Die Deutsche Bahn (DB) arbeitet auf der #Schnellfahrstrecke Berlin- #Hannover zwischen Rathenow und Staffelde an der Oberleitung sowie an Wochenenden zwischen Wolfsburg und Stendal an Brücken. Deshalb müssen diese Streckenabschnitte vom 4. bis 14. April gesperrt werden.
Wie bereits bei den ersten Untersuchungen wird zunächst der Ist-Zustand der Strecken und Stationen analysiert und dokumentiert. Daraufhin folgen Interviews mit betroffenen Institutionen und Kommunen sowie eine Aktualisierung der bereits im Jahr 2021 durchgeführten Potenzialuntersuchung.
Die ersten #Machbarkeitsstudien zur #Reaktivierung der Strecken #Neuruppin West – #Neustadt (Dosse), #Werneuchen – #Wriezen und #Fredersdorf (b Berlin) – #Rüdersdorf (b Berlin) sowie der Stationen Kiekebusch/Kibuš (b Cottbus/Chóśebuz) und Haida (Oberlausitz) wurden nun vom VBB beauftragt. Vorausgegangen war ein europaweites Vergabeverfahren. Die Untersuchungen für die drei Strecken und zwei Stationen beginnen im 3. Quartal 2024 und werden voraussichtlich im 1. Halbjahr 2025 abgeschlossen sein.
Ab Sonntag können Fahrgäste im #Nahverkehr täglich stündlich von #Stendal nach Berlin, beziehungsweise von Berlin nach Stendal fahren. Dafür hat die #Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (#NASA) im Auftrag des Landes in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) und der DB Regio #Nordost zusätzliche Züge zwischen Stendal und #Rathenow bestellt. Dadurch stehen dann alle zwei Stunden pro Fahrt und Richtung etwa 500 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung und sorgen für eine merkliche Entlastung auf der Strecke.
Die #Traditionsbus Berlin GmbH muss bis zum 31. Oktober das Werk- und #Lagergelände an der #Daumstraße verlassen. Sie nutzt dort bisher drei #Hallen mit einer Gesamtfläche von knapp 5000 Quadratmetern. Darin befinden sich rund 60 historische #Busfahrzeuge, dazu viel #Material.
Das Areal ist für eine Neubebauung von Wohnungen vorgesehen. Eine #Ersatzfläche in Spandau oder in Berlin wurde bisher nicht gefunden. Der neue Standort wird sich im brandenburgischen #Rathenow befinden. Keine optimale Lösung, aber die einzige, die möglich gewesen sei, sagt Geschäftsführer Stefan Freytag. Der Umzug muss zwar nicht das Ende von Traditionsbus bedeuten, aber er wird seine Aktivitäten erheblich erschweren und einschränken. Das sei wahrscheinlich nicht allen bewusst, erklärt Freytag. Er beklagt auch ein eher gebremstes Engagement etwa vonseiten der Politik, um einen neuen Platz zu finden. Als „#Abschiedsshow“ deklariert der Geschäftsführer deshalb die Angebote der Gesellschaft am 10. September. An diesem Tag wird Traditionsbus zwischen dem U-Bahnhof #Ruhleben und der #Polizeidirektion 2 in der #Charlottenburger Chaussee verkehren. Die Polizei lädt dort ein zum Tag der offenen Tür. Außerdem geht es weiter nach #Staaken, wo der 750. Geburtstag des Ortsteils gefeiert wird. In Staaken sind auch noch weitere Auftritte vorgesehen.
Fahrgäste von drei #Regionalbahnlinien der #Odeg müssen sich auf Einschränkungen einstellen: Wegen defekter #Klimaanlagen werden einige Züge nach acht Wochen schon wieder aus dem Betrieb genommen. Als Ersatz sollen alte Züge #reaktiviert werden.
Nach dem #Ausfall von acht neuen Regionalzügen wegen Mängeln an den Klimaanlagen will die #Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (Odeg) den #Zugverkehr ab Freitag teils mit alten Fahrzeugen wieder aufnehmen. Es kommt aber nach wie vor zu starken Einschränkungen auf den betroffenen Linien vor allem in Brandenburg.
Ab Dezember werden auf 17 Linien #fabrikneue oder #modernisierte Fahrzeuge eingesetzt. Auf einer Strecke nach Brandenburg sind ab sofort #Testreisen möglich.
Bald ist es soweit. Alles neu macht der 11. Dezember – für zahlreiche Fahrgäste des Regionalverkehrs in Berlin und Brandenburg. Auf den 17 Linien des Netzes #Elbe-Spree werden neue oder modernisierte Wagen eingesetzt, die Züge haben mehr #Kapazität, und auf manchen Strecken fahren sie auch öfter. Jetzt bekommt die Kundschaft schon mal einen Vorgeschmack darauf, welche Fahrzeuge künftig auf der wichtigsten Route, der #Regionalexpresslinie#RE1, unterwegs sind. Ein fabrikneuer Zug des Typs #Siemens#Desiro HC ist seit Freitag in der Hauptstadtregion im Einsatz und lädt zu #Probefahrten ein. Die ersten Bewertungen sind gut – aber manches wird noch zu Diskussionen führen.
Der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) hat den Zuschlag im #Wettbewerbsverfahren#Netz#Nord-Süd an die DB #Regio Nordost erteilt. Der VBB fungiert als #Vergabebüro und hat das Wettbewerbsverfahren Netz Nord-Süd im Auftrag der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt durchgeführt. Im zukünftigen Netz Nord-Süd wird das Angebot für die Fahrgäste auf der Schiene durch mehr Fahrten im Pendler- und Ausflugsverkehr, durch neue und modernisierte Fahrzeuge und mehr #Sitzplätze deutlich erhöht. Die #Betriebsaufnahme ist für Dezember 2026 vorgesehen.
#Bahn-Tickets können inzwischen auch an #Automaten oder #digital erworben werden, vor allem ältere Kunden kaufen aber gerne weiter am #Schalter. Dennoch will die Bahn jetzt in Brandenburg #Reisezentren#schließen. Kommunalvertreter sind verärgert. Von Thomas Bittner
#Wittenberge hat eine lange Tradition als #Eisenbahnknoten. Das 175 Jahre alte klassizistische #Bahnhofsgebäude kündet noch heute davon. Aber Fahrkarten kann man hier schon lange nicht mehr kaufen. Ein kleiner Container vor dem leer stehenden Haus dient als #Reisezentrum der Deutschen Bahn. Doch selbst dieses Provisorium steht vor dem Aus.
An der ersten Tür geht schon mal gar nichts, in dem Bereich sind #Fahrräder aufgereiht wie im Verkaufsraum eines Großhändlers, dazwischen quetschen sich die Zweirad-Besitzer. Die zweite Tür ist auch aussichtslos, da kippt ein Mann mit seinem #Rollkoffer aus #Platzmangel fast rückwärts auf den Bahnsteig. Dritte Tür, Treffer, da kann die junge Frau mit ihrem großen, schwarzen Koffer zumindest mal den #Regionalexpress 4/62163 nach #Rathenow betreten. Auf einen #Sitzplatz muss sie allerdings verzichten, alles belegt.