Bahnhöfe: Bauarbeiten am Ostkreuz beendet Endlich ist mal was fertig aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-friedrichshain-bauarbeiten-am-ostkreuz-beendet/23729436.html

An Berlins größtem #Bahnknoten sind die Bauarbeiten vorbei – nach zwölf Jahren. Gekostet hat der Umbau 500 Millionen Euro.
Einer wird arbeitslos am #Ostkreuz: Max der Maulwurf. Das Baustellen-Maskottchen der Bahn musste zwölf Jahre lang Ausfälle, Sperrungen, Pendel- und #Schienenersatzverkehr schönreden. Tatsächlich hat das Projekt Ostkreuz die Geduld von Fahrgästen und Anwohnern lange strapaziert. Dass damit am Sonntag Schluss sein soll – unvorstellbar.
Drei Tage vor dem #Fahrplanwechsel am Sonntag sah Max der Maulwurf noch einmal persönlich nach dem Stand der Dinge, stieg an Gleis 6 aus einer S-Bahn, wischte sich den Schweiß von der Stirn und verkündete: „Geschafft“. Das sagte später auch Richard #Lutz, der Chef der Deutschen Bahn, bei einer kleinen Eröffnungsfeier zwischen den Gleisen 5 und 6. Dass er persönlich kam, zeigt die Wichtigkeit dieses Projektes.

Vom Ostkreuz zum #Rostkreuz
Mit täglich mehr als 1500 Stopps ist das Ostkreuz Deutschlands Bahnhof Nummer 1: Auf keinem halten mehr Züge. Mit täglich 123.000 Ein-, Aus- und Umsteigern ist das Ostkreuz auch der größte Knoten Berlins. Ab Sonntag kommen weitere dazu, weil dann an zwei weiteren Regionalbahnsteigen die Züge von und nach Küstrin …

You may also like

Bahnhöfe + S-Bahn: BAHNKNOTEN Am Ostkreuz kann wieder nach Süden abgebogen werden Mit mehreren Probefahrten ist am Sonntag die neue Südkurve erfolgreich in Betrieb genommen worden., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article212594693/Am-Ostkreuz-kann-wieder-nach-Sueden-abgebogen-werden.html

Berlin/#Schönefeld. Das #Ostkreuz gewinnt weiter an Konturen. An dem wichtigen #Bahnknoten im Berliner Osten ist am Sonntag mit mehreren Probefahrten die neue #Südkurve erfolgreich in Betrieb genommen worden. Die komplett neu errichtete Brückenkonstruktion ermöglicht es der S-Bahn, ihre Züge von der #Stadtbahn wieder auf den Ring in Richtung Süden "abbiegen" zu lassen.

Profitieren davon werden vor allem Fahrgäste, die aus der Innenstadt etwa zum Wissenschaftsstandort #Adlershof oder zum Flughafen Schönefeld und zurück wollen. Sie können ab dem #Fahrplanwechsel im Dezember dann direkt und ohne Umsteigen dorthin fahren. Das spart etwa Reisenden vom Bahnhof Zoo nach Schönefeld zwar nur zwei Minuten Zeit, erhöht aber die Bequemlichkeit.

Die #S9 bekommt dafür eine neue Linienführung: Ab 10. Dezember verkehren die Züge dann nicht mehr von Pankow, sondern ab Spandau über die Stadtbahn zum Bahnhof Flughafen Schönefeld. Die Züge fahren wie bisher nur im 20-Minuten-Takt. Alternativ kann für die An- und Abreise zum Flughafen auch die Linie #S45

You may also like

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Zukunftsaufgabe Eisenbahnverkehr – Stammbahn-Planung sofort beginnen

Zukunftsaufgabe #Eisenbahnverkehr #Stammbahn-Planung sofort beginnen
IGEB-Pressedienst vom 3.4.2017

Fahrgastverband IGEB fordert Bund, Berlin und Brandenburg auf, mit der Planung zur Reaktivierung stillgelegter Strecken wie der Stammbahn sofort zu beginnen.

Die Zahl der #Pendler in Deutschland steigt – nach und von Berlin stärker noch als in anderen Regionen. Das hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gerade erst bestätigt.
Folgerichtig nimmt auch die Länge der Arbeitswege zu. Das ist keine gute Nachricht. Aber die von den Pendlern verursachten Umweltbelastungen können erheblich vermindert werden, wenn die Pendler Bahn statt Auto fahren.

In dieser Situation wäre es falsch, vorhandene #Bahntrassen nicht zu reaktivieren und obendrein für andere Nutzungen zur Verfügung zu stellen. Deshalb ist es eine sehr gute Nachricht, dass die Deutsche Bahn und das Eisenbahn-Bundesamt die Trasse der Stammbahn nicht für eine Zwischennutzung als Fahrradschnellweg zur Verfügung stellen wollen.
Für eine solche Zwischennutzung müssten mehrere Millionen Euro investiert werden. Das würde eine Reaktivierung der Bahnstrecke für lange Zeit realistischerweise unmöglich machen.

Die umfassende Förderung des #Radverkehrs ist richtig und wichtig, aber nicht zu Lasten einer Bahnstrecke. Der Berliner Senat darf nicht die Verkehrsmittel des Umweltverbundes gegeneinander ausspielen.
Die dynamische Bevölkerungs-, Wirtschafts- und Tourismusentwicklung im Raum Berlin/Potsdam zeigt, dass die Stammbahn wahrscheinlich schon in wenigen Jahre dringend benötigt wird, um den Verkehr aus dem südwestlichen Brandenburg von und nach Berlin bewältigen zu können.

Vorübergehend kann – und muss! – der Zuwachs noch durch #Taktverdichtungen und längere Züge bewältigt werden. Mittelfristig wird jedoch als zusätzliche Trasse die Stammbahn von Potsdam über Zehlendorf und Steglitz zum Berliner Hauptbahnhof benötigt. Und weil deren Reaktivierung viele Jahre dauert, muss bereits jetzt mit den Planungen begonnen werden.
Dasselbe gilt für die Reaktivierung der #Kremmener Bahn von Berlin Gesundbrunnen über Tegel nach Hennigsdorf, der #Nordbahn von Berlin Gesundbrunnen über Frohnau nach Birkenwerder und natürlich für die überfällige #Dresdener Bahn von Berlin Südkreuz nach Blankenfelde.

Die #Vervollständigung des „#Bahnknoten Berlin“ müssen Bund, Berlin und Brandenburg gemeinsam angehen. Attraktive Schienenwege sind zwingende Voraussetzung, damit mehr Menschen aus Brandenburg mit der umweltfreundlichen Bahn nach Berlin pendeln – und umgekehrt. Zugleich sind die Schienenwege eine Voraussetzung dafür, dass ein möglichst großer Teil der Berliner Ausflügler für die Fahrt nach Brandenburg die umweltfreundliche Bahn nutzt. Und schließlich geht es darum, dass der Regionalverkehr nicht durch den (hoffentlich) weiter wachsenden Eisenbahnfernverkehr ausgebremst wird, weil die Trassenkapazitäten nicht ausreichen.

Christfried Tschepe, Vorsitzender
Jens Wieseke, stv. Vorsitzender
Matthias Gibtner, stv. Vorsitzender

——————————————————————
Alle Pressedienste und Statements der IGEB finden Sie unter igeb.org
Ihre Meinung interessiert uns! Schreiben Sie an igeb@igeb.org

Sie können diesen Newsletter jederzeit abbestellen.
Wählen Sie dazu http://www.igeb.org/newsletter.html
und Abmeldemail bestätigen.
Ihr Eintrag wird damit rückstandsfrei gelöscht.

Neu abonnieren des Newsletters:
Wählen Sie http://www.igeb.org/newsletter.html
und Anmeldemail bestätigen.
—————————————————————-

Schöne Grüße
Florian Müller
Berliner Fahrgastverband IGEB e.V.
S-Bahnhof Lichtenberg, Empfangsgebäude, Untergeschoss
Weitlingstraße 22, 10317 Berlin, Deutschland
Telefon (030) 78 70 55 11 – Telefax (030) 78 70 55 10
igeb@igeb.org  –  www.igeb.org

Fahrgastzentrum, Beratung, Fachbuchhandlung, Antiquariat
Öffnungszeiten Montag bis Freitag 13 bis 19 Uhr

Vertretungsberechtigt sind:
Christfried Tschepe, Vorsitzender;  Jens Wieseke, stv. Vors.; Matthias Gibtner, stv. Vors.; Klaus-Jürgen Ulbrich, Schatzmeister, Florian Müller, Geschäftsführer
Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg zu Berlin, Registernummer: VR 6373 Nz
Finanzamt für Körperschaften Berlin I, St-Nr. 27/668/52530
Der Berliner Fahrgastverband IGEB ist als gemeinnützig und förderungswürdig anerkannt.

You may also like

Cottbus + Bahnverkehr: Cottbus feiert Eisenbahn-Geschichte und Zukunft Aktivitäten an verschiedenen Orten – Shuttleverkehre verbinden, aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/12099740/Bahnhofsfest_Cottbus.html?start=0&itemsPerPage=20

Am Sonnabend, 17. September #feiert der #Bahnknoten #Cottbus von 10 bis 17 Uhr seine #150jährige Geschichte und präsentiert gleichzeitig den umfassenden #Umbau des Cottbusser Bahnhofes. Wenige Tage nach dem offiziellen Start des #Großvorhabens Bahnhofsumbau, das den Bahnhof fit für die Anforderungen der Zukunft machen wird, werden Geschichte und Zukunft gefeiert.

Vor 150 Jahren begann die #Eisenbahngeschichte in Cottbus und der Bahnverbindung Berlin – Cottbus. Ein guter Anlass, auf diese zurück zu blicken und zu zeigen, was sich in jüngster Zeit und aktuell bei der Entwicklung der Bahn in Cottbus tut. Erst kürzlich wurde die Verbindung Berlin – Cottbus, zwischen Königs Wusterhausen und Cottbus, umfassend ausgebaut, aktuell läuft der Bahnhofsumbau und das Land Brandenburg plant den zweigleisigen Ausbau der Strecke.

Friedemann Keßler, Regionalbereichsleiter Ost der DB Station&Service AG, und Dezernent Thomas Bergner von der Stadt Cottbus eröffnen das vielgestaltige Programm im Empfangsgebäude. Der Chor des Staatstheaters sorgt für die künstlerische Umrahmung.

Am Bahnhof kann man bereits einen Blick in die Zukunft werfen und einen virtuellen Rundgang durch die umgebaute Verkehrsstation unternehmen.

Darsteller in historischen Bahnuniformen, eine Ausstellung der Parkeisenbahn und Bahnhofsmodelle am Stand der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg geben Einblicke in die Eisenbahngeschichte. Die Bundespolizei zeigt Präventionsübungen und für die Kleinen gibt es Spaß in der Kinderecke. Natürlich fehlt auch keine Tombola.

Am alten Spreewaldbahnhof sind Servicefahrzeuge und Maschinen der DB zu sehen.

Im DB Regio Werk ist eine vom Lausitzer Dampflok Club e.V. unterstützte Fahrzeugausstellung zu bestaunen. Führerstandsmitfahrten auf einer Dampflok und eine Gartenbahn für Kinder sind hier Höhepunkte für Familien und Fans.

Das Fahrzeuginstandhaltungswerk lädt zu einem „Tag der offenen Tür – light“ ein und der Modellbahnverein zeigt seine Schätze.

Zwischen dem Bahnhof und dem Regio Werk ist Shuttleverkehr eingerichtet, ebenso zwischen allen Standorten mit Bus bzw. historischer Straßenbahn von Cottbus Verkehr.

Das Stellwerk B23 kann ebenso besichtigt werden wie das Eisenbahnbetriebsfeld des Lausitzer Dampflok Club e.V.

You may also like