Regionalverkehr: Bis 3. September weiter Busse zwischen Hennigsdorf und Kremmen Hohe Temperaturen verhinderten Arbeiten, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/weiter-Busse-zwischen-Hennigsdorf-und-Kremmen-3216816?contentId=1317082

Der #Zugverkehr zwischen #Hennigsdorf und #Kremmen kann erst am 3. September wieder aufgenommen werden. Es fahren weiter Busse. Wegen der hohen Temperaturen in diesem Sommer konnten die Arbeiten am Streckengleis Hennigsdorf—#Velten, an den Gleisen und Weichen im Bahnhof Velten sowie  am #Bahndamm in #Schwante nicht wie geplant durchgeführt werden. Aus Sicherheitsgründen dürfen bei Schienentemperaturen von mehr als 35 Grad Celsius keine Schweiß-, Stopf- und Richtarbeiten ausgeführt werden, da unter diesen Bedingungen die Lagestabilität des Gleises nicht gewährleistet werden kann. Die Schienentemperatur muss dabei für mindestens 48 Stunden unter den Wert von 35 Grad fallen, um mit den Arbeiten beginnen zu dürfen. Bis vor wenigen Tagen betrug die Schienentemperatur im Mittel mehr als 40 Grad, in Spitzen bis zu 53 Grad. Wegen der mit den hohen Temperaturen einhergehenden Waldbrandgefahr (Warnstufe 5) konnten zudem keine Schleif- und Fräsarbeiten ausgeführt werden.

Mit dem Absinken der Außentemperatur wurden die Arbeiten sofort fortgesetzt. Die Gleislage soll nun bis zum Ende dieser Woche hergestellt werden. Im Anschluss daran wird die sicherungstechnische Streckenausrüstung montiert und geprüft. Dies ist die Voraussetzung für die Funktion der Signale, Weichen und Bahnübergänge, ohne die kein Zug fahren kann. Bevor das Gleis mit der fahrplanmäßigen Geschwindigkeit genutzt werden kann, muss es mit einem Gesamtgewicht von 50.000 Tonnen befahren werden. Auf Strecken mit regelmäßigem Güterzugverkehr wird dies durch die Züge im laufenden Betrieb, mit verminderter Geschwindigkeit, in drei bis fünf Tagen gewährleistet. Die auf der RE 6/RB 55 eingesetzten Triebwagen würden wegen des geringen Gewichts der Fahrzeuge dafür mindesten zwei Wochen benötigen. Es wird daher vor Aufnahme des Reiseverkehrs ein Zug mit hohem Gewicht eingesetzt, um den Zugverkehr am 3. September fahrplanmäßig zu gewährleisten.

Die Verlängerung der Arbeiten an Gleisen und Weichen wird genutzt, um in Velten den mittlere Turm für die Personenüberführung zu bauen. 

Siehe auch: https://bauinfos.deutschebahn.com/berlin-bb Regionalverkehr RE 6 und RB 55.

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Straßenverkehr + Bahnverkehr: Geschlossene Bahnunterführungen in Blankenburg, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Unter dem etwa 2 km langen #Bahndamm zwischen Karower Kreuz und dem Bahnhof #Blankenburg existieren
zwei Möglichkeiten der Unterquerung für den Auto- und Fahrradverkehr. Die Bauarbeiten an der einzigen
Brücke vor dem Bahnhof Blankenburg auf Höhe der #Röhnstraße sind im Verzug. Wann soll die Brücke
wieder für alle Verkehrsteilnehmer passierbar sein?
Antwort zu 1:
Seit dem 29.03.2018 ist eine Querungsmöglichkeit für Fußgänger und Radfahrer gegeben.
Derzeit werden Rest- bzw. Komplettierungsarbeiten ausgeführt. Die Verkehrsfreigabe
auch für den Kfz-Verkehr wird voraussichtlich bis 30.05.2018 erfolgen.
Frage 2:
Welche Gründe hat der Verzug der Bauarbeiten?
Antwort zu 2:
Der gestörte Bauablauf des Bahnbauvorhabens am #Karower Kreuz ist im Wesentlichen
auf die nicht genügende personelle und maschinelle Ressourcenausstattung der
2
bauausführenden Firma und erforderliche Projektänderungen auf Grund nicht bekannter
oder im Baufeld befindlicher Bestandskabel zurückzuführen. Alle anderen Arbeiten
verlaufen planmäßig.
Frage 3:
Welche weiteren Baumaßnahmen sind an Brücken oder Unterführungen in der Nähe des Karower Kreuzes
geplant bzw. befinden sich derzeit in Bearbeitung?
Antwort zu 3:
Nördlich des Karower Kreuzes laufen bereits Arbeiten an der Eisenbahnüberführung
#Schräger Weg. An der Eisenbahnüberführung #Pankgrafenstraße finden derzeit
vorbereitende Maßnahmen zur Umverlegung von Leitungen statt. Diese sollen bis
Sommer beendet sein.
Anschließend beginnen Arbeiten an der Eisenbahnüberführung #Danewend (Einbau von
Hilfsbrücken). Die Arbeiten werden so getaktet, dass es keine zeitgleiche Sperrung der
drei Straßen geben wird.
Frage 4:
Seit Oktober 2017 erfolgte keine Information der Anwohner über die laufenden sowie geplanten Bauarbeiten.
Wann wird es seitens des Senats oder der Deutschen Bahn AG weitere Informationen für die Anwohner
geben?
Antwort zu 4:
Die Aussage, dass seit Oktober 2017 keine Informationen über den Fortgang der Arbeiten
gegeben wurden, ist nicht richtig.
Die DB AG hat in diversen Printmedien (z. B. Märkische Oderzeitung, Berliner
Morgenpost) mehrfach über die anzupassenden Abläufe informiert. Darüber hinaus sind
aktuelle Informationen jederzeit im Bauinfopool der DB AG abrufbar
(https://bauprojekte.deutschebahn.com/berlin-bb). Hier besteht auch die Möglichkeit, die
Informations-E-Mail zu abonnieren.
Aktuell wurde wieder in den Printmedien zu einem #Bürgerdialog eingeladen. Diese
Veranstaltung fand am 24.04.2018 in Berlin-Buch statt. Dies ist im Übrigen Bestandteil
eines mit Bürgervertretern abgestimmten Kommunikationskonzeptes.
Berlin, den 27.04.2018
In Vertretung
Jens-Holger Kirchner
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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Bahnverkehr + Flughäfen: Express zum BER Fledermäuse stoppen Bauarbeiten für Ringbahnbrücke – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/express-zum-ber-fledermaeuse-stoppen-bauarbeiten-fuer-ringbahnbruecke-29488832?dmcid=nl_20180116_29488832

Auf den ersten Blick geht es nur um eine hundert Jahre alte #Brücke, die neu gebaut, und um einen #Bahndamm, der verbreitert werden werden muss. Das kleine Projekt an der Grenze zwischen Lichtenberg und Friedrichshain hat allerdings eine große Bedeutung. Denn der kurze #Ringbahnabschnitt am #Wiesenweg wird dringend benötigt, um dem geplanten #Airport Express zum #BER und anderen Zügen einen zeitraubenden Umweg zu ersparen. Doch nun musste ein wichtiger Teil des Bauvorhabens erst mal gestoppt werden. Der Grund: #Fledermäuse.
„Bei Abendspaziergängen sind sie uns immer wieder aufgefallen“, sagt Dirk-Toralf Bräuer. „Und hier leben sie.“ Der 49-jährige Lichtenberger steht vor den Häusern Wartenbergstraße 20 und 21 – beziehungsweise vor dem, was davon übrig geblieben ist. Seit Jahren sind die einstigen Wohngebäude leer. Wände sind eingestürzt, Fensterglas und intakte Dächer gibt es schon lange nicht mehr. Erst im Dezember hat es in einer der Ruinen gebrannt.
„Da wird immer wieder gezündelt“, sagt Bräuer, der in der Nähe am Kietzer Weg lebt. Für Menschen sind die Häuser am Rande von Lichtenberg unbewohnbar – für Fledermäuse gilt das offenbar nicht. Die Tiere, von denen viele als gefährdet gelten und auf der Roten Liste stehen, mögen alte Gemäuer wie diese.
In 34 Minuten zum BER
Ginge es nach der Deutschen Bahn, wären die Ruinen längst abgerissen. Wo sie stehen, ist eine provisorische Baustraße geplant, die notwendig ist, damit der Kietzer Weg während der Arbeiten an der Ringbahntrasse weiterhin erreichbar ist. Neben der Brücke über den Wiesenweg müssen drei Stützmauern erneuert werden, das engt die nur sechs Meter breite Kopfsteinpflastergasse …

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