#Eisenbahn-Bundesamt erlaubt vorab Herstellung von Ersatzlebensräumen für Eidechsen und Vögel
Die Deutsche Bahn kann einen kleinen Erfolg beim Projekt #Siemensbahn feiern. Mit Datum 21. Januar hat das zuständige Eisenbahn-Bundesamt die Herstellung von bauzeitlichen Ersatz-Lebensräumen für umzusiedelnde Zauneidechsen sowie von Nistkästen für Vögel und Schlafkästen für Fledermäuse genehmigt.
Ein #Lost Place, ein verlassener Ort, das ist die #Siemensbahn im Berliner Nordwesten. Seit mehr als 40 Jahren ist die #S-Bahn-Strecke, die von #Jungfernheide in Charlottenburg nach #Gartenfeld in #Spandau führt, schon außer Betrieb. Nach einer Vereinbarung zwischen dem Berliner Senat und dem #Siemens-Konzern soll die Verbindung aber aus ihrem #Dornröschen-Schlaf geholt werden. Noch hat sich auf der #Bahntrasse nicht viel getan. Höchste Zeit also für eine #Entdeckungstour, bevor die Bagger anrollen. Die Tour sollte zu einer Zeitreise der besonderen Art werden.
Wo die #Nonnendammallee in den #Siemensdamm übergeht, steht und fließt der #Autoverkehr auf acht Spuren. #Unterirdisch rattern die Züge der Berliner U-Bahnlinie 7 heran und halten an der Station Siemensdamm. Fahrgäste laufen die Aufgänge hoch und hinunter. Es ist eine quirlige, laute Gegend.
Doch schon wenige Schritte nach Norden ein ganz anderes Bild: An den schmalen Straßen der alten #Werkssiedlungen des Siemenskonzerns parken jede Menge Pkw, aber es fahren nur ab und zu welche hin und her. An der kleinen Grünanlage #Jugendplatz haben sich Anwohner für ein Schwätzchen auf den Bänken niedergelassen. Es gibt Straßen, die von Wohnhäusern überspannt sind – und von Viadukten, auf denen Bäume und Sträucher wachsen. Dort oben verläuft die #Trasse einer 1928 in Betrieb genommenen #S-Bahnlinie von #Jungfernheide über #Wernerwerk und #Siemensstadt nach #Gartenfeld. Aber dort verkehren bereits seit 1980 keine Züge mehr.
Das Land Berlin unterzeichnet neue #Finanzierungsverträge für fortgeschrittene Planungen und vorgezogene Baumaßnahmen zur #Reaktivierung der historischen #Siemensbahn. Damit kann die Deutsche Bahn den engen #Zeitplan für die geplante Wiederinbetriebnahme Ende 2029 nahtlos fortführen, bevor die #Förderzusage des Bundes sichergestellt ist.
Was geschieht mit den Tieren, die im #Bahndamm leben? Werden die Durchsagen stören? Überhaupt der erwartete #Lärm: „Ich könnte mir vorstellen, dass das Horror ist“, rief eine Anwohnerin der #Siemensbahn im Bezirk Spandau. Angesichts solcher Beiträge fiel es den Planern der Deutschen Bahn (DB) schwer, Contenance zu bewahren. Sie wollten den versammelten Bürgern nahebringen, wie weit ihr Projekt zur #Wiederbelebung der seit mehr als vier Jahrzehnten brachliegenden #S-Bahn-Strecke vorangekommen ist. Doch das meist ältere Publikum schien sich nicht dafür zu interessieren, dass die #Siemensstadt künftig besser erreichbar sein wird. Es wollte offenbar vor allem eines: seine #Ruhe.
Um 11 Uhr an diesem Tag erfolgt „die #Umverlegung des Straßenverkehrs von der aktuell benutzten #Behelfsumfahrung auf die neue Brückenanlage“, erklärte das #Wasserstraßen-Neubauamt, Bauherr für das Projekt, in einer Mitteilung. Mit dem #Spurwechsel ist die wichtigste Etappe dieses Bauvorhabens abgeschlossen.
Beim Treffen hat Jürgen #Czarnetzki die Teilnehmerliste der ersten Versammlung vor 50 Jahren dabei. Den Namen Bernd #Heidenreich, damals Redakteur beim Spandauer #Volksblatt, hebt er unter den 20 Teilnehmern ganz besonders hervor. Dieser habe ihn damals zur Gründung animiert, sagt Czarnetzki.
Frage 1: Welche #Bahnhöfe sollen in den nächsten zehn Jahren entstehen? (Bitte um Angabe der Zeitschiene bis Realisierung.) Antwort zu 1: Grundsätzlich ist das Land Berlin bestrebt in den kommenden Jahren weitere Bahnhöfe zu realisieren und die #Planung hierfür zügig voranzutreiben. Die notwendige #Grundlagenermittlung und ggf. weiterführende Untersuchungen sind bereits für die folgenden Verkehrsstationen angelaufen:
Von der Tradition in die Zukunft: Am 7. Mai 1897 erwarb #Siemens & Halske das erste Grundstück in der heutigen #Siemensstadt. 125 Jahre nach dieser ersten Investition sollen hier bis 2035 rund eine Million Quadratmeter Geschossfläche für Industrie, Gewerbe, Forschung und Lehre, Wohnen, Beherbergung und soziale Infrastruktur entstehen.