Regionalverkehr: Heidekrautbahn – Finanzierungszusage des Senats, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wann wird die #Genehmigungsplanung für die #Wiederinbetriebahme der #Heidekrautbahn (Stammstrecke)
fertig gestellt sein?
Antwort zu 1:
Die #NEB führt aus:
„In Absprache mit dem beauftragten Planungsbüro geht die NEB derzeit davon aus, dass
die Unterlagen der Genehmigungsplanung nach sorgfältiger Prüfung spätestens Ende
November/Anfang Dezember 2020 bei den zuständigen Genehmigungsbehörden in
Brandenburg und Berlin zeitgleich eingereicht werden.“
Frage 2:
Inwiefern trifft es zu, dass es für den Bau der Heidekrautbahn (Stammstrecke) derzeit keine
#Finanzierungszusage seitens des Senats gibt? Was sind die Gründe dafür?
Antwort zu 2:
Für den Bau der Heidekrautbahn kann es beim derzeitigen Projektstand noch keine
formale Finanzierungszusage geben, da die hierfür gesetzlich vorgeschrieben
2
Voraussetzungen – insbesondere die Einreichung und Prüfung der nötigen
Bauplanungsunterlagen sowie der dazu passfähigen Zuwendungsanträge durch die
Niederbarnimer Eisenbahn AG (NEB) bei den zuständigen Bewilligungsstellen in den
Ländern Berlin und Brandenburg – noch nicht erfüllt sind. Es wird davon ausgegangen,
dass die nötigen Unterlagen und Anträge nach ausreichendem Projektfortschritt vom
Vorhabenträger NEB eingereicht werden, so dass auch die formalen
Finanzierungszusagen der Länder in Form von Zuwendungsbescheiden für den Bau der
Strecke erteilt werden können.
Frage 3:
Inwiefern ist es zutreffend, dass seitens der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz eine
#Nutzen-Kosten-Untersuchung (#NKU) mit zusammenhängender Betrachtung der Nordbahn nach der
Standartisierten Bewertungsmethode des BMVI verlangt wird? Was sind die Gründe dafür?
Antwort zu 3:
Eine Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) nach der Methode der Standardisierten
Bewertung von Verkehrswegeinvestitionen im schienengebundenen öffentlichen
Personennahverkehr (#ÖPNV), die einen Nutzen-Kosten-Faktor größer als eins erreicht, ist
gesetzlich vorgeschriebene Fördervoraussetzung für die Gewährung von Fördermitteln
des Bundes nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG). Da die Länder
Berlin und Brandenburg die Nutzung dieser Fördermittel für die anteilige Finanzierung der
Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn mit Durchbindung bis zum Bahnhof
Berlin-Gesundbrunnen beabsichtigen, wird derzeit die bereits im Jahr 2009 erarbeitete
NKU aktualisiert und auf den derzeit gültigen Verfahrensstand 2016 fortgeschrieben.
Frage 4:
Welche zeitlichen Auswirkungen für die geplante Wiederaufnahme des Personenverkehrs zum zukünftigen
Bahnhof #Wilhelmsruh ergeben sich hieraus?
Frage 5:
Welche zeitlichen Auswirkungen ergeben sich für die Erstellung und Einreichung der Unterlagen für ein
Planfeststellungsverfahren der Stammstrecke zur Wiederherrichtung der Infrastruktur für den
#Personenverkehr?
Antwort zu 4 und 5:
Nach derzeitigem Kenntnisstand keine.
Frage 6:
Inwiefern hat der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) eine Bewertung der Trassen (Stammstrecke
und Karower Kreuz) vorgenommen, die die Grundlage für die Aufnahme der Planungen der
Wiederaufnahme des Personenverkehrs der Stammstrecke ist?
Antwort zu 6:
Die in Abstimmung mit den Ländern Berlin und Brandenburg durchgeführten und im Jahr
2016 abgeschlossenen Untersuchungen des VBB zu den Stadt-Umland-Verkehren waren
eine wesentliche Grundlage für den Abschluss der Rahmenvereinbarung über das
3
Entwicklungskonzept für die Infrastruktur des Schienenverkehrs in Berlin und Brandenburg
– „#i2030“ zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg mit der Deutschen Bahn AG und
die darin vereinbarten Maßnahmen zur Verbesserung der Pendlerbeziehungen im
Schienenverkehr in der Hauptstadtregion.
Frage 7:
Welche Aktivitäten unternimmt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz derzeit, um die
Vorhabensträgerin NEB (Niederbarnimer Eisenbahn) bei der Wiederaufnahme des Personenverkehrs aktiv
zu unterstützen?
Antwort zu 7:
Die Länder Berlin und Brandenburg unterstützen die NEB bei der Reaktivierung der
Stammstrecke der Heidekrautbahn, indem sie derzeit bereits die dafür nötigen
Planungskosten finanzieren.
Darüber hinaus engagiert sich die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
in den notwendigen Abstimmungen mit allen Projektbeteiligten und hilft bei der Klärung
von Fragestellungen des Kreuzungs- und Planrechts.
Frage 8:
Inwiefern wird die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz am Spatenstich für den neuen
Bahnsteig in Wilhelmsruh im Dezember 2020 teilnehmen, verzögert aber gleichzeitig mit der Forderung nach
einer NKU den Baubeginn weiter, sodass zeitnah kein wesentlicher Beitrag zur Verlagerung der
Pendler/innenverkehre im Raum Wandlitz – Schildow vom Pkw auf die umweltfreundliche Regionalbahn der
NEB erfolgen wird?
Antwort zu 8:
Wie in den Antworten zu den Fragen 3-5 ausgeführt wurde, ist die Aktualisierung der NKU
notwendige Voraussetzung für die Einwerbung von Bundesmitteln aus dem GVFG und
wird nach derzeitigem Kenntnisstand nicht zu Verzögerungen in der Reaktivierung der
Stammstrecke der Heidekrautbahn führen.
Eine Teilnahme der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz am
Spatenstich für den Bau des neuen Regionalbahnhofs Berlin-Wilhelmsruh ist vorgesehen.
Frage 9:
Inwiefern trifft es zu, dass in den Jahren 2018 und 2019 Mittel für den Nahverkehr in Höhe von 66,46 Mio.
EUR nicht von der Senatsverkehrsverwaltung ausgegeben wurden, und inwiefern wird dies auch 2020 und
2021 der Fall sein? Inwiefern lassen sich solche Mittel für die Reaktivierung der Stammstrecke der
Heidekrautbahn sowie für die Legalisierung „wilder“ Übergänge ins Märkische Viertel einsetzen?
Antwort zu 9:
Der überwiegende Teil der in den Jahren 2018 und 2019 in den Haushaltstiteln
0730/54220 und 0730/89102 vorliegenden Diskrepanz zwischen veranschlagten und zum
Jahresende verausgabten Mitteln von 66,46 Mio. Euro wurde durch den Umstand
verursacht, dass der tatsächliche Mittelbedarf für die aus dem GVFG-Bundesprogramm
finanzierten Maßnahmen deutlich unter den zum Zeitpunkt der Aufstellung des
4
Haushaltsplans kalkulierten Ansätzen lag und damit die entsprechenden Bundesmittel für
diese Vorhaben auch nicht abgerufen werden konnten.
Die angeführten GVFG-Projekte werden aber in vollem Umfang realisiert und die
benötigten Bundesmittel werden abhängig vom Projektfortschritt in den Folgejahren
abgerufen und für die vorgesehenen Vorhaben verausgabt. Eine Verwendung dieser Mittel
für andere Vorhaben ist nicht möglich.
Grundsätzlich ist bei Betrachtung und Diskussion von Ausgaberesten zu beachten, dass
aufgrund von Verzögerungen von Bauprojekten, z.B. bedingt durch notwendige
Abstimmung mit anderen Gewerken oder Bauprojekten, Schlechtwetter, oder neuer
Erkenntnisse beim Bauen im Bestand, der im jeweiligen Haushaltsjahr für das jeweilige
Projekt benötigte Finanzmittelbedarf Veränderungen unterworfen ist und keine
vollständige Verausgabung der veranschlagten Mittel für jedes einzelne Projekt erfolgen
kann. Da es sich bei den Mitteln in diesem Titel z.T. um zweckgebundene Mittel handelte,
fielen diese 2018-2019 nicht verausgabten zweckgebundenen Mittel nicht, wie sonst in
kameralen Haushalten üblich, dem allgemeinen Haushalt zu („verfielen“), sondern wurden
innerhalb des Titels auf das folgende Haushaltsjahr vorgetragen und bleiben so für die
konkreten, vorgesehenen ÖPNV-Investitionen erhalten.
Berlin, den 06.10.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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Tarife: Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg lehnt Kulanz bei Monatskarten ab, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/zahlen-ohne-zu-fahren-verkehrsverbund-berlin-brandenburg-lehnt-kulanz-bei-monatskarten-ab/25739124.html

Viele Pendler in der Region nutzen ihre #Monatskarten derzeit wegen der Ausbreitung des Coronavirus kaum noch oder gar nicht. Der #VBB lehnt derzeit eine Kulanz ab.

Der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) verweigert bei Monatskarten jede #Kulanz. In einem Schreiben des VBB an den #Fahrgastverband Pro Bahn heißt es, dass „die gültigen #Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen weiterhin anzuwenden sind“ – trotz Corona.

Pro-Bahn-Sprecher Peter Cornelius kritisierte die Haltung des VBB scharf: „Keine Kulanz. Alle Kunden müssen ihre Abos voll bezahlen, Ausnahmen gibt es nur mit kompliziertem Antrag bei Krankheit und amtlich verordneter Quarantäne.“

Eine VBB-Sprecherin sagte, dass man weiter im Gespräch mit allen Beteiligten  …

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Regionalverkehr: Unpünktlich, Überfüllt oder er kommt nicht – Verkehrswende von R2G – RB10/14, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Welche Bahnen der #RB10 / #RB14 sind in diesem Jahr #ausgefallen? Bitte Datum, Uhrzeit und Fahrtrichtung
nennen!
Antwort zu 1:
Für die Abwicklung der Verträge und die #Leistungsüberwachung hat das Land Berlin den
#Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) beauftragt. Der VBB teilt hierzu mit: „Aktuell
liegen vonseiten des beauftragten Verkehrsunternehmens, DB Regio, Liefernachweise bis
einschließlich September 2019 vor. Zu Beantwortung der Frage wird auf Anlage 1
verwiesen. In der Tabelle wurde unterschieden, ob der Zug „planmäßig“ ausfiel, das heißt
auf Grund von Bauarbeiten, oder ob der Zug „operativ“ ausfiel, das heißt, dass diese Fahrt
im Fahrplan angekündigt war, jedoch unvorhersehbar ausfiel.“
Frage 2:
Welche Bahnen der RB 10/14 sind in diesem Jahr #verspätet gewesen? Bitte Datum, Uhrzeit, Fahrtrichtung
und Verspätungsdauer nennen!
2
Antwort zu 2:
Der VBB teilt hierzu mit: „Hierzu ist zunächst eine Vorbemerkung erforderlich: Laut
Anforderungen des Verkehrsvertrages ist ein Zug, der die im Fahrplan veröffentlichte und
den Fahrgästen bekannt gegebene Ankunfts- und Abfahrtszeit auf die Minute einhält,
pünktlich. Für die Bewertung der vertraglichen Regelungen zu Abzügen wegen
Schlechtleistungen sind Verspätungen ab 3 Minuten relevant. Für die Berechnung des
Pünktlichkeitsgrades, der vom VBB veröffentlicht wird, werden Verspätungen ab 5 Minuten
berücksichtigt.
In Anlage 2 werden diejenigen Fahrten ausgegeben, die vom Betreiber mit einer
Verspätung an einem Messpunkt von mindestens 3 Minuten gemeldet wurde.
Da eine Fahrt mehrere Messpunkte berührt, wurde in Anlage 2 je Fahrt der höchste Wert
ausgegeben, der an einem der durchfahrenen Messpunkte gemessen wurde.“
Frage 3:
Welche Bahnen der RB 10/14 sind in diesem Jahr so #voll gewesen, dass nicht alle Fahrgäste mitgenommen
worden konnten? Bitte Datum, Uhrzeit, Fahrtrichtung nennen!
Antwort zu 3:
Der VBB teilt hierzu mit: „Eine solche Auskunft ist nicht möglich, da im Falle des
Zurückbleibens von Fahrgästen keine Meldungen abgesetzt werden, die für die
Beantwortung dieser Frage herangezogen werden könnten. Es kann jedoch davon
ausgegangen werden, dass diejenigen Fahrten der RB10 und RB14, die montags bis
freitags
· zwischen 6 und 8 Uhr ab Nauen Richtung Berlin sowie
· zwischen 16 Uhr 18 Uhr ab Berlin Richtung Nauen
mit einer Kapazität von 300 oder weniger Sitzplätzen verkehrten, dazu führten, dass nicht
alle Fahrgäste mitgenommen werden konnten. Diese Fälle sind ersichtlich in der
Auflistung, die in der Antwort auf Frage 4 gegeben wird.“
Ergänzend dazu ist aus Sicht des Senats festzustellen, dass die bestellten Kapazitäten auf
den Linien RB10 und RB14 unverzichtbar sind und insbesondere in der Hauptverkehrszeit
benötigt werden, um alle Fahrgäste zuverlässig zu befördern. Aus diesem Grund hat der
Senat eine Leistungsausweitung bei der DB Regio AG als bestehenden Betreiber der
Linien bestellt. Im Weiteren wird dazu auf die Antwort zu Frage 5 verwiesen.
Frage 4:
Welche Bahnen der RB 10/14 sind in diesem Jahr als #Kurzzug verkehrt? Bitte Datum, Uhrzeit und
Fahrtrichtung nennen!
Antwort zu 4:
Der VBB teilt dazu mit: „Vorbemerkung zur Frage: Ein „Kurzzug“ ist im Regionalverkehr
kein klar definierter Begriff. Des Weiteren bestellen die Länder Berlin und Brandenburg
keine Zuglängen. Die eingesetzten Züge und damit die Zuglängen ergeben sich jedoch
aus der vertraglich zu erfüllenden Sitzplatzkapazität.
3
Es wird im Folgenden davon ausgegangen, dass gemeint ist, in welchen Fällen der Zug
die bestellte Kapazität der Länder Berlin und Brandenburg deutlich unterschritten hat. In
Anlage 3 sind alle Züge aufgelistet, deren Sitzplatzkapazität um mindestens 50 Sitzplätze
unterschritten wurde.“
Frage 5:
Was sind die Gründe dafür, dass häufig gerade im #Berufsverkehr #Kurzzüge eingesetzt werden?
Frage 6:
Wie schätzt der Senat die Situation für Pendler ein, die auf die RB 10 bzw. die RB 14 angewiesen sind?
Antwort zu 5 und 6:
Die Qualitätsmängel, welche von der DB Regio AG zu verantworten sind, begründen sich
zum einen damit, dass die Wagen, welche für eine vom Senat beauftragte
Kapazitätsausweitung auf mehreren Linien vorgesehen sind, noch mit einer
Notbremsüberbrückung für den Einsatz im Nord-Süd-Tunnel ausgerüstet werden müssen.
Diese Wagen wurden nicht für diesen Einsatz neu hergestellt, sondern wurden aus
anderen Regionalbereichen der DB Regio AG an die DB Regio AG, Region Nordost
abgegeben, weil diese in Ihrem ursprünglichen Einsatzgebiet nicht mehr benötigt werden.
Nur so war es überhaupt möglich, zeitnah für die stark gestiegenen Fahrgastzahlen ein
angemessenes Angebot verkehrsvertraglich abzusichern.
Es ist nicht unüblich, dass Fahrzeuge für den Einsatz in anderen Regionen oder auf
anderen Linien zunächst ertüchtigt oder umgerüstet werden müssen. Bei dieser
Ausrüstung mit einer Notbremsüberbrückung bzw. deren Zulassung haben sich allerdings
Verzögerungen ergeben, so dass die Fahrzeuge zur Kapazitätsausweitung nicht, wie im
November 2018 angekündigt, im zweiten Quartal 2019 zur Verfügung standen.
Zum anderen sieht sich die DB Regio AG derzeit einem ungeplant hohen #Schadstand und
#Reparaturbedarf bei den Bestandsfahrzeugen ausgesetzt. Dadurch sind die dortigen
#Werkstattkapazitäten vollends ausgelastet. Unglücklicherweise fällt dies mit der bisher
nicht vollumfänglich umgesetzten Kapazitätsausweitung zusammen, so dass es zu der
derzeit kaum erträglichen Situation im Pendelverkehr auf den Linien RB10 und RB14
kommt.
Der VBB teilt dazu ergänzend mit: „Es gibt für zahlreiche Schlechtleistungen in den
Verträgen Minderungen, die Minderung wegen mangelnder Sitzplatzkapazität ist nur eine
davon. Auf den Linien RB10 und RB14 belaufen sich die Minderungen im Zeitraum Januar
bis September 2019 voraussichtlich auf ca. 780.000 €. Dies sind vorläufige Berechnungen
auf Basis der Liefernachweise des Verkehrsunternehmens. Eine endgültige Abrechnung
erfolgt mit der Schlussabrechnung für das Fahrplanjahr 2019.“
Frage 7:
Was hat der Senat unternommen, um die Situation für die Pendler zu verbessern, und wie schätzt der Senat
die Wirkung dieser Maßnahmen ein?
4
Antwort zu 7:
Grundsätzlich wird bei Schlecht- und Nichtleistungen das an das
Eisenbahnverkehrsunternehmen gezahlte Bestellentgelt gemindert. Darüber hinaus hat
der Senat zum einen eine Ausweitung der Kapazitäten gegenüber den ursprünglich
vertraglich vereinbarten Fahrzeuggrößen vereinbart. Diese Kapazitätsausweitungen
konnten allerdings nicht, wie ursprünglich von der DB Regio AG mitgeteilt, im zweiten
Quartal 2019 umgesetzt werden.
Zum anderen hat der Senat aufgrund der Qualitätsmängel durch Verminderung der
Kapazitäten sogar gegenüber dem ursprünglich vereinbarten Zustand den VBB, welcher
das Qualitätsmonitoring für diese Linien durchführt, beauftragt, eine deutlich
engmaschigere Kontrolle der DB Regio AG durchzuführen. In einem Spitzengespräch am
27.06.2019 zwischen Bahnunternehmen, Verkehrsverbund und Ländervertretern wurden
mehrere Maßnahmen vereinbart, um die Fahrzeug- und Personalverfügbarkeit
schnellstmöglich zu erhöhen.
Die Umsetzung dieser Maßnahmen wurde und wird laufend überprüft und zeigt erste
Wirkungen. Seitens der DB Regio AG wurde den Ländern und dem Verkehrsverbund
zugesichert, dass ab dem 4. November 2019 das Angebot mit der vertraglich vereinbarten
Kapazität und einer guten Zuverlässigkeit wiederhergestellt ist. Mit Stand vom
7. November 2019 muss festgestellt werden, dass die DB Regio AG diesen Termin nicht
einhalten konnte.
Frage 8:
Ist es für den Senat hinnehmbar, dass nicht alle Pendler in die Regionalbahn passen und so weiterhin auf
das Auto angewiesen sind
Antwort zu 8:
Nein.
Berlin, den 15.11.2019
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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Tarife: Debatte über Tarife Fahrpreise in Berlin und Brandenburg sollen um 4,7 Prozent steigen aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/debatte-ueber-tarife-fahrpreise-in-berlin-und-brandenburg-sollen-um-4-7-prozent-steigen-33098854?dmcid=nl_feed&dmcid=f_feed_Berlin

Forderungen nach einer kräftigen #Fahrpreiserhöhung Anfang 2020 werden immer lauter. Nach Informationen der Berliner Zeitung haben #Verkehrsunternehmen im Land Brandenburg errechnet, dass die #Tarife um #4,7 Prozent steigen müssten. Wenn es nicht zu einer substanziellen Preisanhebung käme, drohe Betrieben die #Insolvenz, warnt Frank Wruck, Vorsitzender des Beirats der Verkehrsunternehmen im #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB). Die Nahverkehrstarife sind seit Anfang 2017 nicht mehr angehoben worden. Damals betrug die Erhöhung durchschnittlich 0,56 Prozent.

Für die Fahrgäste in der Hauptstadt-Region wird dieser Monat interessant. Denn es wird erwartet, dass sich die Diskussion, ob und wann die Fahrpreise steigen, zuspitzen wird. Das Ergebnis ist derzeit noch ungewiss. Während man in Brandenburg auf eine Erhöhung drängt, gibt es in Berlin sogar Forderungen nach weiteren Tarifsenkungen – etwa in Form eines Jahrestickets für 365 Euro. Falls es wirklich Anfang 2020 zu einer Tariferhöhung kommen soll, muss der VBB-Aufsichtsrat bald grünes Licht geben. Dem Vernehmen nach ist für den 26. September eine Sitzung geplant.

Fahrpreis-Erhöhung: Index zeigt nicht das ganze Bild
Ein Index soll Anhaltspunkte geben, ob und in welchem Ausmaß die Nahverkehrstarife steigen müssten. Die Maßzahl berücksichtigt, wie …

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Tarife: Neues VBB-Firmenticket für Berlin und Brandenburg startet, aus VBB

Mit Bus und Bahn günstiger zur Arbeit und in die Freizeit

Ab dem 1. September 2019 gilt im #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) das neue #VBB-Firmenticket. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind nun mit dem neuen Tarifprodukt deutlich günstiger mit Bus und Bahn unterwegs. Voraussetzung für das verbundweit einheitliche VBB-Firmenticket ist, dass der #Arbeitgeber sich mit einem Fahrtkostenzuschuss für öffentliche Verkehrsmittel beteiligt. Je nach Zuschusshöhe geben die VBB-Verkehrsunternehmen einen ÖPNV-Rabatt dazu. Interessierte Firmen können jederzeit einen Vertrag mit einem Verkehrsunternehmen im VBB abschließen und so ihren Arbeitnehmer|innen das neue Abo-Angebot ermöglichen. Detaillierte Informationen finden sich auf der VBB-Homepage unter vbb.de/firmenticket.

Das VBB-Firmenticket kann der Arbeitgeber bereits ab fünf Teilnehmenden bestellen. Der Arbeitgeber verpflichtet sich vertraglich, sich an den Fahrtkosten zu beteiligen und senkt damit die Kosten für die Mitarbeiter|innen. Zahlt die Firma monatlich mindestens 10 Euro für jeden Beschäftigten, dann geben die Verkehrsunternehmen einen #ÖPNV-Rabatt in Höhe von vier Euro monatlich dazu. Dieser Rabatt verdoppelt sich, wenn mindestens 15 Euro monatlich seitens des Arbeitgebers beigesteuert werden. Pro Jahr können so 168.- bzw. 276 Euro eingespart werden. Jeder Euro, den der Arbeitgeber mehr zahlt, verringert den Eigenanteil der Beschäftigten am VBB-Firmenticket. Möglich ist auch, dass die Firmen die kompletten Ticketkosten für ihre Arbeitnehmer|innen übernehmen. Das neue VBB-Firmenticket wird in allen Tarifstufen auf der VBB-fahrCard ausgegeben.

Die Beteiligung des Arbeitgebers mit einem Fahrtkostenzuschuss für Bus und Bahn (Arbeitgeberzuschuss) ist in unbegrenzter Höhe steuerlich absetzbar. Seit dem 1. Januar 2019 können diese Aufwendungen geltend gemacht werden.

VBB-Presseinformationen finden Sie zum Download auch unter vbb.de/presse.

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APP + VBB: VBB jump: sicher wie die Großen durch den Nahverkehrs-Dschungel, aus VBB

Fahrinfo Kids-App zum neuen Schuljahr aktualisiert

Rechtzeitig zum neuen Schuljahr hat der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) die #App#VBB jump“ für Kinder aktualisiert. Die deutschlandweit einzigartige #Fahrinfo #Kids-App wurde gemeinsam mit Kindern für Kinder entwickelt. Zusammen mit dem neuen #Maskottchen, dem Känguru „#Jumpy“, geht’s nun auf Tour durch Berlin und Brandenburg. „VBB jump“ kann kostenlos im #Apple #App-Store und im #Google Play-Store heruntergeladen werden. Weitere Infos unter www.vbb.de/jump.

Mit der Kids-App „VBB jump“ können sich Kinder spielend leicht im öffentlichen Nahverkehr in Berlin und Brandenburg bewegen. Bilder und Icons geben Leseanfängern Hilfestellung und Echtzeitdaten zeigen Verspätungen an. „VBB jump“ wurde vor gut einem Jahr aus der Taufe gehoben und wird seitdem sehr positiv aufgenommen und bewertet.

Die Kompetenz, sich sicher im Nahverkehrsnetz bewegen zu können, ist nicht nur im urbanen Umfeld entscheidend für Eltern und Kinder. Dabei ist die Frage: „Kann ich mein Kind alleine mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren lassen?“ essentiell. Genau hier haben sich die Entwickler der App weitreichende Gedanken gemacht. „VBB jump“ ist übersichtlich, selbsterklären, reduzierter als die VBB-App „Bus & Bahn“ für Erwachsene und dadurch sehr viel einfacher zu bedienen. Bilder und hinführende Icons geben beispielsweise gerade den ABC-Schützen spielend immer die richtige Entscheidungshilfe sowie einen klaren aktuellen Überblick.

Auf dem individuell gestaltbaren Jump-Board werden bis zu acht Ziele wie Schule, Tanzunterricht, Fußball, Musikschule oder auch Oma und Opa eingegeben. Diese müssen dann jeweils nur noch verbunden werden, um die Navigation automatisch zu aktivieren. Die Kids erhalten sofort einfach verständliche Anweisungen, sodass sie Schritt für Schritt ihren Weg mit den jeweiligen verschiedenen Verkehrsmitteln erkennen und zurücklegen können.

Allem vorweg, spielt das Thema Sicherheit die größte Rolle. Nicht nur die Kinder bekommen mit „VBB jump“ ein sicheres Gefühl, wenn sie alleine unterwegs sind, sondern auch ihre Eltern. Über den Hilfebutton können Kinder sich immer sofort mit den vorinstallierten Kontakten in Verbindung setzen. Beim Aktivieren des Hilfebuttons wird umgehend eine SMS versendet oder ein Anruf gestartet. Dabei werden der aktuelle Standort und auch der Ladezustand des Handys übermittelt. Bei unvorhersehbaren Ereignissen erhalten Eltern sofort alle wichtigen Infos, damit das Kind unverzüglich telefonische Unterstützung bekommt.

Für VBB-Geschäftsführerin, Susanne Henckel, ist VBB jump eine echte Innovation: „Neben dem spielerischen Ansatz steht vor allem der Sicherheitsgedanke für Kinder und Eltern im Vordergrund. Durch die intuitive und kindgerechte Benutzerführung und besonders durch den Hilfe-Button geben wir der Sicherheit oberste Priorität. Es ist wichtig und richtig, dass Kinder und Jugendliche gemeinsam mit den Eltern eine nachhaltige Verkehrskompetenz entwickeln. Mit dieser App ist es nun möglich, auch die Jüngsten an den ÖPNV heranzuführen und dafür zu interessieren.“

Die Kids-App „VBB jump“ ist ein weiterer Mosaikstein im VBB – (Tarif) Portfolio. Für Berliner Schülerinnen und Schüler beispielsweise, ist die App in Zusammenhang mit dem neuen kostenlosen Schülerticket Berlin AB eine optimale Kombination. Und auch in den Brandenburger Städten oder in der Metropolregion ist die App eine wirkliche Bereicherung in Sachen Schule & Freizeit & ÖPNV.

Eltern und Kinder haben im Herbst die Möglichkeit, sich die App live erklären zu lassen. Das Känguru „Jumpy“ geht in Berlin und Brandenburg auf kleine Entdecker-Tour. Fragen können direkt vor Ort beantwortet werden und alle Interessierten haben Zeit, die App ausgiebig zu testen. Möglichkeiten „Jumpy“ zu treffen sind z.B.:

7. September 2019 – 25 Jahre Landkreis Teltow-Fläming / Tag der offenen Tür in Luckenwalde
21. September 2019 – Autofreier Tag in Frankfurt / Oder
22. September 2019 – Potsdamer Umweltfest (bei der ViP)
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg

Der VBB gehört zu den größten Verkehrsverbünden in Europa. Die ca. vier Mio. Fahrgäste, die täglich mit den Bussen und Bahnen der rund 40 Verkehrsunternehmen in Berlin und Brandenburg unterwegs sind, erleben einen einheitlichen, kundenorientierten Nahverkehr mit aufeinander abgestimmten Fahrplänen, vielfältigen Verkehrsverbindungen, einem einheitlichen Tarif und einer umfassenden Fahrgastinformation. Der VBB setzt sich für einen attraktiven ÖPNV mit innovativen Lösungen bei Tarif und Vertrieb ein und treibt zum Beispiel im Projekt i2030 gemeinsam mit Partnern den Ausbau der Schieneninfrastruktur in der wachsenden Metropolregion voran. Damit leistet der VBB einen essentiellen Beitrag zur Mobilität der Bevölkerung, zur Stärkung der Wirtschaftskraft und zur Umweltbilanz der Region.

VBB-Presseinformationen finden Sie zum Download auch unter vbb.de/presse.

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Tarife + VBB: VBB-Krisensitzung zu Ticketpreisen „Das könnte das Ende des Verkehrsverbunds bedeuten“, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2019/07/berlin-brandenburg-vbb-tarife-preise-bus-bahn-tickets-streit.html

Ein schwerer Streit im #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg über die #Ticketpreise könnte zum Problem für Tausende Pendler werden. Ohne eine Einigung drohen Bahn- und Buslinien zum Jahreswechsel #ausgedünnt zu werden – vor allem in Brandenburg.

Der Streit um die Tarife im öffentlichen Nahverkehr innerhalb des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (#VBB) droht zu eskalieren. Knackpunkt ist die Ankündigung des Landes Berlin, die Fahrpreise einseitig nicht zu erhöhen. Am Donnerstag beriet der VBB in einer #Krisensitzung über das Streitthema.

Sollte es in den nächsten Wochen und Monaten zu keiner Einigung kommen, könnten womöglich einzelne Buslinien ausgedünnt, oder einige Straßenbahnlinien, etwa in Frankfurt (Oder) oder Cottbus nicht mehr betrieben werden, sagt rbb-Verkehrsexperte Rico Herkner. Denn dazu würde den klammen Städten schlichtweg das Geld fehlen.

Ärger über den Alleingang Berlins
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Bahnhöfe: Potsdam Hauptbahnhof: Weiterhin Dauerärgernis für die Fahrgäste, besonders für Behinderte, aus DBV

Etwa 70.000 Menschen haben den #Potsdamer #Hauptbahnhof am Tag zum Ziel oder steigen dort um. Seit etwa fünf Jahren entwickelt sich das Gebäude immer mehr zum #Dauerärgernis. Ständig sind #Aufzüge oder #Rolltreppen #defekt. Die #Instandsetzung dauert nicht Stunden oder Tage (wie man es z.B. bei Kaufhäusern erlebt) es sind meist Monate. Die Zeiträume des Nichtfunktionierens werden immer länger.

Der #Regionalverband Potsdam-Mittelmark des Deutschen #Bahnkunden-Verbandes hält den Zustand für untragbar und einer Landeshauptstadt für unwürdig. Land Brandenburg, Stadt Potsdam,
#Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, DB AG und das #Centermanagement sollen endlich gemeinsam dafür sorgen, dass die Anlagen zuverlässig funktionieren und im Falle eines Ausfalls schnell repariert werden. Hier ist besonders der Bereich „Station und Service“ der Deutschen Bahn gefordert, denn sie nimmt in Potsdam die höchsten Stationsentgelte im Land Brandenburg ein.

Ob nun Ersatzteile vor einigen Jahren aus Übersee herangeschafft werden müssen (auf dem Seeweg natürlich – das muss reichen?!) oder plötzlich festgestellt wird, dass es keine Ersatzteile mehr gibt: die Verantwortlichen stehen jedes Mal vor schier unlösbaren Problemen, die so noch nie vorgekommen sind. Leidtragende sind immer die Fahrgäste. Wer auf technische Hilfsmittel angewiesen ist, braucht einen Aufzug oder die Rolltreppe zur Teilhabe am Leben. Zudem wird die Durchlassfähigkeit des Bahnhofes für Reisende durch die Bauarbeiten und Defekte extrem reduziert. Gleichzeitig fehlen oft schon Hinweise bereits auf dem Bahnsteig. Es ist ärgerlich, wenn Fahrgäste erst an der Rolltreppe erkennen das diese außer Betrieb ist.

Der Regionalverband Potsdam-Mittelmark fordert deshalb wiederholt langfristige und ernsthafte Strategien ein, um das Dauerärgernis Potsdam Hauptbahnhof endlich zu lösen. Reparaturen dürfen nicht mehr Monate dauern! Sofern es tatsächlich im Ausnahmefall einmal mehrere Tage dauert, muss es Zwischenlösungen geben (z. B. Treppenraupen oder die Nutzbarkeit des Tunnels zwischen den beiden Regionalbahnsteigen).

Pressekontakt:

Karsten Müller, Vorsitzender des Regionalverbandes, Telefon 01 63 / 5 54 33 94

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Regionalverkehr: Personennahverkehr in der Lausitz „Man hat beim Verkehrsverbund alles richtig gemacht“ aus Lausitzer Rundschau

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Odeg-Geschäftsführer spricht über #Personalnot, Ausstattung in den Zügen und Sensoren, die die #Auslastung registrieren.
Ende 2022 nimmt das #Regionalverkehrsnetz #Elbe-Spree den Betrieb auf. Mehr Angebot, mehr Züge, mehr Qualität verspricht der #Verkehrsverbund. Einer der Aufsteiger wird die Ostdeutsche Eisenbahn Gesellschaft (#Odeg) sein. Mit deren Geschäftsführer, Arnulf #Schuchmann, unterhielt sich Andreas Wendt.

Herr Schuchmann, nach der #Ausschreibung des Elbe-Spree-Netzes, bei dem die Ostdeutsche Eisenbahn Gesellschaft ordentlich zulegt ab Ende 2022 – fühlen Sie sich als großer Gewinner des Wettbewerbs auf der Schiene?

Schuchmann Die Odeg darf sich schon als Gewinner fühlen, weil sie erstens ihren Bestand verteidigt hat, auch wenn es nicht exakt die gleichen Linien sind. Und dazu kommt quasi ein Zugewinn von nochmal soviel, unabhängig von welcher Linie. Für uns ist dieser Verkehrsvertrag eine ordentliche Perspektive …

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https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/bvg-tarife-warum-die-fahrpreise-in-berlin-und-brandenburg-stabil-bleiben-31268506

Vieles wird teurer – doch für Fahrten mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), der S-Bahn Berlin und den anderen Nahverkehrsunternehmen dieser Region gilt das nicht. Nachdem bereits absehbar war, dass die #Fahrpreise in Berlin 2019 stabil bleiben, gilt auch im Land Brandenburg eine erneute #Nullrunde als wahrscheinlich. Denn dort gebe es nun ebenfalls eine „Tendenz, zähneknirschend auf eine Tariferhöhung zum Anfang 2019 zu verzichten“, teilte ein Insider der Berliner Zeitung am Freitag mit. Zu der befürchteten Situation, dass Pendler in Berlin und Brandenburg ungleich behandelt werden, wird es wohl nicht mehr kommen. Ein Grund dafür ist, dass 2019 in Brandenburg gewählt wird.

Noch gibt man sich beim #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) betont einsilbig. „Es gilt das bekannte Prozedere: Wie üblich entscheidet der VBB-Aufsichtsrat über #Tarifanpassungsmaßnahmen für das Folgejahr“, erklärte Verbundsprecherin Elke Krokowski. Das wird am 27. September der Fall sein. „Vorab können wir keine Aussagen treffen.“ Krokowskis Vorsicht war bis vor Kurzem mehr als berechtigt. Berlin und Brandenburg diskutierten darüber, wie sich die Fahrpreise für U-, Straßen- und Regionalbahnen sowie Busse im kommenden Jahr entwickeln sollten. Wie die Debatte endet, war lange Zeit nicht absehbar.

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