Straßenbahn: Zu kurz gedacht bei der Straßenbahn Fahrgastverband nennt Bestellung neuer 50-Meter-Züge durch die BVG »vollkommenes Desaster« aus Neues Deutschland

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1146319.bvg-zu-kurz-gedacht-bei-der-strassenbahn.html

Die Berliner Verkehrsbetriebe sind stolz auf ihre kürzlich beim Hersteller #Bombardier ausgelöste Bestellung von bis zu 117 neuen Straßenbahnwagen. Vor allem auf die 50 Meter langen Fahrzeuge, die zehn Meter länger sind als das aktuell größte Modell. 17 Stück sind davon zunächst bestellt worden, sie sollen auf der Linie #M4 fahren, die den Nordosten mit dem Alexanderplatz verbindet. Sie ist die Linie mit dem höchsten Fahrgastzuspruch in Berlin. Aktuell fahren dort 54 Meter lange Zwei-Wagen-Züge des in den 1990er-Jahren beschafften Typs #GT6. Weil die neuen Bahnen, die ab Ende 2022 ausgeliefert werden sollen, breiter sind, soll sich an der #Fahrgastkapazität nichts ändern.

Außerdem gehören zum ersten Abruf des neuen Vertrags drei 30 Meter lange Fahrzeuge. In der Ausschreibung verlangte die BVG von den Herstellern noch die Option, dass sie zu 60 Meter langen #Zwei-Wagen-Zügen gekuppelt werden können. Damit hätten sie die standardmäßige #Bahnsteiglänge der Haltestellen optimal ausgenutzt. »Diese Option hat die BVG dann aus technischen und wirtschaftlichen Gründen nicht gezogen«, erklärt Unternehmenssprecherin Petra Nelken auf …

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Straßenbahn: Bombardier gewinnt Auftrag zur Lieferung von bis zu 117 neuen FLEXITY Straßenbahnen für die Berliner Verkehrsbetriebe, aus Bombardier

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• Die neuen #FLEXITY-Straßenbahnen sind mit innovativen, geräuscharmen
Fahrgestellen ausgestattet, die die #Lebenszykluskosten signifikant reduzieren
und sie verfügen über eine Klimaanlage mit energiesparender #Wärmepumpe
• 50 Meter lange Straßenbahnen bieten mehr Fahrgastkapazität
• Bombardier übernimmt die komplette #Materialversorgung für die gesamte
#Lebensdauer der Fahrzeuge
Berlin, 15. Dezember 2020 – Der globale Mobilitätsanbieter #Bombardier Transportation hat von den
Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) den Zuschlag für einen #Rahmenvertrag zur Lieferung von bis zu 117
BOMBARDIER FLEXITY-Straßenbahnen und deren #Ersatzteilversorgung für bis zu 32 Jahre erhalten.
Der Auftragswert beläuft sich auf bis zu rund 571 Millionen Euro (693 Millionen US-Dollar). Gleichzeitig
hat die BVG eine erste Bestellung über 20 Bahnen und deren Ersatzteilversorgung für bis zu 32 Jahre
abgerufen. Der Auftragswert dieses Abrufs beläuft sich auf rund 115 Millionen Euro (140 Millionen USDollar).
„Ich bedanke mich für das Vertrauen und die Gelegenheit, mit diesem neuen Auftrag ein weiteres
Kapitel unserer dreißigjährigen guten und partnerschaftlichen Zusammenarbeit aufzuschlagen. Wir
freuen uns, die BVG auch weiterhin mit modernen FLEXITY-Straßenbahnen beliefern dürfen. Zum
ersten Mal übernimmt Bombardier nun auch die komplette Materialversorgung für die BVG über die
gesamte Lebensdauer der Fahrzeuge zu einem festen Kilometerpreis und bietet damit
Kalkulationssicherheit“, sagte Marco Michel, Deutschlandchef bei Bombardier Transportation.
„Die neuen FLEXITY-Fahrzeuge sind eine konsequente Weiterentwicklung der bewährten Bahnen, die
mit innovativen Fahrwerken leiser und mit der dazugehörigen Antriebstechnik energieeffizienter durch
die Stadt rollen werden und damit ein wichtiger Baustein für das Erreichen der Berliner
Klimaschutzziele sind“, ergänzte Dirk Wunderlich, zuständig für das Nahverkehrsgeschäft bei
Bombardier Transportation.
Mit dieser ersten Bestellung erhält die Berliner FLEXITY- Straßenbahnfamilie eine neue Generation.
Sie wird dabei zunächst um drei fünfteilige und 17 neunteilige Fahrzeuge ergänzt. Die extralangen
Straßenbahnen sind mit einer Länge von 50 Metern zehn Meter länger als alle anderen BVGStraßenbahnen und bieten mehr Fahrgastkapazität. Die neuen Bahnen sind mit einem ebenen
Fußboden über den Fahrwerken sowie mit breiteren Durchgängen ausgestattet. Eine verringerte
Einstiegshöhe ermöglicht zudem einen barrierefreien Zugang in die Straßenbahn und sorgt damit für
einen schnellen Fahrgastwechsel, der zu einer höheren Fahrplantreue beitragen kann.
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Großzügige, barrierefreie Multifunktionsbereiche bieten viel Platz für Fahrgäste, Kinderwagen,
Rollstühle oder Fahrräder. Sitzende Fahrgäste können sich auf einen unverbauten Blick nach draußen
freuen. Zudem werden die Fahrzeuge mit modernster Sicherheitstechnik wie dem weltweit ersten
zugelassenen Fahrerassistenzsystem ODAS (Obstacle Detection Assistance System) zur
Kollisionsvermeidung ausgestattet. Das große Sichtfeld des Fahrers, sowie dessen geräumiger und
ergonomisch optimierter Arbeitsplatz mit Touchscreen-Displays, ermöglichen einen guten Überblick
und sorgen damit ebenfalls für erhöhte Sicherheit. Die neuen Straßenbahnen sollen ab Ende 2022
ausgeliefert werden.
Die Anzahl FLEXITY-Straßenbahnen in Berlin wird mit diesem ersten Abruf auf insgesamt 251
Fahrzeuge wachsen. Die letzte Bahn für die Bestandsflotte, die dann aus insgesamt 231 FLEXITYStraßenbahnen besteht, wird 2021 geliefert. In 42 deutschen Städten fahren rund 1.000 FLEXITYStraßenbahnen von Bombardier. Mehr als 5.000 Straßen- und Stadtbahnen aus dem Hause
Bombardier sind weltweit erfolgreich im Fahrgasteinsatz oder bestellt.
Über Bombardier Transportation
Bombardier Transportation ist ein weltweit führender Hersteller von Mobilitätslösungen und verfügt über
das breiteste Portfolio der Bahnbranche. Zur Produktpalette zählen das gesamte Spektrum
schienengebundener Fahrzeuge, Fahrzeugkomponenten sowie Signal- und Steuerungstechnik. Zudem
bietet das Unternehmen komplette Transportsysteme und ist erfolgreich in den Bereichen
datenbasierter Bahndienstleistungen und Elektromobilität aktiv. Bombardier Transportation verbindet
Technologie und Leistung mit Empathie, setzt kontinuierlich neue Standards für nachhaltige Mobilität
und schafft mit integrierten Verkehrslösungen entscheidende Vorteile für Transportunternehmen,
Fahrgäste und Umwelt. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen ist der Konzern in über 60 Ländern
vertreten. Bombardier Transportation hat rund 36,000 Beschäftigte. Die Konzernzentrale befindet sich
in Berlin.
Über Bombardier
Mit mehr als 52.000 Mitarbeitern in zwei Geschäftsfeldern ist Bombardier ein weltweit führendes
Unternehmen in der Transportbranche, das innovative und wegweisende Flugzeuge und Züge
entwickelt. Unsere Produkte und Dienstleistungen bieten ein erstklassiges Transporterlebnis und
setzen neue Maßstäbe in Bezug auf Fahrgastkomfort, Energieeffizienz, Zuverlässigkeit und Sicherheit.
Mit Hauptsitz in Montreal, Kanada, verfügt Bombardier über Produktions- und Entwicklungsstandorte in
über 25 Ländern in den Geschäftssegmenten Geschäftsluftfahrt und Schienenverkehr. Die Aktien von
Bombardier werden an der Börse von Toronto (BBD) gehandelt. Im Geschäftsjahr zum 31. Dezember
2019 erzielte Bombardier einen Umsatz in Höhe von 15,8 Mrd. US-Dollar. Aktuelle Mitteilungen und
weitere Informationen finden Sie unter www.bombardier.com. Oder folgen Sie uns auf Twitter
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Hinweise an Redakteure
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Bombardier und FLEXITY sind Marken der Bombardier Inc. oder ihrer Tochterunternehmen.
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Straßenbahn: Neue Straßenbahnen für Berlin Die BVG erneuert ihre Straßenbahnflotte., aus BVG

Die BVG erneuert ihre #Straßenbahnflotte. Nachdem die vergaberechtliche #Wartefrist abgelaufen ist, hat Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen am heutigen Dienstag, den 15. Dezember 2020, den #Zuschlag für die Beschaffung von bis zu 117 neuen Zweirichtungsfahrzeugen erteilt. Der Auftrag ging an den #Schienenfahrzeughersteller #Bombardier.

Lang, länger, #Straßenbahn: Der Rahmenvertrag für die nächste Fahrzeuggeneration umfasst Modelle aus fünf oder neun Modulen. Die Fahrzeuglängen betragen dabei 30 bzw. – erstmalig in Berlin – 50 Meter. Das #Mindestvergabevolumen beträgt rund 350 Millionen Euro. Zusätzlich dazu wurde eine #Ersatzteilversorgung durch den Fahrzeughersteller für mehr als 30 Jahre vereinbart.

Eva #Kreienkamp, Vorstandsvorsitzende der BVG: „Wir sind einer der größten Straßenbahnbetreiber der Welt. Und unser Angebot wächst weiter, sowohl bei den Fahrplänen als auch beim Streckennetz. Es freut mich sehr, dass wir jetzt erneut in unsere Flotte investieren. Damit bieten wir unseren Fahrgästen auch in Zukunft einen modernen und qualitativ hochwertigen ÖPNV. Und sorgen mit der Mobilität auf Schienen für eine Entlastung auf unseren Straßen.“

Dr. Rolf #Erfurt, Vorstand Betrieb der BVG: „Der Auftrag für bis zu 1.500 neue U-Bahnfahrzeuge im Sommer, neu gelieferte Doppeldecker- und Elektrobusse und jetzt ein Großauftrag für bis zu 117 neue Straßenbahnen: Die Modernisierung unserer Flotten ist im vollen Gange. Das ist gut für unseren Betrieb und somit gut für die Fahrgäste und für Berlin. Auf die BVG ist Verlass.“

Aktuell besteht die Straßenbahnflotte der BVG aus 150 Fahrzeugen vom Typ #GT6, beschafft ab 1994, sowie 207 Fahrzeugen vom Typ #Flexity, beschafft ab 2008. Die Züge der nun neu bestellten Fahrzeuggeneration ersetzen sukzessive die Fahrzeuge vom Typ GT6 und kommen ab Ende 2022 nach Berlin. Lieferungen aus dem Rahmenvertrag erfolgen anschließend bis 2033.

Die 50-Meter-Versionen sollen auf der besonders stark nachgefragten Linie #M4 eingesetzt werden, wo derzeit GT6-Fahrzeuge in Doppeltraktion fahren. Die 30-Meter-Versionen ersetzen die GT6 vor allem im Südosten Berlins.

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Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

Tel. +49 30 256-27901

www.bvg.de/presse

pressestelle@bvg.de

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Flughäfen: Bombardier Aviation übernimmt LBAS in Berlin komplett, aus aerobuzz.de

Bombardier Aviation übernimmt LBAS in Berlin komplett

Die #Lufthansa Technik stellt ihr Engagement in der #Business-Aviation-Maintenance ein. Sie gibt ihre Anteile an #LBAS (Lufthansa #Bombardier Aviation Services) an Bombardier #Aviation ab. Der Hersteller wird das Maintenenance-Zentrum am #Flughafen #Berlin-Schönefeld als werkseigenes Customer Service Center weiterführen.

Bombardier Aviation hat heute bekanntgegeben, dass der kanadische Business Jet-Hersteller alle Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen Lufthansa Bombardier Aviation Services (LBAS) übernehmen wird. Die Kanadier haben eine entsprechende Vereinbarung mit der Lufthansa Technik und #ExecuJet getroffen, die bislang mit 51 Prozent beziehungsweise 20 Prozent Mitgesellschafter von LBAS waren. Das Unternehmen mit Sitz am Flughafen Berlin-Schönefeld wurde 1997 gegründet und hat sich auf die Wartung, Instandhaltung und Überholung von Geschäftsreisejets der #Learjet-, Bombardier #Challenger- und Bombardier #Global-Familien spezialisiert.

LBAS ist auf Bombardier-Jets spezialisiert
Jean-Christophe Gallagher, Vorstandsmitglied von Bombardier Aviation und General Manager für Customer Experience, sagte: „Bombardier verfügte schon seit Jahren über eine starke Präsenz in Deutschland. Wir sind stolz, dass diese bedeutende Transaktion unsere Präsenz …

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Bahnindustrie: Großfusion in der Bahnindustrie Alstom darf Bombardier übernehmen Die EU-Kommission erlaubt das Sechs-Milliarden-Euro Geschäft unter Auflagen…, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/grossfusion-in-der-bahnindustrie-alstom-darf-bombardier-uebernehmen/26056082.html

Die EU-Kommission erlaubt das Sechs-Milliarden-Euro Geschäft unter Auflagen: #Hennigsdorf verliert #Talent-Fertigung.

Schneller als gedacht hat die EU-Kommission eine industriepolitische Weichenstellung genehmigt, die sich auch in Berlin-Brandenburg bemerkbar machen wird. Am Freitag bekam die französische #Alstom grünes Licht aus Brüssel zur Übernahme der #Schienensparte des kanadischen Bombardier-Konzerns für rund sechs Milliarden Euro. Dazu müssen die beiden Partner jedoch Geschäfte und ganze Werke abgeben. Entsprechende Zugeständnisse hatte Alstom bereits vor drei Wochen bekanntgegeben, unter anderem ist das Bombardier-Werk in Hennigsdorf betroffen.

#Stadler an Hennigsdorf interessiert
Alstom, #Bombardier und #Siemens sind die größten europäischen Hersteller von Schienenfahrzeugen. Vor allem Siemens hatte nach Angaben aus Branchenkreisen gegenüber der EU-Wettbewerbsbehörde auf die marktbeherrschende Größe von Alstom-Bombardier in Frankreich hingewiesen. Anfang 2019 hatte die EU-Kommission den Zusammenschluss von Siemens mit Alstom untersagt, was damals scharf von Regierungsmitgliedern in Deutschland und Frankreich kritisiert worden war. Entsprechend dünn fiel am Freitag die Kommentierung im Bundeswirtschaftsministerium aus. Man nehme die Entscheidung aus Brüssel zur Kenntnis, hieß es in Berlin.

Die EU-Kommission betonte die Auflagen, die für den Deal zu erfüllen sind. Unter anderem wird Bombardier „die Talent 3-Plattform und die damit verbundenen Produktionsanlagen am Standort Hennigsdorf“ veräußern. Hennigsdorf am nordwestlichen Berliner Stadtrand ist mit knapp 2500 Beschäftigten, von denen der Großteil in der Administration und der Entwicklung tätig ist, der …

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Bahnindustrie + Fahrzeuge: So könnte die neue S-Bahn für Berlin und Brandenburg aussehen, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-brandenburg-s-bahn-neues-design-von-bombardier-li.93072

Designer von #Bombardier haben skizziert, wie sie sich die neue #Fahrzeuggeneration vorstellen. Auf die Fahrgäste warten Neuerungen, die es in dieser Region noch nicht gegeben hat.

#Ladestationen für Handys. #Halter für Getränkebecher. #Antibakterielle Oberflächen für den Fall, dass Hygieneanforderungen verschärft werden. Planer und Designer des Fahrzeugherstellers Bombardier Transportation haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen. In ihren Hennigsdorfer Büros haben sie Ideen für die übernächste #S-Bahn-Generation für Berlin und Brandenburg skizziert. Aktueller Anlass ist die #S-Bahn-Ausschreibung, die bald beginnen soll. Gesucht werden Unternehmen, die Züge bauen, instand halten und betreiben. Eines der größten #Vergabeverfahren, das es jemals im Nahverkehr gegeben hat, steht bevor.

Es geht um zwei Drittel des S-Bahn-Netzes – um die Linien auf der #Stadtbahn und auf den #Nord-Süd-Strecken. Für den #Zugbetrieb über 15 Jahre haben die beiden Bundesländer fünf Milliarden Euro einkalkuliert, das Auftragsvolumen für die Instandhaltung der künftigen S-Bahnen über 30 Jahre beläuft sich auf 2,8 Milliarden Euro. Kein Wunder, dass das Interesse in der Branche groß ist. An der Markterkundung im vergangenen Jahr nehmen zehn Unternehmen teil. Auch #CRRC ZELC Verkehrstechnik, ein Ableger des größten Bahnproduzenten der Welt aus China, zeigte Interesse.

Das Vergabefahren, das in diesem Sommer starten soll, wird voraussichtlich zwei Jahre dauern. „Wir freuen uns, dass es losgeht und dass wir die Chance bekommen, …

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Bahnindustrie: Zugproduktion wird für Milliarden-Deal geopfert, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/zugproduktion-wird-fuer-milliarden-deal-geopfert-li.92372

#Alstom will #Bombardier übernehmen und macht dafür den EU-Wettbewerbshütern Zugeständnisse. Vor allem das Werk #Hennigsdorf ist betroffen.

Hennigsdorf und #Eisenbahn, das ist wie Autos und Wolfsburg. 1913 stachen in der Stadt nordwestlich von Berlin die ersten #Lokomotiven ins Land. Wenn man so will, sind Eisenbahnschienen das Fundament von Hennigsdorf, womit allerdings eine Stabilität vermittelt wird, die der dortigen #Bahnindustrie schon lange abhanden gekommen ist. Der kanadische Bombardier-Konzern, der das #Schienenfahrzeug-Werk vor 19 Jahren übernommen hat, schliff es mit etlichen Sparrunden. Allein in den vergangenen vier Jahren wurden Hunderte Stellen gestrichen. Nun soll ein Teil der Fertigung ganz verkauft werden.

Tatsächlich geht es dabei aber um ein Geschäft ganz anderer Dimension. Der französische Bahnspezialist und #TGV-Hersteller Alstom will Bombardiers #Schienenfahrzeug-Division Bombardier Transportation übernehmen. Im Februar war der Deal bekannt gegeben worden. Etwa sechs Milliarden Euro wurden als Kaufpreis für den von Berlin aus geführten Alstom-Konkurrenten vereinbart.

Doch ob das Geschäft wirklich unter Dach und Fach gebracht werden kann, hängt auch von der Europäischen Wettbewerbskommission ab. Sie muss dem Deal zustimmen und signalisierte laut Alstom bereits vor der ersten Prüfung „anfängliche Sorgen“. Das genügte, um bei Alstom Alarm auszulösen. Schließlich hatten die Wettbewerbshüter der EU schon die Fusion von #Siemens Mobility …

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Bahnindustrie: Zughersteller-Fusion? Was ein Verkauf an Alstom für die Mitarbeiter von Bombardier bedeuten würde, aus Der Tagesspiegel

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Der französische Konzern bietet angeblich sieben Milliarden Euro für #Bombardier Transportation. In Deutschland wären 8000 Beschäftigte betroffen.

Passend zur Bekanntgabe der Milliardenverluste des kanadischen Konzerns Bombardier sickerten erste Meldungen durch: Demnach wird der einst größte #Zughersteller der Welt seine Sparte Bombardier Transportation (BT) an #Alstom verkaufen. Der französische Konzern, der den Hightech-Zug #TGV produziert, biete sieben Milliarden Euro für BT, berichtete BFM-TV aus Paris. Damit entstünde der größte europäische #Schienenfahrzeugkonzern mit 75.000 Beschäftigten und 15 Milliarden Euro Umsatz.

BT hat seine Zentrale in Berlin und Werke in #Hennigsdorf, Görlitz, Bautzen, Kassel, Mannheim, Braunschweig und Siegen mit rund 8000 Beschäftigten. Dort wurden in den vergangenen Jahren bereits Tausende Jobs abgebaut. Alstom hat seine deutsche Zentrale ebenfalls in Berlin und beschäftigt 2500 Mitarbeiter an sechs Standorten, darunter Werke in Mannheim und Salzgitter. Besonders bei Regionalzügen und Stadtbahnen sind beide Anbieter in Deutschland aktiv. In Berlin hat Alstom Beschwerde gegen die Vergabe des drei Milliarden Euro schweren Auftrags für 1500 U-Bahn-Wagen …

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Bahnindustrie: Deutsche Bahn hat Ärger mit neuen Intercitys, aus SZ

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Es hapert bei der #Erneuerung der #Intercity-Flotte der Deutschen Bahn: Der Konzern hat die Abnahme 25 neuer Züge vom Hersteller #Bombardier verweigert.
Einige Züge der gleichen Bauserie sind bereits in Betrieb – und machen große Probleme: Beim Wechsel der #Fahrtrichtung etwa „bricht das #Betriebssystem des Zuges regelmäßig zusammen“.
Im Durchschnitt ist die Intercity-Flotte der Bahn mehr als 20 Jahre alt – und je älter die Züge sind, desto größer werden die Probleme.

Die Deutsche Bahn kämpft mit neuen Problemen beim Aus- und Umbau des Fernverkehrs. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung verweigert der Staatskonzern wegen technischer Mängel die Abnahme von 25 neuen Intercity-Zügen vom Hersteller Bombardier. Für die geplante #Erneuerung der alternden Zugflotte ist das ein herber Rückschlag. Und für den Hersteller bahnt sich damit ein Fiasko an. Der Auftrag hat laut Branchenkreisen einen Wert von 400 Millionen Euro. Die Bahn prüft den Kreisen zufolge …

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#Bahnkunden können aufatmen – zumindest ein bisschen: Die Bahn nimmt fortan wieder die neuen #ICE-4-Züge der Hersteller ab. Monatelang hatte sie die #Abnahme wegen #Produktionsmängeln verweigert, nun gibt es eine Einigung.

Berlin/München (dpa) – Nach Produktionsmängeln beim neuen ICE 4 nimmt die Deutsche Bahn nun wieder die Züge der Hersteller #Siemens und #Bombardier ab.

„Wir werden bereits in den kommenden Tagen fünf ICE-4-Züge abnehmen und sofort im Fahrplan einsetzen“, teilte Personenverkehrs-Vorstand Berthold Huber am Mittwoch mit. Zuvor hatten beide Produzenten darüber informiert, dass Hersteller, Betreiber und das #Eisenbahnbundesamt sich auf ein #Ausbesserungskonzept geeinigt hätten.

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