Fahrgastverband PRO BAHN: DB darf eigene Reformagenda nicht aushebeln, aus Pro Bahn

10.07.2026

https://www.pro-bahn.de/presse/pm_bv_show.php?id=565

Fahrgastverband kritisiert Kehrtwende bei DB Navigator und fordert offene Mobilitätsplattform statt zusätzlicher App

Berlin. Mit dem vorgestellten #Sofortprogramm zur besseren #Kundenkommunikation kündigt die Deutsche Bahn unter anderem die Einführung einer neuen „#DB Info“-App an. Der #Fahrgastverband PRO BAHN sieht darin einen Bruch mit den Zielen der vom Bundesverkehrsministerium erst im vergangenen Jahr veröffentlichten „Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene“.

Darin hatte das Ministerium ausdrücklich formuliert, dass „der DB #Navigator sowie die damit verbundene Internetpräsenz zur Stärkung von #Gemeinwohl und #Wettbewerbsneutralität in die Verantwortung der DB InfraGO AG übertragen werden“. Ziel war eine #neutrale Plattform für Information und Vertrieb im Sinne aller #Eisenbahnverkehrsunternehmen.

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Wettbewerb im Fernverkehr: Italo-Einstieg darf die Fläche nicht abhängen, aus ProBahn

15.06.2026

https://www.pro-bahn.de/presse/pm_bv_show.php?id=559

Der #Fahrgastverband PRO #BAHN begrüßt grundsätzlich, dass mit dem italienischen Anbieter #Italo nach Jahrzehnten faktischen Monopols ein ernstzunehmender #Wettbewerber in den innerdeutschen #Hochgeschwindigkeitsverkehr drängt. Wettbewerb kann Preise senken, Qualität steigern und das Angebot ausweiten – aber nur, wenn er fair geregelt ist. Der Fahrgastverband PRO BAHN warnt davor, den Markteintritt allein dem Spiel der Trassenkräfte zu überlassen, und stellt drei Bedingungen, ohne die mehr Wettbewerb für viele Fahrgäste am Ende weniger Bahn bedeutet.

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Starke Kritik an geplanter Sperrung der RE1-Strecke über neun Monate, aus rbb24

20.05.2026

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2026/05/re1-regionalexpress-bauarbeiten-kritik-ihk-sev-bahn-ausfaelle-probahn.html

Fahrgast- und Wirtschaftsverbände kritisieren die Pläne der Deutschen Bahn, die Strecke des #Regionalexpress 1 zwischen dem Berliner #Ostbahnhof und #Frankfurt (Oder) ab #2029 für #neun Monate zu sanieren und voll zu #sperren. Thomas Schirmer vom deutschen #Fahrgastverband#ProBahn“ sagte am Dienstag dem rbb: „Für die Fahrgäste ist das nicht nur ein Schlag in die Magengrube, sondern #Mobilitätsentzug.“

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Berliner Fahrgastverband IGEB fordert Erhalt und Ausbau der Busspur „Unter den Eichen“ in Steglitz-Zehlendorf, aus IGEB

07.05.2026

https://www.igeb.org/pressedienst/igebpresse_20260507.html

Der Berliner #Fahrgastverband #IGEB kritisiert die Absicht des Berliner Senats scharf, den Sonderfahrstreifen „#Radweg, #Linienverkehr frei“ auf der Straße Unter den #Eichen zurückbauen zu wollen. Mit einem #Rückbau würde nicht nur der #Radverkehr geschwächt, sondern zugleich auch der #Busverkehr
verschlechtert. Denn der Fahrstreifen wird heute ebenfalls von Linienbussen genutzt und dient damit der Sicherheit und Attraktivität von Rad- und Busverkehr.
Statt den #Umweltverbund (Fuß-, Rad- und öffentlicher Verkehr) als bereits heute stärkste Gruppe unter den Verkehrsmitteln gezielt zu stärken, verfolgt der Senat erneut eine #rückwärtsgewandte #Verkehrspolitik zugunsten des motorisierten Individualverkehrs.

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Fahrgastverband PRO BAHN fordert weitreichende Entlastungsmaßnahmen für den Öffentlichen Personennahverkehr

22.04.2026

https://www.pro-bahn.de/presse/pm_bv_show.php?id=557

Angesichts der steigenden Preise und des Tankrabatts für den #Autoverkehr fordert der #Fahrgastverband #PRO BAHN wirksame Maßnahmen für den #ÖPNV

Die Bundesregierung hat einen #Tankrabatt beschlossen, welcher regelmäßigen Kunden des #ÖPNV nicht zugutekommt. Michael Koch, stellvertretender Bundesvorsitzender vom Fahrgastverband PRO BAHN fordert daher: „Um die Fahrgäste zu entlasten, sollte die durch den #Preisindex festgeschriebene Erhöhung des Deutschlandtickets für die Jahre 2027 und 2028 ausgesetzt werden. Die dafür nötigen #Finanzmittel wären geringer als die benötigten 1,6 Mrd. € für den Tankrabatt. Danach sollte der #Tarif von 2028 auf 2029 nicht drastisch erhöht werden.“ Er regt Verbesserungen und mehr Flexibilität beim Deutschlandticket an: „Kunden, die ein #Jahresabo abschließen und sich damit ein Jahr lang an das Deutschlandticket binden, sollten einen Bonus erhalten, indem sie statt 12 Monaten nur 10 Monate bezahlen müssen. Auch sollte es die Möglichkeit geben, das #Deutschlandticket ohne Abo zu kaufen. Die nicht zeitgemäße Kündigungsfrist beim Abo sollte zudem entfallen.“

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Verzögerung Berlin-Dresden nutzen, zweites Gleis wiederaufbauen, aus PRO BAHN

Ausbau Berlin–Dresden erneut um Jahre verschoben: Fahrgastverband PRO BAHN fordert Wiederaufbau des zweiten Gleises Jüterbog–Falkenberg

13.04.2026

https://www.pro-bahn.de/presse/pm_bv_show.php?id=553

Die heute von der DB InfraGO bekannt gegebene #Verschiebung der zweiten #Baustufe der #Ausbaustrecke Berlin– #Dresden von 2029 auf Ende 2033 zeigt erneut, wie sich ändernde Anforderungen und langsame #Planungsprozesse dringend benötigte #Infrastrukturprojekte um Jahre verzögern. Der #Fahrgastverband #PRO BAHN fordert, die entstandene Verzögerung produktiv zu nutzen und den Wiederaufbau des zweiten Streckengleises zwischen #Jüterbog und #Falkenberg (Elster) voranzutreiben.

Die Begründung der DB InfraGO – geänderte Anforderungen im Planfeststellungsverfahren, insbesondere bei Umweltfragen im Moorgebiet bei Zossen – zeigt ein systemisches Problem: Sich ändernde Anforderungen an Umweltschutz und Genehmigungsverfahren treffen auf ein Planungssystem, das zu langsam auf neue Rahmenbedingungen reagiert. Statt sich frühzeitig auf veränderte Standards einzustellen, werden Planungsunterlagen erst eingereicht und dann im laufenden Verfahren überarbeitet. Dass der gesamte Abschnitt Blankenfelde–Großenhain nun statt 2029 erst 2033 in Betrieb gehen soll, bedeutet für die Fahrgäste auf einer der wichtigsten europäischen Magistralen weitere vier Jahre ohne die versprochene Fahrzeit von 80 Minuten zwischen Berlin und Dresden.

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Fahrgastverband PRO BAHN fordert bei Osteuropastrecken konkrete Taten statt vollmundiger Worte, aus PRO BAHN

08.04.2026

https://www.pro-bahn.de/presse/pm_bv_show.php?id=552

Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich anlässlich seines Treffens mit den ostdeutschen #Ministerpräsidenten für einen schnellen Ausbau der #Schienenverbindungen nach #Osteuropa ausgesprochen. Hierzu würden ihn auch die #polnische und die #tschechische Seite regelmäßig auffordern. Der Fahrgastverband PRO BAHN apelliert an den Bundeskanzler, dies nicht nur erneut am Kabinettstisch zu besprechen. Vielmehr soll er sich mit Nachdruck dafür einsetzen, endlich die Mittel bereitzustellen und den Investitonsstau abzubauen. „Wir begrüßen, dass der Ausbau der Strecken nach Osteuropa nun Chefsache eines deutschen Kanzlers ist. Politische Lippenbekenntnisse haben wir indessen in den letzten Jahren aber viele erlebt“, so Professor Lukas #Iffländer, Bundesvorsitzender vom #Fahrgastverband #PRO BAHN.

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Taskforce Zuverlässige Bahn: Gutes Ibuprofen – aber die Behandlung steht noch aus, aus Pro Bahn

20.03.2026

https://www.pro-bahn.de/presse/pm_bv_show.php?id=549

Der #Fahrgastverband #PRO BAHN begrüßt den heute vorgestellten Bericht der #Taskforce #Zuverlässige Bahn. „Die 22 Maßnahmen zeigen, dass Bund, #Eisenbahnsektor und Fahrgastvertretungen gemeinsam in der Lage sind, pragmatische #Verbesserungen für den Bahnalltag zu erarbeiten.“ lobt Michael #Koch, stellvertrender Bundesvorsitzender vom Fahrgastverand PRO BAHN. Gleichzeitig mahnt er: „Die Maßnahmen wirken wie Ibuprofen – sie lindern Schmerzen und hemmen die Entzündung, ersetzen aber nicht die dringend notwendige Behandlung am System Schiene.“

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Straßenbahn: Schrumpfung vor Stabilität, aus IGEB

21.11.2025

https://igeb.org/pressedienst/igebpresse_20251121.html

Berliner #Fahrgastverband #IGEB fordert eine provisorische #Instandsetzung der Gleise, damit die #Straßenbahnlinie 21 schnell wieder auf ganzer Strecke fahren kann

Die #Teileinstellung der BVG-Straßenbahnlinie 21 zwischen #Holteistraße und #Marktstraße, der eine baubedingte #Unterbrechung vom #Bersarinplatz bis zum Hegemeisterweg bzw. #Blockdammweg vorausgeht, ist eine weitere #Bankrotterklärung der Verkehrspolitik dieses Berliner Senates. Für die Fahrgäste zwischen Friedrichshain und Rummelsburg heißt das von BVG-Chef Henrik Falk ausgelobte Motto nicht „Stabilität vor Wachstum“, sondern „Schrumpfung vor Stabilität“.

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Fahrgastverband PRO BAHN warnt vor Trassenpreiserhöhungen, PRO BAHN warnt vor Preisschock auf der Schiene, aus Pro Bahn

08.07.2025

https://www.pro-bahn.de/presse/pm_bv_show.php?id=529

PRO BAHN begrüßt die geplante #Senkung der #Eigenkapitalverzinsung bei DB #InfraGO als Schritt zur Abmilderung steigender #Trassenpreise. Doch der Verband warnt: Ohne weitere Maßnahmen drohen massive Kürzungen im Fern- und Regionalverkehr.

Der #Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt die Pläne der Bundesregierung, die Eigenkapitalverzinsung zu verringern, beizweifelt aber ob dies alleine ausreichend ist, um eine deutliche Erhöhung der Trassenpreise zu verhindern.

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