Politischer Webfehler beim Deutschlandticket – Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert erneute Preiserhöhung

06.10.2026

https://www.pro-bahn.de/presse/pm_bv_show.php?id=575

München (pb) Der #Fahrgastverband #PRO BAHN kritisiert die #Erhöhung des #Deutschlandtickets von 63 auf 66,80 Euro ab Januar 2027. Bund und Länder setzen falsche Prioritäten: Seit dem 1. Oktober verbilligen sie Benzin und Diesel mit dem #Tankrabatt um rund 17 Cent je Liter, die Teuerung beim ÖPNV wälzen sie dagegen auf die Fahrgäste ab. Der Tankrabatt kostet für drei Monate bis zu 2,5 Milliarden Euro. Für das #Deutschlandticket stellen Bund und Länder zusammen 3 Milliarden Euro im Jahr bereit, gesetzlich fixiert bis 2030. Wer Diesel und Benzin entlastet und den Preis des Deutschlandtickets erhöht, setzt den Anreiz zum Umsteigen in die falsche Richtung. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert, die Preisanpassung künftig an die Inflationsrate zu binden und den Rest aus öffentlichen Mitteln und Effizienzgewinnen zu decken.

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Infraplan 2026: Ehrlicher Kassensturz, aber noch kein Finanzierungsplan – Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt die neue Transparenz und fordert eine gesetzliche Grundlage und einen Finanzierungsplan für die Schiene

06.10.2026

https://www.pro-bahn.de/presse/pm_bv_show.php?id=576

Mit dem #Infraplan 2026 legt das #Bundesministerium für Verkehr erstmals offen, welche #Schienenvorhaben bis 2030 #Baurecht und #Geld haben. Für 2029 zählt der Plan keinen einzigen neuen Gleiskilometer, und eine Finanzierung sichert er nach eigener Aussage nicht zu. Der #Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt die Ehrlichkeit und fordert eine #gesetzliche Grundlage und einen #Finanzierungsplan.

Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt den Infraplan 2026, den das Bundesministerium für Verkehr heute vorgestellt hat. Erstmals führt der Bund #Sanierung, #Digitalisierung sowie Aus- und #Neubau des #bundeseigenen #Schienennetzes für die Jahre 2026 bis 2030 in einem öffentlichen Dokument zusammen. Bei neuen Gleisen und der #Elektrifizierung zählt der Plan nur Vorhaben, für die #Baurecht, Finanzierung und ein #Inbetriebnahmetermin vorliegen. Das Ergebnis ernüchtert. Für 2029 zählt der Plan keinen einzigen neuen Gleiskilometer, weil den beiden Vorhaben, die dann fertig werden sollen, der S-Bahn S4 Ost in Hamburg und dem Ausbau Köln–Aachen, noch das durchgängige Baurecht fehlt. Der Anteil elektrifizierter Strecken steigt bis 2030 nur um einen Prozentpunkt auf 63,7 Prozent. Zudem stellt der Plan selbst klar: „Der Infraplan 2026 ist kein Finanzierungsplan.“ Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert deshalb eine gesetzliche Grundlage für den Infraplan und einen Finanzierungsplan, der die Vorhaben überjährig absichert.

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Fahrgastverband PRO BAHN: DB darf eigene Reformagenda nicht aushebeln, aus Pro Bahn

10.07.2026

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Fahrgastverband kritisiert Kehrtwende bei DB Navigator und fordert offene Mobilitätsplattform statt zusätzlicher App

Berlin. Mit dem vorgestellten #Sofortprogramm zur besseren #Kundenkommunikation kündigt die Deutsche Bahn unter anderem die Einführung einer neuen „#DB Info“-App an. Der #Fahrgastverband PRO BAHN sieht darin einen Bruch mit den Zielen der vom Bundesverkehrsministerium erst im vergangenen Jahr veröffentlichten „Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene“.

Darin hatte das Ministerium ausdrücklich formuliert, dass „der DB #Navigator sowie die damit verbundene Internetpräsenz zur Stärkung von #Gemeinwohl und #Wettbewerbsneutralität in die Verantwortung der DB InfraGO AG übertragen werden“. Ziel war eine #neutrale Plattform für Information und Vertrieb im Sinne aller #Eisenbahnverkehrsunternehmen.

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Wettbewerb im Fernverkehr: Italo-Einstieg darf die Fläche nicht abhängen, aus ProBahn

15.06.2026

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Der #Fahrgastverband PRO #BAHN begrüßt grundsätzlich, dass mit dem italienischen Anbieter #Italo nach Jahrzehnten faktischen Monopols ein ernstzunehmender #Wettbewerber in den innerdeutschen #Hochgeschwindigkeitsverkehr drängt. Wettbewerb kann Preise senken, Qualität steigern und das Angebot ausweiten – aber nur, wenn er fair geregelt ist. Der Fahrgastverband PRO BAHN warnt davor, den Markteintritt allein dem Spiel der Trassenkräfte zu überlassen, und stellt drei Bedingungen, ohne die mehr Wettbewerb für viele Fahrgäste am Ende weniger Bahn bedeutet.

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Starke Kritik an geplanter Sperrung der RE1-Strecke über neun Monate, aus rbb24

20.05.2026

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2026/05/re1-regionalexpress-bauarbeiten-kritik-ihk-sev-bahn-ausfaelle-probahn.html

Fahrgast- und Wirtschaftsverbände kritisieren die Pläne der Deutschen Bahn, die Strecke des #Regionalexpress 1 zwischen dem Berliner #Ostbahnhof und #Frankfurt (Oder) ab #2029 für #neun Monate zu sanieren und voll zu #sperren. Thomas Schirmer vom deutschen #Fahrgastverband „#ProBahn“ sagte am Dienstag dem rbb: „Für die Fahrgäste ist das nicht nur ein Schlag in die Magengrube, sondern #Mobilitätsentzug.“

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Berliner Fahrgastverband IGEB fordert Erhalt und Ausbau der Busspur „Unter den Eichen“ in Steglitz-Zehlendorf, aus IGEB

07.05.2026

https://www.igeb.org/pressedienst/igebpresse_20260507.html

Der Berliner #Fahrgastverband #IGEB kritisiert die Absicht des Berliner Senats scharf, den Sonderfahrstreifen „#Radweg, #Linienverkehr frei“ auf der Straße Unter den #Eichen zurückbauen zu wollen. Mit einem #Rückbau würde nicht nur der #Radverkehr geschwächt, sondern zugleich auch der #Busverkehr
verschlechtert. Denn der Fahrstreifen wird heute ebenfalls von Linienbussen genutzt und dient damit der Sicherheit und Attraktivität von Rad- und Busverkehr.
Statt den #Umweltverbund (Fuß-, Rad- und öffentlicher Verkehr) als bereits heute stärkste Gruppe unter den Verkehrsmitteln gezielt zu stärken, verfolgt der Senat erneut eine #rückwärtsgewandte #Verkehrspolitik zugunsten des motorisierten Individualverkehrs.

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Fahrgastverband PRO BAHN fordert weitreichende Entlastungsmaßnahmen für den Öffentlichen Personennahverkehr

22.04.2026

https://www.pro-bahn.de/presse/pm_bv_show.php?id=557

Angesichts der steigenden Preise und des Tankrabatts für den #Autoverkehr fordert der #Fahrgastverband #PRO BAHN wirksame Maßnahmen für den #ÖPNV

Die Bundesregierung hat einen #Tankrabatt beschlossen, welcher regelmäßigen Kunden des #ÖPNV nicht zugutekommt. Michael Koch, stellvertretender Bundesvorsitzender vom Fahrgastverband PRO BAHN fordert daher: „Um die Fahrgäste zu entlasten, sollte die durch den #Preisindex festgeschriebene Erhöhung des Deutschlandtickets für die Jahre 2027 und 2028 ausgesetzt werden. Die dafür nötigen #Finanzmittel wären geringer als die benötigten 1,6 Mrd. € für den Tankrabatt. Danach sollte der #Tarif von 2028 auf 2029 nicht drastisch erhöht werden.“ Er regt Verbesserungen und mehr Flexibilität beim Deutschlandticket an: „Kunden, die ein #Jahresabo abschließen und sich damit ein Jahr lang an das Deutschlandticket binden, sollten einen Bonus erhalten, indem sie statt 12 Monaten nur 10 Monate bezahlen müssen. Auch sollte es die Möglichkeit geben, das #Deutschlandticket ohne Abo zu kaufen. Die nicht zeitgemäße Kündigungsfrist beim Abo sollte zudem entfallen.“

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Verzögerung Berlin-Dresden nutzen, zweites Gleis wiederaufbauen, aus PRO BAHN

Ausbau Berlin–Dresden erneut um Jahre verschoben: Fahrgastverband PRO BAHN fordert Wiederaufbau des zweiten Gleises Jüterbog–Falkenberg

13.04.2026

https://www.pro-bahn.de/presse/pm_bv_show.php?id=553

Die heute von der DB InfraGO bekannt gegebene #Verschiebung der zweiten #Baustufe der #Ausbaustrecke Berlin– #Dresden von 2029 auf Ende 2033 zeigt erneut, wie sich ändernde Anforderungen und langsame #Planungsprozesse dringend benötigte #Infrastrukturprojekte um Jahre verzögern. Der #Fahrgastverband #PRO BAHN fordert, die entstandene Verzögerung produktiv zu nutzen und den Wiederaufbau des zweiten Streckengleises zwischen #Jüterbog und #Falkenberg (Elster) voranzutreiben.

Die Begründung der DB InfraGO – geänderte Anforderungen im Planfeststellungsverfahren, insbesondere bei Umweltfragen im Moorgebiet bei Zossen – zeigt ein systemisches Problem: Sich ändernde Anforderungen an Umweltschutz und Genehmigungsverfahren treffen auf ein Planungssystem, das zu langsam auf neue Rahmenbedingungen reagiert. Statt sich frühzeitig auf veränderte Standards einzustellen, werden Planungsunterlagen erst eingereicht und dann im laufenden Verfahren überarbeitet. Dass der gesamte Abschnitt Blankenfelde–Großenhain nun statt 2029 erst 2033 in Betrieb gehen soll, bedeutet für die Fahrgäste auf einer der wichtigsten europäischen Magistralen weitere vier Jahre ohne die versprochene Fahrzeit von 80 Minuten zwischen Berlin und Dresden.

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Fahrgastverband PRO BAHN fordert bei Osteuropastrecken konkrete Taten statt vollmundiger Worte, aus PRO BAHN

08.04.2026

https://www.pro-bahn.de/presse/pm_bv_show.php?id=552

Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich anlässlich seines Treffens mit den ostdeutschen #Ministerpräsidenten für einen schnellen Ausbau der #Schienenverbindungen nach #Osteuropa ausgesprochen. Hierzu würden ihn auch die #polnische und die #tschechische Seite regelmäßig auffordern. Der Fahrgastverband PRO BAHN apelliert an den Bundeskanzler, dies nicht nur erneut am Kabinettstisch zu besprechen. Vielmehr soll er sich mit Nachdruck dafür einsetzen, endlich die Mittel bereitzustellen und den Investitonsstau abzubauen. „Wir begrüßen, dass der Ausbau der Strecken nach Osteuropa nun Chefsache eines deutschen Kanzlers ist. Politische Lippenbekenntnisse haben wir indessen in den letzten Jahren aber viele erlebt“, so Professor Lukas #Iffländer, Bundesvorsitzender vom #Fahrgastverband #PRO BAHN.

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Taskforce Zuverlässige Bahn: Gutes Ibuprofen – aber die Behandlung steht noch aus, aus Pro Bahn

20.03.2026

https://www.pro-bahn.de/presse/pm_bv_show.php?id=549

Der #Fahrgastverband #PRO BAHN begrüßt den heute vorgestellten Bericht der #Taskforce #Zuverlässige Bahn. „Die 22 Maßnahmen zeigen, dass Bund, #Eisenbahnsektor und Fahrgastvertretungen gemeinsam in der Lage sind, pragmatische #Verbesserungen für den Bahnalltag zu erarbeiten.“ lobt Michael #Koch, stellvertrender Bundesvorsitzender vom Fahrgastverand PRO BAHN. Gleichzeitig mahnt er: „Die Maßnahmen wirken wie Ibuprofen – sie lindern Schmerzen und hemmen die Entzündung, ersetzen aber nicht die dringend notwendige Behandlung am System Schiene.“

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