Straßenbahn: Neue Straßenbahnen für Berlin verspäten sich, aus Berliner Morgenpost

03.11.2022

https://www.morgenpost.de/berlin/article236812637/Neue-Strassenbahnen-fuer-Berlin-verspaeten-sich.html

Berlin.  Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) werden in diesem Jahr keine neuen #Schienenfahrzeuge mehr bekommen. Nachdem sich bereits die Auslieferung der ersten #Testfahrzeuge für die nächste #U-Bahn-Generation auf das kommende Frühjahr verschoben hat, kommen auch die neuen #Straßenbahnen später als ursprünglich geplant. Statt im Dezember sollen diese nun im Juni 2023 kommen, wie die BVG und Hersteller #Alstom auf Anfrage der Berliner Morgenpost mitteilten.

„Straßenbahn: Neue Straßenbahnen für Berlin verspäten sich, aus Berliner Morgenpost“ weiterlesen

S-Bahn: Parlament beschloss Fahrzeugpool Neue S-Bahnen gehören künftig Berlin, aus Der Tagesspiegel

https://m.tagesspiegel.de/berlin/parlament-beschloss-fahrzeugpool-neue-s-bahnen-gehoeren-kuenftig-berlin/27165526.html

Berlin wird künftig #Eigentümer der neuen #S-Bahn-Wagen sein. Das Abgeordnetenhaus hat am Donnerstagabend ein entsprechendes Gesetz erlassen.

Die Einigkeit im Berliner Parlament war selten so groß wie bei diesem Gesetz. Die neuen S-Bahn-Wagen sollen nicht mehr der Bahn oder einem anderen #Verkehrsunternehmen gehören, sondern der Stadt.

Am Donnerstagabend beschloss das Abgeordnetenhaus eine „#Landesanstalt für #Schienenfahrzeuge Berlin“ – per Gesetz. Bei den Beratungen im Vorfeld hatten sich alle Parteien dafür ausgesprochen, lediglich die AfD hatte sich enthalten.

Denn alle Abgeordneten können sich gut an das #Desaster erinnern, das die Deutsche Bahn 2009 durch ihren völlig übertriebenen #Spartrip angerichtet hatte. Wagen wurden verschrottet,# Werkstätten geschlossen, bei der #Wartung geschlampt – bis Behörden einschritten. 75 Prozent der Züge mussten wegen #Sicherheitsmängeln aufs Abstellgleis.

Im Sommer vor zwölf Jahren musste ein #Notfahrplan in Kraft treten, die Berliner S-Bahn war in die größte Krise ihrer Geschichte geraten. Die Folgen sind noch …

Bahnindustrie: Stadler: Forschungsprojekt «Batterietechnologie» mit dem FLIRT Akku erfolgreich abgeschlossen, aus Stadler

https://www.stadlerrail.com/de/medien/article/185-kilometer-reichweite-stadler-schliesst-forschungsprojekt-batterietechnologie-mit-dem-flirt-akku-erfolgreich-ab/918/

#Stadler hat das 2018 gestartete #Forschungsprojekt zur Entwicklung und Erprobung von #Batterietechnologien im #Schienenfahrzeugbereich nach dreijähriger #Forschungsphase erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und gemeinsam mit der #TU Berlin und der #EWE AG entwickelt. Das als Testträger konstruierte Fahrzeug hat in der dreijährigen Erprobungsphase die anfänglichen Erwartungen mit einer nachgewiesenen Reichweite im reinen Batteriebetrieb von 185 Kilometern weit übertroffen.

54 Prozent des europäischen Schienennetzes ,erfügen über eine #Oberleitung. In Deutschland sind es heute rund 60 Prozent, bis 2025 sollen 70 Prozent der Strecken #elektrifiziert sein. Für die verbleibenden Strecken ist der Einsatz #CO2-emissionsfreier #Schienenfahrzeuge ein grundlegender Baustein zur Erreichung der #EU- Klimaziele. Stadler hatte bereits früh konkrete Ansätze, den Schienenverkehr auf allen Strecken umweltfreundlich und energieeffizient zu machen. Im Rahmen des durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten dreijährigen Projekts «Verbundprojekt FLIRT (Akku) – Netzintegration und netzdienliche Ladung eines batterieelektrisch angetriebenen Schienenfahrzeugs für die Überbrückung ausgedehnter nicht oder teilweise elektrifizierter Streckenabschnitte im Regionalverkehr» entwickelte das Unternehmen den FLIRT Akku, einen dreiteiligen Testträger auf Basis des Fahrzeugtyps FLIRT zu Erprobung der Batterietechnologie. «Während unserer gemeinsamen Projektarbeit konnten wir wertvolle Erkenntnisse zur Weiterentwicklung der Batterietechnologie gewinnen», erklärt Evelyn Thiel, technische Leiterin des Forschungsprojekts bei Stadler. Seit seiner Vorstellung im Herbst 2018 legte das vollumfänglich für den Fahrgastbetrieb zugelassene Fahrzeug 15.000 Kilometer im reinen Batteriebetrieb zurück. Besonderen Wert legte das Projektteam auf die Erprobung im Fahrgasteinsatz möglicher Szenarien wie Aufholen ungeplanter Verspätungen auf der Strecke und Einsatz unter extremen Witterungsbedingungen, um die Reaktion der Batterien zu testen. «Im Sommer 2019 haben wir den FLIRT Akku während einer Hitzewelle bei 40 Grad Außentemperatur und vollem Einsatz der Klimaanlage ebenso getestet wie im Winter 2021 während zweistelliger Minusgrade. Der Einsatz im reinen Batteriebetrieb war dabei jederzeit uneingeschränkt möglich, ohne dass wir an den unteren Grenzwert der Kapazität gestoßen sind.», so Evelyn Thiel.

185 Kilometer nachgewiesene Reichweite

Die technische Machbarkeit der Batterietechnologie im Bahnverkehr und die Grenzen der installierten Batteriekapazität wurden auf eigens zu diesem Zweck angelegten Testfahrten gemeinsam mit dem Hersteller der Batterien für das Testfahrzeug, der deutschen #Initilion GmbH, ausgelotet, um wertvolle Erfahrungen für die Auslegung zukünftiger Fahrzeuge zu gewinnen. Auch die betrieblichen Randbedingungen, die für die #Verkehrsunternehmen beim gebotenen und gewollten Wechsel von Diesel- zur batterie-elektrischen Traktion zu beachten sind, wurden untersucht. Dabei konnte die errechnete maximale Reichweite des Fahrzeugs auf Strecken ohne Oberleitung im Nachweis mit 185 Kilometern nach oben korrigiert werden. «Wir arbeiten bei Stadler kontinuierlich daran, den Schienenverkehr mit guten Ideen und ihrer schnellen und praktischen technologischen Umsetzung noch besser und frei von Emissionen zu gestalten, um so noch mehr Menschen vom Umstieg auf die Bahn zu überzeugen. Wir sind stolz, mit dem FLIRT Akku ein umweltfreundliches, flexibles Fahrzeug bis zur Marktreife entwickelt zu haben und im Rahmen des Forschungsprojekts mit der Unterstützung unserer Projektpartner und des Projektträgers unsere Annahmen nicht nur bewiesen, sondern übertroffen zu haben. Zusammen mit dem FLIRT H2 bietet Stadler CO2-emissionsfreie Lösungen für jede Strecke an.», sagt Steffen Obst, Leiter Vertrieb Vollbahnen Stadler Deutschland.

S-Bahn + Fahrzeuge: Milliarden für landeseigene S-Bahn-Züge Senat beschließt Gesetzentwurf für Fahrzeug-Finanzierungsgesellschaft, aus Neues Deutschland

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1144848.nahverkehr-milliarden-fuer-landeseigene-s-bahn-zuege.html

Die noch zu bestellenden neuen #S-Bahnzüge für die #Teilnetze #Nord-Süd und #Stadtbahn kommen in die Anstalt. Sie werden der neuen #Landesanstalt für #Schienenfahrzeuge Berlin gehören. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat der Senat in seiner Sitzung am Dienstag beschlossen.

»Die Neugründung einer landeseigenen #Fahrzeuganstalt – erstmals überhaupt für die Berliner #S-Bahn – ist ein zentraler Baustein, um möglichst kostengünstig Fahrzeuge zu erwerben. Zudem macht sich Berlin auf diese Weise unabhängig von nur einem Betreiber«, erklärt Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne). Sie meint die Deutsche-Bahn-Tochter S-Bahn Berlin GmbH, die bei der Ausschreibung des Betriebs auf den Ringbahnlinien mangels Konkurrenz hohe Preise verlangen konnte.

Bis zu 2160 Wagen sollen ab dem Jahr 2027 den Betrieb auf zwei Dritteln des S-Bahn-Netzes übernehmen. Mindestens bestellt werden sollen 1308 Wagen – kalkuliert sind dafür Kosten von bis zu drei Milliarden Euro. Weitere 852 Wagen sind optional vorgesehen – für dichtere Takte und zahlreiche geplante Netzausbauten des Infrastrukturprojekts i2030. Geprüft werden dafür Verlängerungen unter anderem nach Velten, Finkenkrug, Stahnsdorf, Rangsdorf sowie die Wiederinbetriebnahme der Siemensbahn.

Bisher stehen für die Fahrzeuggesellschaft 313 Millionen Euro aus dem …

S-Bahn: Berlin: Land gründet Landesanstalt für Schienenfahrzeuge Berlin, aus Senat

https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.1021509.php

Der Senat hat am 24.11.2020 auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine #Günther, die Gründung einer neuen #Landesanstalt für #Schienenfahrzeuge Berlin (#LSFB) beschlossen. Die Vorlage für das erforderliche Errichtungsgesetz wird nun dem Abgeordnetenhaus zur Beschlussfassung überstellt.

Die Gründung einer Fahrzeuggesellschaft als Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) ist ein wesentlicher Bestandteil der final am 26. Mai 2020 vom Senat beschlossenen Neuvergabe der beiden #S-Bahn-Teilnetze #Nord-Süd und #Stadtbahn. Mit einer landeseigenen Fahrzeuggesellschaft erhält Berlin erstmals die Möglichkeit, #S-Bahn-Fahrzeuge selbst günstig zu erwerben und sie dem künftigen Betreiber des S-Bahn-Verkehrs zur Nutzung zu überlassen. Dies senkt den Zuschussbedarf für die künftige Verkehrsleistung, spart also Kosten, da das Land Berlin als Träger der Anstalt bessere Finanzierungskonditionen erhält: Eine teure Vorfinanzierung der Fahrzeuge durch das beauftragte Unternehmen, zu bezahlen vom Land, entfällt. Das Land Berlin wird also mit der eigenen Fahrzeuganstalt selbst Eigentümer des Fahrzeugpools, baut auf diese Weise kommunales Vermögen auf und sichert nachhaltig die wirtschaftliche Unabhängigkeit des ÖPNV.

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in Berlin: „Die Neugründung einer landeseigenen Fahrzeuganstalt – erstmals überhaupt für die Berliner S-Bahn – ist ein zentraler Baustein, um möglichst kostengünstig Fahrzeuge zu erwerben. Zudem macht sich Berlin auf diese Weise unabhängig von nur einem Betreiber. Mit dem Erwerb hochmoderner Wagen und der Bündelung von Instandhaltung und Wartung für 30 Jahre schaffen wir ein verlässliches, attraktives Angebot für umwelt- und klimafreundliche Mobilität.“

Im Rahmen der Ausschreibung sollen mindestens 1.308 neue S-Bahn-Wagen (das entspricht 327 sogenannten „Halbzügen“ mit je 4 Wagen) für bis zu drei Milliarden Euro beschafft und erstmals in Landeseigentum genommen werden. Für künftige Mehrbedarfe – zum Beispiel auf den geplanten Neubaustrecken des Schieneninfrastrukturprojekts i2030 nach Velten, Finkenkrug, Stahnsdorf, Rangsdorf und zur Wasserstadt Spandau – können optional bis zu 852 weitere Wagen (213 Halbzüge) beschafft werden.

Geführt wird die LSFB AöR durch einen Vorstand aus bis zu zwei Mitgliedern. Dieser Vorstand wird im Laufe des Jahres 2022 tätig. Über die Arbeit des Vorstands wacht ein Aufsichtsrat mit bis zu fünf Mitgliedern. Diesem übergeordnet ist eine Gewährträgerversammlung aus Vertreter*innen der Senatsverwaltung für Finanzen, der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

Das Land Brandenburg, als Mitauftraggeber der S-Bahn-Verkehre, beteiligt sich institutionell noch nicht an der Fahrzeuggesellschaft. Eine spätere Beteiligung an der Landesanstalt ist grundsätzlich möglich.

Pressemeldung Senat für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

S-Bahn: Landesanstalt für Schienenfahrzeuge soll beim Sparen helfen Berlin bekommt eine Landesanstalt für Schienenfahrzeuge., aus Berlin.de

https://www.berlin.de/tourismus/infos/verkehr/nachrichten/6366411-4357821-landesanstalt-fuer-schienenfahrzeuge-sol.html

Berlin bekommt eine #Landesanstalt für #Schienenfahrzeuge. Das hat der Senat am Dienstag beschlossen, wie die Senatskanzlei mitteilte. Die Gründung der Anstalt öffentlichen Rechts steht im Zusammenhang mit der Neuvergabe zweier großer #S-Bahn-Teilnetze, der Stadtbahn und der #Nord-Süd-Strecke. Sie gilt als die größte #Ausschreibung in der Berliner #S-Bahn-Geschichte. In diesem Rahmen plant das Land, mindestens 1308 neue S-Bahn-Wagen für bis zu drei Milliarden Euro zu beschaffen, die Landeseigentum bleiben sollen.

Mit der Landesanstalt bekommt Berlin den Angaben zufolge erstmals die Möglichkeit, #S-Bahn-Fahrzeuge selbst zu erwerben und sie dem künftigen Betreiber des S-Bahn-Verkehrs zur Nutzung zu überlassen. Das soll Kosten sparen. Eine teure, vom Land zu tragende Vorfinanzierung der Fahrzeuge durch das beauftragte Unternehmen entfalle. Das Land werde selbst Eigentümer des Fahrzeugpools und baue so kommunales Vermögen auf, argumentiert der Senat.
Die Neugründung einer landeseigenen #Fahrzeuganstalt sei ein zentraler Baustein, um möglichst kostengünstig Fahrzeuge zu erwerben, so Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne). «Zudem macht sich Berlin auf diese Weise unabhängig von nur einem Betreiber.»
Der Senat hatte sich infolge der S-Bahn-Krise vor mehr als zehn Jahren mehr Wettbewerb auf die …

allg.: Anschläge auf das Berliner Schienennetz, aus Senat

Klicke, um auf S18-25311.pdf zuzugreifen

www.berlin.de

Frage 1:

Wie viele #Anschläge gab es auf das #Schienennetz und die #Schienenfahrzeuge der BVG und der DB in den Jahren 2017 bis 2020 (bitte den jeweiligen Anschlagsort auflisten)?

Antwort zu 1:

Eine Konkretisierung, welche Delikte von dem in der Frage verwendeten Begriff

„Anschlag“ umfasst werden sollen, ergibt sich weder aus der Polizeilichen Kriminalstatistik, noch aus den Erfassungskriterien des Kriminalpolizeilichen Meldedienstes – Politisch motivierte Kriminalität. Die in der beigefügten Tabelle (Anlage) dargestellte Aufstellung enthält deshalb alle Fälle des gefährlichen Eingriffs in den Bahn-, Schiffs- und Luftverkehr, von Brandstiftungen, des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und von Störungen öffentlicher Betriebe mit einem Bezug zum Schienennetz und zu Schienenfahrzeugen der Berliner Verkehrsbetriebe und der Deutschen Bahn AG, welche bei der Polizei Berlin bekannt und zur Anzeige gebracht wurden. Dies umfasst auch Delikte der allgemeinen Kriminalität. Im Falle des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion können dies beispielsweise auch Taten zum Nachteil von Geldinstituten (Aufsprengen von Geldautomaten) sein.

Da die verpflichtende Eingabe dieser Tatörtlichkeit im Polizeilichen Landessystem zur Information, Kommunikation und Sachbearbeitung (POLIKS) bei der Anzeigenerfassung

1

erst seit dem Jahr 2020 gültig ist, sind die Angaben in der Tabelle (Anlage) für die Jahre 2017 bis 2019 nicht valide im Sinne einer Vergleichbarkeit.

Frage 2:

Wie hoch war in den oben genannten Fällen jeweils die Ausfallzeit des Schienenverkehrs? Frage 3:

Auf welche Summe beläuft sich jeweils der Sachschaden der Anschläge? Frage 4:

Inwiefern wurden durch die Anschlagsschäden konkret das Leben oder die Gesundheit von Mitarbeitern und Fahrgästen der BVG und der DB gefährdet?

Antwort zu 2, 3 und 4:

Die internen Auswertungen der Verkehrsunternehmen (BVG und DB) liefern keine  Ansätze zur Beantwortung dieser Fragen. Kosten und Zeiten ließen sich nur über konkrete Einzelfallbetrachtungen von Vorfällen ermitteln, nicht aber als Gesamtangaben.

Frage 5:

In welchen Fällen der Anschläge kam es zu strafrechtlichen Ermittlungen und ggfs. wegen welcher Delikte wird oder wurde ermittelt, wie viele Verfahren laufen momentan noch und wie viele Verfahren sind bereits mit welchem Ergebnis abgeschlossen?

Antwort zu 5:

Eine automatisierte statistische Erfassung hinsichtlich des Ergebnisses von abgeschlossenen Ermittlungsverfahren erfolgt nicht. Eine automatisierte Erhebung erfolgt nur bezüglich des Abschlusses der polizeilichen Ermittlungen und der Abgabe an die Staats- oder Amtsanwaltschaft. In der angefügten Tabelle (Anlage) ist der Verfahrensstand der polizeilichen Ermittlungen aufgeführt.

Frage 6:

Wie viele dieser Straftaten werden dem Bereich des politischen Extremismus zu geordnet, und ggfs. welchem politischen Extremismus (bitte getrennt je nach Anschlag auflisten)?

Antwort zu 6:

Da Verfahren, welche Anschläge auf das Berliner Schienennetz zum Gegenstand haben, bei der Staatsanwaltschaft nicht besonders statistisch erfasst werden, kann Frage 6 nicht belastbar beantwortet werden.

2

Frage 7:

Wie schätzt der Senat aufgrund der Räumung von Liebig 34 die Gefahr von Anschlägen auf das Schienennetz durch linksextremistische Gruppierungen in den nächsten Wochen ein?

Antwort zu 7:

Angriffe auf das Schienennetz als Resonanzstraftaten auf die Räumung der „Liebig34“ sind bereits zu verzeichnen (siehe Brandanschlag am 05.10.2020 auf einen Kabelschacht nahe dem S-Bahnhof Frankfurter Allee, zu dem sich eine „Feministisch-Revolutionär- Anarchistische Zelle“ (FRAZ) bekannte) und auch in Zukunft nicht auszuschließen.

Grundsätzlich dürften diesbezüglich jedoch Angriffsziele im Vordergrund stehen, die sich in den Themenzusammenhängen Anti-Repression z.B. gegen die Polizei oder Anti- Gentrifizierung z.B. gegen Immobilienunternehmen richten.

Dem Senat liegen darüber hinaus zurzeit keine konkreten Erkenntnisse vor. Berlin, den 12.11.2020

In Vertretung Ingmar Streese

Senatsverwaltung für

Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3

 

Auflistung Gefährlicher Eingriff in den Bahn-, Schiffs- und Luftverkehr:

 

Postleitzahl|Straße oder Bahnhof|Hausnummer 2017 2018 2019 2020 Abgeschlossen
Bahngelände     2 3  
 

12459|Am Bahnhof Wuhlheide|001

     

1

   

Ja

 

12489|Bahnstrecke Görlitz-Berlin, Streckenkilometer 0,2-0,7|000*

       

 

1

 

 

Ja

12627|U-Bhf. Hellersdorf|000       1 Ja
13355|S.-Bhf. Humdoldthain- Nordbahnhof|000      

1

   

Ja

14055|S-Bhf. Heerstr.|000       1 Ja
Bahnsteig   1 1 3  
10247|U-Bhf. Samariterstr.|000       1 Nein
 

10963|U-Bhf. Möckernbrücke|000

       

1

 

Ja

10967|U-Bhf. Hermannplatz|000       1 Nein
13357|S-Bhf. Humboldthain|000   1     Ja
14169|U-Bhf. Oskar-Helene- Heim|000      

1

   

Ja

Gleisanlage 2 3 4 5  
10178|Alexanderplatz|001     1   Ja
10179|Karl-Liebknecht-Str. / Dircksenstr.|000        

1

 

Nein

10557|Invalidenstr.|000 1       Ja
 

12165|U-Bhf. Rathaus Steglitz|000

       

1

 

Nein

12351|U-Bhf. Johannisthaler Chaussee|000        

1

 

Nein

 

12353|Kölner Damm / Lipschitzallee

/ Ringslebenstr.|000

   

 

1

     

 

Ja

12555|Lindenstr.|027   1     Ja
12619|U-Bhf. Kienberg-Gärten der Welt|000    

1

     

Ja

12627|Riesaer Str. / Frohburger Str.|000        

1

 

Ja

12627|Stendaler Str.|021     1   Ja
12679|Marzahner Promenade / Märkische Allee|000      

1

   

Ja

12687|Wuhletalstr.|000     1   Ja
13347|S-Bhf. Wedding|000 1       Ja
13581|Staakener Str.|023       1 Ja
ÖPNV – S-Bahn/Regionalbahn – Bahnhof  

2

 

2

 

2

 

4

 
10553|S-Bhf. Beusselstr.|000 1       Ja
10555|S-Bhf. Tiergarten|000     1   Ja

 

 

Postleitzahl|Straße oder Bahnhof|Hausnummer 2017 2018 2019 2020 Abgeschlossen
 

10627|U-Bhf. Wilmersdorfer Str.|000

       

1

 

Ja

10709|S-Bhf.

Hohenzollerndamm|000

       

1

 

Ja

10827|S-Bhf. Innsbrucker Platz|000   1     Ja
12526|S-Bhf. Grünbergallee|000     1   Ja
12555|S-Bhf. Wuhlheide|000       1 Ja
13597|S-Bhf. Spandau|000 1       Ja
 

14055|S-Bhf. Olympiastadion|000

   

1

     

Ja

14169|U-Bhf. Oskar-Helene- Heim|000        

1

 

Ja

ÖPNV – S-Bahn/Regionalbahn – im Zug      

1

 

1

 
10709|S-Bhf.

Hohenzollerndamm|000

       

1

 

Ja

14129|S-Bhf. Schlachtensee|000     1   Ja
ÖPNV – S-Bahn/Regionalbahn –

Sonstiges

 

1

 

1

     
10963|U-Bhf. Gleisdreieck|000 1       Ja
13125|Bahnhofstr.|001   1     Ja
ÖPNV – sonstiges   1      
 

10318|Am Carlsgarten / Maria- Matray-Str. / Verbindungsweg zw. Verl. Waldowallee u. Am Carlsg|000

   

 

 

1

     

 

 

Ja

ÖPNV – Straßenbahn – Haltestelle   5 3 2  
12459|Edisonstr.|036B   1     Ja
12557|Köllnischer Platz|000   2     Ja
12587|Bölschestr. / Müggelseedamm|000    

2

     

Ja

12679|Bürgerpark Marzahn|000       1 Ja
12687|Bürgerpark Marzahn|000       1 Nein
13051|Zingster Str.|021     1   Ja
13088|Hansastr.|182     1   Ja
13088|Rennbahnstr. / Bernkasteler Str. / Große Seestr. / Berliner Allee|000      

 

1

   

 

Ja

ÖPNV – Straßenbahn – im Zug   2 1    
10369|Weißenseer Weg|069   1     Ja
10405|Greifswalder Str. / Danziger Str.|000    

1

     

Ja

12587|Schöneicher Str. / Schöneicher Landstr.|000      

1

   

Ja

ÖPNV – Straßenbahn – Sonstiges 2 5 5 4  
|Bereich Berlin|000   1     Ja
10178|Karl-Liebknecht-Str.|030 1       Ja

 

 

Postleitzahl|Straße oder Bahnhof|Hausnummer 2017 2018 2019 2020 Abgeschlossen
10557|Invalidenstr.|050       1 Nein
12623|Hönower Str. / Wilhelmsmühlenweg|000        

1

 

Ja

12627|Riesaer Str.|024 1       Ja
 

12629|Landsberger Allee / Nikolai- E.-Bersarin-Brücke / Zossener Str. / Landsberger Chaussee|000

       

 

 

1

 

 

 

Ja

12679|Lea-Grundig-Str.|036   1     Ja
 

12679|Marzahner Promenade|001

     

1

   

Ja

12689|Wuhletalstr. / Schwarzburger Str.|000      

3

   

Ja

12689|Wuhletalstr.|000       1 Ja
13051|Ahrenshooper Str. / Zingster Str.|000    

1

     

Ja

13055|Landsberger Allee|333     1   Ja
13088|Hansastr.|180   2     Ja
ÖPNV – U-Bahn – Bahnhof 10 23 9 13  
10115|U-Bhf.

Naturkundemuseum|000

   

1

     

Ja

 

10119|U-Bhf. Rosenthaler Platz|000

 

1

       

Ja

10179|U-Bhf. Spittelmarkt|000       1 Ja
10247|U-Bhf. Samariterstr.|000   1     Ja
10319|U-Bhf. Tierpark|000     1   Ja
 

10365|U-Bhf. Frankfurter Allee|000

   

1

     

Ja

10551|U-Bhf. Turmstr.|000       1 Ja
10623|U-Bhf. Zoologischer Garten|000  

1

   

1

  Ja
 

10717|U-Bhf. Hohenzollernplatz|000

   

2

     

Ja

 

10719|U-Bhf. Kurfürstendamm|000

 

1

       

Ja

10719|U-Bhf. Uhlandstr.|000       1 Ja
 

10789|U-Bhf. Wittenbergplatz|000

   

1

     

Ja

 

10825|U-Bhf. Innsbrucker Platz|000

     

1

   

Ja

10961|U-Bhf. Gneisenaustr.|000   1     Ja
10961|U-Bhf. Mehringdamm|000       1 Ja
10961|U-Bhf. Südstern|000   1     Ja
10963|U-Bhf. Hallesches Tor|000   2     Ja
10963|U-Bhf. Mendelssohn- Bartholdy-Park|000    

1

     

Ja

10967|U-Bhf. Hermannplatz|000 1   1 1 Ja

 

 

Postleitzahl|Straße oder Bahnhof|Hausnummer 2017 2018 2019 2020 Abgeschlossen
10967|U-Bhf. Schönleinstr.|000 1     1 Ja
10999|U-Bhf. Kottbusser Tor|000 1 1   1 Ja
12043|U-Bhf. Karl-Marx-Str.|000       1 Ja
 

12043|U-Bhf. Rathaus Neukölln|000

 

1

       

Ja

12049|U-Bhf. Boddinstr.|000   1     Ja
12049|U-Bhf. Leinestr.|000 1       Ja
12099|U-Bhf. Alt-Tempelhof|000   1     Ja
12351|U-Bhf. Johannisthaler Chaussee|000        

1

 

Ja

 

12353|U-Bhf. Zwickauer Damm|000

 

1

       

Ja

12359|U-Bhf. Britz-Süd|000 1     1 Ja
 

12619|U-Bhf. Kaulsdorf-Nord|000

     

1

   

Ja

12619|U-Bhf. Kienberg-Gärten der Welt|000    

1

     

Ja

12627|U-Bhf. Hönow|000   1 1   Ja
13187|U-Bhf. Pankow|001       1 Ja
13353|U-Bhf. Leopoldplatz|000   1   1 Ja
 

13357|U-Bhf. Gesundbrunnen|000

   

1

     

Ja

13359|U-Bhf. Osloer Str.|000   1     Ja
13409|U-Bhf. Residenzstr.|000   1   1 Ja
13435|U-Bhf. Wittenau|000     1   Ja
14053|U-Bhf. Olympiastadion (Ost)|000      

1

   

Ja

14057|U-Bhf. Sophie-Charlotte- Platz|000    

1

     

Ja

14169|U-Bhf. Oskar-Helene- Heim|000    

1

     

Ja

14195|U-Bhf. Dahlem-Dorf|000     1   Ja
14195|U-Bhf. Podbielskiallee|000   1     Ja
ÖPNV – U-Bahn – im Zug 1   2    
10963|Hallesches Ufer|000     1   Ja
12627|U-Bhf. Hellersdorf|000 1       Ja
 

13405|U-Bhf. Scharnweberstr.|000

     

1

   

Ja

ÖPNV – U-Bahn – Sonstiges 3   4 4  
 

10179|U-Bhf. Jannowitzbrücke|000

       

1

 

Nein

10999|U-Bhf. Kottbusser Tor|000       1 Nein
12161|U-Bhf. Friedrich-Wilhelm- Platz|000        

1

 

Ja

12619| Fußgängerbrücke Kastanienallee|000  

1

      Ja
12619|U-Bhf. Kaulsdorf-Nord|000 1       Ja

 

Postleitzahl|Straße oder Bahnhof|Hausnummer 2017 2018 2019 2020 Abgeschlossen
12627|U-Bhf. Hönow|000 1       Ja
13405|Seidelstraßenbrücke|000     1   Ja
13405|U-Bhf. Scharnweberstr.|000     1 1 Ja
14195|Schorlemerallee|000     1   Ja
14195|U-Bhf. Dahlem-Dorf|000     1   Ja
Gesamtergebnis 21 43 34 39  

Quelle: DataWareHouse, Tag der Erhebung: 3. und 10. November 2020

 

Auflistung Brandstiftungen (ohne fahrlässige Brandstiftungen)**

 

Postleitzahl|Straße oder Bahnhof|Hausnummer 2018 2019 2020 Abgeschlossen
Bahngelände 2   2  
10247|S-Bhf. Frankfurter Allee|000     1 Nein
10317|Kaskelstr.|055 1     Ja
12247|Freymüllerweg|038 1     Ja
13357|Pankstr.|018     1 Ja
Bahnhofsgebäude     1  
13467|S-Bhf. Hermsdorf|000     1 Ja
ÖPNV – S-Bahn/Regionalbahn – Bahnhof   1    
10439|S-Bhf. Bornholmer Str.|000   1   Ja
ÖPNV – S-Bahn/Regionalbahn – Sonstiges 1 2    
10318|Maria-Matray-Str. / Am Carlsgarten|000    

2

   

Nein

 

12277|S-Bhf. Buckower Chaussee|000

 

1

     

Ja

Gesamtergebnis 3 3 3  

Quelle: DataWareHouse, Tag der Erhebung: 3. und 10. November 2020

 

 

Postleitzahl|Straße oder Bahnhof|Hausnummer 2017 2018 2019 2020 Abgeschlossen
Bahnhofsgebäude   2 2 1  
10589|S-Bhf. Jungfernheide|000   1   1 Ja
14055|S-Bhf. Heerstr.|000   1 1   Ja
 

13627|U-Bhf. Jakob-Kaiser-Platz|000

     

1

   

Ja

Bahnsteig   1   1  
12359|U-Bhf. Britz-Süd|000   1     Ja
12683|S-Bhf. Biesdorf|000       1 Nein
ÖPNV – S-Bahn/Regionalbahn –

Bahnhof

3     3  
14129|S-Bhf. Nikolassee|000 1       Ja
12524|S-Bhf. Altglienicke|000 1       Ja
12435|S-Bhf. Plänterwald|000 1       Ja
10318|S-Bhf. Karlshorst|000       1 Nein
 

13503|S-Bhf. Berlin Heiligensee|000

       

1

 

Ja

13059|S-Bhf.

Hohenschönhausen|000

       

1

 

Nein

ÖPNV – U-Bahn – Bahnhof 1 4 4    
10969|U-Bhf. Moritzplatz|000 1       Ja
12353|U-Bhf. Wutzkyallee|000   2     Ja
12627|U-Bhf. Hellersdorf|000   1     Ja
 

14169|U-Bhf. Onkel-Toms-Hütte|000

  1      

Ja

12099|U-Bhf. Ullsteinstr.|000     1   Ja
13353|U-Bhf. Amrumer Str.|000     1   Ja
10589|U-Bhf. Mierendorffplatz|000     1   Ja
10825|U-Bhf. Innsbrucker Platz|000     1   Ja
Gesamtergebnis 4 7 6 4  

Quelle: DataWarehouse, Tag der Erhebung: 3. und 10. November 2020

 

 

Postleitzahl|Straße oder Bahnhof|Hausnummer 2018 2019 2020 Abgeschlossen
Bahnübergang   1    
12307|S-Bhf. Lichtenrade|000   1   Ja
Gleisanlage   2    
12589|Fürstenwalder Damm|838   2   Ja
ÖPNV – S-Bahn/Regionalbahn –

Bahnhof

  1    
14163|S-Bhf. Zehlendorf|000   1   Ja
ÖPNV – Straßenbahn Haltestelle 2      
 

12681|Tram Haltestelle Springpfuhl|000

 

1

     

Ja

12689|Borkheider Str.|021 1     Ja
ÖPNV – Straßenbahn Sonstiges 1      
12687|zwischen Wuhletastr.l und Niemegker Str.|000  

1

     

Ja

ÖPNV – U-Bahn – Bahnhof 2 4 1  
 

10119|U-Bhf. Rosenthaler Platz|000

2      

Ja

13353|U-Bhf. Leopoldplatz|000   2   Ja
13187|U-Bhf. Pankow|000   2   Ja
12359|U-Bhf. Parchimer Allee|000     1 Ja
Gesamtergebnis 5 8 1  

Quelle: DataWarehouse, Tag der Erhebung: 3. und 10. November 2020

 

* Alle Angaben „000“: Zur Örtlichkeit liegt keine Hausnummer vor.

** Es werden nur die Jahre aufgeführt, zu denen statistische Daten vorliegen.

Bahnindustrie: BREMSENHERSTELLER Bei Knorr-Bremse in Tegel droht Stellenabbau Die Tochter Powertech hat letztes Jahr 17 Millionen Euro Minus gemacht., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article213109655/Bei-Knorr-Bremse-droht-Stellenabbau.html

Berlin.  Ein kurzer Satz bedeutete die Rettung. "#Knorr-Bremse stoppt Verlagerung von Hasse & Wrede", teilte der Münchner #Bahn-Zulieferer Knorr-Bremse wenige Tage vor Weihnachten mit. 109 Mitarbeiter atmeten auf, hatte der Konzern doch ursprünglich vor, alle Arbeitsplätze aus dem Marzahner Werk nach Tschechien zu verlagern. Im neuen Jahr droht den Knorr-Bremse-Beschäftigten in Berlin aber erneut Ungemach: Der Tochtergesellschaft #Powertech, die in Tegel produziert, geht es schlecht.

Wie die Berliner Morgenpost erfuhr, verbuchte der Betrieb im vergangenen Jahr ein Minus von 17 Millionen Euro. Powertech befinde sich in einer kritischen Lage, räumte Knorr-Bremse jetzt auf Anfrage ein.

Eine Option: Verlagerung in die Tschechei

292 Mitarbeiter und etwa 100 Leiharbeiter stellen in dem Werk bislang #Energieversorgungssysteme für #Schienenfahrzeuge her. Wie gefährdet der Standort ist, hatte der Vorstand von Knorr-Bremse, Klaus Deller, erst kürzlich Abgeordneten im Wirtschaftsausschuss erklärt: Wegen der schlechten Geschäftslage plant Knorr-Bremse bei Powertech die Arbeitszeit von 35 auf 42 Wochenstunden zu erhöhen.

Zwei Drittel der Belegschaft hätten diesem Schritt bereits zugestimmt. Deller sagte den Abgeordneten aber dennoch: "Wir werden in den nächsten drei bis sechs Monaten eine grundsätzliche Entscheidung treffen müssen". Heißt: Sicher sind die Arbeitsplätze bei Power­tech auch nach den Zugeständnissen der Belegschaft …

Messe + Bahnindustrie: MESSE IN BERLIN Bahn-Messe Innotrans öffnet mit Rekordwerten Auf der Berliner Bahnindustrie-Messe Innotrans zeigen internationale Hersteller 123 Loks, Waggons und andere Schienenfahrzeuge., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article208265361/Bahn-Messe-Innotrans-oeffnet-mit-Rekordwerten.html

Ein Zug für den neuen #Gotthard-Basistunnel, Schnellzüge für die #türkische Staatsbahn und die neue #U-Bahn für die saudische Hauptstadt #Riad: Auf der Berliner Bahnindustrie-#Messe #Innotrans zeigen bis Ende der Woche internationale Hersteller 123 #Loks, #Waggons und andere #Schienenfahrzeuge – von der #Straßenbahn bis zum #Hochgeschwindigkeitszug. Es ist die elfte Ausgabe der #Leitmesse für den Schienenverkehr, sie öffnet alle zwei Jahre.

"Die Innotrans 2016 ist die bislang größte Innotrans aller Zeiten", sagte der Vorsitzende der #Messe-Geschäftsführung, Christian #Göke, am Montag. Vertreten sind diesmal 2950 Aussteller aus 60 Ländern, zwei Drittel kommen aus dem Ausland. Auch die Fläche sei im Vergleich zu 2014 um acht Prozent gewachsen auf 112 000 Quadratmeter.

Erstmals präsent ist der weltgrößte Bahnhersteller #CRRC. Die China Railway Rolling Stock Corporation war im vergangenen Jahr aus der Fusion der beiden chinesischen Staatsunternehmen CSR und CNR entstanden und wächst seitdem ungebremst. Allein im ersten Halbjahr 2016 konnte CRRC die Aufträge aus Übersee mehr als verdoppeln.

Ein wichtiges Thema ist in diesem Jahr auch die Vernetzung, die etwa den …

BVG erstmals ohne Verlust, Schulden gesenkt

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=32&download=1510 Plus von 7,4 Millionen Euro im Jahr 2014 – #Schuldenstand um rund 100 Millionen Euro gesenkt – Steigerung der #Fahrgeldeinnahmen auf 636 Millionen Euro – #Abonnentenzahl auf rund 400.000 gestiegen – Größte Herausforderung ist die Beschaffung neuer #Schienenfahrzeuge Im Anschluss an seine Sitzung am heutigen Montag, den 27. April 2015, hat der Aufsichtsrat der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) Zahlen zum #Jahresabschluss 2014 präsentiert. Erstmals in ihrer Geschichte konnte die BVG das Geschäftsjahr mit einem positiven operativen Ergebnis (7,4 Millionen Euro) abschließen. Zudem senkte das landeseigene Unternehmen seine Schulden um gut 100 Millionen Euro auf nun 706,6 Millionen Euro. Möglich wurde das hervorragende Geschäftsergebnis nicht zuletzt durch einen erneuten Fahrgastrekord: 977,8 Millionen Fahrten bedeuteten über 30 Millionen mehr als die bisherige Bestmarke aus dem Vorjahr, parallel stiegen die Fahrgelderträge um rund 33 Millionen Euro auf nun 636 Millionen Euro. Auch die Zahl der Abonnenten ist 2014 weiter gewachsen – um rund 30.000 auf über 400.000. „Es ist mir eine große Freude, heute solch positive Zahlen vorstellen zu können“, sagte Senator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen, seit Januar 2015 Vorsitzender des BVG-Aufsichtsrats. „Die hervorragende Qualität des Nahverkehrs in der Hauptstadt ist nicht nur international bekannt, sondern auch von unschätzbarer Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Berlin. Umso erfreulicher ist es, dass die BVG nun selbst schwarze Zahlen schreibt. Und dass dieser Meilenstein bereits zwei Jahre früher als geplant erreicht wurde, lässt mich optimistisch in die Zukunft blicken, schließlich stehen wir vor der großen Herausforderung, bis 2033 Schienenfahrzeuge in erheblichem Umfang beschaffen zu müssen“, so der Berliner Finanzsenator weiter. Lothar Stephan, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender und Vorsitzender des Gesamtpersonalrats der BVG, fügte hinzu: „Unser Dank gilt ausdrücklich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ohne deren unermüdlichen Einsatz dieses tolle Geschäftsergebnis nicht möglich gewesen wäre. Es muss auch weiterhin kontinuierlich in Personal und Infrastruktur investieren werden, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern.“ Erfreuliche Nachrichten aus der Aufsichtsratssitzung gibt es auch für die Fahrgäste: So wurde beschlossen, die von der Senatsverwaltung für Finanzen zur Verfügung gestellten 58 Millionen Euro aus dem Sondervermögen „Infrastruktur der Wachsenden Stadt“ (SIWA) für die Beschaffung weiterer elf UBahnzüge des neuen Typs IK zu verwenden. Diese eigentlich für das Berliner Kleinprofil (U1-U4) konzipierten Züge sollen zunächst die Flotte im Großprofil (U5-U9) erweitern, bis eine neue, auf dessen Spezifikationen basierende Baureihe verfügbar ist. Zusätzlich zu den SIWA-Mitteln wendet die BVG 3,5 Millionen Euro Eigenmittel auf, unter anderem für die erforderlichen Umrüstungen von Klein- auf Großprofil. Ein weiteres zentrales Thema der Sitzung war die Fuhrparkerneuerung: Der Aufsichtsrat informierte sich ausführlich über den Stand des Programms „Zukunftssichere Schienenfahrzeugbeschaffung 2018-2033“. Insgesamt hat die BVG bei U- und Straßenbahnen für diesen Zeitraum einen Investitionsbedarf in Höhe von rund 2,6 Milliarden Euro ausgemacht. Davon sollen 2 Milliarden in U-Bahnzüge investiert werden.

%d Bloggern gefällt das: