S-Bahn + Straßenverkehr: Schwerer Unfall in Berlin-Westend Auto stürzt auf A100 von Brücke auf S-Bahn-Gleise, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2021/09/berlin-westend-auto-stuerzt-von-bruecke-sbahn-gleise.html

Von der Berliner #A100 ist ein Auto zehn Meter in die Tiefe gestürzt – und auf den #Bahn-Anlagen im #Westend gelandet. Mindestens zwei Menschen wurden verletzt, der #S-Bahnverkehr auf der #Ringbahn war unterbrochen.

Ein Auto ist in Berlin-Charlottenburg von der A100 abgekommen und etwa zehn Meter tief in die Bahnanlage an der S-Bahn-Station Westend gefallen. Dabei wurden mindestens zwei Menschen verletzt, wie die Berliner #Feuerwehr am frühen Sonntagmorgen auf Twitter mitteilte.

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Regionalverkehr: Umgestürzte Bäume bei Lübbenau und Halbe sorgen für Zugverspätungen, aus Lausitzer Rundschau

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/bahnverkehr-in-brandenburg-umgestuerzte-baeume-bei-luebbenau-und-halbe-sorgen-fuer-zugverspaetungen-55953452.html

Einige Brandenburger Bahnreisende müssen sich zur Zeit gedulden. Gleich auf zwei Strecken liegen Bäume auf den Gleisen und behindern den #Zugverkehr. Sowohl bei #Halbe als auch bei #Lübbenau musste die #Feuerwehr am Samstagnachmittag ausrücken. In beiden Fällen sind die Bäume witterungsbedingt umgestürzt dabei in die Oberleitungen gekommen und in Brand geraten, wie die Leitstelle auf RUNDSCHAU-Nachfrage mitteilt. Das bestätigt auch die Pressestelle der Deutschen Bahn. Seit 15.00 sind in Halbe beide Gleise gesperrt und seit 15.23 Uhr ist ein Gleis in Lübbenau gesperrt.
Das hat Einfluss auf den #Bahnverkehr. Die Weiterfahrt des #RB24 (Senftenberg – Lübbenau – Königs Wusterhausen – Berlin Ostkreuz – Berlin-Lichtenberg – Eberswalde), der auch in Halbe Halt macht, verzögert sich. Es ist jedoch laut der Deutschen Bahn ein Ersatzzug zwischen Brand und Senftenberg eingerichtet. Laut der Deutschen Bahn ist ein Ersatzverkehr für die gesamte Strecke angefordert, jedoch noch nicht eingetroffen.

RE 2 Wismar/Wittenberge nach Cottbus ist auch betroffen
Auch der #RE2 (Wismar/Wittenberge – Berlin Stadtbahn – Cottbus) ist betroffen. Der Zug in Fahrtrichtung Cottbus fällt …

Schiffsverkehr: Bootsrestaurant im Tempelhofer Hafen vor Untergang gerettet aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article231465495/Warum-ein-Restaurantschiff-in-Tempelhof-fast-gesunken-waere.html

Aufgrund einer geplatzten #Frischwasserleitung lief die Gaststätte mit Wasser voll. Die Feuerwehr verhinderte das Sinken des Schiffes.

Nach dem großen Schrecken am späten Abend ist Dogan #Ismail am Dienstagmorgen froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Nach neusten Erkenntnissen war eine Frischwasserleitung geplatzt, sodass sein #Restaurantboot „#Marti-Fischrestaurant“ im #Tempelhofer #Hafen mit Wasser voll lief und zu sinken drohte, wie ein Pressesprecher der Berliner Feuerwehr mitteilte.

Nachdem die Berliner #Feuerwehr rund acht Kubikmeter des Wassers abgepumpt habe, um Schlimmeres zu verhindern, stehe das Restaurantboot immer noch ein wenig unter Wasser, berichtet der 56 Jahre alte Besitzer. Nun wolle sich Dogan Ismail auf die Suche nach einer Firma machen, die das restliche Wasser aus dem Boot abpumpt.

Denn da das Wasser auch in den Motor einlief, habe es sich mit dem Öl vermischt und müsse, so Ismail, extra entsorgt werden. Da das Boot überwiegend aus Stahl bestehe, gehe er davon aus, dass es dann wieder gut trocknen werde. Ansonsten gebe es keine weiteren Beschädigungen.

Die Security sah, dass das Boot etwas schief stand …

#DankeTXL Umzug von Tegel nach BER steht bevor / Flughafen am Sonntag nicht zugänglich für die Öffentlichkeit, aus Berliner Flughäfen

Morgen, Samstag 7. November 2020, verlassen die letzten #Linienflüge den #Flughafen #Tegel. Am Sonntag, den 8. November 2020, schließt der Flughafen #Berlin-Tegel, kurz #TXL. Damit wird der gesamte #Flugverkehr in der Hauptstadtregion am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt konzentriert. In der Nacht vom 7. auf den 8. November findet die dritte und letzte große Umzugswelle statt. 31 Airlines ziehen zum BER, darunter die Lufthansa-Gruppe mit Austrian, Swiss und Brussels Airlines sowie Air France und British Airways.

Alle Airlines, die zum letzten Mal ab TXL fliegen, werden gebührend mit einer traditionellen #Wasserfontäne der #Feuerwehr verabschiedet. Die #Lufthansa wird auf ihren allerletzten Flügen von und nach TXL (LH1954 München-Berlin bzw. LH1955 Berlin-München) ein #Großraumflugzeug des Typs Airbus #A350-900 einsetzen. Für den letzten Tag des Linienbetriebs wurden zudem mehrere Sonder- und #Rundflüge ab TXL durch verschiedene Veranstalter organisiert. Die Flüge werden durch #Eurowings und #Sundair durchgeführt.

#Besucherterrasse in Tegel komplett ausgebucht

In den Wochen vor der Schließung von TXL hatten alle Interessierte noch einmal die Gelegenheit, die letzten Starts und Landungen mitzuerleben und sich vom Flughafen im Nordwesten Berlins zu verabschieden. Unter dem Motto #DankeTXL war die Besucherterrasse vom 3. Oktober täglich kostenlos geöffnet. Im Einklang mit den aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln wurde der Zugang zur Terrasse über ein Zeitfenster-Reservierungssystem geregelt. Für den letzten Besuchstag, Samstag 7. November, sind alle Tickets bereits vergeben. Am Sonntag ist die Terrasse nur für vorab akkreditierte Medien geöffnet.

Keine Möglichkeit für Besuche am 8. November

Die #Air France absolvierte am 2. Januar 1960 den ersten #Linienflug nach Tegel mit einer #Lockheed Super Constellation. Sechzig Jahre später schließt sich der Kreis, denn am 8. November um 15.00 Uhr startet ein Flugzeug der französischen Airline zum allerletzten Mal ab TXL in Richtung Paris. Der Flughafen Tegel ist an diesem Tag nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Aufgrund der Covid-19-Pandemie kann der Zugang ausschließlich für die Passagiere des Air-France-Fluges und akkreditierte Medien gewährleistet werden. Das rbb Fernsehen sendet live vom Flughafen Tegel und berichtet ausführlich über die Historie von TXL.

Sonntag, 8.11.2020

13-14:30 Uhr Bye bye Tegel – Abschied vom Berliner Flughafen TXL

14:30-16:15 Uhr Abschied von TXL – Der letzte Flug (Livesendung)

Weitere Eindrücke sind auf der Webseite danketxl.berlin-airport.de zu finden.

Impressum

Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
12521 Berlin
T +49-30-609170100
pressestelle@berlin-airport.de
www.berlin-airport.de

Flughafen BER: Vor der Eröffnung kommt der große Sicherheits-Check, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/flughafen-BER/article230230168/Der-grosse-Sicherheits-Check-am-BER.html

Vor der Eröffnung: Mit Spürhunden, Spiegeln und Wärmebildkameras suchen Experten nach Sprengstoff am neuen Flughafen.

Auf den fast menschenleeren Gängen eines Terminals am #BER ist das Tapsen von Hundepfoten zu hören. Morris, ein vier Jahre alter belgischer Schäferhundmischling ist auf dem Weg zu einem Einsatz. „Sogar der Hund ist vom #Luftfahrtbundesamt zertifiziert“, sagt Hundebesitzerin Jaqueline Dos Santos Guarascio. „Er kann 15 verschiedene Sprengstoffe erkennen.“ Sie führt den Hund an Gepäckförderbänder heran und erteilt entsprechende Befehle.

Mit der Hand zeigt die #Hundeführerin der #Flughafensicherheit auf verschiedene Flächen und Winkel, Morris fängt sofort an zu schnuppern. Anschließend wird er mit kleinen Hundekuchen belohnt. „Ich nutze den Spieltrieb des Hundes aus und belohne ihn regelmäßig. Das muss sein, sonst verliert er die Freude.“ Nach etwa 20 Minuten im Einsatz machen die Besitzerin und ihr Hund eine Pause. „Wir haben drei Hunde der Flughafensicherheit und neun Hunde der #Bundespolizei im Einsatz“, sagt Oliver Braun, Leiter der #Flughafensicherheit der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB). Die trainierten Vierbeiner unterstützten seit dem 4. August mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Flughafensicherheit sowie die Bundespolizei, #Landespolizei und #Feuerwehr beim „#Cleaning“ am #Hauptstadtflughafen BER. Dieser außerordentlich intensive Sicherheitscheck musste gemacht werden, damit der Luftsicherheitsbereich …

U-Bahn: Berliner Stadtgeschichte: Feuer lässt Tunneldecke unterm Alexanderplatz einstürzen Anschlag oder Kabelschaden? Als ein Feuer die Tunneldecke unterm Alex einstürzen ließ, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/anschlag-oder-kabelschaden–als-ein-feuer-die-tunneldecke-unterm-alex-einstuerzen-liess–33275390

Es war am frühen Morgen des 4. Oktober 1972, als ein #Bauzug der Ostberliner Verkehrsbetriebe #BVB kurz vor vier Uhr zum #U-Bahnhof #Alexanderplatz fuhr. Der Feierabend für die Nachtschicht, die auf der Strecke zwischen den Bahnhöfen Vinetastraße und Senefelderplatz gearbeitet hatte, stand bevor. Hinter dem U-Bahnhof #Rosa-Luxemburgplatz aber wurden die Arbeiter plötzlich unruhig – es war #Rauch im Tunnel zu sehen.

Kurz vor der Einfahrt zum Bahnhof Alexanderplatz bemerkten sie die Ursache: In einem auf dem Abstellgleis 3, direkt unter dem Durchgang zwischen dem Centrum-Warenhaus (heute Kaufhof) und dem Interhotel Stadt Berlin (heute Park Inn Hotel) stehenden Zug war ein Feuer zu sehen. Sofort stoppte der Bauzug, die Arbeiter sprangen heraus und liefen mit Feuerlöschern zum #Brandort. Das Feuer war nur in einem Wagen des Zuges zu sehen, und es schien zunächst so, als könnte der Brand schnell erstickt werden.

Doch das war ein Irrtum. Als die alarmierte #Feuerwehr um 4.12 Uhr im U-Bahn-Tunnel eintraf, hatten die Flammen bereits auf alle vier Wagen des …

Streckensperrung S7 S-Bahn fährt in Wannsee gegen Baum, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/09/s-bahn-berlin-wannsee-griebnitzsee-unfall-baum.html

In Berlin ist am Montagmorgen eine mit 100 Fahrgästen besetzte #S-Bahn gegen einen #Baum gefahren. Die Berliner #Feuerwehr rückte mit 40 Rettungskräften an, die Strecke zwischen den Bahnhöfen #Wannsee und #Griebnitzsee war zwischenzeitlich gesperrt.

Eine Berliner S-Bahn der Linie 7 ist am Montagmorgen auf der Strecke zwischen Griebnitzsee und Wannsee gegen einen querliegenden Baum gefahren und liegengeblieben. Nach Angaben der Feuerwehr Berlin wurde bei dem Unfall nahe #Kohlhasenbrück niemand verletzt.

„Wir haben den Baum und Äste weggeschnitten und dafür gesorgt, dass die Gleise wieder frei sind“, sagte ein Feuerwehrsprecher rbb|24. Der ganze Einsatz habe etwas mehr als eine Stunde gedauert. Der Alarm sei bei der Feuerwehr um kurz vor 6 Uhr am Morgen …

Flughäfen: Notfallübung am Flughafen Tegel Einsatzkräfte probten Seuchenalarm aus Berliner Flughäfen

#Großeinsatz am #Flughafen #Tegel: Gemeinsam mit #Polizei und #Feuerwehr, #Bundeswehr, #Senatsbehörden und der #Charité hat die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (#FBB) in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag (31.8./1.9.2019) eine breit angelegte #Notfallübung durchgeführt. Geprobt wurde der Einsatz von Hilfs- und Rettungskräften im Falle eines #Seuchenverdachts. Dabei musste ein vorgeblich infizierter Patient vom Flughafen Tegel unter Polizeischutz in einem speziellen Rettungswagen zur Behandlung in die Charité transportiert werden. Der Passagier hatte nach der Ankunft in Tegel plötzlich Symptome einer hoch ansteckenden Krankheit gezeigt.

An der Übung waren neben der FBB die Bundespolizeiinspektion Flughafen Berlin-Tegel, die Polizei Berlin (Abschnitt 11, Abschnitt 35), das Bundeswehrkrankenhaus Berlin, die Berliner Feuerwehr, die Charité – Universitätsmedizin Berlin, das Bezirksamt Reinickendorf und die Senatsverwaltung für Gesundheit beteiligt. Insgesamt nahmen in der Zeit von 22:00 Uhr bis 24:00 Uhr 110 Einsatzkräfte teil. Der Flugbetrieb in Tegel war nicht beeinträchtigt.

Die regelmäßige Durchführung solcher Notfallübungen ist von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) für alle Verkehrsflughäfen vorgeschrieben. Verkehrsflughäfen werden von der EASA zertifiziert.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Übung hat gezeigt, dass auch die Berliner Flughäfen gut auf den unwahrscheinlichen Fall eines Seuchenalarms vorbereitet sind. Die Zusammenarbeit mit den relevanten Stellen wie der Berliner Feuerwehr, der Landes- und Bundespolizei hat funktioniert. Unsere Notfallprozesse laufen stabil und greifen gut ineinander. Das ist auch für den BER unser Anspruch.“

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci: „Berlin ist für den Notfall gut aufgestellt. Das zeigt diese Notfallübung am Flughafen Tegel einmal mehr. Mein Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften und den Fachleuten hinter den Kulissen, die dafür sorgen, dass die Berlinerinnen und Berliner im Notfall geschützt sind und betroffene Patientinnen und Patienten bestmöglich versorgt werden. Das funktioniert nur, wenn alle an einem Strang ziehen, wie bei dieser Übung: Der Flughafen, die Berliner Feuerwehr, die Berliner Polizei, die Gesundheitsämter der Bezirke und die Kliniken, wie hier die Charité mit der Sonderisolierstation des Landes Berlin.“

Dr. Karsten Homrighausen, Landesbranddirektor der Berliner Feuerwehr: „Das Üben von komplexen und seltenen Einsatzsituationen ist für alle Beteiligten sehr wichtig. Die Besonderheit bei dieser Übung war die Zusammenarbeit mehrerer Partner in der Notfallversorgung. Umso zufriedener sind wir jetzt nach dieser Übung, dass wir auch hier wieder viele wertvolle Erkenntnisse gewinnen konnten.“

PD Dr. Joachim Seybold, stellvertretender Ärztlicher Direktor der Charité: „Die Übung zeigte erneut, dass hochansteckende Patienten optimal versorgt werden können und gleichzeitig die Bevölkerung vor möglichen Gefahren geschützt ist. Die Sonderisolierstation der Charité wird selbst in der Großstadt Berlin nur sehr selten benötigt, ist aber rund um die Uhr betriebsbereit. Dafür braucht es zahlreiche motivierte und geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen ich für ihr Engagement herzlich danke.“

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Bus: Brandgefahr von Elektrobussen aus Senat

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Frage 1:
Gibt es ein #Sicherheitskonzept für den Fall #brennender #E-Busse in Berlin?
Frage 2:
Was genau beinhaltet dieses Konzept und wo findet sich dieses zur Einsicht?
Frage 3:
Wer hat dieses Konzept erarbeitet?
Frage 4:
Welche Feuerwehren kommen im Fall eines Brandes von E-Bussen zum Einsatz?
2
Antwort zu 1 bis zu 4:
Bei der Berliner #Feuerwehr gibt es kein spezielles #Sicherheitskonzept für den Fall
brennender E-Busse. Die Brandbekämpfung erfolgt durch die vorhandenen Lösch- und
Hilfeleistungsfahrzeuge der Berliner Feuerwehr (LHF), die mit haupt- oder ehrenamtlichem
Personal besetzt sind. Es werden grundsätzlich die Einheiten zum Schadensort entsendet,
die die Einsatzstelle am schnellsten erreichen. Sofern sich bei der Einsatzabarbeitung
aufgrund des konkreten Einzelfalls herausstellen sollte, dass weitere Kräfte oder spezielle
Ausrüstungsgegenstände erforderlich sind, werden diese durch die verantwortliche
Einsatzleiterin bzw. den verantwortlichen Einsatzleiter nachalarmiert.
Die BVG teilt zu Frage 1 mit: „Die Rettungskräfte wurden über die Besonderheiten der
E-Busse informiert und sensibilisiert.“
Die BVG teilt zu Frage 2 mit: „Rettungskarten sind in den Fahrzeugen mit abgestimmten
Inhalten an abgestimmten Stellen hinterlegt.
Das Batteriemanagementsystem in den Bussen überwacht permanent jede einzelne Zelle
der Batterien. Bei Anzeichen für einen Defekt, z. B. zu hoher Temperatur, wird sofort die
gesamte Hochvoltanlage abgeschaltet. Auch wird der Ladevorgang permanent überwacht,
um hier bei einem eventuell vorliegenden Fehler die Anlage sofort abzuschalten.“
Die BVG teilt zu Frage 3 mit: „Das Konzept wurde zusammen mit dem Fahrzeughersteller
erarbeitet, bzw. teilweise vorgegeben. Im Anschluss daran wurden die einzelnen Punkte
mit den Rettungskräften abgestimmt.“
Frage 5:
Sind die Berliner Feuerwehren für Brände dieser Art in Technik und Ausbildung ausreichend vorbereitet?
Antwort zu 5:
Die Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie (BFRA) hat seit 2015 in der
feuerwehrtechnischen Grundausbildung (FGA) sowie in den Lehrgängen für zukünftige
Führungskräfte des Einsatzdienstes der Berliner Feuerwehr vier theoretische
Unterrichtseinheiten „Alternative Antriebstechniken“ in den Unterrichtsablaufplan
aufgenommen. Bestandteil des Unterrichtes sind u.a. bundesweite Empfehlungen, z.B.
das vfdb-Merkblatt 06/2004 „Unfallhilfe und Bergen bei Fahrzeugen mit Hochvolt-
Systemen“, die Informationen der DGUV 205-022/2012, der Forschungsbericht 175 vom
Karlsruher Institut für Technologie, Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft der
Berufsfeuerwehren und des Deutschen Feuerwehrverbandes (AGBF/DFV 2014) und
Rettungsleitfäden verschiedener Fahrzeughersteller. Ferner wird das Thema in der
Planung der Wachunterrichte berücksichtigt.
Derzeit werden darüber hinaus bei der Berliner Feuerwehr Standardeinsatzregeln zum
Umgang mit havarierten Hochvoltfahrzeugen erarbeitet.
Frage 6:
Wie viele Feuerwehrleute sind derzeit schon für die Bekämpfung brennender E-Fahrzeuge und brennender /
explodierender Fahrzeug-Akkus aller Art ausgebildet?
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Antwort zu 6:
Eine Bezifferung der Anzahl ist nicht möglich. Im Rahmen der regelmäßigen Aus- und
Fortbildungen bei der Berliner Feuerwehr sowie im Rahmen des standortbezogenen
Wachunterrichts werden jedoch die Einsatzkräfte kontinuierlich aus- und fortgebildet.
Im konkreten Bedarfsfall ist gewährleistet, dass auf jeder Einsatzstelle eine Führungskraft
mit entsprechender fachlicher Expertise vorhanden ist bzw. hinzugezogen werden kann.
Frage 7:
Welche Vorkehrungen wurden und werden in den Busdepots getroffen, um derlei Brände möglichst schnell
bekämpfen zu können und gleichzeitig den Schaden möglichst gering zu halten?
Antwort zu 7:
Die BVG teilt hierzu mit: „Auf den Betriebshöfen gibt es einen Havarie-Platz, auf dem
beschädigte bzw. verunfallte Fahrzeuge abgestellt werden können, sodass ein
Sicherheitsabstand eingehalten wird. Eine Rettungsgasse wird frei gehalten, um die
ungehinderte Zufahrt für Rettungskräfte sicherzustellen.“
Frage 8:
Nach Angaben der BVG im Ausschuss UVK des Abgeordnetenhauses sollen E-Busse künftig auch
dezentral an vielen unterschiedlichen Orten in Berlin geladen werden. Wie wird hier eine größtmögliche
Sicherheit im Brandfall gewährleistet?
Antwort zu 8:
Siehe hierzu Beantwortung zu den Fragen 1 bis 4.
Die BVG teilt hierzu mit: „Es wird ein Sicherheitsabstand zwischen Fahrzeug und Gebäude
sowie anderen Fahrzeugen eingehalten. Auch wird der Ladevorgang überwacht, sodass
im Falle einer defekten Batteriezelle der Ladevorgang sofort abgebrochen wird.“
Frage 9:
Welche Erkenntnisse liegen dem Senat zum speziellen Brandverhalten von E-Fahrzeugen und insbesondere
E-Bussen vor; hier auch zu Branddauer und Brandtemperaturen?
Antwort zu 9:
Es gibt bundesweit in der Fachwelt vielfältigste Erkenntnisse zum Brandverhalten von
E-Fahrzeugen, wie z.B. die Forschungsberichte des KIT (Karlsruher Institut für
Technologie). In verschiedenen Gremien auf Bundesebene werden diese Ergebnisse
bewertet und fließen in die taktischen Vorgaben ein. In diesen Gremien ist auch die
Berliner Feuerwehr vertreten. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich das
Brandverhalten im Wesentlichen nicht signifikant von dem von Maschinen und
Fahrzeugen mit vergleichbarer Technik unterscheidet.
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Sofern die Batterien durch ein Unfallereignis oder andere mechanische Einwirkungen trotz
der seitens des Fahrzeugherstellers vorgesehenen Sicherungsmaßnahmen beschädigt
werden und infolge dessen in Brand geraten, kann es zu einer längeren Branddauer
führen.
Die BVG teilt hierzu mit: „Die Brandursachen sind vergleichsweise gering, da z. B. die
Abgasanlage entfällt. Des Weiteren sind erheblich geringere Anteile an Betriebsstoffen im
Fahrzeug. Die Hauptbrandlast an einem Bus sind nach wie vor die Verkleidungen im und
am Fahrzeug.
Die Batterien sind in den E-Fahrzeugen in einzelnen Trögen zusammengefasst. Entzündet
sich eine Zelle, so sind die Tröge feuerfest und verhindern das Übergreifen auf das
Fahrzeug.“
Frage 10:
Welche Kenntnisse hat der Senat über die Auswirkung von brennenden E-Fahrzeugen in Tunneln und auf
Brücken?
Antwort zu 10:
Für den Tunnelbetrieb ergeben sich aus den bisherigen (auch internationalen)
Erfahrungen keine Veränderungen. Grundsätzlich können langanhaltende und intensive
Brände je nach konkretem Brandverlauf schädigende Auswirkungen auf Tunnelbauwerke
und Brückenkonstruktionen haben. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um einen LKW
oder PKW mit E-Antrieb oder konventioneller Antrieb handelt, da die Tunnelbauwerke auf
eine Feuerwiderstandsdauer von mind. 90 Minuten bemessen sind. Ereignisse mit
brennenden E-Fahrzeugen liegen i.d.R. innerhalb der zur Berechnung zugrundeliegenden
Gefahrgutszenarien.
Besondere Kenntnisse liegen dank bisher nicht aufgetretener Ereignisse durch brennende
E-Fahrzeuge nicht vor.
Berlin, den 19.07.2019
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bus: Nach dem Feuer auf der Linie X33: Warum ein Bus in Flammen aufgeht, aus Focus

https://www.focus.de/regional/berlin/berlin-nach-dem-feuer-auf-der-linie-x33-warum-ein-bus-in-flammen-aufgeht_id_9028764.html

Wie konnte das nur passieren? Fachleute suchen die Ursache des Feuers, das am Donnerstag einen #Doppeldeckerbus der Linie #X33 zerstört hat. „Unsere Erfahrung zeigt, dass es eine Woche dauern wird, bis wir mehr wissen“, sagt BVG-Sprecherin Petra Reetz.

Es war kurz vor sieben Uhr, als im Bus #3126 plötzlich beim Fahrer die rote Lampe leuchtete: Sofort anhalten! Der Fahrer, der neu bei der BVG ist, ließ auf der Straße Am Juliusturm die Fahrgäste aussteigen. Doch erst die #Feuerwehr brachte das #Feuer unter Kontrolle. Da war der Bus aber nur noch Schrott.

Brand brach im #Fahrmotor aus

Ein Insider der Bus-Szene wundert sich: „Der Unglücksbus, Erstzulassung 2006, wurde erst im Oktober 2017 überprüft. Wesentliche Komponenten wurden getauscht.“ Damit die mehr als 400 #Doppeldecker der BVG vom Typ #MAN A39 noch Jahre durchhalten, wird jeder von Grund auf erneuert. Außerdem seien Doppeldeckerbrände selten.

2010 schlugen in der Gropiusstadt Flammen aus dem Bus #3263, er fuhr aber bald wieder. 2016 brannte Bus #3132 in Waidmannslust aus, Ursache war ein Kurzschluss in einem #Scheibenwischermotor im Oberdeck. Diesmal brach der Brand im Fahrmotor aus, heißt es. Möglicherweise habe sich Laub oder Papier, das sich dort gesammelt hat, entzündet.

#Mercedes-Busse anfällig

Jeder Bus hat eine #Brandlöschanlage. „Entweder hat sie es nicht geschafft, das Feuer zu löschen, oder sie ist nicht …