Straßenbahn: Blankenburger Süden Tram-Wendeschleife soll nicht mehr in Gartensiedlung liegen, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2020/02/strassenbahn-blankenburger-sueden-streit-pankow.html

Im #Blankenburger Süden in Pankow sollen 6.000 Wohnungen entstehen. Ein Problem ist die #Verkehrsanbindung: Die geplante #Tram-Verlängerung führt quer durch eine Siedlung. Auch angepasste Pläne des Senats kommen bei den Bewohnern nicht gut an.

Obstbäume, Gemüsebeete, Hecken, Rasenflächen, Sandwege: Die Blankenburger Gartensiedlung präsentiert sich als eine idyllische Mischung aus Gartenlauben und kleinen Wohnhäusern. 1.400 Grundstücke und Parzellen – die meisten in der Erholungsanlage sind gepachtet, ein Drittel befindet sich in Privat-Eigentum.

Norbert Ludwig wohnt seit mehr als 50 Jahren in seinem Haus, nach der Wende hat er auch das Grundstück gekauft – zur Altersvorsorge. Jetzt weiß der 70-Jährige nicht mehr, ob er bleiben kann. Am meisten bedrückt ihn die Unsicherheit. „Man bekommt ja hier auch keine Auskünfte, wie das insgesamt weiter geht.“

Eine 40 Meter breite Schneise durch die Siedlung
Wenn die #Straßenbahntrasse kommt, schneidet sie rund um den …

You may also like

Straßenbahn: Neues Straßenbahn-Depot: Pankow warnt vor Häuser-Abriss, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/pankow/article227650195/Neues-Strassenbahn-Depot-Pankow-warnt-vor-Haeuser-Abriss.html

Beim Bau eines neuen Stadtquartiers in Pankow soll auch eine neue #Straßenbahntrasse entstehen. Das neue #Depot gefährdet ein Wohngebiet.

Bei der Planung des größten Berliner Entwicklungsgebiet, dem Blankenburger Süden mit bis zu 6000 Wohnungen, gilt der Bau einer neuen Straßenbahntrasse derzeit als größter Streitpunkt. Über die verlängerte Linie #M2 soll das neue Stadtquartier mit dem Alexanderplatz und dem S-Bahnhof Blankenburg verknüpft werden.

Egal welche #Streckenführung der Senat beschließt – in Pankow wird dafür auch ein neuer #Straßenbahnbetriebshof benötigt. Mit einem Gutachten ließen die Verantwortlichen mehrere Standorte prüfen. Nun steht ein Favorit fest, der aber ein gravierendes Problem mit sich bringt. Denn dem geplanten Depot stehen Wohnhäuser im Weg.

Bau des Straßendepots könnte 2024 starten
Laut einem Ergebnisbericht, den Pankows Baustadtrat Vollrad Kuhn (Grüne) am Donnerstag bekannt gab, räumt der Senat einem Betriebshof zwischen der Bundesautobahn A114 und der …

You may also like

Straßenbahn: Drei in einem Zug, aus BVG

Von Montag, den 21. Oktober, ca. 4.30 Uhr bis Samstag, den 26. Oktober, ca. 4.30 Uhr nehmen die #Wartungstrupps der BVG die #Straßenbahntrasse auf dem #Müggelseedamm an der Kreuzung zur Bölschestraße in Beschlag. Während sich ein Teil von ihnen um die Instandhaltung der #Fahrleitungen kümmert, trimmen die anderen in ähnlich luftiger Höhe zu nahe gekommene #Bäume. Auch die Berliner #Wasserbetriebe nutzen die kurze Betriebspause für ein paar Arbeiten an dieser Stelle.

Für die Fahrgäste gibt es nur eine kleine Änderung: Der #Inselbetrieb mit der #Straßenbahn zwischen Altes Wasserwerk und Rahnsdorf Waldschänke wird in dieser Woche von Bussen übernommen. Alle Haltestellen auf dieser Strecke werden weiterhin angefahren.
Der #Ersatzverkehr zwischen Bahnhofstraße/Lindenstraße und S-Bahnhof Friedrichshagen, der in Folge des Wasserrohrbruchs in der Seelenbinderstraße eingerichtet wurde, bleibt ebenso unverändert wie die restlichen Streckenabschnitte der Linien 60 und 61.

—–

Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

Tel. +49 30 256-27901

www.bvg.de/presse

pressestelle@bvg.de

You may also like

Bahnhöfe: Wie weiter am S- und U-Bahnhof Jungfernheide, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Inwieweit sind #Umbaumaßnahmen für den S- und #U-Bahnhof #Jungfernheide geplant? Und wenn ja, welche
Maßnahmen sind in welchem Zeitraum vorgesehen?
Antwort zu 1:
Im Rahmen der Untersuchungen zur #Wiederinbetriebnahme der #Siemensbahn wird
geprüft, ob Umbaumaßnahmen der Gleise und der Bahnsteige vorgenommen werden
müssen, oder ob eine Inbetriebnahme ohne Erweiterung der Verkehrsstation möglich ist.
Einen Zeitplan gibt es derzeit noch nicht.
Frage 2:
Wer betreibt die Grünpflege rund um den Bahnhof?
Antwort zu 2:
Hierzu teilt das Bezirksamt Charlottenburg mit: „Im Umfeld des Bahnhofs Jungfernheide
befindet sich straßenbegleitendes Grün, welches im Auftrag des Bezirksamtes
(Fachbereich Grünflächen) von Fachfirmen gepflegt wird.“
2
Frage 3:
Ist dem Senat bekannt, dass der Bahnhof als „Angstraum“ gilt und was gedenkt der Senat dagegen zu tun?
Antwort zu 3:
Der S- und U-Bahnhof Jungfernheide ist Umsteigebahnhof des öffentlichen
Personennahverkehrs (ÖPNV). Dienstkräfte des örtlich zuständigen Polizeiabschnitts 24
befinden sich im ständigen Kontakt mit den Anwohnerinnen und Anwohnern und den
Vertretern der dort ansässigen Firmen. Regelmäßig finden gemeinsame Streifen von
Mitarbeitenden der Polizei Berlin mit denen der Berliner Verkehrsbetriebe im Bereich des
ÖPNV statt. Eine Thematisierung des Bahnhofs Jungfernheide als „Angstraum“ im Sinne
der Fragestellung kann in diesem Zusammenhang nicht festgestellt werden.
Bürgerbeschwerden und/oder -hinweise wurden ebenfalls nicht bekannt.
Eine besondere Schwerpunktsetzung von polizeilichen Maßnahmen erfolgt daher dort
nicht.
Hierzu teilt die BVG AöR mit: „Für die BVG gehört der Bahnhof Jungfernheide nicht zu den
Schwerpunktbahnhöfen. In der Statistik der Polizei mit ÖPNV relevanten Straftaten kam er
beispielsweise im Mai 2019 nur drei Mal vor. Der BVG ist bekannt, dass die Architektur der
70er Jahre generell nicht sehr förderlich für das subjektive Sicherheitsempfinden ist.“
Frage 4:
Gibt es Erkenntnisse darüber, ob der vorgelagerte Parkplatz vor dem nördlichen Bahnhofseingang in
nächster Zeit weiterqualifiziert werden soll zum Beispiel für #Car-Sharing oder #Elektromobilität?
Antwort zu 4:
Hierzu teilen das Bezirksamt Charlottenburg und die BVG AöR mit, dass sie in
Gesprächen sind, evt. einen Teil des nördlichen Parkplatzes in einen Mobilitätshub
umzuwandeln. Im Rahmen der vom Bezirksamt initiierten Einwohnerversammlung im April
2019 zur Weiterentwicklung des S- und U-Bahnhofes Jungfernheide ist seitens der BVG
die Planung zur Errichtung von Mobi-Hubs vorgestellt worden.
Frage 5:
Ist die Errichtung einer öffentlichen Toilette in absehbarer Zeit an dem Standort vorgesehen?
Antwort zu 5:
Im Rahmen des Toilettenkonzepts für Berlin werden demnächst 193 neue
Modultoilettenanlagen an 162 alten und 31 neuen Standorten errichtet. Beabsichtigt ist, ab
2021 die Versorgung mit öffentlichen Toilettenanlagen weiter auszubauen. Die Standorte
hierfür wurden von den Bezirken festlegt, die finale Festlegung steht allerdings noch aus.
Am Standort am S- und U-Bhf. Jungfernheide (FID 751) ist eine Toilettenanlage dieser
zweiten Versorgungsstufe (Verbesserte Versorgung) vorgesehen. Die Details, wie der
konkrete Aufstellort und die Ausstattung sind noch vom Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
festzulegen.
3
Frage 6:
Inwieweit sollen die NutzerInnenzahlen an dem Bahnhof weiter ausgebaut werden?
Zukünftig ist eine weitere Steigerung der Fahrgastzahlen am Bahnhof Jungfernheide zu
erwarten, die insbesondere aus der geplanten Inbetriebnahme der S21-Strecke und der
neu geschaffenen Umsteigeverknüpfungen sowohl zwischen den neuen S-Bahn-
Verbindungen als auch der Ringbahn (S41/42), der U7, den geplanten
Straßenbahnverlängerungen (Richtung Turmstraße und ggf. auch zur Urban Tech
Republic) sowie den Buslinien resultiert. Mit einer möglichen Wiederinbetriebnahme der
Siemensbahn würde die Bedeutung des Bahnhofs Jungfernheide weiter steigen.
Frage 7:
Ist der Bahnhof bei der aktuellen Planung der #Straßenbahntrasse mit berücksichtigt worden? Und wenn ja,
wann ist mit einem Anschluss des Bahnhofs an die Straßenbahntrasse zu rechnen?
Antwort zu 7:
Der Bahnhof Jungfernheide ist im Rahmen der Grundlagenermittlung für eine
#Straßenbahnverlängerung vom U-Bahnhof #Turmstraße bis zum Bahnhof Jungfernheide
sowohl im Rahmen der #Trassenbewertung als auch der Wirtschaftlichkeitsberechnung
berücksichtigt worden. Im nördlichen Bereich des Bahnhofs Jungfernheide ist eine
#Straßenbahnkehranlage geplant. Die #Straßenbahnneubaustrecke Turmstraße –
Jungfernheide ist im #Nahverkehrsplan als vordringlicher Bedarf mit Inbetriebnahme-
Horizont 2024 aufgeführt.
Berlin, den 09.07.2019
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

You may also like

Potsdam + Straßenbahn: Pläne des ViP in Potsdam Krampnitz-Tram rechnet sich, aus PNN

http://www.pnn.de/potsdam/990174/ Laut #Gutachten würde sich eine #Straßenbahn zum Kasernengelände #Krampnitz in Potsdam für den Verkehrsbetrieb lohnen. Billig wird das Vorhaben allerdings nicht. Potsdam – 6000 Fahrgäste pro Tag, davon zwei Drittel allein vom neuen Wohnquartier in Krampnitz, die in knapp einer halben Stunde am Autostau vorbei zum Hauptbahnhof fahren – die Chancen, dass diese Vision Realität wird, sind deutlich gestiegen. Denn der Bau einer #Straßenbahntrasse nach Krampnitz würde sich finanziell lohnen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die im Auftrag des Verkehrsbetriebs #ViP erarbeitet wurde. Das Verhältnis von Bau- und Betriebskosten zum Nutzen liegt demnach deutlich über dem Mindestwert eins, sodass sich die Investition langfristig bezahlt macht. Das ist Voraussetzung dafür, um von Bund und Land Fördermittel zu bekommen. Knapp 40 Millionen Euro würde die Trasse kosten, sagte ViP-Sprecher Stefan Klotz auf PNN-Anfrage. Sie würde an eine Verbindung anknüpfen, mit deren Bau wie berichtet im nächsten Jahr begonnen werden soll – die seit Jahren geplante Verbindung von der Viereckremise im Bornstedter Feld entlang der Nedlitzer Straße zum Plattner-Campus am Jungfernsee. Zum Fahrplanwechsel Ende 2017 will der ViP die rund 1,1 Kilometer lange und 7,5 Millionen Euro teure Strecke in Betrieb nehmen. Zweigleisigkeit auf der Insel Neu Fahrland nötig Die Trasse nach Krampnitz, die parallel zur Bundesstraße 2 gebaut werden soll, wäre mit etwa 5,3 Kilometern wesentlich länger – und sie soll im Gegensatz zu ersten Überlegungen sogar durchgängig zweigleisig sein. Das größte Problem dabei ist die Streckenführung über die Insel Neu Fahrland mit ihren beiden …
Source: BerlinVerkehr

You may also like

Straßenverkehr + Straßenbahn: Umbau der Karl-Max-Allee: Statt Parkplätze an die Straßenbahn denken!

(21.7.2015, #DBV-Landesverband Berlin-Brandenburg) Die Erneuerung des #Straßenabschnittes zwischen Otto-Braun-Straße bis Strausberger Platz steht für 2017 an. An der Vorfahrt für den Auto- und Lkw-Verkehr wird sich nicht viel ändern. Der DBV kritisiert, dass im Rahmen des zaghaften Rückbaus nicht planerisch in Mittellage eine #Straßenbahntrasse vorgesehen ist. Stattdessen sind hier weiterhin #Parkplätze in Hülle und Fülle vorgesehen. 75 m breit ist die #Karl-Marx-Allee an dieser Stelle. Stadtein- und auswärts gibt es vier Kfz-Spuren. Und zusätzlich in der Mitte links und rechts hunderte von Parkplätzen. Hier soll sich nach dem Willen der Verkehrsverwaltung auch in Zukunft kaum etwas ändern. Wer ernsthaft Fußgängern, Radfahrern und den Fahrgästen mehr Raum geben will, setzt andere Zeichen. Selbst durch Wegfall von etwa der Hälfte der Parkplätze in Mittellage wird sich an der autogerechten Stadt kaum etwas ändern. Für die Anwohner sind sie nicht notwendig; sie haben in den Seitenstraßen ausreichend und viel näher ihre Parkmöglichkeiten. Für den DBV ist unverständlich, warum nicht wenigtens planerisch – für spätere Jahre – in Mittellage ein Straßenbahntrasse vorgesehen ist. Ausgehend vom heutigen Knoten Alexanderstraße bis zum Strausberger Platz könnte eine interessante Querverbindung vom Platz der Vereinten Nationen zum Ostbahnhof entstehen. Es bleibt also bei der wenig einladenden Asphaltschneise. Schade! Über den Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV): Der DBV ist der bundesweit tätige Dachverband für Bahnkunden im Personen- und Güterverkehr. Er wurde 1990 in Berlin gegründet und hat heute über 7.500 Mitglieder (incl. Mitgliedsverbände). Er ist parteipolitisch neutral und unabhängig. Seine Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Der Bundesverband ist Mitglied im Europäischen Fahrgastverband EPF, der Allianz pro Schiene und des Klima-Bündnisses.
Source: BerlinVerkehr

You may also like

Straßenbahn: Nahverkehr in Berlin Neue Straßenbahn in Mitte fährt früher als geplant aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/nahverkehr-in-berlin-neue-strassenbahn-in-mitte-faehrt-frueher-als-geplant,10809298,31146838.html Na das ist doch mal etwas: Die neue #Straßenbahntrasse in der #Invalidenstraße wird früher fertig als geplant. Am 28. August soll die Eröffnung gefeiert werden, am 29. fährt dann die erste Bahn vom #Nordbahnhof zum #Hauptbahnhof fahren. Auf der neuen Straßenbahnstrecke in Mitte soll der Betrieb früher beginnen als zuletzt angekündigt. „Nach dem jetzigen Stand ist geplant, den zweiten Abschnitt der Neubautrasse in der Invalidenstraße schon am 29. August zu eröffnen“, sagte Petra Reetz, die Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Ursprünglich sollten die M 8 und M 10 erst vom darauffolgenden Sonntag an über ihre jetzige Endstation am Nordbahnhof hinaus zum Hauptbahnhof weiter fahren. Doch gemeinsam mit dem Senat sei entschieden worden, einen früheren Betriebsstart zu planen, hieß es. Die erste Straßenbahn vom Nordbahnhof direkt zum Hauptbahnhof wird laut Fahrplan um 3.29 Uhr fahren. In der Gegenrichtung soll der Betrieb schon um 3.11 Uhr beginnen. Von dem Neubauprojekt profitieren viele Fahrgäste. Mit der M 8, die in Ahrensfelde beginnt, können sie zum Beispiel von Lichtenberg …
Source: BerlinVerkehr

You may also like

Straßenbahn: Mit der Straßenbahn zum Hauptbahnhof: Linie M5 wird zum Fahrplanwechsel verlängert, aus Senat

www.berlin.de Pressemitteilung der BVG und Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Die #BVG nimmt die neue #Straßenbahntrasse zum #Hauptbahnhof in Betrieb. Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2014 wird die Linie M5 von der bisherigen Endhaltestelle Hackescher Markt verlängert. Über die Oranienburger-, Chaussee- und Invalidenstraße fahren die Züge dann weiter bis zum Hauptbahnhof und schaffen damit eine Anbindung an den Fern- und Regionalverkehr.

Das Gesamtbauprojekt „Straßenbahnanbindung Hauptbahnhof“ wird planmäßig im Sommer 2015 abgeschlossen. Dann werden auch die Metrotramlinien M8 und M10 vom Nordbahnhof kommend die neue Strecke bedienen. Auf dem Ostabschnitt der Invalidenstraße sind bis dahin noch Leitungs-, Gleisbau- und Straßenbauarbeiten nötig. Aktuell liegen alle Arbeiten im Zeitplan. Der Zeitverzug, der im Sommer 2013 mehrere Monate betrug, konnte auch dank der guten Zusammenarbeit von BVG und Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt inzwischen komplett aufgeholt werden. Da die Infrastruktur auf dem Westabschnitt der Invalidenstraße weitgehend fertiggestellt ist, haben die BVG und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt gemeinsam beschlossen, sie nun bereits vorzeitig für die Fahrgäste nutzbar zu machen. Unmittelbar neben dem architektonisch und statisch sehr anspruchsvollen Haltestellenbau am Hauptbahnhof hat die BVG deshalb in den vergangenen Wochen eine provisorische Haltestelle gebaut. Die Züge der M5 werden eingleisig durch die Baustelle fahren, um die zeitweilige Haltestelle zu erreichen. Im Tagesverkehr fährt die Straßenbahn auf der neuen Trasse im 10-Minuten-Takt. Der jetzt fertiggestellte Neubauabschnitt hat mit der Wendeschleife über den Straßenzug Invalidenstraße, Alt Moabit, Emma-Herwegh-Straße und Clara-Jaschke-Straße eine Streckenlänge von 1.800 Metern. Sechs neue Haltestel-len wurden gebaut: U Naturkundemuseum, Invalidenpark, S+U Hauptbahnhof, Lesser-Ury-Weg (nur in Richtung Lüneburger Straße), Lüneburger Straße (nur Ankunft) und Clara-Jaschke-Straße (nur in Richtung Hohenschönhausen, Zingster Straße). Insgesamt wird die Neubautrasse (Nordbahnhof-Invalidenstraße-Hauptbahnhof-Wendeschleife) eine Länge von 2.275 Metern haben. Die Kosten für den Straßenbahnbau liegen bei etwa 27 Millionen Euro. Für den Straßenbau betragen die Kosten 18,5 Millionen € und die Kosten für den Leitungsbau belaufen sich auf ca. 25 Millionen €. Wenn alle drei Linien planmäßig die Neubaustrecke befahren, erwartet die BVG auf dem Streckenabschnitt täglich bis zu 20.000 Fahrgäste. Zahlen und Fakten zur Neubaustrecke: 4.160 Meter Gleise (davon 885 Meter Grünes Gleis) 10 Weichen 6.300 Meter Fahrleitung 120 Oberleitungsmasten 6 Haltestellen, davon 3 als Paar und 3 einzelneBilder: Straßenbahn in Berlin © Patrick P. Palej – Fotolia.com Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

You may also like

Straßenbahn + Bahnhöfe: Tramtrasse zum Berliner Hauptbahnhof Weiteres Bauprojekt könnte sich verspäten, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/tramtrasse-zum-berliner-hauptbahnhof-weiteres-bauprojekt-koennte-sich-verspaeten,10809298,28909296.html Jahrelang passierte nichts, aber jetzt ist es plötzlich spannend geworden. Sechs Wochen vor der angepeilten Eröffnung der #Straßenbahntrasse zum #Hauptbahnhof ist immer noch nicht klar, ob tatsächlich Mitte Dezember die ersten Züge fahren. Zwar ist die #Neubaustrecke in der #Invalidenstraße in Mitte größtenteils fertig. Doch für ein wichtiges Detail trifft das nicht zu: An den #Überdachungen der #Haltestelle am Hauptbahnhof wird immer noch gearbeitet. Hinter den Kulissen wird nach Lösungen gesucht, ob die Strecke auch ohne die schicken Betonbauten öffnen könnte – um Berlin eine neue Peinlichkeit zu ersparen.

Dass der Großflughafen BER frühestens 2017 fertig wird und die Sanierung der Staatsoper ebenfalls auf Schwierigkeiten stößt, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Dass aber selbst ein überschaubares Bauvorhaben wie zwei …

You may also like