Berlin – Metropole der #Bahnhöfe. Während andere Städte nur einen Hauptbahnhof und wenige andere Stopps besitzen, gibt es hier seit jeher viele dezentrale Stationen für den #Zugverkehr. Nun zeichnet sich ab, dass neue Bahnhöfe hinzukommen. Für das Stadtgebiet werden zusätzliche #Regionalverkehrshalte geprüft – unter anderem im Osten und im Südwesten von Berlin. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine parlamentarische Antwort der Linken hervor. Doch die Auswahl stößt zum Teil auf Kritik.
Dreiviertel der Vorhaben für eine bessere #Schieneninfrastruktur in der #Lausitz, die von Bund, Brandenburg und Sachsen zugesagt sind, werden weder geplant noch sind sie in der Umsetzung.
Von elf konkreten #Schienenprojekten, die der Bund finanziert, ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (DPA) bei nur etwa drei der #Planungsprozess überhaupt angelaufen. Unter den Projekten, die sich bisher noch nicht in der #Planungsphase befinden, ist auch die Strecke von Berlin über #Cottbus und #Weißwasser nach #Görlitz.
Frage 1: Welche Prüfungen laufen aktuell zwischen dem Senat und der Deutschen Bahn bezüglich der Schaffung neuer #Regionalbahnhaltepunkte im Berliner Schienennetz? Antwort zu 1: Im Rahmen der Erarbeitung des strategischen verkehrspolitischen Planwerks Stadtentwicklungsplan Mobilität & Verkehr (#StEP MoVe) sowie der Überarbeitung der Konkretisierung der Qualitäts- und Handlungsziele für den öffentlichen Personennahverkehr (#ÖPNV) mittels #Nahverkehrsplan (#NVP) und dem darin verankerten #ÖPNV-Bedarfsplan werden regelmäßig mögliche neue Regionalverkehrshalte in die Prüfungen durch den Senat einbezogen. Aktuell arbeitet der Senat eng mit seinen Partnern Land #Brandenburg, der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH und der Deutschen Bahn AG (DB) im #Infrastrukturprojekt#i2030 zusammen. Hierbei werden Verbesserungen im grenzüberschreitenden #Schienenpersonennahverkehr Berlin/Brandenburg geplant. Einen großen Platz nimmt dabei die Planung für den #Regionalverkehr und neue Regionalverkehrshalte für Berlin und Brandenburg auf den verschiedenen #Schienenachsen ein. Aktuelle Informationen finden sich unter www.i2030.de .
Der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) hat den Zuschlag im #Wettbewerbsverfahren#Netz#Nord-Süd an die DB #Regio Nordost erteilt. Der VBB fungiert als #Vergabebüro und hat das Wettbewerbsverfahren Netz Nord-Süd im Auftrag der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt durchgeführt. Im zukünftigen Netz Nord-Süd wird das Angebot für die Fahrgäste auf der Schiene durch mehr Fahrten im Pendler- und Ausflugsverkehr, durch neue und modernisierte Fahrzeuge und mehr #Sitzplätze deutlich erhöht. Die #Betriebsaufnahme ist für Dezember 2026 vorgesehen.
Die S-Bahnhöfe #Marzahn und #Ahrensfelde könnten zum #Regionalbahnhof ausgebaut werden. Sie zählen nach Auskunft der DB Netz AG, Tochterunternehmen der Deutschen Bahn, zu den Kandidaten. #Voruntersuchungen liefen bereits. „Wir brauchen hier in #Marzahn-Hellersdorf einen weiteren Regionalbahnhof“, erklärte Bürgermeister Gordon #Lemm (SPD) dazu. Der SPD-Abgeordnete Jan Lehmann forderte eine umfangreiche und zeitnahe Information für die Bürger. Er teilte zudem mit, dass die Bahn …
Die Zeit läuft – doch jetzt kommt Rettung in Sicht. Für zwei #Regionalbahnstrecken im Land Brandenburg, denen bisher die #Einstellung drohte, zeichnet sich eine Lösung ab. Auf einer anderen Verbindung, deren Bestand ebenfalls gefährdet ist, könnten die Züge zumindest einige Monate weiterfahren. Proteste haben dazu geführt, dass Politiker drei Monate vor dem möglichen Ende des Zugverkehrs nun verstärkt über dessen Erhalt nachdenken. Auf einem anderen Blatt steht jedoch, ob der Weiterbetrieb wirtschaftlich sinnvoll wäre. Für den Verkehr auf den drei Strecken zahlte der Staat bisher jährlich 4,5 Millionen Euro, pro Tag werden aber im Schnitt nur 250 Reisende befördert. „Für das Geld könnte man den Fahrgästen auch Taxis spendieren“, sagte ein Beobachter.