Potsdam + Bus: Ein Doppeldecker so laut wie ein Föhn Der erste Elektro-Bus in der Stadt fährt für den Stadtrundfahrt-Anbieter Potsdam City Tour., aus PNN

https://www.pnn.de/potsdam/elektro-bus-auf-stadtrundfahrt-eindoppeldecker-so-laut-wie-ein-foehn/27432880.html

#Potsdam – Kein Knattern, kein Vibrieren, kein Motorgrollen: Leise und #geschmeidig setzt sich der voluminöse #Doppeldeckerbus am Luisenplatz in Bewegung und verursacht dabei kaum mehr Lärm als ein Föhn. Seit Juni schnurrt Potsdams erster #Elektro-Bus durch die Stadt und erfreut damit nicht nur die Kund:innen von Potsdam #City Tour: „Auch Anwohner am Neuen Garten finden den Bus gut, weil er so leise ist“, sagt Susanne Lang, Geschäftsführerin des Sightseeing-Unternehmens.

Verfahren entwickelt, um Diesel- in #E-Bus umzuwandeln
Der Bus wirkt äußerlich wie ein 40 Jahre altes Modell, doch unter der #Motorhaube befindet sich eine #Batterie. „Ich habe schon 2013 mit dem Gedanken gespielt, die Busse auf Elektro umzustellen“, sagt Dirk Poguntke, der sich mit Lang die Geschäftsführung von Potsdam City Tour teilt. Doch war sein Plan nicht, einen Elektro-Bus zu kaufen, sondern einen #Dieselbus umzurüsten – und zwar selbst. Der 52-jährige Berliner ist Diplom-Ingenieur für Maschinenbau und hat ein Verfahren entwickelt, um Dieselbusse in Elektro-Busse umzuwandeln.

Dazu wurde der alte #Sightseeing-Doppeldecker komplett entkernt: Motor, Getriebe, Tank – alles kam raus, bis nur noch das Skelett des Fahrzeugs übrig war. Rund drei Wochen dauert ein Umbau und kostet rund 350 000 Euro, dafür gab es auch Förderung vom Bund. Die Batterien haben eine Reichweite von 140 Kilometer – völlig ausreichend für den Einsatz in Potsdam, nachts sind die Busse ohnehin nicht im Betrieb und können aufladen. Das lohnt sich: Eine Aufladung pro Tag kostet etwa 25 Euro, die Tankkosten für den Diesel betragen rund das Doppelte, sagt Lang.

Außer der gesunkenen Lautstärke merkt man dem Bus den Umbau nicht an: Alles sieht so aus wie vorher. Einen Unterschied merkt man allerdings bei der #Beschleunigung: Die ist …

Bahnindustrie: Feierliche Schlüsselübergabe – Stadler erweitert Standort Berlin, aus Stadler

#Stadler hat heute zusammen mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, der
Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop, dem Schweizer Botschafter in Deutschland, Dr. Paul R.
Seger sowie weiteren Gästen aus Politik und Wirtschaft die feierliche Übergabe der pünktlich
fertiggestellten Fertigungs- und #Inbetriebsetzungshalle nebst Bürogebäuden und firmeneigenem
#Betriebsrestaurant gefeiert. Damit kann Stadler die modernste #Werkshalle für den Bau von
#Schienenfahrzeuge in Deutschland in wenigen Wochen beziehen. Im zweiten Bauabschnitt wird auf
dem Firmengelände ein #Logistikzentrum errichtet. Die Investition mit einem Volumen von rund 70
Millionen Euro ist ein klares Bekenntnis zum Standort Berlin und schafft die idealen
Voraussetzungen für die Abwicklung von Großaufträgen.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller: «Was wir hier in Pankow im Werk von Stadler
erleben, ist eine Erfolgsgeschichte ohnegleichen. Und es ist die Fortsetzung eines Wirtschaftswunders, das
im beschaulichen Bussnang im Osten der Schweiz seinen Anfang nahm, und heute weltweit Maßstäbe im
Schienenverkehr setzt. Als Stadler zehn Jahre nach der Wende einen alteingesessenen, aber bedrohten
Standort übernahm, ahnte niemand, dass zwei Jahrzehnte später ein derart florierender Standort mit fast
1´500 Mitarbeitern aufwachsen würde. Vor zwei Jahren hat sich der Senat auf seinem Bezirksbesuch mit
eigenen Augen ein Bild von der gewaltigen Entwicklung des Unternehmens machen können. Die
Schienenverkehrstechnik als eine der Wachstumsbranche der Hauptstadtregion ist wichtig für Berlin als
Standort, für die Hauptstadtregion und für die #Mobilitätswende. So bleibt Stadler ein wichtiger Partner für
Berlin. Wir bedanken uns für dieses Engagement und wünschen auch künftig volle Auftragsbücher und Züge,
die zufriedene Nutzer durch die großen Städte der Welt fahren – Züge made in Berlin.»
Auf zusätzlichen 24´000 Quadratmetern Gesamtfläche erstreckt sich der Anbau an das bestehende Stadler Werk in #Berlin-Pankow. 16´000 Quadratmeter davon sind allein der statischen Inbetriebsetzung und der
Montage von Schienenfahrzeugen vorbehalten, die im Rahmen eines modernen Taktfertigungskonzepts
industrielle Manufaktur mit flexibler Produktion verbindet. Damit wird eine deutliche Optimierung der
Fertigungsbedingungen erzielt. Offene und moderne Büro- und Konferenzflächen sowie ein firmeneigenes
Betriebsrestaurant schaffen eine zusätzliche Bereicherung des Arbeitsumfeldes für die rund 1´500
Mitarbeitenden am Standort.
Innerhalb von weniger als 30 Monaten seit Investitionsentscheid 2019 wurde das neue Gebäude sowie die
Anbindung an den bestehenden Gleisanschluss geplant und errichtet. Die Übergabe erfolgte pünktlich, um in
den kommenden Wochen die Inbetriebnahme der Flächen abzuschließen und alles für den Einzug der
Mitarbeitenden und den Beginn der Produktion im Herbst 2021 vorzubereiten.
«Wir freuen uns sehr, mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts unser gesetztes Ziel erreicht und eine
hochmoderne Produktions- und Arbeitsumgebung geschaffen zu haben. Durch den Neubau können wir am
Standort Berlin Produktionskapazitäten von bis zu 500 fertigen Wagen im Jahr erzielen und sind so bestens
für die Abwicklung anstehender Großaufträge aufgestellt.», sagt Stadler Deutschland CEO Jure Mikolčić.
Neben 106 Fahrzeugen für die #S-Bahn Berlin werden am Standort u.a. bis zu 1500 Wagen für die Berliner
Verkehrsbetriebe sowie 55 #Batterie-Fahrzeuge für den Einsatz in Schleswig-Holstein entwickelt und gefertigt.
Erfolgreiche Zusammenarbeit
Stadler erweitert mit dem Neubau nicht nur seine Produktionskapazitäten sondern siedelt mit der statischen
Inbetriebsetzung der Fahrzeuge sowie einem im 2. Bauabschnitt bis Ende 2024 enstehenden Logistikzentrum
neue Tätigkeiten auf dem Werkgelände an, für die weitere Boden- und Planungstätigkeiten erforderlich sind.
Alle Arbeiten wurden durch den Generalunternehmer S&V erfolgreich geplant und ausgeführt. Das
Bauvorhaben wurde durch das Land Berlin im Rahmen einer GRW-Förderung gefördert und durch die
Investitionsbank Berlin betreut.
«Mit der Erweiterung unserer Kompetenzen am Standort Berlin haben wir uns mit der Schaffung moderner
Produktions- und Inbetriebnahmeflächen frühzeitig auf die Abwicklung unseres nachhaltig sehr guten
Auftragsbestands vorbereitet. Gleichzeitig sichern wir industrielle Arbeitsplätze auf einem hohen fachlichen
und innovativen Niveau in der deutschen Hauptstadt. Dank der guten Auftragslage können wir unseren
Standort in Berlin Pankow seit der Übernahme 2001 zum vierten Mal erweitern und wir sind stolz auf dieses
Investment. Unser Dank für die hervorragende Unterstützung und Beratung unseres Neubauvorhabens gilt
vor allem der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Berlin Partner und der
Investitionsbank Berlin während des gesamten Projektfortschritts sowie dem Bezirk Pankow und dem
Generalunternehmer S&V für die operative Abwicklung und Begleitung.», sagt Peter Spuhler, Chairman und
CEO der Stadler Rail Group.
Die Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop: «Mit dem Bau der neuen Montagehalle
unterstreicht Stadler sein Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Berlin und gibt wichtige Impulse für das gesamte
Gewerbegebiet. Ich bin stolz, dass wir dieses Innovationsprojekt mit GRW Mitteln fördern konnten. Das
Unternehmen investiert in der Hauptstadt in Wachstum und innovative Schienenfahrzeuge, die auch für einen
leistungsstarken und klimafreundlichen Hauptstadtverkehr der Zukunft sorgen. Das Projekt strahlt direkt auf
seine Umgebung aus und ist Anstoß zu weiteren baulichen Veränderungen der technischen Infrastruktur im
gesamten Pankow Park, die wir unterstützen werden.»
Stadler Deutschland ist mit seinen rund 1´500 Mitarbeitenden einer der größten industriellen Arbeitgeber
Berlins. In Berlin-Pankow werden alle Produkte des Produktportfolios für den deutschen Markt sowie Straßen-
und Stadtbahnen für den Export entwickelt, gefertigt und montiert. Stadler Deutschland wurde im Jahr 2000
als Joint Venture mit Adtranz gegründet – das Werk mit seinen damals 197 Mitarbeitern wurde damit vor der
Schließung gerettet. Im Juni 2001 hat Stadler die damalige Stadler Pankow GmbH zu 100 Prozent
übernommen. Der Standort ist seit dem Jahr 2000 kontinuierlich mit dem Auftragseingang gewachsen. Auch
die Mitarbeiterzahl ist kontinuierlich gestiegen – von 197 Mitarbeitenden im Jahr 2000 auf 1´500 Mitarbeitende
im Jahr 2021. Seit 2015 ist die in Berlin-Pankow konstruierte und hergestellte Baureihe #IK im Berliner #U-Bahn Netz unterwegs. Pünktlich zum Jahreswechsel 2020/2021 kamen die zehn Vorserienfahrzeuge der Baureihe
#483/484 für die S-Bahn Berlin hinzu. 2020 konnte Stadler Deutschland die bislang größte Ausschreibung in
der Geschichte der Berliner Verkehrsbetriebe für sich entscheiden. Die ersten Fahrzeuge der neuen
U-Bahnbaureihe #J/JK werden voraussichtlich im vierten Quartal 2022 für Testfahrten zur Verfügung stehen.
Darüber hinaus entstehen in Berlin Züge für den gesamten deutschen Markt sowie für den Export. Neben der
Entwicklung und dem Bau von Fahrzeugen ist der Standort seit vielen Jahren Ausgangspunkt
richtungsweisender Innovationen wie der Weiterentwicklung alternativer Antriebstechnologien sowie der
Digitalisierung.

Über Stadler
Stadler baut seit über 75 Jahren Züge. Der Systemanbieter von Lösungen im Schienenfahrzeugbau hat seinen
Hauptsitz im ostschweizerischen Bussnang. An mehreren Produktions- und Engineering-Standorten sowie
über 40 Servicestandorten arbeiten rund 12 300 Mitarbeitende. Das Unternehmen ist sich seiner
gesellschaftlichen Verantwortung für zukunftsfähige Mobilität bewusst und steht daher für innovative,
nachhaltige und langlebige Qualitätsprodukte. Die Produktpalette im Bereich der Vollbahnen und des
Stadtverkehrs umfasst Highspeed-Züge, Intercity-Züge, Regio- und S-Bahnen, U-Bahnen, Tram-Trains und
Trams. Überdies stellt Stadler Streckenlokomotiven, Rangierlokomotiven und Reisezugwagen her. Stadler ist
der weltweit führende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen.

Medienkontakt
Stadler Deutschland
Silja Kollner
Leiterin Kommunikation & Marketing
Telefon: +49 30 91 91 15 35
Mobil: +49 173 4323494
E-Mail: silja.kollner@stadlerrail.com
www.stadlerrail.com

Obus: Oberleitungsbusse in Berlin nicht vor 2024, aus SZ

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/verkehr-berlin-oberleitungsbusse-in-berlin-nicht-vor-2024-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200212-99-878157

Moderne #Oberleitungsbusse wie in #Zürich oder #Salzburg könnten künftig auch auf Berliner Straßen fahren. Eine #Machbarkeitsstudie der Senatsverwaltung für Umwelt und Verkehr hat gezeigt, dass das für manche stark nachgefragte Linien wie die #M32 in #Spandau Vorteile hätte. Auch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sehen darin Chancen. Realistisch sei der Start allerdings nicht vor 2024/25, so BVG-Sprecherin Petra Nelken.

Die modernen Oberleitungsbusse haben anders als ihre Vorgänger aus früheren Jahrzehnten eine Batterie an Bord, die wieder aufgeladen wird, während der Bus den Strom aus der #Oberleitung bekommt. Für das Laden gibt es also keinen größeren Bedarf an Fahrzeugen oder Personal als bei Dieselbussen.

Aus Sicht von Petra Nelken haben die Oberleitungsbusse noch weitere Vorteile: „Der erste ist, dass moderne #O-Busse mit einer #Batterie ausgestattet und damit nicht ständig an die Oberleitungen gebunden sind.“ Damit ließen sich zum Beispiel die aufwendigen Kreuzungen und Weichen in der Oberleitung vermeiden. „Das ist nicht nur kostengünstiger, sondern auch ein Vorteil für das Stadtbild“, sagte Nelken.

Die Busse könnten, anders als die Straßenbahn, außerdem auch mal #abbiegen

Bus: Gasbusse vs. Elektrobusse vs. Dieselbusse aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Gibt es bereits eine vorhandene Infrastruktur, die die BVG für die #Betankung von #Gasbussen nutzen könnte?
Wenn nicht, mit welchen Investitionskosten wäre der #Tankstellenbau für die BVG verbunden?
Antwort zu 1:
Hierzu berichtet die BVG:
„Es gibt keine vorhandene Infrastruktur, die für den Busbetrieb genutzt werden kann.
Die BVG hat im Zuge einer Markterkundung 2017 die Errichtung einer #Erdgas- (#CNG)
Tankstelle durch einen externen Anbieter untersucht. Bei einer Kostenabrechnung über
den kg-Preis würde der Aufbau einer CNG-Tankstelle zu erheblichen Mehrkosten im
Vergleich zum Dieselbetrieb führen. Zudem würde der Bau drei Jahre in Anspruch
nehmen.“
Frage 2:
Wer müsste die Kosten der neuen Infrastruktur tragen?
Antwort zu 2:
Hierzu berichtet die BVG:
„Es gibt keine Vereinbarung zu Kosten für Gasbusinfrastruktur zwischen der BVG und
dem Land Berlin.“
2
Frage 3:
Mit welchen Mehrkosten ist bei den betrachteten Alternativen (#Gas, #Batterie-Overnight, #Batterie-Opportunity)
im Vergleich zu #Diesel zu rechnen unter Berücksichtigung aller Kosten (Fahrzeugbeschaffung, -betrieb, –
wartung; Infrastruktur und externe Umweltkosten)?
Antwort zu 3:
Hierzu berichtet die BVG:
„Elektrobusse kosten derzeit im Vergleich zu Dieselbussen das Doppelte. Zu den
Betriebskosten können keine fundierten Aussagen getroffen werden, weil noch keine
Erfahrungen mit den neuen E-Fahrzeugen vorliegen. Es ist aber davon auszugehen, dass
die Energiekosten und Wartungskosten von Elektrobussen wegen fehlender mechanischer
Verschleißteile niedriger ausfallen.“
Mit Einführung der Euro-6-Norm ist der Dieselbus genauso sauber wie ein CNG-Bus. In
der folgenden, von der BVG übermittelten Tabelle sind die Daten zur Emission von CO2,
NOx und Kraftstoffverbrauch zusammengestellt. Berücksichtigt werden muss, dass hier für
CNG-Busse nur Literaturwerte zur Verfügung stehen. Die Erfahrung mit Messungen im
Berliner Straßenverkehr hat gezeigt, dass hier die Fahrbedingungen oft besonders
anspruchsvoll sind, so dass in Berlin gemessene Werte oft etwas höher liegen als aus der
Literatur entnommene Werte. Die CO2-Bilanz bei CNG-bussen lässt sich durch
Verwendung von Biomethan verbessern. Derzeit beträgt der Anteil von Biogas im
Erdgasnetz allerdings nur 1 % (Bundesnetzagentur: Monitoring-Bericht 2018). Dagegen
erreichte der Anteil regenerativ erzeugten Stroms im Jahr 2017 circa 36 % der Netto-
Stromerzeugung (Bundesnetzagentur: Monitoring-Bericht 2018).
Tabelle 1: Vergleich der Emissionen und des Kraftstoffverbrauchs für Diesel- und CNG-Busse des
Abgasstandards Euro 6
Neue Euro 6-Busse
(Neufahrzeuge EvoBus)
12 Meter Diesel
Straßenmessung Berlin
Euro 6
12 Meter CNG (Erdgas)
Literaturwert
CO2 1400 g/km 1400 bis 1800 g/km
NOx 0,31 g/km 0,25 – 0,4 g/km
Kraftstoffverbrauch ca. 45 Liter pro 100 km
ca. 55 kg pro 100 km =
71 Liter pro 100 km
(energetisches Dieseläquivalent)
Frage 4:
Im Jahr 2017 erfolgte bei der BVG ein Vergleichstest zwischen Erdgas- und Dieselbussen. Unter welche
Bedingungen wurden welche Parameter der jeweiligen Busse aufgenommen und analysiert? Liegt ein
Ergebnisprotokoll für den Vergleich vor? Wenn ja, wo ist dieses einsehbar?
Antwort zu 4:
Hierzu berichtet die BVG:
„Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde der Kraftstoffverbrauch von vier CNGBussen
unterschiedlicher namhafter Hersteller jeweils zwei Wochen im Linienbetrieb einer
anspruchsvollen innerstädtischen Linie gemessen und mit dem Verbrauch eines
vergleichbaren Diesel-Euro VI-Fahrzeugs auf der gleichen Linie und im gleichen Zeitraum
verglichen. Der Versuch hat gezeigt, dass CNG-Fahrzeuge in der Berliner Verkehrspraxis
höhere Verbräuche als vom Hersteller angegeben aufweisen.“
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Frage 5:
Wie hoch ist die technische Verfügbarkeit bei Dieselbussen und den bisher eingesetzten Batteriebussen im
Gesamtsystem (Fahrzeug und Infrastruktur)?
Antwort zu 5:
Ich verweise dazu auf die Schriftliche Anfrage 18/12126 (Gunnar Lindemann, AfD), unter
Frage 2 wurde das schon einmal beantwortet. Die bisher im Rahmen dieses
Forschungsprojektes beschafften Busse lassen sich in Bezug auf die Verfügbarkeit
naturgemäß nicht mit Serienfahrzeugen vergleichen.
Frage 6:
Werden die aktuellen Batteriebusse mit Strom oder Heizöl (Dieselbrenner) beheizt? Liegen für die letzte
Variante Emissionsbilanzen für CO2 und Stickoxide vor?
Frage 7:
Wie viele zusätzliche Ersatz-Batteriebusse müssten beschafft werden, wenn durch die elektrische
Beheizung die Batteriekapazität verringert wird und durch die daraus resultierende geringere Zuladung
weniger Fahrgastkapazität entsteht?
Antwort zu 6 und zu 7:
Hierzu berichtet die BVG:
„Aktuelle E-Busse sind mit einer Diesel-Zusatzheizung ausgestattet (aufgrund von
Reichweite).
Die derzeit auf der Linie 204 eingesetzten E-Busse haben sowohl eine vollelektrische
Heizung als auch eine vollelektrische Klimaanlage. Die geplanten Elektro-
Gelenkomnibusse mit Gelegenheitsladung sind ebenfalls vollelektrisch. Aktuell haben
Depotlader mit rein elektrischer Heizung eine geringe Reichweite. Deshalb sind derzeit für
die BVG nur Depotlader mit Diesel-Zusatzheizung für den Betrieb geeignet.“
Es wäre aus Effizienzgründen auch nicht sinnvoll, die Zuladung und Fahrgastkapazität
durch zusätzliche, schwere Batterien einzuschränken, um die benötigte Batteriekapazität
auf die nur wenigen Tagen mit extremer Wetterlage auszulegen.
Frage 8:
Es besteht allgemeiner Konsens, dass die aktuelle Li-Ionen Batterietechnologie technisch nicht
wettbewerbsfähig ist und nicht sein wird hinsichtlich Reichweite, Heizleistung und Fahrgastkapazität eines
Diesel- oder Gasbusses. Gibt es bei der BVG eine Strategie zu einer ausgereiften Nachfolgetechnologie?
Wenn ja, welche?
Antwort zu 8:
Hierzu berichtet die BVG:
„Das Land Berlin und die BVG haben sich darauf verständigt, dass die Elektrifizierung bei
der Umstellung der Flotte aktuell die beste Möglichkeit bietet, einen lokal emissionsfreien
öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu realisieren.
Mit dem Einsatz von CNG-Bussen könnten zwar aktuelle Luftreinhaltevorgaben
eingehalten werden. Für den kurzfristigen Horizont bietet der Einsatz von modernen Euro
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VI-Bussen und Bussen mit SCR-Filter jedoch eine wirtschaftlichere Einhaltung lokaler
Emissionsgrenzen. CNG-Busse sind auf Grund ihrer lokalen Emissionen in der mittel- bis
langfristigen Zielstellung keine Lösung. Die BVG beobachtet technologieoffen und
kontinuierlich Entwicklungen, die einen lokal emissionsfreien ÖPNV ermöglichen, z.B.
Depot-, Gelegenheits-, Streckenlader und Wasserstoffbrennstoffzelle. Derzeit bieten
Elektrobusse eine Perspektive zur Erreichung der lokalen und globalen Klimaschutzziele.
E-Busse sind zu 100 Prozent lokal emissionsfrei und machen die BVG nachhaltig
unabhängig von fossilen Rohstoffen.“
Berlin, den 08.02.2019
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Messe + Bahnindustrie: Bahntechnikmesse Innotrans Zughersteller setzen auf alternative Antriebe Auch auf der Schiene ist der Diesel ein Auslaufmodell. aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/bahntechnikmesse-innotrans-zughersteller-setzen-auf-alternative-antriebe/23072360.html

#Bahnhersteller erproben #Batterie und #Brennstoffzelle. Jetzt zu sehen auf der #Innotrans in Berlin.
Die Geschichte beginnt in der Pfalz. Im Jahr 1896 bringen die Pfälzischen Eisenbahnen einen Triebwagen mit Elektromotoren auf die Gleise, die aus #Akkus gespeist werden. Der erste Batteriezug setzt sich in Bewegung. Doch es sollte nur eine kurze Fahrt werden. Denn ähnlich wie in der Geschichte des Autos steht die #Elektromobilität zwar am Anfang der Mobilität auf Rädern. Sie wird aber von anderen technischen Innovationen abgelöst – vor allem vom #Verbrennungsmotor. Bald hat auch die Batteriebahn gegen #Dampflokomotiven keine Chance mehr. Diese werden wiederum später von #Dieselloks überholt.
 Vergessen ist die Vergangenheit aber nicht. Als am Mittwoch der Bahnhersteller #Bombardier wie berichtet in Hennigsdorf seinen Batteriezug „Talent 3“ vorstellte, erinnerten die Ingenieure an die Pfälzer Jungfernfahrt vor 122 Jahren. Zurück in die Zukunft: Diese Woche stellt Bombardier seine Innovation auf der „Innotrans“ vor, der Berliner Bahntechnikmesse, die den Titel „The Future of Mobility“ trägt. Von diesem Dienstag an bis zum 21. September öffnet auf dem Berliner Messegelände die Verkehrsmesse ihre Tore für Fachbesucher Zwei Publikumstage am 22. und 23. September schließen sich an (Tagesticket: drei Euro).
Bahntechnik ohne Diesel liegt im Trend

Die Brandenburger sind nicht allein. Bahntechnik, die ohne Diesel auskommt, ist ein Megathema der Branche: Batterie- oder Brennstoffzellenzüge, alternative Antriebe, synthetische Kraftstoffe – fast alle Hersteller entwickeln Technologien, die in eine Zukunft …

Bus + Obus: O-Bus könnte in Berlin groß rauskommen Im Nahverkehrsplan des Senats spielt der Oberleitungsbus eine zentrale Rolle – etwa die Hälfte des Streckennetzes soll ausgestattet werden. , aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-nahverkehr-o-bus-koennte-in-berlin-gross-rauskommen/22882274.html

Durchgesetzt hat er sich in Berlin nicht – aber jetzt könnte er groß herauskommen: der #Oberleitungsbus. Im aktuellen Entwurf des Nahverkehrsplans 2019 bis 2023 spielt er, wie berichtet, im Busbereich die Hauptrolle. Vorgesehen ist eine #Mischform: Der Strom soll aus der #Oberleitung und abwechselnd aus einer #Batterie kommen, die während der Fahrt über die Oberleitung wieder aufgeladen werden kann. So bleibt der Bus flexibel und kann auch Strecken ohne Oberleitung befahren.

Ein solches Konzept hat die BVG bereits für Spandau entwickelt. Es sieht vier Linien mit einer Gesamtlänge von 25 Kilometern vor. Später könnte dieses Netz bis zum Bahnhof Zoo, ins Märkische Viertel und bis Kladow verlängert werden.
Komplettes Oberleitungsnetz nicht möglich

Ein komplettes Oberleitungsnetz schließt der Entwurf des Nahverkehrsplans aus. Die Oberleitung sei in städtebaulich sensiblen Bereichen kaum durchsetzbar, heißt es dort. Außerdem sei sie vor allem bei Abzweigungen technisch sehr aufwendig. Nach Angaben der Planer würde es reichen, etwa die Hälfte des Streckennetzes mit einer Oberleitung auszustatten; auf den anderen Abschnitten käme der Strom aus der Batterie.

Solche „Streckenlader“ gibt es bereits in China und in den USA; aber auch in europäischen Städten wie Zürich, Gdynia (Gdingen), Cagliari und …

Obus: Öffentlicher Verkehr in Berlin BVG setzt in Zukunft wieder auf Busse Planer haben ein Liniennetz für Oberleitungsbusse entworfen. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/oeffentlicher-verkehr-in-berlin-bvg-setzt-in-zukunft-wieder-auf-busse/20693296.html

#Testgebiet könnte #Spandau sein. Die Fahrzeuge sollen auch mit #Batterie rollen.
Viele Jahre lang war er ein Auslaufmodell. Jetzt erlebt er seine – planerische – Rückkehr: Der umweltfreundlich fahrende #Oberleitungsbus. Die BVG hat ein Konzept entwickelt, wie ein Netz in Spandau aufgebaut und später bis zum Bahnhof Zoo oder ins Märkische Viertel erweitert werden könnte. Abgestimmt mit der Senatsverkehrsverwaltung ist es nicht.
Die Zukunft gehöre dem #Elektrobus, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz. Da Batterien für große Fahrzeuge wie den Doppeldecker oder den Gelenkbus noch nicht ausreichend Strom liefern könnten, sei die Idee entstanden, den Einsatz von #O-Bussen zu prüfen.

Der Clou dabei: Der Fahrdraht für den Strom müsste nicht überall über den Straßen und Kreuzungen gespannt werden. Städtebaulich ist das Leitungsgewirr in der Luft nämlich häufig umstritten. Die #Oberleitung soll deshalb nicht durchgängig installiert werden. Die Lücken würden die Busse dann mit Strom aus der Batterie überwinden, die nicht so leistungsfähig sein müsste wie bei einem Antrieb, der ausschließlich auf diese Technik setzt. Die Batterien könnten zudem während der Fahrt unter der Oberleitung aufgeladen werden.
Die Busse wären flexibler

Weiterer Vorteil: Die Busse wären flexibler und könnten Hindernissen ausweichen oder auf Umleitungsstrecken …