Ob Pendler/-innen, Studierende oder Ausflügler: Die #Nachfrage auf der Strecke des RE1 ist hoch – und sie steigt weiter. Kein Wunder, schließlich legt der Zug auf seinem Weg von West nach Ost über 200 Kilometer Strecke zurück. Damit das Niveau und die steigende Nachfrage auch in Zukunft bewältigt werden können, braucht es mehr #Kapazität.
Ein #Gleislagefehler zwischen Groß #Kreutz und #Götz (beide Potsdam-Mittelmark) legt seit Montag den #Schienenverkehr auf der gesamten #RE1-Strecke teilweise #lahm. Die betroffenen Züge fallen komplett aus oder erreichen ihre Zielbahnhöfe nur mit #Verspätung. Die Störung soll nach Bahn-Informationen noch bis zum 30. Oktober anhalten.
Inwieweit werden der geplante Beginn der #Leistungsphase 3 nach HOAI für das dritte Quartal 2023 sowie der geplante Beginn der Leistungsphase 4 nach HOAI zum Ende des Jahres 2029 eingehalten werden können?Welche neuen Entwicklungen gibt es seit April 2021 hinsichtlich der Sicherung der #Baufinanzierung durch den Bund sowie der Erteilung behördlicher #Genehmigungen?
Mit welchen Ergebnissen wurden die Verhandlungen mit der #Havelländischen Eisenbahn AG als Betreiberin der #Bötzowbahn über einen Finanzierungsvertrag zur Erstellung der #Vorplanung (Leistungsphase 2) abgeschlossen und konnte die Aufnahme der Planungsleistungen wie erwartet Ende 2021/ Anfang 2022 aufgenommen werden?
Mit #Enttäuschung reagiert der #Regionalverband Potsdam-Mittelmark des Deutschen Bahnkunden-Verbandes (#DBV) auf Presseveröffentlichungen zum #Betriebskonzept der Regionalexpress-Linie #RE1 (Magdeburg Hbf – Berlin – Frankfurt (Oder) – Cottbus Hbf) ab Dezember 2022. Trotz eindringlicher Forderungen aus Politik und von Kundenverbänden werden nur die #Bahnsteige östlich von Berlin verlängert, während die beiden Halte in Groß Kreuz und Götz irgendwann später angepasst werden sollen. #Groß Kreutz und #Götz sind laut Ministerium „schwach frequentierte“ Halte.
Ab Dezember 2022 sollen zwischen Magdeburg und Cottbus auf der Regionalexpress-Linie 1 (#RE 1) neue Züge fahren, die endlich mehr Platz für die Fahrgäste bieten. Die Züge sind seit vielen Jahren im #Berufsverkehr regelmäßig komplett überfüllt. Häufig kommt es vor, dass Fahrgäste gar nicht einsteigen können, weil sie nicht mehr in der Zug kommen. Nur für die Fahrgäste in #Götz und #Groß Kreutz, den Stationen zwischen Brandenburg an der Havel und Werder (Havel), soll es bis mindestens Dezember 2028 (!) beim inakzeptablen #Stundentakt bleiben. Bahnsteigverlängerungen um insgesamt an beiden Stationen von 19 m brauchen 7 Jahre Bauzeit? Das muss schneller gehen – fordert der #Regionalverband Potsdam-Mittelmark.
Wir fordern die Beteiligten im Land Brandenburg, beim #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und bei der Deutschen Bahn auf, hier schneller Lösungen zu realisieren. Denn es gibt heute schon mehrere Lösungen.
Möglichkeit 1: Die Bahnsteige werden zum Dezember 2022 provisorisch in #Holzbauweise mit einfachsten Mitteln auf die gesamte Zuglänge verlängert
Dies war schon 1993 möglich, als in #Michendorf mehrere Jahre der #ICE hielt. In Götz fehlen pro Bahnsteigseite 8 m, in Groß Kreutz am Bahnsteig Richtung Berlin 3 m.
Möglichkeit 2: Anfang und Ende des Zuges ragen um wenige Meter über die verfügbare Bahnsteiglänge hinaus
Wenn behauptet wird, dass der Bahnsteig genauso lang wie der dort haltende Zug sein muss, ist das falsch! Das #Eisenbahn-Bundesamt (#EBA) als Aufsichtsbehörde für den #Bahnverkehr verlangt „an bestehenden Bahnsteigen ausnahmsweise eine erforderliche Bahnsteiglänge von erster bis letzter Tür des Reisezuges zzgl. 5 m Sicherheitszuschlag für das ungenaue Halten“ (3). Zum Einsatz kommen neue Triebzüge „Desiro HC“ der Firma Siemens. Die erste und letzte Tür liegt nicht unmittelbar am Zuganfang und -ende, sondern mindestens 2 m davon entfernt. Deshalb könnten sie bereits ab ihrem ersten Einsatztag in Groß Kreutz in beiden Richtungen halten, weil die erste und letzte Tür im Bahnsteigbereich liegt und nur der vordere und hintere Zugteil ohne Bahnsteig wäre. In Götz müsste der Bahnsteig nur um etwa 4 m verlängert werden.
Möglichkeit 3: Umrüstung der eingesetzten Züge, damit sie ab Einsatz im Dezember 2022 an beiden Stationen halten können
Ausdrücklich erlaubt das Eisenbahn-Bundesamt in der Fachmitteilung (3) Kompensationsmaßnahmen, sollten die Bahnsteige kürzer sein. Eine Maßnahme wäre, dass der Lokführer per Knopfdruck vor dem Halt in Götz und Groß Kreutz die erste und letzte Tür verriegelt. Oder das Verriegeln passiert softwaregesteuert. Kein Fahrgast könnte die Tür öffnen und den Sicherheitsanforderungen wäre entsprochen. Die Züge werden erst produziert – deshalb ist diese technische Änderung zum jetzigen Zeitpunkt umsetzbar und kann bis Dezember 2022 genehmigt werden.
Möglichkeit 4: Zumindest in Groß Kreutz halten ab Dezember 2022 auch die Züge am Bahnsteig Richtung Brandenburg an der Havel
Dieser Bahnsteig ist mit 175 m Länge bereits heute ausreichend lang genug. Notwendig wäre ein Gleiswechsel aus Richtung Brandenburg an der Havel auf das „falsche“ Gleis und nach dem Halt in Groß Kreutz zurück auf das rechte Gleis. Weichenverbindungen sind vorhanden, bauliche Veränderungen gar nicht notwendig. Einzig die Zugbelegung könnte zu Problemen führen. Für diese Möglichkeit sollte zumindest eine Prüfung erfolgen.
Die schnelle Realisierung ist vor dem Hintergrund der Anbindung an den Busverkehr und wegen der vorhandenen Behörden- und Schulstandorte (in Götz z. B. IHK-Bildungszentrum) wichtig. Die Fahrgäste des RE 1 haben ein Recht auf einen attraktiven SPNV. Hier kann man zeigen wie ernst man es mit seinen Versprechungen zu den Wahlen nimmt.
Pressekontakte: Dr. Wilfried Ruppert, stv. Regionalvorsitzender, Telefon 01 77 / 2 83 46 07 und Karsten Müller, Regionalvorsitzender, Telefon 01 63 / 5 54 33 94
Zwischen #Brandenburg an der Havel, #Götz und #Lehnin fährt seit dem 11.2.2019 der neue #PlusBus#Emsterland (Linie #554). Damit ist Kloster Lehnin aus allen Himmelsrichtungen mit einem hochwertigen Busverkehr erreichbar. Am Busbahnhof trifft nun die Linie 554 auf die bereits bestehenden PlusBus-Netze der Region (Hoher Fläming, Beelitz-Zauche). Zusammen bieten sie für die Fahrgäste Fahrmöglichkeiten im Stundentakt nach Bad Belzig, Brandenburg/Havel, Werder, Beelitz und Potsdam und zum Bahnanschluss. Kloster Lehnin ist damit Vorbild für den Nahverkehr im ländlichen Raum.
Der PlusBus Emsterland
fährt im Stundentakt von Kloster Lehnin nach Götz und Brandenburg an der
Havel. Sowohl in Götz als auch am Brandenburger Hauptbahnhof besteht
ein neuer Anschluss zur Regionalexpresslinie RE1. Zusätzlich haben die
Fahrgäste am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Brandenburg an der Havel
die Möglichkeit, in den Stadtverkehr umzusteigen. Gegenüber dem
bisherigen Fahrplan wurde die Linienführung zur Beschleunigung
geringfügig begradigt.Die
Firma Behrendt ist der erste mittelständische private Busbetreiber der
einen PlusBus betreibt. Es handelt sich um die 7. Linie im Landkreis
Potsdam-Mittelmark, die 17. Linie im Land Brandenburg und eine von über
70 PlusBus-Linien in Deutschland. Das PlusBus-Konzept steht für hohe
Qualitätsstandards im Busverkehr in allen Regionen:- Leicht merkbarer Takt von früh bis spät – Anschluss zur Bahn (innerhalb von 15 Minuten) – Kurze Fahrzeiten durch direkte Linienführung – Ein Angebot auch am Wochenende – Regelmäßige Verbindung zwischen Region und StadtIn
Kloster Lehnin treffen sich nun das älteste (PlusBus Hoher Fläming) und
das jüngste Mitglied der PlusBus Familie (Emsterland) in Brandenburg.
Als erster Betreiber startete die Firma regiobus Potsdam Mittelmark
(damals Verkehrsgesellschaft Belzig) mit dem PlusBus-Konzept in
Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg im Jahr 2014.Landrat Potsdam-Mittelmark, Wolfgang Blasig
zeigt sich zufrieden mit der Umsetzung: „Wir komplettieren hier und
heute unser hochwertiges Liniennetz. Mobilität im ländlichen Raum
bedeutet: Das Auto gehört dazu, aber die Lösung unserer verkehrlichen
Herausforderungen ist der Nahverkehr. Daher mein Appell an die
Entscheider in den Städten: Arbeiten sie mit uns zusammen. Wir brauchen
einen leistungsfähigen und schnellen Busverkehr in die Zentren. Er ist
auch ein Beitrag für mehr Lebensqualität in der Region.“Staatssekretärin für Infrastruktur und Landesplanung, Ines Jesse:
„Mit jedem neuen PlusBus verbessern und unterstützen wir die Qualität
und das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs im ländlichen Raum. Das
System trägt dazu bei, dass sich die Fahrzeiten verkürzen, weil der
Busfahrplan auf die Abfahrtszeiten der Züge abgestimmt ist. Deshalb
werben wir dafür, dass auch andere Landkreise das PlusBussystem
übernehmen.“Annett Behrendt, Geschäftsführerin Behrendt OHG:
„Mobilität hat sich in der langen Zeit, in der das
Traditionsunternehmen Behrendt bereits tätig ist, immer wieder
gewandelt. Mit der Marke PlusBus erleben wir einen neuen Aufbruch im
ländlichen Nahverkehr und eine Alternative zur autoabhängigen Mobilität.
Damit dieses gute Angebot sichtbar wird, fahren wir unsere Busse im
neuen Design. Dieses Design steht für eine (Produkt-)Familie die
Maßstäbe gesetzt hat und für Heimat im Emsterland.“VBB-Geschäftsführerin, Susanne Henckel:
„Mobilitätsangebote müssen einfach, zeitlich flexibel nutzbar und
schnell sein. Qualitätskriterien, die die PlusBus-Linien alle erfüllen.
Allerdings ist die Umwandlung einer bestehenden Linie zu einem PlusBus
nicht immer leicht. Es gibt viele verschiedene und manchmal auch
historisch gewachsene Ansprüche an die Streckenführung, die wir mit
abwägen müssen. Unser Ziel ist dabei, ein sehr gutes Angebot für die
Mehrheit der Fahrgäste bis in die Zentren zu etablieren. Daher freue ich
mich über das Lob, welches wir in den letzten Tagen aus der Region
erhalten haben.“Geschäftsführer regiobus Potsdam Mittelmark, Hans-Jürgen Hennig
ist stolz auf die Entwicklung der letzten Jahre: Beim Start des
Projektes ging man noch von einer anderen Anspruchshaltung an den
Nahverkehr im ländlichen Raum aus. Wir haben bewiesen, dass der Bus weit
mehr ist als ein Schülerverkehrsmittel. Wir freuen uns daher, dass
unsere Busse stündlich die Busse der Firma Behrendt treffen werden und
wir den Fahrgästen damit gute Umsteigemöglichkeiten bieten.“Fahrgäste erkennen das „Plus“ im Angebot bereits am Logo.In
der Region ist der PlusBus unter anderem an den Fahrzeugen und den
Haltestellen durch das Produktsymbol erkennbar: ein violetter Kreis mit
dem Schriftzug „Bus“, dazu ein großes Plus-Zeichen. Der PlusBus fährt
u.a. auch erfolgreich im Mitteldeutschen Verkehrsverbund. Mit dem
gemeinsamen PlusBus-Symbol, sollen sich auch Fahrgäste aus anderen
Regionen leichter im Verkehrssystem zurechtfinden.
Weitere Informationen und Fahrpläne zum PlusBus Emsterland finden Sie an den Haltestellen, in den Broschüren im Bus sowie unter www.VBB.de/PlusBus.