škoda-Werk kümmern sich nach Angaben des VBBr vor Ort um die Technik.

Die Stadt Brandenburg hatte kürzlich vier dieser neuen Bahnen angeschafft, seit November sind sie in Betrieb. Vier weitere Fahrzeuge sollen in Zukunft noch folgen.

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Wo sind die robusten alten Trams?, aus Senat

17.02.2026

Vorbemerkung des Abgeordneten:

Ende Januar fiel der Straßenbahnverkehr auf einem großen Teil der Berliner Tram-Linien wegen vereister Oberleitungen infolge von Eisregen aus. Offenbar lag, neben der herausfordernden Wetterlage, eine Ursache auch darin, dass die neue Generation von Straßenbahnen weniger robust als ihre Vorgängermodelle ist. Die Technik älterer Straßenbahnen konnte demnach eher für Spannungsausgleich sorgen. Verkehrsexperten schlugen deshalb vor, Bahnen aus der alten Generation zu Enteisung heranzuziehen. Der frühere Berliner Finanzsenator Kollatz äußerte im Inforadio: „Wenn meine Informationen richtig sind, dann hat die BVG diese Straßenbahnen durchaus mal gehabt. Die werden aber gerade bei Notfällen – zum Beispiel in der Ukraine – zur Verfügung gestellt, als der Krieg dort begann.“

Frage 1:

Wie viele #Straßenbahnen wurden seit Februar 2022 an die Ukraine gegeben?

Frage 2:

Gibt es dennoch eine #Reserve von Bahnen älterer Baujahre und wenn ja, in welchem Umfang?

Frage 3:

Zu welchen Konditionen wurden die Straßenbahnen weggegeben?

Frage 5:

Gibt es weitere Fälle, in denen Straßenbahnen an andere Länder abgegeben werden? Falls ja, wohin und zu welchen Konditionen?

Antwort zu 1 bis 3 und 5:

Die Fragen 1 bis 3 und 5 werden aufgrund des Sachzusammenhanges gemeinsam beantwortet.

Die BVG teilt dazu mit:

„ Die BVG setzte seit dem Jahr 1977 insgesamt 574 Wagen der #Tatra-Straßenbahnen ein. Seit den 1990er Jahren wurden die Fahrzeuge teilweise für den weiteren Betrieb #modernisiert, jedoch auch zunehmend #ausgemustert oder verkauft und schrittweise durch moderne Straßenbahnfahrzeuge ersetzt.

Seither wurden Berliner Tatra-Fahrzeuge der Typen #T6A2/ B6A2, #KT4Dt und #KT4D unter anderem nach #Stettin (PL), #Almaty (KZ), #Oradea (RO), #Norrköping (SE), #Alexandria (EG), #Magdeburg (DE), #Lwiw (UA) und #Saporischschja (UA) abgegeben.

Einige Fahrzeuge werden heute von der Berliner #Feuerwehr und der #Bundeswehr zu Übungszwecken im #Katastrophenschutz genutzt oder befinden sich als Ausstellungsstücke in #Museen.

Mit Zustimmung der Senatsverwaltung für Finanzen, vom 16.10.2022 und 19.01.2024 gem. § 63 Abs. 3 i. V.m. § 63 Abs. 4 LHO wurden 12 Straßenbahnen und Ersatzteile des Straßenbahntyps Tatra KT4D an das Verkehrsunternehmen „ Lvivelecktrotrans“ der Stadt #Lviv gespendet. Bereits im Jahr 2018 hatten die Verkehrsbetriebe der Stadt Lviv zuvor 30 Straßenbahnfahrzeuge erworben. Der damalige Kaufpreis belief sich auf jeweils rund 18.000 € pro Fahrzeug, zuzüglich Transportkosten.

Ab dem Jahr 2022 wurden mehrere Veräußerungen beziehungsweise Abgaben von Straßenbahnfahrzeugen zu den jeweils genannten Konditionen vorgenommen. Im Jahr 2023 wurde eine Straßenbahn des Typs Tatra KT4D veräußert. Das Fahrzeug befand sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in einem betriebsfähigen Zustand, war als Schrottfahrzeug einzustufen und wies bereits umfangreiche Demontagen diverser Bauteile auf. Eine Wiederinbetriebnahme war ausgeschlossen. Die Abgabe erfolgte an die Bundeswehr zur Nutzung zu Übungszwecken. Der Verkaufspreis betrug 1.500,00 €.

Es ist vorgesehen, im Jahr 2026 insgesamt drei Straßenbahnfahrzeuge des Typs Tatra KT4D nach #Santo, Brasilien zu veräußern. Der geplante Verkaufspreis beträgt jeweils 12.000,00 € pro Fahrzeug. Für alle drei Fahrzeuge ist die #Hauptuntersuchung abgelaufen. Infolgedessen besteht keine gültige #Betriebserlaubnis mehr. Ein Einsatz der Fahrzeuge ist sowohl im regulären Fahrbetrieb als auch für Überführungs- oder Probefahrten auf öffentlichen Gleisanlagen somit ausgeschlossen; der Verkauf erfolgt im derzeitigen technischen und rechtlichen Zustand. Die Triebwagen sind zudem aktuell nicht auf die in Berlin bestehende Fahrdrahtspannung von 750 V umgerüstet.“

Frage 4:

Kann der Senat bestätigen, dass sich die Straßenbahnen, die an die Ukraine weggegeben wurden, zur Enteisung der Oberleitungen hätten einsetzen lassen?

Antwort zu 4:

Diese Aussage kann der Senat nicht bestätigen. Die BVG teilt ergänzend dazu mit:

„ An die Ukraine wurden Fahrzeuge vom Typ Tatra KT4D abgegeben. Die in diesem Fahrzeugtyp verbaute #Steuerung reagiert bei plötzlichen Unterbrechungen der Stromversorgung durch Eisablagerungen ähnlich empfindlich wie die aktuellen Niederflurfahrzeuge (#GT6, #Flexity). Ein Vorteil hätte sich in der gegebenen Situation damit nicht ergeben.

Selbst die robusteste Bauweise hätte in diesem Szenario ohne besondere Zusatzmaßnahmen nicht die gewünschte Wirkung gehabt. Der isolierende elektrische Widerstand des Eispanzers an der Oberleitung hätte eine Weiterfahrt der Fahrzeuge verhindert. Eine Wiederherstellung des Betriebes war nur nach vorheriger mechanischer Eisentfernung durch Fahrzeuge mit Spezialausrüstung erfolgreich möglich.

Auch die Stadt Stettin war von dem historischen Eisregen Ende Januar betroffen und die Straßenbahn war tagelang nicht im Betrieb. Dort gehören Tatra-Straßenbahnen zur Flotte.“

Berlin, den 16.02.2026

In Vertretung Arne Herz

Senatsverwaltung für

Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt

www.berlin.de

„Urbanliner“-Straßenbahnen in Betrieb nehmen, aus Senat

09.12.2025

Frage 1:

Wann soll die #Zulassung der neuen „ #Urbanliner“ – #Straßenbahnen für den #ÖPNV erfolgen und wann werden sie in den Regelbetrieb  übernommen?

Antwort zu 1:

Die BVG teilt hierzu mit:

„ Wir stehen im engen Austausch mit der Technischen #Aufsichtsbehörde (#TAB) und erwarten eine #Betriebsgenehmigung im Laufe des weiteren Jahres. Wann genau dann der #Fahrgastbetrieb beginnen wird, legen wir anschließend zeitnah fest.“

Die TAB bestätigt die intensiven Bemühungen der BVG die erforderlichen Nachweise beizubringen und steht ihr dabei unterstützend beim Inbetriebnahmeprozess zur Seite. Die TAB wird die Genehmigung unverzüglich nach Vorliegen der ausstehenden Nachweise erteilen.

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