Regionalverkehr + S-Bahn: Pendlerzüge nach Berlin Brandenburgs Parlament macht Druck beim Ausbau der Bahnstrecken, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/pendlerzuege-nach-berlin-brandenburgs-parlament-macht-druck-beim-ausbau-der-bahnstrecken/26948252.html

#Verlängerung der #S-Bahn und Regio-Ausbau: Neue #Zugverbindungen nach Berlin sollen schneller entstehen, als geplant. Das Fordern die Abgeordneten.

Brandenburgs Parlament macht Druck, um zentrale #Bahnstrecken in der Hauptstadtregion schneller auszubauen. Die meisten davon sind Verbindungen zwischen Metropole und Mark. Der Landtag verabschiedete am Mittwoch in Potsdam einen Antrag der Koalition aus SPD, CDU und Grünen, um Investitionen in die #Schieneninfrastruktur zu forcieren.

Mitten in der Corona-Krise drängt das Parlament, dass die zentralen Schienenvorhaben, die im gemeinsamen Projekt von Berlin und Brandenburg „#i2030“ vor vier Jahren festgelegt wurden, zügiger als bisher umgesetzt werden. Bis Ende 2021 soll die Landesregierung „eine Zeitachse“ für die Umsetzung in jedem der acht Teilprojekte vorlegen.

Regierungsziel sei es, dass mehr Pendler auf die Bahn umsteigen, sagte Verkehrsminister Guido Beermann (CDU). Er betonte, dass mittel- und langfristig mehr Geld für den #Nahverkehr bereitgestellt werden muss. „Das ist aus meiner Sicht unumgänglich.“ Beide Regierungen hatten sich 2017 geeinigt, welche Trassen vorrangig ausgebaut werden sollen.

Dazu gehören der #Prignitzexpress (#RE6) und der zweigleisige #Wiederaufbau

Bahnverkehr: Verkehr : Gesetz: Bahnnetz-Modernisierung soll schneller gehen, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/news/gesetz-bahnnetz-modernisierung-soll-schneller-gehen-li.116699

#Bahnstrecken sollen künftig schneller und einfacher #digitalisiert und #elektrifiziert werden können, damit Züge zuverlässiger werden und das Klima mehr geschont wird. Der #Bundestag hat ein #Gesetz beschlossen, durch das Investitionen in die Infrastruktur beschleunigt werden sollen.

Dabei geht es auch um den #barrierefreien Umbau von Bahnsteigen und darum, #Schallschutzwände zu errichten. Bisher dauern Planungs- und #Genehmigungsverfahren oft viele Jahre. Der #Bundesrat muss dem Gesetz noch zustimmen.

Im August hatten der Bund und die Bahn eine #Finanzierungsvereinbarung unterzeichnet: Die Region Stuttgart soll im Zuge des Bahnhofsprojekts Stuttgart 21 bis Ende 2025 der erste digitalisierte Bahnknoten in Deutschland werden. Daneben gibt es weitere Pilotprojekte wie die #Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main.

Es geht um neue Leit- und #Sicherungstechnik sowie um digitale Stellwerke. Dadurch sollen mehr Verkehr auf demselben Netz abgewickelt und der Umgang mit Störungen im Betrieb verbessert werden. Für die Digitalisierung der Schiene hat der Bund bisher rund vier Milliarden Euro zur Verfügung gestellt.

Außerdem sollen Bahnstrecken schneller #elektrifiziert

Bahnverkehr: 90 Prozent der Berliner Bahnstrecken sind elektrifiziert In Berlin sind 526 Kilometer Bahnstrecken elektrifiziert. , aus Berlin.de

https://www.berlin.de/tourismus/infos/verkehr/nachrichten/6239958-4357821-90-prozent-der-berliner-bahnstrecken-sin.html

In Berlin sind 526 Kilometer #Bahnstrecken #elektrifiziert. Nur auf 58 Kilometern Gleislänge gibt es keine #Stromschienen oder #Oberleitungen, die die Züge mit Energie versorgen.

Mit einem #Elektrifizierungsgrad von 90 Prozent liegt Berlin über dem bundesweiten Durchschnitt von 61 Prozent, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Im Bundesländervergleich rangiert die Hauptstadt jedoch …

Bahnverkehr: 2019 wurden deutlich mehr Autobahnen gebaut als Bahnstrecken, aus RND

https://www.rnd.de/politik/deutsche-bahn-2019-wurden-mehr-autobahnen-als-bahnstrecken-gebaut-kritik-der-grunen-an-schienennetz-ausbau-ONG5EGRWIDEQSZW2RCP7SKUJDU.html

Die Deutsche Bahn spielt eine zentrale Rolle im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung.
Eine Anfrage der Grünen-Fraktion ergab nun, dass im vergangenen Jahr deutlich mehr #Autobahnen gebaut wurden als #Bahnstrecken.
Die Grünen kritisieren das.

In Deutschland sind im vergangenen Jahr deutlich mehr neue Autobahnen oder #Bundesstraßen gebaut oder erweitert worden als Bahnstrecken. Das geht aus Antworten der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor. Der Grünen-Verkehrspolitiker Matthias Gastel sagte der Nachrichtenagentur dpa, das Missverhältnis von Ankündigungen und Taten in der Verkehrspolitik werde immer größer.

„Während das #Bundesstraßennetz um mehrere hundert Kilometer im Jahr wächst, muss man sich beim #Schienennetz für jeden Meter, um das es zulegt, freuen“, sagte Gastel. „Dabei ist Deutschland längst ausreichend mit Straßen erschlossen und der Handlungsbedarf liegt eindeutig beim lückenhaften Schienennetz.“

Wie aus den Antworten der Bundesregierung hervorgeht, wurden im vergangenen Jahr 61 Kilometer Autobahnen neu gebaut und …

Bahnverkehr + Straßenverkehr: Verkehr in der Lausitz In diese Projekte sollen die Kohleausstiegs-Milliarden fließen, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2020/04/milliarden-euro-verkehrsprojekt-kohlelaenderrevier-ice-strecke-berlin-cottbus-goerlitz.html

Am Rande der Corona-Krisensitzungen haben sich die vier Kohleausstiegsländer auf Prioritäten für #Verkehrsprojekte geeinigt. Hin zur Lausitz soll eine Art dritter #Autoschnellweg ausgebaut und #Bahnstrecken beschleunigt werden.

Acht Wochen lang wurde verhandelt, teils heftig diskutiert. Im Schatten der Corona-Krise haben sich in der dieser Woche nun die #Kohleländer Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen auf eine Liste von Verkehrsprojekten geeinigt, die rbb|24 vorliegt.

Bereits zuvor hatte die Bundesregierung ihre Bereitschaft signalisiert, die erforderlichen Summen für die Projekte zur Verfügung zu stellen. Der Verkehrsausschuss im Bundestag und das Bundesverkehrsministerium hatte dafür die Zahl der Projekte gedeckelt. Der Fokus auf diese Projekte bedeutet, dass sie nun beschleunigt umgesetzt und finanziert werden können. Noch in diesem Jahr – so die Vorgabe – soll das Maßnahmenpaket mit einem Gesetz beschlossen werden.

Verkehrsprojekte für Kohleländer haben Vorfahrt
Die nun vorgelegten Projekte erhalten eine besondere #Dringlichkeit, sodass etwa Kläger die Projekte nicht in ihrer Gesamtheit verhindern können, lediglich Verbesserungen im Sinne des Umweltschutzes erwirken können und die Klagemöglichkeiten …

Infrastruktur: Bundestag beschließt „Turbo“ für wichtige Verkehrsprojekte, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/politik/inland/article228292311/Bundestag-beschliesst-Beschleunigung-von-Verkehrsprojekten.html

Bis in Deutschland neue #Bahnstrecken und andere #Verkehrsprojekte gebaut sind, kann es Jahre dauern – oder #Jahrzehnte. Neue Regeln sollen künftig für mehr Tempo sorgen. Aber nicht alle sind glücklich darüber.

Für viele #Pendler ist es eine Geduldsprobe: Wie lange dauert es noch, bis eine marode Brücke saniert ist, die ihren Zug Tag für Tag ausbremst? Und wann wird die neue Straßenbahnlinie gebaut? Ausbau und Erhalt des deutschen Verkehrsnetzes sind oft gar nicht einmal eine Geldfrage.

Um mehr Tempo in langwierige #Planungsverfahren zu bekommen, hat der Bundestag am Freitag ein Gesetzespaket von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) beschlossen. Dazu gehört, Bahnübergänge rascher zu beseitigen, die Züge und Autos aufhalten. Für ein gutes Dutzend Projekte soll eine Genehmigung über Gesetze möglich werden, die der Bundestag direkt beschließen kann.

#Scheuer sagte, es gelte, wichtige Bauprojekte von der „Standspur auf die #Beschleunigungsspur“ zu bringen. Dies sei ein entscheidender Punkt, um die #Infrastruktur auszubauen. „Geld alleine reicht nicht.“ Viele Mittel würden …

Infrastruktur: Die Bauzeit verzögert sich um wenige Jahre … Dass der Bau neuer Bahnstrecken Jahrzehnte dauert, soll sich ändern., aus golem.de

https://www.golem.de/news/deutsche-bahn-die-bauzeit-verzoegert-sich-um-wenige-jahre-1909-143590.html

Dass der #Bau #neuer #Bahnstrecken Jahrzehnte dauert, soll sich ändern. Aber jetzt wird die Klage einer Bürgerinitiative verhandelt, die alles noch verschlimmern könnte.

Wenn Wolfgang Eggerath vor seinem früheren Hotel steht, versteht man ihn kaum, so laut rauschen die Züge wenige Meter entfernt vorbei. Immer wieder übertönt das schrille Geräusch der Räder den 70-Jährigen. Seit 1907 war das Haus Litzbrück, ein Fachwerkhaus im Düsseldorfer Vorort Angermund, im Besitz seiner Familie. Bis Eggerath 2008 entnervt verkaufte. „Mir sind mitten in der Nacht Hotelgäste ausgezogen“, sagt er, „weil sie die Bahn zu laut fanden.“ Nach jeder Feier hätten die Gäste ihm gesagt: „Es war sehr schön, aber die Bahn war so laut.“

Zwischen Eggerath und dem Zug steht keine Mauer, nur ein kleiner Gartenzaun trennt ihn von den Gleisen. So geht das hier alle paar Minuten. Mit 500 Zügen am Tag gehört die Strecke Düsseldorf-Duisburg zu den meistbefahrenen in Europa.

1997 hat Eggerath deshalb die Initiative Angermund gegründet. Das Ziel: Lärmschutz für die Bewohnerinnen und Bewohner entlang der Bahngleise. Und dafür ziehen die Bürger auch vor Gericht. Seit dem 28. August 2019 stehen sich beide Parteien vor dem Verwaltungsgericht …

Flughäfen + Bahnverkehr: Zug statt Flug (2) Mit zu wenigen Gleisen kompliziert durch Deutschland, aus airliners.de

http://www.airliners.de/mit-gleisen-deutschland-zug-flug/51418

In der Diskussion um die #Verlagerung des #Flugverkehrs auf die #Schiene werden innerdeutsche Flüge gerne als verzichtbar dargestellt. Doch für viele Verbindungen innerhalb Deutschlands fehlt es schlicht an adäquaten #Bahnstrecken.

Deutschland ist ein #Bahnland, aber kein perfektes. So gibt es hierzulande zwar #Hochgeschwindigkeitszüge, doch nur wenige tatsächlich schnelle Verbindungen, die dem #Flugzeug in soweit Konkurrenz machen können, als dass die Kunden sich per se für die Bahn entscheiden würden.

Dennoch scheint der politische Wille da zu sein, Passagiere zum Umsteigen zu bewegen. Doch würde es überhaupt funktionieren, die 2018 rund 23 Millionen innerdeutschen Fluggäste auf die Schiene zu verlagern – zusätzlich zu den rund 147 Millionen Bahngästen im DB-#Fernverkehr? Prinzipiell sieht das schwierig aus. Denn das deutsche #Bahn-System ächzt schon jetzt an vielen neuralgischen Punkten.

Ohnehin muss man unterscheiden zwischen dem sogenannten #Hub-Verkehr, also Umsteiger an den #Drehkreuzen und dem #Originärverkehr, also rein …

Flughäfen + Bahnverkehr: Entwicklung des Passagieraufkommens auf innerdeutschen Flug- und Bahnstrecken von und nach Berlin, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie hoch war das #Passagieraufkommen auf innerdeutschen #Flugstrecken von und nach Berlin im Jahr
2018? Bitte nach allen direkt angeflogenen Städten, vor allem Frankfurt, München, Köln/Bonn, Stuttgart,
Düsseldorf etc. aufschlüsseln.
Antwort zu 1:
Die Flughäfen der Hauptstadtregion hatten 2018 34,7 Millionen Fluggäste. Von und nach
Schönefeld flogen 12,4 Mio., von und nach Tegel flogen 22,3 Mio. Passagiere. Eine
Aufschlüsselung nach angeflogenen Städten liegt dem Senat nicht vor.
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Die FBB hat dazu Folgendes mitgeteilt:
„Insgesamt über 8,4 Millionen Passagiere sind auf den folgenden innerdeutschen Strecken
von und nach Berlin geflogen.
Ziel Passagiere
Frankfurt 2.292.474
München 1.986.522
Köln/Bonn 1.493.773
Stuttgart 1.238.552
Düsseldorf 1.197.858
Nürnberg 87.592
Saarbrücken 78.582
Karlsruhe 36.486
Mannheim 19.374“
Frage 2:
Wie hoch waren die auf innerdeutschen Flügen verursachten CO2-Emissionen im Jahre 2018? Wie hoch
waren die CO2-Emissionen auf den Strecken Berlin-Frankfurt, Berlin-München, Berlin-Köln/Bonn, Berlin-
Stuttgart und Berlin-Düsseldorf?
Antwort zu 2:
Eine quantitative Ermittlung der CO2 Emissionen setzt die Kenntnis betriebsinterner Daten
der Fluggesellschaften (wie Auslastung der Flüge und technische Daten der eingesetzten
Flugzeuge) voraus, die aus Wettbewerbsgründen nicht ohne Weiteres zugänglich sind.
Frage 3:
Wie hoch war das Passagieraufkommen auf innerdeutschen #Bahnstrecken von und nach Berlin im Jahre
2018? Bitte auch hier aufschlüsseln nach direkt angefahrenen Großstädten und den oben genannten
Knotenpunkten.
Antwort zu 3:
Seit der Bahnreform vor 25 Jahren werden von der Deutschen Bahn AG aus
Wettbewerbsgründen für den eigenwirtschaftlichen Schienenpersonenverkehr (SPFV)
keine nach Relationen differenzierten Fahrgastzahlen veröffentlicht. Eine Ausnahme war
die Veröffentlichung der Fahrgastzahlen von Berlin nach München ein Jahr nach der
Inbetriebnahme der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Berlin und München.
Frage 4:
Wie hat sich der Bahnverkehr zwischen Berlin und München seit der Eröffnung der Schnellfahrstrecke
entwickelt? Welche Auswirkungen hatte die Schnellfahrstrecke auf die auf der Strecke verursachten CO2-
Emissionen? Wie hat sich das Verhältnis von Flugreisen zu Bahnreisen im letzten Jahr im Vergleich zum
Vorjahr verändert?
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Antwort zu 4:
Die Deutsche Bahn Fernverkehr (DB FV) hatte zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der
#Hochgeschwindigkeitsstrecken als Bestandteil der ICE-Verbindung Berlin-München
(Verkehrsprojekt 8 Deutsche Einheit) eine Prognose präsentiert, die von einer
Verdoppelung der Bahnreisenden zwischen Berlin und München von 20 auf 40 % ausging.
Gleichzeitig sollte der Anteil der Flugreisenden sich von 50 auf ca. 30 % verringern.
Entsprechend wurde das Zugangebot durch Neubeschaffung von Fahrzeugen erweitert.
Die Pressestelle der DB AG hat zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 publiziert, dass
die Fahrgastzahlen zwischen Berlin und München bereits heute über ihren Prognosen
vom Dezember 2017 liegen. Sie hat auch erstmals eine Zahl (4,4 Mio. Fahrgäste)
angegeben, die im letzten Jahr diese Relation benutzt haben. Eine von der DB AG in
Auftrag gegebene Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der Anteil der Bahnreisenden auf
der Verbindung Berlin – München derzeit bei 46 % liegt und dass die Anzahl der Fahrgäste
sich gegenüber 2017 mehr als verdoppelt hat. Laut der Studie beträgt die Einsparung an
CO2 188.000 Tonnen.
Frage 5:
Welches Verhältnis von Bahnreisen zu Flugreisen besteht analog auf der Strecke Berlin-Frankfurt, Berlin-
Stuttgart, Berlin-Köln/Bonn, Berlin Düsseldorf?
Antwort zu 5:
Für eine quantitative Abschätzung der CO2-Emissionen sind betriebsinterne, auch bei der
Schiene „sensible“ Daten der Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) notwendig, die für
das Land Berlin nicht zugänglich sind. Dazu gehören u.a. die Auslastung der Züge, die
eingesetzten Schienenfahrzeuge sowie der Strommix.
Dennoch lassen sich auch ohne Kenntnis der betriebsinternen Daten der EVU folgende
Schlussfolgerungen zur CO2-Entwicklung der genannten Strecken treffen:
Mit der Inbetriebnahme der Hochgeschwindigkeitsstrecken im Jahr 1998, die zu
Verkürzungen der Fahrzeiten in Richtung Düsseldorf, Köln/Bonn, Frankfurt/Main und
Stuttgart um bis zu 2,5 Stunden führten, gab es auf diesen Relationen eine sprunghafte
Verlagerung von Verkehren auf die Schiene und eine entsprechende Senkung der CO2-
Emissionen. Im anschließenden Zeitraum ist es der DB FV nicht gelungen, weitere
Fahrgastzuwächse zu generieren. Der Flugverkehr konnte demgegenüber am allgemeinen
Verkehrswachstum stärker partizipieren.
Mit der Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke zwischen Berlin und München und der
Fahrzeitverkürzung von bis zu 2,5 Stunden ist 2018 ein ähnlicher Effekt wie 1998 auf den
o.g. Relationen in Richtung Rhein-Main und Rhein-Ruhr eingetreten. Ob es weitere
Verlagerungen geben wird, hängt von der Investitionstätigkeit in das Schienennetz, in die
Schienenfahrzeuge, von der Preispolitik der DB, von der Trassenpreispolitik des Bundes
und vom Abbau der Wettbewerbsverzerrungen der Schiene gegenüber dem Flugverkehr
ab. Verlagerungen des Fernverkehrs auf die Schiene führen generell zu wirkungsvollen
klimapolitischen Effekten.
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Nach einer Studie der „Allianz pro Schiene“ wird eingeschätzt, dass im Flugverkehr
durchschnittlich 180 und beim SPFV 14 Gramm CO2 pro Personenkilometer emittiert
werden. Die DB FV kann diesen Vorteil noch ausbauen, wenn 100 % Ökostrom verwendet
wird.
Berlin, den 16.01.2019
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Regionalverkehr: Bahnverkehr nach Berlin Immer mehr Pendler überlasten den Zugverkehr, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bahnverkehr-nach-berlin-immer-mehr-pendler-ueberlasten-den-zugverkehr/19947608.html

Auf den #Bahnstrecken nach Berlin nimmt nach Prognosen die Zahl der #Pendler weiter zu. Doch Entscheidungen zum #Ausbau lassen weiter auf sich warten. Zum Teil schon seit Jahren.
Die Prognose steht: Die Zahl der Pendler in den Zügen zwischen Brandenburg und Berlin wird weiter zunehmen. Welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind, ist jedoch weiter ungewiss. Im Herbst will das Infrastrukturministerium in Potsdam den Entwurf zum #Landesnahverkehrsplan 2018-2022 vorlegen, über den der Landtag bis zum Jahresende abstimmen soll. Grundlage ist die so genannte Korridor-Untersuchung des Verkehrsverbundes Berlin- Brandenburg (VBB), die, wie berichtet, vor kurzem vorgestellt worden ist.
Demnach reichen 2030 die vorhandenen Kapazitäten nur auf berlinfernen Strecken. Für die Gleise in die Stadt sagen die Planer für fast alle Verbindungen freie Kapazitäten in nur noch geringem Umfang voraus oder sehen sie als nicht gegeben an. Angebotserweiterungen seien dann fast nur mit einem Ausbau der Infrastruktur möglich. Und dafür sind die Pläne in den vergangenen Jahren kaum vorangekommen. Ein Überblick:

Cottbus

Den größten Schub erwarten die Planer auf der Strecke von Cottbus nach Berlin. Im Umfeld von Cottbus steigt demnach die Zahl der Fahrgäste um 67 Prozent, bei Königs Wusterhausen sogar um 95 Prozent. Dass der Bahnhof in Königs Wusterhausen, der auch Endstation der S-Bahn ist, betrieblich ein außerordentlicher Engpass ist, weiß man seit Jahren. Beseitigt ist er immer noch nicht; es gibt auch keine konkreten Pläne dafür.

Und zwischen Lübben und Cottbus ist die 2010/2011 für rund 140 Millionen Euro modernisierte Verbindung weiter eingleisig. Den Bau eines zweiten Gleises für die gesamte Strecke hatte man damals als nicht notwendig eingestuft. Heute sind die Fahrpläne gerade auch wegen der Eingleisigkeit häufig nicht einzuhalten. Aus der Not heraus verzichten der VBB und die Landesregierung auf mehrere Halte in kleinen Kommunen, um Zeit einzusparen.

Immerhin haben das Land und die Bahn inzwischen die Planungen für den Bau des Gleises angeschoben. Und auch eine Verkürzung der Linie RE2, die durch drei Bundesländer fährt, soll den …