Bahnindustrie: Deutsche Bahn zieht nach Marienfelde, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/tempelhof-schoeneberg/article231713153/Deutsche-Bahn-zieht-nach-Marienfelde.html

Im Juli sollen die Räume am #Nahmitzer Damm mit einer Gesamtfläche von 3800 Quadratmetern an die #Deutsche Bahn übergeben werden.

Die Deutsche Bahn AG will im Juli nach #Marienfelde ziehen. Wie ein Konzernsprecher bestätigte, hat das Unternehmen am Nahmitzer Damm Büros mit einer Fläche von insgesamt 3800 Quadratmetern angemietet. Dort sollen die Mitarbeiter aus dem Bereich #Bauüberwachung bei DB Netz angesiedelt werden. Auf die Pläne der Deutschen Bahn, in den #Gasometer in #Schöneberg zu ziehen, habe das keinen Einfluss.

Die Deutsche Bahn will offenbar längerfristig in Marienfelde bleiben. Für zehn Jahre habe man die Räume angemietet. „Der Standort ist ideal, weil die Büros in der Nähe bestimmter #Bauprojekte konzentriert werden können“, teilt ein Konzernsprecher auf Nachfrage mit. Mit 195 Mitarbeitern will man sich dort niederlassen. Diese sind vor allem Teil der Projektbüros zur #Dresdner Bahn, zum #Anhalter Bahn und zur #City-Bahn, ehemals #S21. Gut fünf Prozent werden Neueinstellungen sein. „Ansonsten handelt es sich um feste Mitarbeiter aus anderen Standorten“, so der Sprecher weiter. Neben der Bürofläche sind auch 80 #Fahrzeugstellplätze mitangemietet worden.

Marienfelde überzeugt durch gute Anbindung
Eigentümer des Gebäudes ist die Commodus Real Estate Capital GmbH mit Sitz in München und Berlin. Im Juni 2019 hatte Commodus die 1986 errichtete Büroimmobilie am Nahmitzer Damm …

Bahnindustrie: Die Bahn zieht in den Gasometer Das Digitalgeschäft der Bahn wird künftig mit 1700 Arbeitskräften aus einem Industriedenkmal gesteuert., aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/digitale-schiene-aus-schoeneberg-die-bahn-zieht-in-den-gasometer/26645062.html

Die Deutsche Bahn konzentriert ihr #Digitalgeschäft in einem #Industriedenkmal. Voraussichtlich Mitte 2023 ziehen die Konzernfunktionen der „digitalen Schiene“ mit 1700 Arbeitskräften in den #Gasometer auf den #Euref Campus; langfristig könnten es sogar 2000 sein. Ein #Mietvertrag über 15 Jahre ist unterschrieben, erfuhr der Tagesspiegel in politischen Kreisen. Jetzt muss nur noch der Gasometer ausgebaut werden. Aber auch da läuft es im Sinne von Euref-Eigentümer Reinhard Müller: Mit Blick auf die Arbeitsplätze setzen sich die zuständigen Senatsverwaltungen für Wirtschaft, Kultur und Stadtentwicklung über die Bedenken des Denkmalschutzes hinweg und erlauben den von Müller geforderten Zubau des Gasometers.

#Denkmalschutz überstimmt
Im Erdgeschoss, wo es bislang noch die nach dem Talkmaster benannte #Jauch-Kuppel gibt, soll ein 16 Meter hohes Veranstaltungszentrum entstehen. Dann werden in den folgenden sechs Feldern zwölf Geschosse gebaut und schließlich eine öffentlich zugängliche Dachterrasse. Müller will am oberen Rand nur ein Feld offen lassen, die Denkmalschützer plädieren für zwei, damit der Koloss nicht ganz so dominant im Stadtbild steht. „Eine höhere Bebauung ist nicht #denkmalverträglich“, hatte Landeskonservator Christoph #Rauhut im Sommer dem Tagesspiegel gesagt. Müller hatte bereits im März den Bauantrag eingereicht und immer auf eine Bebauung bis auf einen Ring …

Mobilität + Straßenverkehr: Berliner Mobilitätsforscher „Raus mit den privaten Autos!“, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/berliner-mobilitaetsforscher–raus-mit-den-privaten-autos—31052728

Elektroautos schnurren vorbei, gefolgt von Fahrrädern. Auf dem #Euref-Campus am alten Schöneberger #Gasometer, auf dem sich Firmen und Forschungseinrichtungen mit Energie- und Verkehrsthemen befassen, sind mehr als 2500 Menschen tätig. Doch fast kein privates Auto mit Verbrennungsmotor ist dort unterwegs. Es ist ein Szenario ganz nach dem Geschmack des Mobilitätsforschers Andreas Knie. Auch er arbeitet hier.

Herr Knie, Sie sehen etwas verschwitzt aus. Sind sie mit dem #Rad hierher gekommen?

Mein Arbeitsweg sah so aus: mit der #U-Bahn zur Hermannstraße, mit der #S-Bahn auf dem Ring zum Südkreuz, und dort miete ich mir meist ein Fahrrad.

Haben Sie ein eigenes Auto?

Nein, schon lange nicht mehr. Seit 1992.

Sie haben auch als #Wissenschaftler etwas gegen das Privateigentum an Autos. Als FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja in einem Interview mit der Berliner Zeitung kritisierte, dass der Senat nichts für die Autofahrer unternehme, kommentierten Sie: „Das war Deutschland mit Gardinen und Asbach Uralt.“ Was soll das heißen?

Es kann nicht sein, dass Menschen noch glauben, alte Privilegien für sich zu reklamieren und das als Interesse der Gesamtheit deklarieren zu können – wie Herr …

Bus + autonomes Fahren: Zukunft des Nahverkehrs Fahrerloser Bus wagt sich in Berlin auf öffentliche Straßen – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/zukunft-des-nahverkehrs-fahrerloser-bus-wagt-sich-in-berlin-auf-oeffentliche-strassen-30001126

#Emily gehorcht aufs Wort. Soeben hat Benedikt Sperling auf sein Mobiltelefon getippt, da kommt sie auch schon lautlos angerollt und bleibt vor dem Mann mit dem Handy stehen. Emily, so wird der #Elektrobus genannt, ist bereit zum Einsteigen.

Das 65. Fahrzeug des französischen Herstellers #Easymile braucht keinen Fahrer, und es lässt sich per #App bestellen, wie der Easymile-Manager gezeigt hat. Nicht mehr lang, dann soll der autonome Bus nicht nur auf einem Schöneberger Privatgelände seine Runden drehen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) und die #Bahn wollen ihn auf öffentlichen Straßen einsetzen – Vorgeschmack auf die Zukunft des Nahverkehrs.

Die kleine Emily ist seit Dezember am alten #Gasometer im Einsatz. Jeder, der will, darf gratis mitfahren. Der kleinrädrige Linienbus vom Typ EZ 10 hat für zwölf Menschen Platz. Zur Sicherheit ist immer jemand an Bord, der bei Problemen eingreifen kann. Inzwischen ist ein vom Senat gefördertes Projekt namens „Pole Position“ daraus geworden. Neu ist auch, dass Emily mit sonnengelber Folie beklebt worden ist – dem Gelb der BVG. Für den Test hat sich das Landesunternehmen mit ioki, einem Ableger der Bahn, zusammengetan.
Wie die ersten Schritte eines Kleinkinds

Ebenfalls neu: Der #Kleinbus soll nicht mehr nur nach Fahrplan im Halbstundentakt über den #Euref-Campus rollen, auf dem sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Zukunftsthemen befassen – Mobilität, Energie, Umwelt. Emily kann auch „on demand“, bei Bedarf, fahren. Geplant ist nun, die App den Menschen anzubieten, die rund um den alten Gasometer arbeiten.

Ich komme mir vor wie beim ersten Schritt eines Kleinkinds. Da wird auch applaudiert“, sagte Sigrid Nikutta, die Vorstandsvorsitzende der BVG, die am Mittwoch zur Vorführung …