Flughäfen: Berliner Airport in der Coronakrise BER braucht Mega-Finanzhilfe im Wert eines neuen Flughafens, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-airport-in-der-coronakrise-ber-braucht-mega-finanzhilfe-im-wert-eines-neuen-flughafens/26899174.html

Die #Flughafengesellschaft erwartet rote Zahlen bis 2034 – und bittet die Eigner Berlin, Brandenburg und den Bund um 3,5 Milliarden Euro.

Der neue Berliner #BER-Hauptstadtflughafen braucht in den nächsten Jahren so viel Geld von der öffentlichen Hand, dass man davon einen neuen Airport bauen könnte. Nach Tagesspiegel-Informationen benötigt die Flughafengesellschaft Berlins, Brandenburgs und des Bundes (#FBB), die wegen des Corona-Einbruchs im #Luftverkehr kaum Einnahmen hat, direkte Kapitalspritzen von bis zu 1,8 Milliarden Euro und den Erlass eines 1,1-Milliarden-Kredites der Gesellschafter.

In einer aktuellen Unterlage für die jüngste Sitzung des Aufsichtsrates, die dem Tagesspiegel vorliegt, wird das #Defizit so beziffert: „Bei Fortsetzung des Status quo müssen 3,575m Euro (durch Bürgschaften und EK-Zuführungen) bereitgestellt werden.“ Das wären also 3,5 Milliarden Euro. Nun wird „ein Konzerngewinn ab 2034“ angepeilt, fast ein Jahrzehnt später als noch 2020.

Coronabedingt, so beschreibt die Firma die eigene Lage, sei „zur Zukunftssicherung eine finanzielle Sanierung der FBB angezeigt“. Und das ist noch nicht das Ende. Dem Vernehmen nach soll die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young aktuell auf eine harte uneingeschränkte Patronatserklärung der staatlichen Eigentümer Wert legen, …

Flughäfen: BER rechnet sich auch nach Inbetriebnahme nicht, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/ber/gutachten-zum-flughafen-ber-rechnet-sich-auch-nach-inbetriebnahme-nicht/10023852.html

Ein neues Gutachten erwartet auch nach der Inbetriebnahme des neuen #Großflughafens weitere Verluste. Das #Defizit müssten Steuerzahler ausgleichen. Der neue #Hauptstadt-Flughafen in #Schönefeld wird ein Millionengrab. Das prognostiziert ein am Mittwoch vorgestelltes Gutachten des Chemnitzer Finanzwissenschaftlers Friedrich Thießen im Auftrag der Grünen-Fraktionen Berlins, Brandenburgs und im Bundestag. Danach kann der Steuerzahler die inzwischen in den #BER geflossenen 4,7 Milliarden Euro abschreiben – und nicht mehr mit der einst versprochenen Refinanzierung aus Gewinnen rechnen. Von dieser Hoffnung hatten sich die Parlamente ohnehin bereits verabschiedet. Die eigentliche Überraschung der Wirtschaftlichkeitsanalyse ist aber, dass der BER erst mit der nächsten Spritze der öffentlichen Hand – Flughafenchef Hartmut Mehdorn verlangt 1,1 Milliarden Euro – in eine dramatische Verlustzone rutschen wird. Denn bislang, so das Ergebnis Thießens, wären Berlin, Brandenburg und der Bund mit einem …

BVG-Bilanz 2005, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10000354

#BVG-Bilanz 2005: #Defizit verringert, aber #Fahrgastverluste bei Bus und Straßenbahn

#Umstrukturierungen, #Rationalisierungen, #Gehaltsverzicht und #Fahrpreiserhöhungen haben dazu beigetragen, den #Jahresfehlbetrag der BVG für 2005 erneut zu senken. Doch #Fahrgastverluste bei Bus und Tram und Personalengpässe im Fahrbetrieb bei gleichzeitigem #Personalüberhang in der Verwaltung sind mehr als nur ein Schönheitsfehler in der Bilanz für 2005.

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S-Bahn + BVG: Alter Dienst in neuen Kleidern Vor zwanzig Jahren übernahm die BVG von der DDR die S-Bahn in West-Berlin, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/alter-dienst-in-neuen-kleidern/480588.html

Kleider machen Leute. Und ein #Kleiderwechsel kann innerhalb von Minuten in ganz andere Welten führen. Vor 20 Jahren war es soweit: Aus #Reichsbahnern der DDR wurden über Nacht Beschäftigte der #BVG. Zum 1. Januar 1984 übernahm die BVG im #Westteil der Stadt den Betrieb der #S-Bahn, den sie zehn Jahre später wieder an die Deutsche Bahn abgab. Pläne, beide #Verkehrsunternehmen wieder unter ein Dach zu bringen, sind immer noch nicht ganz vom Tisch.

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S-Bahn: Der Wechsel der Betriebsführung bei der S-Bahn in Berlin (West) vor 20 Jahren, aus Punkt 3

http://87.79.14.240/p3/punkt3.nsf

Erst dauerte es Jahre, dann war innerhalb von Wochen die Übernahme vom Tisch

Die #S-Bahn wird in Berlin und Umgebung von Jahr zu Jahr von immer mehr Fahrgästen als modernes, leistungsfähiges Verkehrsmittel geschätzt, 2003 nutzten sie schon 315 Millionen, die Schallmauer von 300 Mio war 2002 durchbrochen worden. Vor gerade mal 20 Jahren sah das in Berlin (#West) ganz anders aus.

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BVG: 75 Jahre BVG – aber feiern will das Unternehmen nicht 1929 wurden die Verkehrsbetriebe zusammengeschlossen, heute will man sie trennen, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/75-jahre-bvg-aber-feiern-will-das-unternehmen-nicht/476312.html

Vor 75 Jahren war es der große Wurf. #Feiern will man das #Jubiläum aber nicht. Heute gehen die Pläne auch in eine ganz andere Richtung. Am 1. Januar 1929 nahm die heutige #BVG als Berliner #Verkehrs-Aktiengesellschaft den Betrieb auf. Zum ersten Mal waren damit alle wesentlichen #Verkehrssysteme der Stadt, mit Ausnahme der #S-Bahn, #vereint. 75 Jahre später will sich die BVG wieder aufspalten – in eine Berliner Verkehrs-Gruppe. Nur so, meint der Vorstand, könne man #wettbewerbsfähig werden. Von Plänen, das Jubiläum gemeinsam mit den Fahrgästen zu feiern, ist bisher nichts bekannt.

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