Straßenbahn: Das Berliner Straßenbahnnetz wächst: Umweltverband kritisiert „Realsatire“ Die Neubaustrecke zwischen der Wissenschaftsstadt Adlershof und Schöneweide schafft zahlreiche neue Direktverbindungen. , aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/das-berliner-strassenbahnnetz-waechst-umweltverband-kritisiert-realsatire-li.191743

Die Marketingexperten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind mal wieder kreativ tätig geworden. „Die BVG fährt jetzt auf der #Wissenschaftsschiene“: So wirbt das Landesunternehmen für die neue #Straßenbahnstrecke, die an diesem Sonnabend im Südosten Berlins für den #Fahrgastverkehr freigegeben wird.

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Museum: Denk_mal nachhaltig: Tag des offenen Denkmals 2020 trotz(t) Corona, aus berlin.de

https://www.berlin.de/sen/kulteu/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.973031.php

Pressemitteilung vom 10.08.2020
Der 28. Tag des offenen Denkmals findet in Berlin am 12. und 13. September 2020 statt. Das Motto lautet „#Denk_mal nachhaltig”. Derzeit stehen über 250 Denkmale oder Führungen auf dem Programm.
Das #Landesdenkmalamt Berlin freut sich sehr, dass trotz der Corona-bedingten Einschränkungen so viele Veranstalter den Tag des offenen Denkmals ermöglichen wollen. Alle Termine stehen natürlich unter dem Vorbehalt, dass die Corona-Regelungen dies zulassen. Ganz ausfallen muss das #Denkmalwochenende aber auf keinen Fall, denn einige Denkmale kann man virtuell erkunden, z.B. den Flughafen Tegel.

Das Schwerpunktthema „Denk_mal nachhaltig” spielt auf einen der größten Vorzüge der #Denkmalpflege an: Sie ist durch und durch nachhaltig und damit aktueller und wichtiger denn je. „Denkmale sind ein Vorbild für wirkliche Nachhaltigkeit. Denn der größte ökologische Nutzen eines Gebäudes entsteht durch eine möglichst lange Nutzungsdauer. So spart man beträchtliche Mengen an Energie und Material, die sonst für Abriss und Neubau anfallen würden.“, sagt #Landeskonservator Dr. Christoph Rauhut. „Denkmalpflege ist also auch ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz.“
Erstmals am Tag des offenen Denkmals beteiligen sich in diesem Jahr zum Beispiel die Bötzow Brauerei in Prenzlauer Berg, ein gründerzeitliches Wohnhaus in Schöneberg oder die Siemens AG mit einem digitalen Rundgang durch die Mosaikhalle im Verwaltungsgebäude. Alt-Bekanntes präsentiert sich überraschend neu, so etwa das Brandenburger Tor mit Führungen zum Thema „Symbolisches Recycling“ oder der #Flughafen #Gatow, der die Erhaltung der schützenswerten Pflanzen und Tiere auf seinem Gelände thematisiert.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Häufiger als sonst ist vorab eine Anmeldung erforderlich, Gruppen werden bewusst klein gehalten. Vieles wird sich im Freien abspielen. Auch beim Tag des offenen Denkmals gelten natürlich alle aktuellen Vorgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Das Landesdenkmalamt Berlin gibt ein umfangreiches, illustriertes Programmheft zum Tag des offenen Denkmals in Berlin heraus. Die Programmhefte liegen ab 10. August kostenfrei im Landesdenkmalamt Berlin aus (Klosterstr. 47 in Berlin-Mitte, direkt am U-Bhf. Klosterstraße, Mo – Fr 7 – 19 Uhr).

Das Berliner Gesamtprogramm, jetzt schon online und immer aktuell:

http://www.berlin.de/denkmaltag

Hier kann man sich informieren, ob die einzelnen Veranstaltungen wie geplant stattfinden können.

Museum + Straßenbahn: Tram-Doktoren Wenn Männer Straßenbahnen lieben – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/tram-doktoren-wenn-maenner-strassenbahnen-lieben-29792588

Berlin – Dicht an dicht stehen die historischen #Straßenbahnen im #Depot an der #Wendenschloßstraße, allesamt sind sie blitzblank gewienert und sehen aus wie neu. Ein wahrer Traum für Liebhaber solcher Technik. „Dies hier ist mein Lieblingswagen“, sagt Hartmut Gröschke und deutet mit einer fast zärtlichen Geste auf eine orange-beige Straßenbahn – Typ Gotha-#Großraumwagen #TDE aus dem Jahr 1959.

Das Modell steuerte Gröschke früher selbst. Es war 1983 bei einem Schülerpraktikum auf dem Betriebshof Köpenick, als er seine Liebe zur Straßenbahn entdeckte. Später studierte er in Dresden und erhielt 1991 seinen Abschluss als Diplom-Ingenieur für elektrische Bahnen. Bei der BVG war er dann drei Jahre Straßenbahnführer.

Und der #Gotha-Großraumwagen war damals noch im fahrplanmäßigen Einsatz. „Er war nicht ganz einfach zu steuern, besonders beim Bremsen musste man viel Gefühl haben“, sagt der heutige 53-Jährige.
Das älteste Stück war ein Stall

Später wurde Gröschke auch Mitglied im #Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin, der bereits seit 1967 existiert und sich der Restaurierung historischer Straßenbahnen widmet. „Das erste Fahrzeug, welches der Verein restauriert hat, war der Triebwagen 10 – genannt #Lotte – aus dem Jahr 1903“, erzählt er. Der Wagen war als Attraktion für den Festzug des Köpenicker Sommers im Jahr …

Potsdam + Straßenbahn: „ViP Glühwein-Express“ 2016, aus VIP

http://www.swp-potsdam.de/swp/de/verkehr/angebote-vip/angebote-aktuell-vip/st__gluehweinexpress.php

An den Adventsonntagen 04.12., 11.12. und 18.12.2016 pendelt wieder eine #historische #Straßenbahn als "ViP #Glühwein-Express" zwischen Kirschallee und S Hauptbahnhof.

Die Fahrten werden in Kooperation zwischen der ViP Verkehrsbetrieb #Potsdam GmbH und dem #Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin e.V. durchgeführt.

Der Genuss von Glühwein in der Straßenbahn ist eigentlich verboten. Eine Ausnahme macht der alljährliche ViP-Glühweinexpress. An Bord des festlich geschmückten Wagens können die Fahrgäste neben dem weihnachtlichen Heißgetränk auch alkoholfreien Punsch und Gebäck genießen.

Für die Restaurierung und Erhaltung historischer Straßenbahnfahrzeuge möchten wir Sie bitten, für eine Hin- und Rückfahrt eine Spende von 2 Euro (Kinder 6-14 Jahre und ViP-Abo-Kunden 1 Euro) an den Schaffner in der Bahn zu entrichten.

Getränke sind nicht inklusive. Der Erlös kommt unmittelbar der Restaurierung und Erhaltung historischer Potsdamer Straßenbahnfahrzeuge zugute.

Museum + Straßenbahn: GESCHICHTE Ausflug in die Jugendjahre der Straßenbahn Historische Straßenbahnen waren am Sonntag in der Stadt unterwegs. Viele Berliner wollten mitfahren, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin-history/article208711889/Ausflug-in-die-Jugendjahre-der-Strassenbahn.html

Schon vor der Abfahrt am Alexanderplatz wunderten sich viele Passanten über das eigentümliche Rattern, das von der Tramstation an der Dircksen- straße ausging. Dort, wo sonst reger Tram-Verkehr der Linie M2 herrscht, schien die Zeit plötzlich stillzustehen. Diejenigen, die sonst zum Bahnhof, in die naheliegenden Geschäfte oder zum nächsten Termin eilen, mussten dann doch stehenbleiben, gucken und das Smartphone zücken.

Denn es war am Sonntag war wieder soweit: Der #Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin e.V. lud kurz vor der Winterpause zu einer besonderen #Stadtrundfahrt. Zur achten und letzten #Themenfahrt der Saison konnten die Fahrgäste jeweils am Morgen und am Nachmittag eine von drei #historischen Straßenbahnen besteigen, die bis nach Französisch Buchholz fuhren.

Besonders auffällig war der orangefarbene #Tatra-Triebwagen aus dem Baujahr 1986, aber auch der #Mitteleinstiegswagen aus dem Baujahr 1934 und der #Reko-Einrichtungszug aus dem Baujahr 1961 zogen wieder viele Blicke auf sich. Nicht nur die Züge, auch das Personal schien wie aus der Zeit gefallen. Fahrgäste und umstehende Zuschauer konnten sich mit ihren Fragen direkt an die #Schaffner wenden. So mancher fühlte sich dann direkt in seine Kindheit zurückversetzt. Wie Manuela aus Prenzlauer Berg, die nur zur Straßenbahnhaltestelle gekommen war, um die Züge zu sehen. "Ich erinnere mich noch daran, wie ich als Kind in den 60er-Jahren zehn Pfennige in die Zahlbox steckte, um meinen Fahrschein zu bekommen", sagte die 56-Jährige, während sie die Digitalkamera zückte.

Als das charakteristische Klingeln zwei Mal ertönte, ging es nach einem kräftigen Ruckeln mit den voll besetzten Zügen auf die Strecke, die die Fahrgäste in zweieinhalb Stunden von Prenzlauer Berg über Pankow-Heinersdorf bis nach …

Straßenbahn: Trara für die Tatra, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=180&download=2184

Die Berliner Verkehrsbetriebe haben Grund zu feiern. Eine der bekanntesten
#Straßenbahnen Berlins, die #Tatra, hat #Geburtstag. 40 Jahre ist sie jetzt schon
in Berlin unterwegs. Anlässlich dieses Jubiläums überreichte Klaus-Dietrich
Matschke, Bereichsleiter Straßenbahn, am heutigen Donnerstag, den 15. September
2016, eine restaurierte Tatra für die Sammlung #historischer Fahrzeuge
der BVG an den #Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin.
Aber nun erstmal ganz von vorne: Die Tatra-Wagen wurden vom tschechoslowakischen
bzw. tschechischen Hersteller #ČKD Tatra mit Sitz in #Prag produziert.
Die verschiedenen Tatra-Modelle fuhren in fast allen Ostblockländern,
wobei in Berlin die Reihe KT4D zum Einsatz kam. KT steht für kloubovy tramway
(tschechisch: Gelenkwagen), 4 für die Anzahl der Achsen und D für
Deutschland.
Am 11. September 1976 wurde die erste Tatra in Berlin auf der damaligen
Linie 75 zwischen Hackescher Markt und Betriebshof Weißensee in Betrieb
genommen. Obwohl das Modell eigentlich für kleinere und mittlere Betriebe
und eher kurvenreiche und bergige Strecken konzipiert war, entschied man
sich in Berlin für die KT4D als Nachfolger der damals eingesetzten Rekowagen.
Von 1976 bis 1990 sollten die wichtigsten Linien auf KT4D umgestellt
werden und die Erschließung der Neubaugebiete erfolgen.
Zwischen 1976 und 1997 kamen insgesamt 582 Tatras in Berlin zum Einsatz.
Heute zählt der Bestand der Tatra-Züge in Berlin noch 79 Fahrzeuge, die in
den kommenden Monaten nach und nach ausrangiert werden. 40 Wagen verbleiben
als strategische Reserve hinsichtlich der wachsenden Stadt bis 2019
im Bestand der BVG. Auch von den modernisierten KT4D werden sicherlich
ein, zwei Fahrzeuge einen Platz in der historischen Sammlung auf dem Betriebshof
Köpenick finden. So wie die Tatra, die heute übergeben wurde.
Der Wagen aus dem Baujahr 1986 wurde von Experten der BVG und des
Denkmalpflegevereins restauriert und in den Originalzustand der frühen
1980er versetzt. Von der Bestuhlung, der Außenlackierung bis hin zu den begehrten
„Lada Rückleuchten“ ist nun alles wieder beim Alten. Auch die Frontscheinwerfer
vom legendären Skoda S100 bis hin zu den verchromten Scheibenwischer
haben wieder ihren Platz gefunden. Der Wagen ist ein wahres
Schmuckstück geworden.

Die Sammlung historischer Straßenbahnen hat vor knapp einem Jahr ein
neues und ebenfalls geschichtsträchtiges Dach über dem Kopf erhalten. Der
Straßenbahnbetriebshof Köpenick wurde im Jahr 1903 in Betrieb genommen
und steht unter Denkmalschutz. Zwischen 1993 und 1999 wurde der Betriebshof
denkmalgerecht saniert und umgebaut.
Gerne möchte die BVG mit Berlinerinnen und Berlinern sowie interessierten
Gästen am Sonntag, den 18. September das kleine Jubiläum feiern. Zwischen
10 und 17 Uhr starten alle 20 Minuten historische Tatra-Fahrzeuge zu Non-
Stop-Rundfahrten. Auf unterschiedlichen Routen sind die Wagen ab der Endhaltestelle
S+U Alexanderplatz/Dircksenstraße unterwegs. Der Sonderfahrschein
kostet 3,00 Euro, ermäßigt 2,00 Euro. Der eingenommene Betrag
kommt dem Denkmalpflege-Verein zugute.

Bahnhöfe + U-Bahn: Laufende und geplante Sanierungs- und Umbaumaßnahmen von U-Bahnhöfen der Nachkriegszeit, aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der
Senat teilweise nicht aus eigener Zuständigkeit und
Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht,
Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen
und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) um
eine Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung
erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie
ist in den nachfolgenden Antworten enthalten.
Frage 1: An welchen 11 #U-Bahnhöfen aus der Zeit
nach 1960 werden aktuell und in geplanter Zukunft #Umbau-
bzw. #Sanierungsmaßnahmen durchgeführt (bitte
einzeln auflisten)? Welche davon sind ganz oder in Teilen
denkmalgeschützt?
Antwort zu 1: Es sind Sanierungsmaßnahmen an den
U-Bahnhöfen Bismarckstraße, Birkenstraße, Yorckstraße,
Friedrich-Wilhelm-Platz, Halemweg, Rudow, Rathaus
Steglitz, Schloßstraße, Neue Grottkauer Straße, Wutzkyallee
und Bayrischer Platz geplant oder bereits im Bau.
Frage 2: Was ist jeweils der #Grund für die Sanierungsarbeiten
(bitte einzeln für jeden U-Bahnhof auflisten)?
Antwort zu 2: Die hier betroffenen Bahnhöfe weisen
grundsätzlich die gleichen Randbedingungen auf. Die
BVG ist verpflichtet, diese, wie alle 173 U-Bahnhöfe,
betriebssicher instand zu halten und entsprechend den
aktuellen technischen, gesetzlichen und wirtschaftlichen
Anforderungen weiter zu entwickeln und anzupassen.
Viele Bahnhöfe der Nachkriegszeit entsprechen nicht
mehr den heutigen Anforderungen an Brandschutz, wirtschaftlicher
Bauwerksinstandhaltung, Vandalismussicherheit
und Übersichtlichkeit. Um diese Anforderungen
erfüllen zu können, werden grundsätzlich Grunderneuerungen
bei Vorliegen erheblicher Mängel durchgeführt.
Hierbei müssen zum Beispiel abfallende Fliesen entfernt
sowie asbesthaltige Baustoffe und Brandlasten beseitigt
werden, als auch nicht prüffähige Deckenelemente abgenommen
werden. Um einen barrierefreien Zugang zu den
Zügen gewährleisten zu können, erfolgt in der Regel
zusätzlich der Einbau von Aufzugsanlagen und Blindenleitstreifen.
Dies bedeutet die Entkernung des entsprechenden
Bahnhofs und somit die Forderung, nach heute
gültigen Normen zu bauen. Dies ist unter Beibehaltung
der alten Gestaltung häufig nicht möglich und erfordert
eine Neugestaltung.
Frage 3: Wird im Sanierungskonzept eine individuell
an die Bahnhöfe angepasste Sanierung und eine größtmögliche
Bewahrung der #Originalsubstanz berücksichtigt?
Wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 3: Die unter Frage 2 aufgeführten Anforderungen
schreiben die Rahmenbedingungen für die jeweiligen
Sanierungskonzepte vor. Davon ausgehend,
werden der Zeit angepasste Lösungen mit verschiedenen
Architekturbüros gesucht. Dazu gehören beispielsweise
hellere und übersichtlichere Bahnhöfe, um den Sicherheitsanforderungen
gerecht zu werden. Außerdem fließen
auch die Wünsche der Fahrgäste nach abwechslungsreicher
und bildhafter Wandgestaltung bei der Wahl der
besten Lösung mit ein. Die stilprägenden Elemente der
bisherigen Architektur der Bahnhöfe werden dabei erhalten
und weiterentwickelt.
Frage 4: Wie gewährleistet der Senat, dass bestehende
#architektonische Konzepte der U-Bahnhöfe, wie z.B. die
des Architekten Rainer G. #Rümmler, erhalten bleiben?
Antwort zu 4: Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
und Umwelt hat das Thema aufgegriffen und wird es
im nächsten Baukollegium beraten.
Frage 5: Wie bewertet der Senat die Auffassung der
"Initiative Berliner Architekturwissenschaftler*innen für
U-Bahnhöfe der Nachkriegszeit", dass der architektonische
Charakter der U-Bahnhöfe Friedrich-Wilhelm-Platz,
Rathaus Steglitz, Bismarckstraße und Yorckstraße durch
den Umbau zerstört wird und die U-Bahnhöfe Birkenstraße
und Eisenacher Straße durch die Umgestaltung einen
weitestgehenden Verlust der baulichen Originalsubstanz
erleiden?
Antwort zu 5: Solange diese Bahnhöfe nicht unter
Denkmalschutz stehen, unterliegen notwendige Instandsetzungsarbeiten
der Zuständigkeit der BVG. Über die
Möglichkeiten, den architektonischen Charakter nicht
unter Denkmalgeschutz stehender Bahnhöfe bei zukünftigen
Sanierungsarbeiten zu erhalten, soll im Baukollegium
beraten werden.
Frage 6: Worin sieht der Senat die Notwendigkeit für
die in Frage 5 genannten umfassenden Neugestaltungen?
Antwort zu 6: Die Beurteilung von notwendigen Instandsetzungsarbeiten
liegt in der Verantwortung der
BVG.
Frage 7: Sind im Vorfeld der Umbau- und Sanierungsarbeiten
Vertreter*Innen aus dem Bereich #Denkmalpflege
sowie der Kunst- und #Architekturgeschichte in die Planungen
miteinbezogen worden? Wenn nein, warum nicht?
Frage 8: Werden denkmalrechtliche Bedenken im Sanierungskonzept
aufgegriffen?
Antwort zu 7 und 8: In der Berliner Denkmalliste sind
bisher nur Bahnhöfe eingetragen, die zwischen 1902 und
1960 erbaut wurden. Die hier angesprochenen UBahnhöfe
repräsentieren eine jüngere Schicht von UBahnhöfen,
die bisher noch nicht systematisch auf Denkmaleigenschaft
untersucht wurden. Da sie nicht unter
Denkmalschutz stehen, wurde die Denkmalpflege auch
nicht in die Planung einbezogen.
Frage 9: Welche U-Bahnhöfe sind in der Denkmalliste
aufgeführt?
Antwort zu 9: Von den 173 U-Bahnhöfen in Berlin
stehen 75 unter Denkmalschutz. Die Liste der denkmalgeschützten
Bahnhöfe ist in der Denkmalliste einsehbar.
Bei den unter der Antwort zu 1. angeführten U-Bahnhöfen
handelt es sich nicht um denkmalgeschützte Objekte.
Frage 10: Will der Senat weitere U-Bahnhöfe in die
Denkmalliste aufzunehmen? Welche stehen diesbezüglich
in Rede?
Antwort zu 10: Dem Landesdenkmalamt liegen Erkenntnisse
vor, die für eine Unterschutzstellung der UBahnhöfe
Fehrbelliner Platz und Schlossstraße sprechen.
Berlin, den 29. April 2016
In Vertretung
Lüscher
…………………………..
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 03. Mai 2016)

Straßenbahn + Potsdam: „ViP Glühwein-Express“ 2015, aus ViP

https://www.swp-potsdam.de/swp/de/verkehr/angebote-vip/angebote-aktuell-vip/st__gluehweinexpress.php

An den ersten drei #Adventsonntagen (29.11., 06.12. und 13.12.2015) pendelt wieder eine #historische #Straßenbahn als „ViP #Glühwein-Express“ zwischen Kirschallee und S Hauptbahnhof.

Die Fahrten werden in Kooperation zwischen der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH und dem #Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin e.V. durchgeführt. In der Bahn können Sie Glühwein sowie andere Getränke und Weihnachtsgebäck erwerben.

Für die Restaurierung und Erhaltung historischer Straßenbahnfahrzeuge möchten wir Sie bitten, für eine Hin- und Rückfahrt eine Spende von 2 Euro (Kinder 6-14 Jahre und ViP-Abo-Kunden 1 Euro) an den Schaffner in der Bahn zu entrichten.

Der Erlös kommt unmittelbar der Restaurierung und Erhaltung historischer Potsdamer Straßenbahnfahrzeuge zugute.

Museum + Straßenbahn: Tag des offenen Denkmals auf dem Betriebshof Köpenick

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=32&download=1732 Jedes Jahr im September öffnen sich zum „#Tag des offenen Denkmals“ bundesweit die Türen historischer Bauten und Stätten. #Architektur- und #Geschichtsliebhabern bietet sich „Geschichte zum Anfassen“ – so auch bei den Berliner Verkehrsbetrieben. Denn am Samstag, den 12. September 2015 lädt die BVG zu einer Reise in die Vergangenheit auf den #Straßenbahnbetriebshof #Köpenick ein. Von 11 bis 18 Uhr können die Besucherinnen und Besucher die Sammlung #historischer Berliner #Straßenbahnen an ihrem neuen Standort bestaunen. Mitglieder des #Denkmalpflege-Vereins Nahverkehr Berlin e. V. erläutern bei Führungen Architektur und Geschichte des Hofs. Alle 30 Minuten gehen historische Straßenbahnen auf eine Rundfahrt zwischen Betriebshof Köpenick und Altstadt Köpenick. Und wer ein Stück Straßenbahngeschichte mit nach Hause nehmen möchte, kann vor Ort natürlich auch das zum Jubiläum im Juni erschienene, reichhaltig bebilderte Buch „Die Bahn, die Berlin bewegt: 150 Jahre Straßenbahn“ erwerben. Der Zugang zum Betriebshof Köpenick liegt in der Wendenschloßstraße 138. Zwischen 1903 und 1906 wurden hier das Verwaltungsgebäude, Werkstätten und eine Wagenhalle, an dessen Front mittig das Köpenicker Wappen angebracht ist, errichtet. Eine zusätzliche Werkstatthalle kam 1906 hinzu, 1910 entstand nördlich hiervon eine weitere Wagenhalle mit seitlichen Türmen. Die ursprüngliche Waschanlage wurde 1996 durch einen Neubau ersetzt. Eine Besonderheit des Betriebshofs Köpenick: Es gibt keine Wendeschleife. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse müssen die Straßenbahnen von der Wendenschloßstraße rückwärts auf den Betriebshof und in die Hallen fahren. Der Betriebshof Köpenick wird in seiner Gesamtheit in der Berliner Landesdenkmalliste geführt. Heutzutage bedienen Fahrzeuge der Typen GT6 und Tatra von hier aus das Straßenbahnnetz in Köpenick. Die BVG weist darauf hin, dass noch bis zum 26. Oktober 2015 umfangreiche Modernisierungsarbeiten an Gleisen und Weichen in den Bereichen Dammbrücke, Müggelseedamm und Fürstenwalder Damm stattfinden. Im Zuge dessen kommt es im Köpenicker Straßenbahnnetz zu Einschränkungen auf den Linien 27, 60, 61, 62, 67 und 68. Die Besucherinnen und Besucher des Tages des offenen Denkmals auf dem Betriebshof Köpenick werden daher gebeten, sich rechtzeitig über BVG.de, die BVG-App FahrInfo Plus oder das Navi 09.2015 über die Linienänderungen zu informieren.
Source: BerlinVerkehr

Straßenbahn + Museum: Straßenbahnen-Oldies starten in die Saison

http://www.bvg.de/index.php/de/103839/name/Archiv/article/1806274.html

Mit den ersten Sonnenstrahlen öffnen sich auch wieder die Tore des #Depots in #Niederschönhausen, und die schönen alten #Straßenbahn-#Oldtimer starten in die neue Saison. Während der Wintermonate wurden die Fahrzeug-#Veteranen liebevoll von den Mitgliedern des #Denkmalpflege-Vereins auf Vordermann gebracht, so dass sie jetzt wieder auf Tour gehen können. Die erste Themenfahrt der neuen Saison ist am 20. April um 11 Uhr und 14 Uhr am Alexanderplatz, Haltestelle Dircksenstraße, es geht nach Heinersdorf. Eingesetzt werden der so genannte Rekozug aus dem Jahr 1959 sowie der legendäre TM34 (Baujahr 1929) mit Beiwagen. Das Ungewöhnliche an diesem Fahrzeug ist die Anordnung der Türen in der Wagenmitte. Wie immer sind Schaffner in historischen Uniformen an Bord, die Tickets (6 EUR, Kinder 6-14 Jahre 3 EUR) verkaufen und interessante Geschichten zu Fahrzeug und Strecke erzählen können. Mehr Tram-Historie gibt‘s am 3. Mai von 10 bis 16 Uhr bei Führungen durch die historische Fahrzeugsammlung im ehemaligen Depot Niederschönhausen (Dietzgenstraße 100, jeweils zur vollen Stunde, Kosten 2 EUR).