Regionalverkehr: KEINE ZEITERSPARNIS TROTZ BAUARBEITEN Zwischen Dessau und Berlin fährt weiterhin nur ein langsamer Zug – Länder lehnen Express-Verbindung ab, aus mz.de

https://www.mz.de/lokal/dessau-rosslau/zwischen-dessau-und-berlin-fahrt-weiterhin-nur-ein-langsamer-zug-lander-lehnen-express-verbindung-ab-3267559

Dessau/Berlin/MZ – #Zugreisende zwischen Berlin und #Dessau müssen sich auch nach den Bauarbeiten auf der Strecke auf Fahrzeiten von gut anderthalb Stunden einstellen. Die Bauarbeiten seien der #Instandhaltung zuzuordnen und führten nicht zu einer schnelleren #Reisegeschwindigkeit, die sich in kürzeren Fahrzeiten äußert, sagte Wolfgang Ball, Sprecher des Nahverkehrsservices Sachsen-Anhalt (#Nasa).

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Regionalverkehr: Vergabeverfahren „Netz Nord-Süd“ gestartet, aus VBB

https://www.vbb.de/presse/vergabeverfahren-netz-nord-sued-gestartet-mehr-verkehr-auf-der-schiene/

  • Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt bauen Zugangebot aus
  • Langfristige Sicherung des #SPNV
  • Deutliche #Verbesserungen im Berufs- und Ausflugsverkehr
  • Mehr Verbindungen in den Randzeiten
  • Zu vielen Zeiten mehr #Sitzplätze

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) hat gemeinsam mit der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (#VMV) und der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (#NASA GmbH) die Vergabeunterlagen im #Wettbewerbsverfahren „#Netz Nord-Süd“ veröffentlicht. Das europaweite #Vergabeverfahren wird im Auftrag der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt durchgeführt. Im zukünftigen Netz Nord-Süd wird das Angebot für die Fahrgäste auf der Schiene auch durch neue #Fahrzeuge und #Taktverdichtungen deutlich erhöht. Die #Betriebsaufnahme ist für Ende 2026 vorgesehen.

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Bus: PlusBus Elbe-Fläming verbindet zwei Bundesländer – Neue Linie X2 Bad Belzig <> Lutherstadt Wittenberg wird zum PlusBus, aus VBB

Großer Bahnhof für die Eröffnung der neuen #PlusBus-Linie Elbe-Fläming. Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, und der Verkehrsminister von Brandenburg, Guido Beermann, haben heute gemeinsam einen neuen grenzübergreifenden Busverkehr gestartet. Der #PlusBus #Elbe-Fläming verbindet zukünftig als erste Landesgrenzen überschreitende PlusBus-Linie die zwei Bundesländer Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Für die Fahrgäste bedeutet das: Stundentakt, Wochenendverkehr und zeitnaher Anschluss zur Bahn.

Es ist der 32. PlusBus in Brandenburg und die 30. Landeslinie in Sachsen-Anhalt. Die Erfolgsgeschichte des PlusBus lebt und wird mit der Landesgrenzen überschreitenden Linie Elbe-Fläming weitergeschrieben.

Die Linie #X2 verbindet nun wochentags im #Stundentakt und am Wochenende im Zweistundentakt #Bad Belzig in Brandenburg mit #Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt auf direktem Weg. Nach dem bewährten PlusBus-Konzept besteht in Lutherstadt Wittenberg eine direkte Anbindung zur #S-Bahn nach #Leipzig sowie zum #ICE. Die Busverbindung zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt wird damit deutlich verbessert und durch regelmäßige Verbindungen unter der Woche wie auch an Wochenenden zum attraktiven #ÖPNV-Angebot.

Reiner #Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt:

„Das Land Sachsen-Anhalt begrüßt die neue Buslinie X2 zwischen der
Lutherstadt Wittenberg und Bad Belzig. Das attraktive Angebot schafft Verkehrsverbindungen über die Landesgrenzen hinweg nach Brandenburg. Wir unterstützen den #Testbetrieb der Linie mit Landesmitteln.“

Guido #Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg:

„Mit dem PlusBus X2 haben wir in Brandenburg schon die zweite länderübergreifende Linie geschaffen. Davon profitieren die vielen Pendlerinnen und Pendler sowie der Tourismus, beim X2 insbesondere im südlichen Landkreis #Potsdam-Mittelmark über eine direktere ICE-Anbindung in
Lutherstadt Wittenberg Richtung Süden und Südwesten. Damit tragen wir zum wirtschaftlichen Erfolg der Region bei, steigern die Attraktivität des klimafreundlichen ÖPNV und gehen einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur #Mobilitätswende.“

Susanne #Henckel, Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB):

„Mit dem X2, dem PlusBus Elbe-Fläming, von Bad Belzig nach Wittenberg, und das mit Qualität! Jede Stunde, mit #Direktanbindung zur Schiene und das auch am Wochenende. Der PlusBus ist und bleibt ein Qualitätsversprechen! Ich gratuliere #regiobus Potsdam Mittelmark, #NASA und #Vetter Verkehrsbetriebe, die hier die zweite länderübergreifende PlusBus-Linie unter der #Qualitätsdachmarke an den Start bringen. Ein wegweisendes Beispiel für das Erreichen der dringend notwendigen Verkehrswende. Der X2 ist nunmehr schon der 32. PlusBus im VBB-Land. Hier wurde in eindrucksvoller Manier gezeigt, wie ein gutes Konzept auch über die Ländergrenzen hinaus durch hervorragende Zusammenarbeit und Unterstützung erfolgreich umgesetzt werden kann. Unsere Erfahrungen zeigen: Mit höherer Qualität im Busverkehr ist auch ein Plus an Fahrgästen zu gewinnen.“

Wolfgang #Blasig, Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark:

„Schon seit gut zwei Jahren beschäftigt uns als Landkreis die Idee einer ÖPNV-Anbindung an den ICE in Wittenberg. Mit der Anbindung des Bahnhofes Wittenberg und der Nutzung des ICE schaffen wir eine sehr attraktive Verbindung in den Süden von Deutschland, ohne vorher nach Berlin fahren zu müssen. Die Idee zur Einführung einer neuen PlusBus-Linie von Bad Belzig nach Wittenberg fand 2020 daher auch Eingang in den Nahverkehrsplan des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Das Besondere an der Linie ist die landesübergreifende Verknüpfung der Netze und die Anerkennung der BahnCard 100. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem Land Sachsen-Anhalt und dem Landkreis Wittenberg und hoffen, dass viele Pendler und Urlauber diese Linie rege nutzen und wir somit zur einer Förderung des ÖPNV beitragen können.“

Jürgen #Dannenberg, Landrat des Landkreises Wittenberg:

„Mit der neuen Buslinie wird das Verkehrsangebot zwischen dem Fläming und der Lutherstadt Wittenberg ganz erheblich verbessert. So lässt sich der Fläming von Wittenberg aus bequem entdecken. Auch ist die Lutherstadt mit ihren Freizeit- und Arbeitsmöglichkeiten für die Einwohner der Ortschaften entlang der neuen Linie schnell und komfortabel erreichbar. Für Berufspendler, Erholungssuchende, Schüler und Auszubildende ergeben sich neue attraktive Verbindungen. Es freut mich, dass es gelungen ist, dieses umweltfreundliche Verkehrsangebot länderübergreifend zu verwirklichen. Ich wünsche mir, dass die Linie X2 von den Bürgern rege genutzt wird.“

Peter #Panitz, Geschäftsführer der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt (NASA):

„Die neue Buslinie X2 erweitert das Bahn-Bus-Landesnetz Sachsen-Anhalt und fährt auch unter dem Qualitätssiegel „Mein Takt‘. Wir freuen uns über die örtliche Initiative aus Bad Belzig und Lutherstadt Wittenberg, hier eine neue Verbindung zu testen. Wir wünschen dem Projekt viel Erfolg und vor allem zahlreiche zufriedene Fahrgäste.“

Dr. Wolfdietrich #Vetter, Geschäftsführer der Vetter Verkehrsbetriebe:

„Die neu eingeführte PlusBus-Linie Elbe-Fläming ist für uns ein weiteres Puzzleteil, um der Bevölkerung in unseren doch oft ländlichen Bediengebieten attraktive ÖPNV-Beförderungsmöglichkeiten als Alternative zum Individualverkehr bieten zu können. Die bereits vor drei Jahren von dem kommunalen Unternehmen regiobus Potsdam Mittelmark und dem privaten Familienunternehmen Vetter Verkehrsbetriebe geborene Idee konnte nun mit Unterstützung der Verkehrsverbünde NASA und VBB umgesetzt werden. Zur Schaffung eines engmaschigen und nachfragegerechten Liniennetzes kann es, wie in diesem Fall, sinnvoll und zielführend sein, Linienwege über Bundeslandgrenzen hinwegzuführen. Die direkte Anbindung an den ICE-Bahnhof in Lutherstadt Wittenberg ist für Bürgerinnen und Bürger aus Brandenburg genauso reizvoll, wie für die Bevölkerung im Landkreis Wittenberg. Eine zusätzliche Attraktivität entfaltet das Angebot auf Grund seiner Bedienung im Stundentakt sowie die moderne Ausstattung der Fahrzeuge.“

Hans-Jürgen #Hennig, Geschäftsführer von regiobus Potsdam Mittelmark:

„Mit dem PlusBus X2 haben wir nun die 10. PlusBus-Linie des Landkreises Potsdam-Mittelmark auf den Weg gebracht. Ich freue mich, dass wir mit unserer Idee bei den benachbarten Vetter Verkehrsbetrieben auf so offene Ohren gestoßen sind. Damit ist auch der Nachweis erbracht, dass nicht nur über Kreis- und Ländergrenzen hinweg, sondern auch für ein großes privates, eigenwirtschaftlich finanziertes Verkehrsunternehmen wie die Vetter-Gruppe und der kommunalen gemeinwirtschaftlichen regiobus Potsdam Mittelmark so eine Zusammenarbeit möglich ist. Mir liegt sehr am Herzen, allen Beteiligten in der Vorbereitung, vor allem unseren Planern, besonderen Dank auszusprechen.“

Hintergrund

Das PlusBus-Konzept hat sich – teils unter anderem Namen – deutschlandweit bewährt. Neben Brandenburg und Sachsen-Anhalt gibt es den PlusBus auch in Sachsen und Thüringen. Sowohl in Brandenburg als auch in Sachsen-Anhalt wurden jeweils schon 30 und mehr Linien umgesetzt.

Die Marke PlusBus steht für hohe Qualitätsstandards:

Seit September 2018 unterstützt das Land Brandenburg jeden PlusBus-Kilometer zusätzlich zur Grundfinanzierung mit 0,40 Euro. Damit wird die Landesregierung für das Abrechnungsjahr 2020 mehr als drei Millionen Euro für den Busverkehr im ländlichen Raum zur Verfügung stellen.

In Sachsen-Anhalt sind die meisten PlusBus-Linien in das Bahn-Bus-Landesnetz „Mein Takt“ integriert und werden ebenfalls deutlich vom Land gefördert.

Fahrgäste erkennen das „Plus“ im Angebot bereits am Logo.

In der Region ist der PlusBus unter anderem an den Fahrzeugen und den Haltestellen durch das #Produktsymbol erkennbar: ein violetter Kreis mit dem Schriftzug „Bus“, dazu ein großes Plus-Zeichen. Mit dem gemeinsamen PlusBus-Symbol, sollen sich auch Fahrgäste aus anderen Regionen leichter im Verkehrssystem zurechtfinden.

Weitere Informationen und Fahrpläne zum PlusBus Elbe-Fläming finden Sie an den Haltestellen, in den Broschüren sowie unter www.vbb.de/PlusBus

Regionalverkehr: Neuer Betreiber: Hans übernimmt Bahnstrecke Die Regionalbahnlinie 34 von Rathenow nach Stendal wird ab Dezember 2018 von der Hanseatischen Eisenbahn GmbH, kurz Hans, betrieben. , aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Neuer-Betreiber-Hans-uebernimmt-Bahnstrecke

Das Unternehmen mit Sitz in Putlitz hatte die Ausschreibung der Strecke gewonnen und wird die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (#Odeg) ablösen, von der die Linie derzeit betrieben wird.

Rathenow

 

. Die Regionalbahnlinie #34 von #Rathenow nach #Stendal wird ab Dezember 2018 von der #Hanseatischen Eisenbahn GmbH, kurz #Hans, betrieben. Das Unternehmen mit Sitz in #Putlitz hatte die #Ausschreibung der Strecke durch die den Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt (#Nasa) und den Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (#VBB) gewonnen und wird die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (Odeg) ablösen, von der die Linie derzeit betrieben wird.

Die Strecke zwischen den beiden Kreisstädten ist rund 40 Kilometer lang. Auf dem Weg von Rathenow nach Stendal halten die Züge in Großwudicke, Schönhausen und Hämerten. Die Fahrtzeit zwischen den beiden Kreisstädten beträgt exakt 25 Minuten. Weil der Verkehr auf der RB 34 über die so genannte Stammbahn läuft, die im Gegensatz zur parallel verlaufenden Schnellbahnlinie Berlin – Hannover nicht elektrifiziert ist, werden dieselbetriebene Triebfahrzeuge zum Einsatz kommen. Wie Longina Hessel, Pressesprecherin der Hanseatischen Eisenbahn GmbH, mitteilte, werden die Bahnreisenden in Fahrzeugen des Typs Lint 27 (BR 640) der Herstellers Alstom unterwegs sein. Diese bieten Hessel zufolge einen ebenerdigen Einstieg. Toiletten und Stellflächen im Innern sind stufenfrei erreichbar. Die Wagen haben 61 Sitzplätze, es gibt Platz für bis zu neun Fahrräder. Alle Fahrten werden von …

Regionalverkehr: Symbolischer Startschuss für neuen Verkehrsvertrag Nord-Süd mit Lokenthüllung im Berliner Hauptbahnhof Betriebsstart des Verkehrsvertrages Nord-Süd am 14. Dezember 2014 – Mit modernisierten Doppelstockwagen komfortabler an die Ostsee

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/8624690/bbmv20141212a.html?start=0&c2212428=2207508&itemsPerPage=20&x=1 (Berlin, 12. Dezember 2014) Mit einer feierlichen #Lokenthüllung im Berliner #Hauptbahnhof gaben heute die Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Kathrin #Schneider, die Geschäftsführerin des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (#VBB), Susanne #Henckel, und der Konzernbevollmächtigte für die Länder Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, Dr.-Ing. Joachim Trettin, den symbolischen Startschuss für die Aufnahme des neuen Verkehrsvertrages Nord-Süd.

Eigens für den neuen Verkehrsvertrag von DB #Regio Nordost wurde eine Lok der Baureihe 112 gestaltet. Das unter Federführung des VBB erstellte Layout symbolisiert die Linienführung des #RE5 zwischen Lutherstadt-Wittenberg und der Ostseeküste – durch vier Bundesländer und die drei Bestellergebiete #NASA, #VMV und VBB. Der Verkehrsvertrag Nord-Süd mit den Linien RE 5 Rostock/Stralsund– Berlin–Falkenberg (Elster)/Lutherstadt Wittenberg und RE 3 Stralsund/Schwedt (Oder)– Berlin–Elsterwerda startet am 14. Dezember 2014. Auf beiden Linien zusammen werden jährlich 9,5 Millionen Zugkilometer gefahren. Die Laufzeit des Vertrages beträgt zwölf Jahre. Diesem Zuschlag ist ein umfangreiches europaweites Vergabeverfahren vorangegangen, in dem die vertraglichen Konditionen zwischen den Ländern und allen Bietern verhandelt wurden. DB Regio Nordost hat mit dem besten Angebot den Zuschlag bekommen. Die modernisierten Doppelstockzüge sind klimatisiert und für eine Geschwindigkeit bis zu 160 Stundenkilometern ausgelegt. Zu den Ausstattungsmerkmalen gehören breite, bequeme Sitzplätze und viel Beinfreiheit. Steckdosen an fast jedem Platz, eine erweiterte Gepäckablage, Ledersitze in der 1. Klasse und ein großzügiger Fahrradwagen. Im Mittelwagen befindet sich ein barrierefreier Mehrzweckraum. Moderne Fahrgastinformationssysteme erleichtern die Orientierung und Videokameras sollen den Reisenden mehr Sicherheit vermitteln und Vandalismus vorbeugen. Ein Snack- und Getränkeautomat sowie ein barrierefreier Mittelwagen mit Schiebetritten runden den Service im Zug ab. Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Regionalverkehr: ODEG soll Stendal – Rathenow fahren

http://www.lok-report.de/news/news_woche_dienstag.html Die landeseigene Nahverkehrsservicegesellschaft #Nasa und das Land #Brandenburg beabsichtigen die Auftragsvergabe zur Bedienung der Bahnlinie #Stendal#Rathenow. Die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (#ODEG) soll den Zuschlag erhalten. Derzeitiger Betreiber ist die DB #Regio AG. Nach Beschluss des Aufsichtsrates der Nasa GmbH und der Entscheidung des Landes Brandenburg werden zunächst die unterlegenen Bieter informiert, bevor nach einer zehntägigen Wartefrist der Zuschlag erteilt werden kann.

Die ODEG setzte sich in einem seit August 2013 laufenden europaweiten Ausschreibungs-verfahren durch und soll ab Fahrplanwechsel im Dezember 2015 bis Dezember 2018 den Schienenpersonennahverkehr auf der Linie Stendal – Rathenow übernehmen. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem in der Region bereits bekannten Bahnunternehmen und sind überzeugt, dass die ODEG mit den modernen Fahrzeugen bei den Fahrgästen gut ankommen wird“, sagt Rüdiger Malter, Geschäftsführer der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH. Die Nasa hat das Vergabeverfahren federführend betreut. Das Leistungsvolumen des Auftrages beträgt etwa 230.000 Zugkilometer jährlich, davon 151.000 in Sachsen-Anhalt. Jährlich nutzen etwa 250.000 Reisende die Strecke. Mit Betriebsaufnahme im Dezember 2015 verbessert sich das Fahrangebot für die Reisenden. Eingesetzt werden sollen moderne Fahrzeuge (Baujahr 2011) vom Typ Stadler RS 1 und Stadler GTW, die mehr Platz für Fahrräder bieten. Die Fahrzeuge sind behindertengerecht und mit Bildschirmen zur Information über Fahrplandaten und Anschlüsse ausgestattet. In allen Zügen wird Servicepersonal eingesetzt (Pressemeldung Nasa, 15.07.14).

Tarife + Regionalverkehr: EC-Kartenzahlung bei der ODEG nur bei Vorlage eines Ausweises

http://www.lok-report.de/news/news_woche_donnerstag.html

Die #ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH wird ab dem 1. März 2014 gemäß der #Beförderungsbedingungen und #Tarifbestimmungen der ODEG die Erfassung der Personalien bei #EC-Kartenzahlung einführen. Die Aufgabenträger der Länder (#VBB, #VMV, #NASA und #ZVON) wurden bei dieser Entscheidung mit einbezogen. Der Hintergrund dieser Maßnahme ist ein wirtschaftlicher Schaden im letzten Betriebsjahr von rund 30.000 Euro durch ungedeckte Kundenkonten oder Widersprüche zahlungsunwilliger Kunden. Bis dato war der Kauf ein anonymer Vorgang und die ODEG hatte keinerlei namentliche Verbindung zwischen verkaufter Fahrkarte und dem „zahlenden“ oder „nicht zahlenden“ Fahrgast. Eine Kontaktdatenanfrage bei der Bank kostet das Eisenbahn-verkehrsunternehmen pro Vorgang ca. 30 Euro. Für die Rücklastschrift der Bank im Auftrag des EC-Kartenbesitzers zahlt die ODEG nochmal 6 Euro. Hinzu kommt der Preis für die Fahrkarte. Bis dato blieb die ODEG auf allen Kosten sitzen und zahlte das Geld aus eigener Tasche. Nachfolgend zwei Beispiele zur Erläuterung: Ein Fahrgast hat ein leeres Konto, trotzdem kauft er sich vorsätzlich im Zug eine teure Monatsfahrkarte für beispielsweise 120 Euro. Mit diesem Ticket fährt der Fahrgast komfortabel mit der ODEG zu seinen Reisezielen. Die Bank jedoch führt aufgrund mangelnder Deckung des Kontos die Überweisung nicht durch. Oder der Käufer macht von seinem aktuell achtwöchigen Widerrufsrecht Gebrauch und beauftragt die Bank, das Geld zurückzubuchen. Das Verbraucherschutzgesetz in Deutschland ist aus guten Gründen recht stark. Aber bei diesem Sachverhalt ist es zum Schaden der Allgemeinheit. Die ODEG möchte sich vor Fahrgästen, die vorsätzlich betrügen und „schwarzfahren“, jetzt absichern. Denn letztlich handelt es sich um Steuergelder und es ist ungerecht den anderen Fahrgästen gegenüber. „Der Schaden ist immens. Über tausend Fahrgäste haben im letzten Jahr mit ihrer EC-Karte bei uns Fahrkarten gekauft, allerdings ist das Geld entweder erst gar nicht bei uns angekommen oder wurde aufgrund eines Widerrufs zurückgebucht. Es ist an der Zeit, dass wir hier handeln und diese Maßnahme gemäß unseren Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen umsetzen“, unterstreicht Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer und Sprecher der ODEG (Pressemeldung ODEG, 27.02.14).